Servatius & Ehlenz GmbH

Hohlgass 3, 54636 Rittersdorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Wittlich HRB 32156
Vorher
Agrartechnische Maschinen Servatius & Ehlenz GmbH
Eingetragen
7.12.1998
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Maschinen und GerätenGroßhandel mit landwirtschaftlichen Maschinen und GerätenHerstellung von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Verkauf von Landmaschinen und agrartechnischen Gerätschaften sowie der Betrieb einer Reparaturwerkstatt, des weiteren der Vertrieb von Gartengeräten u.ä.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Edmund Servatius
seit 30.10.2023
Prokura
Geschäftsführer
Walter Bormann
seit 8.6.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Niederweis
227.324 €
44.90%
Rittersdorf
227.324 €
44.90%

Beteiligungen

NameAnteil
20.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Servatius & Ehlenz GmbH

Rittersdorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen der Gesellschaft

Gegenstand der Servatius & Ehlenz GmbH ist hauptsächlich der Handel, die Vermietung und die Reparatur von Landmaschinen und Kleingeräten. Neben dem Hauptsitz in Rittersdorf werden Standorte in Heusweiler (Saarland) und Prüm unterhalten.

Seit 1998 vertreibt die Servatius & Ehlenz GmbH exklusiv das komplette Produktprogramm der CLAAS Gruppe ("CLAAS") sowie Produkte von weiteren namhaften Herstellern wie Weidemann, Stihl, Lemken, Maschio, BvL und Kotte. Das Vertriebs- und Servicegebiet erstreckt sich auf weite Teile von Rheinland-Pfalz und das Saarland.

An allen drei Standorten (Rittersdorf, Prüm und Heusweiler) betreibt die Gesellschaft neben dem Verkauf eine Werkstatt mit Ersatz- und Verschleißteilelager.

Mit Übernahme der Markverantwortung für den Hersteller CLAAS für das Land Luxemburg haben die Gesellschafter der Servatius & Ehlenz GmbH Anfang 2017 die Servatius & Ehlenz S.à.r.l. mit dem Standort in Colmar Berg, Luxemburg, gegründet. Auch hier wird neben dem Verkauf von gebrauchten und neuen Maschinen ein Ersatzteillager und eine Werkstatt betrieben. Die beiden Gesellschaften Servatius & Ehlenz GmbH und Servatius & Ehlenz S.à r.l. erbringen untereinander Leistungen.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaft

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

(vgl.: Statistisches Bundesamt (Destatis), Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 und Dr. Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes, bei der Pressekonferenz Bruttoinlandsprodukt 2024 in Berlin).

2. Branche

Gemäß Fachverband Landtechnik im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) konnten die Landmaschinen-Hersteller mit einem Umsatzvolumen aus heimischer Produktion von gut 15 Milliarden Euro das Vorjahresergebnis übertreffen. Ein wesentlicher Umsatztreiber waren die Traktoren. Sehr gefragt seien 2023 jedoch auch Technologien für eine nachhaltige Pflanzenproduktion gewesen. Dank ihrer Exportstärke habe die Branche besonders punkten können.

Der Umsatz mit Landtechnik in Deutschland hat sich von 8,41 Mrd. EUR in 2022 auf 9,3 Mrd. EUR in 2023 erhöht (Statista, Umsatz mit Landtechnik in Deutschland in der Jahren 2005 bis 2023).

Der Landmaschinenhandel ist maßgeblich abhängig von der Einkommensentwicklung und Investitionsbereitschaft in der Landwirtschaft.

Nach vorläufigen Berechnungen des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) bleibt der Produktionswert der deutschen Landwirtschaft im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant. Die pflanzliche Produktion erreicht einen Wert von 37,3 Milliarden Euro (+1,4 %), während die Tierproduktion auf 35,3 Milliarden Euro (-0,8 %) geschätzt wird. Die Wetterbedingungen im Jahr 2023 wirkten sich negativ auf die Ernte vieler Getreidearten aus. Zudem beeinflusste der niedrige Weltmarktpreis den Preis für Getreide in Deutschland. Der weiter abnehmende Schweinebestand sorgte für Preissteigerungen und damit für einen steigenden Produktionswert. Bei den Rindern hingegen führte der sinkende Tierbestand auch für einen leicht abnehmenden Produktionswert. Niedrigere Energiepreise sorgten für sinkende Preise bei Dünge- und Mischfuttermitteln. (Presseinformation der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung vom 18. Dezember 2023).

Gemäß dem Situationsbericht des Deutschen Bauernverbandes aus 12/2023 haben sich die Ergebnisse in der Landwirtschaft im Wirtschaftsjahr 2022/23 weiter deutlich verbessert. Nach vielen schwachen Jahren hat sich die wirtschaftliche Situation der Betriebe in den letzten beiden Jahren erheblich verbessert.

Laut Konjunkturbarometer Agrar vom Juni 2023 stieg die Investitionsbereitschaft der deutschen Landwirte wieder deutlich an, und zwar insbesondere bei Maschinen und Erneuerbaren Energien. Der Anteil der Landwirte, der im zweiten Halbjahr 2023 investieren wollte, lag bei 39 Prozent. Der entsprechende Vorjahreswert lag bei 28 Prozent. Das dabei geplante Investitionsvolumen wird auf 5,8 Milliarden Euro veranschlagt (Vorjahreswert 4,9 Mrd. Euro). Grund für den Anstieg waren vor allem erheblich höhere Investitionen in Maschinen und Geräte (plus 0,7 Mrd. Euro). Demgegenüber bleibt der Kapitaleinsatz bei Wirtschaftsgebäuden trotz eines leichten Anstiegs mit 1,7 Milliarden Euro eher verhalten.

3. Geschäftsverlauf

Die Servatius & Ehlenz GmbH ging mit einem guten Auftragsvorlauf in das neue Geschäftsjahr 2023. Dieser Auftragsvorlauf resultierte wieder aus dem "Bauernmilliarden Programm 2022" und der damit verbundenen Liefersituation der Hersteller. Viele Maschinen aus den im Geschäftsjahr 2022 abgeschlossenen Kaufverträgen konnten erst im Geschäftsjahr 2023 ausgeliefert werden. Die z.T. langen Lieferzeiten mancher Hersteller hielten auch noch im 1. Halbjahr 2023 an. Insgesamt sanken die Erlöse aus dem Handel mit Neu- und Gebrauchtmaschinen gegenüber dem Vorjahr.

Die rückläufigen Umsätze im Bereich Ersatzteile und Werkstatt sind auf Personalengpässe zurückzuführen. Gesteigert werden konnten hingegen die Erlöse aus Vermietung.

Insgesamt lagen die Umsätze dennoch über den Planungen.

Wie in der Vergangenheit kam der Mitarbeiterentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut eine große Bedeutung zu. Im Personalbereich wurde weiterhin verstärkt in die Weiterbildung der Mitarbeiter investiert. Die Ausbildungsquote in der Servatius & Ehlenz GmbH liegt bei 15 %. Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter (ohne Auszubildende) betrug im Geschäftsjahr 55 Mitarbeiter.

4. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

4.1 Ertragslage

Die Ertragslage stellt sich im Vorjahresvergleich wie folgt dar:

Geschäftsjahr
TEUR
Vorjahr
TEUR
Veränderung
TEUR
Rohergebnis 5.146,8 5.154,7 -7,9
Betriebsergebnis 636,5 620,8 +15,7
Jahresüberschuss 173,7 308,3 -134,6

Das Rohergebnis 2023 beträgt TEUR 5.146,8. Damit hat es sich gegenüber dem Vorjahr um 0,15 % verschlechtert. Die Umsätze lagen unter den Vorjahreserlösen. Die Planwerte für die Umsatzerlöse wurden im Bereich Handel mit Neu- und Gebrauchtmaschinen etwas übertroffen. Die Planunterschreitung bei den Erlösen aus den Bereichen Ersatzteile und Werkstatt ist auf die z.T. bestehende Personalengpässe zurückzuführen. Die Materialaufwandsquote ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gefallen.

Der Personalaufwand liegt mit TEUR 2.872,7 geringfügig über dem Vorjahresniveau. Ungünstigere Zinskonditionen und eine gestiegene absolute Höhe der (zinspflichtigen) Verbindlichkeiten waren ursächlich für den deutlichen Anstieg des Zinsaufwands auf TEUR 373,2. Der sonstige betriebliche Aufwand bewegt sich mit TEUR 1.372,8 in etwa auf dem Vorjahresniveau.

Einhergehend mit der Ergebnisverschlechterung vor Steuern ergab sich eine Belastung mit Steuern vom Einkommen und Ertrag von TEUR 83,4.

Insgesamt wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 173,7 erwirtschaftet, gegenüber dem Vorjahr verschlechterte sich das Ergebnis somit um TEUR 134,6.

4.2 Finanz- und Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt TEUR 13.538,3. Die Aktivseite wird insbesondere bestimmt durch die Buchwerte der Vorführmaschinen und Maschinen zur Vermietung (TEUR 1.069,5), dem Vorratsvermögen an Neu-/Gebrauchtmaschinen und Ersatzteilen (insgesamt TEUR 9.009,0) sowie den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 2.042,0).

Das Eigenkapital erhöhte sich durch den Jahresüberschuss um TEUR 173,7 auf absolut TEUR 2.389,8. Die Eigenkapitalquote beträgt nunmehr 17,6 % (Vorjahr: 21,2 %).

Der Anteil der Rückstellungen, Verbindlichkeiten und passiven latenten Steuern an der Bilanzsumme beläuft sich somit auf 82,4 %. Die Verbindlichkeiten werden unverändert bestimmt durch die unter den Positionen "Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten" und "Sonstigen Verbindlichkeiten" ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus der Finanzierung der Vorführmaschinen und des Vorratsbestandes.

Die zu marktüblichen Konditionen bestehenden Bankverbindlichkeiten werden planmäßig getilgt. Es stehen ausreichend Kreditlinien zur Verfügung.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt, Skonti werden grundsätzlich genutzt.

4.3 Gesamtaussage

Das Geschäftsjahr 2023 verlief für die Servatius & Ehlenz GmbH vor dem Hintergrund der zunächst weiterhin bestandenen Lieferverzögerungen bei einigen Lieferanten, den Personalengpässen im Werkstattbereich sowie der gestiegenen Finanzierungskosten zufriedenstellend.

5. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Umsatzentwicklung

Handelsmargen / Rohertrag

Betriebsergebnis

Werkstattauslastung

Auch nichtfinanzielle Leistungsindikatoren haben einen wesentlichen Einfluss auf die Steuerung des Unternehmens. Wir haben ein breites Sortiment hochwertiger Maschinen und bieten zuverlässige Beratung / Service durch qualifiziertes Personal. Die hohe Kundenzufriedenheit zeigt sich in vielen langjährigen Stammkunden.

6. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Die Einkommensentwicklung in der Landwirtschaft wird auch im kommenden Jahr die wirtschaftlichen Aussichten deutscher Landmaschinenhändler bestimmen.

Das Agrar-Geschäftsklima verbessert sich laut Umfragen des Agrarbarometers der Landwirtschaftlichen Rentenbank von -2,1 Punkten im Frühjahr auf -1,6 Punkte im Sommer 2024. Grund hierfür ist die positivere Einschätzung der aktuellen wirtschaftlichen Lage durch die befragten Landwirtinnen und Landwirte. Gleichzeitig bleibt ihre Einschätzung der zukünftigen Lage nahezu unverändert pessimistisch. Das ist der ausschlaggebende Faktor für die sinkende Investitionsbereitschaft. (aus Pressemitteilung der Rentenbank vom 26. Juli 2024)

Wir gehen im Geschäftsjahr 2024 für die Servatius & Ehlenz GmbH von Umsätzen unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 aus. Die Rohertragsrentabilität wird unter dem mittleren Niveau der letzten drei Jahre erwartet. Die Investition in 2023/2024 in ein neues Dealer Management System wird mittelfristig zu mehr Datensicherheit und Effizienz führen. Voraussichtlich im Herbst 2024 werden wir als Mieter eine auf einem zu unserem jetzigen Betriebsgelände in Rittersdorf angrenzenden Grundstück neu errichtete Maschinenhalle beziehen und den Bestand an Gebrauchtmaschinen so noch professioneller präsentieren können. Weiterhin liegt ein besonderer Fokus auf dem Management der Vorräte und Forderungen.

Risikomanagementziele und -methoden

Durch unser Risikomanagement wollen wir Risiken rechtzeitig transparent machen und limitieren. Die direkte Verantwortung zu Früherkennung, Steuerung und Kommunikation liegt bei den Bereichsleitern und den Geschäftsführern. Die Kommunikation mit der Geschäftsführung über risikorelevante Faktoren erfolgt regelmäßig und berücksichtigt mögliche Schäden sowie Eintrittswahrscheinlichkeiten.

Die Liquidität wird laufend überwacht und gesteuert. Debitoren und Kreditoren werden ständig beobachtet und analysiert. Forderungsrisiken werden durch leistungsnahe Zahlungen oder durch Zahlungssicherheiten abgesichert. Wertberichtigungen tragen dem Ausfallrisiko angemessen Rechnung.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt, Skonti werden in der Regel genutzt. Währungsrisiken bestehen für die Gesellschaft nicht und sind auch nicht zu erwarten. Wir nutzen nur konservative Finanzierungsinstrumente. Wir verzichten auf den Verkauf von Forderungen.

Dem Vorratsmanagement der Neu-/Gebrauchtmaschinen gilt ein besonderer Fokus. Gleiches gilt für die Ersatzteilbestände.

Rechtsstreitigkeiten, Schadenersatzforderungen bzw. laufende Prozesse mit erheblichem Einfluss auf Ertrags- und Vermögenslage sind nicht anhängig oder angedroht.

Unsere EDV entspricht dem aktuellen Sicherheitsstandard.

Risiken und Chancen

Da mit dem Hauptlieferanten CLAAS und mit den übrigen Lieferanten Händlerverträge bestehen, sind die Risiken grundsätzlich auf der Beschaffungsseite begrenzt aber nach derzeitiger Prognose nicht ausgeschlossen. Aufgrund der überwiegenden Handelstätigkeit werden langfristige Preisänderungsrisiken an die Kunden weitergegeben. Kurzfristige Preisänderungsrisiken bestehen im Handelsbereich nicht, da Bestellungen der Kunden auf Basis der aktuellen Lieferkonditionen der Lieferanten verhandelt werden.

Die wesentlichen Chancen und Risiken der Geschäftstätigkeit resultieren vor allem aus der regionalen Wettbewerbsintensität, den klimatisch bedingten unterschiedlichen Ernteerträgen und Erntebedingungen sowie geschäftsbeeinflussenden agrarpolitischen Entscheidungen. Bei der Beurteilung der Chancen und Risiken ist vor allem die räumliche Nähe der Vertriebsabteilung zu den Kunden von großer Bedeutung, um Nachfrageschwankungen und verändertes Kundenverhalten auf den Absatzmärkten frühzeitig zu erkennen.

Bei der CLAAS Gruppe ("CLAAS") steht weiterhin die kontinuierliche Verbesserung des Maschinenangebotes an erster Stelle. Das intensivierte Engagement der gesamten CLAAS Gruppe bei CLAAS Traktoren ermöglicht es den CLAAS Händlern mittelfristig Marktrückgänge über Marktanteilswachstum zu kompensieren.

Der in Deutschland in diversen Branchen bestehende Fachkräftemangel betrifft auch den Bereich Landtechnik. Auch wir können offene Stellen z.T. nur mit Zeitverzug besetzen. Bislang konnten wir unseren Mitarbeiterbestand aber halten, dazu trägt auch unser Engagement als Ausbildungsbetrieb bei.

Gesamtaussage zur Risikosituation der Gesellschaft

Aus der Analyse der derzeit erkennbaren Einzelrisiken sind keine Anhaltspunkte ersichtlich, die - für sich genommen oder in Kombination mit anderen Risiken - den Fortbestand der Gesellschaft im Berichtszeitraum und darüber hinaus gefährdet haben bzw. gefährden könnten.

D. Sonstige Angaben

Zweigniederlassungen

Neben dem Hauptsitz in Rittersdorf werden Standorte in Heusweiler (Saarland) und Prüm unterhalten. An allen drei Standorten (Rittersdorf, Prüm und Heusweiler) betreibt die Gesellschaft neben dem Verkauf eine Werkstatt mit Ersatz- und Verschleißteilelager.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.784.597,00 1.035.242,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 290.093,00 10,00
II. Sachanlagen 1.401.704,00 967.432,00
III. Finanzanlagen 92.800,00 67.800,00
B. Umlaufvermögen 11.654.100,44 9.379.099,02
I. Vorräte 9.189.257,15 7.004.290,84
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.449.403,26 2.245.706,08
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 11.130,75
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 15.440,03 129.102,10
C. Rechnungsabgrenzungsposten 99.586,47 9.967,94
Summe Aktiva 13.538.283,91 10.424.308,96

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.389.760,89 2.215.943,55
I. Gezeichnetes Kapital 505.172,00 505.172,00
II. Kapitalrücklage 271.471,26 271.471,26
III. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 1.613.117,63 1.439.300,29
IV. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00
B. Rückstellungen 216.737,24 253.833,42
C. Verbindlichkeiten 10.798.347,78 7.954.531,99
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 9.314.384,18 6.563.068,24
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.483.963,60 1.391.463,75
D. Passive latente Steuern 133.438,00 0,00
Summe Passiva 13.538.283,91 10.424.308,96

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.146.798,74 5.154.635,19
2. Personalaufwand -2.872.717,02 -2.860.278,12
a) Löhne und Gehälter -2.353.409,62 -2.324.009,15
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -519.307,40 -536.268,97
davon für Altersversorgung -30.049,49 -32.334,92
3. Abschreibungen -264.822,38 -292.334,29
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -264.822,38 -292.334,29
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.372.768,87 -1.381.305,47
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 6,63
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.980,00 1.662,20
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -373.220,34 -170.820,23
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -83.370,86 -130.192,10
a) Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern -133.438,00 0,00
9. Ergebnis nach Steuern 186.879,27 321.373,81
10. sonstige Steuern -13.061,93 -13.083,24
Jahresüberschuss 173.817,34 308.290,57

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Einstellungen in Gewinnrücklagen -173.817,34 -308.290,57
Einstellungen in andere Gewinnrücklagen -173.817,34 -308.290,57
2. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft mit Sitz in Rittersdorf firmiert unter Servatius & Ehlenz GmbH und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Wittlich in Abteilung B unter der Nr. 32156 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt entsprechend der §§ 266 und 275 Abs. 2 (Gesamtkostenverfahren) HGB.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer (von drei bis fünf Jahren) planmäßig linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und unter Beachtung etwaiger notwendiger Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit wurden Bewertungsabschläge vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Aufstellung der Bilanz erfolgte unter Berücksichtigung der vollständigen Ergebnisverwendung (§ 268 HGB).

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel (siehe Anhang) dargestellt.

Umlaufvermögen

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben (unverändert) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaubsverpflichtungen und Gewährleistungen.

Verbindlichkeiten

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 3.639,8 durch Sicherungsübereignungen und Forderungsabtretungen gesichert, sonstige Verbindlichkeiten von TEUR 4.462,8 sind durch Sicherungsübereignung der finanzierten Fahrzeuge / Maschinen besichert, die gesicherten Verbindlichkeiten betragen insoweit somit insgesamt TEUR 8.102,6. Daneben bestehen bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Waren.

Passive Latente Steuern

Entwicklung:

Stand 1. Januar 2023: TEUR 0,0
Bildung passive latente Steuern: TEUR 166,3
Verrechnete aktive latente Steuern: TEUR - 32,9
Stand 31. Dezember 2023: TEUR 133,4

IV. Sonstige Angaben

Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Gegen Gesellschafter bestehen unverändert keine Ausleihungen und Forderungen.

Es bestehen auch unverändert keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften von TEUR 786,0. Mit einer Inanspruchnahme ist aufgrund der Bonität der Dritten nicht zu rechnen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Verpflichtungen aus Mietverträgen. Die jährlich zu zahlende Miete beträgt insgesamt TEUR 173,1. Die Mietverträge sind überwiegend kurzfristig kündbar.

Arbeitnehmeranzahl

Die durchschnittliche Zahl der im Geschäftsjahr beschäftigen Arbeitnehmer gemäß § 285 Nr. 7 HGB betrug 55 Arbeitnehmer; auf Arbeitnehmergruppen verteilt sind dies 27 Angestellte und 28 gewerbliche Arbeitnehmer.

Geschäftsführung/Bezüge

Zum Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023 bestellt:

- Herr Edmund Servatius, Brecht, technische Geschäftsführung (bis 1. Oktober 2023)

- Herr Wolfgang Ehlenz, Rittersdorf, kaufmännische Geschäftsführung

- Herr Walter Bormann, Weinsheim, technische Geschäftsführung

- Herr Michael Servatius, Niederweis, kaufmännische Geschäftsführung (ab 1. Oktober 2023)

Von der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB abgesehen.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2023 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 173.817,34 in die Gewinnrücklage einzustellen.

 

Rittersdorf, den 28. November 2024

Wolfgang Ehlenz

Walter Bormann

Michael Servatius

Der Bestätigungsvermerk

Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Servatius & Ehlenz GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Servatius & Ehlenz GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Servatius & Ehlenz GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bitburg, den29. November 2024

Heinrichs & Partner Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Roth, Wirtschaftsprüfer

gez. Hilgenfeld, Wirtschaftsprüfer

Anlagenspiegel (brutto)

Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode Differenzen zum Endstand Vorperiode
Anlagevermögen 1.784.597,00 3.096.407,92 2.266.408,42 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 290.093,00 356.606,57 56.520,57 0,00
Sachanlagen 1.401.704,00 2.647.001,35 2.142.087,85 0,00
Finanzanlagen 92.800,00 92.800,00 67.800,00 0,00
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode
Zugänge
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
davon aktivierte Zinsen für Fremdkapital Abgänge Umbuchungen
Anlagevermögen 1.733.717,38 0,00 903.717,88 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 300.086,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 1.408.631,38 0,00 903.717,88 0,00
Finanzanlagen 25.000,00 0,00 0,00 0,00
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Kumulierte Abschreibungen
Abschreibungen, Sonderabschreibungen und sonstige Abzüge der Periode
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Kumulierte Abschreibungen zum Anfang der Periode planmäßige Abschreibung
Anlagevermögen 1.311.810,92 1.231.166,42 264.822,38 264.822,38
Immaterielle Vermögensgegenstände 66.513,57 56.510,57 10.003,00 10.003,00
Sachanlagen 1.245.297,35 1.174.655,85 254.819,38 254.819,38
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Kumulierte Abschreibungen
Abschreibungen, Sonderabschreibungen und sonstige Abzüge der Periode
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
außerplanmäßige Abschreibung Sonderabschreibung Herabsetzungsbetrag nach § 7g Abs. 2 EStG AfA nicht zuordenbar
Anlagevermögen 0,00 0,00 0,00 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Wertentwicklung
Buchwert zum Ende der Periode
Kumulierte Abschreibungen
Handelsbilanzwert 1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
Erfolgsneutrale Zugänge Erfolgsneutrale Abgänge Umbuchungen Zuschreibungen Buchwert zum Ende der Vorperiode
Anlagevermögen 0,00 184.177,88 0,00 0,00 1.035.242,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00 10,00
Sachanlagen 0,00 184.177,88 0,00 0,00 967.432,00
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 67.800,00

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 31.10.2024.

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