Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 46567
Eingetragen
16.11.1999
Branche
Großhandel mit WerkzeugmaschinenGroßhandel mit Bergwerks-, Bau- und BaustoffmaschinenGroßhandel mit Anstrichmitteln
Gegenstand
Der Großhandel in Baumaschinen, Baugeräten und Baumaterialien, die Vermietung von Baumaschinen und Baugeräten, die Übernahme von Werksvertretungen und die Durchführung aller damit zusammenhängenden Hilfs- und Nebengeschäften.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Maik Warner
seit 1.9.2020
Geschäftsführer
Hans-Michael Warner
seit 6.3.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (7)

NameAnteil
35.00%
26.00%
R******* K******* W*****
12.00%

Gesellschafter

7 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 7 angezeigt

Maik Warner
Düsseldorf
472.500 €
35.00%
Thorsten Johannes Warner
Herne
351.000 €
26.00%
R******* K******* W*****
162.000 €
12.00%
J*** M***** W*****
162.000 €
12.00%
K****** W*****
67.500 €
5.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hans Warner GmbH

Langenfeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Unternehmensgrundlagen

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Der Tätigkeitsbereich erstreckt sich auf folgende Geschäftsbereiche:

- Verkauf und Vermietung von LIEBHERR Turmdrehkranen

- Verkauf und Vermietung von Baugeräten aller Art

- Verkauf und Vermietung von kompakten Baumaschinen

Selbstverständlich werden sämtliche Dienstleistungen, die mit diesen Geschäftsbereichen verbunden sind, durch unser Unternehmen komplett abgedeckt.

Als inhabergeführtes Unternehmen, mit hoch motivierten Mitarbeitern und flachen Hierarchien, haben wir schnelle Reaktionszeiten und kurze Entscheidungswege.

Sitz der Hans Warner GmbH ist Langenfeld, weitere Standorte befinden sich in Bergneustadt, und Niederzier.

Unser Kundenkreis kommt aus sämtlichen Bereichen des Bauhaupt- und Baunebengewerbes und reicht von Einzelunternehmen, über mittelständische, Inhaber geführte Unternehmen bis hin zu Bauaktiengesellschaften.

2. Forschung und Entwicklung

Als reines Handelsunternehmen mit angeschlossenen Dienstleistungsbereichen betreiben wir keine eigene Forschung und Entwicklung.

Aufgrund größerer Marktnähe fließen unsere Erkenntnisse jedoch vielfach in die Entwicklung neuer Produkte bei unseren Herstellern ein.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

2022 2023
Bruttoinlandsprodukt 1) + 1,8 % - 0,3 %
Arbeitslosenquote 2) 5,3 % 5,7 %
Verbraucherpreise 2) + 6,9 % + 5,9 %
Ausrüstungsinvestitionen 2) + 4,0 % + 3,0 %

Quelle: 1) Veränderung gegenüber Vorjahr in Prozent,

2) Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung Frühjahrsprognose, März 2024

2. Branchen bezogene Rahmenbedingungen

Über 10 Jahre kannte die Entwicklung in der Bauwirtschaft nur den Weg nach oben. Selbst Corona und der Angriffskrieg auf die Ukraine konnten diesen positiven Trend nur leicht einbremsen.

Mit den fortlaufenden Stopps und der Änderung von Förderbedingungen im Gebäudebereich in 2022 und mehr als unklare oder sich laufend ändernde politische Rahmenbedingungen haben diesen Trend umgekehrt. Hinzu kam der Giftmix aus stark gestiegenen Bau- und Finanzierungskosten, der 2023 zu einem Nachfrageeinbruch bei den Bauleistungen geführt hat, und das insbesondere im Hochbau und hier speziell im Wohnungsbau.

Für die einzelnen Bereiche ergibt sich somit folgendes Zahlenbild:

2022 2023
Reale Bauinvestitionen 3) - 1,8 % - 2,7 %
Wohnungsbau - 2,2 % - 3,4 %
Wirtschaftsbau - 1,4 % - 1,9 %
Öffentlicher Bau - 0,7 % - 0,5 %
Reale Umsätze Bauhauptgewerbe 4) - 5,1 % - 5,5 %
Wohnungsbau - 4,7 % -12,0 %
Wirtschaftsbau - 4,4 % - 1,0 %
Öffentlicher Bau - 6,2 % - 2,0 %

Quelle: 3) Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung 23.02.2024

4) Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, Januar 2024

3. Geschäftsverlauf

Trotz des in 2023 eingesetzten Negativtrends lag der Umsatz der Firma leicht über dem des Vorjahres.

Damit bewegen wir uns über dem Branchendurchschnitt, der bei nominal minus 5 % lag.

Baumaschinenhandel und -vermietung 2023

(Nominale Veränderungen jeweils gegenüber Vorjahr in %)

2023
Gesamtumsatz - 5,0
Baumaschinen Baugeräte (neu): Gesamt - 8,0
davon: Hochbau - 15,0
davon: Tief- & Straßenbau - 5,5
Sonstige - 5,0
Gebrauchtmaschinen- und Gebrauchtgeräte Gesamt + 1,0
Vermietung + 2,0
Technischer Service + 7,0
Teile + 5,0
Schulungen + 2,0

Ergebnisse der bbi-umfrage vom Januar 2024

4. Vermögens- und Ertragslage

Die Anlagenintensität beträgt 62,7 % (Vorj.: 70,4 %). Die Investitionspolitik war im abgelaufenen Geschäftsjahr bestimmt durch den Ausbau des Kran- und Maschinenmietparks mit Zugängen in Höhe von 5 Mio. Euro bzw. 14 Mio. Euro. Die Abschreibungen wurden wie in den Vorjahren gemäß den steuerlich höchstmöglichen Sätzen vorgenommen.

Die Eigenkapitalquote bezogen auf das wirtschaftliche Eigenkapital beträgt 24,9 % (Vorj.: 27 %). Das wirtschaftliche Eigenkapital in Höhe von T€ 13.161 setzt sich im Berichtsjahr aus dem bilanzierten Eigenkapital (T€ 11.161) und den Gesellschafterdarlehen (T€ 2.000) zusammen.

Das Jahresergebnis vor Abschreibungen, Zinsergebnis und Steuern lag bei T€ 12.419 (Vorj.: 12.666). Die Umsatzrentabilität beträgt 5,0 % und die Gesamtrentabilität 5,1 %. Das Ergebnis wurde maßgeblich durch Abschreibungen und Zinsaufwendungen beeinflusst. Investitionsbedingt sanken die Abschreibungen um T€ 861.

5. Investitionen

Im Bereich der Turmdrehkrane wurde wiederum in neue und gebrauchte Krane investiert. Das betraf aber lediglich Ersatzinvestitionen, mit dem Zweck eine nach wie vor ausgewogenen Struktur hinsichtlich Alter und Größenklasse zu erhalten. In Einschätzung der Marktentwicklung im Hochbau, insbesondere im Wohnungsbau, lagen diese Investitionen deutlich unter denen des Vorjahres.

Aufgrund der Lieferengpässe der vergangenen Jahre wurde auch für 2023 eine großzügige Jahresbestellung bei den Maschinen ausgelöst.

Die im vergangenen Jahr einsetzende, von der Politik zu verantwortende allgemeine Verunsicherung führte zu einer in dem Umfang nicht zu erwarteten Nachfragezurückhaltung, mit dem Effekt, dass rückständige Bestellungen aus 2022, bei gleichzeitiger deutlicher Verkürzung der Lieferzeiten bei den für 2023 bestellten Maschinen zu einem überproportional hohen Langerbestand geführt haben.

Neuinvestitionen werden daher in 2024 in einem deutlich verringerten Umfang stattfinden. Die nach wie vor bestehende Nachfrage nach Neu- und Gebrauchtmaschinen werden wir zu einem großen Teil aus Lagerbestände befriedigen können.

6. Mitarbeiterentwicklung

Qualifiziertes Personal zu gewinnen und zu halten wird auch zukünftig eins der zentralen Themen für Unternehmen sein.

Das Thema der sozialen Nachhaltigkeit ist schon in den Gründergenen der Firma Hans Warner verankert.

Eine betriebliche. Altersvorsorge gibt es schon seit mehreren Jahrzehnten, eine betriebliche Kranken- Zusatzversicherung existiert auch schon weit über 10 Jahre hinaus.

Aktuell sind unsere Mitarbeiter mit der wohl ökologischsten und nachhaltigsten Arbeitskleidung ausgestattet, die sich auf dem Markt befindet (Firma Mascot, Dänemark).

Der Umstand, dass wir auch in diesem Jahr wieder Fachkräfte gewinnen konnten, zeigt uns dass wir vom Markt als inhabergeführtes Unternehmen mit hoher sozialer Kompetenz wahrgenommen werden.

7. Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit wird fälschlicherweise mit Ökologie gleich gesetzt.

Es bedarf jedoch auch einer ökonomischen Nachhaltigkeit, denn ohne ökonomischen Erfolg kann kein Unternehmen überleben.

Die dritte Dimension ist die soziale Nachhaltigkeit.

Unser Ziel ist es eine ausgewogene Schnittmenge zwischen den 3 Punkten zu finden, um fair, lebenswert und lebensfähig zu handeln.

Für uns ist Nachhaltigkeit kein bloßes Schlagwort, sondern unternehmerische Überzeugung, Daher sind schon einige Punkte in Sachen Nachhaltigkeit umgesetzt worden, bevor diese überhaupt in der Öffentlichkeit diskutiert wurden.

Soziale Nachhaltigkeit

Neben denen unter dem Punkt Mitarbeiterentwicklung angesprochenen Punkten wurde in den letzten Jahren eingeführt:

- Dienstradleasing, auch für Familienmitglieder

- Kostenlose Trinkwasserspender für Mitarbeiter und Kunden

Ökologische Nachhaltigkeit

Intern

- Installation von Ladesäulen für Elektrofahrzeuge, mit Nutzungsmöglichkeit für Mitarbeiter und Kunden

- Investition in E-Fahrzeuge

- Umstellung auf E-Stapler

- Abfallverringerung

- Abfalltrennung mit entsprechenden Entsorgungsnachweisen

- CO 2 Reduzierung durch PV Anlage

- Umstellung auf LED

- Einbau elektronischer Heizungsventile mit 15 % Verbrauchsminimierung

- Ausschließlicher Einsatz von Werbemitteln, die Nachhaltigkeitskriterien erfüllen.

Extern

Mit dem Turmdrehkran haben wir die wohl nachhaltigste Baumaschine, da der Elektromotor als Antriebsquelle bekanntlich der effektivste und nachhaltigste Antrieb ist. Da die Entwicklung der elektrischen Antriebe, der entsprechenden Getriebe und die Steuerung im Hause Liebherr betrieben wird, werden hier noch die Verbräuche und Anlaufströme optimiert.

Bei den Baumaschinen, die mit Verbrennungsmotoren betrieben werden, vertreten wir nur Hersteller, die die neuste Motorentechnik verwenden. Auch hier versuchen wir den Umstieg in Akkutechnik zu begleiten.

Erweiterung der Produktpalette um Maschinen, die der Kreislaufwirtschaft dienen (Recycling).

Arbeitsschutz, der nach Nachhaltigkeitskriterien produziert wird.

Für 2024 ist eine Broschüre geplant, die nur Produkte enthält, mit der eine Baustelle CO 2 neutral betrieben werden kann.

Ökonomische Nachhaltigkeit

Wir sind sicher, dass die Zukunftssicherung unseres Unternehmens durch die Optimierung der Schnittmenge der 3 angesprochenen Punkte am ehestens erreicht werden kann.

Zu diesem Zweck haben wir in 2023 auch die Position einer Nachhaltigkeitsmanagerin in unserem Unternehmen installiert.

8. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

- Umsatzentwicklung

- Betriebsergebnis und

- Branchenentwicklung

Für unsere interne Steuerung ziehen wir Cash-Flow und Umsatzrendite heran. Der Cash-Flow reduzierte sich von 11,1 Mio. € auf 10,8 Mio. €.

9. Nichtfinanziellen Leistungsindikatoren

Bei den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf Kundenbindung und Kundenzufriedenheit und Ausbau des Kundenstamms, sowie auf Mitarbeiterzufriedenheit und weitgehender Vermeidung von Fluktuation.

C. Prognosebericht

Die Einschätzung von Wirtschaftsverbänden und Wirtschaftsinstituten für das Jahr 2024 wird in der nachfolgenden Tabelle dargestellt:

Prognose in 2024
Reale Bauinvestitionen 3) - 3,0 %
Wohnungsbau - 4,5 %
Wirtschaftsbau - 0,2 %
Öffentlicher Bau - 1,7 %
Reale Umsätze Bauhauptgewerbe 4) - 3,5 %
Wohnungsbau -12,0 %
Wirtschaftsbau + 2,0 %
Öffentlicher Bau + 1,0 %

Quelle: Prognosen: Divers Institute und Organisationen seit Dezember 2023

3) Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung 23.02.2024

4) Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, Januar 2024

Aufgrund dieser Prognosen haben wir unser Jahresbudget entsprechend angepasst.

Umstrukturierungen, Unternehmenskäufe oder Veränderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ergaben sich nicht.

D. Chancen- und Risikobericht

1. Branchenspezifische Risiken

Als Handels-und Dienstleistungsunternehmen sehen wir uns den üblichen Risiken des Wettbewerbs ausgesetzt. Außergewöhnliche Risiken sehen wir für unseren Bereich nicht.

Sollte es zu einer Abschwächung der Investitionsneigung unserer Kunden kommen, so können diese jederzeit bei uns auf einen umfangreichen und technisch hochwertigen Kran- und Maschinenmietpark zurückgreifen.

2. Ertragsorientierte Risiken

Ertragsorientierte Risiken entstehen bei nachlassender Dynamik der Nachfrage und einem damit verbundenen erhöhten Preiswettbewerb.

3. Finanzwirtschaftliche Risiken

Die Liquiditäts-und Eigenkapitalsituation ist als zufriedenstellend zu bezeichnen.

Die Gesellschaft verfügt über ausreichende Kreditlinien.

Es gibt keine Abhängigkeit von einzelnen Großkunden. Aufgrund einer breit gestreuten Kundenstruktur sind größere Forderungsausfälle nicht zu befürchten. Die Gesellschaft ist auch nicht in der Mithaftung für irgendwelche Kundenfinanzierungen.

Ein zeitnahes Forderungsmanagement mit permanenter Bonitätsüberwachung führt zu einer weiteren Risikobegrenzung.

4. Chancenbericht

Im Zuge steigender Verunsicherung und damit verbundenen, nachlassender Investitionsneigung unserer Kunden, können diese bei uns auf einen modernen und umfangreichen Mietpark zurückgreifen.

Darüber hinaus haben wir durch die Erweiterung unseres Tätigkeitsfeldes um alles, was das Thema Kreislaufwirtschaft betrifft ein Geschäftsfeld erschlossen, welches sich ausschließlich um das Thema Nachhaltigkeit dreht und für die Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen wird.

5. Gesonderte Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Derivative Finanzinstrumente werden nicht verwendet.

Besondere Abhängigkeit von einem Markt oder einzelnen Großkunden besteht nicht.

Nennenswerte Forderungsausfälle gab es nicht.

Die Beziehungen mit Kunden und Partnern sind meist langjährig und stabil.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter Skontoausnutzung gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Gesellschaft hat jederzeit ausreichend Kapital zur Begleichung der fälligen Verbindlichkeiten zur Verfügung.

Neue Risiken gegenüber dem Vorjahr gibt es nicht.

6. Gesamtaussage

Trotz aller allgemeinen Verunsicherung bleiben wir bei unserer Aussage, dass die Bauwirtschaft auch in Zukunft Konjunktur - Lokomotive bleiben wird.

Unsere Gesellschaft steht angefangen von der Wohnraumfrage über den Infrastrukturausbau bzw. -Erneuerung bis zur Klima- und Energiewende vor Megaaufgaben, die sich noch über Jahre und Jahrzehnte hinziehen werden. Und diese Aufgaben können zu einem großen Teil nur von der Bauwirtschaft gelöst werden.

Wir sehen uns und die anderen Unternehmen der Warner-Gruppe, gestützt auf einen hochmotivierten und qualifizierten Mitarbeiterstab, verbunden mit einem sich ständig an den Marktbedürfnissen und -anforderungen orientierten Produkt- und Dienstleistungsangebot auf einem guten Weg an der Lösung der Probleme der zukünftigen Generationen mit zu wirken.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 33.086.871,77 34.448.916,92
I. Sachanlagen 33.086.871,77 34.448.916,92
1. technische Anlagen und Maschinen 1.681.672,00 1.543.962,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 31.399.619,77 32.904.954,92
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.580,00
B. Umlaufvermögen 17.756.460,31 13.053.093,03
I. Vorräte 12.656.014,92 6.853.939,35
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.989.399,86 4.861.705,03
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 111.045,53 1.337.448,65
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.098.070,66 1.479.215,38
Summe Aktiva 52.941.402,74 48.981.225,33

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 11.161.399,02 11.020.381,24
I. Gezeichnetes Kapital 1.350.000,00 1.350.000,00
II. Kapitalrücklage 2.502.936,81 2.502.936,81
III. Gewinnrücklagen 400.000,00 400.000,00
IV. Gewinnvortrag 5.917.444,43 4.574.948,70
V. Jahresüberschuss 991.017,78 2.192.495,73
B. Rückstellungen 665.748,38 1.168.661,41
C. Verbindlichkeiten 41.114.255,34 36.792.182,68
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 37.082.068,73 31.747.844,67
2. sonstige Verbindlichkeiten 4.032.186,61 5.044.338,01
Summe Passiva 52.941.402,74 48.981.225,33

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 21.819.104,54 22.156.001,10
2. Personalaufwand 5.767.378,58 5.489.591,66
a) Löhne und Gehälter 4.859.413,14 4.604.607,97
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 907.965,44 884.983,69
davon für Altersversorgung -703,78 17.143,84
3. Abschreibungen 9.768.178,55 8.907.478,88
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 9.768.178,55 8.907.478,88
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.603.051,67 3.969.887,60
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 20.513,09 16.121,38
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.254.720,04 737.237,67
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 425.378,05 845.808,00
8. Ergebnis nach Steuern 1.020.910,74 2.222.118,67
9. sonstige Steuern 29.892,96 29.622,94
10. Jahresüberschuss 991.017,78 2.192.495,73

Anhang

A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

1. Generalnorm

Dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 liegen die handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften und die ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie die Regelungen des Gesellschaftsvertrages zugrunde.

2. Darstellungsstetigkeit

Im Vorjahr noch in der Position "sonstige betriebliche Erträge" ausgewiesene Leistungen wurden unter den Umsatzerlösen ausgewiesen. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst. Soweit außerordentlicher Aufwand im Vorjahr ausgewiesen wurde, wurde der Vorjahresausweis in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen vorgenommen.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

1. Bilanzierungsmethoden

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268-274a, 276-278 HGB, erstellt.

Gliederung

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den § 266 HGB und § 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet.

2. Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB erstellt. Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.

Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:

ANLAGEVERMÖGEN

Immaterielle Vermögensgegenstände

sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt.

Die planmäßigen Abschreibungen werden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis einschließlich EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Sachanlagen

sind mit Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bzw. mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten alle aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der den steuerlichen Grundsätzen entsprechenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Berechnung der planmäßigen Abschreibungen wurde überwiegend nach der linearen Methode vorgenommen. Davon abweichend wurden in diesem Jahr einige Neuzugänge degressiv abgeschrieben.

Die Abschreibungen erfolgten pro rata temporis.

Geringwertige Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens mit Anschaffungskosten bis einschließlich EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Vermietvermögen

wird wie Sachanlagen bewertet und ist in der Position Sachanlagen enthalten.

UMLAUFVERMÖGEN

Vorräte

werden zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Durchschnittswerten, unter Beachtung von Anschaffungspreisminderungen und Abschlägen für Abnutzung sowie Anschaffungsnebenkosten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

sind mit ihren Nominalwerten angesetzt. Für zweifelhafte Forderungen sind Einzelwertberichtigungen vorgenommen worden. Bei den verbleibenden Forderungen ist eine Pauschalwertberichtigung abgesetzt, die dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko Rechnung trägt.

Sonstige Vermögensgegenstände

sind mit ihren Nominalwerten angesetzt. Wertberichtigungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert mussten nicht vorgenommen werden.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

sind zum Nennwert angesetzt.

RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

sind im Voraus geleistete Ausgaben zu den Beträgen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen bzw. im Voraus erhaltene Einnahmen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach Bilanzstichtag darstellen.

RÜCKSTELLUNGEN

wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages dotiert und tragen allen erkennbaren Risiken Rechnung.

VERBINDLICHKEITEN

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten aus der Ausstellung eigener Wechsel, Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und sonstige Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt.

C. ERLäUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Gliederung zum 31. Dezember 2023 und die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 sind im nachfolgenden Anlagespiegel dargestellt:

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 01. 01. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31. 12. 2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 357.585,51 0,00 0,00 357.585,51
357.585,51 0,00 0,00 357.585,51
II. Sachanlagen
1. Anlagen im Bau 0,00 5.580,00 0,00 5.580,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.218.242,69 705.603,36 119.885,01 4.803.961,04
3. Geringwertige Vermögensgegenstände
Betriebs- und Geschäftsausstattung 65.921,98 3.104,03 0,00 69.026,01
4. Krane 49.276.003,80 4.592.948,35 1.726.655,39 52.142.296,76
5. Baumaschinen 13.746.689,33 13.832.044,57 13.564.109,71 14.014.624,19
6. Baustellenunterkünfte 99.512,47 46.360,70 67.460,71 78.412,46
7. sonstige Vermietgegenstände 1.803.277,30 1.498.704,69 1.126.555,78 2.175.426,21
69.209.647,57 20.684.345,70 16.604.666,60 73.289.326,67
69.567.233,08 20.684.345,70 16.604.666,60 73.646.912,18
Abschreibungen
Stand 01. 01. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31. 12. 2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 357.585,51 0,00 0,00 357.585,51
357.585,51 0,00 0,00 357.585,51
II. Sachanlagen
1. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.674.280,69 500.575,36 52.567,01 3.122.289,04
3. Geringwertige Vermögensgegenstände
Betriebs- und Geschäftsausstattung 65.921,98 3.104,03 0,00 69.026,01
4. Krane 26.080.644,82 5.553.321,33 1.257.231,39 30.376.734,76
5. Baumaschinen 5.117.589,71 3.266.012,66 2.883.692,18 5.499.910,19
6. Baustellenunterkünfte 13.167,47 21.522,70 14.996,71 19.693,46
7. sonstige Vermietgegenstände 809.125,98 423.642,47 117.967,01 1.114.801,44
34.760.730,65 9.768.178,55 4.326.454,30 40.202.454,90
35.118.316,16 9.768.178,55 4.326.454,30 40.560.040,41
Buchwerte
Stand 31. 12. 2023
EUR
Stand 31. 12. 2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Anlagen im Bau 5.580,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.681.672,00 1.543.962,00
3. Geringwertige Vermögensgegenstände
Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00
4. Krane 21.765.562,00 23.195.358,98
5. Baumaschinen 8.514.714,00 8.629.099,62
6. Baustellenunterkünfte 58.719,00 86.345,00
7. sonstige Vermietgegenstände 1.060.624,77 994.151,32
33.086.871,77 34.448.916,92
33.086.871,77 34.448.916,92

2. Waren

In den Waren sind TEUR 0 (Vj.: TEUR 0) für erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen enthalten.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den sonstigen Vermögensgegenständen sind sämtliche bis auf TEUR 0 (Vj.: TEUR 0) innerhalb eines Jahres fällig.

4. Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 1.350 (Vj: 1.350 TEUR).

5. Rückstellungen

Die Rückstellungen enthalten Urlaubsansprüche und Mehrstunden der Mitarbeiter (TEUR 175) sowie für Erstellung, Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses (TEUR 20) und weitere Aufwendungen.

6. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen (Vorjahr in Klammern):

Stand am 31.12.2023
EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit bis 5 Jahre
EUR
Restlaufzeit > 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 37.082.068,73 11.069.283,04 20.407.917,98 5.604.867,71
(31.747.844,67) (6.395.306,65) (19.089.186,57) (6.263.351,45)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 344.994,75 344.994,75 0,00 0,00
(1.256.425,15) (1.256.425,15) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus der Ausstellung eigener Wechsel 0,00 0,00 0,00 0,00
(0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.000.000,00 0,00 2.000.000,00 0,00
(2.222.391,90) (222.391,90) (2.000.000,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.529.592,38 1.529.592,38 0,00 0,00
(1.564.896,45) (1.564.896,45) (0,00) (0,00)
40.956.655,86 12.943.870,17 22.407.917,98 5.604.867,71
(36.791.558,17) (9.439.020,15) (21.089.186,57) (6.263.351,45)

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 862 (Vj.: TEUR 705) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 2 (Vj.: TEUR 3) enthalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt gesichert:

Bei Einkaufsfinanzierungen Sicherungsübereignungen des finanzierten Gegenstandes.

D. ERLäUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Periodenfremde Erträge/Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge aus Zahlungseingängen auf abgeschriebene Forderungen in Höhe von TEUR 26 (Vj.: TEUR 2) und aus Buchgewinnen aus Anlagenabgängen in Höhe von TEUR 17 (Vj.: TEUR 57).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen aus der Zuführung zu Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR -15 (Vj.: TEUR -3), aus der Zuführung in die Pauschwalwertberichtigung in Höhe von TEUR 5 (Vj.: TEUR -3) und aus Forderungsverlusten in Höhe von TEUR 144 (Vj.: TEUR 303).

2. Belastung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit durch die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 991 ist mit Gewerbesteuer in Höhe von TEUR 199 sowie Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag in Höhe von TEUR 226 belastet.

3. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 991.017,78 auf neue Rechnung vorzutragen.

E. SONSTIGE ANGABEN

1. Haftungsverhältnisse

Es bestanden keine Haftungsverhältnisse zum Bilanzstichtag.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Vertrag 2024
TEUR
2025
TEUR
2026
TEUR
2027
TEUR
Leasing 209 84 130 32
Mietverträge 619 619 619 619
Insgesamt 828 703 749 651

Derivative Finanzinstrumente, Sicherungsgeschäfte und Bewertungseinheiten bestehen nicht.

Des Weiteren hat die Firma zur betrieblichen Altersvorsorge der Mitarbeiter eine pauschal-dotierte Unterstützungskasse eingerichtet. Aus dem Lastwertgutachten ergibt sich zum 31.12.2023 eine Unterdeckung in Höhe von TEUR 19.

3. Anzahl der Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 43 Angestellte und 43 Arbeiter sowie 3 Auszubildende und 11 Teilzeitkräfte beschäftigt.

4. Gesellschaftsorgane

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2023 folgende Personen an:

Herr Hans-Michael Warner, Dipl.-Kaufmann, Kerken,

Herr Maik Warner, Dipl.-Kaufmann, Düsseldorf,

Herr Thorsten Warner, Dipl. Betriebsw. (FH), Herne.

5. Handelsregister

Die Gesellschaft ist beim Handelsregister Düsseldorf unter der Nummer HRB 46567 eingetragen.

6. Nachtragsbericht

Nach Ende des Geschäftsjahres gab es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung.

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez. Hans-Michael Warner, Dipl-Kfm., Kerken

gez. Maik Warner, Dipl-Kfm., Düsseldorf

gez. Thorsten Warner, Dipl.-Betriebsw. (FH), Herne

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 25.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss der Hans Warner GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hans Warner GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen der im Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht" beschriebenen Sachverhalte in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht

Entgegen § 285 Nr. 9 Buchstabe a) HGB und § 285 Nr. 17 HGB wurden im Anhang die Gesamtbezüge der Geschäftsleitung und die Vergütung des Abschlussprüfers nicht angegeben.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen.

Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 25.06.2024

AUTHENT Penstreuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Manfred Baier, Wirtschaftsprüfer

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