MVH GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Antje Weissbecker seit 25.7.2022 | Prokura |
Peter Herzog seit 9.5.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
A***** S******** | 12.80% |
A**** H***************** | 12.80% |
| Name | Anteil |
|---|---|
HERSA Metalltechnik GmbHEigenbeteiligung | 9.60% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
4 von 5 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 9.60% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HERSA Metalltechnik GmbHBad Soden-SalmünsterJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023HERSA Metalltechnik GmbHGrundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Die HERSA Metalltechnik GmbH, gehörig zur metallverarbeitenden Branche, wurde im Jahre 1990 gegründet. Das Unternehmen beschäftigt rd. 90 Mitarbeiter. Für den Industriebereich werden allgemeine Blecharbeiten mit verschiedensten Werkzeugmaschinen durchgeführt. Die Produkte dienen vom Anlagenbau über Entwässerung, Fördertechnik im Innen- und Außenbereich bis hin zur Gebäudetechnik. Die HERSA Metalltechnik GmbH hat kein eigenes Produktionsprogramm, sondern fertigt grundsätzlich nach Kundenwunsch, Zeichnungen bzw. Mustervorlagen. Hierbei ist das Spektrum des Tätigkeitsbereichs groß und durch den starken Maschinenpark können sämtliche Blecharbeiten ausgeführt werden. Das Unternehmen bietet die komplette Blechbearbeitung vom Laserschneiden, Stanzen über das Kanten bis zum Schweißen und Montage. Verarbeitet wird Stahl, Edelstahl aber auch Aluminium. Durch die verschiedensten Arten der Schweiß- und Hefttechnik werden komplette Bauteile oder Baugruppen im Mehr-Schicht-Betrieb gefertigt. Dies sichert in der Produktion eine hohe Flexibilität, Qualität und kurze Lieferzeit. Im Bereich Logistik zeigt die langjährige Erfahrung mit Großkunden eine erhebliche Qualität in unserem Lieferungsablauf. Als Familienunternehmen legt die HERSA Metalltechnik GmbH besonderen Wert auf verantwortungsvolles und langfristig angelegtes Handeln. Nachhaltigkeit, soziales Engagement und die gesundheitliche Förderung der Mitarbeiter sind einige der Kernpunkte in den Unternehmensgrundsätzen. Mit Ihren Mitarbeitern auf über 5.000 m 2 Produktionsfläche mit modernsten Maschinen, aber auch mit konventioneller Handarbeit spiegelt "Made in Germany" für HERSA Metalltechnik GmbH höchste Anforderung für Ihre Vielfalt an innovativen Produkten und die hervorragende Qualität der Metallprodukte wieder. Ziele und Strategien Ein vorrangiges Ziel der Gesellschaft ist die Erhöhung der Prozesseffizienz zum einen durch die Nutzung von Synergien zwischen einzelnen Prozessen und zum andern durch eine Verschlankung von Prozessen durch gezieltere Prozesskontrollen. HERSA versteht sich zudem als innovatives Unternehmen, dass bei der Entwicklung, Umsetzung und letztendlich der Herstellung von marktorientierten Produkten eng mit seinen Kunden zusammenarbeitet. Umweltgerechtes Handeln sowie eine ressourcenschonende Produktion in klar definierten Produktionsprozessen sollen dazu beitragen, herausfordernde Kundenerwartungen an unsere Produkte dauerhaft und nachhaltig erfüllen zu können. Darstellung des Steuerungssystems Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren bei HERSA Metalltechnik GmbH sind die Betriebsleistung (Umsatzerlöse +/- Bestandsveränderung + sonstige betriebliche Erträge), das Betriebsergebnis/EBIT (Jahresergebnis + Steuer- und Zinsergebnis) sowie der Brutto-Cashflow (Jahresergebnis + Abschreibungen). Unsere Leistungsindikatoren stellen Orientierungsgrößen für den Unternehmenserfolg dar und werden kontinuierlich in monatlichen Reportings detailliert ausgewertet und überwacht. Forschung und Entwicklung Das Engagement der HERSA Metalltechnik GmbH im Bereich Forschung und Entwicklung basiert auf der Maxime, den Kunden ein Höchstmaß an Produkteffizienz zu bieten. Dabei soll nicht nur das Optimierungspotential bestehender Produktreihen ausgeschöpft, sondern gleichzeitig auch die Entwicklung neuer innovativer Produktreihen vorangetrieben werden. Nur so wird es möglich sein, sich den Anforderungen stetig verändernder Märkte auf einem hohen Qualitätsniveau zu stellen und zu behaupten. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Konjunkturelle Lage Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hat sich im Jahr 2023 erheblich verschlechtert. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt verzeichnete im weiterhin von Krisen geprägten Umfeld einen Rückgang von 0,3% im Vergleich zum Vorjahr. Die trotz dieses Rückgangs weiterhin hohen Preise sowie die gestiegenen Zinssätze belasten die deutsche Wirtschaft, was dazu führt, dass erstmals seit dem Jahr 2020, dem Jahr der Corona-Pandemie, ein negatives Wachstum des Bruttoinlandsprodukts ausgewiesen werden muss. [Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.ht-ml] Branchenumfeld Im Jahr 2023 verzeichnete die Metall- und Elektro-Industrie (M+E-Industrie) eine Produktionssteigerung von 2,6% im Vergleich zum Vorjahr. Diese positive Entwicklung war jedoch hauptsächlich auf Nachholeffekte in der ersten Jahreshälfte zurückzuführen, die durch eine verbesserte Materiallage und die Aufarbeitung aufgestauter Aufträge begünstigt wurden. In der zweiten Jahreshälfte hat sich dieser Trend umgekehrt und war im vierten Quartal das zweite Mal in Folge rückläufig. [Quelle: https://www.gesamtmetall.de/erholung-in-der-metall-und-elektro-industrie-gekippt/] Der Anlagen- und Maschinenbau verzeichnete in 2023 einen signifikanten Rückgang der Aufträge. Die exportorientierte Branche, welche zu einem Großteil abhängig von der weltweiten Konjunktur ist musste laut dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) einen, um Preiserhöhungen bereinigten (real), Rückgang des Auftragseingangs um 12% verkraften. [Quelle:https://www.springerprofessional.de/ unternehmen---institutionen/maschinen/auftraege-im-maschinenbau-2023-um-12---gesunken/26704962] Geschäftsverlauf Die HERSA Metalltechnik GmbH blickt trotz geopolitischer wie auch makroökonomischer Unsicherheiten mit stets wachsenden Herausforderungen wie z. B. dem Energiepreisschock und den drastischen Zinserhöhungen, die zu steigenden Investitions- und Produktionskosten führten, auf ein insgesamt gutes Geschäftsjahr 2023 zurück. Unsere finanziellen Leistungsindikatoren entwickelten sich im Vorjahresvergleich wie erwartet. Darstellung der Lage der Gesellschaft Dank unserer hohen Lieferfähigkeit konnte HERSA das Umsatzniveau des Vorjahres halten. Da sich die Lage auf dem Rohstoffmarkt allmählich entspannte und kurzfristig weder Materialknappheiten noch erneute Lieferengpässe zu erwarten waren, konnten wir unsere Vorratsbestände im Umlaufvermögen leicht reduzieren. Ertragslage
Das gute Betriebsergebnis des Vorjahres konnte bei nahezu unveränderter Betriebsleistung, vor allem auf Grund von deutlich gestiegenen Personalkosten, im Jahr 2023 nicht ganz erreicht werden. Weitere Einflussfaktoren auf das operative Ergebnis waren vor allem gestiegene Energie- und Instandhaltungskosten. Höhere Zinsaufwendungen wirkten sich negativ auf unser Finanzergebnis u. letztendlich auch auf unseren, im Vorjahresvergleich um TEUR 273 niedrigeren, Jahresüberschuss aus. Trotz eines leicht gestiegenen Umsatzes konnten die Materialaufwendungen reduziert werden (TEUR 5.938; i. Vj. TEUR 6.243). Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand bezogen auf die Betriebsleistung) verminderte sich somit um 2,4%-Punkte. Finanzlage Die Eigenkapitalquote ist durch die leicht gesunkene Bilanzsumme (TEUR 8.734; i. Vj. TEUR 9.040) um 0,3%-Punkte auf 74,1% (i. Vj. 73,8%) gestiegen. Der Brutto-Cashflow beträgt TEUR 1.266 (i. Vj. TEUR 1.474). Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie aus den Kreditlinien können die notwendigen Investitionen finanziert und Zahlungen an Kapitalgeber bedient werden. Die Zahlungsfähigkeit der HERSA war im Geschäftsjahr 2023 jederzeitig gewährleistet. Vermögenslage Aktiva
Das Umlaufvermögen auf der Aktivseite der Bilanz wird maßgeblich beeinflusst durch den Abbau des Vorratsvermögens (-TEUR 493) sowie den Anstieg der liquiden Mittel um TEUR 406. Zudem haben stichtags- und abrechnungsbedingte Rückgänge bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 518; i. Vj. TEUR 670) zur Entwicklung beigetragen. Die Passivseite der Bilanz zeigt ein leicht gesunkenes Eigenkapital (TEUR 6.468; i. V. TEUR 6.676). Die langfristigen Kreditverbindlichkeiten verminderten sich zum Ende des Geschäftsjahres 2023 auf TEUR 387 (i. Vj. TEUR 649). Sie wurden planmäßig getilgt. Finanzielle Leistungsindikatoren Nachfolgend wird die Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren im Berichtsjahr sowie im Vorjahresvergleich dargestellt:
Die Entwicklung der bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren im Geschäftsjahr 2023 lag auf dem Niveau der Planungsannahmen: Die Erwartungen an die Betriebsleistung wurden leicht übertroffen. Das Betriebsergebnis (EBIT) zeigte sich, bei einer kräftigen Erhöhung der Personalaufwandsquote, innerhalb unserer Erwartungen. Der Brutto-Cash-Flow entwickelte sich ebenfalls wie prognostiziert. Prognosebericht Konjunktur Für die Wirtschaftsleistung in Deutschland zeichnet sich nach Einschätzung mehrerer Wirtschaftsforschungsinstitute für das laufende Jahr ein Rückgang ab. So erwartet etwa das Statistische Bundesamt im Vergleich zum Vorjahr ein preisbereinigtes Minus von 0,2% und revidiert damit seine Frühjahrsprognose (+0,3%) nach unten. Für 2025 rechnet das Statistische Bundesamt nun mit einem Plus von 1,1% (bisher 1,0%). Die Inflation dürfte sich in den kommenden Monaten weiter stabilisieren und wird voraussichtlich 2024 dann 2,0% betragen. [Quelle: https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Dossier/konjunktur-und-wachstum.html]. Branche Laut Angaben des M+E Konjunkturbericht vom 9. Oktober 2024 ist die Nachfrage in den ersten drei Quartalen weiterhin rückläufig was einen preisbereinigten Rückgang des Absatzes von insgesamt 6,1% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zur Folge hat. Vor allem die Bereiche Automotiv, Maschinenbau sowie die Metallhersteller sind besonders betroffen. Das Auftragsvolumen über alle Branchen betrachtet ist bis einschließlich August um real 6,4% niedriger als im Vorjahreszeitraum während sich die Lohnstückkosten um 10,9% erhöht haben. [Quelle: https://www.gesamtmetall.de/zahlen-fakten/konjunkturbericht/] Im Analgen- und Maschinenbau reduzierten sich bis Oktober die Aufträge sogar um real 13%. Infolge des Nachfragerückgangs reduziert sich der Auftragsbestand sukzessive. [Quelle: https://der-maschinenbau.de/ werkzeug-und-bearbeitungsmaschinen/maschinen-und-anlagenbau-produktionsprognose-fuer-2024/] Mit einer spürbaren Besserung der Lage ist aktuell nicht zu rechnen. Die Weltwirtschaft ist geprägt von Verunsicherung, Kriegen und Handelsdisputen. In Europa ist der künftige wirtschaftspolitische Kurs sowohl der EU als auch vieler Mitgliedsstaaten nach den jüngsten Wahlen unklar. Laut dem VDMA-Chefs Volkswirt Dr. Wiechers macht beim Blick voraus Hoffnung, dass die Inflation nahezu weltweit weiter zurückgehen wird. Erste Zentralbanken haben bereits den Zinssenkungszyklus eingeläutet. [Quelle: https://www.vdma.org/viewer/-/v2article/render/125267828] Gesellschaft Die HERSA Metallbau GmbH stützt ihre Prognosen zum erwarteten Geschäftsverlauf auf Annahmen hinsichtlich der Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche. Im Jahresverlauf überwachen wir fortlaufend die Entwicklung dieser volatilen Rahmenbedingungen, um möglichst schnell und umfassend auf eventuelle Veränderungen reagieren zu können. Wir erwarten, der vielfältigen Krisen geschuldet, eine Beeinflussung unserer Geschäftsentwicklung in 2024. Vor allem die harten wirtschaftlichen Konsequenzen, die sich aus dem Russland-Ukraine-Konflikt ergeben, aber auch die strukturelle Wachstumsschwäche in Deutschland, die auf eine Rezession und nur langsam normalisierende Teuerungsraten trifft, werden zu messbaren Wohlstandsverlusten und sinkender Kaufkraft führen. Die Auswirkung auf unsere Geschäftsentwicklung sowie die auf unsere finanziellen Leistungsindikatoren lassen sich nicht eindeutig prognostizieren. Erkennbar ist allerdings, dass im laufenden Geschäftsjahr 2024 das Niveau des vorangegangenen Geschäftsjahres voraussichtlich nicht erreicht werden kann. Ein Rückgang unserer Betriebsleistung gegenüber 2023 ist wahrscheinlich. Wir planen unter den derzeit gegebenen Bedingungen und der sich aktuell darstellenden Auftragslage mit einer Betriebsleistung zwischen TEUR 11.000 und TEUR 12.000. Ein Rückgang des Betriebsergebnisses sowie des Brutto-Cashflows ist aufgrund von negativen Tendenzen unserer Kernkostenquoten zu erwarten. Weitere Investitionen in den Maschinenpark der HERSA Metalltechnik GmbH sind in 2024 durchgeführt und auch für das Folgejahr geplant. Die Beschaffung soll durch Eigenkapital der Gesellschaft sowie durch Objektfinanzierung umgesetzt werden. Zweifel an der Fortbestehungsprognose des Unternehmens bestehen derzeit nicht. Risiko- und Chancenbericht Risikobericht Der Erfolg Gesellschaft beruht auf der konsequenten Nutzung von Chancen im Rahmen der Unternehmensstrategie. Dabei ist die Gesellschaft einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Gesamtrisiko Zu den Risiken der HERSA Metalltechnik GmbH gehören zum einen die nicht von der Gesellschaft unmittelbar beeinflussbaren Faktoren, u. a. die allgemeine Entwicklung der konjunkturellen und finanzwirtschaftlichen Lage. Zum anderen ergeben sich Risiken für die Gesellschaft aus den unmittelbar beeinflussbaren operativen Geschäftstätigkeiten. Die Gesamtrisikosituation hat sich für die Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der vielfältigen Krisen deutlich erhöht. Dennoch bleiben wir zuversichtlich, dass die Gesellschaft strategisch und finanziell auch künftig so gut aufgestellt sein wird, dass sich uns bietende Chancen für eine positive Unternehmensentwicklung genutzt werden können. Einzelrisiken Markt-, Nachfrage- und Absatzrisiken Der Russland-Ukraine-Konflikt hat für teils deutliche Beeinträchtigungen der Wirtschaftstätigkeit und zu einer vergleichsweise hohen Inflation geführt. Unser Betriebsergebnis wird in hohem Maße von der weiteren Entwicklung der Vormaterialverfügbarkeit- und -preisentwicklung abhängig sein. Die derzeitige Marktsituation beurteilen wir als unverändert kritisch. Das Risiko eines Preisverfalls am Absatzmarkt ist gegeben und eine Weitergabe der extrem gestiegenen Beschaffungs- und Energiepreise an unsere Kunden nicht immer vollständig und zeitnah gewährleistet. Preisänderungsrisiken werden in den Kalkulationen zur Erlangung von Aufträgen im Vorfeld berücksichtigt. Währungs- und Ausfallrisiken Alle Umsätze werden in EURO fakturiert, insofern besteht kein Währungsrisiko. Die Gesellschaft liefert überwiegend an Kunden mit guter Bonität und überwacht deren Bonität laufend, was insgesamt zu geringen Forderungsausfällen führt. Die Überwachung der Kreditlimits pro Kunde erfolgt kontinuierlich. Bei Zahlungsverzug kann somit kurzfristig reagiert werden. Personal- und Fachkräftemangelrisiken Der Bedeutung von Mitarbeiterbindung und -rekrutierung wird in der HERSA eine immer größere Priorität eingeräumt. Dabei stellen wir neben einer adäquaten Entlohnung auf eine Vielzahl von Zusatzleistungen ab, um uns von der Konkurrenz abheben zu können. Ziel ist es, in einem stark kompetitiven und arbeitnehmerorientierten Markt unsere Attraktivität für vorhandene und potenzielle Mitarbeiter zu erhöhen sowie das Risiko steigender Fluktuation zu vermindern. Für das laufende Jahr 2024 sind Lohn- und Gehaltsanpassungen durchgeführt worden und auch für das Folgejahr geplant, die absatzseitig über Neufestsetzungen von Preisen abgefedert werden sollen. Liquiditätsrisiken Die Gesellschaft ist überwiegend langfristig finanziert. Der Finanzdienst erfolgt dabei regelrecht. Finanzwirtschaftliche bzw. Liquiditätsrisiken bestehen vor allem darin, dass Kundenforderungen nur mit Verzögerung reguliert bzw. infolge einer Insolvenz möglicherweise ausfallen können. Diesen Ausfallrisiken bzw. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen wird durch ein aktives Forderungsmanagement begegnet. Wir werden auch künftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachkommen zu können. Risikomanagementsystem Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Unternehmensleitung verfolgt eine überwiegend konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes wesentliche Handelsgeschäft ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung wird stets die Bonität der Kunden abgefragt. Das Risikomanagement orientierte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 überwiegend an den Daten der kurzfristigen Erfolgsrechnung. Der Führungskreis tritt dabei in regelmäßigen Abständen zusammen, um Risikopotenziale zu diskutieren und auf ein Minimum zu reduzieren sowie eine kurzfristige Versorgung mit allen relevanten Informationen zu gewährleisten. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten im Wesentlichen innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Chancenbericht Die derzeit schwierige Lage an den Absatzmärkten beurteilen wir trotz der wirtschaftlichen Ausnahmesituation vorsichtig optimistisch. Durch den Ausbau bestehender Kunden und den Aufbau von Neukunden konnten wir den zu Jahresbeginn stärker prognostizierten Rückgang der Betriebsleistung abfedern. Sollte sich die wirtschaftliche Lage Deutschlands aufgrund sinkenden Zinses wieder verbessern verstetigt sich unser Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der HERSA auf ihren relevanten Märkten zu stärken, das Vorjahresniveau der Leistungsindikatoren zu erreichen, im günstigsten Fall ab 2025 wieder zu übertreffen. Die systematische Identifikation und Realisierung wertsteigernder unternehmerischer Chancen ist ein wichtiges Element zur Sicherstellung profitablen Unternehmenswachstums. Allerdings werden die sich der Gesellschaft ergebenden Chancen immer im Zusammenhang mit eventuellen Risiken betrachtet und nur dann verfolgt, wenn sie das mit ihnen verbundene Risiko überwiegen, das Risiko als beherrschbar und in seinen potenziellen Auswirkungen begrenzt eingeschätzt wird. Aufgrund unserer starken Marktposition sehen wir Chancen zur Steigerung eines profitablen Wachstums und damit auch für die Betriebsleistung in dem Zukauf von Unternehmen respektive deren Produkte bzw. Produktgruppen. Des Weiteren sehen wir Erfolgsaussichten in Produktinnovationen mit denen sich neue Kundenschichten erschließen lassen können. Durch die Novität dieser Produkte lassen sich höhere Preise auf dem Markt erzielen, was sich positiv auf die kommenden Betriebsergebnisse auswirken sollte. Vor allem im Anlagenbau (Mess- und Regeltechnik, Lüftungs- und Lebensmitteltechnik) können individuelle Kundenwünsche durch schnelle Reaktionszeiten vom Angebot bis zur Lieferung, abgestimmte Produktionsprozesse für schnelle Durchlaufzeiten, auch mit kleinen Losgrößen, kurzfristig erfüllt werden. Den wirtschaftlichen und technologischen Wandel als Chance zu begreifen kann der Einstieg in neue Branchen und Sektoren mit entsprechenden neuen bzw. veränderten Geschäftsmodellen zielführend sein. Wir sehen mit unserem vitalen Unternehmenskern gute Voraussetzungen für weiteres Wachstum gegeben. Zweigniederlassungsbericht Die HERSA Metalltechnik GmbH unterhält keine Zweigniederlassungen.
Bad Soden-Salmünster, 1, November 2024 Peter Herzog, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang zum 31. Dezember 2023der Hersa Metalltechnik GmbH, Bad Soden-Salmünster Inhalt I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen (§ 264 Abs. 1a HGB) 2 Anlage 1 zum Anhang Anlagenspiegel (§ 268 Abs. 2 Satz 1 HGB) Allgemeine Angaben zum Unternehmen (§ 264 Abs. 1a HGB)
Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB), des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) und der Satzung aufgestellt. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Bestimmungen des HGB gem. §§ 266, 275 HGB gegliedert. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB) Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Die Wertansätze in der Bilanz der HERSA Metalltechnik GmbH zum 31.12.2022 wurden unverändert als Bilanzvorträge in neue Rechnung übernommen. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden. Im Einzelnen wurden wie folgt bewertet: ANLAGEVERMÖGEN: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet. Als Nutzungsdauer wird bei Software drei Jahre unterstellt. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer angesetzt. Als Abschreibungsmethode kam die lineare Absetzung für Abnutzung zur Anwendung. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt und im Anlagenspiegel dargestellt. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. soweit erforderlich zum niedrigeren, beizulegenden Wert bewertet. UMLAUFVERMÖGEN: Die Vorräte sind nach den folgenden Grundsätzen aktiviert worden: Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Waren sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen unter Berücksichtigung von individuellen Abschlägen für Bestandsrisiken bzw. zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert worden. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten, den anteiligen Werteverzehr des Anlagevermögens. Fremdkapitalzinsen sind nicht berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nennbetrag angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferung und Leistungen sind Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. RÜCKSTELLUNGEN: Die Rückstellungen beinhalten sämtliche, nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Steuerrückstellungen enthalten die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres und zu erwartende Steuernachzahlungen aus Vorjahren. VERBINDLICHKEITEN: Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel (siehe Anlage I) dargestellt (§ 268 Abs. 2 Satz 3 HGB). Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger und außerplanmäßigen Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen und gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 263; i. Vj. TEUR 269) setzen sich aus sonstigen Leistungen aus dem Finanzverkehr (TEUR 215) und Warenlieferungen und Dienstleistungen (TEUR 48) zusammen. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, bestehen in Höhe von TEUR 243 (i. Vj. TEUR 0). Es handelt sich um Leistungen aus dem Finanzverkehr gegen Gesellschafter. Sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Im Einzelnen sind nachfolgende nicht unerhebliche Rückstellungsarten in den sonstigen Rückstellungen in TEUR enthalten:
Verbindlichkeiten (§ 285 Nr. 1 und 2 HGB) Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt auf:
Art der Sicherheiten (§ 285 Nr. 1b HGB) Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (EUR 550.248,81; i. Vj. EUR 407.491,27) sind teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 70.772,83 (i. Vj. EUR 43.076,98) bestehen gegenüber der: - Bauelemente Herbst GmbH - Herbst Hagebaumarkt GmbH - K.H. Herbst Bedachungsfachhandel GmbH - K.H. Herbst GmbH & Co KG Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die HERSA Metalltechnik GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HERSA Metalltechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HERSA Metalltechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Fulda, 1. November 2024 GFP
GmbH
Hanna Reitz, Wirtschaftsprüfer Anlagenspiegel (brutto)
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 1.11.2024. |
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