Stammdaten

Register
Amtsgericht Münster HRB 6212
Eingetragen
18.12.2001
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenAlle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.Beteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung einzelner in Finanzinstrumenten angelegter Vermögen für andere mit Entscheidungsspielraum (Finanzportfolioverwaltung). Weiterhin ist die Vermittlung und Verwaltung von Immobilien sowie die Vermittlung von Risikokapitalbeteiligungen Gegenstand des Unternehmens. Das Leistungsspektrum umfasst des weiteren die Vermittlung von Risikokapialbeteiligungen und Versicherungsprodukten sowie von Investmentfonds im Inland zugelassener Investmentgesellschaften. Weitere Betätigungen des Unternehmens sind Dienstleistungen aller Art im Finanzbereich nebst Vermögensanalyse und Finanzplanung sowie die Vermögensberatung einzelner bereits in Finanzinstrumenten angelegter Vermögen. Zusätzlich betreibt das Unternehmen die Anlagevermittlung gem. § 1 Abs. 1 a) Satz 2 Nr. 2 KWG sowie die Abschlussvermittlung gem. § 1 Abs. 1 a) Satz 2 Nr. 2 KWG. Die Gesellschaft kann ferner alle Geschäfte vornehmen, die dem Geschäftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet sind. Sie kann Tochterunternehmen und Filialen gründen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dirk Fahrmeyer
seit 1.12.2003
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SX-Capital AG

Münster

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die sx-capital AG ist ein zugelassener Finanzportfolio Verwalter im Sinne von § 2 Abs. 2 Nr. 9 Wertpapierinstitutsgesetz (WpIG) und § 2 Abs. 8 Nr. 7 WpHG. Sie besitzt die Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin) u.a. die Vermögensverwaltung gemäß den oben genannten gesetzlichen Bestimmungen zu erbringen.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft verfolgt keine Forschung- und Entwicklungsaktivitäten.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Für Anleger hat das Jahr 2023 besser abgeschlossen als 2022. Europäische und US-Aktien, viele Anleihesegmente und Gold entwickelten sich positiv. Doch war es keineswegs ein einfaches Jahr - vieles kam anders als gedacht. Europa kam zwar gut durch den Winter, rutschte jedoch dafür im 2. Halbjahr in Richtung Rezession. Die China-Erholung nach Ende der Corona-Beschränkungen war nur kurz, und die US-Wirtschaft blieb - trotz der Bankenkrise im Frühjahr - bemerkenswert robust, auch dank der Liquiditätsunterstützung durch die Fed. Das Narrativ an den Märkten wechselte ständig, Anleiherenditen schwankten stark. Die Zentralbanken haben die Zinsen stärker angehoben als erwartet. Realrenditen stiegen weiter und belasteten wie bereits 2022 besonders zinssensitive Anlagen, auch die von uns favorisierten Qualitäts- und Wachstumstitel sowie Nebenwerte. Die Marktbreite war sehr gering, wenige große Aktien machten das Gros der Gesamtmarktentwicklung aus.

Vor dem Hintergrund der oben geschilderten Rahmenbedingungen konnten auch die durch uns verwalteten Vermögenswerte von den positiven Marktentwicklungen profitieren und wiesen durchgehend eine positive Performance auf.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Das verwaltete Depotvermögen ist im Jahr 2023 etwas gestiegen und beläuft sich zum Stichtag auf rd. 412 Mio. Euro (Vorjahr: 398 Mio. Euro). Die Anzahl der betreuten Kunden wuchs von 438 im Geschäftsjahr 2022 auf 458 am Ende des Jahres 2023.

Die Provisionseinnahmen sind in 2023 von 1.824 T€ auf 1.920 T€ gestiegen. In dem Zusammenhang stiegen auch die Personalkosten von 1.289 T€ im Vorjahr auf 1.362 T€. Die übrigen Verwaltungsaufwendungen stiegen von 259 T€ auf 273 T€. Das Jahr 2023 endete mit einem Jahresüberschuss von 204 T€ (Vorjahr 202 T€). Die Vermögenslage der Gesellschaft ist durch ihren Bestand an Forderungen an Kreditinstituten und Kunden in Höhe von 1.005 T€ bei einer Bilanzsumme von 1066 T€ gekennzeichnet.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Betriebsergebnis 317 305 13 4,3
Steuerergebnis -113 -102 11 10,8
Jahresergebnis 204 203 2 1,0

b) Finanzlage

Die Gesellschaft ist überwiegend aus eigenen Mitteln finanziert. Die Eigenkapitalquote beträgt 54,7 % (Vorjahr 52,9 %).

c) Vermögenslage

Wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Aktiva T€ T€ T€ %
Anlagevermögen 4 3 1 33,3
kurzfristige Vermögenswerte 628 529 99 18,7
liquide Mittel 378 545 -167 31,0
Passiva
Eigenkapital 583 580 3 0,5
Bilanzsumme 1.066 1.095 -29 2,7

3. Finanzielle und Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

a) Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Provisionseinnahmen,

Betriebsergebnis und

Depotentwicklung.

Die Provisionseinnahmen sind im Vergleich zum Vorjahr um 96 T€ gestiegen.

b) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Mitarbeiter

In 2023 wurden keine neuen Mitarbeiter eingestellt.

Im Bereich der Weiterbildung wird unser Ausbildungskonzept fortgesetzt. Die wichtigsten Faktoren sind:

regelmäßiger Besuch der vom Verband unabhängiger Vermögensverwalter angebotenen Fortbildungsveranstaltungen,

selektiver Besuch von Fondsgesellschaften,

enger Kontakt mit Steuerfachleuten,

Austausch mit anderen Vermögensverwaltern und

in regelmäßigen Beratersitzungen werden alle aktuellen Informationen an das gesamte Team weitergegeben.

Marketing

Kundenempfehlungen, Internetauftritt, Werbeanzeigen sowie Branchentelefonbuch führten in 2023 wiederum zu Kundenanfragen und Neumandaten.

Umweltbericht

Die durch die sx-capital AG erbrachten Dienstleistungen haben keinerlei nennenswerte umweltbelastende Eigenschaft. Unternehmensintern wird größter Wert auf einen ressourcenschonenden Umgang mit Produktions- (Kopierer, Drucker und andere Geräte der Büroausstattung) und Verbrauchsmitteln gelegt.

Kundenzufriedenheit

Die Kundenzufriedenheit ist unser oberstes Ziel, weil hierdurch die Nachhaltigkeit unseres Unternehmens gesichert wird.

4. Gesamtaussage

Die Vermögens- und Finanzlage ist permanent mit gut zu bezeichnen. Die Ertragslage entspricht den Planungen und liegt damit nach Beginn der Corona-Pandemie in jedem Fall über den zunächst nach unten korrigierten Erwartungen. Die Gesellschaft wächst weiterhin organisch und nachhaltig. Die Ziele wurden erreicht. Für etwaige Krisen an den internationalen Finanzmärkten ist die Gesellschaft gut aufgestellt.

III. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

a) Risikobericht

Die sx-capital AG geht die für sie geschäftsspezifischen Risiken ein. Dieses sind im Wesentlichen: Haftungsrisiken, Adressenausfallrisiken, Marktpreisrisiken, Marktrisiken und rechtliche Risiken. Diese und mögliche weitere Risiken werden identifiziert, beobachtet und gezielt gesteuert. Die sx-capital AG verfügt über eine ihren Bedürfnissen entsprechende Organisation, um diesen Ansprüchen zu genügen.

Haftungsrisiken

Haftungsrisiken liegen aus heutiger Sicht nicht vor.

Adressenausfallrisiken

Wesentlicher Gegenstand der Adressenausfallrisiken aus dem operativen Geschäft sind die zu belastenden Vermögensverwaltungsgebühren. Hier bedingt die Natur des Geschäfts, dass ein gewisses Vermögen beim Kunden vorhanden und damit die Substanz zur Begleichung der Verwaltungsgebühr gegeben ist. Wir schätzen dieses Adressenausfallrisiko als äußerst gering ein.

Marktpreisrisiken

Mit einem Regelsatz von 0,75% Vermögensverwaltungsgebühr p. a. operiert die sx-capital AG am unteren Ende vergleichbarer Vermögensverwalter.

Gleichzeitig wird eine angemessene Flexibilität in der Preisgestaltung für besondere Mandate an den Tag gelegt. Ein Risiko im Marktpreis ist aufgrund der bestehenden grundsätzlichen Gebührensituationen bei Vermögensverwaltern kaum gegeben.

Marktrisiken

Naturgemäß unterliegt das Geschäft der sx-capital AG den Marktrisiken an den Wertpapiermärkten. Diese Risiken steuert die Gesellschaft durch systematisches Risikocontrolling.

Mit der Finanzmarktkrise traten aus Sicht der Gesellschaft Marktrisiken ein, die in den Vorjahren als weniger relevant eingestuft wurden und die trotz verbesserter Situation weiterhin bestehen bleiben.

Rechtliche Risiken

Rechtliche Risiken können einerseits aus der Vertragsbeziehung mit den Kunden und den Kooperationspartnern und andererseits aus den getätigten Geschäften entstehen.

Die Verträge mit den Kunden und Kooperationspartnern wurden nicht nur von der sx-capital AG auf Rechtmäßigkeit geprüft, sondern auch von jedem einzelnen kooperierenden Institut. Diese Risiken werden als minimal eingeschätzt.

Gleiches gilt für die Risiken aus den getätigten Geschäften. Hier sorgt das Risikocontrolling der Gesellschaft für eine weitgehende Minimierung dieser Risiken.

Für weitergehende, nicht steuerbare Risiken wie beispielsweise menschliches Versagen ist die sx-capital AG durch eine ausreichende Vermögensschadenhaftpflichtversicherung abgesichert.

b) Chancen und voraussichtliche Entwicklung

Mit Blick auf 2024 vertritt das Gros der Anleger, Bankökonomen und Marktstrategen eine sehr einheitliche Meinung: Die sanfte Landung der US-Wirtschaft gelingt im ersten Halbjahr 2024, die Fed senkt die Zinsen ab dem zweiten Quartal, Anleiherenditen und der US-Dollar geben nach und die Renditekurven versteilern sich. Gibt es dann Aussicht auf einen Aufschwung, stützt dies die Aktienmärkte und andere Risikoanlagen. Aktien und Anleihen versprechen positive, i.d.R. einstellige Renditen. Der Beginn des Jahres 2024 ist an den Märkten positiv verlaufen und gibt somit den genannten Erwartungen bisher Recht.

Die sx-capital AG wird ihre konservativen Anlagestrategien weiterverfolgen. Die Anleger wünschen eine intensive und persönliche Betreuung, die sich an ihren Zielen und Bedürfnissen orientiert. Sie honorieren diesen Service indem sie ihren Vermögensverwalter gerne weiterempfehlen, was wir jetzt auch in Krisenzeiten sehen.

Wir erwarten weiterhin einen hohen Beratungsbedarf unserer Mandanten. Mit der auf Diversifikation gerichteten Akquisitionsstruktur (Kooperationen mit Steuerberatern, persönliche Ansprache und Mehrung des Bekanntheitsgrades, Empfehlung durch zufriedene Kunden) verfügt die sx-capital AG über ausreichendes externes Wachstumspotential.

Zukünftige Chancen auf Neukundengewinnung ergeben sich vor allem aus der Tatsache, dass viele Kunden von Großinstituten mit der Intensität und Güte der Betreuung nicht zufrieden sind und ggf. die Dienstleistung eines individuelleren Vermögensverwalters wie der sx-capital AG in Anspruch nehmen werden.

2024 wird sicherlich ein außerordentlich herausforderndes Jahr bleiben. Da vieles davon abhängt, wie schnell man den Krieg in der Ukraine beenden und die Konflikte zwischen Russland und dem Westen lösen kann, sind Prognosen für den Jahresverlauf aus heutiger Sicht sehr schwierig. Auch weitere Zinsanpassungen der Notenbanken könnten an den Märkten, insbesondere an den Aktienmärkten, für nochmalige Korrekturen sorgen.

IV. Zweigniederlassungsbericht

Das Unternehmen unterhält keine Zweigniederlassungen.

 

Münster, den 25. März 2024

Dirk Fahrmeyer, Vorstand

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

2023 2022
1. Barreserve
a) Kassenbestand 823,04 1.482,55
2. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 377.341,16 435.335,02
b) andere Forderungen 0,00 108.379,40
377.341,16 543.714,42
3. Forderungen an Kunden 628.005,93 529.446,08
darunter
durch Grundpfandrechte gesichert 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €)
an Finanzdienstleistungsinstitute 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €)
4. Immaterielle Anlagewerte 5,00 5,00
5. Sachanlagen 3.700,00 2.830,00
6. Sonstige Vermögensgegenstände 53.650,80 15.767,75
7. Rechnungsabgrenzungsposten 2.008,33 2.107,52
1.065.534,26 1.095.353,32

PASSIVA

2022 2022
1. Sonstige Verbindlichkeiten 448.654,91 441.351,64
2. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 0,00 41.062,00
b) Andere Rückstellungen 33.676,00 33.376,00
33.676,00 74.438,00
3. Eigenkapital
a) Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
b) Gesetzliche Rücklage 10.000,00 10.000,00
c) Bilanzgewinn 473.203,35 469.563,68
583.203,35 579.563,68
1.065.534,26 1.095.353,32

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023 2022
1. Zinserträge aus
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 1.305,60 10,84
2. Provisionserträge 1.920.291,78 1.823.692,23
3. Sonstige betriebliche Erträge 34.551,62 34.556,04
4. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter -1.267.336,73 -1.200.712,08
bb) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -94.308,43 -88.095,27
darunter:
für Altersversorgung: € 17.153,87 (Vorjahr: € 17.153,87)
b) andere Verwaltungsaufwendungen -273.257,22 -258.587,44
5. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen -2.399,14 -4.048,35
6. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 318.847,48 306.815,97
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -112.923,81 -102.357,50
8. Sonstige Steuern -2.284,00 -1.975,00
9. Jahresüberschuss 203.639,67 202.483,47
10. Gewinnvortrag 469.563,68 527.080,21
11. Ausschüttung -200.000,00 -260.000,00
12. Bilanzgewinn 473.203,35 469.563,68

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die sx-capital AG hat ihren Sitz in Münster und ist beim Amtsgericht Münster im Handelsregister, Abteilung B, unter Nr. 6212 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die sx Capital AG ist ein Wertpapierinstitut i.S.d. § 2 Abs. 1 WpIG und hat gem. § 340 Abs. 4a HGB die Vorschriften zur Rechnungslegung von Kreditinstituten anzuwenden. Unabhängig von Größe und Rechtsform haben Rechnungslegung und Jahresabschluss den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften zu entsprechen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, des Aktiengesetztes und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (RechKredV) aufgestellt.

Die Bilanz ist in Kontoform aufgestellt worden. Die in Formblatt 1 der RechKredV bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden, die in Formblatt 3 der RechKredV bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen.

Bilanzierung und Bewertung erfolgen gem. §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie § 340 ff. HGB i.V.m. Abschnitt 2 bis 4 RechKredV. Abweichungen von den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind nicht vorgekommen. Fremdwährungsposten sind nicht enthalten. Die dem Jahresabschluss zum 31.12.2023 zu Grunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden unverändert zum Vorjahr angewendet.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Im Einzelnen wurden folgende wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze angewandt:

Die Bewertung der Barreserven erfolgt zum Nennwert.

Die Bewertung der Forderungen an Kreditinstitute erfolgt zum Nennwert.

Die Bewertung der Forderungen an Kunden erfolgt zum Nennwert abzüglich einer Pauschalwertberichtigung von 1% des Nettoforderungsbestands.

Die Bewertung der immateriellen Anlagewerte und Sachanlagen erfolgt zu handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen.

Die Bewertung der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gem. § 250 Abs. 1 i.V.m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 und 5 HGB entsprechend der Verursachung der Aufwendungen gebildet. Sie enthalten vor dem Bilanzstichtag getätigte Ausgaben, die erst nach dem Stichtag als Aufwand zu erfassen sind.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die anderen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.

IV. Angaben zur Bilanz

Die einzelnen Posten des Anlagevermögens sind aus dem beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich.

Sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten sind innerhalb von drei Monaten fällig.

Die Sachanlagen werden ausschließlich im Rahmen der eigenen Tätigkeit genutzt.

Unter dem Posten sonstige Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 99.523,22 (Vorjahr: € 133.161,44) enthalten.

Die anderen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die Kosten der Aufstellung und der Prüfung des Jahresabschlusses € 19.000, EdW-Beiträge € 5.900, BG-Beiträge € 1.500, sonstige € 2.000 sowie die Kosten für Aufbewahrungspflichten € 5.726.

Das Grundkapital von € 100.000 ist eingeteilt in 100.000 nennwertlose Stückaktien. Die Aktien lauten auf Inhaber.

Entwicklung des Bilanzgewinns:

2023 2022
Jahresüberschuss 203.639,67 202.483,47
Gewinnvortrag 469.563,68 527.080,21
Dividendenausschüttung -200.000,00 -260.000,00
Bilanzgewinn 473.203,35 469.563,68

V. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet- und Leasingverträgen ergeben sich für die Gesellschaft jährliche Verpflichtungen von rd. € 83.600.

2. Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Eventualverbindlichkeiten und andere Verpflichtungen i.S.d. §§ 26 u. 27 RechKredV.

3. Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers i.S.d. § 285 Nr. 17 HGB beträgt für Abschlussprüferleistungen € 6.500,00 und für weitere Prüfungsleistungen € 6.500,00.

4. Anzahl der Beschäftigten

2023 2022
Angestellte 6 6

Von den Angestellten hat einer eine leitende Position.

5. Mitglieder des Vorstandes

Dem Vorstand gehörte im Geschäftsjahr an:

Herr Dirk Fahrmeyer, Westerkappeln

6. Mitglieder des Aufsichtsrates

Dem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr an:

Herr Kaufmann Sebastian Schneberger, Münster (Vorsitzender)

Herr RA Michael Arns, Münster

Frau RA Elisabeth Schwering, Münster

VI. Vorschlag des Vorstandes für die Verwendung des Ergebnisses

Der Vorstand schlägt in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Der Jahresabschluss wurde bereits unter derartiger Verwendung aufgestellt.

 

Münster, den 25. März 2024

Dirk Fahrmeyer, Vorstand

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. IMMATERIELLE ANLAGEWERTE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.763,32 0,00 0,00 6.763,32
II. SACHANLAGEN
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 84.894,76 3.269,14 0,00 88.163,90
91.658,08 3.269,14 0,00 94.927,22
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023 Zuführungen Auflösungen 31.12.2023
I. IMMATERIELLE ANLAGEWERTE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.758,32 0,00 0,00 6.758,32
II. SACHANLAGEN
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 82.064,76 2.399,14 0,00 84.463,90
88.823,08 2.399,14 0,00 91.222,22
NETTOBUCHWERTE
31.12.2022 31.12.2023
I. IMMATERIELLE ANLAGEWERTE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5,00 5,00
II. SACHANLAGEN
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.830,00 3.700,00
2.835,00 3.705,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK

Dem Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

An die sx-capital AG, Münster

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der sx-capital AG - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der sx-capital AG für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Warendorf, den 22. Mai 2024

HEINZ & OVERMEYER PARTNERSCHAFT MBB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Matthias Heinz, Wirtschaftsprüfer

Tätigkeit des Aufsichtsrates im Geschäftsjahr 2023

Der Aufsichtsrat hat sich im Berichtsjahr mit der Lage und den Perspektiven des Unternehmens befasst und dabei die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht. Der Aufsichtsrat war in alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung eingebunden. Soweit dies nach Gesetz, Satzung oder den Geschäftsordnungen geboten war, hat der Aufsichtsrat nach gründlicher Prüfung Beschluss gefasst.

In regelmäßigen Besprechungen, insbesondere im Rahmen der Aufsichtsratssitzungen am 28.02.2023 und 29.06.2023, wurde er vom Vorstand ausführlich sowie den gesetzlichen Vorgaben entsprechend über den Gang der Geschäfte, die Lage der Gesellschaft (einschließlich der Risikolage und des Risikomanagements) sowie über die Strategie und Planung des Unternehmens unterrichtet.

Sämtliche für das Unternehmen bedeutende Geschäftsvorgänge hat der Aufsichtsrat auf Basis der Berichte des Vorstands ausführlich erörtert. Auch in der Zeit vor und nach den Besprechungen wurden Einzelfragen vom Vorstand berichtet und in Gesprächen erörtert. Der Vorstand hat den Aufsichtsratsvorsitzenden drüber hinaus fortlaufend über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage, wesentliche Geschäftsvorfälle, anstehende Entscheidungen sowie langfristige Perspektiven und Überlegungen zu möglicherweise sich anbahnenden Entwicklungen informiert und mit ihm erörtert.

Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat alle zustimmungspflichtigen Maßnahmen korrekt vorgelegt und der Aufsichtsrat hat diesen Maßnahmen zugestimmt. Auch im Übrigen hat sich der Aufsichtsrat von der Rechtmäßigkeit des Handelns des Vorstands überzeugt.

Beschluss über die Feststellung des Jahresabschlusses und Verwendung des Ergebnisses

Der Jahresüberschuss gemäß Prüfungsbericht zum Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde mit 203.639,67 € ausgewiesen.

Der Bilanzgewinn betrug zum 31.12.2023 € 473.203,35.

Der Aufsichtsrat schließt sich dem Jahresabschluss und dem Lagebericht für das Jahr 2023 an.

Der Aufsichtsrat gab den Vorschlag über die Gewinnverwendung bekannt:

Aus dem Bilanzgewinn in Höhe von € 473.203,35 wird eine Dividende von € 200.000,00, demnach 2,00 € pro Aktie ausgeschüttet. Der Restbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Der Vorsitzende stellte die Feststellung des Jahresabschlusses zur Abstimmung.

Bei einer Präsenz von 5 Stimmen (100,00 % des Aktienkapitals) ergab die Abstimmung:

 

5 Ja-Stimmen (100,00 % des Aktienkapitals)

 

keine Nein-Stimmen

 

keine Stimmenthaltungen

Damit ist der Jahresabschluss festgestellt.

Der Vorsitzende gab das Ergebnis der Abstimmung bekannt und stellte fest, dass der Vorschlag vom Vorstand und vom Aufsichtsrat für die Verwendung des Bilanzgewinns angenommen ist.

 

Münster, den 12. Juni 2024

gez. Sebastian Schneberger

gez. Susanne Schneberger

gez. Herta Grote als Alleinerbin nach Herrn Jürgen Grote

gez. Michael Arns

gez. Manfred Geuer

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