multi-com GmbH & Co. KGLiquidiert

22926 Ahrensburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Lübeck HRA 6188 HL
Eingetragen
13.1.2010

Finanzübersicht

Historie

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Management

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Gesellschafter

1 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

Persönlich haftender Gesellschafter
Germany

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

multi-com GmbH & Co. KG

Ahrensburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens
Das Familienunternehmen multi-com GmbH & Co. KG (im Folgenden kurz: "multi-com" oder "Gesellschaft") ist ein Anbieter von Verbrauchsmaterialien und Kleingeräten, die im Bereich der Hygiene und Desinfektion eingesetzt werden. Schwerpunkt bildet hierbei die Eigenmarke FAVORIT, unter der hochwertige vorgetränkte und trockene Desinfektionstücher, Untersuchungshandschuhe, Mundschutz sowie ein breites Angebot an Hygiene- und Desinfektionsprodukten angeboten wird. Weitere Produkte anderer Markenhersteller ergänzen das Sortiment. Zu den Kunden zählen Zahnärzte, Seniorenheime und Labore in Deutschland und Österreich.
Die Gesellschaft ist nach DIN EN ISO13485:2016 zertifiziert. Die Desinfektionsprodukte sind zudem VAH-gelistet und die Produktpalette sowie die Beratung durch die Sales Manager folgen den Empfehlungen des RKI.
2. Wirts chaftsberic ht
2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen
Die Weltwirtschaft entwickelte sich in 2023 leicht positiv und wird laut Prognosedaten der OECD um ca. 3 % wachsen. In Deutschland entwickelte sich die Wirtschaft insgesamt leicht rückläufig.
Das Jahr 2023 war weiterhin geprägt von dem Ukraine-Russland-Konflikt und der in dessen Folge hohen Inflation, die sich aber in der zweiten Jahreshälfte abschwächte.
Global betrachtet wirkt sich der Ukraine-Russland-Konflikt in einigen Branchen auf bestehende Lieferketten aus. In unserer Branche haben sich die Lieferketten in 2023 stabilisiert. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2023 um ca. 0,3 % zum Vorjahr.
Mit Blick auf unsere Branche: die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2023 durch eine Überversorgung mit medizinischen Verbrauchsgütern und Überkapazitäten an fertiger Ware bei den Herstellern geprägt.
2.2 Geschäftsverlauf
Umsatzschwerpunkt ist der Vertrieb der Eigenmarke FAVORIT - u. a. Untersuchungs­handschuhe, Desinfektionsmittel und weitere medizinische Verbrauchsartikel. Die Rohergebnisentwicklung in 2023 im Vergleich zu den durch die Corona-Pandemie geprägten Vorjahren mit entsprechend hoher Nachfrage nach Hygiene- und Desinfektionsprodukten war erwartungsgemäß rückläufig - aber sich stabilisierend auf hohem Niveau.
Im als zufriedenstellend zu bezeichnenden Geschäftsjahr 2023 hat multi-com mit durchschnittlich 40 Mitarbeitern ein Rohergebnis von TEUR 9.787 erzielt. Insgesamt wurde ein im Vorjahresvergleich um TEUR 2.325 reduzierter Jahresüberschuss von TEUR 3.688 realisiert.
2.3 Ertragslage
Das Rohergebnis im Berichtsjahr 2023 i. H. v. TEUR 9.787 liegt unterhalb des Vorjahresniveaus (TEUR 12.385). Hintergrund ist die Nachfragenormalisierung auf hohem Niveau aber unterhalb der durch die Corona-Pandemie geprägten Vorjahre. Das Rohergebnis liegt aber oberhalb der Prognose des Vorjahres für das Geschäftsjahr 2023, da die Nachfrage sich auf höherem Niveau stabilisiert hat als erwartet.
Dem leicht gesunkenen Rohergebnis stehen ebenfalls gesunkene Personalaufwendungen entgegen. Während die Personalaufwendungen im Vorjahr TEUR 2.784 betrugen, waren es in 2023 TEUR 2.519. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen stabil bei TEUR 2.590, während die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag aufgrund eines gesunkenen Ergebnisses vor Steuern TEUR 578 betragen (- TEUR 342).
Der resultierende Jahresüberschuss liegt mit TEUR 3.688 unter dem Vorjahresniveau (2022: TEUR 6.013). Der Jahresüberschuss liegt unter der Prognose des Vorjahres für das Geschäftsjahr 2023 (TEUR 4.832). Hintergrund ist eine Sättigung und Überversorgung der Branche mit medizinischen Verbrauchsgütern.
2.4 Finanzlage
Die Abdeckung des Finanzmittelbedarfs erfolgt weitestgehend im Wege der Außenfinanzierung durch erhaltene Anzahlungen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 5.578. Dem gegenüber stehen ein leicht negativer Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR -47 und ein negativer Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR -5.550.
Die flüssigen Mittel haben sich von TEUR 2.122 im Vorjahr um TEUR 19 auf TEUR 2.103 verringert.
Liquiditätsengpässe sind im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht entstanden und die Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt im Berichtsjahr in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.
Ein Teil der Liquidität wurde in 2021 in ETF's angelegt.
2.5 Vermögenslage
Die Struktur des Vermögens und der Schulden stellen sich in ihrer Zusammensetzung im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Die Aktivseite besteht zu 74,2 % (Vj.: 76,3 %) aus Umlaufvermögen. Prägend sind die Forderungen gegenüber Kunden (TEUR 914), die im Vorratsvermögen ausgewiesenen Waren (TEUR 3.463) sowie der Bestand an Liquidität (TEUR 2.103). Der Rückgang des Anteils des Umlaufvermögens an der Bilanzsumme ist bei einer sinkenden Bilanzsumme auf den bewusst reduzierten Warenbestand zurückzuführen.
Das Kommanditkapital beträgt wie im Vorjahr TEUR 1 und ist voll eingezahlt. Das bilanzierte Kommanditkapital entspricht der im Handelsregister eingetragenen Kommanditeinlage.
Prägend für die Passivseite sind die erhaltenen Anzahlungen, die 87,8 % der Passiva ausmachen und die zum Stichtag auf hohem Niveau leicht gesunken sind.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 84 auf TEUR 693 im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen.
Die Bilanzsumme zum Geschäftsjahresende beläuft sich auf TEUR 9.913 (2022: TEUR 12.029).
Zusammenfassend wird die wirtschaftliche Lage als zufriedenstellend beurteilt.
2.6 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
Wesentliche Steuerungsgröße sind das Rohergebnis sowie das Jahresergebnis. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind insbesondere die Qualität unserer Waren sowie die Mitarbeiterzufriedenheit.
Im Berichtsjahr 2023 waren im Durchschnitt 40 Mitarbeiter beschäftigt (2022 im Mittel 44 Mitarbeiter). Zur Absicherung der Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter werden zahlreiche Fortbildungsangebote bereitgestellt. Auch die umfassende Ausbildung junger Menschen hat seit vielen Jahren eine große Bedeutung.
3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht
3.1 Chancen- und Risikobericht
Die Chancen und Risiken der Gesellschaft sind eng mit der Entwicklung des Gesundheitssektors verbunden.
Chancen sind im wachsenden Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung zu sehen. Dieses führt zu einer zusätzlichen Nachfrage insbesondere in den Bereichen Gesundheit, Pflege und Betreuung im Dienstleistungssektor. Durch die COVID-19-Pandemie sind in der Vergangenheit Themen wie Schutzausrüstung und Desinfektion in vielen Bereichen des Alltags angekommen und gewinnen an Bedeutung.
Risiken erwachsen aus dem demografischen Wandel, so dass auch der Fachkräftemangel in der Gesundheitsbranche die Unternehmen vor Herausforderungen stellt. Eine Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Entwicklung besteht dann, wenn Patienten für Gesundheitsleistungen selbst aufkommen müssen.
Weitere weltpolitische Ereignisse wie der Ukraine-Krieg sowie allg. politische Konflikte beeinflussen das Geschäft und könnten zu Problemen in der Versorgung in Bezug auf Lieferketten und Einkaufspreisen führen.
Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten:
In der Gesellschaft zählen insbesondere Wertpapiere des Anlagevermögens, Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Guthaben bei Kreditinstituten und erhaltene Anzahlungen sowie Devisentermingeschäfte zu den Finanzinstrumenten.
Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art; es wird daher grundsätzlich eine konservative Risikopolitik verfolgt. Zur Sicherstellung eines optimalen Finanzmanagements wird neben einer jährlichen Liquiditätsplanung auch eine monatliche Liquiditätsplanung durchgeführt. Diese Planungen ermöglichen es, kurzfristige Liquiditätsschwankungen besser zu steuern und zu managen.
Die Wertpapiere des Anlagevermögens können Kursschwankungen unterliegen (Zeitwert 31.12.2023: TEUR 2.448). In der Zusammensetzung der Wertpapiere wird auf eine Risikostreuung geachtet. Im Falle von voraussichtlichen dauerhaften Wertminderungen werden entsprechende Abschreibungen vorgenommen.
Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen kann insbesondere das Zahlungsausfallrisiko zum Tragen kommen. Vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung wird stets die Bonität des Kunden eingeschätzt. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt die Gesellschaft über ein entsprechendes Debitorenmanagement und Mahnwesen. Soweit Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Ein Teil der Kunden leistet Zahlungen im Voraus, die unter erhaltene Anzahlungen abgebildet werden.
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden die fälligen Zahlungen fristgerecht geleistet.
Ferner unterliegt der Welthandel Wechselkursrisiken, da ein Teil der Waren im Drittland beschafft wird, zum großen Teil in USD. Bei ungünstiger Entwicklung der Wechselkurse könnte es zu negativen Auswirkungen auf die Ertrags- und Liquiditätslage kommen (31.12.2023: stille Reserven von TEUR 3). Diesem Risiko trägt die Geschäftsführung durch den Abschluss von Devisentermingeschäften Rechnung, indem für einen längeren Zeitraum Fremdwährungen eingekauft werden (31.12.2023: TEUR 1.000). Das Risikomanagement ist in diesem Zusammenhang eher als konservativ zu bezeichnen. Die Devisentermingeschäfte stehen in einer ökonomischen Sicherungsbeziehung zu den in fremder Währung abgeschlossenen Grundgeschäften. Dabei sind die Sicherungsgeschäfte nicht einzelnen Grundgeschäften zuordenbar. Diese Sicherungs- und Grundgeschäfte sind im Jahresabschluss nicht als Bewertungseinheiten gem. § 254 HGB bilanziert.
Die Risikolage der Gesellschaft kann insgesamt als entspannt beurteilt werden. Es gibt keine außergewöhnlichen oder unkontrollierten finanzintensiven und sonstigen risikoreichen Vorfälle. Bestandsgefährdende Risiken, insbesondere mit Auswirkungen auf die Liquidität der Gesellschaft, sind für die folgenden 12 Monate nicht erkennbar.
Insgesamt sehen wir keine besonderen Risiken für die Fortführung, Finanzierung und den weiteren Ausbau der Gesellschaft.
3.2. Prognosebericht
Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir einen Anstieg des Rohergebnisses um ca. 10 %. Die Sättigung und die Überkapazitäten nach der Pandemie werden voraussichtlich das Jahr 2024 nicht in dem starken Maße beeinflussen wie das Jahr 2023. Das Jahresergebnis erwarten wir entsprechend ca. 10 % oberhalb des Ergebnisses des aktuellen Geschäftsjahres.

 

Ahrensburg, 2. Februar 2024

gez. Gunnar Herzbach, Sven Völkerding



multi-com Verwaltungs-GmbH verteten durch Gunnar Herzbach, Sven Völkerding

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.559.423,15 2.852.193,15
I. Sachanlagen 110.824,00 186.894,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 110.824,00 186.894,00
II. Finanzanlagen 2.448.599,15 2.665.299,15
B. Umlaufvermögen 7.353.647,62 9.176.449,96
I. Vorräte 3.607.072,32 5.397.092,97
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.643.702,07 1.657.008,87
1. Forderungen gegen Gesellschafter 569.827,60 272.302,61
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.073.874,47 1.384.706,26
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.102.873,23 2.122.348,12
Aktiva 9.913.070,77 12.028.643,11

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.000,00 1.000,00
I. Kapitalanteile 1.000,00 1.000,00
1. Kapitalanteile Kommanditisten 1.000,00 1.000,00
II. Bilanzgewinn 0,00 0,00
B. Rückstellungen 361.661,35 390.500,00
C. Verbindlichkeiten 9.550.409,42 11.637.143,11
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern   1.564.563,11
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr   1.564.563,11
2. sonstige Verbindlichkeiten 9.550.409,42 10.072.580,00
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 9.550.409,42 10.072.580,00
Passiva 9.913.070,77 12.028.643,11

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.786.644,73 12.384.958,92
2. Personalaufwand 2.519.317,41 2.784.709,23
a) Löhne und Gehälter 2.087.738,28 2.360.958,98
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 431.579,13 423.750,25
davon für Altersversorgung 13.460,80 11.462,16
3. Abschreibungen 64.422,30 117.542,22
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 64.422,30 117.542,22
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.589.909,89 2.548.900,87
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 2.258,44 31.724,61
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.481,16 991,76
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 216.700,00  
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 216.700,00  
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 577.859,95 920.009,16
8. Ergebnis nach Steuern 3.824.916,34 6.014.789,20
9. sonstige Steuern 136.766,35 1.598,00
10. Jahresüberschuss 3.688.149,99 6.013.191,20
11. Gutschrift auf Kapitalkonten 3.688.149,99 6.013.191,20
12. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben

Die multi-com GmbH & Co. KG mit Sitz in Ahrensburg ist beim Amtsgericht Lübeck unter der Nummer HRA 6188 eingetragen.

Der Jahresabschluss der multi-com GmbH & Co. KG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften der gültigen Fassung des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Vorschriften der §§ 266 und 275 HGB.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die multi-com GmbH & Co. KG ist eine mittelgroße Gesellschaft (§ 264a Abs. 1 i. V. m. § 267 Abs. 2 HGB).

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die selbständig nutzbar sind und einen Wert von EUR 800,00 nicht überschreiten, wurden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Wertpapiere des Anlagevermögens sind mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Ist von einer dauernden Wertminderung auszugehen, wurde der am Bilanzstichtag niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten zuzüglich der Anschaffungsnebenkosten bewertet. Zur Bewertung des Vorratsvermögens wurde gemäß § 240 Abs. 4 HGB das Durchschnittswertverfahren angewandt. Dem Niederstwertprinzip wurde durch entsprechende Abschläge Rechnung getragen.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind gegebenenfalls durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden werden gem. § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird dabei das Anschaffungs- bzw. Höchstwertprinzip beachtet.

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten und Risiken auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Die fortgeführten Anschaffungskosten der Wertpapiere des Anlagevermögens betragen zum 31.12.2023 TEUR 2.665. Der Zeitwert beträgt zum Stichtag TEUR 2.448; die Differenz ergibt sich dabei im Vergleich zum Kaufkurs sowohl aus niedrigeren Stichtagskursen (TEUR 286) als auch aus höheren Stichtagskursen (TEUR 69). Von einer dauerhaften Wertminderung am Stichtag wurde dabei bei einem Wertpapier ausgegangen (TEUR 217). Ansonsten wurde aufgrund der Kursentwicklung im Geschäftsjahr sowie bis zum Aufstellungszeitpunkt des Jahresabschlusses nicht von einer dauerhaften Wertminderung ausgegangen und entsprechend auf eine Anpassung des Buchwertes an den Zeitwert verzichtet.


Anschaffungs- und Herstellungskosten

Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023

EUR
EUR
EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände



entgeltlich erworbene Software
279.093,36
0,00
0,00
279.093,36

279.093,36
0,00
0,00
279.093,36
II. Sachanlagen




Andere Anlagen, Ausstattung
910.807,68
53.977,30
119.712,54
845.072,44

910.807,68
53.977,30
119.712,54
845.072,44
III. Finanzanlagen




Beteiligungen
2.665.299,15
0,00
0,00
2.665.299,15

2.665.299,15
0,00
0,00
2.665.299,15

3.855.200,19
53.977,30
119.712,54
3.789.464,95
kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
EUR
EUR
EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Software
279.093,36
0,00
0,00
279.093,36

279.093,36
0,00
0,00
279.093,36
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Ausstattung
723.913,68
64.422,30
54.087,54
734.248,44

723.913,68
64.422,30
54.087,54
734.248,44
III. Finanzanlagen
Beteiligungen
0,00
216.700,00
0,00
216.700,00

0,00
216.700,00
0,00
216.700,00

1.003.007,04
281.122,30
54.087,54
1.230.041,80
Buchwert
31.12.2023
31.12.2022
EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Software
0,00
0,00

0,00
0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Ausstattung
110.824,00
186.894,00

110.824,00
186.894,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen
2.448.599,15
2.665.299,15

2.448.599,15
2.665.299,15

2.559.423,15
2.852.193,15



Im Posten sonstige Rückstellungen sind im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen (TEUR 173) enthalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kommanditisten betreffen im Vorjahr zugleich sonstige Verbindlichkeiten.

Im Berichtsjahr wurde bei den unter Finanzanlagen ausgewiesenen Wertpapieren des Anlagevermögens eine außerplanmäßige Abschreibung von EUR 216.700,00 aufgrund einer voraussichtlich dauernden Wertminderung vorgenommen, die einen Aufwand von außergewöhnlicher Größenordnung und außergewöhnlicher Bedeutung darstellt.

4. Sonstige Pflichtangaben

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer im Berichtsjahr betrug 40.

davon Angestellte
36
davon Aushilfen
3
davon Auszubildende
1


Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen jährlich sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von rund TEUR 118 und resultieren im Wesentlichen aus Miet- und Leasingverhältnissen.

Derivative Finanzinstrumente

Die Gesellschaft hat zur Absicherung des EUR/USD-Währungskurses Devisentermingeschäfte in Höhe von TEUR 1.000 abgeschlossen. Die beizulegenden Zeitwerte der Devisentermingeschäfte enthalten entsprechend der Kursentwicklung zum 31.12.2023 in Höhe von TEUR 3 stille Reserven. Die Devisentermingeschäfte stehen in einer ökonomischen Sicherungsbeziehung zu den in fremder Währung abgeschlossenen Grundgeschäften. Dabei sind Sicherungsgeschäfte nicht einzelnen Grundgeschäften zuordenbar und werden nicht als Bewertungseinheit im Sinne des § 254 HGB bilanziert.

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung wird durch die multi-com Verwaltungs GmbH, Ahrensburg, als persönlich haftende Gesellschafterin, wahrgenommen.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurde die multi-com Verwaltungs GmbH, Ahrensburg, durch folgende Geschäftsführer vertreten:

Gunnar Herzbach, Kaufmann
Sven Völkerding, Kaufmann

In Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB wurde auf die Angaben im Sinne des § 285 Nrn. 9 a) und b) HGB verzichtet.

Persönlich haftender Gesellschafter

Folgende Gesellschaft ist persönlich haftender Gesellschafter:

Name
multi-com Verwaltungs GmbH
Sitz
Ahrensburg
Rechtsform
GmbH
Gezeichnetes Kapital
EUR 25.000,00


Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

Ergebnisverwendung

Das Jahresergebnis wird den Gesellschafterkonten gutgeschrieben.

 

Ahrensburg, 2. Februar 2024

gez. Gunnar Herzbach, Sven Völkerding

multi-com Verwaltungs-GmbH
verteten durch Gunnar Herzbach, Sven Völkerding

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 02.02.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers


An die multi-com GmbH & Co. KG, Ahrensburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der multi-com GmbH & Co. KG, Ahrensburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der multi-com GmbH & Co. KG, Ahrensburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

·  entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und ·  vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen  falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

·  identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

·  gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
·  beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
·  ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
·  beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
·  beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

·  führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 2. Februar 2024


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