Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Pauli + Sohn GmbH Metallwaren
Industriestraße 20, 51597 Morsbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Deimann seit 11.3.2013 | Prokura |
Ulf Christian Bertrams seit 21.8.2009 | Geschäftsführer |
Claudia Anna Pauli seit 6.2.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Claudia Anna PauliPauli Holding GmbH | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pauli + Sohn GmbH MetallwarenMorsbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bilanz zum 31.12.2022AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022
Anhang für das Geschäftsjahr 2022A. Allgemeines I. Vorbemerkungen Die Pauli + Sohn GmbH Metallwaren hat ihren Sitz in Morsbach. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Siegburg unter HR B 7498 eingetragen. Die Pauli + Sohn GmbH Metallwaren weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). 1. Anlagevermögen Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten - vermindert um lineare Abschreibungen - entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare bzw. degressive Abschreibungen angesetzt. Es wird von der degressiven zur linearen Abschreibung übergegangen, soweit die lineare Abschreibung höher ist. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Für die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Anlagegüter wird die Bewertungsfreiheit gemäß § 6 Abs. 2 EStG in Anspruch genommen, d.h. geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert in Höhe von € 800,00 werden in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt. Die in den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile werden mit ihren Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten und Ausleihungen mit dem Nennwert bewertet. Soweit notwendig, werden sie mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. 2. Umlaufvermögen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag geringer waren, wurden diese angesetzt. Fertige und unfertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB aktiviert. In die Herstellungskosten wurden die Einzelkosten sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten und der Fertigungsgemeinkosten mit einbezogen. Gängigkeitsabschreibungen auf Vorräte werden vorgenommen und mittels der berechneten Umschlagshäufigkeit auf Artikelebene unter Berücksichtigung der Absatzmöglichkeit ermittelt. Geleistete Anzahlungen werden in Höhe des hingegebenen Betrags netto, d.h. ohne Umsatzsteueranteil angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken, durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Fremdwährungsguthaben werden mit dem zum Bilanzstichtag geltenden Fremdwährungskurs umgerechnet. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. 4. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck verwendet. Zum 31. Dezember 2022 wird ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre von 1,78 % (Vorjahr 1,87 %) bei der Bewertung zugrunde gelegt. Es werden unverändert Anpassungen der laufenden Renten mit 0,00 % bzw. 1,00 % p.a. berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des siebenjährigen und des zehnjährigen Durchschnittszinssatzes beläuft sich auf € 2.754,00 (Vorjahr € 4.799,00). Dieser Betrag unterliegt gemäß § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 HGB mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten werden, wenn vorhanden, zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. B. Erläuterungen zur Bilanz I. Anlagevermögen Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände ist im Anlagenspiegel dargestellt. Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres vermerkt. II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben T€ 59,9 (Vorjahr T€ 9,9) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle anderen Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. III. Verbindlichkeiten Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 65,7 (Vorjahr T€ 91,7) durch Sicherungsübereignung besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten in Höhe von T€ 17,0 (Vorjahr T€ 8,6) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von T€ 2.803,6 (Vorjahr T€ 517,4) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. IV. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2022 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten (§ 285 Nr. 3a HGB) jährliche Mietverpflichtungen in Höhe von T€ 745,6. Daneben bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von T€ 489,0, die im Zeitraum von 2023 bis 2025 fällig sind. C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Währungskursgewinne in Höhe von T€ 66,9 (Vorjahr T€ 62,0) und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Währungskursverluste in Höhe von T€ 86,9 (Vorjahr T€ 80,5) enthalten. II. Zinsergebnis Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen mit T€ 4,0 Zinsen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen. D. Sonstige Angaben I. Anteilsbesitz
II. Mitarbeiter
III. Gesamtbezüge der Geschäftsführer Von den Pensionsrückstellungen betreffen T€ 78,2 (Vorjahr 83,7) die Rückstellung für die laufende Pension an die Witwe eines ehemaligen Geschäftsführers auf Grund einer für ihn vereinbarten Versorgungszusage. IV. Geschäftsführer Im Geschäftsjahr 2022 erfolgte die Geschäftsführung durch Frau Claudia Pauli, Kauffrau, und Herrn Ulf Bertrams, Kaufmann. V. ErgebnisverwendungsvorschlagDas Ergebnis wurde auf Grund des Ergebnisabführungsvertrages an die Pauli Holding GmbH, Waldbröl, abgeführt.
Morsbach, den 9. April 2024 Claudia Pauli, Geschäftsführerin Ulf Bertrams, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 20221. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die Pauli + Sohn GmbH Metallwaren mit Sitz in Morsbach ist ein metallverarbeitendes Unternehmen. Unsere Kernkompetenz ist das Verarbeiten hochwertiger Zinklegierung im Warmkammerverfahren sowie die spanabhebenden Verfahren bei der Verarbeitung von Edelstahl, Aluminium und Messing. Unseren Qualitätsstandard erreichen wir durch den Einsatz modernster echtzeitgesteuerter Zinkdruckgussanlagen und von CNC-Maschinen. Wir sind Spezialist und ein führender Hersteller von Befestigungselementen für den konstruktiven Glasbau. Wir fertigen für unsere Kunden hochwertige und architektonische Befestigungssysteme für den Innen- und Außenbereich. Unser Sortiment umfasst Ganzglasduschen, Schiebetüren und Geländersysteme sowie Glasvordächer und Punkthalter für Fassadenverglasungen. Das Unternehmen wurde im Jahre 1980 von Günter Pauli gegründet. Die Firma wird heute in zweiter Generation als Familienbetrieb von Claudia Pauli und Ulf Bertrams geführt. An den Standorten waren zum Bilanzstichtag im Geschäftsjahr 158 Mitarbeiter beschäftigt. Produziert wird am Standort Morsbach. Bei der Fertigung unserer Produkte setzen wir Maßstäbe in Qualität, Design und Sicherheit. Die Verwendung hochwertiger Materialien, ihre sorgfältige Verarbeitung und ein strenges Qualitätsmanagement sind seit vielen Jahren der Garant für eine ausgezeichnete Qualität unserer Erzeugnisse. Seit über 40 Jahren leben wir den Begriff "Made in Germany". Mit unserer eigenen Technik- und Entwicklungsabteilung finden wir Lösungen für unsere Kunden. In Zusammenarbeit mit Universitäten, Architekten und Designern schaffen wir neue Möglichkeiten der Glasbefestigungstechnik. Von Spezialanfertigungen bis zu Großprojekten sind wir in der Lage, auf alle Kundenwünsche einzugehen. Kurze Lieferzeiten sind durch die Produktion am Standort Deutschland möglich. Besonderen Wert legt die Pauli + Sohn GmbH Metallwaren auf die Sicherheit ihrer Erzeugnisse. Zulassungen und Zertifikate von Instituten in Deutschland und Europa geben unseren Kunden Sicherheit beim Einsatz unserer Produkte. Unsere Entwicklungen schützen wir durch Patente sowie Geschmacks- und Gebrauchsmuster vor Nachahmung. Die wesentlichsten Absatzmärkte für die Pauli + Sohn GmbH Metallwaren inklusive ihrer Vertriebs- und Beteiligungsgesellschaften sind Deutschland, Schweiz, Österreich, Frankreich, Niederlande sowie die skandinavischen Länder. Die allgemeine wirtschaftliche Lage in der Metallbranche wurde im Berichtsjahr 2022 durch den Kriegsbeginn in der Ukraine im Februar 2022 überschattet. Die dadurch hervorgerufenen Material- und Lieferengpässe sowie die damit einhergehenden Preissteigerungen führten zum Ende des Geschäftsjahres dazu, dass die Inflationsrate im Dezember bei 8,6 % lag. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen entwickelte sich das Bruttoinlandsprodukt positiv und lag mit 1,9 % über dem Vorjahreswert. 2. Geschäftsverlauf Das vergangene Geschäftsjahr 2022 verlief für die Gesellschaft wechselhaft. Nach den erheblichen Umsatzsteigerungen in den Coronajahren 2020 und 2021 kam es zu einer Abkühlung der Nachfrage. Geschuldet war diese Abkühlung dem Ukrainekrieg, der dadurch entstandenen allgemeinen negativen Stimmung und der gestiegenen Inflationsrate. Die hohen Zinsen und der Konjunktureinbruch im Baubereich führten zu einem Umsatzrückgang von 4,4 % im Jahr 2022. Trotz des Umsatzrückgangs konnte das Jahresergebnis 2022 im Vergleich zum Vorjahr geringfügig um T€ 77 auf T€ 4.483 gesteigert werden. Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen die Bestandserhöhung der Vorräte sowie allgemeine Optimierungsmaßnahmen in der Fertigung. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft Vermögenslage
Das Gesamtvermögen der Gesellschaft ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 4.310 von T€ 15.023 auf T€ 19.333 gestiegen. Das Anlagevermögen ist von T€ 9.840 um T€ 47 auf T€ 9.887 nur leicht gestiegen. Diese Veränderung ist vor allem auf hohe Investitionen sowie Umbuchungen aus den geleisteten Anzahlungen im Bereich des Sachanlagevermögens mit insgesamt T€ 2.624 zurückzuführen. Hiervon entfielen im Wesentlichen T€ 1.102 auf zwei neue Lagerhallen sowie T€ 1.023 auf neue Maschinen. Weitere T€ 498 wurden in Werkzeuge, Betriebs- und Geschäftsausstattung investiert. Dem stehen Abschreibungen und Buchwertabgänge in Höhe von T€ 1.390 gegenüber. Das Umlaufvermögen erhöhte sich von T€ 5.133 um T€ 4.293 auf T€ 9.426. Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus einer Erhöhung der Vorräte mit T€ 4.322. Die Bestände wurden auf Grund der geänderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen durch den Ukrainekrieg im Februar 2022 vorsorglich aufgebaut, um mittelfristig eine stabile Versorgung unserer Kunden gewährleisten zu können. Finanzlage
Das Gesamtkapital der Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 4.310 auf T€ 19.333 gestiegen. Mithin ergibt sich zum Bilanzstichtag eine deutliche Verringerung der Eigenkapitalquote von 61,7 % im Vorjahr auf 48,0 % im Berichtsjahr 2022. Unsere Finanzlage ist weiterhin als stabil zu bezeichnen. Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets - in der Regel unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen - durch zeitnahe Bezahlung erfüllt. Die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben. Die Verbindlichkeiten haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 4.276 auf T€ 8.672 verdoppelt. Die Veränderung ergab sich im Wesentlichen aus dem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um T€ 2.062. Davon entfielen T€ 1.500 auf eine Darlehnsneuaufnahme im Juli 2022 für zwei neue Betriebshallen in Lichtenberg sowie auf eine vermehrte Inanspruchnahme der Kontokorrentkreditlinien mit rd. T€ 732. Dem gegenüber standen Leistungen aus Darlehnstilgungen in Höhe von T€ 151. Weiterhin stiegen im Berichtsjahr die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um T€ 2.511. Dies betrifft vor allem die Veränderung der Verbindlichkeit gegenüber der Muttergesellschaft mit T€ 2.286 im Wesentlichen aus dem Ergebnisabführungsvertrag resultierend. Daneben ergab sich eine Darlehensaufstockung in Höhe von T€ 210 gegenüber einer Tochtergesellschaft. Dem gegenüber stand ein Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um T€ 668 zum Bilanzstichtag. Aus der laufenden Geschäftstätigkeit wurde im Berichtsjahr ein Cashflow in Höhe von -T€ 924 (Vorjahr T€ 513) generiert. Trotz eines hohen Jahresergebnisses vor Gewinnabführung in Höhe von T€ 4.483 resultiert dies aus dem Aufbau der Vorräte und der Abnahme der Verbindlichkeiten. Aus dem Bereich der Investitionstätigkeit resultiert im Berichtsjahr ein Mittelabfluss von T€ 1.331 (Vorjahr T€ 2.180). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ist auf Grund der Darlehensaufnahme mit T€ 1.530 positiv. Er reichte aber nicht aus, um die vorgenannten Mittelabflüsse zu decken, so dass insgesamt der Finanzmittelfonds von T€ 163 um T€ 725 auf -T€ 562 gesunken ist. Ertragslage
Im Geschäftsjahr 2022 hat die Pauli + Sohn GmbH Metallwaren ein Rohergebnis von T€ 19.549 erwirtschaftet, das um T€ 1.021 über dem Vorjahresrohergebnis von T€ 18.528 liegt. Nach Abzug des Personalaufwandes von T€ 8.306 (Vorjahr T€ 7.397), der Abschreibungen von T€ 1.385 (Vorjahr T€ 1.074) und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von T€ 5.461 (Vorjahr T€ 5.637) ergab sich ein verringertes Betriebsergebnis von T€ 4.397 (Vorjahr T€ 4.420). Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses von T€ 96 (Vorjahr -T€ 5) und des sonstigen Steueraufwandes von -T€ 10 (Vorjahr -T€ 8) ergab sich im Geschäftsjahr ein abzuführender Gewinn von T€ 4.483 (Vorjahr T€ 4.407). Die Ergebnisstruktur stellt sich anhand der folgenden Kennzahlen wie folgt dar:
4. Risikobericht Das Risikomanagement ist bei der Pauli + Sohn GmbH Metallwaren ein in die Aufbau- und Ablauforganisation eingebetteter, fortwährender Prozess. Betriebsrisiken begegnet die Pauli + Sohn GmbH Metallwaren mit einem hauseigenen, prozessbezogenen Qualitätsmanagementsystem, welches sich an ISO 9000 anlehnt. Die Anwendung ist für das gesamte Unternehmen verbindlich. Seitens der Geschäftsführung werden die aktuellen Aufgaben im Managementsystem überwacht, neue Aufgaben festgelegt, und die Zielerreichung kontrolliert. Bei Pauli + Sohn wurden verschiedene Verfahren zur Messung, Überwachung, Analyse und Verbesserung eingeführt. Diese Verfahren dienen der Sicherung, dass das Managementsystem, die Prozesse und Dienstleistungen sowie die Produkte den Anforderungen entsprechen. Durch den Abgleich von Geschäftsplan und Managementbericht wird der Erfüllungsgrad des Qualitätsmanagementsystems dokumentiert. Der Geschäftsplan zeigt die zu erreichenden Sollvorgaben, während der Managementbericht den Istzustand zeigt. Geschäftsplan und Managementbericht sind wesentliche Steuerungselemente für das Management. Die Gesellschaft erstellt monatlich eine betriebswirtschaftliche Auswertung und einen Plan-Ist-Vergleich. Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Im Übrigen lässt sich der Einfluss der genannten Risiken auf unsere wirtschaftliche Lage nicht hinreichend quantifizieren. Bestandsgefährdende Risiken sind nach unseren Erkenntnissen aber nicht gegeben. 5. Chancen- und Prognosebericht Im Jahre 2023 werden die in den Vorjahren begonnenen grundlegenden Modernisierungsmaßnahmen in der Produktion fortgeführt. Insgesamt haben wir im Jahresverlauf rd. T€ 534 vor allem in Maschinen investiert. Weitere T€ 800 sind für den Maschinenpark im Geschäftsjahr 2024 geplant. Auf Grund von automatisierten Produktionsabläufen erreicht die Pauli + Sohn GmbH eine wesentlich höhere Produktivität und Fertigungstiefe. Durch eine Just-in-time-Fertigung wird eine weitere Reduzierung der Lagermengen angestrebt. Die zum Ende des Jahres 2022 am Produktionsstandort Morsbach in Betrieb genommene Photovoltaikanlage zur Eigenstromerzeugung hat im Jahr 2023 eine Leistung von knapp 100.000 KWh erzeugt und somit zur Reduzierung der Produktionskosten beigetragen. In den Geschäftsjahren 2023 und 2024 fährt die Pauli + Sohn GmbH Metallwaren damit fort, die Kernkompetenzen in der Produktion von Befestigungselementen zu stärken und neue Produkte zu entwickeln. Ende des Jahres 2023 wurden die Zinkdruckgusswerkzeuge für zwei weitere Produktserien in Auftrag gegeben. Die neuen Artikel wurden schon im März 2024 auf der Messe Fensterbau Frontale in Nürnberg vorgestellt und sind Ende des 2. Quartals 2024 dem Vertrieb verfügbar. Es handelt sich um Produktbereiche mit einem erfahrungsgemäß hohen Potential, die das Portfolio der P+S GmbH ergänzen. Auf Grund des angespannten Wirtschaftsklimas rechnen wir im Jahr 2023 mit einem Umsatzrückgang von rd. 8,0 % und einem Jahresergebnis im Bereich zwischen T€ 3.200 bis T€ 3.600. Dieser Lagebericht enthält Aussagen, die sich auf die künftige Entwicklung unseres Unternehmens beziehen. Solche Aussagen stellen Einschätzungen dar, die auf Basis, der zum jetzigen Zeitpunkt verfügbaren Informationen getroffen wurden. Sollten die dabei zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen, können die tatsächlichen Ergebnisse von den prognostizierten abweichen.
Morsbach, den 9. April 2024 Claudia Pauli, Geschäftsführerin Ulf Bertrams, Geschäftsführer Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Pauli + Sohn GmbH Metallwaren, Morsbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Pauli + Sohn GmbH Metallwaren, Morsbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pauli + Sohn GmbH Metallwaren, Morsbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen auf Grund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen auf Grund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 29. April 2024 Felicitas
GmbH
Michael Meyerhof, Wirtschaftsprüfer Jana Hilgenhof, Wirtschaftsprüferin Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) zum 31. Dezember 2022
Feststellung JA: Der Jahresabschluss wurde am 7. Mai 2024 festgestellt. |
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