Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 710513
Eingetragen
9.11.2010
Branche
Spezialisierte Bautätigkeiten im TiefbauBau von StraßenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Bauleistungen aller Art im In- und Ausland. Die Herstellung, Reparatur und Erhaltung von Beton- und Asphaltflächen auf Straßen, Autobahnen, Flughäfen und anderen Bodenflächen, sowie die Sanierung von Flächen in Industrieanlagen, Raffinerien und Tanklagern sind Schwerpunkte der Tätigkeit. Der Erwerb und die Verwertung von Patenten sowie der Bau von Maschinen für die oben genannten Arbeitsgebiete gehören ebenfalls zum Gegenstand, ebenso der Handel mit Baumaterialien sowie die Vermietung und der Verkauf von Geräten und Fahrzeugen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marko Dr. Wieland
seit 29.1.2021
Geschäftsführer
Nina Alte-Teigeler
seit 18.12.2019
Geschäftsführer
Ralf Tulke
seit 10.3.2017
Prokura
Ralf Alte-Teigeler
seit 9.11.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
OAT GmbH (vormals Otto Alte-Teigeler GmbH)
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

OAT GmbH (vormals Otto Alte-Teigeler GmbH)
Germany
4.000.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AT Beteiligungs GmbH & Co. KG

Bietigheim

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2021 bis zum 31.03.2022

Konzernbilanz zum 31. März 2022

AKTIVSEITE

Stand 31.03.2022 Stand 31.03.2021
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 58.223,01 64.040,02
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.418.256,76 1.600.492,11
3. geleistete Anzahlungen 0,00 1.000,00
1.476.479,77 1.665.532,13
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.862.840,97 2.351.427,65
2. technische Anlagen und Maschinen 4.710.243,22 5.727.116,69
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.434.854,84 6.425.244,97
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 166.757,23 871,09
13.174.696,26 14.504.660,40
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 9.484.858,31 9.807.576,35
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 750.000,00 800.000,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 50.119.616,73 42.225.401,18
4. sonstige Ausleihungen 709.334,84 707.262,22
5. Genossenschaftsanteile 16.000,00 16.000,00
61.079.809,88 53.556.239,75
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.180.171,96 1.739.114,08
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 31.315.133,69 29.247.199,76
3. fertige Erzeugnisse und Waren 91.071,67 81.396,64
4. geleistete Anzahlungen 339.783,47 195.008,17
33.926.160,79 31.262.718,65
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Fordeurngen aus Lieferungen und Leistungen 6.667.177,01 5.480.102,08
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.564.641,74 2.230.152,51
3. Forderungen gegen Gesellschafter 965.001,33 0,00
4. sonstige Vermögensgegenstände 12.715.399,85 11.414.780,70
22.912.219,93 19.125.035,29
III. Wertpapiere
sonstige Wertpapiere 988.900,00 0,00
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 19.444.561,71 25.795.198,59
C. Rechnungsabgrenzungsposten 424.444,62 321.607,01
D. Aktive latente Steuern 186.114,22 182.507,85
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 88.144,35 101.581,38
153.701.531,53 146.515.081,05

PASSIVSEITE

Stand 31.03.2022 Stand 31.03.2021
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteile
1. Haftungskapital 1.000,00 1.000,00
2. variables Kapital 97.236.678,46 89.243.189,60
97.237.678,46 89.244.189,60
II. Rücklagen 1.233.000,00 1.233.000,00
III. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -76.380,98 -82.755,67
IV. Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter 2.919.248,38 2.915.529,59
101.313.545,86 93.309.963,52
B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 4.882.101,51 4.882.101,51
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 541.552,74 175.033,76
2. Steuerrückstellungen 1.054.503,64 1.980.585,22
3. sonstige Rückstellungen 6.781.640,91 7.262.580,12
8.377.697,29 9.418.199,10
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 13.027,75 780,41
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 32.122.659,20 32.385.240,46
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.738.820,42 2.832.804,19
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 85.435,62 0,00
5. sonstige Verbindlichkeiten 3.168.243,88 3.684.999,60
- davon aus Steuern: EUR 369.645,85 (Vj. EUR 349.152,83)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 208.969,45 ( Vj. EUR 205.910,15)
39.128.186,87 38.903.824,66
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 992,26
153.701.531,53 146.515.081,05
Registergericht: Amtsgericht Mannheim
Registernummer: HRA 703240

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2021 bis 31. März 2022

2022 / 2021 Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 76.916.600,30 96.768.373,40
2. Erhöhung (Vj. Verminderung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 3.136.383,20 -1.783.154,57
3. andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 1.560,39
80.052.983,50 94.986.779,22
4. sonstige betriebliche Erträge 2.602.615,77 2.212.847,87
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung: EUR 47.266,78 (Vj. EUR 62.475,57)
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 17.429.130,62 20.953.075,35
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 12.337.035,22 15.228.258,46
29.766.165,84 36.181.333,81
6. Rohergebnis 52.889.433,43 61.018.293,28
7. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 19.833.202,50 22.076.250,46
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 6.097.966,62 6.414.649,24
- davon für Altersversorgung: EUR 580.814,72 (Vj. EUR 678.154,21)
25.931.169,12 28.490.899,70
8. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 4.172.021,46 4.002.182,07
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 443.355,12 376.828,19
4.615.376,58 4.379.010,26
9. sonstige betriebliche Aufwendungen 12.148.734,96 14.554.543,12
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR 66.338,61 (Vj. EUR 114.055,92)
10. Betriebsergebnis 10.194.152,77 13.593.840,20
11. Erträge aus Beteiligungen 88.074,94 237.137,14
12. Erträge aus asszoiierten Unternehmen 779.737,72 1.715.495,79
13. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 118.664,95 55.131,12
14. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 161.458,61 243.375,10
- davon Erträge von assoziierten Unternehmen: EUR 63.546,33 (Vj. EUR 67.621,75)
- davon Erträge aus der Abzinsung: EUR 32,32 (Vj. EUR 0,00)
15. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 13.500,00 0,00
16. Aufwendungen aus assoziierten Unternehmen 46.794,72 38.228,32
17. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 128.871,69 108.956,58
- davon Aufwendungen an Gesellschafter: EUR 458,88 (Vj. EUR 24.679,19)
- davon Aufwendungen aus der Aufzinsung: EUR 108.706,95 (Vj. EUR 11.117,91)
18. Finanzergebnis 958.769,81 2.103.954,25
19. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.430.370,55 4.865.477,83
20. Ergebnis nach Steuern 7.722.552,03 10.832.316,62
21. sonstige Steuern 154.745,18 165.008,60
22. Konzernjahresüberschuss ohne Ergebnisanteile anderer Gesellschafter 7.567.806,85 10.667.308,02
23. auf andere Gesellschafter entfallende Ergebnisanteile -53.012,77 -320.582,10
24. Konzernjahresüberschuss 7.514.794,08 10.346.725,92

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021 / 2022

I. Allgemeine Angaben

Die AT Beteiligungs GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Bietigheim. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRA 703240 eingetragen.

Der Konzernabschluss zum 31. März 2022 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften unter den für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen des Handelsgesetzbuchs aufgestellt (§§ 290 ff. HGB).

Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Stichtag für die Aufstellung

Stichtag für die Aufstellung des Konzernabschlusses ist der 31. März 2022. Das Mutterunternehmen und ein Teil der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen haben als Bilanzierungsstichtag den 31. März 2022. Soweit die einbezogenen Tochterunternehmen als Abschlussstichtag den 31. Dezember 2022 haben, wurden die Abschlüsse auf Zwischenabschlüsse zum 31. März 2022 übergeleitet bzw. werden Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zwischen dem Abschlussstichtag des Tochterunternehmens und dem Konzernabschlussstichtag berücksichtigt.

Angaben zum Konsolidierungskreis

Die Abgrenzung des Konsolidierungskreises erfolgt nach den Grundsätzen der §§ 294-296 HGB. Der Kreis der vollkonsolidierten Konzernunternehmen wird gemäß § 290 HGB nach dem Merkmal des beherrschenden Einflusses abgegrenzt. Zeitpunkt der Erstkonsolidierung war der 1. April 2010. Neben der Muttergesellschaft AT Beteiligungs GmbH 8 Co. KG waren somit die folgenden Tochter- und Enkelgesellschaften der Unternehmensgruppe in den Konzernabschluss einzubeziehen.

Beteiligungsquote (%)

/ OAT GmbH, Bietigheim 100,00
/ Otto Alte-Teigeler GmbH, Bietigheim 100,00
/ OAT Beteiligungs GmbH, Bietigheim 100,00
/ OAT International GmbH, Bietigheim 100,00
/ OAT Sp. z o.o., Warschau 100,00
/ OAT Asphalt GmbH 8 Co. KG, Hambühren 100,00
/ OAT Asphalt GmbH, Hambühren 100,00
/ VSB infra GmbH 8 Co. KG, Verkehrsanlagen, Schutzsysteme, Betontechnik, Dortmund 50,00
/ VSB infra Verwaltungs-GmbH, Dortmund 50,00
/ B + S Bauwerkserhaltung GmbH, Bietigheim 50,00
/ BITcal GmbH, Bietigheim 100,00
/ BITCAL Sp. z o.o., Brzeg 99,00
/ Profuga GmbH, Isernhagen 90,00
/ joint-tec GmbH, St. Gangloff 71,14
/ I & A Miletic GmbH, Bad Schönborn 100,00
/ griproad GmbH, Köln 56,91

Die VSB infra GmbH & Co. KG, Verkehrsanlagen, Schutzsysteme, Betontechnik, Dortmund sowie die Komplementär-GmbH VSB infra Verwaltungs-GmbH, Dortmund, sowie die B + S Bauwerkserhaltung GmbH, Bietigheim, werden aufgrund des Stimmbindungsvertrags zugunsten der OAT-Gruppe den Konzernabschluss als Tochterunternehmen einbezogen. Aufgrund eines Gesellschafterwechsels zum 1. Januar 2022 bei der VSB infra GmbH 8 Co. KG, Verkehrsanlagen, Schutzsysteme, Betontechnik, Dortmund, ist der Stimmbindungsvertrag zugunsten der OAT-Gruppe und damit die Beherrschungsmöglichkeit weggefallen. Eine Übergangskonsolidierung von Tochterunternehmen auf At-Equity-Methode wird zum 1. April 2022 vollzogen.

Der Konzernabschluss entfaltet gemäß § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB befreiende Wirkung bezüglich der Offenlegung für die vollkonsolidierten Gesellschaften DAT GmbH, Otto Alte-Teigeler GmbH, DAT Beteiligungs GmbH, OAT International GmbH, VSB infra GmbH 8 Co. KG, B + S Bauwerkserhaltung GmbH, Profuga GmbH, griproad GmbH und I & A Miletic GmbH.

Die Angaben nach § 313 Abs. 2 Nr. HGB werden gemäß § 313 Abs. 3 HGB nicht gemacht, da nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung damit gerechnet werden muss, dass durch die Angaben einen der dort bezeichneten Unternehmen erhebliche Nachteile entstehen können.

Auf die Einbeziehung der Komplementär-Gesellschaft der AT Beteiligungs GmbH 8 Co. KG wurde gemäß § 296 Abs. 2 HGB verzichtet, da ihre Einbeziehung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung ist.

Mit notarieller Bezugsurkunde (Urkunde Nr. J 130) vom 25. Mai 2021 sowie mit notariellem Unternehmenskaufvertrag (Urkunde Nr J 135) vom 1. Juni 2021 werden sämtliche Anteile an der Asphaltbau Bürstadt Armbruster GmbH zum Kaufpreis von TEUR 63 verkauft. Der Verkauf und die Abtretung erstreckt sich auf alle mit den Geschäftsanteilen verbundenen Ansprüchen und sonstigen Rechten einschließlich des Bezugsrechts auf alle Gewinne, die auf den Zeitraum ab dem 1. Januar 2021 entfallen. Die Abtretung der Geschäftsanteile ist aufschiebend bedingt durch den Erhalt des Kaufpreises. Die Zahlung erfolgt am 8. Juni 2021. Die Vereinbarung über die freiwillige Verlustübernahme vom 19. März 2014 wurde mit Schreiben vom 1. Juli 2021, unterzeichnet 9. Juli 2021, gekündigt. Das Tochterunternehmen wurde aufgrund der notariellen Bezugsurkunde vom 25. Mai 2021 zum 1. April 2021 bereits endkonsolidiert.

Am 18. März 2021 wurde das Liquidationsverfahren bei der BitCal sp. z.o.o., Polen, eröffnet. Die Eintragung in das polnische Handelsregister erfolgte am 23. April 2021. Im Konzernabschluss wurde die Gesellschaft bis zum 31. Dezember 2021 einbezogen, anschließend fand aufgrund des Liquidationsverfahrens die Endkonsolidierung statt. Im Zeitraum vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Mai 2022 lagen keine wesentlichen wirtschaftlichen Ereignisse vor. Alle Handlungen zielten darauf ab, die laufenden Angelegenheiten der Gesellschaft zu beenden. Das Liquidationsverfahren wurde am 31. Mai 2022 beendet.

Mit notariellem Vertrag (Urkunde Nr. S 485/2021) vom 29. Oktober 2021 verkauft die OAT Beteiligungs GmbH 2,72 % der Anteile an der joint-tec GmbH. Nach dem Verkauf hält OAT Beteiligungs GmbH weiterhin 71,14 % der Anteile an der joint-tec GmbH. Das Tochterunternehmen wird weiterhin in den Konzernabschluss einbezogen. Durch den Verkauf erhöht sich der Geschäfts- und Firmenwert um TEUR 36.

Durch die genannten Änderungen im Konsolidierungskreis ist die Vermögenslage und Finanzlage insbesondere durch den Abgang der immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 2, Sachanlagen in Höhe von TEUR 226, von Vorräten in Höhe von TEUR 1.156, Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 658, liquiden Mitteln in Höhe von TEUR 74, Rückstellungen in Höhe von TEUR 436, erhaltene Anzahlungen TEUR 931 sowie Verbindlichkeiten TEUR 243 gekennzeichnet.

In der Gesellschafterversammlung der OAT Asphalt GmbH & Co. KG am 23 November 2021 wurde beschlossen, das Mischwerk Krassow stillzulegen.

Assoziierte Unternehmen sind Gesellschaften, auf die die AT Beteiligungs GmbH & Co. KG maßgeblichen Einfluss ausübt und die weder Tochter- noch Gemeinschaftsunternehmen sind. Die assoziierten Unternehmen OAT Bohr- und Fugentechnik GmbH, Spittal, Österreich (49 %), Esha Strasse GmbH, Gotha (50 %), R. Kohlhauer GmbH, Gaggenau (25,11 %) und Alfabond Kohlhauer Sp. z o.o., Ozarow, Polen (34 %) werden nach der At-Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. In den Vorjahren sind Beteiligungen an den assoziierten Unternehmen WISA GmbH, Memmingen (33,33 %), Kurpfälzische Asphaltmischwerke GmbH & Co. KG, Bruchsal (48,9 %), die Waltershausen Grundstücksverwaltungs GmbH & Co. KG, Memmingen (50 %), Waltershausen Beteiligungs GmbH, Memmingen (50 %), das Joint-Venture Unternehmen SAT Spezialbau GmbH, Köln (50 %), Linetech GmbH & Co KG, Köln (25 %), und das Joint-Venture "Dominik" limited liability company, Minsk Weißrussland (kurz JV Dominik) (42,58 %), die HIB Infra GmbH & Co KG, Neumünster (50 %) und die HIB Infra Verwaltungsgesellschaft mbH, Neumünster (50 %) hinzugekommen.

Nicht in den Konsolidierungskreis mit einbezogen wurde die von der VSB infra GmbH 8 Co. KG gehaltenen Beteiligungen an der Linetech Verwaltungs-GmbH, Köln, und die von der OAT Bohr- und Fugentechnik GmbH, Österreich, gehaltenen Beteiligungen an OAT Slowakei, OAT Tschechien sowie OAT Ungarn, sowie die von der OAT International gehaltene Beteiligung an der OAT Bulgarien OOD, Sofia, und die von der OAT Beteiligungs GmbH neu gegründete Neumann OAT GbR, Stolpe . Ein Ansatz nach "At-Equity-Methode" erfolgt wegen der untergeordneten Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns ebenfalls nicht.

Die bestehenden Arbeitsgemeinschaften werden im Konsolidierungskreis ebenfalls nicht erfasst. Bei sämtlichen ARGEN handelt es sich um Gesellschaften, an denen man zu höchstens 50 % beteiligt ist.

Der Einzug in den Konsolidierungskreis würde den Grundsatz ARGEN nicht zu konsolidieren durchbrechen und der Einbezug würde zu unverhältnismäßig hohem Aufwand führen.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Vermögensgegenstände und Schulden der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach den für die Unternehmensgruppe geltenden einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angesetzt.

Der Konzernabschluss wurde durch die Zusammenfassung der Jahresabschlüsse aller einbezogenen Unternehmen erstellt. Ausleihungen und andere Forderungen, Rückstellungen und Verbindlichkeiten, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischenergebnisse wurden, soweit erforderlich, zwischen den konsolidierten Gesellschaften eliminiert.

Für die Anteile an einbezogenen Unternehmen, die nicht dem Mutterunternehmen oder einem anderen konsolidierungspflichtigen Tochterunternehmen gehören, ist in Höhe ihres Anteils am Eigenkapital ein Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter gebildet worden.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte für Unternehmenserwerbe bis zur erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) zum 1. Januar 2010 nach der Buchwertmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten der Tochterunternehmen mit dem ermittelten konsolidierungspflichtigen Eigenkapital zum Erwerbszeitpunkt.

Für neuere Unternehmenserwerbe erfolgte die Kapitalkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode und zwar grundsätzlich zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss bzw. zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist (Erstkonsolidierung) und zum Zeitpunkt des Jahresabschlusses (Folgekonsolidierung).

Die aktiven Unterschiedsbeträge aus der Erstkonsolidierung der einbezogenen Tochterunternehmen wurden entsprechend der materiellen Zugehörigkeit in der Konzernbilanz den Vermögensgegenständen oder Schulden zugeordnet und in den Folgekonsolidierungen nach den allgemeinen Bewertungs- und Abschreibungsregeln erfolgswirksam abgeschrieben bzw. aufgelöst. Nach der Verrechnung verbleibende aktive Unterschiedsbeträge wurden als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und einheitlich über zehn Jahre abgeschrieben. Nach der Verrechnung verbleibende passive Unterschiedsbeträge wurden als "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen. In Vorjahren wurden die passiven Unterschiedsbeträge den Rücklagen zugewiesen.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßige Abschreibung wurde nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände (§ 253 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 3 HGB) linear bzw. degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Für bewegliche, selbstständig nutzungsfähige Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert zwischen EUR 250 und EUR 1.000 erfolgt analog der Steuergesetze die Bildung eines Sammelpostens. Der Sammelposten ist im Jahr der Bildung und in den vier folgenden Jahren jeweils mit einem Fünftel gewinnmindernd aufzulösen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Anteile und Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Ausleihungen und Wertpapiere zum Nennwert

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die in Vorjahren vorgenommenen Abschreibungen auf Beteiligungen waren im Berichtsjahr unverändert beizubehalten.

Anteile an assoziierten Unternehmen werden gemäß § 312 HGB zum Buchwert angesetzt und in den Folgejahren um den Betrag der Eigenkapitalveränderungen, die den, dem Mutterunternehmen gehörenden Anteilen am Kapital des assoziierten Unternehmens entsprechen, erhöht oder gemindert. Die Summe der negativen At-Equity-Werte beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 230 (Vj. TEUR 172).

Die sich aus der Bewertung der assoziierten Unternehmen ergebenden Unterschiedsbeträge wurden entsprechend der Behandlung der Wertansätze der zugrundeliegenden Vermögensgegenstände und Schulden fortgeführt. Die Jahresabschlüsse der assoziierten Unternehmen wurden nicht nach § 312 Abs. 5 HGB angepasst.

Die sich aus den Zugängen des vergangenen Jahres und dem Zugang des Geschäftsjahres ergebende aktiven Unterschiedsbeträge werden als Firmenwert über fünf Jahre abgeschrieben und haben sich wie folgt entwickelt:

Stand 01.04.2021 Zugang Abgang Abschreibung Stand 31.03.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
1.208.190,83 0,00 0,00 155.895,59 1.052.295,24

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Bei den unfertigen Arbeiten / Leistungen fand der Fertigstellungsgrad Berücksichtigung. In den Bewertungsansatz wurden nur die direkten Kosten und die steuerlich aktivierungspflichtigen Gemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalzinsen kamen nicht zum Ansatz.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Es wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände und die flüssigen Mittel wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten noch nicht verbrauchte, im Voraus entrichtete Betriebsausgaben.

Der angesetzte Überhang aktiver Steuerlatenzen in den Jahresabschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Einzelfirmen ergibt sich aus den Abweichungen in Handels- und Steuerbilanz hinsichtlich der Saldierungsvorschriften von Planvermögen in Zusammenhang mit Pensionsrückstellungen sowie der Bewertung von Pensionsrückstellungen und der Abweichung innerhalb der sonstigen Rückstellungen und der Bewertung der Beteiligungen aufgrund unterschiedlicher steuerlicher und handelsrechtlicher Ansatzvorschriften.

Für die Ermittlung der latenten Steuern wurde der in den betroffenen Fällen zutreffende Einzelsteuersatz in Höhe von rd. 27,50 % zu Grunde gelegt.

Das Kapital wurde zum Nennwert angesetzt.

Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem erstmaligen Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem bisherigen Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 66 (Vj. TEUR 94).

Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Die Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungsrisiken, noch nicht genehmigte Nachträge, Aufmaße und Drohverluste sowie Rückstellungen für Personalaufwand.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB). Es wurden darüber hinaus Kostensteigerungen mit 1,0 % in der Berechnung berücksichtigt. Die Anwendung der geänderten Abzinsungssätze der deutschen Bundesbank erfolgt ab 31. März des Geschäftsjahres.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Vermögensgegenstände, Rechnungsabgrenzungsposten und Verbindlichkeiten aus der Tochtergesellschaft in Polen und den Betriebstätten in Kasachstan und Norwegen wurden zum Stichtagskurs unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Erträge und Aufwendungen zum Periodendurchschnittskurs.

Angaben zur Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist nachfolgend gesondert dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 Abs. 2 HGB).

Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, bestehen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 0). Darüber hinaus sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 95) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr zum Stichtag enthalten. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3 (Vj. TEUR 239) und sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 2.562 (Vj. TEUR 1.991). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber Minderheitsgesellschaftern in Höhe von TEUR 804 enthalten (Vj. TEUR 798).

Die aktiven latenten Steuern wurden auf temporäre Differenzen aus Bewertungsunterschieden von Rückstellungen gebildet.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 46).

Entwicklung des Konzernanlagenspiegel 2021 / 2022

Ermittlung Anschaffungs- oder Herstellungskosten
01.04.2021 Zugänge Abgänge Umgliederungen 31.03.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 231.163,12 14.920,70 34.952,75 0,00 211.131,07
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.691.636,69 35.935,40 0,00 0,00 2.727.572,09
3. geleistete Anzahlungen 1.000,00 0,00 1.000,00 0,00 0,00
2.923.799,81 50.856,10 35.952,75 0,00 2.938.703,16
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.589.223,95 594.953,36 39,43 490,54 3.184.628,42
2. technische Anlagen und Maschinen 21.594.667,65 1.189.065,17 991.378,74 11.523,99 21.803.878,07
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 18.919.307,62 1.246.250,25 2.036.423,21 52.331,78 18.181.466,44
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 871,09 230.232,45 0,00 -64.346,31 166.757,23
43.104.070,31 3.260.501,23 3.027.841,38 0,00 43.336.730,16
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 16.802.039,48 991.580,47 1.158.402,92 0,00 16.635.217,03
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 800.000,00 0,00 50.000,00 0,00 750.000,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 42.225.401,18 8.398.677,96 504.462,41 0,00 50.119.616,73
4. sonstige Ausleihungen 707.262,22 2.072,62 0,00 0,00 709.334,84
5. Genossenschaftsanteile 16.000,00 0,00 0,00 0,00 16.000,00
60.550.702,88 9.392.331,05 1.712.865,33 0,00 68.230.168,60
106.578.573,00 12.703.688,38 4.776.659,46 0,00 114.505.601,92
Ermittlung Abschreibungen
01.04.2021 Zugänge Abgänge Währungsausgleichsposten 31.03.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 167.123,10 18.359,96 32.575,00 0,00 152.908,06
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.091.144,58 218.170,75 0,00 0,00 1.309.315,33
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.258.267,68 236.530,71 32.575,00 0,00 1.462.223,39
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 237.796,30 83.991,15 0,00 0,00 321.787,45
2. technische Anlagen und Maschinen 15.867.550,96 2.026.708,30 800.624,41 0,00 17.093.634,85
0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.494.062,65 1.824.791,30 1.572.242,35 0,00 12.746.611,60
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
28.599.409,91 3.935.490,75 2.372.866,76 0,00 30.162.033,90
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 6.994.463,13 155.895,59 0,00 0,00 7.150.358,72
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
6.994.463,13 155.895,59 0,00 0,00 7.150.358,72
36.852.140,72 4.327.917,05 2.405.441,76 0,00 38.774.616,01
Buchwert
30.03.2022 31.03.2021
EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 58.223,01 64.040,02
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.418.256,76 1.600.492,11
3. geleistete Anzahlungen 0,00 1.000,00
1.476.479,77 1.665.532,13
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.862.840,97 2.351.427,65
2. technische Anlagen und Maschinen 4.710.243,22 5.727.116,69
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.434.854,84 6.425.244,97
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 166.757,23 871,09
13.174.696,26 14.504.660,40
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 9.484.858,31 9.807.576,35
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 750.000,00 800.000,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 50.119.616,73 42.225.401,18
4. sonstige Ausleihungen 709.334,84 707.262,22
5. Genossenschaftsanteile 16.000,00 16.000,00
61.079.809,88 53.556.239,75
75.730.985,91 69.726.432,28

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der versicherungsmathematischen Projected Unit Credit Method (PUC) gebildet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen (§ 285 Nr. 24 HGB):

durchschnittlicher Marktzins für eine Laufzeit von 15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde 1,81 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G

Die unter den Pensionsrückstellungen aus der Vermögensverrechnung ausgewiesenen Beträge ergeben sich nach Saldierung mit einer Rückdeckungsversicherung gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB. Die Anschaffungskosten und der beizulegende Zeitwert des saldierten Vermögens betragen TEUR 301 (Vj. TEUR 403), der Erfüllungsbetrag der verrechneten Pensionsrückstellung beträgt TEUR 842 (Vj. TEUR 578).

Die unter dem aktiven Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesenen Beträge ergeben sich nach Saldierung mit einer Rückdeckungsversicherung gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB. Die Anschaffungskosten und der beizulegende Zeitwert des saldierten Vermögens betragen TEUR 706 (Vj. TEUR 603), der Erfüllungsbetrag der verrechneten Pensionsrückstellung beträgt TEUR 618 (Vj. TEUR 501).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren (§ 285 Nr. la HGB) beträgt TEUR 0 (Vj. TEUR 0).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr (§ 268 Abs. 5 HGB) beträgt TEUR 39.128 (Vj. TEUR 38.904).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt TEUR 1.443 (Vj. TEUR 2.274). In Höhe von TEUR 3.739 (Vj. TEUR 2.833) liegen Eigentumsvorbehalte vor.

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten besteht ein angabepflichtiges Haftungsverhältnis in Form eines Gewährleistungsvertrags mit TEUR 3.000. Des Weiteren bestehen Haftungsverhältnisse in Form von Bürgschaften für Beteiligungsunternehmen und Dritte in Höhe von TEUR 650. Mit einer Inanspruchnahme aus den Bürgschaften ist aufgrund der bisherigen und der erwarteten zukünftigen Entwicklung der Gesellschaften nicht zu rechnen. Weiterhin bestehen Vertrags- und Ausführungsbürgschaften in branchenüblicher Höhe.

Im Einzelnen setzen sich die Verbindlichkeiten wie folgt zusammen:

< 1 Jahr > 5 Jahre gesicherte Beträge Art der Sicherheit
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 13.027,75 0,00 0,00 -
(Vorjahr) 780,41 0,00 0,00 -
erhaltene Anzahlungen 32.122.659,20 0,00 0,00 -
(Vorjahr) 32.385.240,46 0,00 0,00 -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.738.820,42 0,00 3.738.820,42 (1)
(Vorjahr) 2.832.804,19 0,00 2.832.804,19 (1)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 85.435,62 0,00 0,00 -
(Vorjahr) 0,00 0,00 0,00 -
sonstige Verbindlichkeiten 3.168.243,88 0,00 0,00 -
(Vorjahr) 3.684.999,60 0,00 0,00 -
Summe 39.128.186,87 0,00 3.738.820,42 -
(Vorjahr) 38.903.824,66 0,00 2.832.804,19 -

Für Mietverträge an Grundstücken bestehen monatliche Verpflichtungen über TEUR 46, das entspricht TEUR 551 innerhalb eines Jahres. Für Miet- und Leasingzahlungen für bewegliche Sachanlagen beträgt die finanzielle Verpflichtung TEUR 1.098 innerhalb eines Jahres, für über ein Jahr bis zu fünf Jahren TEUR 657 und über 5 Jahre TEUR 854. Des Weiteren bestehen Bestellobligos zum 31. März 2022 in Höhe von TEUR 667.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gefertigt. Verrechnungen von Aufwendungen und Erträgen sind nach § 246 Abs. 2 HGB mit Aufwendungen in Höhe von TEUR 11 und Erträge mit TEUR 21 erfolgt. Im Übrigen sind Saldierungen von Aufwendungen und Erträgen nicht vorgenommen worden.

Die Umsatzerlöse werden in Höhe von TEUR 70.422 (Vj. TEUR 92.277) in Deutschland, in Höhe von TEUR 6.492 (Vj. TEUR 4.445) in der EU und in Höhe von TEUR 2 (Vj. TEUR 46) im sonstigen Ausland realisiert. Sie betreffen mit Ausnahme von Mieteinnahmen in Höhe von TEUR 77 (Vj. TEUR 71) insbesondere Bauleistungen.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung in Höhe von TEUR 456 enthalten.

Die Bestandsveränderung lässt sich aufgrund der Endkonsolidierung der Asphaltbau Bürstadt Armbruster GmbH zum 1. April 2021 nicht mit der Veränderung der Bestände an fertigen und unfertigen Erzeugnissen gemäß Bilanz abstimmen.

In den Personalaufwendungen sind Erträge aus Erstattungen Kurzarbeitergeld und SV-Beiträge zum Kurzarbeitergeld in Höhe von TEUR 461 (Vj. TEUR 486) enthalten.

Der Konzern-Jahresüberschuss beträgt TEUR 7.568. In Höhe von TEUR 7.515 wurde der Jahresüberschuss mit dem variablen Kapital verrechnet.

Die Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung setzt sich wie folgt zusammen: Die Währungsdifferenzen zwischen der Umrechnung des Eigenkapitals zu historischen Kursen und der Umrechnung zu Stichtagskursen betragen insgesamt TEUR 76. Der Vortrag zum 1. April 2021 betrug TEUR 83, die Währungsdifferenzen aus der Umrechnung des Jahresüberschusses zum Periodendurchschnittskurs und der Umrechnung zum Stichtagskursen TEUR 7.

sonstige Pflichtangaben

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die Geschäftsführer der persönlichen haftenden Gesellschafterin AT Verwaltungs GmbH, Bietigheim (gezeichnetes Kapital: EUR 25.000), Frau Nina Alte-Teigeler und Herrn Ralf Alte-Teigeler geführt. Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angaben der Bruttobezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Für die Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB wurde die Schutzklausel nach § 286 Abs. 3 Nr. 1 und Nr. 2 HGB in Anspruch genommen.

Für das Honorar des Konzernabschlussprüfers wurden im Geschäftsjahr 2021 / 2022 für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 79 und sonstige Leistungen in Höhe von TEUR 3 berechnet.

Im Unternehmen waren im Geschäftsjahr 2021 / 2022 durchschnittlich 144 Angestellte und 304 gewerbliche Mitarbeiter tätig.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Die Niederlassung in Kasachstan wird im Geschäftsjahr 2022 / 2023 geschlossen.

Die politischen Verhältnisse in verschiedenen osteuropäischen Staaten und Russland haben sich unverändert negativ entwickelt und erschweren die geplanten Markterweiterungen auf diese Länder. Auswirkungen des Ukraine Konflikts sind deutlich zu spüren. Neben einer weiteren Verknappung vieler Materialien und Ersatzteile sind auch die Lieferketten stark beeinträchtigt. Die Sanktionen gegenüber Russland und die weltpolitische Einkaufspolitik erschwert besonders den Einkauf der Bituminösen Materialien. Liefermengen werden nicht mehr zugesagt, Preise nur noch auf Tagesbasis. Auch die steigenden Energiekosten für Diesel und Gas werden unser Ergebnis beeinträchtigen. Daher kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden, dass die Finanz-, Ertrags- und Vermögenslage der OAT Gruppe hierdurch negativ beeinflusst werden kann.

 

Bietigheim, den 17. März 2023

AT Beteiligungs GmbH & Co. KG

Nina Alte-Teigeler

AT Verwaltungs GmbH

Geschäftsführerin

Ralf Alte-Teigeler

AT Verwaltungs GmbH

Geschäftsführer

Konzern-Kapitalflussrechnung 2021 / 2022

2021 / 2022 2020 / 2021
TEUR TEUR
1. Periodenergebnis (einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) 7.568 10.667
2. Abschreibungen (+) / Zuschreibungen (-) auf Gegenstände des Anlagevermögens 4.172 4.002
3. Zunahme (+) / Abnahme (-) der Rückstellungen (ohne Steuerrückstellungen) -115 -340
4. sonstige Zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) / Erträge (-) 0 377
5. Gewinn (-) / Verlust (+) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 462 -152
6. Cashflow 12.087 14.554
7. Mittelzufluss wegen Abnahme
a) der Vorräte 0 522
b) der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0 328
b) anderer Aktiva 0 4.080
soweit sie nicht der Investitionstätigkeit oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
8. Mittelverwendung wegen Zunahme
a) der Vorräte -2.664 -906
b) der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -1.187 0
c) anderer Aktiva -1.609 0
soweit sie nicht der Investitionstätigkeit oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
9. Mittelzufluss wegen Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen soweit sie nicht der Investitionstätigkeit oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 906 431
10. Mittelverwendung wegen Tilgung anderer Passiva soweit sie nicht der Investitionstätigkeit oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -695 -5.855
11. Zinsaufwendungen (+) / Zinserträge (-) -32 -134
12. sonstige Beteiligungserträge (-) -147 -292
13. Ertragsteuer-Aufwand (+) / Ertragsteuer-Ertrag (-) 3.430 4.865
14. Ertragsteuer-Zahlungen (-) / Ertragsteuer-Erstattungen (+) -4.950 -4.727
15. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 5.139 12.866
16. Mittelzufluss aus Abgängen von Gegenständen des
a) Sachanlagevermögens 386 160
b) Finanzanlagevermögens 550 3.000
17. Mittelabfluss aus Investitionen in das
a) immateriellen Anlagevermögens -51 -52
b) Sachanlagevermögens -3.261 -6.736
c) Finanzanlagevermögens -8.399 -31.240
18. Einzahlungen (+) aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis 137 0
19. Auszahlungen (-) für Zugänge zum Konsolidierungskreis 0 -1.620
20. erhaltene Zinsen 161 243
21. erhaltene Dividenden / Erträge aus Wertpapieren 119 55
22. Cashflow aus der Investitionstätigkeit -10.358 -36.190
23. gezahlte Zinsen -20 -98
24. gezahlte Dividenden (-) an andere Gesellschafter -59 -21
25. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -79 -119
26. zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -5.298 -23.443
27. konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds -75 466
28. Finanzmittelfonds 1. April 25.794 48.771
29. Finanzmittelfonds 31. März 20.421 25.794
Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:
liquide Mittel 19.445 25.795
Wertpapiere 989 0
kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten -13 -1
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 20.421 25.794

Entwicklung des Konzerneigenkapitals 2021 / 2022

Mutterunternehmen
persönlich haftender Gesellschafter Kommandit-Kapital Summe
EUR EUR EUR
Stand 1. April 2020 0,00 1.000,00 1.000,00
Belastung auf Gesellschafterkonten 0,00 0,00 0,00
Einlagen / Entnahmen 0,00 0,00 0,00
gezahlte Dividenden 0,00 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00
Änderung des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 0,00
Stand 31. März 2021 / 1. April 2021 0,00 1.000,00 1.000,00
Gutschrift auf Gesellschafterkonten 0,00 0,00 0,00
Einlagen / Entnahmen 0,00 0,00 0,00
gezahlte Dividenden 0,00 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00
sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00
Änderung des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 0,00
Stand 31. März 2022 0,00 1.000,00 1.000,00
Mutterunternehmen
Rücklagen variables Kapital Währungsumrechnung Summe
EUR EUR EUR EUR
Stand 1. April 2020 1.233.000,00 80.196.160,08 -65.837,25 81.364.322,83
Belastung auf Gesellschafterkonten 0,00 103.864,62 0,00 103.864,62
Einlagen / Entnahmen 0,00 0,00 0,00 0,00
gezahlte Dividenden 0,00 0,00 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 -16.918,42 -16.918,42
Änderung des Konsolidierungskreises 0,00 -1.403.561,02 0,00 -1.403.561,02
Konzernjahresüberschuss 0,00 10.346.725,92 0,00 10.346.725,92
Stand 31. März 2021 / 1. April 2021 1.233.000,00 89.243.189,60 -82.755,67 90.394.433,93
Gutschrift auf Gesellschafterkonten 0,00 906.661,30 0,00 906.661,30
Einlagen / Entnahmen 0,00 0,00 0,00 0,00
gezahlte Dividenden 0,00 0,00 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 6.374,69 6.374,69
sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Änderung des Konsolidierungskreises 0,00 -427.966,52 0,00 -427.966,52
Konzernjahresüberschuss 0,00 7.514.794,08 0,00 7.514.794,08
Stand 31. März 2022 1.233.000,00 97.236.678,46 -76.380,98 98.394.297,48
Anteile anderer Gesellschafter
auf nicht beherrschende Gesellschafter entfallender Anteil am Konzerneigenkapital auf nicht beherrschende Gesellschafter entfallendes Konzernergebnis Summe
EUR EUR EUR
Stand 1. April 2020 -454.600,52 2.244.013,03 1.789.412,51
Belastung auf Gesellschafterkonten 0,00 0,00 0,00
Einlagen / Entnahmen 0,00 0,00 0,00
gezahlte Dividenden -21.100,00 0,00 -21.100,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00
Änderung des Konsolidierungskreises 826.634,98 0,00 826.634,98
Konzernjahresüberschuss 0,00 320.582,10 320.582,10
Stand 31. März 2021 / 1. April 2021 350.934,46 2.564.595,13 2.915.529,59
Gutschrift auf Gesellschafterkonten 0,00 0,00
Einlagen / Entnahmen 0,00 0,00
gezahlte Dividenden -58.900,00 0,00 -58.900,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00
sonstige Veränderungen 0,00 0,00
Änderung des Konsolidierungskreises 9.606,02 0,00 9.606,02
Konzernjahresüberschuss 53.012,77 53.012,77
Stand 31. März 2022 301.640,48 2.617.607,90 2.919.248,38
Konzern-
Eigenkapital Summe
EUR
Stand 1. April 2020 83.153.735,34
Belastung auf Gesellschafterkonten 103.864,62
Einlagen / Entnahmen 0,00
gezahlte Dividenden -21.100,00
Währungsumrechnung -16.918,42
Änderung des Konsolidierungskreises -576.926,04
Konzernjahresüberschuss 10.667.308,02
Stand 31. März 2021 / 1. April 2021 93.309.963,52
Gutschrift auf Gesellschafterkonten 906.661,30
Einlagen / Entnahmen 0,00
gezahlte Dividenden -58.900,00
Währungsumrechnung 6.374,69
sonstige Veränderungen 0,00
Änderung des Konsolidierungskreises -418.360,50
Konzernjahresüberschuss 7.567.806,85
Stand 31. März 2022 101.313.545,86

Konzernlagebericht 2021 / 2022

I. Grundlagen der OAT-Gruppe

1. Geschäftsmodell

2. Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf

3. Lage

a) Ertragslage

b) Finanzlage

c) Vermögenslage

4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

III. Prognosebericht

IV. Chancen- und Risikobericht

V. Bericht über Zweigniederlassungen

I. Grundlagen der OAT-Gruppe

1. Geschäftsmodell

Unsere Gesellschaft führt Bauleistungen aller Art im In- und Ausland aus. Unsere Tätigkeiten bestehen insbesondere aus der Herstellung, Reparatur und Erhaltung von Beton- und Asphaltflächen auf Straßen, Autobahnen, Flughäfen und anderen Verkehrsflächen sowie der Sanierung von Flächen in Industrieanlagen, Raffinerien und Tankanlagen.

Wir unterhalten im ganzen Bundesgebiet sieben und im Ausland drei weitere Niederlassungen.

2. Forschung und Entwicklung

Unsere Gesellschaft beteiligt sich zusätzlich zu unserer normalen Geschäftstätigkeit aktiv an Forschungsprojekten der FGSV (Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen), der Bast (Bundesanstalt für Straßenwesen), sowie anderen Organisationen und Universitäten. Wir betreiben laufend Forschung zur Optimierung der Arbeitsabläufe, zur Qualitätssicherung und verfolgen dabei das Ziel, Bauzeiten für auszuführende Arbeiten zu verkürzen. Zudem legen wir in der Forschung mittlerweile verstärkt den Fokus auf nachhaltige Themen.

Im Bereich Forschung und Entwicklung beschäftigen wir eine Person in Vollzeit. Die Zuarbeiten der einzelnen Niederlassungen zu den Forschungsprojekten werden hier koordiniert.

Wir sind seit einigen Jahren an Forschungsprojekten mit Fertigteilen im Straßenbau beteiligt. Hier haben wir bereits Objekte in Deutschland, Österreich und Polen ausgeführt. Diese erfolgten auf Autobahnen, Flughäfen und im innerstädtischen Bereich an Bushaltestellen. Es ist gelungen innerhalb kürzester Bauzeit, Betonplatten auszuwechseln. Die ersten Aufträge von Kunden wurden bereits ausgeführt.

Zudem sind wir an einem Forschungsprojekt "Betonfahrbahn 4.0" beteiligt. Hier geht die Forschung mit zahlreichen Vertretern von Universitäten, staatlichen Stellen und namhaften Industriefirmen in Richtung der Optimierung der Betonbauweise mit verbesserten Eigenschaften. Auch die digitale Zukunft ist Teil des Projektes.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Volkswirtschaft stand im Jahr 2021 / 2022 noch immer im Zeichen der Auswirkungen der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Hinzu kamen die Folgen des Ukrainekrieges auf die deutsche Wirtschaft ab Februar 2022.

Die gesamtwirtschaftliche Leistung in Deutschland im Jahr 2021 nahm gemäß dem statistischen Bundesamt im Jahresdurchschnitt um 2,6 % zu. Im Vorjahr war noch ein Rückgang von 2,6 % zu verzeichnen. Die deutsche Wirtschaft konnte sich somit nach Angaben des statistischen Bundesamtes nach dem Corona-Krisenjahr 2020 in 2021 wieder leicht erholen. Der Rückgang des BIP in der Eurozone war in 2020 höher als in Deutschland, die Erholung in der Eurozone fiel dafür in 2021 mit 5,4 % deutlich besser aus als in Deutschland.

Die Beschäftigungslage in Deutschland hat sich im Jahr 2021 leicht verbessert. Die Zahl der im Inland erwerbslosen Personen sank im Jahresdurchschnitt 2021 von durchschnittlich 2,7 Mio. auf 2,6 Mio. gegenüber dem Vorjahr.

Mit der leichten Erhöhung der Beschäftigung sank die registrierte Arbeitslosigkeit im Jahresdurchschnitt auf 5,7 % der Erwerbspersonen.

Es bleibt unverändert schwierig, geeignetes Fachpersonal am Arbeitsmarkt zu finden.

Die Bauwirtschaft hat sich im Jahr 2021 knapp positiv entwickeln. Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie mitteilt, betrug das Umsatzplus im Bauhauptgewerbe nominal ca. 1,0 %.

Die Bausparten - Wohnungsbau und Wirtschaftsbau - konnten im Jahr 2021 insgesamt ein Umsatzplus erzielen. Der Bereich öffentlicher Bau dagegen musste ein Umsatzrückgang verzeichnen. Die kommunalen Steuereinnahmen sanken im Jahr 2021 und konnten nicht von den Erhöhungen auf Landes- bzw. Bundesebene kompensiert werden.

Der Wohnungsbau profitiere unverändert vom vorhandenen Nachholbedarf im Wohnungsbereich vor allem in Ballungszentren und der in 2021 noch günstigen Immobilienkreditlage in Deutschland. Der Wirtschaftsbau konnte ein leichtes Umsatzplus erzielen.

Im öffentlichen Bau war ein Umsatzrückgang von 1,2 % zum Vorjahr zu verzeichnen. Im Jahr 2020 war noch ein Umsatzplus von 6 % erzielt worden. Die Baubetriebe meldeten für 2021 insgesamt einen Zuwachs des Auftragseingangs von real 2,3 %.

Die öffentliche Hand hat in 2021 weiter dringend notwendige Investitionen in die Erhaltung des Straßennetzes getätigt. Der Umsatz im Straßenbau ging jedoch gegenüber dem Vorjahr von EUR 14,6 Mrd. auf EUR 14,1 Mrd. zurück.

Der Sanierungsbedarf am Fernstraßennetz und an Brücken ist trotz der Investitionen unverändert hoch.

Die Lohnkosten sind im Jahr 2021 in Westdeutschland und in Ostdeutschland weiter deutlich angestiegen.

Die Marktsituation ist seit Jahren durch einen starken Wettbewerb mit Preiskämpfen gekennzeichnet. Öffentliche Aufträge werden fast nur an Billigstanbieter vergeben. Die Privatwirtschaft hat diese Vergabegewohnheiten noch verschärft, indem sie mit dem Ziel, die Preise noch weiter zu reduzieren, vor Auftragsvergabe meist mehrere Verhandlungsrunden ansetzt.

Zusätzlich ist die Marktsituation in der Baubranche allgemein in 2021 / 2022 durch die erheblichen Steigerungen der Materialkosten und der Engpässe in der Materialbeschaffung durch die Unterbrechung internationaler Lieferketten negativ beeinflusst.

2. Geschäftsverlauf

In diesem schwierigen konjunkturellen Umfeld können wir auf ein erfolgreiches, wenn auch schwächeres Geschäftsjahr zurückblicken. Das Geschäftsjahr 2021 / 2022 ist aber insgesamt positiv zu beurteilen.

Der Geschäftsverlauf war geprägt vom kontinuierlichen Abarbeiten des Auftragsbestandes und der zufriedenstellenden Auftragszugänge des laufenden Jahres. Die Tendenz der Vorjahre, dass die öffentliche Hand Anfang des Jahres zunächst ein sehr zurückhaltendes Ausschreibungsverhalten an den Tag legt und dann eine verstärkte Nachfrage im zweiten Halbjahr besteht, setzte sich im Berichtsjahr fort. Die vorgegebenen Abwicklungsfristen der erteilten Aufträge werden immer kürzer und stellen höchste Anforderungen an Organisation und Logistik in unserem Unternehmen. Zusätzlich ist die Vergabepraxis durch die Autobahn GmbH des Bundes noch immer von Verzögerungen geprägt.

Unverändert besteht ein harter Preiskampf am Markt, gegen den wir durch hohe Leistungen mit motiviertem Personal und branchenführend leistungsfähigen Maschinen gewappnet sind.

Die Mitarbeiterzahl lag durchschnittlich bei 448 Mitarbeitern und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 23 Arbeitnehmer vermindert.

Wesentliche Investitionen betreffen Ersatzanschaffungen und Erweiterungen des Maschinenparks sowie Kauf eines Grundstücks und die langfristige Anlage in Wertpapieren im Bereich Finanzanlagevermögen.

Das Ergebnis nach Steuern ist gegenüber dem Vorjahr um rd. TEUR 4.354 auf TEUR 10.998 zurückgegangen.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. Die Ergebnisse aus unseren Beteiligungen tragen weiter positiv zum Gesamtergebnis bei.

a) Ertragslage

Unsere wesentlichen Ergebnisquellen stellen noch immer die Arbeiten im Bereich der Sanierung von Verkehrsflächen dar.

Unsere Umsätze hängen stark von der Auftragsvergabe der öffentlichen Hand ab. Wir treten dabei entweder selbst als Auftragnehmer oder auch als Partner in Arbeitsgemeinschaften auf. In größeren Projekten, bei denen die gesamten Verkehrsflächen erneuert oder neu gebaut werden, sind wir vorwiegend als Subunternehmer tätig. Dies gilt im Autobahnbau insbesondere für die in den letzten Jahren sehr oft ausgeführten ÖPP-Großprojekte.

Die im Vorjahr von uns prognostizierte deutliche Verminderung des Ergebnisses hat sich in erwarteter Höhe realisiert. Wir haben eine Verminderung der Gesamtleistung, um ca. 15,7 % zu verzeichnen. Demzufolge konnte auch nur ein Konzernjahresüberschuss in Höhe von TEUR 7.568 im Vergleich zum Vorjahr in Höhe von TEUR 10.667 erzielt werden.

Der Materialaufwand ist ebenfalls gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen (-17,7 %). Die Subunternehmerleistungen sind gegenüber dem Vorjahr erneut zurückgegangen. Die Inanspruchnahme von Subunternehmern ist jedoch immer noch durch die eingangs beschriebene Situation begründet, dass die Zeitfenster zur Durchführung der nach Ausschreibung gewonnenen Baustellen immer kürzer werden und es Überschneidungen von Bauvorhaben gibt.

Unser Rohergebnis, bereinigt um die Veränderung der sonstigen betrieblichen Erträge, verminderte sich um 13,3 % gegenüber dem Vorjahr.

Die Personalkosten haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.560 vermindert. Dies ist unter anderem auf die durchschnittlich niedrigere Anzahl an Mitarbeitern zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gingen gegenüber dem Vorjahr ebenfalls zurück. Die Struktur unserer sonstigen Aufwendungen ist weitgehend stabil. Wesentliche Positionen sind dabei neben den Aufwendungen für Fahrzeuge und Reisekosten die Aufwendungen aus Maschinenmieten.

Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.144 auf TEUR 959 vermindert. Dabei sind die Beteiligungserträge und die Zinserträge zurückgegangen. Der Zinsaufwand ist durch Abzinsungseffekte von Rückstellungen leicht gestiegen.

Unsere Beschäftigungslage ist als gut zu bezeichnen.

b) Finanzlage

Die Finanz- und Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr nur unwesentlich verändert.

Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist mit Skonto zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Unsere Kapitalstruktur ist gegenüber dem Vorjahr weiter stabil. Wesentlichen Anteil daran hat unsere langjährige Konsolidierungspolitik, aufgrund dessen, dass wir erwirtschaftete Ergebnisse zum Großteil im Unternehmen belassen. Unsere Eigenkapitalquote beträgt 66,0 % gegenüber 63,7 % im Vorjahr.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen zum Bilanzstichtag TEUR 13. Die eingeräumten Kreditlinien unserer Banken werden von uns nicht in Anspruch genommen. Diese dienen nur der zusätzlichen Absicherung eines ggf. unvorhergesehenen, kurzfristigen Finanzbedarfs.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 2,4 % der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

Zwecks Finanzierung unserer Absatzgeschäfte bedienen wir uns wie in der Branche üblich erhaltener Anzahlungen und der in der Gesellschaft vorgehaltenen Liquidität bei Banken.

Langfristige Anlagen sind durch unser Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

Die liquiden Mittel verminderten sich gegenüber dem Vorjahr stichtagsbezogen um 24,6 % auf TEUR 19.445. Die Wertpapiere des Anlagevermögens erhöhten sich um TEUR 7.895 auf TEUR 50.120. Sie sind langfristig angelegt, stehen dem Konzern jedoch nach Ablauf der verschiedenen Anlagefristen wieder frei zur Disposition.

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr nur unwesentlich geändert.

Die wesentlichen Investitionstätigkeiten in das Sachanlagevermögen betreffen, neben der Investition in ein Grundstück lediglich Ersatzinvestitionen im Bereich des Maschinenparks oder Investitionen in den Finanzanlagebereich. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme liegt mit 49,3 % leicht über dem Vorjahresniveau (47,6 %).

Der Anteil der Vorräte aufgrund der angefangenen Arbeiten zum Bilanzstichtag ist mit 21,8 % nahezu unverändert zum Vorjahr 21,1 % geblieben. Die unfertigen und fertigen Leistungen sind durch erhaltene Anzahlungen gedeckt.

Die liquiden Mittel liegen unter dem Stand des Vorjahres. Der Anteil an der Bilanzsumme betrug, bei Erhöhung der Bilanzsumme, 12,7 % gegenüber 17,6 % im Vorjahr.

Ansonsten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten stabil.

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 7.186 auf TEUR 153.701 angestiegen.

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite und den Cashflow heran.

Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem Ergebnis vor Steuern und Finanzergebnis, im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Den Cashflow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) der sonstigen Rückstellungen. Die Umsatzrendite ist auf dieser Basis im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken und beträgt 13,1 % (Vorjahr: 13,9 %).

Der Cashflow beträgt TEUR 11.625 gegenüber TEUR 14.329 im Vorjahr.

Unsere Leistungsfähigkeit zeigt sich nicht nur in wirtschaftlichen Kennziffern, sondern auch der Verantwortung für Mensch, Gesellschaft und Umwelt.

Wir achten darauf Umweltbelastungen so gering wie möglich zu halten, z. B. durch Einsatz von Maschinen und Fahrzeugen, die auf dem jeweils aktuellen technischen Niveau sind. Die Einhaltung der umweltrechtlichen Vorschriften ist für uns selbstverständlicher Mindeststandard, auch wenn wir dadurch Aufträge, insbesondere der öffentlichen Hand, verlieren, die immer nur an den Billigstanbieter, zum Teil ohne Kosten für verbesserten Umweltschutz, vergeben werden. Wir nehmen den Umweltschutz jedoch ernst und hoffen im Zuge der aktuellen weltweiten Diskussionen auch auf ein Umdenken der ausschreibenden Stellen in Deutschland, höhere verbindliche Anforderungen an die Bieter zu stellen.

Gemeinsam mit unseren Mitarbeitern arbeiten wir an unserem Ziel die Baustellen weiterhin termingerecht und in höchster Qualität fertigzustellen. Dazu haben der Arbeits- und Gesundheitsschutz einen hohen Stellenwert.

Wir investieren in die fachliche und persönliche Weiterbildung unserer Mitarbeiter, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

III. Prognosebericht

Im Jahr 2022 / 2023 wird die Ausgangsituation und damit die Zukunftserwartungen durch den Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Schwierigkeiten in Lieferketten und die Materialpreiserhöhungen erheblich beeinflusst. Für das Jahr 2022 / 2023 erwarten wir durch Branchenentwicklung in Deutschland und in Europa sowie der hohen Inflation und steigenden Energiekosten ein schwieriges Jahr. Wir planen jedoch nochmals mit einem ähnlichen Ergebnis wie in 2021 / 2022.

Die Materialpreise sind seit Anfang 2022 branchenweit nochmals erheblich angestiegen. Es kommt in der Bauindustrie allgemein teilweise zu Mangel an Baumaterial durch Verzögerungen in den Lieferketten. Gleichzeitig sind die Umsatzerlöse für unsere Leistungen unter Druck geraten. Die Situation führte im Frühjahr zum Teil zu Abschlüssen unter den anfallenden Baustellenkosten.

Die Entwicklung der Steuereinnahmen bleibt mittelfristig abzuwarten, die Staatsausgaben steigen weiter unkontrolliert. Neu massive Hilfspakete der Regierung werden über eine breite Front versprochen und führen zu langfristig nicht zu vertretende Belastungen der Staatsfinanzen.

Es ist abzusehen, dass dieses Verhalten sich auf die zukünftigen Ausgaben auswirken muss.

Aufgrund des Konkurrenzdrucks und Preiskampfs sowie der Schwierigkeiten im Materialbereich schätzen wir die Entwicklung der Gesellschaft eher auf dem Niveau des Jahres 2021 / 2022 ein.

Insgesamt ist für unsere Entwicklung aber, ohne Betrachtung globaler Einflüsse durch politische, finanzmarktbedingte oder sonstige Krisen, zu erwarten, dass wir auch in Zukunft positive Ergebnisse erwirtschaften.

Der Zustand der Bundesfernstraßen hat sich trotz aller Bemühungen zur Erhaltung nur bedingt verbessert.

Dass die Investitionen in Unterhaltungsarbeiten im Straßen- und Flughafenbau auf dem jetzigen Niveau fortgeführt werden, ist unwahrscheinlich. Die vom BMVI vorgenommene Maßnahme "Investitionshochlauf in die Infrastruktur" hat in den letzten Jahren erhebliche Mehrinvestitionen gebracht. Wir sehen auch weiterhin die Notwendigkeit, in den nächsten Jahren den schlechten Zustand der Autobahnen zu verbessern und die bereitzustellenden Mittel auf dem jetzigen Niveau zu belassen bzw. weiter zu erhöhen.

Ein Risiko bleibt die neu gegründete Autobahngesellschaft, ähnlich der Asfinag in Österreich. Wir befürchten weiterhin, dass man sich hier mit Gründungs- und Aufbauproblemen und internen Angelegenheit befasst und die Ausschreibungstätigkeit vernachlässigt wird.

Nach Einschätzung des Hauptverbandes der deutschen Bauindustrie e.V. wird der öffentliche Bau zwischen Budgetrestriktionen und Baupreissteigerungen das Sorgenkind der baukonjunkturellen Entwicklung 2022 sein. Die geplanten Steigerungen der Investitionssummen z. B. im Bundeshaushalt 2022 werden vermutlich durch die Baupreissteigerungen überkompensiert, so dass Projekte teurer werden und insgesamt weniger Projekte ausgeführt werden können.

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens trotzdem grundsätzlich positiv. Wir werden weiterhin versuchen, durch hohe Qualität und flexible Lösungen unsere Gesamtleistung zu halten.

Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant.

In unserer Erwartung gehen wir für 2022 / 2023 von einer zum abgelaufenen Jahr vergleichbaren Gesamtleistung für unser Unternehmen aus. Der Jahresüberschuss wird sich voraussichtlich ebenfalls auf dem Niveau des Jahres 2021 / 2022 bewegen.

Angesichts der Auftragseingänge zu Beginn des Jahres ist diese Entwicklung zu erwarten. Weiter rechnen wir damit, dass aufgrund eingeleiteter Maßnahmen unsere Kosten mit Ausnahme der Materialaufwandskosten relativ stabil bleiben.

Unsere Investitionen werden sich ausschließlich auf Ersatzinvestitionen und Weiterentwicklungen in wirtschaftlichere, leistungsfähigere Maschinen beschränken.

Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

IV. Chancen- und Risikobericht

Risikobericht

Eine weltweite Wachstumsschwäche wird die wirtschaftliche Situation in Deutschland als Exportnation negativ beeinflussen. Sinkende Steuereinnahmen des Staates aus einer durch die Folgen des Krieges in der Ukraine geschwächten Wirtschaft, hätten auch eine Investitionszurückhaltung der öffentlichen Kassen als unserem größten Kunden zur Folge. Daraus können für uns in den nächsten Jahren erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen.

Schäden an der Betriebs- und Geschäftsausstattung oder am Fuhr- und Maschinenpark können negativen Einfluss auf das Betriebsergebnis haben. Dem wird zum einen durch regelmäßige und fachmännische Wartung und Instandhaltung begegnet. Zudem haben wir nicht vorhersehbare Schäden durch den Abschluss geeigneter Versicherungspolicen abgefedert.

Den Risiken von Lieferengpässen begegnen wir grundsätzlich durch kapitalstarke Lieferanten und durch erweiterte Lagerhaltung. Auf der Beschaffungsseite greifen wir grundsätzlich auf solide, qualitätsbewusste Produktionsfirmen mit einem akzeptablen Preis- / Leistungsverhältnis zurück.

Aufgrund der Entwicklung der letzten Jahre ist es zunehmend schwieriger geworden geeignetes Fachpersonal zu finden, das den Anforderungen - Arbeiten bei jeder Witterung, Schichtarbeit, Nachtarbeit, Wochenendarbeit und zum Teil harte körperliche Arbeit - entspricht. Die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen hat das Problem der Personalsuche nicht verbessert. Die Personalkosten drohen damit weiter zu steigen, um qualifiziertes Personal anzuwerben. Wir stellen derzeit ausgebildete Handwerker aus dem Ausland ein, machen Sprachkurse und schulen diese Mitarbeiter intern.

Die politischen Verhältnisse in Russland haben sich aufgrund der Sanktionen der EU und der USA erheblich negativ entwickelt. In der Folge haben sich auch die Verhältnisse in verschiedenen osteuropäischen bzw. Nachbarstaaten von Russland deutlich verschlechtert und erschweren bzw. verhindern die geplanten Markterweiterungen auf diese Länder.

Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen können, sind aufgrund des Abschlusses von Aufträgen auf Eurobasis in der Regel nicht vorhanden.

Chancenbericht

Der Investitionsbedarf aufgrund des Zustands der Bundesfernstraßen stellt unverändert, bei entsprechender Mittelbereitstellung, ein Beschäftigungs- und Wachstumspotential für uns dar. Trotz den seitherigen Bemühungen zur Erhaltung des Verkehrswegenetzes hat sich der gesamte Zustand nur unwesentlich verbessert.

Die Notwendigkeit die Investitionen in Unterhaltungsarbeiten im Straßen- und Flugverkehrsflächenbau auch auf dem jetzigen Niveau fortzuführen, sehen wir unverändert.

Die Regierung hält derzeit ihr zugesagtes weiteres Investitionspaket von 2016 bis 2030 über EUR 136 Mrd. für Erneuerungsinvestitionen noch ein. Es wird sich aber aufgrund der Entwicklung der Staatsfinanzen zeigen, was von derartigen politischen (notwendigen) Versprechungen wirklich zu erwarten ist.

Aufgrund unserer Spezialkenntnisse und unserer Reputation am Markt sehen wir gute Chancen, Aufträge in ausreichendem Umfang zu akquirieren.

Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen und die Zertifizierung unserer Tätigkeit durch. Unsere hohe Flexibilität, unsere innovativen Lösungen und die Optimierung bei der Baudurchführung bieten uns unverändert gute Marktchancen. Dem Preiswettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Es besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

Gesamtaussage

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Dies hat sich besonders in Jahren schwacher Konjunktur sehr positiv ausgewirkt.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken nicht erkennbar.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die unsere Entwicklung oder den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können, sind derzeit nicht erkennbar.

IV. Bericht über Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft hat sieben Betriebsstätten in Deutschland und jeweils eine Zweigniederlassung in Frankreich und in Kasachstan sowie eine steuerrechtliche Betriebsstätte in Norwegen. Die Auslandsniederlassungen haben insgesamt positiv zum Gesamtergebnis beigetragen. Die Betriebsstätte in Kasachstan wird abgewickelt.

 

Bietigheim, den 17. März 2023

AT Beteiligungs GmbH & Co. KG

Nina Alte-Teigeler, Geschäftsführerin

AT Verwaltungs GmbH

Ralf Alte-Teigeler, Geschäftsführer

AT Verwaltungs GmbH

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die AT Beteiligungs GmbH 8 Co. KG, Bietigheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der AT Beteiligungs GmbH 8 Co. KG, Bietigheim, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. März 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2021 bis zum 31. März 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der AT Beteiligungs GmbH 8 Co. KG, Bietigheim, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2021 bis zum 31. März 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse:

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. März 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2021 bis zum 31. März 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts'' unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 17. März 2023

fischer/collegen Stuttgart GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Marc-Uwe Fischer, Wirtschaftsprüfer

Margareta Häcker, Wirtschaftsprüferin

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