Wurzener Dauerbackwaren GmbHLiquidiert
04808 Wurzen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Robbers seit 5.6.2024 | Geschäftsführer |
Barbara, geb. Geng Mross seit 29.6.2023 | Prokura |
Pascal Yves Haegel seit 4.4.2023 | Geschäftsführer |
Dany Schmidt seit 15.12.2022 | Geschäftsführer |
Robin Hilicke seit 15.12.2022 | Prokura |
Thomas Schlüter seit 15.12.2022 | Prokura |
Michael Veltens seit 26.9.2022 | Prokura |
Christopher Scholz seit 30.7.2019 | Prokura |
Tim Osten seit 30.7.2019 | Prokura |
Joachim Gerrit Heinz Ulrich Dr. Witte seit 30.3.2016 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wurzener Dauerbackwaren GmbHWurzenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023WURZENER DAUERBACKWAREN GMBH, WURZENAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023I. Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Gesellschaft ist unter der Firma Wurzener Dauerbackwaren GmbH mit Sitz in Wurzen im Handelsregister des Amtsgerichts Leipzig unter der Nummer HRB 1149 eingetragen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren - soweit nicht anders erläutert - im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgeblich. Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um gewährte Investitionszuschüsse angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungssätze richten sich nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Diese beträgt überwiegend für Bauten 25 bis 33 Jahre, für technische Anlagen und Maschinen 2 bis 15 Jahre, für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 15 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne von § 6 Abs. 2a EStG werden in einen Sammelposten gestellt, der über 5 Jahre linear abgeschrieben wird. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Sind die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung weggefallen, erfolgt eine Wertaufholung. Vorräte Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu gleitenden Durchschnittspreisen abzüglich eines angemessenen Abschlags zur Abdeckung von Verwertungsrisiken. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Rückstellungen für Pensionen Die Pensionsrückstellungen werden unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach der Projected-Unit-Credit-Method ermittelt. Die zukünftig erwartete Rentensteigerung wird berücksichtigt. Die Abzinsung der Rückstellung erfolgt gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) nach der Vereinfachungsregel mit dem Durchschnittszinssatz der letzten 10 (Vj. 10) Geschäftsjahre für eine Restlaufzeit von 15 Jahren. Bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen wurden ein Abzinsungssatz von 1,83 % (Vj. 1,78 %) sowie eine erwartete Rentensteigerung von 2,5 % (Vj. 2,0 %) zugrunde gelegt. Eine Fluktuationswahrscheinlichkeit wurde bei der Altersgruppe von 20 bis 50 Jahren angenommen. Eine Einkommenssteigerung kam wie im Vorjahr nicht zur Anwendung. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt 0,5 T€. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit den von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen Zinssätzen entsprechend ihrer Restlaufzeit abgezinst. Künftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, soweit es hierfür Anhaltspunkte gibt. Die Rückstellungen für Dienstjubiläen werden für die zurückgelegten Dienstzeiten unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach der Projected-Unit-Credit-Method ermittelt. Zukünftig erwartete Einkommenssteigerungen werden berücksichtigt. Die Abzinsung der Rückstellung erfolgt mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten Zinssatz für eine Restlaufzeit von 15 Jahren. Bei der Bewertung wurden ein Abzinsungssatz von 1,76 % (Vj. 1,45 %) sowie eine erwartete Einkommenssteigerung von 2,5 % (Vj. 2,5 %) zugrunde gelegt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der Bruttobuchwerte und Abschreibungen der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert 2023 TE. Der für Ausschüttungen gesperrte Teilbetrag des Eigenkapitals beträgt TEUR 0,5 (Vj. TEUR 2) und resultiert aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalverpflichtungen. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasinggeschäften betragen am Bilanzstichtag 6,6 T€ (Vj. 20,9 T€). Das Bestellobligo aus Investitionen beträgt 743,2 T€ (Vj. 0 T€). IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Ergebnisabführung Das Ergebnis in Höhe von 1.654 T€ (Vj. 1.675 T€) wurde aufgrund des Gewinnabführungsvertrags an die Muttergesellschaft TradeMaster Vertrieb & Logistik GmbH, Polch, abgeführt. V. Sonstige Angaben Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
Mitglieder der Geschäftsführung Geschäftsführer waren im abgelaufenen Geschäftsjahr:
Die Geschäftsführung erhielt keine Vergütung.
Wurzen, den 26. Januar 2024 Wurzener Dauerbackwaren GmbH Dany Schmidt Pascal Haegel Bruno Kulmus
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage der Gesellschaft Die Wurzener Dauerbackwaren GmbH (im Folgenden: "WDB") ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der TradeMaster Vertrieb & Logistik GmbH, Polch, (im Nachfolgenden kurz: "TradeMaster"). Die Gesellschaft ist seit Abschluss des Produktionsvertrags am 28. Juli 2008 exklusiver Produktionsdienstleister der Griesson - de Beukelaer GmbH & Co. KG, Polch (im Nachfolgenden: "GdB"). Die WDB hat sich in diesem Vertrag gegenüber der GdB verpflichtet, die vertraglich vereinbarten Produkte verkaufsfertig herzustellen. Hierfür erhält die WDB eine Vergütung in Höhe der entstandenen Kosten zzgl. eines Aufschlags von 10%. Die Rohstoffe, Verpackungsmaterialien sowie Strom und Gas werden von der GdB bereitgestellt. Die GdB ist eines der führenden Unternehmen im nationalen und europäischen Süß- und Salzgebäckmarkt. Sie produziert jährlich mehr als 147.000 t Gebäckspezialitäten an den Standorten Polch und Kahla. Zum GdB Sortiment gehören unter anderem die bekannten Marken de Beukelaer, Griesson, Prinzen Rolle, LEICHT & CROSS, Cafe Musica und ChocOle. Die zentralen Back-Office-Aufgaben der WDB (Rechnungswesen, Lohn- und Gehaltsabrechnung, IT-Support etc.) werden auf Basis eines Servicevertrages von der GdB erfüllt. Als ERP-System wird SAP (S/4 HANA 2021 SP4 (FP05/2023)) eingesetzt. Das Kontrollsystem ist auf den Stand von GdB angepasst. 2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Der Anstieg der Zinsen führte zu ungünstigen Finanzierungsbedingungen. Weiterhin sank die Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 lediglich um 0,7 % höher. Die GdB behauptet sich in der schwankungsarmen Süßwarenbranche und konnte den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 24% steigern. Nach Schätzungen des BDSI stieg die Produktion insgesamt der in Deutschland hergestellten Süßwaren und Knabberartikel im Jahr 2023 auf 4,3 Mio. t (+2,2 %). Wertmäßig entwickelte sich die Produktion mit rund 16,1 Mrd. Euro ebenfalls positiv (+13,3 %). 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Absatzentwicklung verlief mit 7.358 t Fertigwaren (Vj. 7.965 t) rückläufig und lag um 8 % unter dem Vorjahresniveau. Die Produktgruppen Choco-Sticks (3.441 t) und Erfrischungsstäbchen (1.598 t) tragen den Hauptanteil des Absatzes. An Investitionen wurden 1.679 TEUR getätigt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte die WDB Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 19.938 (Vj. TEUR 19.211). Dies entspricht einem Umsatzplus von 3,8 %. Gestiegene Kosten insbesondere bei den Fertigungsaufwendungen führten aufgrund der CostPlus Abrechnung zu einem Umsatzzuwachs. Der Vertrieb über die GdB garantiert weiterhin Präsenz in den wichtigsten Absatzmärkten und sichert dort entsprechende Absatzpotenziale. Im Geschäftsjahr 2023 beträgt das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung TEUR 1.654 (Vj. TEUR 1.675). Das Jahresergebnis wird aufgrund des am 11. Dezember 2009 geschlossenen Gewinnabführungsvertrages an die Alleingesellschafterin TradeMaster Vertrieb & Logistik GmbH, Polch, abgeführt. Die Gesellschaft verfügt über eine gute Vermögenslage, die sich in einer ausgewogenen Bilanzstruktur widerspiegelt. Der Eigenkapitalanteil am Gesamtkapital nach Ergebnisabführung entspricht 48,0 % (Vj. 44,2 %). Die Deckung des Anlagevermögens durch Eigenkapital beträgt 53,8 % (Vj. 48,4 %). Die Gesellschaft ist an das Cash-Pooling mit der GdB als führende Gesellschaft angeschlossen und verfügt daher jederzeit über ausreichend liquide Mittel. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der WDB hat sich in diesem Geschäftsjahr insgesamt positiv dargestellt. 4. Investitionen Investitionen in Höhe von TEUR 1.679 wurden hauptsächlich in die Produktionstechnik zur Herstellung eine neuen Riegelprodukts getätigt. 5. Personal Der Mitarbeiterstand betrug im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 260 Arbeitnehmer (Vj. 257), davon 7 Auszubildende (Vj. 8). 6. Chancen- und Risikobericht Einzelrisiken Die WDB ist abhängig von der GdB. Die GdB ist alleiniger Kunde der Gesellschaft und finanziert diese auch über den dort geführten Cash Pool. Die Verträge können kurzfristig gekündigt werden, was sich erheblich auf die Lage der Gesellschaft auswirken würde. Da jedoch bei beiden Gesellschaften Geschäftsführeridentität besteht, ist dieses Risiko als minimal einzuschätzen. Die WDB ist aufgrund dieser Konstellation in das Risiko- und Chancenmanagementsystem der GdB mit eingebunden. Somit liegt das Hauptrisiko der WDB im Rückgang der Nachfrage nach dem Produktportfolio der GDB und die damit einhergehende Minderauslastung der Produktionsanlagen. Durch Listungen der GdB insbesondere bei den Großkunden des deutschen Lebensmitteleinzelhandels sowie bei den namhaften Discountern kann von einer gesicherten Grundauslastung im nächsten Geschäftsjahr ausgegangen werden. Da die WDB als Produktionsdienstleister der GdB agiert, liegt das Risiko in den Beschaffungsmärkten beim Auftraggeber. Die GdB hat in der Vergangenheit stets bewiesen, dass sie aufgrund der langjährigen Erfahrung und des internen Beschaffungs- und Risikomanagements in der Lage ist, sich auch in Zeiten schwieriger Marktverhältnisse zu behaupten. Chancen Die Gesellschaft hat seit dem 1. August 2008 die Aktivität als Produktionsdienstleister für die GdB übernommen und rechnet auf Basis "Cost Plus 10 %" ab. Dies wird im Geschäftsjahr 2023 zu einem weiterhin positiven Eraebnis vor Ergebnisabführung führen. Die Vermarktung der Produkte durch den Vertrieb der GdB, einer der größten Gebäckhersteller Deutschlands, garantiert auch in Zukunft eine hohe Marktdurchdringung und ermöglicht der Gesellschaft, stabile Absatzmengen. Absatzzuwächse werden vor allem durch ein Neuprodukt erwartet. Die Produktionsanlagen in Wurzen erlauben es, auch Gebäcke zu fertigen, die zurzeit an anderen Standorten der GdB hergestellt werden. Somit bestehen Chancen auf flexible, kapazitäts- und absatzoptimierte Produktverlagerungen zu Gunsten der WDB. Zusammenfassende Risiko- und Chancenbeurteilung Wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung sehen wir insgesamt zurzeit nicht. Nach den uns bekannten Informationen bestehen auch keine Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. 7. Prognosebericht Für 2024 wird mit einem Absatz von 8.793 t gerechnet. Dies entspräche einem Plus von 19,5 %. Die Zuwächse entfallen im Wesentlichen auf das neue Riegelprodukt sowie auf die bestehenden Produktgruppen Waffelriegel und Choco-Sticks. Im Geschäftsjahr 2024 sind Investitionen von EUR 5,8 Mio. geplant. Für das Geschäftsjahr 2024 wird von einem Umsatz von ca. 20.388 TEUR und einem Gewinn vor Ergebnisabführung von ca. 1.849 TEUR ausgegangen. 8. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor.
Wurzen, den 26. Januar 2024 Dany Schmidt Pascal Haegel Bruno Kulmus Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Wurzener Dauerbackwaren GmbH, Wurzen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Wurzener Dauerbackwaren GmbH, Wurzen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wurzener Dauerbackwaren GmbH, Wurzen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist,, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Koblenz, den 16. Februar 2024 Dr.
Dienst & Partner GmbH & Co. KG
Doris Reifenrath, Wirtschaftsprüfer Ralf Reinart, Wirtschaftsprüfer |
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