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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Manuel Wanner-Behr seit 18.6.2024 | Geschäftsführer |
Felix Konstantin Baaken seit 4.8.2020 | Geschäftsführer |
Reinhard Tahedl seit 22.5.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
A**** T**** | 2.52% |
| 2.52% | |
| 1.46% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
5 von 6 Anteilseignern sichtbar
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BANKSapi Technology GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023(Vorjahr zum Vergleich)Aktiva
Passiva
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR 2023 BIS 31. DEZEMBER 2023(Vorjahr zum Vergleich)
ANHANG zum 31.12.2023BANKSapi Technology GmbH, MünchenAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der BANKSapi Technology GmbH für das Geschäftsjahr 2023 ist entsprechend den Vorschriften der §340a Abs. 1 und 340 Abs. 5 HGB i.V.m. § 1 Abs. 3 ZAG sowie der Verordnung über die Rechnungslegung der Zahlungsinstitute und E-Geld-Institute aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angabe und Erläuterung von nicht vergleichbaren Vorjahreszahlen Die im Vorjahresabschluss vorgenommene Verbuchung der sonstigen Erträge wurde in 2022 unter sonstige Provisionen vorgenommen. Insofern sind die Posten der sonstigen Erträge bzw. Provisionserträge nicht mit dem Vorjahr vergleichbar. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Gesellschaft ist seit der Erteilung der Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ab 09.08.2019 Zahlungsinstitut. Aus diesem Grund wird die Gesellschaft nach RechZahlV bilanziert. Forderungen Forderungen an Kreditinstitute werden zum Nominalwert bilanziert. Forderungen an Kunden wurden zum Nominalwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bilanziert. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nomialwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten setzen sich aus Zahlungen zusammen, die Aufwand für das Folgejahr darstellen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die anderen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen werden in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden mit Ausnahme der Umgliederung Provisionserträge/sonstige Erträge übernommen werden. Mit dieser Ausnahme fand ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaften und verbundenen Unternehmen (§ 42 Abs. 3 GmbHG, § 264c Abs. 1 HBG, § 3 Abs. 2 RechZahlV) Forderungen Die Forderungen an Kunden haben die folgenden Restlaufzeiten:
Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von € 125.224,56 setzen sich zusammen aus:
Verbindlichkeiten Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die folgenden Verbindlichkeiten:
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 EUR Die sonstigen Verbindlichkeiten aus sonstigen Tätigkeiten (darin enthalten die Umsatzsteuer mit € 81.812,34, (VJ 'g 51.694,49) haben die folgenden Restlaufzeiten:
Rückstellungen Die anderen Rückstellungen in Höhe von € 159.621,65 (VJ: € 90.047,92) beinhalten im Wesentlichen die Urlaubsrückstellungen in Höhe von € 84.787,61 (VJ: € 69.602,64), Rückstellungen für Personakosten € 48.684,00 (VJ: € 2.665,28) und Rückstellungen für die Kosten der Erstellung und der Prüfung des Jahresabschlusses in Höhe von € 25.500,04(VJ: € 17.100,00). Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft ist voll einbezahlt. Zusätzliche Pflichtangaben gemäß § 29 RechZahlV Im Geschäftsjahr 2023 sind 1025 Zahlungsvorgänge zu verzeichnen; das Zahlungsvolumen betrug € 42.258.901,32. In dem Posten Sachanlagen sind in Höhe von € 8.591,50 Vermögensgegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung enthalten. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Erträge aus Dienstleistungen der Gesellschaft sind als Provisionserträge ausgewiesen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Lizenzgebühren, personelle Dienstleistungen und Beratungsleistungen enthalten. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 19. Honorar für die Prüfung des Jahresabschlusses Das Honorar für die Prüfung des Jahresabschlusses wurden für das Geschäftsjahr Aufwendungen in Höhe von EURO 11.500,00 (VJ: EUR 11.000,00) erfasst. Befreiung nach § 286 Abs. 4 HGB Die Angaben nach § 285 Nr. 9 Buchstabe a und b HGB unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzverlust 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
München, den 22.03.2024 Reinhard Tahedl, Geschäftsführer, Kaufmann Felix Baaken, Geschäftsführer, Kaufmann Anlagenspiegel
LAGEBERICHT 2023Inhaltsverzeichnis A. Grundlagen des Unternehmens B. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Rahmenbedingungen I. Entwicklung der Gesamtwirtschaft in Deutschland in 2023 II. Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr III. Entwicklung der BANKSapi im abgelaufenen Geschäftsjahr C. Darstellung der Lage I. Ertragslage II. Finanzlage III. Vermögenslage D. Risiko-, Chancen und Prognosebericht A. Grundlagen des Unternehmens Die BANKSapi Technology GmbH (im Folgenden auch "BANKSapi", "das Unternehmen", oder "das Institut") ist im Handelsregister unter HRB 225976, Amtsgericht München eingetragen. Seit dem 09. August 2019 ist das Unternehmen Zahlungsdienstleister und wird im Register der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (im Folgenden auch "BaFin") unter der ID 152070 geführt. Aufgrund der vorliegenden Lizenz hat das Institut den Jahresabschluss um einen Lagebericht gemäß Handelsgesetzbuch (HGB) und unter Berücksichtigung der Formvorschriften der Verordnung über die Rechnungslegung der Zahlungsinstitute und E-Geld-Institute (RechZahlV) zu erstellen. Der Geschäftssitz des Unternehmens befindet sich in der Lyonel-Feininger Straße 28, 80807 München. Die BANKSapi war 2023 weiterhin ein verbundenes Unternehmen der finconomy AG (Lyonel-Feininger Straße 28, 80807 München). Die BANKSapi hatte zum 31. Dezember 2023 durchschnittlich 19 Angestellte (Vorjahr: 18) beschäftigt und verfügt über eine Betriebsstätte in Kiel. Die Geschäftskunden, die Dienstleistungen der BANKSapi in Anspruch nehmen (folgend als "Mandant" bezeichnet), können durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz auf umfangreiche Analysen der Kontobewegungen Ihrer Kunden zurückgreifen und dadurch nutzerbezogene Mehrwerte schaffen. Die wählbaren Leistungskomponenten der jeweiligen Produkte gliedern sich in folgende Kategorien auf: Starter, Business, Professional und Enterprise, die nach aktiver Userzahl variieren. Das Erlösmodell der BANKSapi basiert auf einem "Software as a Service"-Ansatz, sodass neben einem Grundpreis für SLA und ReDirect auch nutzungsabhängige Beträge in Rechnung gestellt werden. Darüber hinaus erzielt das Unternehmen Erlöse aus Setup- und Implementierungserträgen. Die Nutzung wird anhand der Anzahl der durchgeführten API-Abfragen gemessen. Somit werden die künftigen Provisionserträge des Unternehmens nicht nur durch die die eigene Wirtschaftlichkeit, sondern auch exogen durch den Erfolg der Mandanten beeinflusst. Für regulierte Kunden bietet BANKSapi als B2B-Dienstleister seine Leistungen in der Regel als Auslagerungsunternehmen an und tritt dabei für den Zahlungskontoinhaber in der Regel nicht in Erscheinung. Für unregulierte Kunden agiert das Unternehmen im Zusammenhang mit Zahlungsdiensten bewusst und ausschließlich als Institut und B2B2C-Dienstleister, d. h. ist somit auch Vertragspartner des Zahlungskontoinhabers, um die ZAG-Anforderungen zu erfüllen. Die BANKSapi erbringt als regulierte Dienstleistung lediglich Dienstleistungen, die die Tatbestände des Kontoinformationsdienstes und Zahlungsauslösedienstes gemäß dem ZAG erfüllen. Da im Rahmen der Tätigkeiten als Zahlungsauslösedienstleister Zahlungsaufträge lediglich an ein Zahlungsinstitut weitergeleitet werden, gelangt BANKSapi zu keinem Zeitpunkt in den Besitz von Kundengeldern. Ebenfalls werden im Rahmen der Geschäftstätigkeit keine Kredite vergeben. B. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Rahmenbedingungen I. Entwicklung der Gesamtwirtschaft in Deutschland in 2023 Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands sank im Jahr 2023 um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr. Diese Entwicklung spiegelt eine leichte Rezession wider, die durch verschiedene wirtschaftliche Herausforderungen beeinflusst wurde. Die Veränderungen gegenüber dem Vorquartal variierten im Laufe des Jahres, mit einer Abnahme von 0,1 % im ersten Quartal, einer leichten Erholung von 0,1 % im zweiten Quartal, und schließlich einer Stagnation im dritten und vierten Quartal. Insgesamt belief sich das BIP in jeweiligen Preisen auf etwa 4,121 Billionen Euro für das Jahr 2023. Die Wirtschaftsleistung in den verschiedenen Sektoren zeigte deutliche Unterschiede. Besonders betroffen war das produzierende Gewerbe (ohne Baugewerbe), das im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3,8 % zurückging. Demgegenüber konnte das Baugewerbe ein Wachstum von 1,2 % verzeichnen. Im Bereich der Dienstleistungen blieb die Bruttowertschöpfung insgesamt etwa auf dem Niveau des Vorjahres (+0,1 %), wobei einige Bereiche wie Information und Kommunikation (+2,1 %) und andere Dienstleister (+1,1 %) Zuwächse verzeichneten. Die Anzahl der Erwerbstätigen erreichte trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen einen neuen Höchststand von rund 46,0 Millionen Personen, was einem Anstieg von 0,7 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Arbeitsproduktivität, gemessen als preisbereinigtes BIP je Erwerbstätigenstunde, nahm jedoch um 0,8 % ab, was auf weniger Arbeitsstunden pro Erwerbstätigem und einen Anstieg der Teilzeitquote zurückzuführen ist. Trotz der schwächeren Wirtschaftsleistung stiegen die Einkommen nominal stärker als der Konsum, was zu einer höheren Sparquote im Vergleich zum Vorjahr führte. Die Löhne und Gehälter insgesamt waren um 7,3 % höher als im Jahr zuvor, während die privaten Konsumausgaben in jeweiligen Preisen um 3,8 % zunahmen, was die Sparquote auf 10,3 % anhob. Im internationalen Vergleich zeigte sich, dass die deutsche Wirtschaftsleistung in der zweiten Jahreshälfte schwächer ausfiel als in anderen großen EU-Mitgliedstaaten, mit einer Veränderung von -0,1 % im Vergleich zum Vorquartal und -0,4 % im Vergleich zum Vorjahresquartal. II. Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr Die BANKSapi, als Zahlungs- und technischer Dienstleister im Finanzsektor und der Informationsdienstleistungsbranche, operiert in einem von Unsicherheiten geprägten, aber dennoch wachsenden digitalen Umfeld. Dieses Umfeld wird zunehmend von den Entwicklungen rund um Open Banking und Open Finance, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehende Finanzdaten-Innovationsrichtlinie (FIDA), beeinflusst. Diese regulatorischen Veränderungen zielen darauf ab, den sicheren und effizienten Austausch von Finanzdaten über den Umfang der PSD2 hinaus zu erweitern, was nicht nur Zahlungskonten, sondern auch Daten zu Versicherungen, Investitionen und Sparprodukten umfasst. Diese Erweiterung verspricht, Innovation zu fördern, den Wettbewerb zu steigern und den Verbrauchern mehr Kontrolle über ihre Finanzdaten zu geben. Der deutsche Markt sieht sich einem zunehmenden Wettbewerbsdruck gegenüber, insbesondere im Bereich von Open Banking Lösungen, mit neuen, vor allem ausländischen Marktakteuren wie Yapily, Token und Truelayer. Gleichzeitig entwickelt sich die Nachfrage von reinen datenanzeigenden Anwendungen hin zu Lösungen, die auf veredelten Daten aufbauen. Der Trend zu Zahlungslösungen auf Basis der XS2A-Technologie verstärkt sich, was die Entwicklung von Stand-alone-Zahlungslösungen begünstigt, die beispielsweise direkt in Webshops oder Buchhaltungs- sowie ERP-Systeme integriert werden können. Die Einführung von FIDA und die Weiterentwicklung von Open Finance könnten den Finanzmarkt in Deutschland und Europa signifikant verändern, da sie einheitliche Regeln und Standards für den gesamten Finanzmarkt schaffen. Diese Entwicklungen erfordern von Finanzinstituten, Fintechs und anderen Marktteilnehmern, ihre Strategien und Systeme anzupassen, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden und von den sich bietenden Möglichkeiten zu profitieren. Die Diskussionen um PSD3 und Open Finance stehen im Fokus der Branche, mit dem Ziel, die angebotenen Kontoinformations- und Zahlungsauslösedienste weiter zu harmonisieren und zu vereinfachen. Insgesamt deuten die regulatorischen Entwicklungen und die Marktdynamiken auf ein sich schnell entwickelndes Ökosystem hin, in dem Innovation und Anpassungsfähigkeit entscheidend für den Erfolg sind. Die BANKSapi und ähnliche Unternehmen stehen vor der Herausforderung, diese Veränderungen zu navigieren und gleichzeitig die Sicherheit und den Datenschutz der Verbraucherdaten zu gewährleisten. III. Entwicklung der BANKSapi im abgelaufenen Geschäftsjahr Das Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2023 eine Steigerung der Erträge von 2% auf 2.082 TEUR (Vorjahr: 2.044 TEUR). Gründe hierfür waren vor allem Zuwächse in den Kernprodukten mit vertrieblichen Fokus auf die Zielgruppen "Near Banks", Umsätze mit den Frontend-Lösungen sowie Erträge im Zusammenhang mit der Servicierung von ERP-Lösungen. Fokusthemen des Geschäftsjahres 2023 waren im Geschäftsbereich Frontend-Lösungen die Umsetzung von zweier Leuchtturmprojekte zur Bereitstellung zweier Open Finance Kundenportale für die Versicherungslandschaft. Die Abnahme dieser Lösungen ist erfolgt, belastete jedoch deutlich die Kapazitäten. Im Geschäftsbereich BANKS/Connect standen die Entwicklungen im Kontext des Ausbaus der Möglichkeiten für ERP- und Buchhaltungssysteme. Neben der Integration von EBICS in die API-Plattform wurden weitere Kapazitäten in spezialisierte Lösungen für diese Zielgruppe investiert. Im Jahr 2023 war die Unternehmenslandschaft durch erhöhte projektbezogene Belastungen, die Implementierung von Angeboten im Bereich der ERP-Systeme sowie durch die kontinuierliche Erweiterung der auf der Zahlungsdiensterichtlinie 2 (PSD2) basierenden Data-Science-Lösungen charakterisiert. Die in diesem Zeitraum getätigten kapitalintensiven Investitionen werden, basierend auf Prognosen, erst in zukünftigen Geschäftsjahren zu einer deutlichen Steigerung der Umsatzerlöse führen. Vor diesem Hintergrund weist die BANKSapi für das Geschäftsjahr 2023 einen Jahresfehlbetrag aus. Unser bedeutendster finanzieller Leistungsindikator ist der Ertrag, bzw. die Ertragsentwicklung. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden derzeit nicht zur Unternehmenssteuerung herangezogen. C. Darstellung der Lage I. Ertragslage Die BANKSapi erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2023 sämtliche Provisionserträge im Inland. Insgesamt erhöhten sich in 2023 die Provisionserträge von 963 TEUR (2022) auf 1.445 TEUR (2023), während sich die sonstigen betrieblichen Erträge von 1.240 TEUR (2022) auf 637 TEUR (2023) reduzierten. Die gesamten Erlöse des Geschäftsjahres 2023 als bedeutendster finanzieller Leistungsindikator haben sich um 2% auf 2.082 TEUR (Vorjahr 2.044 TEUR) erhöht. Damit wurde der Planwert von TEUR 2.334 um TEUR 252 deutlich unterschritten. Die Löhne und Gehälter des Instituts sind von 1.334 TEUR (2022) auf 1.294 TEUR (2023) gesunken. Die anderen Verwaltungsaufwendungen reduzierten sich von 1.368 TEUR (2022) auf 1.200 TEUR (2023). Der Jahresfehlbetrag in Höhe von 678 TEUR (Vorjahr: 828 TEUR) des Unternehmens resultiert somit aus den Erträgen übersteigenden Aufwendungen für Personal sowie den Produkt-, IT-Lizenz- und IT- Infrastruktur-Investitionen. II. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet und wird durch Einlagen der Gesellschafter zur Weiterentwicklung des Geschäftsmodells gestützt. Die Gesellschaft kam im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nach und die Liquidität war jederzeit unter Berücksichtigung der externen Finanzierung sichergestellt. Insgesamt wurden 600 TEUR in die Kapitalrücklage eingezahlt. Der Operative Cashflow entwickelte sich entsprechend der Planabweichung des Jahresergebnisses unter den Erwartungen. Der Finanzmittelbestand betrug zum 31.12.2023 105 TEUR. III. Vermögenslage Die Bilanzsumme reduzierte sich von 2023 auf 2023 um 15,9% auf 515 TEUR. Im Jahresabschluss sind sämtliche erkennbaren Verluste über Wertberichtigungen und Rückstellungen berücksichtigt worden. Inflations- und Wechselkurseinflüsse haben auf die Vermögenslage keinen nennenswerten Einfluss. Die Geschäftsführung geht weiterhin von einer positiven Unternehmensfortführungsprognose aus. Dies basiert vor allem auf der Annahme, dass der Break-even in 2024 erreicht wird sowie der Hauptgesellschafter weitere Finanzmittel zur Sicherstellung des notwendigen Eigenkapitals bereitstellt. D. Risiko-, Chancen und Prognosebericht Die BANKSapi ist gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen. Ein angemessenes und wirksames Risikomanagement unterliegt den Grundsätzen eines risikobasierten Ansatzes und der Verhältnismäßigkeit. Dies bedeutet auch, dass das Unternehmen alle gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen in einem Grad erfüllen muss, die der Institutsgröße, dem Geschäftsmodell, der Komplexität der Aktivitäten, dem Umgang mit Geschäftsmöglichkeiten und damit dem internen und externen Umfeld, in dem die BANKSapi Geschäfte tätigt, Rechnung tragen. Darüber hinaus muss die BANKSapi bei der Steuerung und Aufrechterhaltung eines angemessenen und effektiven Risikomanagements seine Risikotragfähigkeit sowie seine Risikobereitschaft berücksichtigen. Im Kontext der Erlangung der Lizenz als Zahlungsdienstleistungsunternehmen wurde daher eine Geschäfts- und Risikostrategie für die BANKSapi entwickelt. Sie gibt einen Überblick über die strategischen Ziele und Instrumente, die das Institut zur Erreichung der oben genannten Ziele und zur Etablierung eines Risikomanagements einsetzt, das es dem Unternehmen ermöglicht, unternehmensspezifische, angemessene und verhältnismäßige Maßnahmen und Kontrollmechanismen zur Risikominimierung abzuleiten und diese in das insgesamt angemessene und effektive Risikomanagement der BANKSapi zu integrieren. Die beschriebene Geschäfts- und Risikostrategie dient dem Management der Risiken der BANKSapi insgesamt. Das Institut überwacht risikobasiert und auf Basis des Geschäftsmodells,
Die Geschäfts- und Risikostrategie zielt darauf ab, die allgemeinen Geschäftschancen und -risiken der BANKSapi abzudecken. Die Governance & Risikostrategie deckt dabei den Rahmen für das Management der operationellen Risiken ab. In diesem Zusammenhang fertigt das Institut auch eine übergreifende jährliche Risikoanalyse an. Hauptrisiken im abgelaufenen und auch für das kommende Geschäftsjahr der Gesellschaft betreffen die Produkt- und Marktrisiken und liegen in der Umsetzung des Investitionsplans inkl. der Marktbearbeitung auf Basis des mit den Gesellschaftern abgestimmten Unternehmensplans. Daneben sind weiterhin die Anbindung der PSD2-Bankenschnittstellen sowie die stets gezielte Weiterentwicklung und Stabilität der bereits erweiterten Produktpalette die wesentliche Herausforderung für die Gesellschaft im Jahr 2024. Durch die gezielte Erweiterung der Produktpalette entlang der gesamten Wertschöpfungskette digitaler Finanzleistungen, grenzt sich die BANKSapi vom zunehmenden Wettbewerb für einzelne Produkteinheiten und insbesondere der reinen PSD2 Konnektivität von Wettbewerbern ab. Das aufsichtsrechtlich erforderliche Anfangskapital von TEUR 50 war im abgelaufenen Geschäftsjahr zu jedem Zeitpunkt vorhanden. Im wachsenden Markt von Open Banking und Open Finance-Lösungen hat das Unternehmen eine aussichtsreiche Ausgangsposition. Das öffentliche Interesse und die Nachfrage im Bereich Open Banking und SaaS-Geschäft nimmt weiter zu und bieten neben allgemeinen Wachstumschancen aufgrund der erarbeiteten Marktposition und bestehenden Kundenbeziehungen zusätzliches Wachstumspotenzial. Im Geschäftsjahr 2024 plant die Gesellschaft, dass sich diese die Erträge um 7 % auf TEUR 2.228 steigern.
München im März 2024 Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die BANKSapi Technology GmbH, München, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BANKSapi Technology GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BANKSapi Technology GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB in Verbindung mit § 340k HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB in Verbindung mit § 340k HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München , den 31. Mai 2024 Schneider
+ Partner GmbH
Metka Jasper, Wirtschaftsprüferin Stephan Mertens, Wirtschaftsprüfer |
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