Steyer Invest Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jessica Mader seit 26.7.2023 | Geschäftsführer |
Susanne Bruschkewitz seit 25.7.2007 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 7.50% | |
| 7.50% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 15.00% | |
| 15.00% | |
| 15.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
6 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 6 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Steyer Textilservice GmbHHalsbrückeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Steyer Textilservice GmbHI. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die Steyer Textilservice GmbH betreibt eine Wäscherei und erbringt Textildienstleistungen in folgenden Geschäftsfeldern:
Forschung und Entwicklung Das Unternehmen betreibt keine Produktentwicklung. II. Wirtschaftsbericht Die Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen hatte auch in 2023 direkten Einfluss auf unser Geschäftsfeld. Die Energiekosten haben sich auf einem hohen Niveau eingepegelt. Es konnten wieder längerfristige Lieferverträge abgeschlossen werden. Gleichzeitig wurde in 2023 die Voraussetzung für eine alternative Energieversorgung geschaffen. Neben den steigenden Personalkosten haben sich insbesondere die Preissteigerungen im Textileinkauf in 2023 fortgesetzt und beeinflussen das Ergebnis. Das Geschäftsjahr 2023 ist in Anbetracht der Rahmenbedingungen recht erfolgreich verlaufen. Mit der Leistungsentwicklung unseres Unternehmens im Jahr 2023 sind wir zufrieden. Im Bereich Berufsbekleidung konnten wir 2023 neue Kunden gewinnen. Dies führt im Jahr des Vertragsabschlusses zu erhöhten Wäscheeinkäufen für die Ausstattung dieser Neukunden. Ertragslage Das Rohergebnis ist um 0,2% auf T€ 20.070 gefallen (VJ T€ 20.103). Hierfür sorgen trotz gestiegener Umsätze insb. die Verteuerung der Energiekosten, die im Verhältnis zum Umsatz um 27,3% angestiegen sind. Unsere ursprüngliche Prognose eines Rückganges des Rohergebnisses um 4% konnte trotzdem verhindert werden. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass im Rahmen von Vertragsbeendigungen bzw. Entschädigungen für Zeitwerte einmalige Umsätze in Höhe von rd. T€ 1.490 (VJ T€ 1.005) erzielt wurden. Durch anhaltende Prozessoptimierungen konnten Personalkostensteigerungen zum Teil kompensiert werden. Die absoluten Personalkosten (GJ T€ 7.650; VJ T€ 7.597) stiegen aufgrund entsprechender Lohnanpassungen. Aufgrund des gefallenen Rohergebnisses nahm die Personalkostenquote entsprechend zu (GJ 38,1 %; VJ 37,8 %). Die notwendigen Investitionen in den Wäschebestand bewegten sich zwar im geplanten Umfang, jedoch aufgrund von Preissteigerungen auf gestiegenem Niveau. Im Verhältnis zum Rohergebnis liegt der Aufwand für Wäsche im Bereich der Abschreibungen im GJ 2023 mit 19,2 % entsprechend höher (VJ 17,6 %). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen insbesondere aufgrund einmaliger Erhaltungsaufwendungen im Verhältnis zum Rohergebnis an (GJ 25,3 %; VJ 23,7 %). Das Betriebsergebnis sank entsprechend um 17,7% auf T€ 3.448 (VJ T€ T€ 4.191). Mit einem Jahresüberschuss von T€ 2.445 (VJ T€ 2.943) findet sich diese Entwicklung auch im Jahresergebnis wieder. Finanzlage Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfristen beglichen, Forderungen werden innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Der Brutto-Cash-Flow als betrieblicher Überschuss vor Abzug von Miet-, Pacht- und Leasingzahlungen sowie Zinsen und Ertragsteuern betrug T€ 9.701 (VJ T€ 10.141). Unseren erhöhten Investitionsbedarf konnten wir dadurch nicht vollständig aus dem Brutto-Cash-Flow decken und minderten entsprechend unseren Bestand an liquiden Reserven. Gleichwohl gehen wir davon aus, für die geplanten Textileinkäufe in 2024 ausreichend mit liquiden Mitteln versorgt zu sein. Das betriebsnotwendige Vermögen wird vollständig gepachtet. Geplante Investitionen in das angepachtete Vermögen können wir aufgrund unseres ausreichenden Reservepolsters an Liquidität umfassend und ohne den Einsatz von Fremdmitteln finanzieren. Vermögenslage Das Betriebsgrundstück und das gesamte Anlagevermögen sind auf der Grundlage eines langfristigen Pacht- und Überlassungsvertrages entgeltlich überlassen. Unser Wäschebestand ist qualitativ und quantitativ auf einem hohen Standard, bedarf allerdings regelmäßiger Inventuren und ggf. Anpassungen. Steigende Kundenanforderungen führen dazu, dass dieser Prozess häufiger kontrolliert wird, so dass wir jederzeit in der Lage sind, eine schnelle Belieferung unserer Bestands- und Neukunden sicher zu stellen und flexibel reagieren zu können. Die Vermögens- und Kapitalstruktur hat sich wie folgt entwickelt: Unser Working Capital (Netto-Umlaufvermögen) beläuft sich im Geschäftsjahr auf T€ 4.144 (VJ T€ 4.701). Das Eigenkapital beträgt 73,2% (VJ 52,9 %) der Bilanzsumme. Der Anstieg ist der erfolgreichen Geschäftsentwicklung des Geschäftsjahres sowie unserer Thesaurierungspolitik im Hinblick auf erfolgte bzw. anstehende Investitionen geschuldet. Im Berichtsjahr erfolgte, ausgehend von ausreichend liquiden Reserven, eine Ausleihung an eine Beteiligungsgesellschaft. Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erachten wir als stabil, beobachten jedoch die generellen Kostensteigerungen kritisch. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur internen Unternehmenssteuerung setzten wir vor allem auf Cash-Flow Größen und das Working Capital. Der Brutto-Cash-Flow als Betriebsergebnis vor Abzug von Abschreibungen, Leasing-, Miet- und Pachtaufwand sowie Zinsen und Ertragsteuern beläuft sich auf T€ 9.701 und ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 441 gefallen. Dies ist im Wesentlichen auf den Anstieg der ordentlichen Betriebskosten zurückzuführen. Unser investiver Aufwand (Miete, Pacht und Leasing ohne Zinsanteil) zzgl. der Netto-Investitionen in das Anlagevermögen wurde nicht vollständig durch den betrieblichen Überschuss (Innenfinanzierung) gedeckt. Unser Working Capital (Netto-Umlaufvermögen) sank entsprechend von VJ: T€ 4.701 auf GJ: T€ 4.144. Gesamtaussage zur Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage Den Geschäftsverlauf im Jahr 2023 beurteilen wir im Hinblick auf unsere Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage zufriedenstellend. Trotz des Wettbewerbsdrucks in der Branche und unter Beachtung aller zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts bekannten Gegebenheiten und Fakten sehen wir den Fortbestand der Unternehmung im Folgejahr als nicht gefährdet an. III. Prognosebericht Im Bereich Vertrieb setzen wird auf ein gesundes Wachstum durch bewusst gesteuerte Neukundengewinnung. Wir erwarten eine Anpassung verschiedener Felder unserer Geschäftspolitik. Die Konzentration auf die Sicherung der Bestandskunden sowie die Investition in Personalsicherung und -suche werden zu zentralen Faktoren. Unsere Marktposition sehen wir durch unser breites Kunden- und Dienstleistungsspektrum nach über 30-jähriger erfolgreicher Geschäftstätigkeit jedoch als gefestigt an. Der Start in das Geschäftsjahr 2024 ist geprägt von hohen Einkaufskosten. Offene Stellen zu besetzen ist mit einem hohen zeitlichen und materiellen Aufwand verbunden. Die daraus resultierenden Kostensteigerungen machen weitere Prozessoptimierungen und eine intensivere Auseinandersetzung mit unserer Kundenstruktur notwendig. Die insgesamt gestiegenen Aufwendungen belasten das Ergebnis 2024. Insgesamt gehen wir für 2024 davon aus, dass sich die Kostenstruktur auf einem höheren Niveau eingeschwungen hat. Durch Prozessoptimierung und Anpassung der Verkaufspreise gehen wir davon aus, dass sich das Ergebnis ungefähr auf Vorjahresniveau bewegen wird. IV. Chancen- und Risikobericht Risikobericht Unsere Risiken erwachsen aus der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Situation, die geprägt wird durch stark steigende Energie-, Lohn-, Material- und Logistikkosten. Unser Umsatz im Bereich der Berufsbekleidung ist zudem direkt abhängig von der Arbeitsmarktentwicklung. Mittelfristig rechnen wir mit einer Zunahme von Insolvenzen, Betriebsverlagerungen ins Ausland, sowie Betriebsschließungen und damit, dass bestimmte Kunden und/oder Branchen der aktuellen Kostensituation mit Personalabbau entgegen wirken. Das wirkt sich auf Kundenseite in einer zurückhaltenden Bereitschaft für langjährige Vertragsabschlüsse aus. Unsere Aufgabe sehen wir darin, durch gezielte und faire Preisanpassungen bei den Kunden und eine intensive Auseinandersetzung mit den Lieferanten, den erwarteten Kostensteigerungen entgegen zu wirken. Dem Marktauftritt von Konkurrenten in unserer Region begegnen wir erfolgreich durch einen weiteren Ausbau unserer Serviceleistungen gegenüber unseren Kunden. Ein steigender Wettbewerbsdruck, v. a. bei Großkunden, ist deutlich spürbar. Als Dienstleistungsbetrieb sind wir grundsätzlich einem Haftungsrisiko aus fehlerhaften Leistungen ausgesetzt, dem wir durch die ständige Verbesserung unserer Qualitätssicherungssysteme begegnen. Um dieses Risiko zu minimieren, sind zum Beispiel unsere Prozesse der Bearbeitung von PSA (Persönliche Schutzausrüstung) zertifiziert. Weiterhin verfügen wir über zertifizierte Managementsysteme für Qualität, Umwelt und Arbeitssicherheit. In unserer Personalpolitik setzen wir stark auf die Personalentwicklung sowohl im eigenen Hause, als auch im Verbund der DBL, indem wir mit entsprechenden Qualifizierungsangeboten gezielt Fach- und Führungskräfte weiterentwickeln. Zusätzliche Fach- und Projektgruppen steigern nicht nur die Attraktivität der Arbeitgebermarke, sondern auch die Innovationskraft des Verbundes und der Werke. Die Lehrausbildung in verschiedenen Berufsgruppen ist seit Jahren fester Bestandteil unserer Personalarbeit. Ein Ausbau des Angebots wird stetig geprüft und durchgeführt. Chancenbericht Wir sehen unsere Chancen weiterhin in der engen Zusammenarbeit mit den Partnern der Branche. Durch die Kooperation im Verbund erreichen wir eine hohe Präsenz am Markt, eine bundesweit flächendeckende Akquisition und die gemeinsame Entwicklung von innovativen Produkten und Systemen. Unsere Chance für 2024 sehen wir in einer professionellen Personalarbeit, um Planstellen schneller zu besetzen sowie Ausfallzeiten und Personalabgänge zu minimieren. In der Zusammenarbeit mit unseren Kunden setzen wir auf eine direkte transparente Kommunikation. Gesamtbild der Risiko- und Chancenlage Unsere Risiken erwachsen aus der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Situation. Unsere Chance sehen wir darin, flexibel auf die aktuellen Veränderungen zu reagieren. Wir gehen davon aus, dass sich die Kostenstruktur auf dem gleichen hohen Niveau bewegen wird und erwarten, dass sich das Ergebnis für 2024 ungefähr auf Vorjahresniveau beläuft. Die Nachhaltigkeit unserer Dienstleistung und unsere Vorteile als regionaler Partner wollen wir stärker in den Fokus rücken. Entsprechende Nachweise und Berichte liegen vor bzw. sind in Arbeit. Dies und der Aufbau eines starken Vertriebs- und Kundenbetreuungsteams wirken außerdem dem Wettbewerbsdruck entgegen. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. In Bezug auf unsere liquiden Mittel, Forderungen und Verbindlichkeiten sind wir den branchenüblichen Risiken aus Preisänderungen, Forderungsausfällen, fehlender Liquidität oder Zahlungsstromschwankungen ausgesetzt. Diesen Risiken treten wir durch ein entsprechendes Debitoren-, Kreditoren- und Liquiditätsmanagement entgegen. Unsere Zahlungsströme steuern wir auf der Grundlage einer Finanz- und Liquiditätsplanung. Wir rechnen in diesem Jahr mit weiteren Zahlungsausfällen durch Kundeninsolvenzen. Wir versuchen, durch Optimierung des Forderungsmanagements die Höhe der Ausfälle zu begrenzen. Verbindlichkeiten zahlen wir innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen. Die Risiken mit Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage oder die voraussichtliche Entwicklung wurden benannt. Sicherungsgeschäfte wurden nicht getätigt. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Halsbrücke, im Juni 2024 gez. Steyer Textilservice GmbH Christiane Babatz Udo Babatz Jessica Mader BilanzAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben und Erläuterungen
Der Jahresabschluss ist nach den Regelungen des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) unter vollständiger Ergebnisverwendung aufgestellt worden. Größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses (§§ 276, 288 HGB) wurden in Anspruch genommen. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zugleich in Übereinstimmung mit den steuerlichen Ansatz- und Bewertungsvorschriften ausgewiesen, wenn und soweit dies die handelsrechtlichen Regelungen zulassen. Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige (lineare) Abschreibungen, bewertet. Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden im Geschäftsjahr nach Maßgabe der steuerrechtlichen Regelung in § 6 Abs. 2 EStG sofort (bis € 800) abgeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Einstandspreisen oder zu niedrigeren Stichtagspreisen bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu ihren Nennwerten angesetzt. Für das allgemeine Ausfallrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Kassenbestand und Bankguthaben sind zu Nominalwerten angesetzt. Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung angesetzt. Der Erfüllungsbetrag berücksichtigt mögliche Kosten- oder Preissteigerungen und wird gemäß der RückAbzinsV bei einer Laufzeit größer 1 Jahr abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Kosten des Personalleasings werden unter den Personalkosten erfasst. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Auf den Anlagenspiegel als Bestandteil des Anhangs wird verwiesen.
Restlaufzeiten, Sicherung und Davonvermerk der Verbindlichkeiten
Angaben nach § 285 Nr. 24 HGB: Pensionsrückstellungen basierend auf Pensionszusagen sind nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren angesetzt: Pauschal-Zinssatz nach der RückAbzinsV: 1,82 % [10-jähriger Durchschnittszins für Restlaufzeit 15 Jahre]; Gehaltstrend p.a. -- %; Rententrend p.a. -- %, Sterbetafel nach Heubeck 2018 G. Der aus der Änderung des Rechnungszinssatzes (Durchschnittsbildung über 10 statt 7 Jahre) resultierende Unterschiedsbetrag in Höhe von € 715 (VJ € 3.649) unterliegt einer Ausschüttungssperre. Pensionsrückstellungen basierend auf Pensionszusagen, deren Höhe sich ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert einer Rückdeckungsversicherung bestimmen (leistungskongruent rückgedeckte Versorgungszusagen bzw. beitragsorientierte Leistungszusagen gem. § 1 Abs. 2 Nr. 1 BetrAVG), werden bilanziell wie wertgebundene Versorgungszusagen behandelt, wenngleich die Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung formal keine Wertpapiere des Anlagevermögens i.S.d. § 266 Abs. 2 A. III 5 HGB darstellen. Der Zeitwert für das gebildete Deckungsvermögen bestimmt sich nach den fortgeführten Anschaffungskosten, mindestens jedoch nach dem garantierten Rückkaufswert bzw. dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital. Anhang-Tableau nach § 285 Nr. 25 HGB
Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 630 setzen sich zusammen aus Rückstellungen für Personalkosten (T€ 436), Beiträge und Abgaben (T€ 67) sowie weitere sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 127. Auf die Bilanzierung von latenten Steuern wird aufgrund eines aktivischen Überhangs verzichtet. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Zinsanteile aus Ab- und Aufzinsungen sind ausgewiesen in:
Erträge aus der Währungsumrechnung: € --; VJ € --. Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: € --; VJ € --. Sonstige Angaben Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen betragen jährlich T€ 2.358.
Die Teilzeitkräfte sind pro Kopf gezählt und nicht in Vollzeitkräfte umgerechnet. Geschäftsführer im Geschäftsjahr: Christiane Babatz, Udo Babatz, beide Freiberg; seit 26.07.2023 zusätzlich Jessica Mader, Freiberg Aufgrund der in 2024 anhaltenden Kostensteigerungen für den Material-, Energie- und Personalbedarf kann ein verringerter Cash-Flow nicht ausgeschlossen werden. Auf die Ausführungen im Lagebericht, dort Prognose- und Risikobericht, wird verwiesen. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss i. H. v. € 2.444.523,77 auf neue Rechnung vorzutragen. Entwicklung des Anlagevermögens vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 (Brutto-Anlagenspiegel)Steyer Textilservice GmbH, Halsbrücke
Wiedergabe des BestätigungsvermerksFür den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Abschluss sind gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen worden. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss mit Lagebericht den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Steyer Textilservice GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Steyer Textilservice GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Steyer Textilservice GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, 15.07.2024 advoc
Revision GmbH
gez. Harald Burkhardt, Wirtschaftsprüfer gez. Dr. Sebastian Knöchel, Wirtschaftsprüfer FeststellungDie Gesellschafterversammlung hat am 13. August 2024 den Jahresabschluss des Jahres 2023 festgestellt.
gez. Christiane Babatz Udo Babatz |
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