Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 6341
Eingetragen
8.9.1992
Branche
Wäscherei und chemische Reinigung für gewerbliche KundenWäscherei und chemische Reinigung für PrivatkundenGroßhandel mit Textilien
Gegenstand
Betrieb einer Wäscherei und Durchführung von Textilleasinggeschäften.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jessica Mader
seit 26.7.2023
Geschäftsführer
Susanne Bruschkewitz
seit 25.7.2007
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

15.00% identifiziert45.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter
Beta

6 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 6 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Geschwister Steyer GdB R II bestehend aus den Gesellschaftern Marko Mader, Tom Mader, Jessica Mader, Christiane Babatz und Sten Babatz
Germany
12.000 €
40.00%
Merk Holding GmbH & Co. KG
Germany
4.500 €
15.00%
Asta Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG
Germany
4.500 €
15.00%
Urzinger GmbH & Co. KG
Germany
4.500 €
15.00%
M******* S*****
2.250 €
7.50%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Steyer Textilservice GmbH

Halsbrücke

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Steyer Textilservice GmbH

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Steyer Textilservice GmbH betreibt eine Wäscherei und erbringt Textildienstleistungen in folgenden Geschäftsfeldern:

Als Partner der DBL das Vermieten und die sachgerechte Pflege und Instandhaltung von Berufsbekleidung für alle Bedarfsträger in Sachsen und Teilen von Süd-Brandenburg.

Das Vermieten und die sachgerechte Pflege von Wäsche aus Krankenhäusern, Senioren- und Pflegeheimen.

Das Vermieten und die sachgerechte Pflege von Wäsche für Hotels und Gaststätten.

Die Vermietung und Pflege von Schmutzfangmatten und Handtuchrollen.

Das Waschen von Bewohnerwäsche für Alten- und Pflegeheime.

Forschung und Entwicklung

Das Unternehmen betreibt keine Produktentwicklung.

II. Wirtschaftsbericht

Die Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen hatte auch in 2023 direkten Einfluss auf unser Geschäftsfeld. Die Energiekosten haben sich auf einem hohen Niveau eingepegelt. Es konnten wieder längerfristige Lieferverträge abgeschlossen werden. Gleichzeitig wurde in 2023 die Voraussetzung für eine alternative Energieversorgung geschaffen.

Neben den steigenden Personalkosten haben sich insbesondere die Preissteigerungen im Textileinkauf in 2023 fortgesetzt und beeinflussen das Ergebnis.

Das Geschäftsjahr 2023 ist in Anbetracht der Rahmenbedingungen recht erfolgreich verlaufen. Mit der Leistungsentwicklung unseres Unternehmens im Jahr 2023 sind wir zufrieden. Im Bereich Berufsbekleidung konnten wir 2023 neue Kunden gewinnen. Dies führt im Jahr des Vertragsabschlusses zu erhöhten Wäscheeinkäufen für die Ausstattung dieser Neukunden.

Ertragslage

Das Rohergebnis ist um 0,2% auf T€ 20.070 gefallen (VJ T€ 20.103). Hierfür sorgen trotz gestiegener Umsätze insb. die Verteuerung der Energiekosten, die im Verhältnis zum Umsatz um 27,3% angestiegen sind. Unsere ursprüngliche Prognose eines Rückganges des Rohergebnisses um 4% konnte trotzdem verhindert werden. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass im Rahmen von Vertragsbeendigungen bzw. Entschädigungen für Zeitwerte einmalige Umsätze in Höhe von rd. T€ 1.490 (VJ T€ 1.005) erzielt wurden.

Durch anhaltende Prozessoptimierungen konnten Personalkostensteigerungen zum Teil kompensiert werden.

Die absoluten Personalkosten (GJ T€ 7.650; VJ T€ 7.597) stiegen aufgrund entsprechender Lohnanpassungen. Aufgrund des gefallenen Rohergebnisses nahm die Personalkostenquote entsprechend zu (GJ 38,1 %; VJ 37,8 %).

Die notwendigen Investitionen in den Wäschebestand bewegten sich zwar im geplanten Umfang, jedoch aufgrund von Preissteigerungen auf gestiegenem Niveau. Im Verhältnis zum Rohergebnis liegt der Aufwand für Wäsche im Bereich der Abschreibungen im GJ 2023 mit 19,2 % entsprechend höher (VJ 17,6 %). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen insbesondere aufgrund einmaliger Erhaltungsaufwendungen im Verhältnis zum Rohergebnis an (GJ 25,3 %; VJ 23,7 %).

Das Betriebsergebnis sank entsprechend um 17,7% auf T€ 3.448 (VJ T€ T€ 4.191).

Mit einem Jahresüberschuss von T€ 2.445 (VJ T€ 2.943) findet sich diese Entwicklung auch im Jahresergebnis wieder.

Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfristen beglichen, Forderungen werden innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt.

Der Brutto-Cash-Flow als betrieblicher Überschuss vor Abzug von Miet-, Pacht- und Leasingzahlungen sowie Zinsen und Ertragsteuern betrug T€ 9.701 (VJ T€ 10.141). Unseren erhöhten Investitionsbedarf konnten wir dadurch nicht vollständig aus dem Brutto-Cash-Flow decken und minderten entsprechend unseren Bestand an liquiden Reserven. Gleichwohl gehen wir davon aus, für die geplanten Textileinkäufe in 2024 ausreichend mit liquiden Mitteln versorgt zu sein. Das betriebsnotwendige Vermögen wird vollständig gepachtet. Geplante Investitionen in das angepachtete Vermögen können wir aufgrund unseres ausreichenden Reservepolsters an Liquidität umfassend und ohne den Einsatz von Fremdmitteln finanzieren.

Vermögenslage

Das Betriebsgrundstück und das gesamte Anlagevermögen sind auf der Grundlage eines langfristigen Pacht- und Überlassungsvertrages entgeltlich überlassen. Unser Wäschebestand ist qualitativ und quantitativ auf einem hohen Standard, bedarf allerdings regelmäßiger Inventuren und ggf. Anpassungen. Steigende Kundenanforderungen führen dazu, dass dieser Prozess häufiger kontrolliert wird, so dass wir jederzeit in der Lage sind, eine schnelle Belieferung unserer Bestands- und Neukunden sicher zu stellen und flexibel reagieren zu können.

Die Vermögens- und Kapitalstruktur hat sich wie folgt entwickelt:

Unser Working Capital (Netto-Umlaufvermögen) beläuft sich im Geschäftsjahr auf T€ 4.144 (VJ T€ 4.701).

Das Eigenkapital beträgt 73,2% (VJ 52,9 %) der Bilanzsumme. Der Anstieg ist der erfolgreichen Geschäftsentwicklung des Geschäftsjahres sowie unserer Thesaurierungspolitik im Hinblick auf erfolgte bzw. anstehende Investitionen geschuldet. Im Berichtsjahr erfolgte, ausgehend von ausreichend liquiden Reserven, eine Ausleihung an eine Beteiligungsgesellschaft.

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erachten wir als stabil, beobachten jedoch die generellen Kostensteigerungen kritisch.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur internen Unternehmenssteuerung setzten wir vor allem auf Cash-Flow Größen und das Working Capital.

Der Brutto-Cash-Flow als Betriebsergebnis vor Abzug von Abschreibungen, Leasing-, Miet- und Pachtaufwand sowie Zinsen und Ertragsteuern beläuft sich auf T€ 9.701 und ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 441 gefallen. Dies ist im Wesentlichen auf den Anstieg der ordentlichen Betriebskosten zurückzuführen.

Unser investiver Aufwand (Miete, Pacht und Leasing ohne Zinsanteil) zzgl. der Netto-Investitionen in das Anlagevermögen wurde nicht vollständig durch den betrieblichen Überschuss (Innenfinanzierung) gedeckt. Unser Working Capital (Netto-Umlaufvermögen) sank entsprechend von VJ: T€ 4.701 auf GJ: T€ 4.144.

Gesamtaussage zur Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage

Den Geschäftsverlauf im Jahr 2023 beurteilen wir im Hinblick auf unsere Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage zufriedenstellend.

Trotz des Wettbewerbsdrucks in der Branche und unter Beachtung aller zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts bekannten Gegebenheiten und Fakten sehen wir den Fortbestand der Unternehmung im Folgejahr als nicht gefährdet an.

III. Prognosebericht

Im Bereich Vertrieb setzen wird auf ein gesundes Wachstum durch bewusst gesteuerte Neukundengewinnung.

Wir erwarten eine Anpassung verschiedener Felder unserer Geschäftspolitik. Die Konzentration auf die Sicherung der Bestandskunden sowie die Investition in Personalsicherung und -suche werden zu zentralen Faktoren. Unsere Marktposition sehen wir durch unser breites Kunden- und Dienstleistungsspektrum nach über 30-jähriger erfolgreicher Geschäftstätigkeit jedoch als gefestigt an.

Der Start in das Geschäftsjahr 2024 ist geprägt von hohen Einkaufskosten. Offene Stellen zu besetzen ist mit einem hohen zeitlichen und materiellen Aufwand verbunden. Die daraus resultierenden Kostensteigerungen machen weitere Prozessoptimierungen und eine intensivere Auseinandersetzung mit unserer Kundenstruktur notwendig. Die insgesamt gestiegenen Aufwendungen belasten das Ergebnis 2024.

Insgesamt gehen wir für 2024 davon aus, dass sich die Kostenstruktur auf einem höheren Niveau eingeschwungen hat. Durch Prozessoptimierung und Anpassung der Verkaufspreise gehen wir davon aus, dass sich das Ergebnis ungefähr auf Vorjahresniveau bewegen wird.

IV. Chancen- und Risikobericht

Risikobericht

Unsere Risiken erwachsen aus der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Situation, die geprägt wird durch stark steigende Energie-, Lohn-, Material- und Logistikkosten. Unser Umsatz im Bereich der Berufsbekleidung ist zudem direkt abhängig von der Arbeitsmarktentwicklung. Mittelfristig rechnen wir mit einer Zunahme von Insolvenzen, Betriebsverlagerungen ins Ausland, sowie Betriebsschließungen und damit, dass bestimmte Kunden und/oder Branchen der aktuellen Kostensituation mit Personalabbau entgegen wirken. Das wirkt sich auf Kundenseite in einer zurückhaltenden Bereitschaft für langjährige Vertragsabschlüsse aus.

Unsere Aufgabe sehen wir darin, durch gezielte und faire Preisanpassungen bei den Kunden und eine intensive Auseinandersetzung mit den Lieferanten, den erwarteten Kostensteigerungen entgegen zu wirken.

Dem Marktauftritt von Konkurrenten in unserer Region begegnen wir erfolgreich durch einen weiteren Ausbau unserer Serviceleistungen gegenüber unseren Kunden. Ein steigender Wettbewerbsdruck, v. a. bei Großkunden, ist deutlich spürbar.

Als Dienstleistungsbetrieb sind wir grundsätzlich einem Haftungsrisiko aus fehlerhaften Leistungen ausgesetzt, dem wir durch die ständige Verbesserung unserer Qualitätssicherungssysteme begegnen. Um dieses Risiko zu minimieren, sind zum Beispiel unsere Prozesse der Bearbeitung von PSA (Persönliche Schutzausrüstung) zertifiziert. Weiterhin verfügen wir über zertifizierte Managementsysteme für Qualität, Umwelt und Arbeitssicherheit.

In unserer Personalpolitik setzen wir stark auf die Personalentwicklung sowohl im eigenen Hause, als auch im Verbund der DBL, indem wir mit entsprechenden Qualifizierungsangeboten gezielt Fach- und Führungskräfte weiterentwickeln. Zusätzliche Fach- und Projektgruppen steigern nicht nur die Attraktivität der Arbeitgebermarke, sondern auch die Innovationskraft des Verbundes und der Werke. Die Lehrausbildung in verschiedenen Berufsgruppen ist seit Jahren fester Bestandteil unserer Personalarbeit. Ein Ausbau des Angebots wird stetig geprüft und durchgeführt.

Chancenbericht

Wir sehen unsere Chancen weiterhin in der engen Zusammenarbeit mit den Partnern der Branche. Durch die Kooperation im Verbund erreichen wir eine hohe Präsenz am Markt, eine bundesweit flächendeckende Akquisition und die gemeinsame Entwicklung von innovativen Produkten und Systemen.

Unsere Chance für 2024 sehen wir in einer professionellen Personalarbeit, um Planstellen schneller zu besetzen sowie Ausfallzeiten und Personalabgänge zu minimieren.

In der Zusammenarbeit mit unseren Kunden setzen wir auf eine direkte transparente Kommunikation.

Gesamtbild der Risiko- und Chancenlage

Unsere Risiken erwachsen aus der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Situation.

Unsere Chance sehen wir darin, flexibel auf die aktuellen Veränderungen zu reagieren. Wir gehen davon aus, dass sich die Kostenstruktur auf dem gleichen hohen Niveau bewegen wird und erwarten, dass sich das Ergebnis für 2024 ungefähr auf Vorjahresniveau beläuft.

Die Nachhaltigkeit unserer Dienstleistung und unsere Vorteile als regionaler Partner wollen wir stärker in den Fokus rücken. Entsprechende Nachweise und Berichte liegen vor bzw. sind in Arbeit. Dies und der Aufbau eines starken Vertriebs- und Kundenbetreuungsteams wirken außerdem dem Wettbewerbsdruck entgegen.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

In Bezug auf unsere liquiden Mittel, Forderungen und Verbindlichkeiten sind wir den branchenüblichen Risiken aus Preisänderungen, Forderungsausfällen, fehlender Liquidität oder Zahlungsstromschwankungen ausgesetzt. Diesen Risiken treten wir durch ein entsprechendes Debitoren-, Kreditoren- und Liquiditätsmanagement entgegen. Unsere Zahlungsströme steuern wir auf der Grundlage einer Finanz- und Liquiditätsplanung. Wir rechnen in diesem Jahr mit weiteren Zahlungsausfällen durch Kundeninsolvenzen. Wir versuchen, durch Optimierung des Forderungsmanagements die Höhe der Ausfälle zu begrenzen.

Verbindlichkeiten zahlen wir innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen.

Die Risiken mit Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage oder die voraussichtliche Entwicklung wurden benannt. Sicherungsgeschäfte wurden nicht getätigt.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Halsbrücke, im Juni 2024

gez.

Steyer Textilservice GmbH

Christiane Babatz

Udo Babatz

Jessica Mader

Bilanz

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen 19,00 19,00
II. Finanzanlagen 3.177.825,00 177.825,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 56.176,81 89.202,71
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.297.736,70 3.466.369,18
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.365.555,43 5.363.732,22
C. Rechnungsabgrenzungsposten 25.002,59 29.062,26
9.922.315,53 9.126.210,37

PASSIVA

A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Gewinnvortrag 4.792.875,18 1.850.172,66
III. Jahresüberschuss 2.444.523,77 2.942.702,52
B. Rückstellungen 1.131.200,97 1.294.358,78
C. Verbindlichkeiten 1.523.715,61 3.008.976,41
9.922.315,53 9.126.210,37

Gewinn- und Verlustrechnung

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
1.-3. Rohergebnis 20.073.326,35 20.103.141,03
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.440.552,29 - 6.385.529,71 -
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.209.270,30 - 1.211.847,88 -
- davon für Altersversorgung (Vor 7.599,14 - ( 7.887,57 -)
5. Abschreibungen auf Sachanlagen 3.888.683,98 - 3.545.357,49 -
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.086.674,97 - 4.769.731,19 -
Betriebsergebnis 3.448.144,81 4.190.674,76
7. Erträge aus Beteiligungen 15.981,67 -,--
8. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 926,00 -,--
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 32.395,96 5.088,94
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 12.393,89 - 1.813,99 -
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.027.228,78 - 1.238.219,60 -
12. Ergebnis nach Steuern 2.457.825,77 2.955.730,11
13. Sonstige Steuern 13.302,00 - 13.027,59 -
14. Jahresüberschuss 2.444.523,77 2.942.702,52

Anhang

Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Firmenname laut Registergericht: Steyer Textilservice GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Schwarze Kiefern 3, 09633 Halsbrücke
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Chemnitz
Register-Nr.: HRB 6341

Der Jahresabschluss ist nach den Regelungen des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) unter vollständiger Ergebnisverwendung aufgestellt worden.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses (§§ 276, 288 HGB) wurden in Anspruch genommen.

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zugleich in Übereinstimmung mit den steuerlichen Ansatz- und Bewertungsvorschriften ausgewiesen, wenn und soweit dies die handelsrechtlichen Regelungen zulassen.

Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige (lineare) Abschreibungen, bewertet. Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden im Geschäftsjahr nach Maßgabe der steuerrechtlichen Regelung in § 6 Abs. 2 EStG sofort (bis € 800) abgeschrieben.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Einstandspreisen oder zu niedrigeren Stichtagspreisen bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu ihren Nennwerten angesetzt. Für das allgemeine Ausfallrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Kassenbestand und Bankguthaben sind zu Nominalwerten angesetzt.

Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung angesetzt. Der Erfüllungsbetrag berücksichtigt mögliche Kosten- oder Preissteigerungen und wird gemäß der RückAbzinsV bei einer Laufzeit größer 1 Jahr abgezinst.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Kosten des Personalleasings werden unter den Personalkosten erfasst.

Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Auf den Anlagenspiegel als Bestandteil des Anhangs wird verwiesen.

davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
Restlaufzeiten der Forderungen Gesamtbetrag zum 31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
Restlaufzeiten der gesamten Forderungen 3.297.737 -- --
Forderungen, davon
Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen -- -- --
Forderungen im Steyer-Verbund 7.378 -- --

Restlaufzeiten, Sicherung und Davonvermerk der Verbindlichkeiten

davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr davon mit einer Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
Angaben zu Verbindlichkeiten Gesamtbetrag zum 31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
Restlaufzeiten der gesamten Verbindlichkeiten 1.523.716 1.523.716 2.702.789 -- 306.187
davon gesichert / durch: -- -- -- -- --
Verbindlichkeiten, davon im Steyer-Verbund 376.615 376.615 -- -- 306.187
davon mit einer Restlaufzeit mehr als 5 Jahr
Angaben zu Verbindlichkeiten Gesamtbetrag zum 31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
Restlaufzeiten der gesamten Verbindlichkeiten 1.523.716 -- -,--
davon gesichert / durch: 418.104 -- -,-- Eigentumsvorbehalt
Verbindlichkeiten, davon im Steyer-Verbund 376.615 -- -,--

Angaben nach § 285 Nr. 24 HGB:

Pensionsrückstellungen basierend auf Pensionszusagen sind nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren angesetzt: Pauschal-Zinssatz nach der RückAbzinsV: 1,82 % [10-jähriger Durchschnittszins für Restlaufzeit 15 Jahre]; Gehaltstrend p.a. -- %; Rententrend p.a. -- %, Sterbetafel nach Heubeck 2018 G.

Der aus der Änderung des Rechnungszinssatzes (Durchschnittsbildung über 10 statt 7 Jahre) resultierende Unterschiedsbetrag in Höhe von € 715 (VJ € 3.649) unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Pensionsrückstellungen basierend auf Pensionszusagen, deren Höhe sich ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert einer Rückdeckungsversicherung bestimmen (leistungskongruent rückgedeckte Versorgungszusagen bzw. beitragsorientierte Leistungszusagen gem. § 1 Abs. 2 Nr. 1 BetrAVG), werden bilanziell wie wertgebundene Versorgungszusagen behandelt, wenngleich die Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung formal keine Wertpapiere des Anlagevermögens i.S.d. § 266 Abs. 2 A. III 5 HGB darstellen.

Der Zeitwert für das gebildete Deckungsvermögen bestimmt sich nach den fortgeführten Anschaffungskosten, mindestens jedoch nach dem garantierten Rückkaufswert bzw. dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital.

Anhang-Tableau nach § 285 Nr. 25 HGB

Fehlbetrag nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB und Verrechnungen nach § 246 Abs. 2 HGB bei den Pensionsrückstellungen Anschaffungs- Kosten Erfüllungsbetrag Zeitwert Aufwand Ertrag
EUR EUR EUR
Passivwert nach § 253 Abs. 2 HGB -240.854,00
zu saldierender Zinsaufwand -2.626,00
nicht aufgelöster Betrag Fehlbetrag 434,28
passivierte Pensionsrückstellung -240.419,72
Rückdeckungsversicherung 161.439,00 161.439,00
zu saldierende Zinserträge 3.552,00
Bilanzausweis als Pensionsrückstellung -78.980,72
Ausweis unter den Erträgen aus Ausleihung FAV 926,00

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 630 setzen sich zusammen aus Rückstellungen für Personalkosten (T€ 436), Beiträge und Abgaben (T€ 67) sowie weitere sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 127.

Auf die Bilanzierung von latenten Steuern wird aufgrund eines aktivischen Überhangs verzichtet.

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Zinsanteile aus Ab- und Aufzinsungen sind ausgewiesen in:

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge: € --; VJ € --.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen: € 3.995; VJ € 4.931.

Erträge aus der Währungsumrechnung: € --; VJ € --.

Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: € --; VJ € --.

Sonstige Angaben

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen betragen jährlich T€ 2.358.

- Geschäftsjahr zum 31.12.2023 Vorjahr
männlich weiblich gesamt 31.12.2022
Vollzeitkräfte 73 78 151 161
Teilzeitkräfte 11 41 52 53
Auszubildende 2 2 4 5
Arbeitnehmer 86 121 207 219
Gesamt 86 121 207 219
Geschäftsführer 1 2 3 3

Die Teilzeitkräfte sind pro Kopf gezählt und nicht in Vollzeitkräfte umgerechnet.

Geschäftsführer im Geschäftsjahr: Christiane Babatz, Udo Babatz, beide Freiberg; seit 26.07.2023 zusätzlich Jessica Mader, Freiberg

Aufgrund der in 2024 anhaltenden Kostensteigerungen für den Material-, Energie- und Personalbedarf kann ein verringerter Cash-Flow nicht ausgeschlossen werden. Auf die Ausführungen im Lagebericht, dort Prognose- und Risikobericht, wird verwiesen.

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss i. H. v. € 2.444.523,77 auf neue Rechnung vorzutragen.

Entwicklung des Anlagevermögens vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 (Brutto-Anlagenspiegel)

Steyer Textilservice GmbH, Halsbrücke

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Bilanzposten 01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
- Betriebs- und Geschäftsausstattung 37.792,10 3.888.683,98 3.888.683,98 - 37.792,10
37.792,10 3.888.683,98 3.888.683,98 - 37.792,10
II. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 177.825,00 -,-- -,-- 177.825,00
2. Sonstige Ausleihungen 150.764,00 3.010.675,00 -,-- 3.161.439,00
davon: sald. Deckungsvermögen (§ 246 Abs. 2 HGB) ( 150.764,00 ) ( 10.675,00 ) ( 161.439,00 )
177.825,00 3.000.000,00 -,-- 3.177.825,00
Summen 215.617,10 6.888.683,98 3.888.683,98 - 3.215.617,10
Abschreibungen
Bilanzposten 01.01.2023 planmäßig des Geschäftsjahres Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
- Betriebs- und Geschäftsausstattung 37.773,10 3.888.683,98 -,-- 3.888.683,98 - 37.773,10
37.773,10 3.888.683,98 -,-- 3.888.683,98 - 37.773,10
II. Finanzanlagen
1. Beteiligungen -,-- -,-- -,-- -,--
2. Sonstige Ausleihungen -,-- -,-- -,--
davon: sald. Deckungsvermögen (§ 246 Abs. 2 HGB) ( )
-,-- -,-- -,-- -,-- -,--
Summen 37.773,10 3.888.683,98 -,-- 3.888.683,98 - 37.773,10
Buchwerte
Bilanzposten 01.01.2023 31.12.2023
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
- Betriebs- und Geschäftsausstattung 19,00 19,00
19,00 19,00
II. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 177.825,00 177.825,00
2. Sonstige Ausleihungen 150.764,00 3.161.439,00
davon: sald. Deckungsvermögen (§ 246 Abs. 2 HGB) ( 150.764,00 ) ( 161.439,00 )
177.825,00 3.177.825,00
Summen 177.844,00 3.177.844,00

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Für den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Abschluss sind gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen worden. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss mit Lagebericht den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Steyer Textilservice GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Steyer Textilservice GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Steyer Textilservice GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023, und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, 15.07.2024

advoc Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Harald Burkhardt, Wirtschaftsprüfer

gez. Dr. Sebastian Knöchel, Wirtschaftsprüfer

Feststellung

Die Gesellschafterversammlung hat am 13. August 2024 den Jahresabschluss des Jahres 2023 festgestellt.

 

gez.

Christiane Babatz

Udo Babatz

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