ATVANTIS Asset Management GmbH

Straße des Friedens 112, 07548 Gera, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 501101
Vorher
S*I*B Spar- & Investmentberatungs GmbHATVANTIS Financial Distribution GmbH
Eingetragen
9.11.1998
Branche
Alle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.Vermittlung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteSonstige mit Finanzdienstleistungen verbundene Tätigkeiten a. n. g.
Gegenstand
Vermittlung von Geschäften über die Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten oder deren Nachweis (Anlagevermittlung im Sinne des § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 KWG) und die Abgabe von persönlichen Empfehlungen an Kunden oder deren Vertreter, die sich auf Geschäfte mit bestimmten Finanzinstrumenten beziehen, sofern die Empfehlung auf eine Prüfung der persönlichen Umstände des Anlegers gestützt oder als für ihn geeignet dargestellt wird und nicht ausschließlich über Informationsverbreitungskanäle oder für die Öffentlichkeit bekannt gegeben wird (Anlageberatung im Sinne des § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1a KWG). Die ATVANTIS Financial Distribution GmbH ist nicht befugt, sich bei der Erbringung dieser Finanzdienstleistungen Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen. Weiterer Gegenstand des Unternehmens ist die Vermittlung von Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten, gewerblichen Räumen und Wohnräumen sowie die Vermittlung von Darlehen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Batsch
seit 27.5.2019
Geschäftsführer
Sven Hebenstreit
seit 26.1.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
ATVANTIS Global Advisory AGLIE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

ATVANTIS Global Advisory AG
Liechtenstein
150.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ATVANTIS Asset Management GmbH

Gera

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Geschäftstätigkeit und Geschäftsmodell der ATVANTIS Asset Management GmbH

Die ATVANTIS Asset Management GmbH ist ein Finanzdienstleistungsinstitut gem. § 15 WpIG mit Sitz in Gera, Deutschland und bietet erfahrenen und qualifizierten Finanzexperten eine breite Auswahl an Finanzinstrumenten und Abwicklungsplattformen. Die ATVANTIS Asset Management GmbH gehört zu 100% der ATVANTIS Global Advisory AG mit Sitz in Liechtenstein. Gesellschaftsrechtliche Verflechtungen mit Banken oder Fondsgesellschaften bestehen nicht.

Folgende Dienstleistungen waren im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 erlaubt:

Anlageberatung

Anlagevermittlung

Eigengeschäft

Vermittlung von Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten, gewerblichen Räumen und Wohnräumen

Vermittlung von Darlehen / Immobiliendarlehen

Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt in der Anlageberatung und Anlagevermittlung von privaten und institutionellen Kapitalanlegern. Dabei erfolgt die Zusammenarbeit überwiegend mit selbständigen Vertriebspartnern (vertraglich gebundenen Vermittlern), die im Sinne von § 3 Abs. 2 WpIG für das Haftungsdach tätig werden. Die Anzahl der Kunden stammt überwiegend aus der Vermittlung durch die vertraglich gebundenen Vermittler. Des Weiteren werden im Rahmen einzelner Beratungsmandate Fondsprojekte initiiert. Hierbei berät und unterstützt die ATVANTIS Geschäftspartner bei der Realisierung eigener Fondskonzepte.

Im Berichtsjahr 2023 sind keine Änderungen der Geschäftstätigkeit erfolgt. Zukünftig werden keine Änderungen der Geschäftstätigkeit beabsichtigt.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Entwicklungen an den Finanz- und Kapitalmärkten

Das Jahr 2023 war für die Finanz- und Kapitalmärkte von einigen signifikaten Entwicklungen geprägt. Die globalen Märkte wurden durch eine schwächelnde Wirtschaft und anhaltende geopolitische Spannungen beeinflusst. Diese Faktoren führten zu Unsicherheiten und Volatilität auf den Märkten.

Zinsänderungen und Konjunktur

Im Jahr 2023 waren die Zinsänderungen und die Konjunktur von mehreren wichtigen Entwicklungen geprägt. Die Zinserhöhungen fielen im Vergleich zum Vorjahr moderater aus. Im Laufe des Jahres 2023 gab es keine weiteren Zinserhöhungen nach einer Reihe von Anhebungen, die im Rahmen der geldpolitischen Straffung durchgeführt wurden. Die Europäische Zentralbank (EZB) hielt den Leitzins seit September 2023 auf einem Niveau von 4,5 Prozent [1]. Mit der Teuerung und der Umlegung der höheren Zinsen auf die Verbraucherpreise ist die Konsumbereitschaft gesunken.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschland stagnierte im Jahr 2023 mit einer geringfügigen Veränderung von -0,1% [2]. Die Inflationsrate lag im Jahr 2023 durchschnittlich bei 6,2%. Für das Jahr 2024 wird eine Rückkehr zu einer Inflationsrate von 2,2% erwartet [3].

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Auswirkungen des Klimawandels auf das Finanzsystem

Die Veränderungen des Klimas und der wirtschaftliche Strukturwandel, der mit dem Übergang zu einer klimafreundlichen Wirtschaft verbunden ist, wirken sich auf die Gesamtwirtschaft und das Finanzsystem aus. Klimaschocks können sich über globale Wertschöpfungsketten ausbreiten und Ansteckungseffekte im Finanzsystem verursachen. Eine beträchtliche Versicherungslücke bei klimabedingten Schäden könnten Banken und Finanzmärkte zu einer Neuausrichtung ihrer Wertpapierportfolios zwingen. Die hohe wirtschaftliche Abhängigkeit von natürlichen Ökosystemen könnte die klimabedingten Finanzstabilitätsrisiken weiter verschärfen.

Ausblick Konjunktur 2024

Die weitere Wirtschaftsentwicklung wird wesentlich durch den russischen Angriffskrieg und die damit verbundenen Entwicklungen an den Energiemärkten beeinträchtigt. Höhere Energie- und Rohstoffpreise, Lieferengpässe und straffere Finanzierungsbedingungen belasten viele Unternehmen.

Eine sich weiter verschärfende Energiekrise, die mit einem starken wirtschaftlichen Einbruch einhergeht, stellt ein wesentliches Risikoszenario für das deutsche Finanzsystem dar.

Branchensituation und Wettbewerbsumfeld

Der überwiegende Anteil der Umsatzerlöse der ATVANTIS stammt aus dem Kerngeschäftsfeld Anlageberatung und Anlagevermittlung sowie aus dem Bereich Beratungsmandate/ Fondsprojekte. Im Folgenden wird erläutert, welche Einflussfaktoren im Jahr 2023 das Marktumfeld und die Ertragslage im Bereich der Anlageberatung und Anlagevermittlung beeinflusst haben.

Anlageberatung und Anlagevermittlung

Auf der Kundenseite ist der Bedarf an individueller Beratung nach wie vor groß. Die Branche sieht sich mit einer zunehmenden Regulierung konfrontiert, die darauf abzielt, die Transparenz zu erhöhen und die Interessen der Anleger zu schützen. Neue Technologien, insbesondere Künstliche Intelligenz (KI) verändern die Art und Weise wie Anlageberatung und -vermittlung angeboten werden. Mit dieser Technologie kann eine effiziente und personalisierte Dienstleistung angeboten werden. Fintech-Unternehmen treten daher verstärkt in den Markt ein und bieten innovative Anlageprodukte und -dienstleistungen an, die traditionelle Geschäftsmodelle herausfordern. Des Weiteren gibt es einen wachsenden Trend hin zu nachhaltigen und ethischen Anlagestrategien. Anleger und Berater legen zunehmend Wert auf ESG-Kriterien bei der Auswahl von Anlageprodukten. Die anhaltende Marktvolatilität, verstärkt durch geopolitische Unsicherheiten und wirtschaftliche Schwankungen, beeinflusst die Anlageentscheidungen und Strategien. Diese Faktoren führen zu einem dynamischen und wettbewerbsintensiven Umfeld, in dem Anlageberater und -vermittler sich anpassen und innovative Lösungen entwickeln müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und den Bedürfnissen ihrer Kunden gerecht zu werden.

2.2 Geschäftsverlauf der Gesellschaft

Die Zahl der vertraglich gebundenen Vermittler verringerte sich im Jahr 2023 auf neun Vermittler. Für die Zukunft wird weiterhin der Vertriebspartner eine wichtige Säule des Instituts bleiben. Das Institut sucht Vertriebspartner, die langfristig und umfassend mit ATVANTIS zusammenarbeiten wollen.

Mit optimaler Unterstützung der Beratungsdokumentation, Support, Vertriebspartnerschulungen, Newsletter, Unterstützung bei Depoteröffnungen und Transaktionen haben die Vermittler einen verlässlichen Partner an ihrer Seite.

Des Weiteren werden im Rahmen einzelner Beratungsmandate Fondsprojekte initiiert. Hierbei berät und unterstützt die ATVANTIS Geschäftspartner bei der Realisierung eigener Fondsprojekte.

2.3 Lage der Gesellschaft

Überblick zur Ertragslage

Die Provisionserträge in Höhe von 446.012,84 EUR verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um ca. 16%. Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um ca. 43%. Die Ertragslage der Gesellschaft ist stabil. Die Einnahmen werden vorwiegend aus den Bereichen der Honorarberatung sowie Honorare aus Fondsprojekten erzielt. Weitere wesentliche Ertragsbestandteile sind die Abschluss- und Bestandsprovisionen, die für die gehaltenen Kundenvolumen von den Produktgebern vergütet werden. Die Einnahmen deckten die Kosten der Gesellschaft nicht. Die Provisionsaufwendungen sind entsprechend im gleichen Verhältnis wie die Provisionserträge gefallen sind, gesunken. Das Provisionsergebnis verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um ca. 16%.

Überblick zur Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist stabil. Der Verlustvortrag von 86.963,41 EUR aus dem Vorjahr erhöht sich durch den Jahresfehlbetrag in Höhe von 17.660,71 EUR auf 104.624,12 EUR. Für das kommende Jahr wird Ziel des Unternehmens sein, die Kosten zu senken, das Geschäft zu stabilisieren, die Anzahl der vertraglich gebundenen Vermittler zu erhöhen und den Umsatz zu stabilisieren bzw. auszubauen.

Die Bilanzsumme beträgt zum 31.12.2023 325.597,61 EUR. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 150.000 EUR. Im Geschäftsjahr 2023 bestand eine Kapitalrücklage in Höhe von 100.000 EUR.

Die Liquiditätssteuerung wird laufend überwacht und durch Neugeschäftsplanung, Investitionsplanung und Kapitalbewegung berücksichtigt. Die Gesellschaft finanziert das operative Geschäft aus dem laufenden Cash Flow. Liquiditätsengpässe können durch die Muttergesellschaft und Schwestergesellschaften gesichert werden.

2.4 Leistungsindikatoren

Die Umsatzerlöse bzw. Provisionserlöse, als die finanziellen Leistungsindikatoren des Instituts werden quartalsweise analysiert und mit der eigenen Planungsrechnung ausgewertet. Die wichtigsten nicht finanziellen Leistungsindikatoren sind für das Institut die Kundenanzahl sowie die Anzahl und Qualität der vertraglich gebundenen Vermittler.

2.5 Gesamtaussage

Die Gesamterträge des Instituts sind im Gegensatz zum Vorjahr um 9% gestiegen. Der Planwert konnte sogar um 106.249,66 EUR überschritten werden. Diese positive Entwicklung unterstreicht die stabile Positionierung des Instituts im Kerngeschäft der Anlageberatung und Anlagevermittlung durch die vertraglich gebundenen Vermittler sowie im Bereich der Fondsprojekte.

Trotz der erfreulichen Umsatzentwicklung weist das Geschäftsjahr einen Jahresfehlbetrag aus. Dieser ist im Wesentlichen auf erhöhte sonstige betriebliche Aufwendungen zurückzuführen, die sich aus der Abschreibung von Forderungen aus Vorjahren ergeben. Die betroffenen Positionen wurden im Jahr 2023 wertberichtigt.

Die Geschäftsführung sieht in der Bereinigung einen wichtigen Schritt zur weiteren Stärkung der Transparenz und Planbarkeit in der Finanzberichterstattung.

3. Prognosebericht

Die Auswirkungen von MiFID II werden weiterhin spürbar sein, mit einem erhöhten administrativen Aufwand für Finanzinstitute. Die Einhaltung der Regulierungsanforderungen bleibt ein zentrales Thema. Das Thema ESG wird immer wichtiger und wird durch die Nachhaltigkeitsfaktoren in den Beratungsprozess integriert. Die Rolle digitaler Plattormen und Robo-Advisors wird weiter zunehmen. Kunden erwarten zunehmen digitale Lösungen und Transparenz in der Anlageberatung. Um wettbewerbsfähig zu bleiben und den steigenden Kundenanforderungen gerecht zu werden, müssen die Strategien an die Trends angepasst werden.

Auch wenn die Anleger weiterhin risikoavers reagieren und das Kapitalmarktumfeld herausfordernd bleibt, wächst auch gleichzeitig das Bedürfnis nach vertrauensvoller und persönlicher Beratung mit zielführenden Lösungen. Das Institut wird weiterhin einen Wert darauf legen, nur qualifizierte Geschäftspartner zu behalten und anzubinden.

Weiterhin ist der Ausbau der Beratungsmandate bezüglich der Fondsprojekte geplant. Die Nachfrage ist vorhanden. Hierbei stehen dem Institut qualifizierte Kooperationspartner für die Umsetzung zur Verfügung.

Im Introducing-Broker-Bereich werden stabile Erträge erwartet. Das Institut fungiert hier als Vermittler in diesem Segment. Des Weiteren werden Umsätze im Rahmen der Beratungsmandate “Fondsprojekte” erwartet.

Ziele des Unternehmens sind, das Geschäft stabil und nachhaltig wachsen zu lassen, die Anzahl der vertraglich gebundenen Vermittler zu erhöhen und den Umsatz durch Fondsprojekte auszubauen.

[1] https://primusfinance.de/ezb-erhoeht-leitzins-auf-45-prozent-gruende-und-folgen

[2] https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/themen/destatis-deutsches-bruttoinlandsprodukt-sinkt-2023-um-0-3-prozent-921680?

[3] https://www.ifo.de/fakten/2024-06-20/ifo-konjunkturprognose-sommer-2024-neue-hoffnung-aber-noch-kein-sommermaerchen

4. Chancenbericht

Die Chancen des Instituts liegen in dem Ausbau und der Anbindung weiterer qualifizierter vertraglich gebundener Vermittler und somit in der individuellen und kundenorientierten Betreuung. Durch die fortschreitende Regulierung wird es für einzelne Vermittler immer schwieriger, sich den Anforderungen zu stellen. Das Institut bietet hier einen Zugang für solche Vermittler.

5. Risikobericht

Unternehmensstrategische Risiken

Unternehmensstrategische Risiken bestehen im Wesentlichen in der Fehleinschätzung künftiger Marktentwicklungen und, daraus abgeleitet, in einer Fehlausrichtung der unternehmerischen Aktivitäten. Unsichere Konjunkturerwartungen können dazu führen, dass die Kunden bei Investitionsentscheidungen zögern. Strategische Risiken resultieren zudem aus unerwarteten Veränderungen der Markt- und Umfeldbedingungen mit negativen Auswirkungen auf die Ertragslage. Zusammengefasst blieb die deutsche Wirtschaft 2023 trotz einiger positiver Signale unter Druck und stagnierte. Das Marktumfeld hatte jedoch keine nennenswerte negativen Auswirkungen auf das Institut.

Adressausfallrisiko

Das Adressausfallrisiko (inklusive Transferrisiken oder Länderrisiken) hat für die Gesellschaft eine besondere Bedeutung. Die Gesellschaft hat sich auf wenige Hauptgeschäftspartner fokussiert. Das Adressausfallrisiko ist das Risiko, dass Geschäftspartner vertragliche Zahlungsverpflichtungen nicht erfüllen. Bei der Beurteilung des Risikos berücksichtigt das Institut neben der Bonität des Geschäftspartners alle weiteren relevanten Risiken. Die Gesellschaft wird einen engen Kontakt zu seinen Hauptgeschäftspartnern halten und mindestens einmal jährlich eine Einschätzung deren Bonität vornehmen. Die Gesellschaft strebt den Ausbau des Geschäfts und die Erweiterung von Geschäftspartnern an.

Liquiditätsrisiko

Das Liquiditätsrisiko ist das Risiko, dass das Institut möglicherweise nicht oder nur zu überhöhten Kosten in der Lage ist, ihren Zahlungsverpflichtungen bei Fälligkeit nachzukommen. Das Liquiditätsrisiko hat für die Gesellschaft nur insoweit Bedeutung, dass es seine regelmäßigen Zahlungsmittelzu- und -abströme in Form von Ein- und Auszahlungen überwacht. Festzuhalten sei, dass es sich hier nicht um Einlagengeschäfte handelt. Die Gesellschaft nimmt keine Barmittel oder Einlagen von Kunden entgegen und gibt auch keine aus.

Provisionserträge, Managementvergütungen und sonstige betriebliche Erträge bilden den Kernbestandteil der Gesamterträge und des Cash Flows der Gesellschaft. Deswegen müssen die Provisionsmodelle regelmäßig analysiert werden, um auf potentielle Veränderungen oder anderweitige regulatorische Eingriffe in die Kostenberechnung reagieren zu können. Chancen und somit Ertragssteigerungen sieht das Institut in dem Ausbau des institutionellen Vertriebs.

Markpreisrisiko

Das Marktpreisrisiko bezeichnet mögliche Wertveränderungen der vom Institut gehaltenen Positionen als Folge der Veränderungen von Marktpreisen einzelner Anlagen und umfasst das Zinsänderungsrisiko, Aktien- und Wertpapierkursrisiko, sonstige Preisrisiken,sowie das Währungsrisiko. Das Marktpreisrisiko resultiert aus der Unsicherheit über Veränderungen von Marktpreisen und Marktkursen und den zwischen ihnen bestehenden Korrelationen und Volatilitäten. Das Marktpreisrisiko im engeren Sinne ist die Gefahr eines Verlustes, der aufgrund nachteiliger Veränderungen von Marktpreisen oder preisbeeinflussender Parameter eintreten kann. Marktpreisrisiken entstehen bei der Gesellschaft nicht. Die Gesellschaft ist nicht im Eigenhandel tätig und erbringt auch keine Eigengeschäfte. Es hat sich als Nichthandelsbuch eingestuft. Vermögenswerte von Kunden nimmt es nicht entgegen. Es bestehen demzufolge auch keine Fremdwährungs- und Warenpositionsrisiken. Zum Bilanzstichtag bestehen auch keine wesentlichen Zinsänderungsrisiken. Der spekulative Einsatz von Finanzinstrumenten mit dem Ziel kurzfristiger Gewinnerzielung wurde im Geschäftsjahr nicht durchgeführt und ist auch zukünftig nicht vorgesehen.

Nachhaltigkeitsrisiken

Das Institut ist im Bereich der Anlageberatung und Anlagevermittlung ausschließlich als Dienstleister für Kunden tätig. Das Institut hat sich als Nichthandelsbuch eingestuft. Kreditgeschäfte betreibt das Institut nicht. Damit ist das Institut mangels getroffener Risikoaktiva nicht unmittelbaren Nachhaltigkeitsrisiken, insbesondere ökologischen Risiken aus dem Klimawandel, ausgesetzt. Nachhaltigkeitsrisiken können sich im Ertragsrisiko niederschlagen.

Ertragsrisiko

Das Ertragsrisiko bezeichnet das Risiko des Instituts, die auflaufenden Kosten nicht durch Erträge langfristig decken zu können. Das Institut unterliegt dem Ertragsrisiko. Dieses Risiko kann sich realisieren, indem Kunden die Beauftragung des Instituts widerrufen, Assets under Management gekündigt werden und das Institut dauerhaft Ertragsquellen verliert. Auch das nicht berücksichtigen von Nachhaltigkeitsrisiken können sich auf das Ertragsrisiko niederschlagen. Dies wäre der Fall, wenn das Institut nicht auf entsprechende Nachhaltigkeitswünsche der Kunden reagiert. Hier kann es zu Kundenabwanderung, Kündigungen von Assets under Management kommen, wodurch das Institut dadurch dauerhaft Ertragsquellen verliert. Dieses Risiko wird das Institut durch die geplanten Maßnahmen zur Berücksichtigung von Anlagezielen von Kunden im Rahmen einer zu erwartenden Änderung der delegierten Rechtsakte zu MiFID II steuern. Es ist zu erwarten, dass zukünftig Anlageziele des Kunden im Rahmen der ESG-Kriterien abgefragt und im Rahmen der Geeignetheitsprüfung berücksichtigt werden müssen. Durch diese Vorgabe wird das Institut in die Lage versetzt, die entsprechenden Kundenwünsche wahrzunehmen und darauf zu reagieren. Die Überwachung und Kommunikation erfolgt an Hand der Auswertung der Anlageziele der Kunden und Aufnahme von entsprechenden Produktlinien in der Anlageberatung. Das Institut wird durch konsequente Marktbeobachtung entsprechende Produktlinien in den ESG-Bereichen beobachten. Durch die beschriebenen Maßnahmen werden auch die entstehenden operationellen Risiken für das Geschäftsmodell des Instituts beurteilt, gesteuert, überwacht und kommuniziert.

Das Ertragsrisiko wird durch striktes Kostencontrolling gesteuert. Das Institut ermittelt regelmäßig die Basis und Höhe seiner laufenden Kosten. Schon zur Erfüllung seiner aufsichtsrechtlichen Vorgaben zur Eigenmittelunterlegung erfasst das Institut die laufenden Kosten. Die Geschäftsleitung wird die laufenden Kosten kontinuierlich gegenüber den erwarteten Erträgen spiegeln und kurzfristig Gegenmaßnahmen ergreifen, sofern aus Ertragsrisiken Kostenreduzierungen notwendig sind. Mindestens anhand der quartalsmäßig abzugebenden Monatsausweise ermittelt das Institut in einer fortgeschriebenen Gewinn- und Verlustrechnung die laufenden Kosten.

Operationelle Risiken

Operationelle Risiken bezeichnet den potenziellen Eintritt von Verlusten im Zusammenhang mit Mitarbeitern, vertraglichen Vereinbarungen und deren Dokumentation, Technologie, Versagen oder Zusammenbruch der Infrastruktur, externen Einflüssen und Kundenbeziehungen. Diese Definition schließt rechtliche wie auch aufsichtsrechtliche Risiken ein. Zur Steuerung der operationellen Risiken ist die Beachtung der Compliance-Vorgaben entscheidend. Eine Compliance-Organisation ergibt sich aus den entsprechenden Beschlüssen und Entscheidungen der Geschäftsleitung. Soweit es durch den Umfang der Geschäfte erforderlich ist, wird die Geschäftsleitung im Organisationshandbuch entsprechende Organisations- und Ablaufprozesse definieren.

Operationelle Risiken aus dem Geschäftsmodell

Das Institut ist im Bereich der Anlageberatung und Anlagevermittlung tätig. Es besteht das Risiko, dass das bestehende Geschäftsmodell nicht mehr marktfähig ist. Es besteht das Risiko, dass die Geschäftsleitung wesentliche Entwicklungen und Trends im Finanzdienstleistungsbereich nicht rechtzeitig erkennt oder falsch einschätzt. Dadurch sind Grundsatzentscheidungen möglich, die eine langfristige Erreichung der Unternehmensziele erschweren oder sogar unmöglich machen. Die zunehmende Komplexität von Finanzprodukten steht einer verstärkten Nachfrage nach Beratung vor allem zu Vorsorgesystemen gegenüber. Das Institut hält daher das Geschäftsmodell für zukunftsfähig. Das Institut wird sich durch fortwährende Marktbeobachtung über Veränderungen informieren. Auf Bedrohungen für das Geschäftsmodell und die Produkte und Dienstleistungen wird es reagieren und gegebenenfalls die erforderlichen Maßnahmen einleiten. Mindestens einmal im Jahr wird die Geschäftsleitung eine kritische Bewertung des Geschäftsmodells vornehmen und entsprechende Tendenzen erörtern, sowie die Notwendigkeit von Änderungen im Geschäftsmodell besprechen und evaluieren.

Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht zu erkennen. Auch bei möglichen Störungen ist ein geregelter Geschäftsbetrieb gesichert.

Reputationsrisiko

Das Reputationsrisiko wird als eines der größten Risiken für den Geschäftserfolg des Instituts definiert. Das Reputationsrisiko bezeichnet die Möglichkeit, dass in der öffentlichen Wahrnehmung oder der Kundenwahrnehmung die Kompetenz oder Integrität der Gesellschaft durch Fehlverhalten maßgeblich gestört wird. Der Bereich der Anlageberatung und Anlagevermittlung hat Vertrauen der Kunden zur Voraussetzung. Zweifelhafte Geschäftsgebaren kann und einer nachhaltigen Beeinträchtigung der Geschäftstätigkeit des Instituts führen. Reputationsrisiken sind nicht messbar und schwer bewertbar.

Das Institut steuert das Reputationsrisiko durch eine innere Verpflichtung zur korrekten Einhaltung der Compliance-Vorgaben. Die Einhaltung von aufsichtsrechtlichen Anforderungen und sonstigen rechtlichen Vorschriften (Compliance) ist notwendige Voraussetzung, um Reputationsrisiken zu begegnen. Auch eine strikte Verpflichtung der Mitarbeiter auf Compliance-Vorgaben soll Reputationsrisiken vorbeugen. Durch ein aktives Beschwerdemanagement sollen frühzeitig Reputationsrisiken für das Institut erkannt werden. Kundenbeschwerden werden im Rahmen der Geschäftsleitersitzungen besprochen und Maßnahmen zur Begegnung unmittelbar eingeleitet. Sofern Mitarbeiter oder die Geschäftsleitung festlegen, dass Gefahren für die Reputation des Unternehmens begründet werden, werden unverzüglich entsprechende Maßnahmen zur Reduzierung des Reputationsrisikos eingeleitet.

Personalrisiko

Rechtsrisiken umfassen das Risiko nachteiliger Wirkungen durch neue gesetzliche Regelungen, Unwirksamkeit oder Mangelhaftigkeit vertraglich vereinbarter Bestimmungen, sowie deren mangelnde Durchsetzbarkeit vor Gericht. Die Rechtsrisiken sind im Rahmen der Dienstleistungen des Instituts hoch. Aus der rechtlichen Dokumentation müssen sich das genaue Leistungsspektrum und der Erwartungshorizont des Kunden gegenüber der Gesellschaft ergeben. Haftungsrisiken sollen durch geeignete Dokumentation soweit wie möglich ausgeschlossen werden. Die Steuerung der Rechtsrisiken erfolgt durch Orientierung an Branchenstandards. Durch Einschaltung externer Rechtsanwälte soll frühzeitig Rechtsrisiken vorgebeugt werden. Auch durch das Beschwerdemanagement kann das Institut Rechtsrisiken aus Vertragsurkunden-Dokumentationen frühzeitig erkennen. Sobald Kundenklage eingehen, wird das entsprechende Risiko aus Rechtsstreitigkeiten innerhalb der Geschäftsleitung evaluiert und entsprechende Maßnahmen beschlossen.

Aus den zu erwartenden Umsetzungsmaßnahmen des EU-Projekts “Sustainable Finance” entstehen möglicherweise Rechtsrisiken. Das Institut wird sich durch Teilnahme an entsprechenden Branchenveranstaltungen und Fachvorträgen zu Änderungen des regulatorischen Umfelds informieren und die notwendigen Umsetzungsschritte einleiten.

 

Gera, den 26. Juni 2025

Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
3. Forderungen an Kreditinstitute 63.342,86 42.675,71
4. Forderungen an Kunden 165.071,17 213.678,20
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 70.766,66 70.766,66
12. Sachanlagen 3.902,99 3.368,83
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.902,99 3.368,83
14. Sonstige Vermögensgegenstände 22.478,86 17.085,72
15. Rechnungsabgrenzungsposten 35,07 5.000,95
Summe der Aktiva 325.597,61 352.576,07

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 0,00 EUR 0,00 EUR
5. Sonstige Verbindlichkeiten 145.302,71 EUR 157.392,02 EUR
7. Rückstellungen 34.919,02 EUR 32.147,46 EUR
b) Steuerrückstellungen 6.890,25 EUR 5.435,00 EUR
c) andere Rückstellungen 28.028,77 EUR 26.712,46 EUR
übrige sonstige Rückstellungen 28.028,77 EUR 26.712,46 EUR
Erläuterungen zu : übrige sonstige Rückstellungen Wirtschaftsprüfung Rückstellung für Wirtschaftsprüfung
12. Eigenkapital 145.375,88 EUR 163.036,59 EUR
a) Eingefordertes Kapital 150.000,00 EUR 150.000,00 EUR
Gezeichnetes Kapital 150.000,00 EUR 150.000,00 EUR
b) Kapitalrücklage 100.000,00 EUR 100.000,00 EUR
Kapitalrücklage des letzten Stichtags 100.000,00 EUR 100.000,00 EUR
d) Bilanzverlust 104.624,12 EUR 86.963,41 EUR
Summe der Passiva 325.597,61 EUR 352.576,07 EUR

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Zinserträge 0,31
a) aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 0,31
2. Zinsaufwendungen 3.620,77
Ergebnis 1. - 2. -3.620,46
3. Laufende Erträge 516,40
a) aus Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 516,40
darunter aus dem Handelsbestand 516,40
5. Provisionserträge 446.012,84 517.181,04
6. Provisionsaufwendungen 343.402,93 394.250,79
Ergebnis 5. - 6. 102.609,91 122.930,25
8. Sonstige betriebliche Erträge 510.836,82 357.620,55
10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen 258.179,72 204.514,02
a) Personalaufwand 171.618,04 125.157,60
b) andere Verwaltungsaufwendungen 86.561,68 79.356,42
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 4.046,08 12.528,42
auf Sachanlagen 4.046,08 12.528,42
12. Sonstige betriebliche Aufwendungen 368.881,64 87.825,07
19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit -17.660,71 172.579,23
27. Jahresfehlbetrag 17.660,71 -172.579,23
28. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 86.963,41 259.542,64
Ergebnis 27. bis 28b. -104.624,12 -86.963,41
Ergebnis 27. bis 29. -104.624,12 -86.963,41
Ergebnis 27. bis 30. -104.624,12 -86.963,41
Ergebnis 27. bis 31. -104.624,12 -86.963,41
Ergebnis 27. bis 32. -104.624,12 -86.963,41
34. Bilanzverlust 104.624,12 86.963,41

Anhangangaben

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die ATVANTIS Asset Management GmbH hat ihren Sitz in Gera und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Jena HRB 501101.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Jahresabschluss/Gliederung

Bei Erstellung des Jahresabschlusses wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handels- und Gesellschaftsrechts beachtet.

Die Gesellschaft ist als kleine Kapitalgesellschaft im Sinne § 267 Abs. 1 HGB einzuordnen. Der Jahresabschluss wurde unter Anwendung der Vorschriften für große Kapitalgesellschaften erstellt (§ 340a Abs. 1 i. V. m. § 340 Abs. 4 HGB).

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte gemäß Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Wertpapierinstitute (RechKredV) vom 11.12.1998 (in der Fassung vom 26. Juni 2021), die Einzelpositionen sind mit den Vorjahreswerten vergleichbar.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte unter Anwendung der Formblätter gem. § 340a Abs. 2 Satz 2 HGB i. V. m. § 2 RechKredV.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der allgemeinen Bewertungsvorschriften der §§ 252 und 256 HGB, unter Berücksichtigung der ergänzenden Ansatz- und Bewertungsbestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 269 - 274, 279 - 283 HGB) sowie der ergänzenden Bewertungsvorschriften für Kreditinstitute (§§ 340e-340f HGB) erstellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Barreserve entspricht ihrem Nennwert.

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, planmäßig abgeschrieben.

Sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Rückstelllungen berücksichtigen alle bis zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

IV. Angaben zur Bilanz

Forderungen

Die Forderungen an Kreditinstitute bestehen aus Guthaben auf dem Geschäftskonto i. H. v. T€ 63 (Vj T€ 42) und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen enthalten solche gegenüber Gesellschaftern i.H.v. T€ 17 (Vj T€ 17).

Es bestehen andere sonstige Vermögensgegenstände i.H.v. T€ 5 (Vj T€ 0).

Sämtliche Forderungen an Kunden haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Forderungsspiegel

Forderung/Restlaufzeit insgesamt
bis 3 Monate
3 Monate bis 1 Jahr
1 - 5 Jahre
über 5 Jahre
Forderungen an Kreditinstitute 63.342,86 63.342,86 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 42.675,71 42.675,71 0,00 0,00 0,00
Forderungen an Kunden darunter Finanzdienstleistungsinstitute 165.071,17 165.071,17 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 213.678,20 213.678,20 0,00 0,00 0,00
sonstige Vermögensgegenstände 22.478,86 22.478,86 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 17.085,72 17.085,72 0,00 0,00 0,00
Summe 250.892,89 250.892,89 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 273.439,63 273.439,63 0,00 0,00 0,00

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Posten des Anlagevermögens mit ihren historischen Anschaffungskosten und den kumulierten Abschreibungen ist in einem Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt.

Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung von T€ 145 (Vj. T€ 157).

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt:

Verbindlichkeitenspiegel

Verbindlichkeiten/Restlaufzeit insgesamt bis 3 Monate 3 Monate bis 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre
sonstige Verbindlichkeiten 145.302,71 145.302,71 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 157.392,02 157.392,02 0,00 0,00 0,00
Summe 145.302,71 145.302,71 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 157.392,02 157.392,02 0,00 0,00 0,00

Sicherheiten bestehen keine.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die Aufwendungen für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses 2023 in Höhe von T€ 25 (Vj. T€ 24), Übrige Sonstige Rückstellungen 0 T€ (Vj. 2,5 T€) und Rückstellungen für Steuer in Höhe von T€ 7 (Vj. T€ 5).

Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag € 150.000. Die Kapitalrücklage beträgt zum Bilanzstichtag € 100.000.

Der Bilanzverlust der Gesellschaft entwickelte sich wie folgt:

Bilanzverlust zum 01.01.2023 € 86.963,41
Jahresfehlbetrag 2023 € 17.660,71
Bilanzverlust zum 31.12.2023 € 104.624,12

Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine zusätzlichen Haftungsverhältnisse.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2023 bestanden aus unbefristeten Mietverträgen für Inventar und Geschäftsräume sowie für Bürokosten sonstige finanzielle Verpflichtungen. Diese belaufen sich im Folgejahr auf T€ 42.

V. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Zum Geschäftsführer waren Herr Sven Hebenstreit und Herr Stefan Batsch bestellt. Der Geschäftsführer Sven Hebenstreit ist zur Einzelvertretung berechtigt. Der Geschäftsführer Stefan Batsch zeichnet kollektiv zu zweien.

Die Vergütung der Geschäftsführer im Jahr 2023 betrug € 32.000,00.

Honorar Abschlussprüfer

Das für den Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 20. Davon entfällt der gesamte Betrag auf Abschlussprüferleistungen.

Arbeitnehmer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren durchschnittlich beschäftigt:

2023
Anzahl
2022
Anzahl
Angestellte 5,00 5,00
Aushilfen 0,00 0,00
Gesamt 5,00 5,00

Ergebnisverwendung

Für das Jahr 2023 schlägt die Geschäftsführung der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von € 17.660,71 auf den bestehenden Verlustvortrag vorzutragen.

 

Gera, den 26. Juni 2025

Geschäftsführung

Anhang Anlagenspiegel

Stand AHK 01.01.2023
AHK Zugänge
AHK Abgänge
AHK Umbuchungen
AHK 31.12.2023
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.368,83 2.544,54 0,00 0,00 5.913,37
Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 1.824,90 0,00 0,00 1.824,90
Summe Anlagevermögen 3.368,83 4.369,44 0,00 0,00 7.738,27
Stand AfA 01.01.2023
AfA Zugänge
AfA Abgänge
AfA Umbuchungen
AfA 31.12.2023
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.010,38 0,00 0,00 2.010,38
Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 1.824,90 0,00 0,00 1.824,90
Summe Anlagevermögen 0,00 3.835,28 0,00 0,00 3.835,28
Buchwerte 31.12.2023
Buchwerte 31.12.2022
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.902,99 3.368,83
Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 3.902,99 3.368,83

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss der ATVANTIS Asset Management GmbH - bestehend aus Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ATVANTIS Asset Management GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Der Lagebericht enthält vor allem unter Punkt 2.1 Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen allgemeine Aussagen. Diese Aussagen wurden nicht im Rahmen der Lageberichtsprüfung geprüft.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die volle Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Anlage zu diesem Bestätigungsvermerk enthält eine weitergehende Beschreibung unserer Verantwortung für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unserers Bestätigungsvermerks.

 

Gera, den 27. Juni 2025

advancon GmbH
Steuerberatungsgesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Adrian Weinaug, Wirtschaftsprüfer

Annett Linke, Wirtschaftsprüferin

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