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Havas Media Germany GmbH (vormals: MPG Media Planning Group GmbH)Frankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019der Havas Media Germany GmbH1. Grundlagen der Gesellschaft Die Havas Media Germany GmbH ist eine Full-Service-Media Agentur mit dem Schwerpunkt in den klassischen Medienbereichen (Fernsehen, Radio, Print, Außenwerbung), als auch den Online Medien. Als Full-Service Mediaagentur bieten wir unseren Kunden alle Services im Bereich der Kommunikationsberatung, Analyse, Mediastrategie, Mediaplanung, Verhandlung, Einkauf, Umsetzung und Reporting. Die Havas Media Germany GmbH ist ein 100%iges Tochterunternehmen der HAVAS Holding Deutschland GmbH und Teil der französischen HAVAS Media Gruppe, welche wiederum Teil des französischen Vivendi-Konzerns ist. Im deutschen Markt belegt die Havas Media Gruppe, zu der die Havas Media Germany GmbH ebenfalls angehört, Rang 5 der Media Agenturen in der Bundesrepublik Deutschland (lt. RECMA Qualipack Report 2019). Dieser Report bewertet nicht nur die betreuten Etats, sondern auch die Mediaagenturen nach qualitativen Faktoren wie: Pitch-Aktivitäten, Spezialisierung und Zahl der Mitarbeiter, nationale Verortung der Agentur, die Struktur der Agentur, sowie Treue und Zufriedenheit der Kunden. Unter dem Punkt "Wettbewerbsfähig in Pitches" wurde Havas Media als besonders hoch eingestuft. Des Weiteren gewann die Havas Media im Jahr 2019 den Deutschen Media Preis. (Quelle:https://www.wuv.de/agenturen/havas_media_ist_nummer_1_bei_der_qualitaet?utm_source=newsletter-redaktion&utm_campaign=mai-ling&utm_medium=teaserheadline) Durch die Leistungsfähigkeit unserer Agentur, sowie des internationalen Havas Netzwerks und der hohen Qualität in Strategie, Beratung, Planung, Verhandlung konnten in 2019 bedeutende Kunden wie Hassia Mineralquellen, Vattenfall, Pernod Ricard, Jimdo, C3ai, Zalando, Meetic, Fürsten Reform und Continental Foods gewonnen werden. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft ist auch im Jahr 2019 gewachsen, diese Wachstumsdynamik hat aber deutlich nachgelassen. In den beiden vorangegangenen Jahren war das preisbereinigte BIP stärker gestiegen, 2017 um 2,5% und 2018 um 1,5%. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg um 0,6% im Vergleich zum Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist somit im zehnten Jahr in Folge gewachsen und verzeichnete damit die längste Wachstumsphase im vereinten Deutschland. Wachstumsimpulse kamen vor allem aus dem Konsumbereich. Die privaten Konsumausgaben waren preisbereinigt um 1,6% höher als im Vorjahr, die Konsumausgaben des Staates stiegen um 2,5%. Die privaten und staatlichen Konsumausgaben wuchsen damit stärker als in den beiden Jahren zuvor (Private Konsumausgaben 2017 und 2018 jeweils +1,3% zum Vorjahr; Konsumausgaben des Staates 2017 +2,4% und 2018 +1,4% zum Vorjahr). (Quelle:https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressekonferenzen/2020/BIP2019/bruttoinlandsprodukt-uebersicht.html) Der Bruttowerbemarkt für 2019 verzeichnete ein Wachstum von 1,9%. Die Werbeausgaben beliefen sich auf 32,6 Mrd. Euro. (Quelle:https://www.absatzwirtschaft.de/die-konzerne-und-branchen-mit-den-hoechsten-werbeausgaben-169751/) Der Werbemarkt 2019 einen Verlust in den Bereichen Publikumszeitschriften -2,2%, Fachzeitschriften -3,9% und Zeitungen -0,1%. Die größten Zuwächse waren in den Bereichen Kino 16,2%, Out of Home +13,1% sowie Internetwerbung +7,9% zu verzeichnen. Der Bereich Fernsehwerbung stieg leicht an mit 0,6% zum Vorjahresniveau. Radio wuchs um 1,6%. (Quelle: Nielsen bereinigter Werbetrend.) 2.2. Geschäftsverlauf Für das Jahr 2019 ist ein Rückgang der Umsatzerlöse von 0,73% zu verzeichnen. Obwohl die Umsatzerlöse um 0,73% und die Aufwendungen für bezogene Leistungen sogar um 4,69% gesunken sind, sind die Aufwendungen für Personalkosten insbesondere durch die Einstellung neuer Mitarbeiter um 10,8% gestiegen. Dies war notwendig, um die hohen Qualitätsanforderungen der Kunden erfüllen zu können. Entsprechend verschlechtert sich auch das Ergebnis. Der Umsatzrückgang im Geschäftsjahr 2019 fiel leicht geringer aus als im Lagebericht 2018 prognostiziert. Dies beruht auf den Werbeausgaben der Bestandskunden, deren Höhe für das Geschäftsjahr 2019 anders erwartet wurde. 2.3. Ertragslage Die Umsatzerlöse sanken um 2.057 T€ auf 280.032 T€, so dass die von der Gesellschaft erwirtschaftete Gesamtleistung im Jahre 2019 um 0,85% von 283.318 T€ auf 280.906T€ sank. Dieser Rückgang liegt insbesondere an den grundsätzlichen rückläufigen Werbevolumina der Bestandskunden und dem Abgang von Kunden. Auf Basis bestehender Geschäftsbesorgungs- bzw. Dienstleistungsverträge hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2019 insgesamt 2.709 T€ (2018: 2.138 T€) Umsätze aus erbrachten Leistungen an verbundene Unternehmen erzielt. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sanken im Vergleich zu den Umsatzerlösen überproportional um 12.495 T€ (4,69%) auf nunmehr 253.919 T€. Im Wesentlichen basiert die Kostensenkung auf einer Verbesserung der Einkaufskonditionen, da das generelle Marktumfeld dies im Vergleich zum Vorjahr zuließ. In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 873 T€ sind im Wesentlichen die Erträge aus Kursdifferenzen, Auflösungen aus Rückstellungen und Auflösung von Einzelwertberichtigung auf Forderung enthalten. Die Personalaufwendungen erhöhten sich aufgrund der höheren Anzahl an Mitarbeitern und Gehaltssteigerungen im Vergleich zum Vorjahr um 1.751 T€. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich um 310 T€ im Wesentlichen aufgrund von geringeren Einzelwertberichtigungen, verminderten Rechts- und Beratungskosten sowie Einsparungen im Bereich Lohnbuchhaltung. Insgesamt schloss so das Geschäftsjahr mit einem Gewinn vor Ergebnisabführung in Höhe von +1.391 T€ ab.
Die Prognose im Lagebericht 2018 hinsichtlich eines Jahresfehlbetrags vor Verlustübernahme hat sich nicht erfüllt, da trotz leicht rückläufiger Umsätzerlöse und höheren Personalaufwendungen die Einkaufskosten gesenkt werden konnten. 2.4. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Vorjahresvergleich um 8,5% (bzw. 6.298 T€) auf 67.422 T€ verringert. Diese Verringerung betrifft im Wesentlichen kurzfristig gebundenes Vermögen. Das langfristig gebundene Vermögen ist für die Gesellschaft nur von untergeordneter Bedeutung. Die Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die Rückstellungen für nicht abgerechnete Media Leistungen weisen aufgrund der Tätigkeiten im Bereich der Media-Abwicklung grundsätzlich stark schwankende stichtagsbezogene Werte auf. Die Verringerung der Bilanzsumme auf der Aktivseite ist hauptsächlich auf einen Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 13.455 T€ sowie der liquiden Mittel um 2.763 T€ zurückzuführen. Gegenläufig ausgewirkt hat sich der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 12.613 T€. Auf der Passivseite blieb das Eigenkapital aufgrund eines bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der HAVAS Holding Deutschland GmbH mit 591 T€ auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Die Eigenkapitalquote beträgt am 31.12.2019 0,9% (Vorjahr 0,8%). Es deckt das langfristig gebundene Vermögen zu einem großen Teil ab. Die sonstigen Rückstellungen erhöhen sich um 69,8% von 13.385 T€ am 31.12.2018 auf 22.727 T€ am Bilanzstichtag, was im Wesentlichen Folge höherer Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und Gutschriften ist. Die Verbindlichkeiten sind insgesamt um 29,8 % von 59.744 T€ auf 41.942 T€ gesunken. Die größten Veränderungen im Bereich der Verbindlichkeiten betreffen geringere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die sich von 9.205 T€ auf 2.256 T€ reduziert haben. Darüber hinaus sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 11.021 T€ zurückgegangen. Dies basiert im Wesentlichen auf früheren Abrechnung und Zahlung der Verbindlichkeiten zum Stichtag. Die kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten überstiegen am 31. Dezember 2019 die kurzfristigen Vermögensgegenstände leicht. Die Gesellschaft ist in den Cash-Pool der Gesellschafterin eingebunden, womit eine wesentliche Finanzierungsquelle zur Verfügung steht. Ferner besteht bzgl. der Verbindlichkeiten gegenüber der Schwestergesellschaft Media Contacts (Deutschland) GmbH eine Rangrücktrittserklärung seitens der Media Contacts (Deutschland) GmbH. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Media Contacts (Deutschland) GmbH beliefen sich zum 31. Dezember 2019 auf 9.612 T€.
2.5. Finanzlage Die Finanzierung basierte im Geschäftsjahr 2019 und den letzten Jahren vorwiegend auf der Teilnahme am Cash-Pool mit der HAVAS Holding Deutschland GmbH und anderen verbundenen Unternehmen sowie eigenen Bankguthaben. Im Jahr 2019 fiel aus der laufenden Geschäftstätigkeit ein negativer Cash-Flow in Höhe von 1.519 T€ an. Auch im Jahr 2019 kam es zu einer gleichbleibend hohen Inanspruchnahme der Liquidität durch die Notwendigkeit der Finanzierung von Neu- und Bestandskunden mit längeren Zahlungszielen (internationale Kunden). Dies erfolgte gruppenintern durch die kurzfristigen Darlehen im Rahmen des Cash-Pools. 2.6. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Nachfolgend werden die finanziellen Leistungsindikatoren im Vergleich zum Vorjahr dargestellt:
Die Gesellschaft wird insbesondere an ihrer Kundenzufriedenheit gemessen. Die Gesellschaft pflegt einen sehr engen Kontakt zu ihren Kunden, um den jeweiligen Kundenanforderungen bestmöglich gerecht zu werden und sich vom Wettbewerb abzuheben. 3. Chancen- und Risikobericht Die Geschäftsleitung hat ein Risikomanagement als Teil des internen Kontrollsystems implementiert, welches permanent alle wesentlichen Geschäftsprozesse überwacht und potenzielle Chancen und Risiken analysiert. Es wurden im Wesentlichen die folgenden Risikobereiche (Risiken) identifiziert. 3.1. Konjunkturelle und branchenspezifische Risiken Die Prognosen zur Entwicklung des deutschen Bruttoinlandsprodukts haben sich seit der Ausbreitung des COVID-19 Pandemie stark eingetrübt. Demnach sieht das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung IMK in seiner Prognose vom April 2020 einen Rückgang von -4% für 2020 und einen Anstieg von +2,4% für 2021. Dies steht aber unter dem Vorbehalt, wie lange die Einschränkungen für die Wirtschaft von der Politik aufrechterhalten werden. (Quelle: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunkturprognose114.html) Die Auswirkungen des Coronavirus werden auch nach der Krise längere Zeit in der Branche zu spüren sein. Marketingausgaben laufen je nach Branche teilweise ins Leere, da Verbraucher in Krisenzeiten vermindert empfänglich sind. In solch unbeständigen Zeiten Geld zu investieren stellt daher für Werbetreibende ein Risiko dar. Die Krise wird einen Einfluss auf das Verbraucherverhalten haben, welches folglich auch dazu führen wird, dass der digitale Sektor sehr wahrscheinlich eine noch stärkere Rolle in der Zukunft spielen wird. Die Krise hat gezeigt, dass Unternehmen im digitalen Sektor sehr viel flexibler agieren und ihre Werbemaßnahmen den verändernden äußeren Umständen sehr schnell anpassen können. Die Aufgabe der Mediaagenturen wird es dabei sein den Werbetreibenden bei dieser Transformation bestmöglich beratend zur Seite zu stehen, um in dem veränderten neuen Umfeld schnellstmöglich wieder Schwung aufzunehmen. (Quelle: https://www.werbewoche.ch/werbung/2020-04-02/sechs-veraenderungen-fuer-die-werbebranche-nach-der-coronavirus-krise) Die deutsche Werbewirtschaft wird sowohl von der deutschen Konjunktur als auch nachhaltig durch globale wirtschaftliche Tendenzen exogen beeinflusst. Dies kann zu wesentlichen Nachfrageänderungen unserer Kunden führen. Solche Einflüsse werden von uns permanent überwacht und beurteilt, um angemessen im Rahmen unserer Möglichkeiten darauf reagieren zu können. Die Medien, auf welchen die Werbung unserer Kunden zu platzieren ist, werden permanent überwacht und beurteilt. Insbesondere technische Veränderungen und das Konsumverhalten der Werbeadressaten können hier wesentliche Veränderungen bewirken und den zukünftigen Unternehmenserfolg beeinflussen. Hier ist vor allem der Trend zur zunehmenden Digitalisierung des Werbemarktes zu nennen, auf den sich die Industrie zurzeit einstellt. Risiken bestehen weiterhin in der Abhängigkeit von den Budgets internationaler Großkunden. Um diesem Risiko entgegen zu steuern, liegt die strategische Ausrichtung weiterhin in einer Erhöhung des Geschäfts mit nationalen bzw. national geführten Kunden. Das Risiko von Kundenverlusten wird von dem Management der HMG permanent überwacht, da sich hieraus negative Auswirkungen auf die HMG ergeben könnten. Der Focus auf die Kundenbindung wird auch in Zukunft für uns höchste Priorität haben. Wir führen regelmäßig Kundengespräche und lassen uns durch unsere Kunden auch beurteilen. Weiterhin versuchen wir unsere Kunden durch attraktive Konditionen und durch Servicequalität zu überzeugen. 3.2. Finanzwirtschaftliche Risiken Da einige Kunden längere Zahlungsziele in Anspruch nehmen, werden die verfügbaren Finanzmittelbestände und deren voraussichtliche Entwicklung permanent überwacht. Die implementierten internen Kontrollen sollen ein mögliches Ausfallrisiko frühzeitig entdecken, um angemessen reagieren zu können. Hierzu finden monatliche Reviews der ausstehenden Forderungen statt, die dann in effektiven Maßnahmen münden. Zur Begrenzung des Ausfallrisikos erfolgt eine Kreditwürdigkeitsprüfung vor der Auftragsannahme. Darüber hinaus besteht eine Kreditversicherung. Im Rahmen der COVID-19 Pandemie wurde ein besonderes Augenmerk auf Liquiditätsmanagement gelegt, um eventuelle Zahlungsschwierigkeiten unterer Kunden frühzeitig zu erkennen bzw. Zahlungsmodalitäten im Einzelfall anzupassen, d.h. Vorkasse, Lastschrifteinzug oder Zahlungspläne. Hinsichtlich der Forderungen und Verbindlichkeiten im Verbundbereich erfolgen regelmäßige Saldenabstimmungen mit den verbundenen Unternehmen. Die Gesellschaft finanziert sich grundsätzlich aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Zur kurzfristigen Sicherung der Liquidität kann auf den mit der Gesellschafterin bestehenden Cash-Pool zurückgegriffen werden. Das Risiko aus Zahlungsstromschwankungen infolge von Zinsänderungen wird weiterhin als unwesentlich erachtet. Daher werden keine kompensatorischen Maßnahmen ergriffen. Durch die Geschäftsbeziehungen mit ausländischen Konzerngesellschaften und Kunden sehen wir uns auch Währungsrisiken ausgesetzt. Diese sind in ihrer Bedeutung (Saldo aus Umrechnungsgewinnen und -verlusten) jedoch eher nachrangig, sodass wir keine Kurssicherungsmaßnahmen vornehmen. 3.3. Technische Risiken Die Geschäftstätigkeit der HMG basiert auf einer intakten und funktionierenden IT-Infrastruktur, welche in zunehmendem Maße die wesentlichen Geschäftsprozesse bestimmt und deren zuverlässige Abwicklung gewährleistet. Ein Ausfall dieser Systeme kann die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Agentur negativ beeinflussen. Diesem Risiko wird durch geeignete Maßnahmen begegnet. Hierzu gehören technische und organisatorische Maßnahmen, die eine Weiterführung des Geschäftsbetriebes auch in ungünstigen Szenarien unterstützt. Unterstützt werden diese Maßnahmen durch ein zentrales, bei der Konzernmutter angesiedeltes, Risikomanagement. 3.4. Rechtliche Risiken Die mit den Vermarktern (z.B. TV-Sendern) geschlossenen Vereinbarungen enthalten oft vom Volumen abhängige Komponenten. Aus diesen Verträgen können potenzielle Risiken erwachsen, sofern vereinbarte Ziele von der Agentur nicht erreicht werden. In diesem Zusammenhang kann nicht ausgeschlossen werden, dass die mit Kunden getroffenen Vergütungsvereinbarungen zu Umsatzerlösen führen, welche nicht bzw. nicht vollständig die mit den Vermarktern vereinbarten Einkaufspreise abdecken. Diesem begegnen wir durch die permanente Überwachung der Vertragsbeziehungen und die Konsultation von rechtlichen Beratern, die uns auf mögliche Risiken hinweisen und uns bei der Umsetzung der Lösungen unterstützen. 3.5. Personelle Ressourcen Ein weiteres Risiko liegt darin, nicht ausreichend qualifiziertes Personal zu finden. Die Havas Media Germany GmbH begegnet diesem Risiko durch Investition in die Ausbildung und Förderung der jungen, noch wenig erfahrenen Mitarbeiter. In einem mehrstufigen Programm wird Trainees sowohl intern als auch extern fundiertes Media Wissen vermittelt. Diese Aus- bzw. Weiterbildung dient sowohl der Aneignung des Fachwissens als auch der Förderung der individuellen Talente und der sozialen Kompetenzen. Sie sammeln ihre Erfahrungen in Deutschland in der Agentur als auch im Ausland in unseren Schwesteragenturen innerhalb der HAVAS-Gruppe. Für alle Mitarbeiter findet weiterhin regelmäßig die Havas Media Academy statt. Hier wird sowohl von externen als auch von internen Dozenten in Seminaren und Trainings Media Wissen vermittelt, das ganz individuell für unsere Mitarbeiter definiert wurde. 3.6. Corona Krise Im Rahmen der weltweiten Corona Krise sehen wir das Risiko von starken Werbeetat Kürzungen, Zahlungszielverlängerungen bis hin zu Insolvenzen bei unseren Kunden. Insbesondere durch die massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens sind die Einzelhandelsumsätze massiv eingebrochen, was zu erheblichen Liquiditätsengpassen bei den Werbetreibenden führen kann. Durch ein noch kurzfristigeres Monitoring der Werbetreibenden und den noch intensiveren Austausch mit unserem globalen Netzwerk versuchen wir diesen Risiken entgegen zu wirken, um kurzfristig entsprechende Maßnahmen einleiten zu können. 3.7. Chancen Eine der Hauptaufgaben in den kommenden Geschäftsjahren wird es sein, Geschäfte mit der aktiven Akquisition neuer Kunden und auch mit Hilfe neuer zu bewerbender Produkte bei bestehenden Kunden zu generieren. In diesem Zusammenhang wird auch weiterhin die Erhaltung und stete Verbesserung der personellen Ressourcen angestrebt. Auf Grund der praktizierten Akquise-Maßnahmen gehen wir davon aus, dass die Gesellschaft mittel- und langfristig wachsen wird. Neukundengewinne werden sich sowohl aus Synergieeffekten aus dem Netzwerk der Havas Media Gruppe ergeben, sowie aus dem deutschen Werbemarkt und stellen hierbei entscheidende Wachstumsmotoren dar. Die erreichte Kompetenz aufgrund der von der HMG bisher betreuten internationalen Kunden ist bei der Gewinnung von multinational operierenden und werbetreibenden Unternehmen ein komparativer Wettbewerbsvorteil. Die Corona Krise bringt aber neben den kurzfristigen Stornierungen auch die Chance mit sich, den Kunden in unsicheren Zeiten ein guter Berater zu sein. Durch den engeren Austausch zum Kunden kann sich das Verhältnis noch besser intensivieren und zu längerfristiger Zusammenarbeit führen. 3.8. Gesamtbeurteilung der Chancen und Risiken Als branchenunabhängige Mediaagentur können alle vorstehend genannten Entwicklungen der deutschen Werbewirtschaft und insbesondere die Corona Krise unseren wirtschaftlichen Erfolg wesentlich beeinflussen. Durch unser Risikomanagement untersuchen und bewerten wir zusammen mit unserer Konzernmutter die wesentlichen Trends und Tendenzen der Werbewirtschaft, die Teilnehmergruppen sowie das Umfeld der Werbewirtschaft sowie die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, um angemessene Unternehmensentscheidungen treffen zu können. Im Rahmen der Corona Krise versuchen wir mit den Kunden aber auch mit den Medien noch enger zusammenzuarbeiten, um die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Wirtschaftliche Risiken und Auswirkungen, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sehen wird in diesem Jahr im Rahmen der Corona Krise als im hohen Maß gegeben an. Allerdings können wir ein bestandsgefährdendes Risiko, insbesondere aus der Corona Krise, aktuell nicht erkennen. 4. Prognosebericht Medienagenturen gaben vor der COVID-19-Pandemie eine leicht positive Prognose für den deutschen Werbemarkt für das Jahr 2020 ab. Knapp 30% der Befragten gingen von einem Wachstum von bis zu 1% aus. Für die positive Entwicklung sahen die Befragten vor allem das anhaltende niedrige Zinsniveau, die hohe Produktivität des Standortes Deutschland sowie die unvermindert starke Kaufkraft der Bevölkerung als Gründe. Abschwächend für die Entwicklung der Werbeaufwendungen sollen sich hingegen laut Mediaagenturen drohende Handelskriege, die Auswirkungen des Klimawandels und eine drohende Abkühlung der Weltkonjunktur auswirken. Digital gewinnt und analog verliert nach Einschätzungen einzelner Mediaagenturen. Für 2020 wurden Anstiege um 5% für Online und Mobile geschätzt. Darüber hinaus wurde ein Wachstum in den Bereichen Out of Home (4%), Kino (2%) und Radio (2%) prognostiziert. Die Werbeumsätze für lineares TV sollten hingegen um 3% sinken. Die Experten prognostizierten für Publikumszeitschriften und Tageszeitungen jeweils Rückgänge der Netto-Werbeaufwendungen von 9%. (Quelle: https://www.adzine.de/2020/01/mediaagenturen-geben-leicht-positive-prognose-fuer-den-deutschen-werbemarkt/) Durch die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie wird diese Entwicklung voraussichtlich anders verlaufen, wobei sich die einzelnen Bereiche national und international durchaus unterschiedlich und konträr entwickeln können. Weiterhin sind große Anstrengungen erforderlich, um kontinuierlich Neugeschäfte auf einer soliden Kundenbasis zu generieren. Die Zusammenarbeit und Effizienz der einzelnen Abteilungen unserer Agentur werden permanent überwacht und angepasst, um ein stabiles Einkommen erwirtschaften zu können. Eine der Hauptaufgaben in den kommenden Geschäftsjahren wird es sein, Geschäfte durch die aktive Akquisition neuer Kunden und auch mit Hilfe neuer zu bewerbender Produkte bei bestehenden Kunden zu generieren. Besonderer Fokus wird zudem auf die Pflege des Kundenbestands gelegt. In diesem Zusammenhang wird auch weiterhin die andauernde Verbesserung der personellen Infrastruktur angestrebt, unter anderem in die Förderungs- und Weiterbildungsmaßnahmen der Mitarbeiter in Bereichen: Research, Data & Technology and Programmatic. Dabei sollen insbesondere die Personalkosten dauerhaft in einer gesunden Relation zu Umsatz und den vermittelten Media-Leistungen gehalten werden, ohne die Leistungsfähigkeit der Agentur zu schwächen. Für das Geschäftsjahr 2020 werden trotz der Corona Krise leicht höhere Umsatzerlöse als 2019 erwartet. Die Umsatzerwartung stützt sich insbesondere auf die Gewinnung von Neukunden im Jahr 2019 für 2020, die die Verluste durch COVID-19 ausgleichen. Der Umsatzanstieg wird insgesamt ungefähr im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich liegen. Das Ergebnis vor Ergebnisabführung wird aufgrund höherer Konzernumlagen voraussichtlich im ausgeglichenen Bereich liegen, sofern es nicht zu weitreichenden Stornierungen der Werbetreibenden kommt. In Falle von massiven Stornierungen der Werbetreibenden basierend auf der Corona Krise sehen wir die Möglichkeit von Verlusten bis in den unteren siebenstelligen Bereich. Ziel der Agentur für die kommenden Geschäftsjahre 2020/2021 ist es nun, durch Neugeschäft sowie auch durch Bestandskundenpflege weiteres Wachstum zu generieren und damit weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben.
Frankfurt, den 6. Oktober 2020 Die Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
ANHANG für das Geschäftsjahr 2019der Havas Media Germany GmbH, Frankfurt am MainA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Havas Media Germany GmbH hat ihren Sitz in Frankfurt am Main in der Hedderichstraße 49 und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 41032 eingetragen. Die Havas Media Germany GmbH ist als Media Agentur auf den Ein- und Verkauf von Media-Leistungen und die Beratung von Unternehmen auf dem Gebiet des Media-Services und der Werbung tätig. Die Havas Media Germany GmbH ist zum Abschlussstichtag aufgrund der Größenmerkmale als große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB einzustufen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Alleingesellschafterin HAVAS Holding Deutschland GmbH, Düsseldorf. B. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bei einer betriebsindividuellen Nutzungsdauer von 3 Jahren bewertet. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (betriebsindividuelle Nutzungsdauer zwischen 3 und 13 Jahren) angesetzt, sofern nicht die sofortige Abzugsfähigkeit (§ 6 Abs. 2 EStG) unterstellt oder ein Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG gebildet wurde. Kunstgegenstände (Bilder, Skulpturen und Installationen) werden nicht abgeschrieben. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie den sonstigen Vermögensgegenständen werden gegebenenfalls erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennwert angesetzt. Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten sind mit Ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr werden nach § 256a HGB zum Devisenkassamittel am Abschlussstichtag umgerechnet. Für Forderungen bzw. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt die Umrechnung am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs nur dann, wenn sich hieraus niedrigere Forderungen bzw. höhere Verbindlichkeiten ergeben. C. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände im Jahr 2019 ist in Anlage 1 zum Anhang dargestellt. Die Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen die 100%-Beteiligung an der Havas Sports and Entertainment Germany GmbH, Frankfurt am Main, mit der ein Ergebnisabführungsvertrag besteht. Das Eigenkapital der Havas Sports and Entertainment Germany GmbH betrug zum 31. Dezember 2019 T€ 51. Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung für das Geschäftsjahr 2019 beträgt T€ 9,5 (Vj. T€ 7,9). In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 7.630 (Vj. T€ 14.801) sowie aus dem Cash-Pool T€ 5.487 (Vj. T€ 11.771) enthalten. Das Stammkapital in Höhe von T€ 590 ist vollständig eingezahlt und wird zu 100% von der HAVAS Holding Deutschland GmbH, Düsseldorf gehalten. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Rückstellungen für ausstehende Mediarechnungen und andere Rechnungen, Personalrückstellungen (Urlaub, Boni etc.), Rückstellungen für potenzielle Risiken aus bestehenden Verträgen sowie Rückstellungen für ausstehende Gutschriften. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen T€ 5.029 (Vj. T€ 3.449), sowie dem Cash-Pool in Höhe von T€ 34.125 (Vj. T€ 46.727). D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gesellschaft erbringt typische Media-Dienstleistungen in den Bereichen Print, Funk und Fernsehen sowie Online- und Außenwerbung für inländische und Netzwerkkunden. Die vereinbarten Honorare oder Provisionen werden einschließlich der weiterberechneten Fremdleistungen als Umsatzerlöse angesetzt. In den Umsatzerlösen sind enthalten: Umsätze aus dem Verkauf von Media-Leistungen in Höhe von T€ 261.004 (Vj. T€ 267.228), ein periodenfremder Umsatz in Höhe von T€ 396 aus der Korrektur von Abgrenzungen und Preisweitergabeverpflichtungen, Umsätze aus Erbringung von Leistungen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 2.709 (Vj. T€ 2.138) sowie Erlöse von Media-Vermarktern in Höhe von T€ 8.074 (Vj. T€ 7.784). Diese werden aufgrund der Erbringung bestimmter Leistungen generiert. Eine Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Segmenten oder Märkten ist nicht möglich. Die Umsatzerlöse wurden zu 80 % im Inland sowie zu 20% im Ausland erzielt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 391 (Vj. T€ 741) enthalten, welche in Höhe von T€ 186 (Vj. T€ 678) auf Rückstellungsauflösungen, in Höhe von T€ 206 (Vj. T€ 63) auf Auflösungen von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen entfallen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 106 (Vj. T€ 306), die aus der Ausbuchung von Forderungen und aus unterdotierten Rückstellungen für Nicht-Media-Verpflichtungen resultieren. E. Sonstige Angaben Im Jahr 2019 wurden durchschnittlich 241 Mitarbeiter, ohne die Geschäftsführer, beschäftigt. Diese teilen sich wie folgt auf:
Die zum 31. Dezember 2019 bestehenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen werden in der Anlage 2 zum Anhang zusammenfassend dargestellt. Miet- und Leasingverträge werden geschlossen, um Liquiditätsabflüsse zu verteilen. Risiken aus diesen Verträgen bestehen aus heutiger Sicht nicht. Es bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Bürgschaften, Gewährleistungsverträgen sowie sonstige Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB liegen nicht vor. Im Geschäftsjahr 2019 bzw. bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte die Geschäftsführung der Havas Media Germany GmbH durch:
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung für das Jahr 2019 betragen T€ 1.668 (Vj. T€ 1.601). Gemäß § 285 Nr. 17 HGB beträgt das als Aufwand erfasste Honorar für Abschlussprüfer T€ 66, wovon T€ 60 auf die Jahresabschlussprüfung 2019 und T€ 6 auf andere Bestätigungsleistungen entfallen. Die Havas Media Germany GmbH, Frankfurt am Main, wird als mittelbare Tochtergesellschaft in den Konzernabschluss der Vivendi S.A., Paris, Frankreich, einbezogen. Diese stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Damit ist die Gesellschaft verbundenes Unternehmen zu Vivendi S.A. und deren unmittelbaren und mittelbaren Tochterunternehmen. Der Konzernabschluss der Vivendi S.A. wird bei der Autorité des Marchés Financiers unter der Nummer D.18-0126 veröffentlicht. Für den kleinsten Kreis von Unternehmen wird ein Konzernabschluss von der HAVAS S.A. Puteaux/Frankreich aufgestellt. F. Nachtragsbericht Die getroffenen Einschätzungen hinsichtlich der Auswirkungen aus der Corona Krise, welche im Risikobericht des Lageberichts dargelegt sind, werden als unverändert angesehen. Ansonsten liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung vor, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und im Jahresabschluss oder Lagebericht berücksichtigt werden müssen. G. Gewinnverwendung Der Jahresüberschuss 2019 iHv € 1.390.872,75 wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags in voller Höhe an die HAVAS Holding Deutschland GmbH, Düsseldorf, abgeführt.
Frankfurt, den 6. Oktober 2020 Sven Traichel Gavin Jonderko Andreas Lützel AnlagespiegelHavas Media Germany GmbH, Frankfurt am MainZusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2019 Anlage 1 zum Anhang
Anlage 2 zum Anhang Havas Media Germany GmbH, Frankfurt am Main
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11.11.2020 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Havas Media Germany GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Havas Media Germany GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Havas Media Germany GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 28. Oktober 2020 Deloitte
GmbH
Thomas Ludwig, Wirtschaftsprüfer Thomas Krenzer, Wirtschaftsprüfer |
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