KSD 23 UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jürgen Klingelmeyer seit 15.11.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Naru Investment Pte. Ltd. | 59.90% |
NICE Holdings Co. Ltd. | 40.00% |
NICE D&B Co.Ltd. | 0.00% |
NICE Information Service Co. Ltd. | 0.00% |
NICE Infra Co.Ltd. | 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
4 von 5 angezeigt
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BBS GmbHSchiltachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Bilanz zum 31. Dezember 2018AKTIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018
Anhang für das Geschäftsjahr 2018I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 Satz 1 HGB. Die BBS GmbH, Welschdorf 220, 77761 Schiltach ist beim Amtsgericht Stuttgart im Handelsregister unter der Nummer HRB 741148 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Soweit Angaben nach dem Gesetz wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, haben wir diese in den Anhang genommen. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz sind mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Jahres identisch. Die Bewertung der kurzfristigen Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten erfolgte mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag. Es besteht eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Unternehmens zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen. Auf entsprechende Angaben im Lagebericht wird verwiesen. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Anlagevermögen Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, bewertet. Das Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gem. § 248 II HGB wird in Anspruch genommen. Sie werden gem. § 255 II HGB mit den bei deren Entwicklung anfallenden Herstellungskosten bewertet. Diese entsprechen den Vollkosten (§ 255 II HGB). Fremdkapitalzinsen wurden nicht mit einbezogen. Die Eigenschaft als aktivierungsfähiger Vermögensgegenstand konkretisieren wir für unsere Entwicklungsprojekte anhand jeweils individuell bestimmter Ziele im Rahmen einer detaillierten Gesamtplanung. Die Erreichung der Zielvorgaben wird durch unser Projektcontrolling laufend überwacht. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Für die in der Berichtsperiode angeschafften Wirtschaftsgüter erfolgt die Abschreibung entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Darstellung des Bruttoanlagenspiegels erfolgt auf der Seite 9 des Anhangs. 2. Umlaufvermögen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu durchschnittlichen Herstellungskosten angesetzt. Diese umfassen neben dem Fertigungsmaterial, den Fertigungslöhnen und den Abschreibungen die aktivierungspflichtigen Material- und Fertigungsgemeinkosten. Für Bestandsrisiken werden ausreichende Abschläge gebildet. Die Bewertung der Vorräte erfolgt verlustfrei. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken angesetzt. Neben Einzelwertberichtigungen zu Forderungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. 3. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen werden so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen. Im Wesentlichen betreffen diese Personalrückstellungen (TEUR 958), Prämien und Boni (TEUR 725), Gewährleistungen (TEUR 65), Abschlusskosten (TEUR 53), Rückbauverpflichtungen (TEUR 266) sowie sonstige Rückstellungen (TEUR 111). 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie gliedern sich wie folgt nach ihrer Restlaufzeit:
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 1.726 durch Sicherungsübereignungen gesichert. Die im Geschäftsjahr neu aufgenommen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgten größtenteils über koreanische Banken. Usus ist hierbei eine vertragliche Laufzeit von einem Jahr bei jährlicher Verlängerung der Verträge. Die wirtschaftliche Intension ist eine langfristige Partnerschaft. Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 25.884. Davon ist in Höhe von TEUR 25.646 ein Rangrücktritt erklärt. 5. Latente Steuern Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen werden verrechnet angesetzt. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz liegt bei 15 % für Zwecke der Körperschaftsteuer, bei 11,4 % für Zwecke der Gewerbesteuer und bei 5,5 % für Zwecke des Solidaritätszuschlages. Der Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt 325 %. Er ergibt sich als Mittel aus dem Hebesatz von Schiltach und von Herbolzheim.
6. Ausschüttungssperre Gemäß § 268 Abs. 8 HGB sind insgesamt TEUR 4.279 ausschüttungsgesperrt; davon TEUR 2.373 aus selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen und TEUR 1.906 aus aktiven latenten Steuern. III. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse verteilen sich auf Inlands- und Auslandserlöse wie folgt:
Die Umsätze gliedern sich in Lieferungen von Rädern, Zubehör und Werkzeugen in Höhe von TEUR 82.428, die Lieferung von Nebenprodukten wie Aluminiumspäne und Schrotträder in Höhe von TEUR 7.390 sowie diverse Dienstleistungen in Höhe von TEUR 869. IV. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter
2. Gesellschaftsorgane Der Geschäftsführung gehören an:
1) Herr Günther Bartosch wurde mit Wirkung
zum 2. November 2018 als Geschäftsführer
abberufen.
Alle Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft gemeinsam. Jeder der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BG befreit. Gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer. 3. Weitere Angaben Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der NICE Holdings Co. Ltd., Seoul, Südkorea, die einen Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 aufstellt. Vom Abschlussprüfer wurden im Jahr 2018 TEUR 258 abgerechnet. Davon fallen auf Abschlussprüfung (inkl. Zwischenabschlüssen) TEUR 86, auf andere Bestätigungsaktionen TEUR 25 und sonstige Beratungsleistungen TEUR 147. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB beläuft sich zum 31. Dezember 2018 auf rd. TEUR 17.107. Davon belaufen sich die Verpflichtungen von bis zu einem Jahr auf TEUR 5.209. Vom Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind TEUR 4.800 durch Bürgschaften seitens der Gesellschafter besichert. 4. Ergebnisse nach dem Schluss des Geschäftsjahres Nach Ende des Berichtsjahres haben die Gesellschafter bis April 2019 weitere Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 5.000 eingebracht. 5. Ergebnisverwendungsvorschlag Die gesetzlichen Vertreter werden der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den zum 31. Dezember 2018 ausgewiesenen Fehlbetrag in Höhe von EUR 11.392.298 mit dem Verlustvortrag in Höhe von EUR 4.386.226 auf neue Rechnung vorzutragen.
Schiltach, den 7. Oktober 2019 Jürgen Klingelmeyer Brutto-Anlagenspiegel
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die BBS GmbH entwickelt, produziert und vertreibt hochwertige, technologisch anspruchsvolle Leichtmetallräder für PKWs. Die Vertriebstätigkeiten sind in die Bereiche OEM (Erstausrüstung der PKW-Hersteller), Tuner sowie Aftermarket mit der Eigenmarke BBS gegliedert. Die Besonderheit unserer Produkte liegt sowohl in der Größe bis zu 22 Zoll, den angewendeten Technologien (Flow Forming, Tampondruck, Laserbeschriftung) sowie der Produktion in kleinen Losgrößen. Zu unseren OEM-Kunden zählen insbesondere die Hersteller von Premiumfahrzeugen. Im Aftermarket sind es Zubehör- und Reifenhändler, Autohäuser und Werkstattketten sowie Importeure. Wir produzieren unsere Räder ausschließlich in unseren beiden deutschen Werken Schiltach und Herbolzheim über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Als Nischen- und Spezialanbieter im Premiumsegment sind wir von der produzierten Stückzahl her deutlich kleiner, aber flexibler als unsere Wettbewerber. Oberstes Ziel für uns ist eine hohe Kundenzufriedenheit. 2. Forschung und Entwicklung 23 Mitarbeiter sind mit Themen der Produkt- und Prozessentwicklung beschäftigt. Dieser Bereich umfasst die Abteilungen Konstruktion, Prozessentwicklung und Prüffeld. Mit unserem Prüffeld sind wir zertifiziertes Prüfungsunternehmen. Die Gesamtaufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen im Geschäftsjahr TEUR 2.129 (Vj. TEUR 2.451). Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit sind innovative Produkte und die Optimierung der Produktionsverfahren. Bei der Fehler-Möglichkeiten-Einfluss-Analyse und in Computersimulationen des Gießprozesses werden die Radeigenschaften schon in der Konstruktionsphase ermittelt und optimiert. Prototypen müssen ihre Qualität auf Prüfständen im Labor unter extremen Testbedingungen beweisen. Im OEM-Bereich sind wir Entwicklungspartner der Automobilhersteller für deren vorgegebene Raddesigns. Der Fokus im Premiummarkt liegt dabei auf großen Rädern mit individualisierten Oberflächen. Ergebnis sind Räder mit sehr guter Qualität bei maximaler Umweltfreundlichkeit. Ein entscheidender Erfolgsfaktor für die BBS bleibt eine vertrauensvolle, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Entwicklungsabteilungen der OEM-Kunden, um Projekte bei kleiner werdenden Zykluszeiten termingerecht entwickeln und realisieren zu können. Im Aftermarket-Bereich gestalten und entwickeln wir eigene Raddesigns unter der Marke BBS. "Stabiler, leichter, ästhetischer" lautet unser Motto an dieser Stelle. Die Räder sind in drei Produktlinien unterteilt: Forged Line (Schmiederäder), Performance Line (Flow Forming Räder) und Design Line (Gussräder ohne Flow Forming). 3. Mitarbeiter Wesentlicher Schlüssel für unseren Erfolg sind unsere Mitarbeiter und Prozesse. Die Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie die Leistungsbereitschaft unserer Mitarbeiter sind das Fundament, um uns den künftigen Herausforderungen optimal stellen zu können. Zum Ende des Berichtsjahres haben wir 628 festangestellte Mitarbeiter beschäftigt (Ende des Vj. 598). Darüber hinaus waren im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung zum Jahresende 19 Leiharbeitnehmer für uns tätig. Der Abschluss von befristeten Verträgen und die Beschäftigung von Leiharbeitern ermöglichen es uns, auf eventuelle Nachfrageschwankungen flexibel zu reagieren. Die Besetzung von Fach- und Führungspositionen mit qualifizierten Mitarbeitern ist ein erfolgskritischer Faktor für BBS. Dazu kommt der Unsicherheitsfaktor in Form des sich verschärfenden Fachkräftemangels. Die sorgfältige Auswahl von Mitarbeitern sowie deren kontinuierliche Weiterentwicklung und Begleitung auf ihrem beruflichen Weg ist daher eine zentrale Aufgabe unseres Personalmanagements. Die Zahl der Auszubildenden lag zum Stichtag bei 22, davon 2 Frauen. Wir bieten ein breites Spektrum gewerblicher Ausbildungsberufe an und versuchen über die Teilnahme an verschiedenen Programmen wie dem Girl's Day oder an verschiedenen Berufsmessen auch weiterhin jungen Menschen zu zeigen wie spannend und vielseitig eine Ausbildung in einem Produktionsunternehmen sein kann. Die Übernahmequote - unter Berücksichtigung freiwilliger Austritte - liegt seit mehreren Jahren bei über 90 %. Als verantwortungsvoller Arbeitgeber ist es für uns selbstverständlich, alles zu tun, um arbeitsbedingte Erkrankungen und Unfälle unserer Mitarbeiter zu vermeiden. Den Erfolg von Maßnahmen zu Unfallprävention und Arbeitssicherheit messen wir mit dem Indikator Unfall- und Krankenquote. Unser Ziel ist eine stetige Verbesserung dieser Kennzahl. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Der weltweite PKW-Absatz lag 2018 mit 85 Mio. Fahrzeugen auf dem Niveau von 2017. Der Handelskonflikt zwischen den USA und China, Produktionseinbußen der PKW-Hersteller aufgrund der Umstellung auf einen neuen Abgas-Prüfstandard (WLTP) sowie die Dieselthematik haben die Automobilindustrie belastet. In Europa wurden 2018 etwas mehr PKWs abgesetzt als in 2017 (+1%). Hier hat vor allem der britische Automarkt gebremst, der den schwersten Einbruch seit 2008 erlitten hat (-7%). Auch der deutsche Markt ist leicht zurückgegangen (-1%), wobei 2017 ein sehr starkes Jahr gewesen ist. In den für Premium-Fahrzeuge wichtigen Märkten USA und China hat sich der Absatz abgeschwächt. In China waren die PKW-Verkäufe zum ersten Mal seit zwei Jahrzehnten rückläufig und sanken um 6% gegenüber 2017. Gegen den Trend konnten allerdings die für die BBS-Produkte relevanten deutschen Premium-Hersteller ihre Marktanteile in China steigern. In den USA gab es für den gesamten PKW-Markt ein leichtes Plus von 0,3%. Das für BBS relevante Segment der SUVs und Light Trucks erfuhr allerdings eine ungebremste Nachfrage und stieg überproportional um 8%. 2019 erwartet der Verband der Automobilindustrie (VDA) für den PKW-Weltmarkt einen leichten Anstieg um 1% auf 85,9 Mio. Fahrzeuge. Globale Risiken wie die US-Handelspolitik, mögliche Sonderzölle für deutsche PKW in den USA, die Konjunkturentwicklung in China und der immer noch unklare Ausstieg Großbritanniens aus der EU belasten den kurzfristigen Ausblick im Allgemeinen und insbesondere die stark exportorientierte deutsche Autoindustrie. Dazu kommt weiterhin das Thema WLTP, welches sich auch in 2019 (in verminderter Form) auswirken wird. 2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Im Geschäftsjahr wurde unser Ergebnis im Wesentlichen von zwei Faktoren beeinflusst, die sich stark negativ auf den Umsatz ausgewirkt haben. Zum einen die Umstellung auf den neuen Abgas- und Verbrauchsstandard WLTP. WLTP steht für "Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure". Dabei geht es um ein Messverfahren, das zu realistischeren Werten bei den Schadstoffemissionen und beim Verbrauch führen soll. Seit September 2018 dürfen nur noch Autos zugelassen werden, die den neuen Prüfstandard durchlaufen haben. Bei den Autobauern kam es wegen der Umstellung zu Produktionsdrosselungen und Lieferengpässen. Die reduzierten Mengen der Automobilhersteller haben sich direkt auf unsere Absatzmengen ausgewirkt. Zum anderen hat unser größter Kunde Porsche beginnend im Februar 2018 die Produktion seiner Dieselmodelle eingestellt. Dies hat uns in besonderem Maße getroffen, da wir hohe Anteile für die SUV-Modelle liefern. Grundsätzlich hat die Unsicherheit bezüglich der Dieseltechnik die Nachfrage nach entsprechenden Fahrzeugen gehemmt. Da eine große Unsicherheit vorherrschte, wann welche Modellkonfiguration eine Freigabe nach WLTP erhalten und die entsprechenden Räder wieder in höheren Mengen abgerufen werden, konnten wir unsere Kapazitäten nicht in demselben Maße senken, wie die Absatzmengen gesunken sind. Ansonsten wären wir das Risiko einer eingeschränkten Lieferfähigkeit bei wieder steigenden Abrufen eingegangen. Dies hat dazu geführt, dass das Ergebnis zweifach negativ belastet wurde: durch die reduzierten Umsatzerlöse und durch eine erhöhte Fixkostenbelastung. In den Vorjahren haben wir in hohem Maße vor allem personelle Kapazitäten aufgebaut. Dies war eine Reaktion auf bestehende Lieferschwierigkeiten in 2016 sowie die von den Kunden geforderten hohen Absatzmengen in den Jahren ab 2017. Wir weisen damit im Berichtsjahr ein stark negatives Ergebnis von TEUR -11.392 aus, was nochmals deutlich unter dem Vorjahresergebnis von TEUR -7.762 liegt. Die Umsatzerlöse liegen im Berichtsjahr mit TEUR 90.686 auf dem Niveau des Vorjahres (TEUR 90.518). Die Umsätze generieren wir im Wesentlichen im Inland (88%). Das OEM-Geschäft macht mit 74% weiterhin den größten Umsatzanteil aus. Innerhalb des OEM-Segments ist Porsche der größte Kunde mit einem Anteil von 54%, wobei dieser Anteil gegenüber dem Vorjahr (79%) deutlich gesunken ist. Die weiteren Umsatzerlöse teilen sich auf in die Bereiche Aftermarket (15%), Tuner (3%) sowie Sonstiges (8%, Verkauf von Nebenprodukten wie Aluminiumspänen und die Erbringung von Dienstleistungen (Lackieren). Die Materialaufwandsquote ist gegenüber dem Berichtsjahr von 41% auf 43% angestiegen, was im Wesentlichen auf eine angestiegene Schrottquote und gesunkene Verkaufspreise aufgrund vereinbarter savings zurückzuführen ist. Für 2019 planen wir mit einer sinkenden Materialaufwandsquote, was durch eine Senkung der Ausschussquote erreicht werden soll. Dazu sind entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Dies hat positive Auswirkungen zum einen auf die Einsatzmenge an Rohmaterial. Zum anderen führt dies zu geringeren Verkäufen von Material wie Spänen und Schrotträdern, die einen negativen Rohertrag bringen. Da es bereits Anfang 2016 zu Lieferengpässen gekommen war, haben wir in der zweiten Jahreshälfte 2016 damit begonnen zusätzliche personelle Kapazitäten aufzubauen, um 2017 mit einem ausgeweiteten Schichtmodell anzugehen. Die Mitarbeiterzahl stieg damit seit Ende 2016 stark an. Zusammen mit den seitherigen Tariferhöhungen führt dies zu steigenden Personalaufwendungen. Die Personalaufwandsquote erhöhte sich von 43% im Vorjahr auf 48% im Berichtsjahr (unter Berücksichtigung der unter den bezogenen Leistungen gebuchten Aufwendungen für Zeitarbeitnehmer). 2019 wird sich die Personalaufwandsquote deutlich verringern, da wir zum einen aufgrund von Investitionen und Prozessoptimierungen in einigen Produktionsbereichen vom 4-Schicht-Betrieb wieder auf 3-Schicht-Betrieb gehen können. Zum anderen planen wir durch eingeleitete Maßnahmen die Ausschussquote deutlich zu senken sowie die Prozesse zu optimieren, was zu einer weiteren Reduzierung der Personalaufwendungen führen wird. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten wir durch Kosteneinsparungsmaßnahmen gegenüber dem Vorjahr um 5% reduzieren. Die Finanzierungkosten haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 732 deutlich erhöht. Dies resultiert aus einer Erhöhung der Gesellschafterdarlehen, die zum Ausgleich der operativen Verluste gegebenen wurden. Auf Basis der weiteren Unterstützung durch unsere Gesellschafter planen wir unter Berücksichtigung der eingeleiteten Maßnahmen zur Senkung der Material- und Personalaufwendungen eine Verbesserung des Ergebnisses in den Folgejahren. In 2019 wird dies noch nicht zu einem positiven Ergebnis führen, für 2020 planen wir aber mit einem leichten Jahresüberschuss. 3. Finanzlage Die stark negative Ertragssituation wirkt sich negativ auf die Finanzlage aus. Unsere Finanzlage ist stark angespannt. Die Bilanzsumme reduzierte sich von TEUR 58.745 im Vorjahr auf TEUR 58.487. Die genannten Beträge ergeben sich ohne Berücksichtigung des Postens 'Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag' und dienen als Bezugsgröße für die nachfolgend ausgewiesenen Verhältnisse. Der hohe negative operative Cashflow im Berichtsjahr (TEUR -20.010) wurde im Wesentlichen durch unsere Gesellschafter in Form von rangrückgetretenen Darlehen ausgeglichen. Im Berichtsjahr sind TEUR 18.500 in Form von Gesellschafterdarlehen zugeflossen. Die zum Stichtag rangrückgetretenen Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 25.600 übersteigen das aus den hohen Verlusten der letzten beiden Jahre resultierende negative Eigenkapital (TEUR -13.250) deutlich. Der Anteil der Gesellschafterdarlehen an der Bilanzsumme liegt zum Stichtag bei 44%. Die Unterstützung durch die Gesellschafter ist auch weiterhin von hoher Bedeutung und zugesagt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringerten sich um TEUR 1.624 auf TEUR 30.228 (52% der Bilanzsumme). Zum einen wurde ein Darlehen bei einer koreanischen Bank während des Berichtsjahres zu einem um TEUR 600 geringeren Betrag verlängert, zum anderen wurde die Kontokorrent-Linie in geringerem Maße in Anspruch genommen als zum Stichtag des Vorjahres. Zusätzliche Finanzmittel in Höhe von TEUR 5.785 wurden über den Verkauf der Anteile der BBS of America, Inc. an ein Tochterunternehmen des Gesellschafters generiert. BBS of America, Inc. wird weiterhin operativ durch die BBS GmbH geführt, sodass sich in dieser Geschäftsbeziehung keine Änderungen ergeben. Für Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte (inklusive aktivierter Entwicklungskosten) wendeten wir im Berichtsjahr TEUR 3.116 auf. Die Investitionen im Bereich des Sachanlagevermögens wurden in Höhe von TEUR 1.742 durch Mietkauf finanziert. Die Investitionen dienten im Wesentlichen zur Kapazitätserweiterung im Bereich Diamantdrehen, zur weiteren Automatisierung im Finishing und zur Optimierung der Werkzeugvorbereitung im Bereich der Gießerei. Weitere signifikante Auswirkungen auf die Liquiditätslage haben die ausstehenden Erstattungen der EEG-Umlage aus den Jahren 2014 bis 2018 in einer Höhe von TEUR 9.924, die als Forderungen in der Bilanz des Berichtsjahrs ausgewiesen sind. Die nicht erfolgte Rückerstattung der in den Jahren 2014 bis 2018 in vollem Umfang geleisteten EEG-Umlage beeinträchtigt die laufende Liquidität wesentlich. Da die reduzierte EEG-Belastung für das Jahr 2018 direkt von einem positiven Bescheid für das Jahr 2014 abhängig ist, ist auch in 2018 weiterhin die volle EEG-Belastung zu tragen gewesen, was die Liquiditätslage entsprechend verschlechtert. Ursprünglich dafür war ein Sondereffekt in der relevanten Datenbasis für die Beantragung der EEG-Befreiung für das Jahr 2014, wodurch die Befreiung durch das zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für das Jahr 2014 bisher verweigert wird. Aufgrund einer Änderung der Gesetzesgrundlage wurden die Anforderungen zur Beantragung der EEG-Befreiung für die Jahre ab 2015 erhöht, die wir nicht mehr erreichen. Um eine bestehende Härtefallregelung für die Jahre 2015 bis 2018 in Anspruch nehmen zu können, muss ein bestandskräftiger Bescheid über die EEG-Befreiung für das Jahr 2014 vorliegen. In dem Verfahren das Jahr 2014 betreffend haben wir einen Ablehnungsbescheid des BAFA erhalten. Wir haben eine entsprechende Klage eingereicht und im Oktober 2018 in erster Instanz beim Verwaltungsgericht Frankfurt a.M. obsiegt. Das BAFA hat Berufung eingelegt. Wir sind nach wie vor vom Erfolg unserer Klage überzeugt. Wir haben dementsprechend weiterhin eine Forderung in Höhe von TEUR 9.924 bilanziert, die im Falle eines letztinstanzlichen Unterliegens vor Gericht ergebniswirksam ausgebucht werden müsste. Dies würde unsere Ertrags- und Finanzlage massiv verschlechtern. Wir befinden uns aktuell in einer stark angespannten Liquiditätssituation, die auf ein Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hinweist, die Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen und ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs.2 Satz 3 HGB darstellen kann. Unsere positive Fortführungsprognose erfordert, dass sich unsere Planungsannahmen mit der der Planung innewohnenden Unsicherheit qualitativ und quantitativ erfüllen sowie dass unsere externen Finanzierungspartner als auch unsere Gesellschafter ihr Liquiditätsengagement weiterhin aufrechterhalten bzw. bei Nichteintreten der Planungsprämissen und -ziele ausweiten. 4. Vermögenslage Das Sachanlagevermögen ist im Berichtsjahr um TEUR 519 gesunken und macht 28% der Bilanzsumme aus (Vorjahr: 29%). Investitionen in Höhe von TEUR 5.310 wurden im Rahmen von operativem Leasing finanziert, sodass sich diese nicht in der Bilanz niederschlagen. Die immateriellen Vermögenswerte, die sich im Wesentlichen durch die Aktivierung von Entwicklungsleistungen ergeben, sanken ebenfalls leicht um TEUR 96 auf TEUR 2.531. Das Umlaufvermögen ist im Berichtsjahr mit TEUR 37.764 auf dem Niveau des Vorjahres (TEUR 37.588), was einem Anteil an der Bilanzsumme von 65% entspricht (Vorjahr: 64%). Dem Abbau der Vorräte um TEUR 2.551 stehen ein Aufbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.325 und den Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 402 gegenüber. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden die Forderungen gegenüber dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) auf Rückerstattung der EEG-Beiträge für die Jahre 2014 bis 2018 ausgewiesen. Aktuell befinden wir uns in einem Rechtsstreit mit dem BAFA, in dem wir im Berichtsjahr in erster Instanz obsiegt haben. Die Forderungen betragen zum Berichtsstichtag TEUR 9.924, die im Falle eines letztinstanzlichen Unterliegens vor Gericht ergebniswirksam ausgebucht werden müssten. Das Trade Working Capital hat sich von TEUR 14.050 im Vorjahr auf TEUR 17.821 im Berichtsjahr erhöht. Diese Erhöhung ergibt sich trotz der gesunkener Vorräte durch stark reduzierte Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Das deutlich negative Ergebnis in den letzten beiden Jahren führt dazu, dass das bilanzielle Eigenkapital zum Bilanzstichtag negativ ist (TEUR -13.250). Die im Rang zurückgetretenen Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 25.600 decken das Defizit ab. 5. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus unterjährig auf der Entwicklung des Betriebsergebnisses vor Abeschreibung, Zinsen und Steuern (EBITDA) und auf der Umsatz- und Absatzentwicklung. Im Gesamtjahresvergleich konnte der Umsatz zwar um 0,2 % auf 90.686 TEUR gesteigert werden. Allerdings reduzierte sich die Gesamtabsatzmenge der Räder um 4 %. Im Abschlussjahr 2018 betrug das EBITDA -6.229 TEUR. Im Vergleich zum Vorjahr (-5.946 TEUR) verschlechterte sich dies um weitere 283 TEUR. 6. Geschäftsführung Zum 02. November 2018 wurde der bis dahin alleinige Geschäftsführer H. Bartosch abberufen. Seit dem 02. November 2018 hat die BBS GmbH mit H. Klingelmeyer und H. Eigel wieder zwei Geschäftsführer. Beide sind bereits langjährig bei der BBS GmbH in verschiedenen Funktionen tätig und haben breite Erfahrung in der Automobilbranche. III. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 1. Prognosebericht Die im Lagebericht 2017 getroffene Umsatzprognose in Höhe von TEUR 112.903 wurde im Berichtsjahr nicht erreicht, was sich entsprechend negativ auf das Ergebnis ausgewirkt hat. Zum einen hat die Umstellung auf den neuen Abgas- und Verbrauchsstandard WLTP bei den Automobilherstellern zu deutlichen Produktionseinbußen geführt, da viele Modelle keine Freigabe nach dem neuen Standard hatten und die Produktion entsprechend gedrosselt wurde. Die reduzierten Mengen der Automobilhersteller haben sich direkt auf unsere Absatzmengen ausgewirkt. Zum anderen hat unser größter Kunde Porsche beginnend im Februar 2018 die Produktion seiner Dieselmodelle eingestellt. Dies hat uns in besonderem Maße getroffen, da wir hohe Anteile für die SUV-Modelle liefern. Grundsätzlich hat die Unsicherheit bezüglich der Dieseltechnik die Nachfrage nach entsprechenden Fahrzeugen gehemmt. Vor diesem Hintergrund wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 90.686 erreicht, was eine Prognoseerreichung von 80% bedeutet. Die im Folgenden beschriebenen zukunftsgerichteten Aussagen und Informationen beruhen auf den heutigen Erwartungen und Einschätzungen der Gesellschaft. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Unsicherheiten. Viele Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs der BBS GmbH liegen, wirken sich auf die Geschäftsaktivitäten sowie die Ergebnisentwicklung aus. Globale Risiken wie die US-Handelspolitik, mögliche Sonderzölle für deutsche PKW in den USA, die Konjunkturentwicklung in China und der immer noch unklare Ausstieg Großbritanniens aus der EU belasten den kurzfristigen Ausblick im Allgemeinen und insbesondere die stark exportorientierte deutsche Autoindustrie. Dazu kommt weiterhin das Thema WLTP, welches sich auch in 2019 (in verminderter Form) auswirken wird. Die folgenden Prognosen für 2019 und 2020 basieren auf dem mehrjährigen Businessplan der BBS GmbH, dem detaillierte Annahmen zugrunde liegen. Für 2019 planen wir mit Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 81.000. Durch eine geplante Stärkung des Aftermarket- und Tunergeschäfts soll der OEM-Anteil von 73% in 2019 auf 69% in 2020 sinken. In der Ertragslage streben wir eine deutliche Verbesserung an, die im Wesentlichen auf einer verbesserten Materialaufwands- und Personalaufwandsquote beruht. Die zugrunde liegenden Annahmen und Maßnahmen zielen auf eine Verbesserung der Ausschussquote ab, was zu verringertem Material- und Personaleinsatz führt. Auch die in 2018 finalisierten Großinvestitionsprojekte in den bearbeitenden und umformenden Bereichen werden zu einer erhöhten Qualität und verringertem Personaleinsatz führen. Zudem wurde mit der IG Metall im April 2019 ein Ergänzungstarifvertrag bis Ende 2020 vereinbart, der zu deutlichen Einsparungen führt. Teile dieser Maßnahmen werden erst in 2020 voll wirksam, sodass wir auch erst in 2020 ein leicht positives Ergebnis erwarten. Unsere Gesellschafter haben dieser Planung zugestimmt und ihre Unterstützung zugesagt. Im Februar 2019 ist wie geplant ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 3.000 gegeben worden. Für die Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren gehen wir von folgenden Werten aus. Das EBITDA wird sich auf TEUR -5.100 verbessern. Bei der Absatzmenge erwarten wir eine weitere Reduzierung um 4,5 %. Demzufolge wird sich auch der Umsatz auf TEUR 81.000 reduzieren. 2. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Der Automobilzuliefermarkt ist weiterhin von einer hohen Wettbewerbsintensität geprägt, was zu hohem Preisdruck führt. Zugleich wälzen die OEMs immer mehr Entwicklungsleistungen und unternehmerisches Risiko auf ihre Lieferanten ab und erwarten Beiträge in Form von Preisnachlässen oder Effizienz-Rabatten. Globale Risiken wie die US-Handelspolitik, mögliche Sonderzölle für deutsche PKW in den USA, die Konjunkturentwicklung in China und der immer noch unklare Ausstieg Großbritanniens aus der EU belasten den kurzfristigen Ausblick im Allgemeinen und insbesondere die stark exportorientierte deutsche Autoindustrie. Dazu kommt weiterhin das Thema WLTP, welches sich auch in 2019 (in verminderter Form) auswirken wird. Im europäischen Wettbewerbsumfeld der Radindustrie können wir eine breite Investitionstätigkeit in neue Werke und Anlagen ausmachen, die bei geringem Wachstum der OEM mittelfristig in einen Angebotsüberhang münden kann. Positiv ist, dass der Wettbewerb mit chinesischen Radherstellern bis 2021 mit Strafzöllen belegt ist. Ertragsorientierte Risiken: Wesentlich entscheidend für den Erfolg ist die Umsatzrealisierung. Aufgrund unserer aktuellen Kostenstruktur stellen Schwankungen und Verschiebungen in den Mengen-Abrufen ein erhebliches Ertragsrisiko dar. Der Kostendruck durch den Wettbewerb wird weiter zunehmen. Durch unsere konsequente Konzentration auf den Premiummarkt mit großen, technologisch anspruchsvollen und gewichtsmäßig leichten Rädern mit anspruchsvoller Oberfläche wird dieser Effekt zumindest teilweise abgefedert. Auch dem von den OEM-Kunden vorgegeben Rationalisierungsdruck (savings) können wir uns nicht verschließen. Bei allen OEMs ist ein Trend zur Einforderungen von Nominierungsgeld erkennbar. Insofern ist es wichtig strategische Partnerschaften weiter zu entwickeln und zu festigen. Eine kurzfristige Ausweitung des Kundenportfolios ist nur stark eingeschränkt machbar. Dem müssen wir mit der permanenten Verbesserung unserer Prozesse und Abläufe sowie Investitionen in neue Techniken und Technologien begegnen. Notwendig sind auch Ersatzinvestitionen, die damit gekoppelt werden können. Die Entwicklung der Ausschussquote ist maßgebend für die geplanten Materialaufwands- und Personalaufwandsquote und stellt damit eine wesentliche Voraussetzung für die Erreichung unsere Ergebnisziele in 2019 und 2020 dar. Beschaffungsseitige Risiken, im Wesentlichen Preissteigerungen für den Hauptrohstoff Aluminium, werden durch Preisgleitklauseln in allen OEM-Verträgen reduziert. Die Händlerprämie, die beim Bezug von Aluminium zu leisten ist, ist zu großen Teilen in diese Preisgleitklauseln integriert, so dass dieses Preisrisiko ebenfalls reduziert wurde. Finanzwirtschaftliche Risiken: Das bilanzielle Eigenkapital ist zum Berichtsstichtag negativ (TEUR -13.250). Grund dafür ist das im Berichtsjahr stark negative Ergebnis. Durch die mit Rangrücktritt gegebenen Gesellschafterdarlehen (TEUR 25.600) kann dieses Defizit ausgeglichen werden. Das finanzielle Engagement unserer Gesellschafter ist weiterhin von wesentlicher Bedeutung. Wir sind ein sehr anlagenintensives Unternehmen mit einem dauerhaft erheblichen Investitionsvolumen in Kapazitätserweiterung, Ersatz von Anlagen und Rationalisierung. Wir rechnen mit einem kontinuierlichen jährlichen Investitionsvolumen in Höhe von 5-8% des Umsatzes. Die Sicherstellung der Finanzierung stellt eine wesentliche Herausforderung dar. Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, haben keine maßgeblichen Auswirkungen. Signifikante Auswirkungen auf die Liquiditätslage haben die ausstehenden Erstattungen der EEG-Umlage aus den Jahren 2014 bis 2018 in einer Höhe von TEUR 9.924, die als Forderungen in der Bilanz des Berichtsjahrs ausgewiesen sind. Die nicht erfolgte Rückerstattung der in den Jahren 2014 bis 2018 in vollem Umfang geleisteten EEG-Umlage beeinträchtigt die laufende Liquidität wesentlich. Da die reduzierte EEG-Belastung für das Jahr 2018 direkt von einem positiven Bescheid für das Jahr 2014 abhängig ist, ist auch in 2018 weiterhin die volle EEG-Belastung zu tragen, was die Liquiditätslage entsprechend belastet. Wir haben eine entsprechende Klage eingereicht und im Oktober 2018 in erster Instanz beim Verwaltungsgericht Frankfurt a.M. obsiegt. Das BAFA hat Berufung eingelegt. Wir sind nach wie vor vom Erfolg unserer Klage überzeugt. Wir haben dementsprechend weiterhin eine Forderung in Höhe von TEUR 9.924 bilanziert, die im Falle eines letztinstanzlichen Unterliegens vor Gericht ergebniswirksam ausgebucht werden müsste und unsere Ertrags- und Finanzlage massiv verschlechtern würde. Eine zeitliche Dimension der gerichtlichen Klärung ist momentan nicht abzusehen. 3. Chancenbericht Die immer weitergehende Diversifizierungen der von den OEM angebotenen Rädern je Fahrzeug führt zu immer kleineren Produktionslosen, das boomende SUV- und Premium-Segment zu erhöhten Bedarfen für große Räder. Als Nischenanbieter im Premiummarkt fokussieren wir uns genau auf diese Bedarfe. Die Investitionen und Optimierungsmaßnahmen zielen auf die Flexibilität der Produktion und die Bedienung von anspruchsvollen Kundenbedarfen vor allem die Oberflächen der Räder betreffend ab. Im Aftermarket-Bereich wurden weitere Vertriebspartner wie große Reifenhandelsketten gewonnen, was sich nachhaltig auf die in diesem Segment erzielbaren Umsätze und Deckungsbeiträge auswirkt. Ebenso werden die Exportaktivitäten hauptsächlich in Richtung Asien deutlich verstärkt. Die weltweit sehr hohe Bekanntheit der Marke BBS unterstützt diese Aktivitäten in hohem Maße. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität in Entwicklung und Produktion begegnen. Die hohe Qualität unserer Ausbildung und die kontinuierliche Übernahme unserer Auszubildenden wirken dem Risiko des sich verschärfenden Fachkräftemangels entgegen. 4. Gesamtaussage Wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in einem schwierigen Markt- und Wettbewerbsumfeld, in dem sich verschärfenden Fachkräftemangel sowie der Sicherung des dauerhaft erforderlichen erheblichen Investitionsvolumens. Vor dem Hintergrund unserer konsequenten strategischen Ausrichtung auf das SUV- und Premium-Segment im OEM-Bereich und der Stärkung des Aftermarkets, erheblichen Optimierungen in der Effizienz unserer Prozesse und Abläufe sowie weiteren gezielten Investitionen im Bereich Technik und Technologie und Ersatzinvestitionen sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Wir befinden uns aktuell in einer stark angespannten Liquiditätssituation, die auf ein Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hinweist, die Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen und ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs.2 Satz 3 HGB darstellen kann. Unsere positive Fortführungsprognose erfordert, dass sich unsere Planungsannahmen mit der der Planung innewohnenden Unsicherheit qualitativ und quantitativ erfüllen sowie dass unsere externen Finanzierungspartner als auch unsere Gesellschafter ihr Liquiditätsengagement weiterhin aufrechterhalten bzw. bei Nichteintreten der Planungsprämissen und -ziele ausweiten. IV. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanz Instrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Im kurzfristigen Bereich finanzieren wir uns überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Unternehmens ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird ein rollierender Liquiditätsplan eingesetzt, der kurzfristig einen tagesgenauen und mittelfristig einen Überblick auf Wochen- und Monatsebene über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. V. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Schiltach, den 7. Oktober 2019 Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die BBS GmbH, Schiltach Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BBS GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BBS GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die Angaben in Anhang und Lagebericht in denen die gesetzlichen Vertreter folgendes beschreiben: "Weitere signifikante Auswirkungen auf die Liquiditätslage haben die ausstehenden Erstattungen der EEG-Umlage aus den Jahren 2014 bis 2018 in einer Höhe von TEUR 9.924, die als Forderungen in der Bilanz des Berichtsjahrs ausgewiesen sind. Die nicht erfolgte Rückerstattung der in den Jahren 2014 bis 2018 in vollem Umfang geleisteten EEG-Umlage beeinträchtigt die laufende Liquidität wesentlich. Da die reduzierte EEG-Belastung für das Jahr 2018 direkt von einem positiven Bescheid für das Jahr 2014 abhängig ist, ist auch in 2018 weiterhin die volle EEG-Belastung zu tragen gewesen, was die Liquiditätslage entsprechend verschlechtert. Ursprünglich dafür war ein Sondereffekt in der relevanten Datenbasis für die Beantragung der EEG-Befreiung für das Jahr 2014, wodurch die Befreiung durch das zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für das Jahr 2014 bisher verweigert wird. Aufgrund einer Änderung der Gesetzesgrundlage wurden die Anforderungen zur Beantragung der EEG-Befreiung für die Jahre ab 2015 erhöht, die wir nicht mehr erreichen. Um eine bestehende Härtefallregelung für die Jahre 2015 bis 2018 in Anspruch nehmen zu können, muss ein bestandskräftiger Bescheid über die EEG-Befreiung für das Jahr 2014 vorliegen. In dem Verfahren das Jahr 2014 betreffend haben wir einen Ablehnungsbescheid des BAFA erhalten. Wir haben eine entsprechende Klage eingereicht und im Oktober 2018 in erster Instanz beim Verwaltungsgericht Frankfurt a.M. obsiegt. Das BAFA hat Berufung eingelegt. Wir sind nach wie vor vom Erfolg unserer Klage überzeugt. Wir haben dementsprechend weiterhin eine Forderung in Höhe von TEUR 9.924 bilanziert, die im Falle eines letztinstanzlichen Unterliegens vor Gericht ergebniswirksam ausgebucht werden müsste. Dies würde unsere Ertrags- und Finanzlage massiv verschlechtern. Weiterhin wird ausgeführt: "Unsere Finanzlage ist aktuell stark angespannt. Im Berichtsjahr sind TEUR 18.500 in Form von Gesellschafterdarlehen zugeflossen. Die zum Stichtag rangrückgetrenenen Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 25.647, übersteigen das aus den hohen Verlusten der letzten beiden Jahre resultierende negative Eigenkapital (TEUR -13.250). Wir befinden uns aktuell in einer stark angespannten Liquiditätssituation, die auf ein Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hinweist, die Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen und ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellen kann. Unsere positive Fortführungsprognose erfordert, dass sich unsere Planungsannahmen mit der der Planung innewohnenden Unsicherheit qualitativ und quantitativ erfüllen sowie dass unsere externen Finanzierungspartner als auch unsere Gesellschafter ihr Liquiditätsengagement weiterhin aufrechterhalten bzw. bei Nichteintreten der Planungsprämissen und -ziele ausweiten." Nach dem Schluss des Geschäftsjahres wurden bis April 2019 von den Gesellschaftern weitere Darlehen von TEUR 5.000 erbracht. Wie oben dargelegt deuten diese Ereignisse und Gegebenheiten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 S. 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 7. Oktober 2019 H/W/S
GmbH & Co. KG
Michael Lacher, Wirtschaftsprüfer Ingo Haug, Wirtschaftsprüfer Beschluss über die Feststellungdes Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2018Am 15. Oktober 2019 hat die Gesellschafterversammlung den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2018 festgestellt. |
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