Karl Kohl GmbHLiquidiert

50679 Köln, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 9673
Eingetragen
8.2.1979
Branche
Großhandel mit Roh- und SchnittholzGroßhandel mit sonstigen Holzhalbwaren sowie Bauelementen aus HolzTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Rohholz, Holzhalbwaren und Bauelementen aus Holz
Gegenstand
der Handel mit Hölzern, Furnieren und ähnlichen Erzeugnissen aller Art.

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Bieber
seit 3.7.2013
Liquidator
Michael Laskowski
seit 6.8.2001
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Karl Kohl GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Bilanz

Aktiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Anlagevermögen 1.761,00 9.186,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 3,00
II. Sachanlagen 1.259,00 9.183,00
III. Finanzanlagen 500,00 0,00
B. Umlaufvermögen 689.677,90 836.249,03
I. Vorräte 0,00 630.429,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 689.222,76 203.738,63
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 455,14 2.081,40
C. Rechnungsabgrenzungsposten 79,50 220,50
Bilanzsumme, Summe Aktiva 691.518,40 845.655,53

Passiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Eigenkapital 28.376,96 208.612,74
I. gezeichnetes Kapital 409.033,50 409.033,50
II. Gewinnrücklagen 0,00 18.652,18
III. Verlustvortrag 219.072,94 137.458,24
IV. Jahresfehlbetrag 161.583,60 81.614,70
B. Rückstellungen 51.771,40 87.575,67
C. Verbindlichkeiten 611.370,04 549.467,12
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 211.370,04 149.467,12
Bilanzsumme, Summe Passiva 691.518,40 845.655,53

Anhang

Allgemeine Angaben
 
Der Jahresabschluss der Karl Kohl GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Die Änderungen des BilMoG wurden erstmals auf den Veranlagungszeitraum 2010 angewandt.

Bei der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurden die Vorjahresvergleichszahlen aufgrund des Wahlrechts des Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 bzw. § 327 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit sind die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke, ebenso die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, überwiegend im Anhang aufgeführt.

Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 und 275 Handelsgesetzbuch aufgestellt worden.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung
 
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.

Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 150,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung für die Pensionsverpflichtung der Gesellschaft wurde mit dem Deckungskapital aus der Versicherungssumme und dem Bonus bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Bewertung erfolgte grundsätzlich mit dem Nennwert.

Dem allgemeinen Ausfallsrisiko der Forderungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung mit 1 % Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennwert bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gemäß § 253 Abs. 1 S. 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Die Pensionsverpflichtung wurde mit den Rückdeckungsansprüchen aus den Rückdeckungsversicherungen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 und 3 HGB verrechnet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die Bewertung der Rückstellungen erfolgte nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die bisher üblichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden in den folgenden Fällen geändert.

Zum 31.12.2011 erfolgte die Verrechnung des aktivierungspflichtigen Versicherungswertes aus Rückdeckungsversicherung mit der Verpflichtungen aus der Altersversorgung. Der Unterschiedsbetrag ist als Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ausgewiesen.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

 
Entwicklung des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus der Entwicklung des Anlagevermögens zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus der Entwicklung des Anlagevermögens zu entnehmen.

Planmäßige Verteilung des Geschäfts- und Firmenwerts

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwert wurde aktiviert. Die planmäßige Verteilung des aktivierten Wertes wurde auf 15 Jahre festgelegt.

Die planmäßige Verteilung auf 15 Jahre entspricht der steuerlich anzunehmenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die Projected Unit Credit Method angewandt.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 5,14 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafel 2005 G Prof. Dr. Heubeck


Verbindlichkeiten

Gesamtverbindlichkeiten:   611.370,04 Euro

Davon entfallen auf "Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter" 250.000,00 Euro.

Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen 15.697,60 Euro.


Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind keine Haftungsverhältnisse zu vermerken.


Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Im Laufe des Geschäftsjahres führte das Unternehmen keine Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen durch.


Verlustvortrag

Der Jahresfehlbetrag 2010 in Höhe von -81.614,70 EUR wurde gemäß Verwendungsbeschluss verwendet.

Auf neue Rechnung wurden nach Berücksichtigung des Vortrages aus Vorjahren -219.072,94 EUR vorgetragen.


Vorschlag der Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit dem Gesellschafter die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresfehlbetrag 2011 beträgt -161.583,60 EUR.

Auf neue Rechnung werden -380.656,54 EUR vorgetragen.

Sonstige Pflichtangaben
 
Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:

Geschäftsführer: Herr Thomas Bieber  

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 21.05.2012 festgestellt.

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