International Trend Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Maximilian Preißler seit 30.5.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
International-Trend GmbHWindorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024LageberichtWirtschaftsbericht Darstellung des Geschäftsverlaufs Die International-Trend GmbH wurde im Jahr 2017 gegründet. Unser Unternehmensgegenstand ist der Handel mit Bekleidung, insbesondere mit Winterjacken. Da unserer Geschäft saisonal beeinflusst wird, liegt ein abweichendes Wirtschaftsjahr vor, welches zum 30.06. endet. Wir vertreiben unsere Ware über die großen digitalen Marktplätze in Europa. Des Weiteren betreiben wir unseren eigenen Online-Shop unter der Website www.youmodo.shop. Wir nutzen Warenlager in verschiedenen Ländern und verkaufen unsere Waren in viele verschiedene europäische Länder. Auch in diesem Geschäftsjahr konnten wir unseren Kundenkreis ausbauen und erweitern, indem wir neue Partnerschaften mit weiteren Online-Plattformen eingegangen sind und weitere europäische Absatzmärkte erschlossen haben. Unsere Gesamtleistung stieg von 56.463,95 TEUR (WJ 2022/2023) um 25,06 % auf 70.613,95 TEUR (WJ 2023/2024). Der Anstieg der Gesamtleistung ist einerseits durch den Ausbau und die Nutzung weiterer Marktplätze begründet, andererseits kann der Anstieg der Gesamtleistung mit einem erweiterten Sortiment sowie unserem hohen Warenbestand und der daraus resultierenden Lieferfähigkeit begründet werden. Wir haben laufend durch weitere konsequente Prozessoptimierungen die Effizienz erhöht und sind zuversichtlich auch ohne größere Preisanpassungen für den Kunden wieder die Rentabilität der Vorjahre zu erzielen. Dies erreichen wir insbesondere durch die bereits laufende Implementierung von KI in allen Geschäftsbereichen und durch Optimierung der Logistikprozesse. Der Erweiterungsbau unseres Logistikzentrums (Fertigstellung Juli 2024) ermöglicht uns eine weitere Optimierung unserer Prozesse. Personal- und Sozialbereich Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich die durchschnittliche Zahl unserer Mitarbeiter von 71 um 21,13 % auf 86 erhöht. Unser Personalaufwand belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 3.692.544,23 EUR (Vorjahr: 2.684.202,20 EUR). Umweltschutz Unser Unternehmen hat sich zur kontinuierlichen Verbesserung der Leistungen in Umweltschutz und Sicherheit verpflichtet. Umfassender Umweltschutz und hohe Sicherheitsstandards haben für unser Unternehmen hohe Priorität. Die für das Unternehmen geltenden Rechtsvorschriften zum Umweltschutz wurden eingehalten. Ziel unserer umweltpolitischen Maßnahmen ist die Einhaltung der maßgeblichen rechtlichen Vorschriften und Auflagen sowie der darüber hinaus gehende Schutz der Umwelt. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurde das Wirtschaftswachstum durch verschiedene Faktoren beeinflusst und stand vor großen Herausforderungen. Die Inflationsraten blieben auf hohem Niveau, obgleich sie im Laufe des Jahres sanken. Die Zentralbanken hielten die Leitzinsen auf einem restriktiven Niveau, was sich auf das Wirtschaftswachstum auswirkte, und die geopolitischen Spannungen nahmen weiter zu und beeinträchtigten die globalen Lieferketten. Vor diesem Hintergrund schätzt der Internationale Währungsfonds (IWF), dass die Weltwirtschaft im Jahr 2023 um 3,1% gewachsen ist (2022: 3,5%). Quelle: IMF (January 2024) World Economic Outlook Im Vergleich zur letzten Schätzung vom Oktober 2023 wurde die Wachstumserwartung um 0,1 Prozentpunkte nach oben korrigiert, da das Wirtschaftswachstum in den Vereinigten Staaten sowie in mehreren wichtigen Schwellen- und Entwicklungsländern stärker ausfiel als erwartet. Für die Eurozone schätzt der IWF, dass die Wirtschaft im Jahr 2023 um 0,4% gewachsen ist (2022: 3,4%), was auf eine relativ hohe Belastung durch den Krieg in der Ukraine zurückzuführen ist. Die Wachstumserwartungen wurden gegenüber der letzten Schätzung im Oktober 2023 um 0,2 Prozentpunkte nach unten korrigiert, insbesondere aufgrund der Schwäche in zinssensiblen Sektoren und einer geringeren Nachfrage von Handelspartnern. Obwohl sich das globale Wirtschaftswachstum im zweiten Halbjahr 2023 etwas besser entwickelte als erwartet, waren die Wachstumsraten in der Eurozone im Vergleich zu 2022 deutlich geringer. Dies spiegelte sich auch im Verbrauchervertrauen für die Eurozone wider, das sich nur leicht von seinen Tiefstständen im Jahr 2022 erholte, da das gesamtwirtschaftliche Umfeld schwierig blieb. Ähnlich wie die Gesamtwirtschaft wurde auch der Online-Modemarkt durch einen Anstieg der Lebenshaltungskosten aufgrund der hohen Inflation und der hohen Zinssätze beeinträchtigt. Die makroökonomische Unsicherheit drückte weiter auf die diskretionären Ausgaben, und die Neuausrichtung des Verhältnisses von Online- zu Offline-Käufen wirkte sich weiterhin negativ auf den Online-Modemarkt aus. Dies wurde besonders im Segment der Online-Bekleidung in Deutschland sichtbar. Nach Schätzungen des bevh (Bundesverband E-Commerce und Versandhandel e.V.) sank dieser im Jahr 2023 um 13,3% (2022: -13,7%). Quelle: bevh (January 2024) Umsätze im E-Commerce erreichen Talsohle. Darstellung der Lage Vermögenslage Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 5,24 % gekennzeichnet. 76,47 % der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte. Unser Vorratsvermögen betrug zum 30.06.2024 15.614.457,89 EUR. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von 14,32 %. Flüssige Mittel umfassen 3,32 %. 28,96 % der Bilanzsumme entfallen auf kurzfristiges Fremdkapital und 0,26 % auf langfristiges Fremdkapital. Die Liquiditätslage des Unternehmens war im Berichtsjahr als sehr gut zu bezeichnen. Das Unternehmen wird auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können. Die Investitionsmaßnahmen konnten mit eigenen Mitteln durchgeführt werden und stärken die zukünftige Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens. Das Eigenkapital erhöht sich um 2.802.846,61 EUR auf 13.350.173,48 EUR. Dieses entspricht einer Steigerung um 26,57 %. Die Eigenkapitalquote beträgt nunmehr 65,38 %. Die Vermögens- und Kapitalstruktur stellt sich in Kennzahlen wie folgt dar:
Finanzlage Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr sehr gut - hat sich allerdings gegenüber dem Vorjahr etwas verschlechtert. Diese ist insbesondere auf gestiegene Lagerbestände zurückzuführen, die freie Liquidität kurzfristig gebunden haben. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Unsere Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Vergleich zum Vorjahr stark erhöht. Zum 30.06.2024 wurden Kontokorrentkredite genutzt sowie ein kurzfristiges Darlehen zur Zwischenfinanzierung noch nicht getilgt (Tilgung am 16.07.2024). Im Mai sowie Juni 2024 erfolgten Ausschüttungen an die Gesellschafterin. Diese Mittel wurden für Baumaßnahmen der Schwestergesellschaft verwendet. Daneben wurden die Mittel zum Aufbau des Vorratsvermögens genutzt. Die Investitionen im Berichtsjahr konnten ohne die Aufnahme weiterer Fremdmittel finanziert werden. Investitionen Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von 69.555,92 EUR in immaterielle Vermögensgegenstände sowie 230.153,25 EUR in das Sachanlagevermögen getätigt. Dabei erfolgten die Weiterentwicklung des Unternehmens in Form des Warenwirtschaftssystems und unserer Softwaresysteme zum Controlling unserer Vertriebsaktivitäten insbesondere durch eigene Entwicklungsleistungen, so dass sich trotz einer erheblichen Weiterentwicklung und Verbesserung der Systeme in unserer Bilanz keine besonders hohen Investitionen zeigen lassen. Wir haben darauf verzichtet selbst erstellte Vermögensgegenstände zu aktivieren. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Unsere Finanzierung erfolgte weitgehend aus Eigenmitteln. Zur weiteren Finanzierung unseres Wareneinkaufes und damit einhergehend zur weiteren Steigerung der Umsatzerlöse, soll weiterhin Fremdkapital zur Zwischenfinanzierung aufgenommen werden. Ertragslage Wir haben ein Jahresergebnis von 5.202.846,61 EUR nach Ertragsteuern erzielt. Damit hat sich das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr um 593.818,36 EUR erhöht. Diese entspricht einer Steigerung um 12,88 %. Im Branchenvergleich rechnen wir mit einem sehr guten Ergebnis. Dieses ist insbesondere durch folgende Faktoren begründet: - es hat ein weiterer Ausbau der Sortimente stattgefunden - es hat ein weiterer Ausbau der Vertriebskanäle nebst deren Optimierung stattgefunden - weiterer Ausbau der Internationalisierung mit einhergehender Erschließung/Ausbau neuer Märkte - Verminderung des Wettbewerbsdrucks durch Insolvenzen/Betriebsaufgaben von Mittbewerbern. Dies gilt sowohl für das Betriebs- als auch für das Finanzergebnis. Die wesentlichen Steuerungsgrößen sind die Umsatzerlöse und das bereinigte EBITDA. Als nicht operative Einmaleffekte werden wesentliche nicht-wiederkehrende Aufwendungen oder Erträge definiert, die nicht aus der Kerntätigkeit des Unternehmens stammen. Die Umsatzerlöse im Jahr 2023/2024 betrugen 70.613.947,23 €. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 wird von einer Steigerung um 20% ausgegangen. Das bereinigte EBITDA beträgt im Jahr 2023/2024 7.899.864,67 €. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 wird eine Optimierung des Warenbestandes angestrebt, aufgrund der dafür notwendigen Preisanpassungen und Rabattaktionen ist von einem rückläufigen Ergebnis auszugehen. Nach dieser Konsolidierung werden das Sortiment und die Geschäftsaktivitäten aber wieder verstärkt nach Rentabilität ausgerichtet werden. Das Bruttoergebnis ist die Differenz zwischen den Umsatzerlösen und den Umsatzkosten. Die Umsatzkosten umfassen im Wesentlichen den Wareneinsatz, Aufwendungen für die Eingangslogistik, Wertberichtigungen auf Vorräte und den sonstigen Aufwand des Umsatzes. Der Wareneinsatz entspricht den Aufwendungen für die verkauften Waren abzüglich der von den Lieferanten gewährten Rabatte, Skonti und Boni. Die Aufwendungen für die Eingangslogistik umfassen alle Aufwendungen, die anfallen, bevor die Vorräte in den Fulfillment-Zentren eingelagert werden, und bestehen hauptsächlich aus Zoll- und Wareneingangstransportaufwendungen (einschließlich damit verbundenem Personalaufwand). Die Wertberichtigungen auf Vorräte spiegeln die Abwertungen der Vorräte auf den Nettoveräußerungswert wider, um Risiken aus einer verminderten Nachfrage oder Qualität der Waren zu berücksichtigen. Die sonstigen Umsatzkosten umfassen im Wesentlichen IT-Kosten für B2B-Dienstleistungen sowie damit zusammenhängende Personalaufwendungen. Sonstige Umsatzkosten sind außerdem Personal-, IT- und Infrastrukturaufwendungen im Zusammenhang mit der Beschaffung von Vorräten. Die Aufwendungen der umgesetzten Leistungen werden um den geschätzten Betrag des Aufwands der verkauften Waren reduziert, der von Kunden als Retoure erwartet wird. Die Marge des Bruttoergebnisses vom Umsatz berechnet sich als Verhältniszahl des Bruttoergebnisses vom Umsatz an den Umsatzerlösen. Umsatz- und Auftragsentwicklung Die erfreuliche Entwicklung der Umsatzerlöse hat sich auch für das Geschäftsjahr in vollem Umfang fortgesetzt. Die Gesamtleistung konnte auf Grund der positiven Entwicklung um 14.150.001,58 EUR gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Dies konnte insbesondere durch die weitere Expansion über zusätzliche Plattformen und die Internationalisierung sowie durch eine Verbreiterung des Sortiments erreicht werden. Auf nahezu allen wichtigen Märkten können wir den Umsatz steigern. Die Umsatzerlöse stiegen von 56.463.945,65 EUR um 25,06 % auf 70.613.947,23 EUR. Der Wareneinsatz lag bei 45,52 % (Vorjahr: 47,38 %). Die Entwicklung entspricht den Prognosen aus dem Lagebericht des Vorjahres. Im Bericht des Vorjahres wurde von einer Umsatzsteigerung um 23 % (auf 69.450.653) ausgegangen. Die Prognose wurde insofern übertroffen. Die Prognose für den EBITDA im Vorjahr lag bei einer Steigerung um 37 % (auf 9.085.139). Durch unerwartete Kostensteigerungen in allen Bereichen wurde diese Prognose nicht ganz getroffen.
Chancen- und Risikobericht Risikomanagementziele und -methoden Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Das Unternehmen verfügt über ein eigenes Warenwirtschaftsystem. Es ist daher von außen nicht gefährdet. Das Unternehmen ist nicht von fremden IT-Systemen abhängig. Damit kann es sich schneller an veränderte Marktsituationen anpassen. Die Überwachung der Absatzmenge erfolgt im eigenen Unternehmen. Das IT-System ermöglicht eine Analyse der für den Geschäftserfolg maßgeblichen Faktoren wie beispielsweise die Rücksendequote. Somit kann eine zeitnahe Steuerung der Aktivitäten des Unternehmens erfolgen und die Sicherung einer auskömmlichen Marge sichergestellt werden. Die Elemente des Risikomanagementsystems sind - die Risikosteuerung, - das Risikocontrolling und - das Risikoreporting. Zu einem internen Überwachungssystem gehören: - die Anwendung einheitlicher Richtlinien - den Einsatz zuverlässiger Software - Die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals - laufende Prüfungen durch interne Revision - Abweichungsanalysen - Arbeitsanweisungen Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Das Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente. Diese unterstützen die Geschäftsführung dabei, Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Durch das Vorhalten eines hohen Warenbestandes erfolgt eine Absicherung gegen steigende Einkaufspreise. Aus der internationalen Ausrichtung unserer Geschäftsaktivitäten resultieren Lieferungs- und Zahlungsströme unterschiedlicher Währungen. Somit ist das Unternehmen Wechselkursrisiken ausgesetzt. Wirtschaftliche Risiken Unsicherheiten entstehen aus: - der weiteren konjunkturellen Entwicklung - einem stark zyklischen Nachfrageverlauf der relevanten Märkte - Wechselkursrisiken - weltweit angespannte wirtschaftliche Verhältnisse - Geschäfte mit Rücknahmeklauseln Rechtliche Risiken Unsicherheiten entstehen aus: - Rücknahme von Bestands- oder Ertragsgarantien - Beschwerdeverfahren Sonstige Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Folgende Risiken können die künftige Entwicklung des Unternehmens beeinträchtigen: - zu wenig Personal - Mangel an qualifiziertem Personal Nachfolgend aufgeführte externe Umweltfaktoren können die Entwicklung des Unternehmens gefährden: - Abhängigkeit von Lieferanten und Plattformen - steigende Kosten der Paketdienstleister - steigende Importkosten - steigende Rohstoffpreise Chancen Gleichzeitig bietet die Ausrichtung unserer Geschäftsaktivitäten im aktuellen Marktumfeld weitere Chancen: Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes ist eine zurückgehende Konsumzurückhaltung zu erkennen. Die Verbraucher sind wieder dazu bereit, einen höheren Anteil des Haushaltseinkommens für den Konsum zu verwenden. Dieser Trend wird durch eine verminderte Inflation noch zusätzlich verstärkt. Auf dem Marktumfeld besteht ein verminderter Wettbewerbsdruck, da Mitbewerber durch Insolvenz oder Aufgabe des Geschäftsbereiches nicht mehr auf dem Markt aktiv sind. Auf dem Marktumfeld kommt es somit zu einem organischen Wachstum. Ebenso werden neue Märkte erschlossen (z.B. neue Vertriebskanäle oder Tätigkeiten in weiteren Ländern). Wir haben die Zusammenarbeit mit Lieferanten weiter ausgebaut und verfügen über gut funktionierende Logistikketten. Durch den Einsatz unserer eigenen IT und dem Ausbau ebendieser werden zusätzliche Effizienzsteigerungen erwartet. Prognosebericht Aus heutiger Sicht wird der Umsatz der International-Trend GmbH weiterhin stark wachsen. Grundlage der Planung sind das stetig wachsende Segment des Online-Mode Umsatzes. Der Marktanteil soll 2025 weiter bis auf 33 % des gesamten Modemarktes steigen. CBCommerce.eu prognostiziert einen Online-Anteil am Fashion-Markt, der auch nach Corona dauerhaft und deutlich über dem Vor-Corona-Anteil liegen wird. Die Effekte der Konjunktur bzw. die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben elementaren Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der International-Trend GmbH. In den kommenden zwei Geschäftsjahren wird mit einer moderaten Umsatzsteigerung gerechnet. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 ist hingegen von einem deutlichen Rückgang der Rendite auszugehen. Ab dem Geschäftsjahr 2025/2026 wird infolge der geplanten Sortimentsoptimierung wieder mit einer starken Renditesteigerung gerechnet. Diese Einschätzungen entsprechen auch dem Stand der Buchhaltung per März 2025. Wir legen besonderen Wert auf die effektive Kontrolle und Vermeidung von Risiken im Zusammenhang mit Warenrücksendungen. Durch diesen proaktiven Ansatz sind wir in der Lage, unsere Gewinnmarge trotz Rücksendungen zu schätzen und gleichzeitig eine hohe Kundenzufriedenheit sicherzustellen. Unsere spezialisierte (selbst entwickelte) Software ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Risikomanagement-Ansatzes und hat sich in der Praxis bereits vielfach bewährt. Forschungs- und Entwicklungsbericht Forschung und Entwicklung (§ 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB) werden nicht betrieben. Unterschrift der Geschäftsführung
Windorf, den 10.04.2025 International-Trend GmbH gez. Christian Preißler, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und § 264 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben. Für die fertigen Waren werden die Anschaffungskosten nach der Lifo-Methode nach § 256 S. 1 HGB ermittelt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit ihrem Nominalwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten zum Nominalwert bewertete Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten, Steuern. Bei der Bewertung von Rückstellungen werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Die Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und gewisse Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Rückzahlungs- bzw. Erfüllungsbetrages bewertet. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. In anderen Fällen werden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert. Sich daraus insgesamt ergebende Steuerentlastungen werden gemäß § 274 Abs. 1 HGB nicht aktiviert. Bei der Ermittlung latenter Steuerentlastungen werden ggf. bestehende steuerliche Verlustvorträge i. H. v. der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung berücksichtigt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Die einzige Änderung ist der Ausweis der Abgrenzungen von Forderungen aus Umsätzen, die über die Plattform Zalando erfolgen. Die Abgrenzung der Forderungen und Umsätze ist nötig, da Zalando seit dem Wirtschaftsjahr 2022/2023 die Abrechnung dergestalt umgestellt hat, dass von Mitte des Monats bis zur nächsten Monatsmitte abgerechnet wird. Im Wirtschaftsjahr 2022/2023 erfolgte der Ausweis der abgegrenzten Umsatzforderungen - für Mitte Juni bis 30. Juni - in den sonstigen Vermögensgegenständen, ab dem Wirtschaftsjahr 2023/2024 erfolgt der Ausweis unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz ausgewiesenen Positionen des Anlagevermögens und ihre Entwicklung sind aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu entnehmen. Fertige Erzeugnisse und Waren Ab dem Wirtschaftsjahr 2022/2023 wird für die Bewertung der fertigen Waren das Verbrauchsfolgeverfahren Lifo nach § 256 S. 1 HGB angewendet. Dieses Bewertungsverfahren wurde auch für das Wirtschaftsjahr 2023/2024 angewandt. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Nahezu alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenständen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Gesamtbetrag der sonstigen Vermögensgegenstände sind geringfügige Beträge mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr i.H.v. 95.806,60 EUR (Vorjahr: 13.971,68 EUR) enthalten. Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Zahlungsverpflichtungen für Rückzahlung von Retouren, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr beträgt 5.913.220,84 EUR (Vorjahr: 3.718.295,81 €). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt 52.717,58 EUR (Vorjahr: 158,483,53 €). Es handelt sich um Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 158.421,35 EUR sind Sicherungsübereignungen gewährt. Zusätzlich sind diese Verbindlichkeiten sowie 1.602.960,33 EUR gegenüber Kreditinstituten über Bürgschaften der Gesellschafterin sowie des Geschäftsführers besichert. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 1.189.790,79 € sind über eine Bürgschaft des Geschäftsführers in Höhe von 1.000.000,00 € besichert; die Gesellschafterin haftet für alle Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Wege des Schuldbeitritts. Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesenen Betrag ist teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer 86 Mitarbeiter Aufteilung nach Gruppen
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet- und Pachtverträgen ergeben sich bis zum nächst möglichen Kündigungstermin finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 4.138 TEUR, davon gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 4.013 TEUR. Darüber hinaus bestanden keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von wesentlicher Bedeutung sind. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag (Nachtragsbericht) Vorgänge von besonderer Bedeutung, die sich nach Schluss des Geschäftsjahres ereignet haben, sind nicht eingetreten. Beschluss zur ErgebnisverwendungDer nach der im Wirtschaftsjahr 2023/2024 geleisteten Vorabausschüttung i.H.v. 2.400.000,00 EUR verbleibende Jahresüberschuss soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Unterschrift der Geschäftsführung
Windorf, den 10.04.2025 International-Trend GmbH gez. Christian Preißler, Geschäftsführer
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 17.07.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, GuV und Anhang) handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers AN DIE INTERNATIONAL-TREND GMBH, WINDORF Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der International-Trend GmbH, Windorf, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der International-Trend GmbH, Windorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Roth, 14. Juli 2025 Lorenz & Herzog GmbH gez. Nikolaus Herzog, Wirtschaftsprüfer |
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