Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Institutional Investment-Partners GmbH
Brüsseler Straße 1-3, 60325 Frankfurt am Main, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gabriele Anna Maria Dr. Lange seit 4.3.2022 | Geschäftsführer |
Tobias Moroni seit 11.1.2018 | Geschäftsführer |
Simone Eleonore Dr. Stille seit 4.5.2017 | Prokura |
Matthias Wiffler seit 27.5.2015 | Prokura |
Marco Frederic Heim seit 27.5.2015 | Geschäftsführer |
Marco Heim seit 12.5.2014 | Prokura |
Christoper Paul Berg seit 7.4.2014 | Prokura |
Georg Dieter Gottlieb Klusak seit 2.2.2011 | Geschäftsführer |
Jörg Heinz Homann seit 2.2.2011 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Institutional Investment Group GmbH | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Institutional Investment-Partners GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.20231. Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023a. Unternehmen Das Unternehmen gehört zur Unternehmensgruppe Institutional Investment Group, die in ihrem Geschäftsbereich Investor Solutions, zu dem die Gesellschaft gehört, Dienstleistungen insbesondere im Bereich des Investment Consultings sowie von Investitionsvehikeln rund um die Asset-Klasse Immobilie und artverwandte Asset-Klassen an institutionelle Investoren erbringt. Die Gesellschaft selbst versteht sich als Investoren-KVG. Der Kern ihrer Tätigkeit liegt dabei in der Auflage und dem Verwalten von deutschen Spezial-AIF nach dem Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB), die für institutionelle Anleger direkt oder indirekt in Immobilien investieren. b. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Auch das Jahr 2023 war wesentlich durch die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine geprägt. Daneben belastete die außergewöhnlich hohe Inflation die Verbraucher und auch eine Reihe von Unternehmen, auch wenn die Inflation im Verlauf des Jahres zurückging. Die Zinsen sind zwar am Ende des Jahres 2023 leicht zurückgegangen, im Vergleich zu den Jahren bis einschließlich 2021 aber nach wie vor deutlich höher. Dies lässt einerseits Immobilien im Vergleich zu festverzinslichen Vermögensanlagen weniger attraktiv erscheinen und macht andererseits die Refinanzierung von Immobilien-Investments erheblich schwieriger. Dazu kommen strukturelle Veränderungen in Bezug auf bestimmte Asset-Klassen wie beispielsweise ein verändertes Nutzungsverhalten bei Büroimmobilien insbesondere seit der Corona-Pandemie sowie eine Tendenz hin zu nachhaltigen Immobilien. Die genannten Faktoren haben dazu geführt, dass sich die Kaufpreisfaktoren von Immobilien im Durchschnitt - selbstverständlich abhängig auch von anderen Faktoren wie Nutzungsart, Lage oder Modernität der einzelnen Immobilie - im Vergleich zu den Vorjahren weiter verringert haben. Vor diesem Hintergrund besteht zwar bei institutionellen Investoren nach wie vor Interesse an Vermögensanlagen in Real Assets (siehe auch Abschnitt "e. Risikobericht"), allerdings in deutlich geringerem Ausmaß als in den Jahren der negativen Einlagezinsen und eher mittel- und langfristig. c. Geschäftsverlauf Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Gesellschaft ihre geschäftlichen Aktivitäten im Vergleich zu den Vorjahren erneut ausgebaut und die Provisionserträge gesteigert. Die Investmentvermögen investieren direkt oder indirekt in Immobilien oder anderen Real Assets innerhalb und außerhalb Europas. Bei den Investitionen für das Investmentvermögen wird die Gesellschaft von spezialisierten Immobilienmanagern unterstützt. d. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Forderungen an Kreditinstitute (9.603 TEUR nach 8.778 TEUR im Vorjahr) haben sich erhöht und die Sonstigen Vermögensgegenstände (11.045 TEUR nach 13.419 TEUR im Vorjahr) sowie die Sonstigen Verbindlichkeiten (7.155 TEUR nach 8.863 TEUR im Vorjahr) verringert, während die Höhe des Eigenkapitals mit 11.352 TEUR unverändert blieb. Die Provisionserträge sind auch im vergangenen Geschäftsjahr gestiegen (40.226 TEUR nach 36.560 TEUR im Vorjahr). Dem standen beträchtliche Aufwendungen insbesondere für eigenes oder von verbundenen Unternehmen zur Verfügung gestelltes Personal - die Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen haben sich von 22.375 TEUR auf 24.113 TEUR erhöht - gegenüber, um die Entwicklung der Gesellschaft sowohl qualitativ als auch quantitativ weiter voranzutreiben. Insgesamt konnte in den vergangenen zwölf Monaten ein Gewinn nach Steuern (vor Gewinnabführung) - der als wesentlicher Leistungsindikator betrachtet werden kann - in Höhe von 10.855 TEUR (Vorjahr 9.467 TEUR) erzielt werden. Damit wurde die im Jahresbericht 2022 für das Geschäftsjahr 2023 abgegebene Prognose bestätigt, dass sich das Ergebnis noch etwas erhöhen werde. Die Liquidität der Gesellschaft war im Berichtsjahr und am Bilanzstichtag geordnet und die Zahlungsbereitschaft jederzeit gewährleistet. Die Eigenkapitalquote veränderte sich wegen der geringfügig gesunkenen Bilanzsumme auf 55 % (Vorjahr 51 %). Die aufsichtsrechtlichen Kapitalanforderungen wurden im Berichtszeitraum eingehalten. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kann als gut bezeichnet werden. e. Risiko- und Chancen-Bericht Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft basiert einerseits auf den speziellen gesetzlichen Rahmenbedingungen für Kapitalverwaltungsgesellschaften einschließlich der aufsichtsrechtlichen Vorgaben. Darüber hinaus hat die Gesellschaft noch weitere Instrumente zur Identifikation, Messung und Steuerung von Risiken entwickelt, die insbesondere bei den von der Gesellschaft verwalteten Investmentvermögen Anwendung finden. Prinzipiell unterscheidet die Gesellschaft zwischen dem Risikomanagement für die Investmentvermögen und dem Risikomanagementsystem für die Gesellschaft selbst. Dabei wird allerdings berücksichtigt, dass erhebliche Zusammenhänge zwischen diesen beiden Bereichen bestehen, insbesondere weil sich etwaige Risiken auf das Vermögen der verwalteten Investmentvermögen und damit unmittelbar auf eine wesentliche Basis der Erträge der Gesellschaft auswirken können. Die Gesellschaft hat ein umfangreiches Risikomanagementhandbuch erstellt, das sämtliche wesentlichen Aspekte des Risikomanagementsystems umfasst. Darin werden aufbauend auf der Geschäfts- und der Risikostrategie der Gesellschaft sowohl die Identifikation, Messung, Kommunikation, Steuerung und Dokumentation von Risiken als auch die einzelnen Risikoarten für die Investmentvermögen und für die Gesellschaft ausführlich beschrieben. Ferner werden Risikoverantwortliche und Risikomanagementprozesse für beide Ebenen definiert. Die Geschäftsleitung der Gesellschaft ist in die Risikokommunikation im Rahmen des Risikomanagementsystems eingebunden, um eine angemessene Überwachung und Steuerung der Risiken sicherzustellen. Daneben berichtet die Geschäftsführung dem Aufsichtsrat über die jeweiligen Risiken. Die Verantwortung für das Risikomanagement ist auf allen Ebenen innerhalb der Gesellschaft einschließlich der Geschäftsleitung vom operativen Fondsmanagement getrennt. Die Analyse der Risiken hat ergeben, dass sich Risiken neben den allgemeinen wirtschaftlichen Risiken sowohl für die Investmentvermögen als auch für die Gesellschaft insbesondere aus den verwalteten Vermögensgegenständen sowie den zugrundeliegenden Märkten ergeben können. Die angesichts der Veränderung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erforderliche Neubewertung von Immobilien im Markt ist noch nicht abgeschlossen. Es besteht das Ertragsrisiko, dass die Werte des von der Gesellschaft derzeit verwalteten Immobilienbestands sinken, der Bestand sich durch Verkäufe verringert und Neuinvestitionen nicht oder nur in geringem Umfang getätigt werden, so dass sich die Ertragsbasis der Gesellschaft reduziert. Dem steht das Aufwandsrisiko gegenüber, dass sich insbesondere die Personalkosten erhöhen, auch wenn sich dieses Risiko mit Nachlassen der Inflation und angesichts eines weniger angespannten Personalmarktes insbesondere im Immobiliensektor reduziert hat. Adressenausfallrisiken spielen keine wesentliche Rolle. Rechtsrisiken liegen überwiegend in etwaigen zukünftigen Änderungen der aufsichts- oder der steuerrechtlichen Rahmenbedingungen. Operationelle Risiken können sich erfahrungsgemäß insbesondere aus dem Immobilienmanagement und daneben immer mehr aus Cyber-Kriminalität in ihren verschiedenen Ausprägungen ergeben. Die Tätigkeit der Gesellschaft ist jedoch von vornherein darauf ausgerichtet, diese Risiken zu minimieren. Konkrete, die Existenz der Gesellschaft gefährdende Risiken bestanden im vergangenen Geschäftsjahr nicht. Bei einer Gesamtbetrachtung der Risiken sehen wir daher die wesentlichen Risiken insbesondere in den politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten und Veränderungen, die auch die Gesellschaft beeinflussen. Daneben spielen die Komplexität von Immobilien-Investments und deren Verwaltung sowie die operationellen Risiken im Zusammenhang mit diesen Investments eine wesentliche Rolle. Die Geschäftsleitung sieht die Chancen der Gesellschaft nach wie vor in der Attraktivität ihres Geschäftsmodells und in der hohen Qualität der angebotenen Leistungen sowie gegebenenfalls in einer Erweiterung des Produktspektrums. Soweit ein weiterer, zielgerichteter Ausbau der Gesellschaft erfolgt, geschieht dies unter der Prämisse, dass die mit einem Wachstum verbundenen Risiken im Einklang mit der Risikostrategie stehen. f. Prognose Auch für das Geschäftsjahr 2024 ist es überwiegend wahrscheinlich, dass die Werte der verwalteten, bereits im Bestand der Investmentvermögen befindlichen Immobilien insgesamt eher sinken. Eine etwaige, daraus resultierende Reduzierung der Erträge wird unter Umständen durch mit Neuinvestitionen verbundene Provisionserträge vollständig ausgeglichen, was einen Gewinn vor Steuern auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 zur Folge hätte. Eine exaktere Prognose wird erst möglich sein, wenn sich die weitere Entwicklung der Rahmenbedingungen besser absehen lässt.
Frankfurt am Main, den 23.08.2024 Marco Heim Jörg Homann Georg Klusak Dr. Gabriele Lange Tobias Moroni 2. Bilanz Bilanz zum 31. Dezember 2023Institutional Investment-Partners GmbHAKTIVA
Erläuterungen: (1) Zur neu aufgenommenen Position "Forderungen an Kunden" siehe die Erläuterungen im Anhang unter c. (2) Die Anzahl der Investmentvermögen zum Ende des Vorjahres wurde im Vergleich zum Vorjahresabschluss korrigiert. PASSIVA
3. Gewinn- und Verlustrechnung Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023Institutional Investment-Partners GmbH
4. Anhang für das Geschäftsjahr 2023a. Allgemeine Hinweise Die Institutional Investment-Partners GmbH gilt als große Kapitalgesellschaft im Sinne des Handelsrechts mit Sitz in Frankfurt am Main, die im Handelsregister B des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Nummer 90129 eingetragen ist Die Gesellschaft hat ihren Jahresabschluss gemäß den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des § 340a Absatz 1 des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Darüber hinaus fanden die Vorschriften der §§ 242 ff., der §§ 264 ff. sowie der §§ 340 ff. des Handelsgesetzbuchs Beachtung. Der Jahresabschluss entspricht ferner den Vorschriften des Kapitalanlagegesetzbuchs, der Rechnungslegungsverordnung für Kreditinstitute und dem GmbH-Gesetz. Die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften entsprechen den Vorschriften für Kapitalverwaltungsgesellschaften. Für die Gliederung der Bilanz hat die Gesellschaft das Formblatt 1, für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung das Formblatt 3 (Staffelform) gemäß § 2 Abs. 1 RechKredV verwendet. Alle Beträge sind, sofern nicht gesondert darauf hingewiesen wird, in Euro dargestellt. b. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Forderungen an Kreditinstitute sowie die Forderungen an Kunden sind jeweils mit dem Nennbetrag unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Die Sonstigen Vermögensgegenstände werden jeweils mit ihrem Nennbetrag bzw. zum beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber dem gleichen Schuldner/Gläubiger mit gleicher Fristigkeit werden gem. § 246 Abs. 2 HGB miteinander verrechnet. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden mit ihrem Nennwert abgebildet. Die Sonstigen Verbindlichkeiten sind in der Bilanz mit ihrem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen, der unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anzusetzen ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Soweit Rückstellungen für Verpflichtungen gebildet wurden, die erst in mehr als zwölf Monaten relevant werden, wurden die Rückstellungen mit dem entsprechenden Referenzzinssatz der Deutschen Bundesbank abgezinst. Ein Teil der sonstigen Rückstellungen wurde daher - je nach Dauer bis zur Fälligkeit der entsprechenden Verpflichtung - mit 0,99 % für ein Jahr, 1,03 % für zwei Jahre und 1,07 % für drei Jahre abgezinst. Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklagen sind zum Nennwert angesetzt. c. Angaben zu Posten der Bilanz Die Forderungen an Kreditinstitute beinhalten mit 9.603 TEUR (Vorjahr 8.778 TEUR) ausschließlich täglich fällige Gelder. Das Anlagevermögen besteht aus Wertpapieren (600 Euro; im Vorjahr 601 Euro einschließlich eines mit 1 Euro angesetzten Fahrzeuges). Zur besseren Darstellung der Vermögensanlage werden in diesem Jahr erstmals Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 7.926 TEUR als Forderungen an Kunden ausgewiesen (im Vorjahr erfolgte der Ausweis in der Position Sonstige Vermögensgegenstände). Aufgrund dieser erstmaligen Umstellung sind die Vorjahreswerte nicht mit denen des Berichtszeitraums vergleichbar. Die Sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 3.118 TEUR (Vorjahr 13.419 TEUR einschließlich Forderungen an Kunden) beinhalten Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 1.667 TEUR (Vorjahr 2.355 TEUR) aus Liquiditätsüberträgen und der Erstattung von Aufwendungen sowie Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 1.451 TEUR. Sämtliche Sonstigen Vermögensgegenstände haben - auch wenn sie teilweise bereits länger als zwölf Monate bestehen - eine Laufzeit von weniger als zwölf Monaten. In den Sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 7.155 TEUR (Vorjahr 8.863 TEUR) sind überwiegend Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2.671 TEUR (Vorjahr ebenfalls 2.671 TEUR) und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 1.017 TEUR (Vorjahr 3.230 TEUR) - mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr - enthalten. Der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ggü. verbundenen Unternehmen ist darauf zurückzuführen, dass im Vorjahr noch eine höhere Anzahl Rechnungen am Bilanzstichtag unreguliert waren. Daneben bestanden wegen der zeitversetzten Anmeldung und Abführung am Stichtag Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt aus Umsatzsteuer in Höhe von insgesamt 663 TEUR (Vorjahr 498 TEUR), die im Wesentlichen aus den von der Gesellschaft verwalteten Investmentvermögen herrühren. Die Rückstellungen in Höhe von 2.142 TEUR (Vorjahr 2.064 TEUR) umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für operationelle Risiken aus der Verwaltung der Investmentvermögen in Höhe von 1.231 TEUR (Vorjahr: 1.231) sowie für Tantiemen in Höhe von 259 TEUR (Vorjahr 283 TEUR). Die Kapitalrücklage blieb mit 3.750 TEUR unverändert. Der Bilanzgewinn ist aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags ebenfalls unverändert und beträgt wie im Vorjahr 6.852 TEUR. d. Anlagespiegel Anlagespiegel zum 31. Dezember 2023Institutional Investment-Partners GmbH
e. Angaben zu Posten in der Gewinn- und Verlustrechnung Zinserträge wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr in Höhe von 200 TEUR erzielt (Vorjahr 43 TEUR). Zinsaufwendungen - die im Berichtszeitraum sämtlich Effekte aus der Abzinsung von Rückstellungen darstellen - fielen in Höhe von 213 EUR an (Vorjahr 1.243 EUR). Die Provisionserträge in Höhe von 40.226 TEUR (Vorjahr 36.560 TEUR) umfassen im Wesentlichen Erträge aus der Verwaltung von Investmentvermögen. Der Anstieg ist insbesondere auf das höhere verwaltete Durchschnittsfondsvolumen sowie auf Erträge aus neuen Fonds zurückzuführen. Die Position "Allgemeine Verwaltungsaufwendungen" enthält im Wesentlichen die laufenden Personal- und Sachaufwendungen. Der Personalaufwand in Höhe von 321 TEUR (Vorjahr 274 TEUR) setzt sich zusammen aus den Positionen Löhne und Gehälter einschließlich Tantiemen in Höhe von 282 TEUR (Vorjahr 223 TEUR) und Sozialaufwendungen in Höhe von 39 TEUR (Vorjahr 51 TEUR), darunter Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 5 TEUR (Vorjahr 5 TEUR). Die anderen Verwaltungsaufwendungen in Höhe von 24.113 TEUR (Vorjahr 22.375 TEUR) enthalten im Wesentlichen Aufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 18.060 TEUR (Vorjahr 14.080 TEUR) einschließlich Aufwendungen für Lizenzen in Höhe von 5.436 TEUR (Vorjahr 2.564 TEUR), Aufwendungen aus einem Dienstleistungsvertrag mit der acb GmbH in Höhe von 5.543 TEUR (Vorjahr 7.163 TEUR) und Mietaufwendungen in Höhe von 232 TEUR (Vorjahr ebenfalls 232 TEUR). Der Anstieg der anderen Verwaltungsaufwendungen ist insbesondere zurückzuführen auf zum einen den höheren Umfang sowie Kostensteigerungen für bezogene Leistungen im Zusammenhang mit der Verwaltung der Investmentvermögen und zum anderen auf höhere Lizenzkosten für bezogene Rechte. Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf 15.998 TEUR (Vorjahr 13.906 TEUR). Der Ergebnisabführungsvertrag ist weiterhin wirksam, so dass für das vergangene Geschäftsjahr keine Ertragsteuern anfallen. Der fiktive Steueraufwand in Höhe von 5.143 TEUR (Vorjahr 4.439 TEUR) wird jedoch im Zuge einer Umlage an die Muttergesellschaft abgeführt und zur besseren Vergleichbarkeit als Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ausgewiesen. Haftungsverhältnisse bestehen nicht. f. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Mietvertrag für die am Sitz der Gesellschaft genutzten Räume läuft bis zum 30. Juni 2024. Der Mietvertrag für die Räume am zukünftigen Sitz der Gesellschaft läuft bis zum 31. März 2034. Jährliche Mietaufwendungen fallen in Höhe von 623 TEUR für das Jahr 2024 und danach in Höhe von 677 TEUR an. g. Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt wurden wie im Vorjahr neben den fünf Mitgliedern der Geschäftsleitung zwei Arbeitnehmer beschäftigt. h. Geschäftsführer Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an:
Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine gesonderte Vergütung. i. Aufsichtsrat Als Aufsichtsratsmitglieder waren im Geschäftsjahr bestellt:
Auf die Angabe der Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder wird entsprechend § 286 Absatz 4 des Handelsgesetzbuchs verzichtet. j. Abschlussprüfer Für das Geschäftsjahr wird mit einem Honorar in Höhe von 75 TEUR für die Abschlussprüfung (Vorjahr 92 TEUR) gerechnet. Honorare für Beratung, Steuerberatung und sonstige Leistungen gegenüber der Gesellschaft wurden an den Abschlussprüfer im Geschäftsjahr 2023 nicht gezahlt. k. Wesentliche Beteiligungen Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr keine wesentlichen Beteiligungen gehalten. l. Konzernabschluss Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Institutional Investment Group GmbH einbezogen, der im Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Die Erstellung und Veröffentlichung des Konzernabschlusses wird zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. m. Nachtragsbericht Nach Ende des Geschäftsjahres haben sich keine Vorgänge ereignet, die für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung sind.
Frankfurt am Main, den 23.08.2024 Marco Heim Jörg Homann Georg Klusak Dr. Gabriele Lange Tobias Moroni Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Institutional Investment-Partners GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Institutional Investment Partners-GmbH, Frankfurt am Main - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Institutional Investment-Partners GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalverwaltungsgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 26. August 2024 KPMG
AG
Daniel Griesbeck, Wirtschaftsprüfer Katja Sauerborn, Wirtschaftsprüferin |
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