Institutional Investment-Partners GmbH

Brüsseler Straße 1-3, 60325 Frankfurt am Main, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 90129
Eingetragen
2.2.2011
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenWagniskapital-BeteiligungsgesellschaftenFondsmanagement
Gegenstand
Die Gesellschaft ist eine Kapitalverwaltungsgesellschaft im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB). Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung von inländischen Investmentvermögen (kollektive Vermögensverwaltung). (2) Folgende inländische Investmentvermögen sind Gegenstand der kollektiven Vermögensverwaltung: - Gemischte Investmentvermögen gemäß §§ 218 f. KAGB, - Sonstige Investmentvermögen gemäß §§ 220 ff. KAGB, soweit für sie keine Edelmetalle erworben werden, - Immobilien-Sondervermögen gemäß §§ 230 ff. KAGB, - geschlossene inländische Publikums-AIF gemäß §§ 261 ff. KAGB sowie geschlossene inländische Spezial-AIF gemäß §§ 285 f. KAGB, welche in die folgenden Vermögensgegenstände investieren: - Immobilien einschließlich Wald, Forst- und Agrarland, - Anlagen zur Erzeugung, zum Transport und zur Speicherung von Strom, Gas oder Wärme aus erneuerbaren Energien, - Infrastruktur, die für Anlagen zur Erzeugung, zum Transport und zur Speicherung von Strom, Gas oder Wärme aus erneuerbaren Energien genutzt wird, - Anteile oder Aktien an ÖPP-Projektgesellschaften mit der Maßgabe, dass sich die Projektgesellschaft überwiegend auf Immobilien oder Anlagen zur Erzeugung, zum Transport und zur Speicherung von Strom, Gas oder Wärme aus erneuerbaren Energien bezieht, - Anteile oder Aktien an Gesellschaften, die nach dem Gesellschaftsvertrag oder der Satzung nur folgende Vermögensgegenstände sowie die zur Bewirtschaftung dieser Vermögensgegenstände erforderlichen Vermögensgegenstände oder Beteiligungen an solchen Gesellschaften erwerben dürfen: (a) Immobilien einschließlich Wald, Forstund Agrarland, (b) Anlagen zur Erzeugung, zum Transport und zur Speicherung von Strom, Gas oder Wärme aus erneuerbaren Energien, (c) Infrastruktur, die für Anlagen zur Erzeugung, zum Transport und zur Speicherung von Strom, Gas oder Wärme aus erneuerbaren Energien genutzt wird, - Anteile oder Aktien an geschlossenen inländischen Publikums-AIF nach Maßgabe der §§ 261 bis 272 KAGB oder an europäischen oder ausländischen geschlossenen Publikums-AIF, deren Anlagepolitik vergleichbaren Anforderungen unterliegt, - Anteile oder Aktien an geschlossenen inländischen Spezial-AIF nach Maßgabe der §§ 285 bis 292 KAGB in Verbindung mit den §§ 273 bis 277 KAGB, der §§ 337 und 338 KAGB oder an geschlossenen EU-Spezial-AIF oder ausländischen geschlossenen Spezial-AIF, deren Anlagepolitik vergleichbaren Anforderungen unterliegt, soweit es sich um Anteile oder Aktien nach Maßgabe der §§ 285 f. KAGB handelt, - Wertpapiere gemäß § 193 KAGB, - Geldmarktinstrumente gemäß § 194 KAGB und -Bankguthaben gemäß § 195 KAGB, - offene inländische Spezial-AIF mit festen Anlagebedingungen gemäß § 284 KAGB, die in die in § 284 Abs. 1 und Abs. 2 KAGB genannten Vermögensgegenstände mit Ausnahme von Edelmetallen gemäß § 284 Abs. 2 Nr. 2 lit. i) KAGB investieren und - allgemeine offene inländische Spezial-AIF gemäß § 282 KAGB unter Ausschluss von Hedgefonds gemäß § 283 KAGB, die in die in § 284 Abs. 1 und Abs. 2 KAGB genannten Vermögensgegenstände mit Ausnahme von Edelmetallen gemäß § 284 Abs. 2 Nr. 2 lit. i) KAGB investieren. (3) Gegenstand der kollektiven Vermögensverwaltung sind daneben EU-OGAW, EU-AIF oder andere ausländische AIF, die mit den oben genannten inländischen Investmentvermögen vergleichbar sind. (4) Die Gesellschaft betreibt folgende Dienst- und Nebendienstleistungen: - Die Verwaltung einzelner nicht in Finanzinstrumenten im Sinne des § 1 Abs. 11 des Kreditwesengesetzes angelegter Vermögen für andere mit Entscheidungsspielraum (individuelle Vermögensverwaltung), soweit sie sich auf Vermögensgegenstände bezieht, die nach Abs. 2 auch für Investmentvermögen erworben werden dürfen, und - sonstige Tätigkeiten, die mit den in diesem Absatz genannten Dienstleistungen und Nebendienstleistungen unmittelbar verbunden sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Tobias Moroni
seit 11.1.2018
Geschäftsführer
Prokura
Matthias Wiffler
seit 27.5.2015
Prokura
Marco Frederic Heim
seit 27.5.2015
Geschäftsführer
Marco Heim
seit 12.5.2014
Prokura
Prokura
Geschäftsführer
Jörg Heinz Homann
seit 2.2.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Institutional Investment Group GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Institutional Investment Group GmbH
Germany
750.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Institutional Investment-Partners GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

1. Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

a. Unternehmen

Das Unternehmen gehört zur Unternehmensgruppe Institutional Investment Group, die in ihrem Geschäftsbereich Investor Solutions, zu dem die Gesellschaft gehört, Dienstleistungen insbesondere im Bereich des Investment Consultings sowie von Investitionsvehikeln rund um die Asset-Klasse Immobilie und artverwandte Asset-Klassen an institutionelle Investoren erbringt. Die Gesellschaft selbst versteht sich als Investoren-KVG. Der Kern ihrer Tätigkeit liegt dabei in der Auflage und dem Verwalten von deutschen Spezial-AIF nach dem Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB), die für institutionelle Anleger direkt oder indirekt in Immobilien investieren.

b. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Auch das Jahr 2023 war wesentlich durch die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine geprägt. Daneben belastete die außergewöhnlich hohe Inflation die Verbraucher und auch eine Reihe von Unternehmen, auch wenn die Inflation im Verlauf des Jahres zurückging. Die Zinsen sind zwar am Ende des Jahres 2023 leicht zurückgegangen, im Vergleich zu den Jahren bis einschließlich 2021 aber nach wie vor deutlich höher. Dies lässt einerseits Immobilien im Vergleich zu festverzinslichen Vermögensanlagen weniger attraktiv erscheinen und macht andererseits die Refinanzierung von Immobilien-Investments erheblich schwieriger. Dazu kommen strukturelle Veränderungen in Bezug auf bestimmte Asset-Klassen wie beispielsweise ein verändertes Nutzungsverhalten bei Büroimmobilien insbesondere seit der Corona-Pandemie sowie eine Tendenz hin zu nachhaltigen Immobilien. Die genannten Faktoren haben dazu geführt, dass sich die Kaufpreisfaktoren von Immobilien im Durchschnitt - selbstverständlich abhängig auch von anderen Faktoren wie Nutzungsart, Lage oder Modernität der einzelnen Immobilie - im Vergleich zu den Vorjahren weiter verringert haben.

Vor diesem Hintergrund besteht zwar bei institutionellen Investoren nach wie vor Interesse an Vermögensanlagen in Real Assets (siehe auch Abschnitt "e. Risikobericht"), allerdings in deutlich geringerem Ausmaß als in den Jahren der negativen Einlagezinsen und eher mittel- und langfristig.

c. Geschäftsverlauf

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Gesellschaft ihre geschäftlichen Aktivitäten im Vergleich zu den Vorjahren erneut ausgebaut und die Provisionserträge gesteigert. Die Investmentvermögen investieren direkt oder indirekt in Immobilien oder anderen Real Assets innerhalb und außerhalb Europas. Bei den Investitionen für das Investmentvermögen wird die Gesellschaft von spezialisierten Immobilienmanagern unterstützt.

d. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Forderungen an Kreditinstitute (9.603 TEUR nach 8.778 TEUR im Vorjahr) haben sich erhöht und die Sonstigen Vermögensgegenstände (11.045 TEUR nach 13.419 TEUR im Vorjahr) sowie die Sonstigen Verbindlichkeiten (7.155 TEUR nach 8.863 TEUR im Vorjahr) verringert, während die Höhe des Eigenkapitals mit 11.352 TEUR unverändert blieb.

Die Provisionserträge sind auch im vergangenen Geschäftsjahr gestiegen (40.226 TEUR nach 36.560 TEUR im Vorjahr). Dem standen beträchtliche Aufwendungen insbesondere für eigenes oder von verbundenen Unternehmen zur Verfügung gestelltes Personal - die Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen haben sich von 22.375 TEUR auf 24.113 TEUR erhöht - gegenüber, um die Entwicklung der Gesellschaft sowohl qualitativ als auch quantitativ weiter voranzutreiben.

Insgesamt konnte in den vergangenen zwölf Monaten ein Gewinn nach Steuern (vor Gewinnabführung) - der als wesentlicher Leistungsindikator betrachtet werden kann - in Höhe von 10.855 TEUR (Vorjahr 9.467 TEUR) erzielt werden. Damit wurde die im Jahresbericht 2022 für das Geschäftsjahr 2023 abgegebene Prognose bestätigt, dass sich das Ergebnis noch etwas erhöhen werde.

Die Liquidität der Gesellschaft war im Berichtsjahr und am Bilanzstichtag geordnet und die Zahlungsbereitschaft jederzeit gewährleistet. Die Eigenkapitalquote veränderte sich wegen der geringfügig gesunkenen Bilanzsumme auf 55 % (Vorjahr 51 %). Die aufsichtsrechtlichen Kapitalanforderungen wurden im Berichtszeitraum eingehalten.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kann als gut bezeichnet werden.

e. Risiko- und Chancen-Bericht

Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft basiert einerseits auf den speziellen gesetzlichen Rahmenbedingungen für Kapitalverwaltungsgesellschaften einschließlich der aufsichtsrechtlichen Vorgaben. Darüber hinaus hat die Gesellschaft noch weitere Instrumente zur Identifikation, Messung und Steuerung von Risiken entwickelt, die insbesondere bei den von der Gesellschaft verwalteten Investmentvermögen Anwendung finden.

Prinzipiell unterscheidet die Gesellschaft zwischen dem Risikomanagement für die Investmentvermögen und dem Risikomanagementsystem für die Gesellschaft selbst. Dabei wird allerdings berücksichtigt, dass erhebliche Zusammenhänge zwischen diesen beiden Bereichen bestehen, insbesondere weil sich etwaige Risiken auf das Vermögen der verwalteten Investmentvermögen und damit unmittelbar auf eine wesentliche Basis der Erträge der Gesellschaft auswirken können.

Die Gesellschaft hat ein umfangreiches Risikomanagementhandbuch erstellt, das sämtliche wesentlichen Aspekte des Risikomanagementsystems umfasst. Darin werden aufbauend auf der Geschäfts- und der Risikostrategie der Gesellschaft sowohl die Identifikation, Messung, Kommunikation, Steuerung und Dokumentation von Risiken als auch die einzelnen Risikoarten für die Investmentvermögen und für die Gesellschaft ausführlich beschrieben. Ferner werden Risikoverantwortliche und Risikomanagementprozesse für beide Ebenen definiert.

Die Geschäftsleitung der Gesellschaft ist in die Risikokommunikation im Rahmen des Risikomanagementsystems eingebunden, um eine angemessene Überwachung und Steuerung der Risiken sicherzustellen. Daneben berichtet die Geschäftsführung dem Aufsichtsrat über die jeweiligen Risiken. Die Verantwortung für das Risikomanagement ist auf allen Ebenen innerhalb der Gesellschaft einschließlich der Geschäftsleitung vom operativen Fondsmanagement getrennt.

Die Analyse der Risiken hat ergeben, dass sich Risiken neben den allgemeinen wirtschaftlichen Risiken sowohl für die Investmentvermögen als auch für die Gesellschaft insbesondere aus den verwalteten Vermögensgegenständen sowie den zugrundeliegenden Märkten ergeben können.

Die angesichts der Veränderung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erforderliche Neubewertung von Immobilien im Markt ist noch nicht abgeschlossen. Es besteht das Ertragsrisiko, dass die Werte des von der Gesellschaft derzeit verwalteten Immobilienbestands sinken, der Bestand sich durch Verkäufe verringert und Neuinvestitionen nicht oder nur in geringem Umfang getätigt werden, so dass sich die Ertragsbasis der Gesellschaft reduziert. Dem steht das Aufwandsrisiko gegenüber, dass sich insbesondere die Personalkosten erhöhen, auch wenn sich dieses Risiko mit Nachlassen der Inflation und angesichts eines weniger angespannten Personalmarktes insbesondere im Immobiliensektor reduziert hat. Adressenausfallrisiken spielen keine wesentliche Rolle.

Rechtsrisiken liegen überwiegend in etwaigen zukünftigen Änderungen der aufsichts- oder der steuerrechtlichen Rahmenbedingungen. Operationelle Risiken können sich erfahrungsgemäß insbesondere aus dem Immobilienmanagement und daneben immer mehr aus Cyber-Kriminalität in ihren verschiedenen Ausprägungen ergeben. Die Tätigkeit der Gesellschaft ist jedoch von vornherein darauf ausgerichtet, diese Risiken zu minimieren. Konkrete, die Existenz der Gesellschaft gefährdende Risiken bestanden im vergangenen Geschäftsjahr nicht.

Bei einer Gesamtbetrachtung der Risiken sehen wir daher die wesentlichen Risiken insbesondere in den politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten und Veränderungen, die auch die Gesellschaft beeinflussen. Daneben spielen die Komplexität von Immobilien-Investments und deren Verwaltung sowie die operationellen Risiken im Zusammenhang mit diesen Investments eine wesentliche Rolle.

Die Geschäftsleitung sieht die Chancen der Gesellschaft nach wie vor in der Attraktivität ihres Geschäftsmodells und in der hohen Qualität der angebotenen Leistungen sowie gegebenenfalls in einer Erweiterung des Produktspektrums. Soweit ein weiterer, zielgerichteter Ausbau der Gesellschaft erfolgt, geschieht dies unter der Prämisse, dass die mit einem Wachstum verbundenen Risiken im Einklang mit der Risikostrategie stehen.

f. Prognose

Auch für das Geschäftsjahr 2024 ist es überwiegend wahrscheinlich, dass die Werte der verwalteten, bereits im Bestand der Investmentvermögen befindlichen Immobilien insgesamt eher sinken. Eine etwaige, daraus resultierende Reduzierung der Erträge wird unter Umständen durch mit Neuinvestitionen verbundene Provisionserträge vollständig ausgeglichen, was einen Gewinn vor Steuern auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 zur Folge hätte. Eine exaktere Prognose wird erst möglich sein, wenn sich die weitere Entwicklung der Rahmenbedingungen besser absehen lässt.

 

Frankfurt am Main, den 23.08.2024

Marco Heim

Jörg Homann

Georg Klusak

Dr. Gabriele Lange

Tobias Moroni

2. Bilanz

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Institutional Investment-Partners GmbH

AKTIVA

Geschäftsjahr 31.12.2023 Vorjahr 31.12.2022
EUR EUR
1. Forderungen an Kreditinstitute
täglich fällig 9.603.481,08 8.778.408,43
2. Forderungen an Kunden (siehe Fußnote 1) 7.926.451,02 0,00
3. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 600,00 600,00
4. Sachanlagen 0,00 1,00
5. Sonstige Vermögensgegenstände (siehe Fußnote 1) 3.118.361,71 13.418.598,74
darunter Forderungen an verbundene Unternehmen 1.667.361,71 (Vj. 2.355.131,08)
6. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 81.612,00
Summe der Aktiva 20.648.893,81 22.279.220,17

Erläuterungen: (1) Zur neu aufgenommenen Position "Forderungen an Kunden" siehe die Erläuterungen im Anhang unter c. (2) Die Anzahl der Investmentvermögen zum Ende des Vorjahres wurde im Vergleich zum Vorjahresabschluss korrigiert.

PASSIVA

Geschäftsjahr 31.12.2023 Vorjahr 31.12.2022
EUR EUR
1. Sonstige Verbindlichkeiten 7.155.083,95 8.863.026,91
darunter gegenüber verbundenen Unternehmen 1.016.797,14 (Vj. 3.229.741,80)
2. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 427.618,55 427.618,55
b) andere Rückstellungen 1.713.900,42 1.636.283,82
3. Eigenkapital
a) Gezeichnetes Kapital 750.000,00 750.000,00
b) Kapitalrücklage 3.750.000,00 3.750.000,00
c) Bilanzgewinn 6.852.290,89 6.852.290,89
Summe der Passiva 20.648.893,81 22.279.220,17
Für Anleger verwaltete Investmentvermögen:
Summe der Inventarwerte: 16.622.562.186 16.331.171.337
Anzahl der Investmentvermögen (siehe Erläuterung 2 auf der linken Seite): 47 46

3. Gewinn- und Verlustrechnung

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Institutional Investment-Partners GmbH

Geschäftsjahr 1.1.-31.12.2023 Vorjahr 1.1.-31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
1. Zinserträge aus
Kredit- und Geldmarktgeschäften 200.488,00 43.135,00
2. Zinsaufwendungen 212,87 1.243,44
200.275,13 41.891,56
3. Laufende Erträge aus Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 23,93 16,57
4. Provisionserträge 40.225.683,28 36.560.397,42
5. Sonstige betriebliche Erträge 90.675,91 167.166,60
6. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 281.636,91 223.097,72
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung darunter für Altersversorgung: 5.334,24 € (Vorjahr: 5.334,24 €) 39.233,95 320.870,86 50.701,91
b) andere Verwaltungsaufwendungen 24.113.111,50 24.433.982,36 22.375.402,73
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen
8. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 84.932,26 214.063,16
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 15.997.743,63 13.906.206,63
10. Auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder eines Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 5.143.207,42 4.438.861,15
11. Jahresüberschuss 10.854.536,21 9.467.345,48
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 6.852.290,89 6.852.290,89
13. Bilanzgewinn 6.852.290,89 6.852.290,89

4. Anhang für das Geschäftsjahr 2023

a. Allgemeine Hinweise

Die Institutional Investment-Partners GmbH gilt als große Kapitalgesellschaft im Sinne des Handelsrechts mit Sitz in Frankfurt am Main, die im Handelsregister B des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Nummer 90129 eingetragen ist

Die Gesellschaft hat ihren Jahresabschluss gemäß den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des § 340a Absatz 1 des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Darüber hinaus fanden die Vorschriften der §§ 242 ff., der §§ 264 ff. sowie der §§ 340 ff. des Handelsgesetzbuchs Beachtung.

Der Jahresabschluss entspricht ferner den Vorschriften des Kapitalanlagegesetzbuchs, der Rechnungslegungsverordnung für Kreditinstitute und dem GmbH-Gesetz. Die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften entsprechen den Vorschriften für Kapitalverwaltungsgesellschaften.

Für die Gliederung der Bilanz hat die Gesellschaft das Formblatt 1, für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung das Formblatt 3 (Staffelform) gemäß § 2 Abs. 1 RechKredV verwendet. Alle Beträge sind, sofern nicht gesondert darauf hingewiesen wird, in Euro dargestellt.

b. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Forderungen an Kreditinstitute sowie die Forderungen an Kunden sind jeweils mit dem Nennbetrag unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt.

Die Sonstigen Vermögensgegenstände werden jeweils mit ihrem Nennbetrag bzw. zum beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber dem gleichen Schuldner/Gläubiger mit gleicher Fristigkeit werden gem. § 246 Abs. 2 HGB miteinander verrechnet.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden mit ihrem Nennwert abgebildet.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten sind in der Bilanz mit ihrem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen, der unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anzusetzen ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Soweit Rückstellungen für Verpflichtungen gebildet wurden, die erst in mehr als zwölf Monaten relevant werden, wurden die Rückstellungen mit dem entsprechenden Referenzzinssatz der Deutschen Bundesbank abgezinst. Ein Teil der sonstigen Rückstellungen wurde daher - je nach Dauer bis zur Fälligkeit der entsprechenden Verpflichtung - mit 0,99 % für ein Jahr, 1,03 % für zwei Jahre und 1,07 % für drei Jahre abgezinst.

Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklagen sind zum Nennwert angesetzt.

c. Angaben zu Posten der Bilanz

Die Forderungen an Kreditinstitute beinhalten mit 9.603 TEUR (Vorjahr 8.778 TEUR) ausschließlich täglich fällige Gelder.

Das Anlagevermögen besteht aus Wertpapieren (600 Euro; im Vorjahr 601 Euro einschließlich eines mit 1 Euro angesetzten Fahrzeuges).

Zur besseren Darstellung der Vermögensanlage werden in diesem Jahr erstmals Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 7.926 TEUR als Forderungen an Kunden ausgewiesen (im Vorjahr erfolgte der Ausweis in der Position Sonstige Vermögensgegenstände). Aufgrund dieser erstmaligen Umstellung sind die Vorjahreswerte nicht mit denen des Berichtszeitraums vergleichbar. Die Sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 3.118 TEUR (Vorjahr 13.419 TEUR einschließlich Forderungen an Kunden) beinhalten Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 1.667 TEUR (Vorjahr 2.355 TEUR) aus Liquiditätsüberträgen und der Erstattung von Aufwendungen sowie Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 1.451 TEUR. Sämtliche Sonstigen Vermögensgegenstände haben - auch wenn sie teilweise bereits länger als zwölf Monate bestehen - eine Laufzeit von weniger als zwölf Monaten.

In den Sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 7.155 TEUR (Vorjahr 8.863 TEUR) sind überwiegend Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2.671 TEUR (Vorjahr ebenfalls 2.671 TEUR) und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 1.017 TEUR (Vorjahr 3.230 TEUR) - mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr - enthalten. Der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ggü. verbundenen Unternehmen ist darauf zurückzuführen, dass im Vorjahr noch eine höhere Anzahl Rechnungen am Bilanzstichtag unreguliert waren. Daneben bestanden wegen der zeitversetzten Anmeldung und Abführung am Stichtag Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt aus Umsatzsteuer in Höhe von insgesamt 663 TEUR (Vorjahr 498 TEUR), die im Wesentlichen aus den von der Gesellschaft verwalteten Investmentvermögen herrühren.

Die Rückstellungen in Höhe von 2.142 TEUR (Vorjahr 2.064 TEUR) umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für operationelle Risiken aus der Verwaltung der Investmentvermögen in Höhe von 1.231 TEUR (Vorjahr: 1.231) sowie für Tantiemen in Höhe von 259 TEUR (Vorjahr 283 TEUR).

Die Kapitalrücklage blieb mit 3.750 TEUR unverändert.

Der Bilanzgewinn ist aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags ebenfalls unverändert und beträgt wie im Vorjahr 6.852 TEUR.

d. Anlagespiegel

Anlagespiegel zum 31. Dezember 2023

Institutional Investment-Partners GmbH

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Buchwert 01.01.2023 Zugänge Abgänge
EUR EUR EUR EUR
I. Aktien und nicht festverzinsliche Wertpapiere 600,00 600,00 0,00 0,00
II. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
III. Sachanlagen
1. PKW 43.700,00 1,00 0,00 1,00
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 25.535,17 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 69.235,17 1,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 69.835,17 601,00 0,00 1,00
Umbuchungen laufende Abschreibungen Zuschreibungen Geschäftsjahr kumulierte Abschreibungen
EUR EUR EUR EUR
I. Aktien und nicht festverzinsliche Wertpapiere 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
III. Sachanlagen
1. PKW 0,00 0,00 0,00 43.699,00
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 0,00 25.535,17
Summe Sachanlagen 0,00 0,00 0,00 69.234,17
Summe Anlagevermögen 0,00 0,00 0,00 69.234,17
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023 Buchwert 31.12.2023
EUR EUR
I. Aktien und nicht festverzinsliche Wertpapiere 600,00 600,00
II. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
III. Sachanlagen
1. PKW 43.699,00 0,00
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 25.535,17 0,00
Summe Sachanlagen 69.234,17 0,00
Summe Anlagevermögen 69.834,17 600,00

e. Angaben zu Posten in der Gewinn- und Verlustrechnung

Zinserträge wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr in Höhe von 200 TEUR erzielt (Vorjahr 43 TEUR).

Zinsaufwendungen - die im Berichtszeitraum sämtlich Effekte aus der Abzinsung von Rückstellungen darstellen - fielen in Höhe von 213 EUR an (Vorjahr 1.243 EUR).

Die Provisionserträge in Höhe von 40.226 TEUR (Vorjahr 36.560 TEUR) umfassen im Wesentlichen Erträge aus der Verwaltung von Investmentvermögen. Der Anstieg ist insbesondere auf das höhere verwaltete Durchschnittsfondsvolumen sowie auf Erträge aus neuen Fonds zurückzuführen.

Die Position "Allgemeine Verwaltungsaufwendungen" enthält im Wesentlichen die laufenden Personal- und Sachaufwendungen. Der Personalaufwand in Höhe von 321 TEUR (Vorjahr 274 TEUR) setzt sich zusammen aus den Positionen Löhne und Gehälter einschließlich Tantiemen in Höhe von 282 TEUR (Vorjahr 223 TEUR) und Sozialaufwendungen in Höhe von 39 TEUR (Vorjahr 51 TEUR), darunter Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 5 TEUR (Vorjahr 5 TEUR).

Die anderen Verwaltungsaufwendungen in Höhe von 24.113 TEUR (Vorjahr 22.375 TEUR) enthalten im Wesentlichen Aufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 18.060 TEUR (Vorjahr 14.080 TEUR) einschließlich Aufwendungen für Lizenzen in Höhe von 5.436 TEUR (Vorjahr 2.564 TEUR), Aufwendungen aus einem Dienstleistungsvertrag mit der acb GmbH in Höhe von 5.543 TEUR (Vorjahr 7.163 TEUR) und Mietaufwendungen in Höhe von 232 TEUR (Vorjahr ebenfalls 232 TEUR). Der Anstieg der anderen Verwaltungsaufwendungen ist insbesondere zurückzuführen auf zum einen den höheren Umfang sowie Kostensteigerungen für bezogene Leistungen im Zusammenhang mit der Verwaltung der Investmentvermögen und zum anderen auf höhere Lizenzkosten für bezogene Rechte.

Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf 15.998 TEUR (Vorjahr 13.906 TEUR). Der Ergebnisabführungsvertrag ist weiterhin wirksam, so dass für das vergangene Geschäftsjahr keine Ertragsteuern anfallen. Der fiktive Steueraufwand in Höhe von 5.143 TEUR (Vorjahr 4.439 TEUR) wird jedoch im Zuge einer Umlage an die Muttergesellschaft abgeführt und zur besseren Vergleichbarkeit als Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ausgewiesen.

Haftungsverhältnisse bestehen nicht.

f. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Mietvertrag für die am Sitz der Gesellschaft genutzten Räume läuft bis zum 30. Juni 2024. Der Mietvertrag für die Räume am zukünftigen Sitz der Gesellschaft läuft bis zum 31. März 2034. Jährliche Mietaufwendungen fallen in Höhe von 623 TEUR für das Jahr 2024 und danach in Höhe von 677 TEUR an.

g. Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt wurden wie im Vorjahr neben den fünf Mitgliedern der Geschäftsleitung zwei Arbeitnehmer beschäftigt.

h. Geschäftsführer

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an:

Marco Heim, Aach, Geschäftsführer Accounting/ Controlling/ Risk/ Reporting

Jörg Homann, Großostheim, Geschäftsführer Investments

Georg Klusak, Frankfurt am Main, Geschäftsführer Operations/ Clients

Dr. Gabriele Lange, Frankfurt am Main, Geschäftsführerin Tax/ Dachfonds

Tobias Moroni, Oberursel, Geschäftsführer Implementierung Neumandate

Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine gesonderte Vergütung.

i. Aufsichtsrat

Als Aufsichtsratsmitglieder waren im Geschäftsjahr bestellt:

Stephan Funck, Rechtsanwalt, Wiesbaden

Dr. Marco Loesche, Rechtsanwalt, Frankfurt am Main

Frank Reimold, Direktor des KVBW, Karlsruhe

Auf die Angabe der Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder wird entsprechend § 286 Absatz 4 des Handelsgesetzbuchs verzichtet.

j. Abschlussprüfer

Für das Geschäftsjahr wird mit einem Honorar in Höhe von 75 TEUR für die Abschlussprüfung (Vorjahr 92 TEUR) gerechnet. Honorare für Beratung, Steuerberatung und sonstige Leistungen gegenüber der Gesellschaft wurden an den Abschlussprüfer im Geschäftsjahr 2023 nicht gezahlt.

k. Wesentliche Beteiligungen

Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr keine wesentlichen Beteiligungen gehalten.

l. Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Institutional Investment Group GmbH einbezogen, der im Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Die Erstellung und Veröffentlichung des Konzernabschlusses wird zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

m. Nachtragsbericht

Nach Ende des Geschäftsjahres haben sich keine Vorgänge ereignet, die für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung sind.

 

Frankfurt am Main, den 23.08.2024

Marco Heim

Jörg Homann

Georg Klusak

Dr. Gabriele Lange

Tobias Moroni

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Institutional Investment-Partners GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Institutional Investment Partners-GmbH, Frankfurt am Main - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Institutional Investment-Partners GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalverwaltungsgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalverwaltungsgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 26. August 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Daniel Griesbeck, Wirtschaftsprüfer

Katja Sauerborn, Wirtschaftsprüferin

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