ComLine GmbH Value Added Distribution
Lise-Meitner-Straße 16, 24941 Flensburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thorsten Vicentini seit 4.6.2025 | Prokura |
Tim Lassen seit 26.5.2025 | Prokura |
Ernst Richard Gäbel seit 25.1.2019 | Geschäftsführer |
Stephan Leonhard seit 12.9.2011 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
HGDF Familienholding GmbH & Co. KG | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ComLine GmbH Value Added DistributionFlensburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGeschäft und Rahmenbedingungen Laut Branchenverband BITKOM wird der Markt für Informationstechnik in Deutschland im Jahr 2024 um 6,1% auf 151,5 Mrd. Euro wachsen. Dabei soll das Geschäft mit Software um 9,4% auf 45,4 Mrd. Euro wachsen, IT-Hardware um 4,6% auf 54,4 Mrd. Euro und IT-Services um 4,8% auf 51,7 Mrd. Euro. Die Telekommunikation soll um 1,0% auf 72,8 Mrd. Euro zulegen. Somit wird für den gesamten ITK-Markt für 2024 ein Volumen in Höhe von 224,3 Mrd. Euro prognostiziert, was einem Wachstum von 4,4% entspricht. Das Geschäftsklima in der Digitalbranche verzeichnete im Januar 2024 zwar einen Abstieg von 2,6 Zählern auf 7,3 Punkte. Für die kommenden Monate bewerten die Unternehmen der IT- und Telekommunikation (ITK) die Geschäftserwartungen ebenfalls schwächer als im Vormonat (Minus 2,8 Zähler auf Minus 2,9 Punkte) und die Geschäftslage hat um 2,0 Zähler auf 18,0 Punkte nachgegeben. Im Vergleich zur Gesamtwirtschaft bewegt sich die ITK-Branche jedoch weiterhin auf deutlich höherem Niveau. Die ComLine GmbH Value Added Distribution HRB 9025 FL wurde am 12. September 2011 gegründet und hat zum 29.10.2011 im Rahmen eines Asset-Deals den Geschäftsbetrieb von der CL Exit GmbH, HRB 1830 erworben und den Mitarbeiterstamm übernommen. Gesellschafter der ComLine GmbH ist mit 100% Geschäftsanteilen die HGDF Fjord GmbH mit Sitz Flensburg. Das Unternehmensziel der ComLine GmbH ist die Value Added Distribution (wertsteigernder Großhandel) im vorwiegend Inland EDV-Markt. Die Wertsteigerung bezieht sich auf den Vertrieb von Betriebssystem unabhängigen ITK-Lösungen über den qualifizierten Computer- und Telekommunikations-Fachhandel. Hierbei steht die Konzentration auf spezielle vertikale Märkte im Vordergrund, die mit besonderem Pre- und Aftersales Support, einem besonders umfangreichen Produktportfolio und speziellen digitalen Tools und Services bedient werden. Neben dem Geschäftssitz in Flensburg existieren weitere Vertriebsniederlassungen in Karlsruhe, Wiesbaden und Paris. Durch die Konzentration auf die Produktbereiche Apple, AV-Solutions, Software und Smart Basics hat sich die ComLine GmbH im deutschen EDV-Markt als feste Größe mit von Fachhändlern und Herstellern gleichermaßen anerkannt hoher Fachkompetenz etabliert. Die unterschiedlichen Produktgruppen mit den entsprechenden Herstellerverträgen verteilen das Risiko eines unvorhergesehenen Umsatzrückganges dabei auf mehrere Marktsegmente. Von den etwa 10.000 inländischen Händlern akquiriert die ComLine GmbH derzeit ca. 4.000 Fachhändler, von denen ca. 2.500 Händler zu den permanent kaufenden Kunden gezählt werden können. Diese Kunden verteilen sich gleichmäßig über das gesamte Bundesgebiet und sind in einer Vielzahl von Marktsegmenten tätig. Saisonale oder marktspezifische Schwankungen können durch diese Struktur abgepuffert werden. Zusätzlich werden ca. 750 Kunden im europäischen Ausland betreut. Ertragslage Der im Jahr 2023 erzielte Brutto-Umsatz betrug ca. 580,1 Mio. Euro. Für das geplante Wachstum im nächsten Geschäftsjahr ist die ComLine GmbH gut gerüstet. Für eine detailiertere Darstellung der Umsatzverteilung haben wir eine Einteilung in folgende Produktkategorien vorgenommen: Apple (82,63%), AV-Solutions (3,33%), Software (6,19%) sowie Smart Basics (7,85%). Zu jedem dieser Themengebiete wurden Business-Units räumlich und personell so zusammengestellt, dass deren Personal jeweils aus Vertrieb, Einkauf und Produktmanagement bestehen und alle Hersteller-/ Kunden- und Marketing spezifischen Themen sehr effizient und effektiv direkt bearbeitet werden können. Die Neuaufnahme von Herstellern sowie die ständige Aktualisierung und Überarbeitung der oben angeführten Kategorien sollen zusätzlich zu einer kontinuierlichen Stärkung diese Produktbereiche führen. Die permanente Anpassung des Produktportfolios in Richtung neuer Trends und Technologien sowie das Arbeiten mit Business-Units entspricht unserem Ziel, die Kernkompetenz der Value Added Distribution weiterhin in den Mittelpunkt der Vertriebsaktivitäten zu stellen. Mit einem Netto-Umsatz von ca. 546,76 Mio. EUR hat ComLine eine Umsatzrendite vor Steuern von ca. 1,1% erzielt. Die Soft- und Hardware-Ausstattung sowie die internen Workflow- und Controlling-Prozesse werden permanent optimiert. Die Corporate Identity des Unternehmens ist auf Professionalität und Effizienz ausgerichtet und wird auch online einem kontinuierlichen Refresh unterzogen. Der Internetauftritt wird weiterhin intensiv von unseren Kunden genutzt, so dass im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut ca. 50% der Aufträge über unser Online-Portal generiert wurden. Die ComLine GmbH hat im Wirtschaftsjahr 2023 einen Gewinn vor Steuern in Höhe von 6,071 Mio. EUR erzielt. Die Eigenkapitalrentabilität im Geschäftsjahr 2023 beträgt 30,84% (Gewinn x 100/ Eigenkapital), die Umsatzrentabilität 1,11% (Gewinn x 100/ Gesamtleistung). Finanzlage Zum 31.12.2023 betrug das Stammkapital der ComLine GmbH 10,0 Mio. Euro. Der bestehende Kreditrahmen bei den Banken in Höhe von 32,0 Mio. Euro deckt den derzeitigen und künftigen Liquiditätsbedarf ausreichend ab. Daneben besteht im Berichtsjahr zur Liquiditätsverbesserung ein Forderungsverkauf-Vertrag. Danach verkauft die ComLine GmbH die Forderungen von derzeit 95 Kunden bis zu einem Höchstbetrag von € 50,0 Mio. an den Vertragspartner. Wird das bilanzierte Eigenkapital in Höhe von 19,685 Mio. Euro ins Verhältnis zum Gesamtkapital in Höhe von 57,515 Mio. Euro gesetzt, ergibt sich eine Eigenkapitalquote in Höhe von 34,23 %. Der reine Verschuldungsgrad beträgt 65,77 % (Fremdkapital x 100/ Gesamtkapital), wobei bei dieser Kennzahl das Nachrangkapital als Fremdkapital gewertet wurde. Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt 57,515 Mio. Euro. Nennenswerte Bilanzpositionen sind:
Die Anlagenintensität beträgt für das Geschäftsjahr 2023 11,65% (Anlagevermögen x 100/ Gesamtvermögen), die Anlagendeckung 306,73% (Eigenkapital x 100/ Anlagevermögen). Personal Der durchschnittliche Mitarbeiterstamm im Wirtschaftsjahr 2023 setzte sich aus 109 Festangestellten und 11 Auszubildenden zusammen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres Die HGDF Fjord GmbH hat ihre Anteile an der ComLine GmbH zum 01.01.2023 um weitere 10% auf insgesamt 100% aufgestockt. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung Laut Branchenverband BITKOM wird das Markt-Volumen für Informationstechnik und Telekommunikation in Deutschland im Jahr 2024 auf 224,3 Mrd. Euro geschätzt. Das entspricht einem Wachstum in Höhe von 4,4%. Für das Geschäftsjahr 2024 stehen turnusmäßige Austausch-, Ersatz- oder Ergänzungsinvestitionen an, die ein Volumen von 428.050,00 Euro nicht übersteigen sollten. Risiken, die das Geschäft der ComLine GmbH zukünftig negativ beeinflussen könnten, sind Inflation und Zinsanstieg, verspätete Produkteinführungen bei unseren Lieferanten, eine weitere Abschwächung der Konjunktur und ein überproportionaler Anstieg an Insolvenzen im eigenen Kundenklientel, der Wegfall von Lieferantenverträgen aufgrund von Unternehmensfusionen sowie Preis- und Margendruck aufgrund von Überproduktionen oder verschärften Wettbewerbssituationen. Des Weiteren besteht das Risiko einer nachlassenden Nachfrage nach aktuellen und zukünftigen Apple Produkten gepaart mit einer schwächelnden Innovationsfähigkeit von Apple. Auch der weiterhin hohe Margendruck stellt ein Risiko für den zukünftigen Geschäftsverlauf ComLine ́s dar. Aufgrund der produktbezogenen Ausrichtung auf junge, interessante Zukunftsmärkte, dem teilweisen Know-How Vorsprung gegenüber unseren Mitbewerbern in bestimmten vertikalen Märkten sowie einer permanenten Analyse der Bereiche Workflow, Controlling, Marketing und Kundenorientierung erwarten wir im laufenden Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz in Höhe von 586 Mio. Euro. Im darauf folgenden Geschäftsjahr planen wir mit einem Umsatzwachstum von ca. 5,0 Prozent. Die wesentlichen Gründe für diese Annahmen sind das Ende des rasanten Wachstums der Pandemie-Jahre, der Ukraine-Krieg, die Auswirkungen der hohen Inflation und die stark gestiegenen Zinsen. Wir gehen davon aus, dass sich der ITK-Markt auf einem neu gebildeten Plateau befindet, das erst einmal nachhaltig verarbeitet werden muss, bevor neues, signifikantes Wachstum generiert werden kann. Marketingaktivitäten wie Printwerbung, virales Marketing über Twitter, Facebook und YouTube, vertriebsunterstützende Maßnahmen wie Incentives, Händler-Webinare, Leihstellungen, Briefmailings, der Ausbau des bereits implementierten Know Hows und der Abschluss weiterer Herstellerverträge werden den Geschäftsverlauf zusätzlich positiv beeinflussen.
Flensburg, den 21. März 2024 gez. Harald Rapp gez. Anja Sobottka gez. Richard Gäbel gez. Oliver Bartsch BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die ComLine GmbH Value Added Distribution hat ihren Sitz in Flensburg und ist unter der Nummer HRB 9025 FL im Handelsregister beim Amtsgericht Flensburg eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 ist nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. II. Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung erfolgte unter dem Aspekt der Fortführung der Unternehmenstätigkeit. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, bei abnutzbaren Vermögensgegenständen vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen wurden unter Berücksichtigung der jeweiligen Nutzungsdauer linear über 3 bis 50 Jahren vorgenommen. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nennwert. Soweit erforderlich, wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Ausfallrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1 % vorgenommen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Steuer- und sonstige Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten sowie Bankguthaben in fremder Währung wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. III. Entwicklung des Anlagevermögens Die Entwicklung ist im anliegenden Anlagenspiegel dargestellt. IV. Angaben zur Bilanz Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von insgesamt T€ 1.457 sind zur Absicherung von Forderungen bzw. von Ansprüchen an den Factor verpfändet. Mit einer Inanspruchnahme der Sicherheit wird nicht gerechnet. In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Personalkosten (T€ 842) enthalten. Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch ein Grundpfandrecht und durch Raumsicherungsübereignung des Inventars, Sicherungsübereignung des Warenbestands mit Abtretung der Verkaufsforderungen sowie Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besichert. Die latenten Steuern resultieren aus temporären Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen bei den nachstehenden Vermögensgegenständen und Schulden:
Bei der Bewertung daraus resultierender latenter Steuern wurde ein Steuersatz von 30,23 % (15,825 % für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag sowie 14,405 % für Gewerbesteuer) zugrunde gelegt. Daraus resultieren latente Steuerschulden, die sich von T€ 45 auf T€ 60 verändert haben. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte i. S. d. § 285 Nr. 3 HGB resultieren aus dem Verkauf von fakturierten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zur Verbesserung der Liquiditätssituation - vornehmlich zur termingerechten Tilgung von Lieferantenverbindlichkeiten und der vermehrten Inanspruchnahme von Lieferantenskonti - an einen Factor. V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse verteilen sich auf geographisch bestimmten Märkten wie folgt:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 68, in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 198 enthalten. VI. Sonstige Angaben Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich Beschäftigten betrug 102. Geschäftsführer der Gesellschaft sind: Harald Rapp, Diplom-Kaufmann (bis 31.03.2024) Anja Sobottka, Bilanzbuchhalterin Richard Gäbel, Betriebswirt BA Oliver Bartsch, Kaufmann (ab 01.01.2024). Von der Schutzvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Anteilsbesitz besteht an folgender Gesellschaft:
Das für den Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr zurückgestellte Honorar für Abschlussprüfungsleistungen beträgt T€ 32. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss und Konzernlagebericht der HGDF Familienholding GmbH & Co. KG, Flensburg, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Die Gesellschaft ist damit von der Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts befreit. Für die Ausschüttung gesperrt i. S. d. § 268 Abs. 8 HGB ist der Betrag von € 116.000,00, der vollständig auf die Aktivierung latenter Steuern entfällt. Die Geschäftsführung schlägt vor, - einen Betrag von € 1.038.789,03 auf neue Rechnung vorzutragen - den Restbetrag des Jahresüberschusses 2023 in Höhe von € 3.116.367,11 an die Gesellschafter auszuschütten.
Flensburg, 19.02.2024 ComLine GmbH Value Added Distribution gez. Harald Rapp gez. Anja Sobottka gez. Richard Gäbel gez. Oliver Bartsch AnlagenspiegelHistorische Anschaffungskosten
Abschreibungen
Restbuchwerte
Die Ergebnisverwendung wurde wie im Anhang vorgeschlagen vorgenommen. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 02.05.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die ComLine GmbH Value Added Distribution Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ComLine GmbH Value Added Distribution - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ComLine GmbH Value Added Distribution für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kiel, 25.03.2024 ATN
Allgemeine Treuhand Nord
gez. Werth, Wirtschaftsprüfer gez. Hoffmann-Wülfing, Wirtschaftsprüfer |
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