Feilmeier Holding AG
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Eva Theresa Feilmeier seit 16.5.2017 | Vorstandsmitglied |
Florian Moser seit 6.6.2016 | Prokura |
Manuela Martina Feilmeier seit 21.3.2016 | Vorstandsmitglied |
Theresia Hanichl seit 17.12.2009 | Prokura |
Eva-Maria Feilmeier seit 17.12.2009 | Prokura |
Ludwig Peter Feilmeier seit 5.2.2004 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Feilmeier AGOsterhofenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen Unsere Gesellschaft fertigt mit modernen Produktionsanlagen Trapezprofile, Wellprofile und Kantteile für den Dach-, Wand- und Fassadenbereich in höchster Qualität. Durch unsere Standorte in Osterhofen sowie in Meiningen, können wir ein großes Gebiet der Bundesrepublik Deutschland bedienen. Der Schwerpunkt liegt hierbei insbesondere im süddeutschen Raum und dem benachbarten deutschsprachigen Ausland. Im Bereich der Forschung und Entwicklung wird durch ständige Weiterentwicklung unserer Produkte die Positionierung des Unternehmens innerhalb der Branche gesichert. B. Wirtschaftsbericht B.1.Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland rund 4,12 Billionen Euro (Vorjahr 3,87 Billionen Euro), nominal ist das BIP also kräftig gestiegen. Der Anstieg liegt allerdings in der Inflation begründet, preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent. Nach der Corona-Krise und dem daraus resultierenden wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Die ökonomische Regenerierung fiel im Jahr 2022 jedoch auf Grund des Kriegs in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen sowie der Rekordinflation geringer aus, im Jahr 2023 kam es sogar zu einer Rezession. Obwohl die Wirtschaft in Deutschland insgesamt im Jahr 2023 geschrumpft ist, verzeichnet Bayern im selben Jahr ein leichtes Wachstum. Das Bruttoinlandsprodukt in Bayern verzeichnet einen Anstieg im Jahr 2023 nominal um 7,2 Prozent. Preisbereinigt bedeutet das einen Zuwachs von 0,3 Prozent. Der größte Anteil der Bruttowertschöpfung entsteht in Bayern weiterhin im verarbeitenden Gewerbe. Hier ist preisbereinigt ein Zuwachs von 1,7 Prozent zu beobachten, während auf Ebene von Deutschland ein Rückgang von 0,2 Prozent sichtbar ist. Der Produktabsatz unseres Unternehmens ist im Wesentlichen von der wirtschaftlichen Entwicklung der Baubranche sowie von der Preisbildung auf dem Stahlmarkt abhängig. Im Jahr 2023 wurde die Bauwirtschaft maßgeblich von der zunehmenden Inflation und den damit einhergehenden steigenden Baukosten beeinflusst. Weiterhin hohe Energiepreise verstärkten die bereits angespannte wirtschaftliche Situation. Die Bruttowertschöpfung im Baugewerbe erreichte im IV. Quartal 2023 einen Wert von 103,04. Zum Vorjahresquartal erhöhte sie sich somit um 0,78%. Die Bilanz des deutschen Stahlmarkts für das Jahr 2023 ist weiterhin negativ ausgefallen. Schwache Nachfrage in Verbindung mit hohen und international nicht wettbewerbsfähigen Strompreisen haben die Stahlproduktion in Deutschland 2023 auf ein historisch niedriges Niveau gedrückt. Auch im Dezember 2023 setzte sich die Abwärtsbewegung bei der Rohstahlproduktion fort. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Erzeugung um 2,3 Prozent. Damit hält der nun seit Anfang 2022 dauernde Negativtrend an. Nur 35,4 Millionen Tonnen Stahl wurden 2023 insgesamt in Deutschland produziert. Das ist das niedrigste Produktionsvolumen seit der Finanzmarktkrise 2009. Die Stahlpreise folgten dem Abwärtstrend aus 2022 und erreichten im Oktober 2023 ihren aktuellen Tiefstand. Die Hersteller versuchten zum Ende des Jahres 2023, durch eine Verringerung des Angebots flankiert von einer leichten Belebung der Stahlnachfrage, die Preise zu erhöhen. Die Prognose zur Entwicklung des Stahlmarkts für 2024 ist angesichts aktiver Krisenherde wie den Nahostkonflikt, die Seewegblockade und Risiken in Bezug auf die Wirtschaft von großer Unsicherheit geprägt. Die vorgenannten Faktoren könnten rasch zu Preisschwankungen führen. B.2. Geschäftsverlauf Die rückläufige Entwicklung der Baubranche und die somit einhergehende sinkende Nachfrage spiegelte sich im Rohgewinn des Jahres 2023 im Vergleich zu den Vorjahren wider. Die Beschaffung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen konnte durch unser internes Kontrollsystem und gutes Verhandlungsgeschick problemlos erfolgen. Die Belieferung unserer Kunden war somit ohne Lieferengpässe möglich. Erschwernisse, wie die hohe Inflation sowie die angespannte wirtschaftliche Lage waren im Jahr 2023 allgegenwärtig. Daraus resultierende Aufgaben, wie Mitarbeiterbindung und Kostenoptimierung haben wir erfolgreich gemeistert und auch umgesetzt. Dem weiterhin zunehmenden Konkurrenzdruck durch den wachsenden Onlinehandel im Bereich Trapezbleche begegnet unser Unternehmen mit einer starken Kundenbindung und ausgezeichnetem Kundenservice. B.3. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 verminderten sich die Umsatzerlöse um T€ 3.934 auf T€ 16.269. Der Materialaufwand verminderte sich um T€ 3.789. Der Rohgewinn verminderte sich von T€ 7.084 auf T€ 6.881. Das Ergebnis verminderte sich um T€ 91 und es ergibt sich ein Verlust in Höhe von T€ 207. Auf Grund erschwerter ökonomischer Umstände verschlechterte sich die Ertragslage im Vergleich zum Vorjahr. Durch eine kurzfristige Reaktion auf Angebots- und Nachfrageschwankungen, einer kontinuierlichen Auswertung, Kostenanalysen, sowie Ausnutzung von Kosteneinsparungspotenzialen konnten jedoch höhere Verluste vermieden werden. B.4. Investitionen und Finanzierung Für die Planung und Gestaltung der Unternehmenszukunft werden regelmäßig Investitionen durchgeführt. Im Jahr 2023 wurde daher weiterhin in die Erweiterung des Geschäftsbereichs "Vermietung von Maschinen" investiert. Die Zusammenarbeit mit unseren Finanzpartnern ist von Kontinuität getragen und stabil. B.5. Personal- und Sozialbereich Unser Unternehmen beschäftigte zum Ende des Berichtsjahres 30 (Vorjahr 33) Mitarbeiter, dies entspricht einer Minderung von ca. 9 %. Zur besseren Personalbindung wurden im Jahr 2023 gezielt Lohnerhöhungen gewährt. Die Personalgewinnung und -bindung stellt zunehmend ein großes Problem dar. Der Personalaufwand verminderte sich um T€ 187 auf einen Betrag von T€ 2.403. B.6. Finanzlage Während des Geschäftsjahrs 2023 verfügte unser Unternehmen über ausreichend Liquidität. Im Jahr 2023 erhöhten sich die liquiden Mittel in der Hauptsache durch Umsatzerzielung aus dem Warenbestand, Rückfluss von Forderungen und Anlagenverkäufen. Der Bestand an liquiden Mitteln erhöhte sich um T€ 6.053 auf T€ 9.713. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verminderten sich um T€ 518 auf T€ 2.663. Die Finanzlage wird weiterhin als sehr gut eingeschätzt und die Verbindlichkeiten werden unter Ausnutzung der Skontofristen gezahlt. Die Liquidität ersten Grades in Höhe von 654,5 % verbesserte sich deutlich zum Vorjahr um 572,9 %. Die Liquidität zweiten Grades erreichte einen Wert in Höhe von 805,3 % (Vorjahr: 183,7 %). B.7. Vermögenslage Im Berichtsjahr wurden bei der Feilmeier AG im Bereich des Anlagevermögens Investitionen in Höhe von T€ 877 (Vorjahr T€ 1.332) getätigt. Bei den Investitionen handelte es sich um Ersatzinvestitionen zur Erneuerung des eigenen Fuhrparks sowie von Werkzeugen und Betriebsausstattung. Weiterhin wurde in die Erweiterung des Geschäftsfeldes Vermietung von Maschinen investiert. Das Umlaufvermögen verminderte sich im Wesentlichen aufgrund der Tilgung der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen, um T€ 1.177 auf T€ 6 sowie der Minderung des Warenbestands um T€ 4.199 auf T€ 2.558. Im Ergebnis konnte eine Eigenkapitalquote in Höhe von ca. 78,6 % (Vorjahr 73,5 %) erreicht werden. B.8. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Folgende Maßnahmen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr umgesetzt: Ausbau der Lieferflexibilität - Langfristige Kooperationen mit ausgewählten Speditionen wurden gefestigt - Zusätzliche leistungsfähige Speditionen wurden hinzugenommen, um die Liefer- und Termintreue gegenüber unseren Kunden gewährleisten zu können - Disposition der eigenen Lieferflotte standortübergreifend vom Hauptsitz aus Investitionen zur Verbesserung der Ablaufoptimierung - Optimierungsmaßnahmen an der ERP-Software zur Verbesserung der Ablaufsteuerung und Umsetzung geänderter rechtlicher Vorgaben Festigung der Marktposition durch - kontinuierliche Anzeigenwerbung in ausgewählten Fachzeitschriften und Tageszeitungen sowie vierteljährliche Werbeaktionen per E-Mail an Bestandskunden - konsequente Schulungen für unsere Mitarbeiter mit Fokus auf die Vertriebsstrategie - Neukundenakquise durch Mitarbeiter im Außendienst - Jahresgespräche und regelmäßige Besuche unserer Bestandskunden C. Nachtragsbericht Wesentliche Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben. D. Prognose-, Chancen- und Risikobericht D.1. Prognosebericht In den ersten Monaten des Geschäftsjahres 2024 ist ein Umsatzplus, bedingt durch die milden Witterungsverhältnisse in unseren Büchern zu verzeichnen. Wir schätzen, dass auf Grund der aktuellen Entwicklung in der Baubranche mit einem erneuten Umsatzrückgang zu rechnen ist und in den Folgemonaten die Nachfrage weiterhin abnimmt. Mögliche Preissteigerungen werden durch entsprechende Kaufpreisgestaltung an den Kunden weitergegeben. In 2024 streben wir ein EBITDA sowie einen Jahresüberschuss auf Niveau des Jahres 2019 an und hoffen, durch weitere Kosteneinsparungen das Ergebnis eventuell sogar leicht verbessern zu können. Fachkräftemangel, eine hohe Inflation und die unsichere weltwirtschaftliche Lage machen eine genaue Prognose für das Jahr 2024 schwierig. Der Beschaffungsmarkt und die rückläufige Nachfrage stellen uns zunehmend vor neue Herausforderungen. In den kommenden Wochen rechnen wir weiterhin mit einer angespannten wirtschaftlichen Situation. Trotz rückläufiger Umsätze rechnen wir weiterhin mit einem positiven EBITDA sowie einem Jahresüberschuss auf Höhe des Jahres 2019. Im Jahr 2024 werden wir weiter versuchen, über guten Kundenservice und Kundenakquise die sinkende Nachfrage zu kompensieren. Wir rechnen nicht damit, dass sich der Geschäftsverlauf durch den anhaltenden Krieg in der Ukraine oder durch den Nahostkonflikt enorm verschlechtern wird. Im Falle eines Umsatzrückgangs oder möglichen Beschaffungsproblemen werden wir mit geeigneten Maßnahmen, wie konsequentem Kostenmanagement im Bereich der sonstigen Kosten, einer klugen Einkaufspolitik oder Kurzarbeit entgegenwirken. D.2. Risikobericht D.2.1. Risikomanagementsystem Im Bereich des Risikomanagements werden die implementierten Systeme ständig erweitert und verfeinert. Ziel des EDV-gestützten Risikomanagements ist die laufende Identifizierung und Bewertung von Chancen und Risiken, insbesondere im Hinblick auf Preisänderungen sowie Ausfall- und Liquiditätsrisiken. D.2.2. Risiken Absatzmarkt Bereits in den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass politische Entscheidungen erheblichen Einfluss auf einzelne Absatzmärkte nehmen können, welche wir jedoch nicht aktiv beeinflussen können. Wir versuchen ständig unsere Marktposition mit der Erschließung neuer und der Forcierung bestehender Marktnischen zu stärken. Als Zulieferer des Baugewerbes sind wir mit unseren Umsätzen abhängig von der Risikostruktur der Binnenkonjunktur und damit der Bauwirtschaft. Auch Witterungseinflüsse können sich (kurzfristig) absatzbelebend oder - reduzierend auswirken. Beschaffungsmarkt Unser Einkauf ist ständig bestrebt die Partnerschaften zu den Stahlkonzernen zu intensivieren. Um Beschaffungsprobleme zu vermeiden, werden unsere Bestellprozesse laufend optimiert. Im Unternehmen wird des Weiteren eine konsequente, quartalsweise Bewertung der Lieferanten unter Berücksichtigung der Lieferflexibilität, Preispolitik, Erreichbarkeit und Produktqualität vorgenomme Bezüglich des Beschaffungsmarktes stand im letzten Jahr im Wesentlichen die angespannte wirtschaftliche Situation sowie die hohen Energiekosten im Vordergrund. Die damit verbundenen Probleme, wie die nach wie vor hohen Rohstoffpreise konnten wir jedoch gut bewältigen. Weiterhin liegt unser Augenmerk auf der immer wieder unvorhersehbaren Stahlpreisentwicklung. Die Situation hinsichtlich möglicher Lieferengpässe und Rohstoffknappheit hat sich im Laufe des Jahres 2023 zunehmend entspannt. Dank unserer Einkaufspolitik und laufenden Optimierung der Beschaffungsprozesse sind unsere Vorratsläger auch weiterhin ausreichend gefüllt. Produkt- und Gewährleistungsrisiken Gegenüber unseren Geschäftspartnern bestehen zwar nur geringe Risiken aus Produkthaftung und Gewährleistung, dennoch haben wir die Produkthaftungs- und Gewährleistungsrisiken zusätzlich versichert. Der Versicherungsschutz wird jährlich überprüft und ggf. angepasst. Fehlproduktionen und Falschlieferungen werden durch den Einsatz von IT-Programmen und Scannern möglichst vermieden. Um die Verfügbarkeit unserer Produktionsanlagen zu gewährleisten und einen Ausfall zu vermeiden, werden regelmäßige Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt. Forderungsmanagement Auch im Geschäftsjahr 2023 schützten wir uns über die Kreditversicherungsgesellschaft Euler Hermes vor Forderungsausfällen. Ein Restrisiko bleibt jedoch bestehen, das aber von untergeordneter Bedeutung ist. Wettbewerbsrisiken Mit unserem Tätigkeitsfeld bewegen wir uns auf einem Markt mit Konkurrenzdruck. Durch ständige Neuinnovationen und eigene Entwicklungen verbessern wir Produktionsprozesse und -Methoden und erhöhen unsere Fertigungs- und Lieferflexibilität. Dadurch erreichen wir die gesetzten Absatzziele. Durch die Erweiterung unseres Produktportfolios werden Marktnischen erkannt und genutzt Führungskräfte und qualifizierte Mitarbeiter Geschäftsleitung, Führungskräfte und Mitarbeiter realisieren gemeinsam die Unternehmensziele und Visionen des Unternehmens und sorgen für eine erfolgreiche Umsetzung. Die Feilmeier AG setzt aber auch weiterhin darauf, wichtige Mitarbeiter durch nachhaltige Führung und Kontinuität langfristig an das Unternehmen zu binden. Im Berichtszeitraum 2023 wurde ein Auszubildender eingestellt. Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen werden anhand von Maßnahmenplänen über interne Schulungen durchgeführt. Nach wie vor ist jedoch aufgrund des branchenübergreifenden vorhandenen Fachkräftemangels mit entsprechenden Auswirkungen auf die Produktion zu rechnen. Dies versucht die Feilmeier AG durch weitergehende Optimierung und Automatisierung des Fertigungsprozesses auszugleichen. Informationstechnologie Wir haben für relevante Software, Systeme und Daten ausreichende Sicherungssysteme eingebaut, so dass auch im Fall von Hardwareausfällen oder sonstigen nicht absehbaren Vorfällen die Datenbestände wiederhergestellt werden können. IT-Anwendungen sind mit Zugriffsberechtigungen versehen und erlauben lediglich den berechtigten Personen einen kontrollierten System- und Datenzugang. Umweltrisiken Umweltrisiken bestehen für unsere Gesellschaft nicht. D.2.3. Chancenbe Trotz der aktuellen und der zu erwartenden wirtschaftlichen Entwicklung ist zukünftig grundsätzlich mit einem positiven Ergebnis zu rechnen. Die Chance des Unternehmens besteht darin, sich innerhalb dieser wirtschaftlichen Phase durch weitergehende Vertriebsmaßnahmen und Produktionsoptimierungen am Absatzmarkt zu festigen und neue Absatzmärkte im grenznahen Ausland zu erschließen. Wir gehen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon aus, dass der Krieg in der Ukraine sowie der Nahostkonflikt keinen enormen Einfluss haben werden.
Osterhofen, 31.03.2024 gez. Eva Theresa Moser, Vorstand gez. Manuela Feilmeier, Vorstand gez. Ludwig Feilmeier, Vorstand Bilanz zum 31. Dezember 2023A K T I V A
P A S S I V A
Gewinn- und Verlustrechung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Feilmeier AG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs in der aktuellen Fassung aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die größenabhängigen Befreiungen gemäß §§ 274a, 276 und 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Einzelpositionen des veröffentlichten Jahresabschlusses sind auf volle EUR auf- bzw. abgerundet. 1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Für Vermögensgegenstände von EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wurde die Bewertungsfreiheit gem. § 6 Abs. 2 EStG in Anspruch genommen. Die Finanzanlagen wurden, soweit vorhanden, wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungs - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewerte Die inländischen liquiden Mittel wurden mit dem Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethode Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Für die Investitionen im Veranlagungszeitraum 2023 wurde, aus Gründen der besseren Darstellung der Wirtschaftlichkeit, die degressive Abschreibung auf das bewegliche Anlagevermögen gewählt. 2.3 Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält keine auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. 3. Angaben zur Bilanz 3.1 Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen des Sachanlagevermögens betrugen zu Beginn des Geschäftsjahres: 11.802,6 TEUR Die kumulierten Abschreibungen des Sachanlagevermögens betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 12.583,5 TEUR 3.2 Angaben über die Gattung der Aktien Das Grundkapital beträgt EUR 50.000,00 und ist eingeteilt in 50.000 nennwertlose auf den Inhaber lautende Stückaktien. Die Aktien werden zu 100% von der Feilmeier Holding AG gehalten. 3.3 Zusätzliche Angaben zu den Gewinnrücklagen Entwicklung des Postens Gewinnrücklagen: a) gesetzliche Rücklage:
b) andere Gewinnrücklagen:
3.4 Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von EUR 7.944.571,72 einbezogen. Über die Verwendung des Bilanzgewinns beschließt die Hauptversammlung. 3.5 Veränderung der latenten Steuersalden im abgelaufenen Geschäftsjahr
3.6 Sonstige Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind vor allem Rückstellungen für Pachterneuerung, Rückzahlungsverpflichtung, Gewährleistung, Aufbewahrung Geschäftsunterlagen und Rechtsstreitigkeiten enthalten.
3.7 Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten: 1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen 2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen 3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten 4 = Sicherungsübereignung Vorräte 5 = Sicherungsabtretung Forderungen 6 = Eigentumsvorbehalt 3.8 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen die nachfolgend aufgeführten sonstigen finanziellen Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
3.9 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken: Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB
Wir gehen aufgrund der bisherigen Entwicklung der Gesellschaften, für die Sicherheiten übernommen wurden, derzeit davon aus, dass das Risiko einer Inanspruchnahme unwahrscheinlich ist. Auch die derzeitige Entwicklung dieser Gesellschaften gibt keinen Anlass, diese Risikoeinschätzung zu ändern. Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist somit nicht zu rechnen. 3.10 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Wesentliche Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich wie folgt ergeben: Die wirtschaftlichen Auswirkungen aufgrund der rückläufigen Entwicklung der Baukonjunktur können derzeit nicht abschließend beurteilt werden. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 4.1 Sonstige betriebliche Erträge Innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge sind außergewöhnliche Erträge i. H. von 91 T€ enthalten. Sie stehen im Zusammenhang mit einem Schadensfall. 5. Sonstige Angaben 5.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
5.2 Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:
Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:
Die Vorsitzende des Aufsichtsrats war im Geschäftsjahr Frau Petra Feilmeier. 5.3 Vergütungen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Vom Schutzrecht nach § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Vergütung der Gesellschaftsorgane wird Gebrauch gemacht. 5.4 Ergebnisverwendung Die Vorstände schlagen der Hauptversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. 5.5 Unterschrift der Geschäftsführung
Osterhofen, 31.03.2024 gez. Eva Theresa Moser, Vorstand gez. Manuela Feilmeier, Vorstand gez. Ludwig Feilmeier, Vorstand An die Aktionärinnen und Aktionäre der Feilmeier AGBericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2023Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2023 die Ihm durch Gesetz und Satzung übertragenen Aufgaben wahrgenommen und sich sowohl in Sitzungen als auch in Einzelbesprechungen durch den Vorstand über die Lage der Gesellschaft unterrichten lassen und die erforderlichen Beschlüsse gefasst. Ferner hat der Vorstand dem Aufsichtsrat aus sonstigen wichtigen Anlässen berichtet und ist damit seiner gesetzlichen Informationspflicht in vollem Umfang nachgekommen. Frau Petra Feilmeler (Aufsichtsratsvorsitzende), Herr Florian Moser (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender) und Frau Theresia Hanichl (Aufsichtsrat) waren während des gesamten Geschäftsjahres 2023 Mitglieder des Aufsichtsrats. Im Geschäftsjahr 2023 fand eine Aufsichtsratssitzung am 16.08.2023 statt., Alle Aufsichtsratsmitglieder haben an der Sitzung teilgenommen. Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr keine Ausschüsse gebildet, Alle Themen wurden im Plenum des Aufsichtsrats beraten und entschieden. Gegenstände der regelmäßigen mündlichen und schriftlichen Berichterstattungen waren neben der Gesamtlage des Unternehmens auch Einzelfragen von größerer Bedeutung, Der Vorstand hat zustimmungspflichtige Geschäfte dem Aufsichtsrat steht korrekt vorgelegt. Die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens sowie die Vermögens-, Liquiditäts-, und Ertragsiage waren ständige Schwerpunkte der Beratungén des Aufsichtsrats. Die Rechtmäßigkeit, Ordnungsmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Unternehmensleitung durch den Vorstand wurde durch regelmäßige Nachprüfung der Organisation der Gesellschaft, der Einrichtung und Einhaltung eines Risikomanagementsystems sowie der Compliance-Abteilung sichergestellt. Hierzu wurden Gespräche mit dem Vorstand und dem Abschlussprüfer geführt sowie die entsprechenden Unterlagen überprüft. Besondere Schwerpunkte der Tätigkeit des Aufsichtsrats waren:
Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss zum 31.12.2023 und der Lagebericht der Feilmeier AG sind unter Einbeziehung der Buchführung von Herrn Michael Hundseder geprüft worden, Der Abschlussprüfer hat keine Einwendungen erhoben und den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Für das Geschäftsjahr 2023 sind dem Aufsichtsrat gem. 8 170 AktG der Jahresabschluss, der Lagebericht des Vorstandes vorgelegt worden. Darüber hinaus lagen dem Aufsichtsrat die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers über die Prüfung des Jahresabschlusses vor. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss für die Feilmeier AG in der Sitzung vom 07.08.2024 in Anwesenheit des Abschlussprüfers beraten. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen. Er hat den Jahresabschluss zum 31.12.2023 gebilligt, der somit gem. $ 172 AktG festgestellt ist. Der Aufsichtsrat hat den Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands im Hinblick auf die wirtschaftliche Lage, der Liquiditätssituation sowie die Bilanz- und Ausschüttungspolitik der Gesellschaft unter der Berücksichtigung der berechtigen Interessen der Aktionäre geprüft du beantragt, den Bilanzgewinn von EUR 8.234.281,94 auf neue Rechnung vorzutragen. Die Vertreter des Abschlussprüfers bestätigen, dass das vom Vorstand eingerichtete Risikomanagementsystem geeignet ist, Entwicklungen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, frühzeitig zu erkennen. Bezogen auf den Rechnungslegungsprozess wurden keine wesentlichen Schwächen des internen Kontrollsystems und Risikomanagementsystems festgestellt. Während der Abschlussprüfung wurden keine Tatsachen bekannt, die der Entsprechenserklärung von Vorstand und Aufsichtsrat widersprechen. Die Mitglieder des Aufsichtsrats danken dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die ihren hohen persönlichen Einsatz und ihre Leistung im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Osterhofen, im August 2024 Petra Feilmeier, Vorsitzende des Aufsichtsrates Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31.03.2024 festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Feilmeier AG Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Feilmeier AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Feilmeier AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und [der für die Überwachung Verantwortlichen] für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. [Die für die Überwachung Verantwortlichen sind] verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Ergolding, 15.05.2024 Michael
Hundseder
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