Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 20046
Eingetragen
13.9.2001
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieVermietung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungen
Gegenstand
Erbringung von Datenverarbeitungsdienstund Beratungsleistungen aller Art, An- und Verkauf und Vermietung von EDV-Geräten und -anlagen aller Art, Erbringung von kaufmännischen, personalwirtschaftlichen und organisatorischen Dienst- und Beratungsleistungen. Tätigkeiten der Wirtschafts-, Steuer- und Rechtsberatung werden keine ausgeführt. Die Gesellschaft kann im Rahmen des Unternehmensgegenstandes Aufgaben für die Landeshauptstadt Dresden oder Dritte auf der Grundlage vertraglicher Vereinbarungen übernehmen. Mit einem qualifizierten Dienstleistungsangebot unterstützt die Gesellschaft vor allem Unternehmen der Versorgungs-, Entsorgungs- und Verkehrswirtschaft bei der wirtschaftlichen Erfüllung ihres Kerngeschäftes.

Finanzübersicht

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
Landeshauptstadt Dresden
51.00%
SachsenEnergie AGEigenbeteiligung
44.00%
5.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Germany
12.750 €
51.00%
Germany
11.000 €
44.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Dresden-IT GmbH

Dresden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Grundlagen des Unternehmens

Die Dresden-IT GmbH erbrachte im Geschäftsjahr 2023 IT- und kaufmännische Dienstleistungen für überwiegend kommunale Vertragspartner in der Region. Sie gehört als Tochtergesellschaft der Technische Werke Dresden GmbH, Dresden (TWD), und der Dresdner Verkehrsbetriebe AG, Dresden (DVB), zum TWD-Konzern.

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

In der IT-Branche waren in den vergangenen Jahren steigende Umsätze und Mitarbeiterzahlen zu verzeichnen. Auch im kommunalen Bereich, zu dem die Mehrzahl der Kunden der Dresden-IT GmbH gehört, hat die Rolle der IT stark zugenommen. Zunehmend prägen moderne Technologien und neue Verfahren die Arbeitsumgebung und stellen höhere Anforderungen an die IT-Dienstleister. Auch der Trend zur Auflösung kleiner IT-Einheiten, verbunden mit dem Outsourcing zu qualifizierten Dienstleistern besteht aus unserer Sicht unverändert.

Geschäftsverlauf

Die Geschäftsführung beurteilt den Geschäftsverlauf des Jahres 2023 als sehr zufriedenstellend. Bedingt durch die erhebliche Überschreitung der geplanten Erlöse und Erträge und des sehr guten Finanzergebnisses konnte das avisierte Jahresergebnis vor Ergebnisabführung von TEUR 882 weit übertroffen werden. Die wichtigsten Vertragspartner waren die Dresdner Verkehrsbetriebe AG (TEUR 6.814 Umsatzerlöse), die Stadtverwaltung Dresden mit ihren Eigenbetrieben (TEUR 5.346), die SachsenEnergie AG (TEUR 4.506), die Stadtentwässerung Dresden GmbH (TEUR 2.096), die SachsenServices GmbH (TEUR 1.555), und die Stadtreinigung Dresden GmbH (TEUR 1.217).

Außerdem erfüllte die Dresden-IT GmbH unverändert die Pflichtaufgaben eines Competence Center of Expertise (CCoE) für den Konzern Stadt Dresden gegenüber der SAP Deutschland SE & Co. KG, Walldorf.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und Abgleich zum Wirtschaftsplan

Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung stellt den bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikator für die Gesellschaft dar. Das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem Jahresüberschuss (vor Ergebnisabführung) von TEUR 1.425 abgeschlossen. Dieser setzt sich aus Erlösen und Erträgen in Höhe von TEUR 25.166, Gesamtaufwendungen in Höhe von TEUR 23.914, einem Finanzergebnis von TEUR 174 und sonstigen Steuern von TEUR 1 zusammen. Für Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattungen und immaterielle Vermögensgegenstände wurden TEUR 694 aufgewendet.

Die geplanten Umsatzerlöse konnten um 13,0 % übertroffen werden, was vorwiegend aus Projekten und Lizenzkäufen über die von der Dresden-IT GmbH gehaltenen Rahmenverträge resultiert. Damit verbunden war auch eine Planüberschreitung bei den Materialaufwendungen. Es wurden Gesamterlöse von TEUR 25.069 erzielt. Das Betriebsergebnis liegt mit TEUR 1.252 um 17,8 % über dem Wirtschaftsplan. Bedingt durch das positive Finanzergebnis, welches vorwiegend aus den Kursgewinnen der Wertpapiere zur Rückdeckung der Altersversorgungsansprüche (TEUR 246) resultiert, liegt das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung um 61,66 % über dem geplanten Ergebnis und um 30,68 % über dem Ergebnis des Vorjahres.

Trotz des positiven Geschäftsverlaufs hat sich die Eigenkapitalausstattung der Gesellschaft infolge des 2002 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrags mit der Technische Werke Dresden GmbH nicht verändert.

Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 164 verringert, was aus den geringeren Investitionen und gegenläufig aus der vorgenommenen Abschreibung resultiert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände nahmen gegenüber 2022 um TEUR 609 ab. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten resultieren aus Zahlungen von Softwarewartungskosten für Kunden, die Folgejahre betreffen, jedoch vertragsgemäß bereits bis 2023 erfolgten sowie die eigenen Wartungsbeträge für Folgejahre. Diese nahmen um TEUR 354 zu.

Die Pensionsrückstellungen fielen gegenüber 2022 um TEUR 161. Die sonstigen Rückstellungen nahmen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 259 zu. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nach wie vor nicht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen nahmen um TEUR 769 ab. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten resultieren aus Zahlungen von Softwarewartungskosten durch Kunden, die Folgejahre betreffen, jedoch vertragsgemäß bereits bis 2023 erfolgten. Diese nahmen um TEUR 452 zu.

Die Liquidität der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit gegeben. Unterjährige Liquiditätsbedarfe wurden aus dem Cash Pool der TWD gedeckt.

Personalentwicklung

Die Dresden-IT GmbH beschäftigte 2023 im Jahresdurchschnitt 112 Mitarbeiter und einen Geschäftsführer. Zusätzlich absolvierten durchschnittlich acht Auszubildende und BA-Studenten ihre berufspraktische Qualifizierung.

Qualitätsmanagement, Informationssicherheitsmanagement

Zur Sicherung der Qualität der Dienstleistungen der Dresden-IT GmbH dient weiterhin das integrierte Managementsystem, bestehend aus dem Qualitätsmanagementsystem (QMS) nach der DIN EN ISO 9001 und dem Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) nach der DIN ISO/IEC 27001. Im September 2023 fand ein Betreuungsaudit für QMS und ISMS mit dem aktuellen Dienstleister statt, welches erfolgreich absolviert wurde.

Risiken der künftigen Entwicklung

Das Risikomanagementsystem sichert die Erfüllung der innerhalb des TWD-Konzerns bestehenden Anforderungen aus dem KonTraG. Risiken, die den zukünftigen Bestand der Gesellschaft gefährden, bestehen nach Einschätzung der Geschäftsführung nach wie vor nicht.

Personelle Risiken bestehen in Form des möglichen Fachkräftemangels. Dem wirkt die Gesellschaft durch den Ausbau der eigenen Ausbildung und durch Verbesserung der Außendarstellung des Unternehmens mittels einer neu aufgesetzten Personalmarketingstrategie entgegen. Zum Jahresende 2023 wurden vier gewerbliche Auszubildende, vier Studenten und drei Praktikanten im Rahmen von Umschulungen beschäftigt. Für das kommende Geschäftsjahr werden Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkungen des Fachkräftemangels als "hoch" eingeschätzt.

Bedingt durch die aktuellen Krisensituationen existieren weiterhin Risiken im Lieferantenbereich. Insbesondere bei der Beschaffung von IT-Ausstattungen sind die Lieferzeiten teilweise sehr lange und zugesagte Liefertermine werden teilweise nicht eingehalten. Der Fachkräftemangel im IT-Bereich führt auch bei unseren Lieferanten von Beratungsleistungen zu Ressourcenengpässen und damit zu Projektverzögerungen. Auf der anderen Seite verdichten sich bzw. laufen die Projekte parallel innerhalb des Konzerns und somit besteht ein höherer Bedarf vor allem an Projektressourcen.

Im Bereich der operativen Risiken ist das Risiko im Zusammenhang mit Cyperkriminaltität aufgrund der aktuellen Krisensituationen weiter angestiegen. Die Risiken in diesem Zusammenhang wurden neu bewertet und teilweise hochgestuft. Entsprechende Maßnahmen zur Reduzierung des Risikos befinden sich schon in der Umsetzung. Um zukünftig einen ausreichenden Schutz zu gewährleisten sind weitere Maßnahmen und Investitionen im Bereich Security gemeinsam mit dem Kunden und verbundenen Unternehmen notwendig.

Chancen der künftigen Entwicklung und Ausblick

Die Geschäftstätigkeit wird sich weiterhin vorrangig auf Kunden im TWD-Konzern und im Umfeld der Landeshauptstadt Dresden konzentrieren. Seit Inkrafttreten des neuen Vergaberechts im Jahr 2016 hat die Dresden-IT GmbH im Verhältnis zu diesen Kunden den Status der Inhousefähigkeit, woraus sich verbesserte Möglichkeiten der Zusammenarbeit ergaben. Die Kooperationen mit dem Eigenbetrieb IT-Dienstleistungen der Landeshauptstadt Dresden und dem IT-Bereich der SachsenEnergie AG soll fortgeführt und intensiviert werden. Nur durch diese Zusammenarbeit wird es gelingen, die gestiegenen Anforderungen der Kunden vor allem nach Digitalisierung und IT-Sicherheit auch zukünftig erfüllen zu können.

Außerhalb der Landeshauptstadt Dresden fokussiert sich die Dresden-IT GmbH auf Verkehrs-, Versorgungs- und Entsorgungsunternehmen, um das exzellente Branchen-Know-how zur Geltung zu bringen. Insbesondere die Eigenentwicklung urbic® enthält weiteres Potenzial.

Kurz- und mittelfristig wird insbesondere der Technologiewechsel im SAP-Bereich bei den SAP-Kunden für eine stabile Umsatzsituation sorgen. Verstärkt werden auch Lösungen zur Erhöhung der IT-Sicherheit und zur Abwehr von Cyber-Angriffen für unsere Rechenzentrumskunden angeboten. Bei den Anwendungen kVASy und EASY ergeben sich weitere Anwendungsfälle im Rahmen der Zusammenarbeit im TWD-Konzern. Im IT-Service wird insbesondere der Ausbau des Schulsupports in den nächsten Jahren zu höheren Umsätzen führen.

Prognose

Die Geschäftsführung erwartet in den Folgejahren weiterhin eine positive Entwicklung der Gesellschaft. Nach der Unternehmensplanung 2024 bis 2028 werden die Umsatzerlöse 2024 etwa auf dem Niveau von 2023 liegen und in den Folgejahren stetig steigen. Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung wird mit TEUR 1.030 aufgrund der Kostensteigerungen unter anderem beim tariflichen Entgelt unter dem erreichten Ergebnis des Vorjahres liegen. Für die folgenden Geschäftsjahre werden dann moderat steigende Jahresüberschüsse vor Ergebnisabführung erwartet.

Die Aussagen im Prognosebericht stehen allerdings unter dem Vorbehalt der aktuellen globalen und wirtschaftlichen Entwicklungen. Aufgrund der anhaltenden Russland-Ukraine-Krise und des Nahostkonfliktes sind Verwerfungen, aktuell insbesondere Preissteigerungen an den internationalen Energiemärkten sowie teils erhebliche Lieferengpässe, zu erwarten. Die hieraus resultierenden kurz-, mittel- und langfristigen Folgen lassen sich gegenwärtig nicht abschließend einschätzen und wurden demzufolge nicht in den Planungs- und Prognoserechnungen der Gesellschaft reflektiert.

 

Dresden, den 12. April 2024

Mirko Kruse, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
Vorjahr
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 780.362,00 1.035.153,00
II. Sachanlagen 1.219.059,00 1.128.397,00
1.999.421,00 2.163.550,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0,00 3.443,40
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.952.389,70 3.561.512,11
davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen: EUR 1.454.537,14 (Vj. EUR 1.812.904,82)
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 47.664,38 11.793,59
3.000.054,08 3.576.749,10
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.908.196,68 2.553.500,93
7.907.671,76 8.293.800,03

PASSIVA

31.12.2023
EUR
Vorjahr
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 520.000,00 520.000,00
III. Gewinnrücklagen 23.992,00 23.992,00
568.992,00 568.992,00
B. Rückstellungen 2.004.851,22 1.906.528,70
C. Verbindlichkeiten 3.199.291,86 4.135.517,04
davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen:
EUR 482.828,39 (Vj. EUR 2.566.057,16)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.134.536,68 1.682.762,29
7.907.671,76 8.293.800,03

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023
EUR
Vorjahr
EUR
1. Rohergebnis 11.330.840,02 10.064.323,64
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -6.946.533,23 -5.772.214,10
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -1.475.219,57 -1.257.815,06
davon für Altersversorgung: EUR 145.160,86 (Vj. EUR 133.910,60)
-8.421.752,80 -7.030.029,16
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -844.558,36 -844.377,26
4. Übrige betriebliche Aufwendungen -812.970,23 -677.218,82
1.251.558,63 1.512.698,40
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Finanzanlagen 246.239,71 410,60
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.325,01 70,38
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 1.325,01 (Vj. EUR 70,38)
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,00 -293.148,77
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -73.115,21 -128.647,97
davon an verbundene Unternehmen: EUR 42.268,13 (Vj. EUR 3.073,93)
174.449,51 -421.315,76
9. Ergebnis nach Steuern 1.426.008,14 1.091.382,64
10. Sonstige Steuern -501,00 -526,00
11. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn -1.425.507,14 -1.090.856,64
12. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Dresden und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Dresden unter HRB 20046 eingetragen.

Der Jahresabschluss 2023 wurde - entsprechend dem Gesellschaftsvertrag - nach den für große Kapitalgesellschaften maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuchs sowie den ergänzenden Bestimmungen des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft ist nach § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt gemäß § 266 Abs. 2 und Abs. 3 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) angewandt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert zur Anwendung gebracht.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Abgeschrieben wird grundsätzlich nach der linearen Methode unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden nicht geführt. Anlagenzugänge über 150 Euro werden in den entsprechenden Anlagenklassen aktiviert und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer gemäß Vorgaben der amtlichen AfA-Tabellen abgeschrieben.

Die Bestände an unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den fertigungsbedingten Werteverzehr des Anlagevermögens. Zudem wurden Kosten der allgemeinen Verwaltung anteilsmäßig berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten ausgewiesen, soweit nicht in Einzelfällen ein niedrigerer Wertansatz geboten ist.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennbetrag angesetzt.

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde auf der Basis von versicherungsmathematischen Gutachten gebildet. Den Berechnungen liegen die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und Rechnungszinssätze gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB von 1,82 % (i. Vj. 1,78 %) p. a (Zehn-Jahres-Durchschnittszinssatzes) zugrunde. Aufgrund der Änderung des anzusetzenden Zinssatzes von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen von sieben auf zehn Jahre ergibt sich folgender Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB:

EUR
Rückstellung unter Verwendung des Zehn-Jahres-Durchschnittszinssatzes 2.965.382
Rückstellung unter Verwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes 3.025.357
Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB 59.975

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB betrug im Vorjahr EUR 178.509.

Die Bildung der Pensionsrückstellung erfolgte nach dem Anwartschaftsverfahren gemäß Projected-Unit-Credit-Methode (PUC). Der Rückstellungsbetrag ist unter Einbeziehung von Trendannahmen hinsichtlich der zukünftigen Anwartschafts- bzw. Rentenentwicklung sowie eventueller Fluktuationswahrscheinlichkeiten ermittelt worden. Bei der Pensionsrückstellung wurde mit einem Gehaltstrend von 2,50 % p. a., einem Rententrend von 1,00 % p. a. und einer Fluktuationswahrscheinlichkeit von 0,50 % gerechnet.

Die Wertpapiere werden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB zum beizulegenden Zeitwert mit TEUR 1.924 (Anschaffungskosten TEUR 1.479) bewertet. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfolgte eine vollständige Verrechnung mit den Pensionsrückstellungen. Grundsätzlich abführungsgesperrt im Sinne von § 268 Abs. 8 Satz 3 HGB ist somit ein Betrag in Höhe von TEUR 445 (Vj. TEUR 207). Die hierauf entfallende passive latente Steuer wird beim Organträger bilanziert. Da die nach Abführung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen mindestens dem genannten Wert entsprechen, wird das im Berichtsjahr erzielte Ergebnis gemäß Ergebnisabführungsvertrag in voller Höhe an den Organträger abgeführt.

Bei der Bildung der Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und decken alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten ab. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag sind.

3. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ergeben sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 1.449 (Vj. TEUR 1.811) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie in Höhe von TEUR 6 (Vj. TEUR 1) sonstige Vermögensgegenstände. Gegenüber Gesellschaftern bestehen davon gegen die Dresdner Verkehrsbetriebe AG; Dresden, (DVB) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.200 (i. Vj. TEUR 1.165) sowie gegen die Technischen Werke Dresden GmbH (TWD) in Höhe von TEUR 1 (i.Vj. TEUR 1) und sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 6 (i. Vj. TEUR 1).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen wie im Vorjahr nicht.

Latente Steuern

Hinsichtlich der Pensionsrückstellungen sowie der mit den Pensionsrückstellungen verrechneten Wertpapiere weichen die handelsrechtlichen Wertansätze von denen in der Steuerbilanz ab. Für den sich insgesamt ergebenden Aktivüberhang wurde das Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht ausgenutzt.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 25. Es wird zu 60 % von der TWD und zu 40 % von der DVB gehalten.

Die Gewinnrücklage aus der Erstanwendung des BilMoG bezüglich des Unterschiedsbetrags der Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 24 besteht unverändert fort.

Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten haben analog dem Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.797 (i. Vj. TEUR 2.566) betreffen im Wesentlichen den Gesellschafter TWD mit TEUR 1.576 (i. Vj. TEUR 2.271), resultierend aus der Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 1.425 (i. Vj. TEUR 1.091) und dem zum Bilanzstichtag bestehenden Darlehen aus dem Cash-Pool in Höhe von TEUR 150 (i. Vj. TEUR 1.180), sowie die DVB mit TEUR 5 (i. Vj. TEUR 2), resultierend aus Lieferungen und Leistungen. Die weiteren Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 3.202 (i. Vj. TEUR 2.890) sonstige finanzielle Verpflichtungen, davon TEUR 3.113 (i. Vj. TEUR 2.839) aus Mietverträgen (davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 2.354 (i. Vj. TEUR 2.647) und TEUR 89 (i. Vj. TEUR 51) aus Leasingverträgen. Darüber hinaus bestehen Verpflichtungen aus Wartungsverträgen (insbesondere IT-Verträge), denen vertraglich gebundene Erlöse gegenüberstehen.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Abschreibungen

Den planmäßigen Abschreibungen von TEUR 845 (i. Vj. TEUR 844) liegen die wirtschaftlichen Nutzungsdauern des Anlagevermögens zugrunde.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind u.a. Mieten in Höhe von TEUR 276 (i. Vj. TEUR 237) sowie Kosten für Weiterbildung in Höhe von TEUR 196 (i. Vj. TEUR 139) enthalten.

Erträge aus anderen Wertpapieren und Finanzanlagen

Die Erträge aus anderen Wertpapieren und Finanzanlagen betreffen vorwiegend die Gewinne aus Wertpapieren, die der Rückdeckung dienen, in Höhe von TEUR 246 (i. Vj. Verluste von TEUR 293).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen vorwiegend die Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit TEUR 50 (i. Vj. TEUR 51) und Auswirkungen aus der Änderung des Zinssatzes mit TEUR 20 (i. Vj. TEUR 74) sowie die Zinsen für das bestehende Darlehen aus dem Cash Pool TEUR 42 (i. Vj. 3).

Sonstige Steuern

Die sonstigen Steuern betreffen die Kraftfahrzeugsteuer.

Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages werden keine Ertragsteuern ausgewiesen.

Aufwand aus Ergebnisabführung

Entsprechend den Regelungen des Ergebnisabführungsvertrages wird der Gewinn in Höhe von TEUR 1.425 (i. Vj. TEUR 1.091) an die TWD abgeführt.

5. Sonstige Angaben

Wesentliche Vorgänge nach dem Abschlussstichtag

Bezüglich möglicher weiterer Auswirkungen der Russland-Ukraine-Krise verweisen wir auf die Darstellungen im Lagebericht, Abschnitt Prognosebericht. Im Übrigen haben sich nach Ende des Geschäftsjahres keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Gesellschaft ereignet.

Organe

Bis zum 30. Juni 2023 wurde die Geschäftsführung durch Herrn Dr. Ralf Weber, Diplom-Ingenieur, wahrgenommen. Seit dem 1. Juli 2023 erfolgt die alleinige Geschäftsführung durch Herrn Mirko Kruse. Hinsichtlich der Angabe der Bezüge des Geschäftsführers wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Dem Aufsichtsrat gehörten 2023 folgende Personen an:

bis 10. August 2023, Dr. Peter Lames (Vorsitzender), Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht

ab 10. August 2023, Jan Pratzka (Vorsitzender), Jurist (Rechtsassessor), Beigeordneter der Landeshauptstadt Dresden

Christoph Blödner, Selbstständiger, Stadtrat der Landeshauptstadt Dresden

Katharina Hanser, Angestellte Medieninformatikerin bei marsblau GmbH, Stadträtin der Landeshauptstadt Dresden

Richard Kaniewski, Angestellter bei der Friedrich-Ebert-Stiftung

Andrea Mühle, Sachbearbeiterin im Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie des Freistaates Sachsen, Stadträtin der Landeshauptstadt Dresden

Andreas Rönsch, Geschäftsführer der Geschäftsstelle der CDU-Fraktion im Stadtrat der Landeshauptstadt Dresden

Alexander Wiedemann, IT-Systemkaufmann bei der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Stadtrat der Landeshauptstadt Dresden

Die Bezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats betrugen 2023 insgesamt TEUR 9 (i. Vj. TEUR 9).

Honorar des Abschlussprüfers

Die Angabe des für das Geschäftsjahr berechneten Honorars des Abschlussprüfers unterbleibt, da sie im Anhang des Konzernabschlusses der Technische Werke Dresden GmbH, Dresden, erfolgt.

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 112 Mitarbeiter (i. Vj. 103) und ein Geschäftsführer als Angestellte beschäftigt. Sämtliche Mitarbeiter sind Angestellte.

Konzernzugehörigkeit

Die Dresden-IT GmbH ist ein verbundenes Unternehmen der Technische Werke Dresden GmbH, Dresden, und wird in deren Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen mit einbezogen. Der Konzernabschluss der Technische Werke Dresden GmbH, Dresden, wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht.

 

Dresden, den 12. April 2024

Mirko Kruse, Geschäftsführer

Anlage zum Anhang

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software, Lizenzen 4.164.964,33 95.806,47 194.584,04 4.066.186,76
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 169.596,44 0,00 0,00 169.596,44
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.601.289,15 597.959,89 1.122.620,80 4.076.628,24
4.770.885,59 597.959,89 1.122.620,80 4.246.224,68
8.935.849,92 693.766,36 1.317.204,84 8.312.411,44
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software, Lizenzen 3.129.811,33 337.260,47 181.247,04 3.285.824,76
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 158.257,44 4.882,00 0,00 163.139,44
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.484.231,15 502.415,89 1.122.620,80 2.864.026,24
3.642.488,59 507.297,89 1.122.620,80 3.027.165,68
6.772.299,92 844.558,36 1.303.867,84 6.312.990,44
Buchwerte
Stand 31.12.2023
EUR
Stand Vorjahr
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software, Lizenzen 780.362,00 1.035.153,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 6.457,00 11.339,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.212.602,00 1.117.058,00
1.219.059,00 1.128.397,00
1.999.421,00 2.163.550,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss ‒ bestehend aus verkürzter Bilanz, verkürzter Gewinn- und Verlustrechnung sowie verkürztem Anhang - für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach den §§ 276 Satz 1, 288 Abs. 2, 327 HGB in Anspruch genommen.

Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht hat die Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Dresden, unter dem 12. April 2024 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Dresden-IT GmbH, Dresden

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Dresden-IT GmbH, Dresden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dresden-IT GmbH, Dresden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dresden, den 12. April 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thomas Drüppel, Wirtschaftsprüfer

Jan Kahlert, Wirtschaftsprüfer

 

Dresden, den 12. April 2024

Mirko Kruse, Geschäftsführer

Feststellung des Jahresabschlusses gemäß § 328 Abs. 1a Satz 1 HGB

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 der Dresden-IT GmbH, Dresden, wurde mit Beschluss im Umlaufverfahren der Gesellschafterversammlung vom 28. Mai 2024 festgestellt.

Bericht des Aufsichtsrates 2023

Der Aufsichtsrat der Dresden-IT GmbH (DD-IT) trat 2023 zu vier Sitzungen zusammen. Auf der Grundlage mündlicher und schriftlicher Berichte der Geschäftsführung informierte sich der Aufsichtsrat laufend über die Lage und Geschäftsentwicklung der Gesellschaft. Er hat die ihm nach dem Gesetz und dem Gesellschaftsvertrag zukommenden Aufgaben wahrgenommen.

Nachdem der Aufsichtsratsvorsitzende Herrn Dr. Peter Lames aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden war, wurde in der Sitzung am 30. August 2023 Herr Jan Pratzka zum Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt.

In seiner Sitzung am 3. Mai 2023 behandelte der Aufsichtsrat den Jahresabschluss 2022. Schwerpunktthemen der Aufsichtsratssitzungen waren weiterhin die Beauftragung des Jahresabschlussprüfers 2023, die Vorstellung der Produkte von Mikrosoft 365 sowie die Vorstellung des Konzepts zur IT-Betreuung Dresdner Schulen.

Am 1. November 2023 wurde die Wirtschaftsplanung für die Geschäftsjahre 2024 bis 2028 zur Kenntnis genommen und der Gesellschafterversammlung die Zustimmung empfohlen.

Die von der Gesellschafterversammlung als Abschlussprüfer gewählte Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Niederlassung Dresden, hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 geprüft und einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.

Dem Aufsichtsrat lagen der testierte Jahresabschluss, der Bericht zur Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung sowie der Lagebericht der Dresden-IT GmbH für das Geschäftsjahr 2023 vor. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung sind Einwendungen nicht zu erheben.

Der Aufsichtsrat billigt deshalb den Jahresabschluss 2023 und empfiehlt der Gesellschafterversammlung, den Jahresabschluss festzustellen sowie die Geschäftsführung zu entlasten.

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