Stammdaten

Register
Amtsgericht Traunstein HRB 949
Eingetragen
9.4.2001
Branche
Großhandel mit chemischen ErzeugnissenHerstellung von pharmazeutischen GrundstoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb chemischer Erzeugnisse aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Mathias Leukert
seit 23.6.2023
Prokura
Gerhard Koch
seit 21.4.2020
Prokura
Diethard Bruhn
seit 14.1.2020
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Christine Enthammer
seit 4.7.2018
Prokura
Mark Sonnenberg
seit 25.4.2017
Prokura
Nikolaus Auer
seit 20.2.2017
Prokura
Rainer Blümel
seit 20.2.2017
Prokura
Monika Dr. Strecha
seit 7.5.2015
Prokura
Marc Wüst
seit 7.5.2015
Prokura
Oliver Suttner
seit 7.2.2011
Prokura
Matthias Nath
seit 8.1.2009
Geschäftsführer
Johann Hafner
seit 9.4.2001
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

78.48% identifiziert21.52% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
78.48%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Hermann Otto GmbHEigenbeteiligung
21.52%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Matthias Nath
83229 Aschau i. Chiemgau, Zillibillerstraße 27
875.000 €
78.50%
Hermann Otto GmbH
Germany
240.000 €
21.50%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hermann Otto GmbH

Fridolfing

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Handelsbilanz zum 31.12.2023

Hermann Otto GmbH Herstellung und Vertrieb chemischer Erzeugnisse, Fridolfing

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 510.945,00 447.211,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 64.692.203,34 46.734.877,34
2. technische Anlagen und Maschinen 12.997.776,00 11.879.140,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.252.880,00 2.403.950,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.825.785,31 16.856.447,57
82.768.644,65 77.874.414,91
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 240.000,00 240.000,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.516.297,72 1.476.462,02
1.756.297,72 1.716.462,02
Summe Anlagevermögen 85.035.887,37 80.038.087,93
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 11.470.793,32 13.687.958,08
2. fertige Erzeugnisse und Waren 5.007.494,35 6.351.851,86
16.478.287,67 20.039.809,94
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.639.731,13 5.832.890,17
2. sonstige Vermögensgegenstände 795.309,90 765.793,30
6.435.041,03 6.598.683,47
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 41.571.133,63 31.409.863,88
Summe Umlaufvermögen 64.484.462,33 58.048.357,29
C. Rechnungsabgrenzungsposten 296.680,99 291.405,14
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 14.304,87 0,00
149.831.335,56 138.377.850,36

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 5.050.000,00 5.050.000,00
eigene Anteile 240.000,00- 240,000,00-
ausgegebenes Kapital 4.810.000,00 4.810.000,00
II. Gewinnrücklagen
1. andere Gewinnrücklagen 100.000.000,00 87.500.000,00
III. Gewinnvortrag 17.013.102,20 17.108.202,39
IV. Jahresüberschuss 15.595.065,01 15.904.899,81
Summe Eigenkapital 137.418.167,21 125.323.102,20
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0,23 0,45
2. Steuerrückstellungen 965.177,00 1.156.556,00
3. sonstige Rückstellungen 7.107.550,89 6.886.413,77
8.072.728,12 8.042.970,22
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.444.716,99 4.171.738,55
2. sonstige Verbindlichkeiten 895.723,24 840.039,39
- davon aus Steuern EUR 464.261,97 (EUR 464.435,79)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 33.906,25 (EUR 60.861,94)
4.340.440,23 5.011.777,94
149.831.335,56 138.377.850,36

Handelsrecht

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Hermann Otto GmbH Herstellung und Vertrieb chemischer Erzeugnisse, Fridolfing

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 135.002.611,92 158.660.878,74
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.276.217,22 1.484.176,76-
3. sonstige betriebliche Erträge 632.702,48 957.000,71
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 36.006,70 (EUR 295.261,74)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 55.816.421,08 84.152.532,36
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 30.762.209,76 29.150.885,22
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 5.920.239,26 5.831.279,10
- davon für Altersversorgung EUR 96.250,27 (EUR 24.250,28)
36.682.449,02 34.982.164,32
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 5.140.739,44 4.880.539,84
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 15.961.535,71 15.229.508,15
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 1.883,35 (EUR 99.533,19)
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 38.216,27 55.112,60
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 746.877,60 66.164,21
- davon Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR -2.496,88 (EUR -4.874,00)
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 2.100,00
- davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen EUR 0,00 (EUR 2.100,00)
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 358,73 2.906,36
- davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 0,00 (EUR 0,42)
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5.877.214,10 5.999.636,78
13. Ergebnis nach Steuern 15.665.472,97 15.973.945,21
14. sonstige Steuern 70.407,96 69.045,40
15. Jahresüberschuss 15.595.065,01 15.904.899,81

Handelsrecht

Anhang zum Jahresabschluss 2023

A. Allgemeine Angaben

1. Gründung/Größenklasse

Die Hermann Otto GmbH mit dem Sitz in Fridolfing ist im Handelsregister des Amtsgerichts Traunstein unter HRB Nr. 949 eingetragen. Sie ist eine große Kapitalgesellschaft i.S, des § 267 HGB.

2. Form der Aufstellung

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der nachstehenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt:

a. Bilanz

Nach den Gliederungsvorschriften des § 266 HGB.

b. Gewinn- und Verlustrechnung

Nach den Gliederungsvorschriften des § 275 HGB (Gesamtkostenverfahren). "Erlöse geldwerter Vorteil" wurden in 2023 in Verbindung mit der Umstellung auf DATEV-Kontenzwecke unter den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst (Vorjahr: Euro 474.352,62 "Umsatzerlöse" - der Vorjahresausweis wurde angepasst).

c. Anhang

Nach den für den Anhang geltenden Vorschriften des HGB.

B. Erläuterungen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss der Firma Hermann Otto GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden, soweit möglich, an den ertragsteuerlichen Vorschriften ausgerichtet.

Soweit Geschäftsvorfälle in fremder Währung anfallen, werden sie zum Tag des Geschäftsvorfalls mit aktuellen Kursen eingebucht. § 256a HGB wird beachtet.

2. Angaben zu Positionen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

a) Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden dabei nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Gegenstände des Anlagevermögens von untergeordneter Bedeutung wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben; der Abgang dieser Gegenstände im Zugangsjahr wurde unterstellt.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Zum Bilanzstichtag erfolgt bei Bedarf eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

b) Vorräte

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit sowie anderen Gründen ergeben, wurden durch angemessene Abwertung berücksichtigt.

c) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug von Einzelwertberichtigungen - bei erkennbaren Einzelrisiken - und Pauschalwertberichtigungen zur Abgeltung des allgemeinen Kreditrisikos angesetzt. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten zum 31.12.2023 noch nicht abziehbare Vorsteuern (§ 268 Abs. 4 S. 2 HGB) in Höhe von Euro 91.391,06.

d) Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Zu Anschaffungskosten angesetzte Fondsdepots in Höhe von Euro 575.900,43 wurden zum 31.12.2023 mit bestehenden Verpflichtungen aus Altersteilzeit in Höhe von Euro 561.595,56 verrechnet (§ 246 Abs. 2 S. 2 HGB).

e) Rückstellungen

Rückstellungen sind grundsätzlich in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Im Berichtsjahr wurde die versicherungsmathematische Ermittlung der bestehenden Pensionsverpflichtungen aus unmittelbaren Versorgungszusagen nach der projected unit credit method (PUC-Methode) vorgenommen. Rechnungsgrundlagen sind die Heubeck-Richttafeln 2018 G. Der Bewertung wurde ein durchschnittlicher Marktzinssatz (Durchschnitt der vergangenen 10 Jahre) von 1,82 v.H. zugrunde gelegt. Die Dynamik laufender Leistungen wurde mit 1,00 v.H. angenommen.

Die Verpflichtungen sind durch eine Rückdeckungsversicherung gesichert. Es erfolgte eine Verrechnung gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB. Der beizulegende Wert der Rückdeckungsversicherung betrug zum 31.12.2023 Euro 231.391,77. Wegen des Vorliegens einer wertpapiergebundenen Zusage mit Mindestleistung betrug der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden zum 31.12.2023 Euro 231.392,00. Die zugehörigen Aufwendungen aus der Abzinsung (Euro 5.112,00) sowie Erträge aus dem zu verrechnenden Vermögen (Euro 5.112,22) wurden unter der GuV-Position "sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" verrechnet.

Für die Ermittlung der Ausschüttungssperre ergibt sich zum 31.12.2023 ein Unterschiedsbetrag in Höhe von Euro 0,00.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen (Beträge größer Euro 100.000,00):

Boni

Tantiemen / betriebliche Erfolgsbeteiligung

ausstehenden Urlaub

Zielprämien / Provisionen an Angestellte

f) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeitenspiegel:

Stand 31.12.2023 Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
Euro Euro Euro Euro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.444.716,99 3.444.716,99 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 895.723,24 895.723,24 0,00 0,00
4.340.440,23 4.340.440,23 0,00 0,00

Für Verbindlichkeiten bestehen im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten.

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen außerbilanzielle Geschäfte / sonstige finanzielle Verpflichtungen aus folgenden Sachverhalten:

Kfz-Leasing (Jahresbetrag Euro 505.184,09)

Leasing / Mieten Betriebs- und Geschäftsausstattung (Jahresbetrag Euro 230.632,16)

Zweck der Leasinggeschäfte ist die Liquiditäts- und bilanzielle Entlastung (Verbindlichkeiten). Das Risiko besteht in der Restlaufzeit der jeweiligen Verträge, die eine kurzfristige Reduzierung oder einen Austausch von Beständen nicht ermöglicht.

Mieten Gebäude, Speditions-/Vertreterläger (Jahresbetrag Euro 174.809,07)

g) Umsatzerlöse

Von den ausgewiesenen Umsatzerlösen betreffen Euro 91.440.705,52 das Inland, Euro 34.135.841,85 das EU-Ausland und Euro 9.426.064,55 das übrige Ausland..

h) sonstige betriebliche Erträge / sonstige betriebliche Aufwendungen

Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung sind in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert ausgewiesen. Von den Erträgen betreffen Euro 35.710,26 § 256a HGB und Euro 296,44 unterjährig verbuchte Kursdifferenzen. Von den Aufwendungen betreffen Euro 1.851,92 § 256a HGB und Euro 31,43 unterjährig verbuchte Kursdifferenzen.

i) Abschlussprüferhonorare

Die Honorare für den Abschlussprüfer umfassen:

die Abschlussprüfungsleistungen (Euro 20.000,00)

andere Bestätigungsleistungen (Euro 0,00)

Steuerberatungsleistungen (Euro 0,00)

sonstige Leistungen (Euro 220,00)

C. Sonstige Angaben

1. Geschäftsführer

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtszeitraum Herr Matthias Nath, Diplom-Volkswirt, Aschau, Frau Claudia Heinemann-Nath, M.A., Prien am Chiemsee, Herr Johann Hafner, Handelsfachwirt, Tittmoning, und Herr Diethard Bruhn, Maschinenbautechniker / Fachkaufmann Marketing, Türkheim.

2. Zahl der Arbeitnehmer

Die Zahl der in 2023 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer) hat 483 betragen. Davon entfallen auf gewerbliche Arbeitnehmer 219 und auf Angestellte 264. Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB mit 1/4 der Summe der jeweils am Quartalsende Beschäftigten, jedoch ohne die zu ihrer Berufsausbildung Beschäftigten.

3. Anteilsbesitz

Die Berichtsfirma ist zu 45,28 v.H. an der in 2009 errichteten EZF Energiezentrum Fridolfing GmbH, Fridolfing, beteiligt, deren Eigenkapital zum 31.12.2022 Euro 668.880,70 bei einem positiven Jahresergebnis 2022 von Euro 3.761,22 betragen hat.

4. Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 haben sich nicht ereignet.

5. Ergebnisverwendungsbeschluss

Aus dem Jahresüberschuss 2023 wird eine Gewinnausschüttung in Höhe von Euro 3.500.000,00 vorgenommen; den freien Rücklagen werden aus Gewinnvortrag und Jahresüberschuss 2023 Euro 12.500.000,00 zugeführt.

 

Fridolfing, den 06, Mai 2024

Matthias Nath

Claudia Heinemann-Nath

Johann Hafner

Diethard Bruhn

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Hermann Otto GmbH Herstellung und Vertrieb chemischer Erzeugnisse, Fridolfing

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge- Umbuchungen kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.470.988,16 105.701,34 214.272,32 1.898.415,45
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2.470.988,16 105.701,34 214.272,32 1.898.415,45
381.601,37-
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 63.599.830,51 6.905.549,14 13.196.852,56 17.013.732,37
2. technische Anlagen und Maschinen 27.001.422,54 1.007.107,47 2.168.045,53 17.163.689,75
15.109,79-
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.110.606,82 387.106,51 301.153,57 9.988.989,89
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 16.856.447,57 1.879.082,12 15.880.323,98- 0,00
29.420,40-
Summe Sachanlagen 119.568.307,44 10.178.845,24 214.272,32- 44.166.412,01
2.597.823,70-
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 240.000,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.533.626,48 34.088,89 57.164,46
9,00-
Summe Finanzanlagen 1.773.626,48 34.088,89 57.164,46
9,00-
Summe Anlagevermögen 123.812.922,08 10.318.635,47 0,00 46.121.991,92
2.979.434,07-
Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 254.573,66 510.945,00 447.211,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 254.573,66 510.945,00 447.211,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.991.501,70 64.692.203,34 46.734.877,34
2. technische Anlagen und Maschinen 2.056.516,00 12.997.776,00 11.879.140,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 838.148,08 2.252.880,00 2.403.950,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.825.785,31 16.856.447,57
Summe Sachanlagen 4.886.165,78 82.768.644,65 77.874.414,91
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 240.000,00 240.000,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 5.755,81- 1.516.297,72 1.476.462,02
Summe Finanzanlagen 5.755,81- 1.756.297,72 1.716.462,02
Summe Anlagevermögen 5.140.739,44 85.035.887,37 80.038.087,93
5.755,81-

Lagebericht

Die Firma Hermann Otto GmbH zählt zu den leistungsfähigen und modernen Unternehmen der Bauchemie und verfügt über eine breitgefächerte Palette von qualitativ hochwertigen Fugendicht- und Klebstoffen für Handwerk und Industrie. Das Unternehmen ist nach ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015 zertifiziert. Die konsequente Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Abnehmer bestimmt die positive Geschäftsentwicklung und begründet die finanzwirtschaftliche Stabilität.

Gesamtwirtschaftliches Umfeld und Branchenentwicklung stellen sich wie folgt dar:

Die Wirtschaftsleistung hat in Deutschland im Jahr 2023 um 0,3 v.H. abgenommen. Das geht aus dem Jahreswirtschaftsbericht 2024 hervor, der dem Bundestag als Unterrichtung vorliegt. Für das Jahr 2024 wird ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 0,2 v.H. erwartet. Als große Hemmnisse für die wirtschaftliche Entwicklung werden unter anderem übermäßige Bürokratie, Fach- und Arbeitskräftemangel und zu wenige private und öffentliche Investitionen gesehen. (Vgl. Deutscher Bundestag, 21.02.2024, Wirtschaft - Unterrichtung - hib 104/2024.)

Nach Aktualisierung der Prognose erwartet das Bundeswirtschaftsministerium für 2024 nun ein Wachstum des BIPs von 0,3 v.H. und geht für das kommende Jahr von einer kräftigeren Erholung (Wachstum von 1,0 v.H.) aus. (Vgl. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.04.2024, Wirtschaft - Die Stimmung hellt sich auf.)

Die chemisch-pharmazeutische Industrie hat das Jahr 2023 mit einem ernüchternden Schlussquartal abgeschlossen. Besonders die fehlenden Aufträge als Folge der schwachen Industriekonjunktur in Europa und der intensive Wettbewerb führten zu Umsatzrückgängen im In- und Ausland, Für das Gesamtjahr 2024 rechnet der Verband der Chemischen Industrie (VCI) mit einer auf niedrigem Niveau stagnierenden Produktion. Bei rückläufigen Preisen wird der Branchenumsatz in diesem Jahr voraussichtlich um 3,5 v.H. sinken. (Vgl. VCI, 15.03.2024, Pressemitteilung.)

Betrachtet man nur die chemische Industrie, ging die Produktion im Gesamtjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 10,8 v.H. zurück, der Umsatz sank um 17,6 v.H. (Vgl. VCI, Chemiewirtschaft in Zahlen online, Stand 06.05.2024.)

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Umsatzentwicklung

Die von der Hermann Otto GmbH in 2023 erzielten Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr preis- und mengenbedingt um TEuro 23.658,3 (14,9 v.H.) vermindert. Dabei lagen die Minderungen im Inland (14,4 v.H.) und im EU-Ausland (13,2 v.H.) unter dem Durchschnitt, im übrigen Ausland (24,5 v.H.) darüber.

Für den Wettbewerb auf den Absatzmärkten sieht sich das Unternehmen weiterhin gut gerüstet. Die vorhandenen Vertriebsstrukturen ermöglichen es, direkt beim Fachhandel/-verarbeiter als Kunden präsent zu sein. Das Halten bzw. ein leichter Ausbau der Marktanteile in allen Geschäftsbereichen ist erklärtes Ziel der Geschäftspolitik.

2. Investitionen und Finanzierung

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von TEuro 10.318,6 verbucht, die mit TEuro 105,7 immaterielle Vermögensgegenstände betrafen, mit TEuro 10.178,8 Sachanlagen und mit TEuro 34,1 Finanzanlagen. Die Zugänge bei den Sachanlagen enthalten TEuro 1.879,1 geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau.

Die Investitionen lagen erheblich über den mit TEuro 5.140,7 ausgewiesenen Abschreibungen (davon TEuro 0,0 Abschreibungen auf Finanzanlagen) und wurden vollständig aus dem erzielten Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen sowie vorhandenen liquiden Mitteln finanziert.

Mit den laufend getätigten Investitionen werden die Produktionsmöglichkeiten des Unternehmens auf hohem technischen und logistischen Niveau ständig weiter entwickelt. Auf eine rationelle Gestaltung der Prozesse sowie die stetige Verbesserung der Arbeitsbedingungen für das eingesetzte Personal wird dabei großen Wert gelegt.

Abgegangen sind in 2023 immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen mit ursprünglichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von TEuro 2.979,4. Wesentliche Leasingverpflichtungen bestehen für Kraftfahrzeuge sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung.

3. Personalbereich

Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 gehörten ohne Geschäftsführer und einschließlich der zu ihrer Berufsausbildung Beschäftigten 492 Mitarbeiter (Vorjahr: 495 Mitarbeiter) zur Belegschaft der Berichtsfirma.

Der im Geschäftjahr angefallene Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEuro 1.700,3 auf TEuro 36.682,4 erhöht. Davon entfielen TEuro 5.920,2 (Vorjahr: TEuro 5.831,3) auf die Position "soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung".

4. Gesamtbeurteilung

Insgesamt betrachtet war der Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2023 im Ergebnis sehr zufrieden stellend. Die Umsatzerlöse lagen dabei, gemessen an der Prognose im Lagebericht zum Jahresabschluss 31.12.2022, preis- und mengenbedingt im Rahmen der Erwartungen, der erzielte Jahresüberschuss deutlich darüber.

B. Darstellung der Lage

Der ausgewiesene Jahresüberschuss hat sich bei einem im Verhältnis zu den Umsatzerlösen deutlich überproportional gesunkenen Materialaufwand gegenüber dem Vorjahr um TEuro 309,8 auf TEuro 15.595,1 vermindert. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen lagen mit TEuro 5.140,7 investitionsbedingt um TEuro 260,2 über denen des Vorjahres.

Bei einer Bilanzsumme von TEuro 149.831,3 zeigt die Bilanz des Geschäftsjahres 2023 in jeder Hinsicht solide Vermögensverhältnisse und Finanzstrukturen. In Verbindung mit einem gegenüber dem Vorjahr um TEuro 4.997,8 erhöhten Anlagevermögen, um TEuro 3.561,5 niedrigeren Vorräten sowie um TEuro 10.161,3 höheren liquiden Mitteln liegt die Bilanzsumme um TEuro 11.453,5 über der des Vorjahres. Die Eigenkapitalquote beträgt 91,7 v.H., der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme 56,8 v.H.

Die liquiden Mittel beliefen sich zum Ende des Geschäftsjahres 2023 auf TEuro 41.571,1, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden nicht.

Das Vorhalten von Liquiditätsreserven und die dauerhafte Eigenkapitalstärke stehen für eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Unternehmensentwicklung. Die Risiken der Konjunktur, des Wettbewerbs und des technischen Fortschritts sind in angemessener Weise berücksichtigt.

C. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Besondere, über das allgemeine unternehmerische Risiko hinausgehende Risiken mit wesentlichen Auswirkungen auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind derzeit nicht erkennbar.

Allerdings bedeutet wirtschaftliches Aktivwerden heute immer auch die ständige Auseinandersetzung mit einer Vielzahl von Risiken, die u.a. aus dem jeweils bearbeiteten Markt, dem technischen Fortschritt oder der Änderung bzw. Neueinführung von Gesetzen stammen können. Die Risikopolitik der Hermann Otto GmbH wird dabei durch die Maxime bestimmt, Chancen zur Sicherung künftiger Erfolge zu nutzen und die damit verbundenen Risiken einzugehen, wenn sie kontrollierbar erscheinen und ein adäquater Mehrwert geschaffen werden kann.

Das Unternehmen hat sich als etablierter und hochflexibler Anbieter von Speziallösungen gute Positionen auf seinen Absatzmärkten geschaffen. Mittels entsprechender anwendungsorientierter Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten wird auch weiterhin angestrebt, sich im Wettbewerb über das Produkt zu differenzieren. Zusätzlich wird auf einen guten Kundenservice Wert gelegt.

Konzentrationsprozesse auf der Beschaffungs- wie auf der Absatzseite werden sorgfältig beobachtet. Aktuell wird dabei auf die Absatzseite auch wegen der Entwicklung der (Bau-)Konjunktur besonderes Augenmerk gelegt.

Durch die laufende Investitionstätigkeit werden die Produktionsmöglichkeiten auf zeitgemäßem Stand gehalten.

Den mit Insolvenzen bei Abnehmern verbundenen (Ausfall-)Risiken wird durch Maßnahmen der Unternehmensorganisation, teilweise auch durch bestehende Versicherungen konsequent begegnet.

Eine aktive Personalpolitik dient dazu, auch in diesem Bereich stetige Verbesserungen zu erzielen und Engpässe zu vermeiden.

D. Sonstiges

Für 2024 rechnet die Geschäftsführung aktuell mit gegenüber dem Vorjahr leicht steigenden Absatzmengen und Umsatzerlösen, in Verbindung mit deutlich anziehenden Rohstoffpreisen aber mit einem leichten Rückgang des Jahresüberschusses. Die weitere Entwicklung von (Bau-)Konjunktur und allgemeinen Rahmenbedingungen bleibt jedoch, auch angesichts des fortdauernden Kriegs in der Ukraine, abzuwarten.

Mit Blick auf die Zukunft legt das Unternehmen seinen Fokus weiterhin besonders auch auf Maßnahmen zur Gewinnung / zum Halten von Mitarbeitern, zum Ausbau / zur Stärkung von Marktzugängen und zur Pflege / Intensivierung von Kundenbeziehungen.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Hermann Otto GmbH, Fridolfing

Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht

Wir haben den Jahresabschluss der Hermann Otto GmbH, Fridolfing, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hermann Otto GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

 

entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023, und

 

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht:

Entgegen § 285 Nr. 9 Buchst, a) HGB wurden im Anhang die Gesamtbezüge der Geschäftsführer nicht angegeben.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

 

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

 

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

 

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

 

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

 

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

 

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

 

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen.

Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.).

 

München, den 12. Juni 2024

Süd-Revision Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Volkswirt Arnim Birkner, Wirtschaftsprüfer

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