e.discom Telekommunikation GmbH
Eberswalde
Jahres- und Tätigkeitsabschluss
nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum
31.12.2023
Jahresabschluss
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31.
Dezember 2023
Bilanz
der e.discom Telekommunikation GmbH
| in € |
31.12.2023 |
31.12.2022 |
| Anlagevermögen |
377.877.621 |
265.744.221 |
| Immaterielle
Vermögensgegenstände |
657.871 |
980.738 |
| Sachanlagen |
377.219.750 |
264.763.483 |
| Umlaufvermögen |
99.619.629 |
64.802.247 |
| Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
99.612.073 |
64.794.691 |
| Flüssige
Mittel |
7.556 |
7.556 |
|
Rechnungsabgrenzungsposten |
485.189 |
297.112 |
| Aktiver
Unterschiedsbetrag aus der
Vermögensverrechnung |
399.879 |
- |
| Aktiva |
478.382.318 |
330.843.580 |
| Eigenkapital |
27.017.018 |
27.017.018 |
| Gezeichnetes
Kapital |
560.000 |
560.000 |
|
Gewinnrücklagen |
5.335.842 |
5.335.842 |
| Gewinnvortrag |
21.121.176 |
21.121.176 |
| Jahresüberschuss /
Jahresfehlbetrag |
- |
- |
| Zuschüsse |
352.220.975 |
241.216.141 |
| Rückstellungen |
16.682.237 |
15.569.484 |
| Verbindlichkeiten |
77.146.322 |
42.256.741 |
|
Rechnungsabgrenzungsposten |
5.315.766 |
4.784.196 |
| Passiva |
478.382.318 |
330.843.580 |
Gewinn-
und Verlustrechnung der e.discom Telekommunikation
GmbH
| in € |
2023 |
2022 |
| Umsatzerlöse |
44.479.959 |
38.123.223 |
|
Bestandsveränderungen |
- |
- |
| Andere aktivierte
Eigenleistungen |
3.137.288 |
3.329.893 |
| Sonstige betriebliche
Erträge |
3.657.432 |
941.000 |
| Materialaufwand |
-13.033.395 |
-11.155.321 |
| Rohergebnis |
38.241.284 |
31.238.795 |
| Personalaufwand |
-17.542.013 |
-14.129.533 |
| Abschreibungen |
-7.769.739 |
-4.932.213 |
| Sonstige betriebliche
Aufwendungen |
-4.879.925 |
-4.383.060 |
| Betriebsergebnis |
8.049.607 |
7.793.989 |
| Finanzergebnis |
2.876.478 |
-1.654.756 |
| Ergebnis vor
Steuern |
10.926.084 |
6.139.233 |
| Steuern vom Einkommen
und vom Ertrag |
- |
- |
| Ergebnis nach
Steuern |
10.926.084 |
6.139.233 |
| Aufgrund eines
Ergebnisabführungsvertrages abgeführter
Gewinn |
-10.926.084 |
-6.139.233 |
| Jahresüberschuss /
Jahresfehlbetrag |
- |
- |
Anhang
für das Geschäftsjahr 2023 der e.discom
Telekommunikation GmbH, Eberswalde
Allgemeine Grundlagen
Die e.discom Telekommunikation GmbH mit Sitz in
Eberswalde wird beim Amtsgericht Frankfurt (Oder) unter der
Nummer HRB 19738 im Handelsregister geführt.
Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des
Handelsgesetzbuches (HGB) in Verbindung mit dem GmbH-Gesetz
(GmbHG) sowie des Gesetzes über die
Elektrizitäts- und Gasversorgung (EnWG) aufgestellt.
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden
gegenüber dem Vorjahr beibehalten.
Die e.discom Telekommunikation GmbH ist eine
mittelgroße Kapitalgesellschaft.
Der Jahresabschluss wird in Euro (€)
aufgestellt, die Beträge werden in Tausend Euro
(T€) angegeben.
Um die Klarheit und Übersichtlichkeit der
Darstellung zu verbessern, werden einzelne Posten
gemäß § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB in der Bilanz
und in der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und
im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die e.discom Telekommunikation GmbH erbringt
energiespezifische Dienstleistungen innerhalb einer Gruppe
verbundener Elektrizitäts- und Gasunternehmen und
fällt damit unter § 6b EnWG.
Als 100-prozentige Tochtergesellschaft ist sie ferner
ein verbundenes Unternehmen zur E.DIS AG,
Fürstenwalde/Spree, und hat damit die Pflichten zur
internen Rechnungslegung gemäß § 6b Abs. 3
EnWG in Verbindung mit § 3 Nr. 38 EnWG zu beachten.
Die E.ON SE, Essen (HRB 28196), ist das
Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss und den
Konzernlagebericht für den größten und
kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Konzernabschluss
und Konzernlagebericht werden nach § 325 HGB im
Unternehmensregister bekannt gemacht.
Die e.discom Telekommunikation GmbH wird in den
befreienden Konzernabschluss der E.ON SE, Essen (HRB
28196), einbezogen.
Die E.ON SE stellt den Konzernabschluss entsprechend
§ 315e HGB nach den internationalen
Rechnungslegungsvorschriften auf, wie sie von der
Europäischen Kommission für die Anwendung in der
Europäischen Union übernommen wurden (IFRS) unter
Berücksichtigung der ergänzenden
handelsrechtlichen Vorschriften des HGB.
Die e.discom Telekommunikation GmbH hat am 13.05.2020
mit der E.DIS AG, Fürstenwalde/Spree (HRB 7488), als
herrschende Gesellschafterin einen
Ergebnisabführungsvertrag mit Wirkung vom 1. Januar
2020 geschlossen, welcher zum Zeitpunkt der Aufstellung des
Jahresabschlusses ungekündigt fortbesteht.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Aktiva
Entgeltlich erworbene immaterielle
Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit
ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und
bei zeitlich begrenzter Nutzung planmäßig linear
abgeschrieben.
Die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen
enthalten neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der
Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des
Werteverzehrs des Anlagevermögens.
Den planmäßigen Abschreibungen liegen im
Wesentlichen die folgenden betriebsgewöhnlichen
Nutzungsdauern zugrunde:
| Immaterielle
Vermögensgegenstände |
4 bis 10 Jahre |
| Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
9 bis 25 Jahre |
| Technische Anlagen und
Maschinen |
3 bis 20 Jahre |
| Andere Anlagen,
Betriebs‐ und Geschäftsausstattung |
5 bis 15 Jahre |
Abnutzbare Vermögensgegenstände mit
Anschaffungskosten von mehr als 250 € und bis zu 800
€ werden im Jahr des Zuganges in voller Höhe
abgeschrieben. Abnutzbare Vermögensgegenstände,
deren Anschaffungskosten nicht mehr als 250 €
übersteigen, werden im Zugangsjahr voll
aufwandswirksam berücksichtigt.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände werden mit ihren
Nennbeträgen abzüglich angemessener
Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren
Einzelrisiken berücksichtigt.
Flüssige Mittel und Guthaben bei
Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert.
Als aktive
Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem
Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwendungen
für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt
darstellen.
Zur Erfüllung von
Verpflichtungen aus der betrieblichen
Altersversorgung der Mitarbeiter sind entsprechende
Mittel in Fondsanteilenliquiden Mitteln angelegt. Die
Fondsanteile werden vom E.ON Pension Trust e.V., Essen,
treuhänderisch für die e.discom Telekommunikation
GmbH verwaltet.
Die zur Erfüllung der
Altersvorsorgeverpflichtungen dienenden
Vermögensgegenstände werden nach § 253 Abs.
1 Satz 4 HGB mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet und
sind dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen.
Sie sind gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit den
zugrunde liegenden Verpflichtungen zu verrechnen.
Entsprechend wird mit den zugehörigen Aufwendungen und
Erträgen aus Zinseffekten und aus dem zu verrechnenden
Vermögen verfahren. Der sich ergebene
Verpflichtungsüberhang wird unter den
Rückstellungen erfasst. Soweit daraus ein
Überschuss des Deckungsvermögens über die
jeweils maßgebliche Verpflichtung resultiert, erfolgt
der bilanzielle Ausweis als aktiver Unterschiedsbetrag aus
der Vermögensverrechnung auf der Aktivseite der
Bilanz.
Die
Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum
beizulegenden Zeitwert. Das Deckungsvermögen teilt
sich auf in am aktiven Markt gelistetes Vermögen (ca.
85 %) und nicht am aktiven Markt gelistetes Vermögen
(ca. 15 %). Der beizulegende Zeitwert des
Deckungsvermögens wird, soweit es sich um am aktiven
Markt gelistetes Vermögen handelt, durch die
beauftragten Verwaltungsgesellschaften unter Zuhilfenahme
von Börsenkursen bewertet. Sofern es sich um nicht am
aktiven Markt gelistetes Vermögen handelt, werden die
Werte mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden,
wie zum Beispiel des Discounted-Cash-Flow-Verfahrens bei
Immobilienbewertungen, unter Verwendung
branchenspezifischer Annahmen zum Abschlussstichtag
abgeleitet. Die jeweilige Verwaltungsgesellschaft
respektive die dort beauftragten Gutachter legen die
Bewertungsannahmen, wie Zinssätze, fest.
Passiva
Das
gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag
angesetzt.
Zuschüsse enthalten den Sonderposten für
Investitionszuschüsse.
Erhaltene
Investitionszuschüsse sind zu Nennbeträgen
bewertet und werden ab dem Fertigstellungszeitpunkt
entsprechend der jeweils vorgesehenen Nutzungsdauer der
geförderten Anlagengegenstände zugunsten der
sonstigen betrieblichen Erträge aufgelöst.
Die Investitionszuschüsse werden angesetzt,
sobald angemessene Sicherheit besteht, dass alle
Förderbedingungen erfüllt werden und die
Förderung in voller Höhe gewährt wird.
Sofern noch keine angemessene Sicherheit besteht, wird eine
sonstige Verbindlichkeit passiviert.
Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken
im Rahmen der handelsrechtlichen Vorschriften ausreichend
Rechnung und werden in Höhe des nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei den sonstigen
Rückstellungen sind auch zukünftige Preis- und
Kostensteigerungen mit einbezogen, sofern ausreichend
objektive Hinweise für ihren Eintritt vorliegen.
Rückstellungen mit einer originären Laufzeit von
mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit
entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz, der von
der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben
wird, abgezinst.
Die Bewertung der
Pensionen und pensionsähnlichen Verpflichtungen
erfolgt nach dem international anerkannten
Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit
Methode). Nach diesem Verfahren errechnet sich die
Höhe der Pensionsverpflichtungen aus der zum
Bilanzstichtag erdienten Anwartschaft unter
Berücksichtigung eines Gehalts-/Karrieretrends und
einer Rentendynamik. Für die Abzinsung der
Pensionsverpflichtungen, die Altersversorgungscharakter
haben, wird der von der Deutschen Bundesbank
veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der
vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer angenommenen
Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt.
Die Bewertung der vergleichbar langfristig
fälligen sonstigen Rückstellungen erfolgt
ebenfalls nach dem international anerkannten
Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit
Methode) unter Berücksichtigung eines
Gehalts-/Karrieretrends. Zur Diskontierung der
Jubiläumsverpflichtungen sowie für
Sterbegeldverpflichtungen wird der von der Deutschen
Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzins
der vergangenen sieben Jahre bei einer angenommenen
Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt.
Zur Abzinsung der Verpflichtungen aus
Vorruhestandsvereinbarungen werden den Restlaufzeiten
entsprechende durchschnittliche Marktzinssätze der
vergangenen sieben Jahre zugrunde gelegt. Der für
diese Durationen maßgebliche Zins wurde mittels
linearer Interpolation aus den von der Deutschen Bundesbank
veröffentlichten Zinssätzen abgeleitet.
Den versicherungsmathematischen
Rückstellungsberechnungen liegen als
Rechnungsgrundlagen die Richttafeln 2018 G von K. Heubeck
zugrunde. Als Bewertungsendalter werden grundsätzlich
die frühestmöglichen Altersgrenzen in der
gesetzlichen Rentenversicherung unter Berücksichtigung
der Regelungen des RV-Altersgrenzenanpassungsgesetzes vom
20. April 2007 herangezogen. Für Mitarbeiter mit
abgeschlossenen Vorruhestandsvereinbarungen wird das
vertraglich vereinbarte Endalter berücksichtigt. Des
Weiteren werden branchenübliche
Fluktuationswahrscheinlichkeiten verwendet.
Der Rückstellungsbewertung liegen folgende
Annahmen zugrunde:
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
Gehalts-/Karrieretrend |
2,95 % p.a. |
2,75 % p.a. |
| Rentendynamik -
gesetzliche Garantieanpassung |
1,00 % p.a. |
1,00 % p.a. |
| Rentendynamik - andere
Anspruchsberechtigte, die nicht einer vereinbarten
Garantieanpassung unterliegen |
2,20 % p.a. |
2,00 % p.a. |
| Rechnungszins Pensionen
und ähnliche Verpflichtungen |
1,83 % p.a. |
1,78 % p.a. |
| Rechnungszins
Jubiläums- und Treueurlaubsverpflichtungen sowie
Sterbegeldverpflichtungen |
1,76 % p.a. |
1,44 % p.a. |
| Rechnungszins
Vorruhestandsverpflichtungen bzw. -potential |
1,08 % p.a. |
0,45 % p.a. |
Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253
Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz der
Pensionsrückstellungen und ähnlichen
Verpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden
durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn
Geschäftsjahren (1,83 % p.a.) und dem Ansatz der
Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden
durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen
sieben Geschäftsjahren (1,76 % p.a.) beträgt zum
Bilanzstichtag 260 T€ (i.Vj. 1.249 T€). Es stehen
der e.discom Telekommunikation GmbH ausreichend frei
verfügbare Gewinnrücklagen zur Verfügung.
Eine Abführungssperre entsteht für diesen
Sachverhalt nicht.
Rückstellungen für noch nicht in Rechnung
gestellte Lieferungen und Leistungen werden mittels
Schätzverfahren zum Bilanzstichtag abgegrenzt.
Verbindlichkeiten werden zu ihrem
Erfüllungsbetrag angesetzt.
Als passiver
Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem
Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für
einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.
Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Die in der Bilanz zusammengefasst ausgewiesenen
Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung im
Geschäftsjahr werden in einer gesonderten Aufstellung
- Entwicklung des Anlagevermögens - dargestellt. Sie
ist integraler Bestandteil des Anhangs.
Die Zugänge zu den
Sachanlagen betreffen vor allem die Anlagen im Bau
durch geleistete Anzahlungen im Zusammenhang mit dem
geförderten Breitbandausbau.
Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
| in T€ |
31.12.2023 |
31.12.2022 |
| Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen |
323 |
1.164 |
| Forderungen gegen
verbundene Unternehmen |
55.308 |
38.748 |
| davon
gegen die Gesellschafterin |
45.900 |
34.995 |
| davon
gegen übrige verbundene Unternehmen aus
Lieferungen und Leistungen |
9.408 |
3.753 |
| Sonstige
Vermögensgegenstände |
43.981 |
24.883 |
|
99.612 |
64.795 |
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen
betreffen mit 45.899 T€ (Vorjahr 34.993 T€) das
konzerninterne Cash-Pooling mit der E.DIS AG.
Die sonstigen Vermögensgegenstände
beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus abziehbaren
Vorsteueransprüchen in Höhe von 20.933 T€
(Vorjahr 19.292 T€) und Investitionszuschüsse in
Höhe von 22.720 T€ (Vorjahr 5.425 T€).
Alle Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine
Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
Rechnungsabgrenzungsposten
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im
Wesentlichen geleistete Vorauszahlungen auf zukünftige
Wartungspauschalen (davon 75 T€ mit einer Restlaufzeit
größer 12 Monate).
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der
Vermögensverrechnung
Aus der Verrechnung des beizulegenden Zeitwertes des
Deckungsvermögens im Zusammenhang mit
Pensionsverpflichtungen ergibt sich zum 31.12.2023 ein
aktiver Unterschiedsbetrag aus der
Vermögensverrechnung (i. Vj. ein
Verpflichtungsüberhang), der sich wie folgt
zusammensetzt:
| in T€ |
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
Versorgungsverpflichtungen, die durch den
Treuhandvertrag Past Service gesichert sind |
|
|
|
Erfüllungsbetrag |
-3.238 |
-3.218 |
| beizulegender Zeitwert
des Deckungsvermögens |
3.638 |
3.099 |
| Nettowert |
400 |
-119 |
Die Anschaffungskosten der Fondanteile betragen 3.655
T€ (Vorjahr 3.536 T€).
Für die Versorgungsleistungen, die bis zum 30.
Dezember 2017 von der Versorgungskasse Energie VVaG i.L.
(VKE), Hannover, rückgedeckt waren, hat die e.discom
Telekommunikation GmbH mit dem E.ON Pension Trust e.V.
einen Treuhandvertrag (CTA Past Service) abgeschlossen. Die
betriebliche Zusatzsicherung Past Service (vor 2018) hat
ihren Hintergrund in der Beendigung der bisherigen
(Rückdeckungs-)Versicherungsverhältnisse mit der
VKE. Insoweit ergibt sich für die e.discom
Telekommunikation GmbH eine strenge
Nachdotierungsverpflichtung.
Die Arbeitnehmerzahlungen und die daraus
resultierenden Ansprüche sind - soweit diese bis zum
30. Dezember 2017 erdient wurden - durch zweckgebundenes
Vermögen abgesichert. Im Berichtsjahr wurden
Einzahlungen in Höhe von 145 T€ vorgenommen.
Die nach dem 30. Dezember 2017 erdienten
Pensionsverpflichtungen werden zum Abschlussstichtag als
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen passiviert.
Eigenkapital
Das
Stammkapital ist voll eingezahlt und wird zu 100 %
vollständig von der E.DIS AG gehalten.
Die
Gewinnrücklagen entfallen vollständig auf
Gewinnverwendungsbeschlüsse vergangener
Geschäftsjahre.
Der Gewinnvortrag beträgt unverändert zum
Vorjahr 21.121 T€.
Der Gesamtbetrag der gegen Ausschüttung
gesperrten Beträge im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB
umfasst - wie im Vorjahr - 0,00 €. Nach § 253
Abs. 6 HGB sind 260 T€ (i.Vj. 1.249 T€)
grundsätzlich ausschüttungsgesperrt.
Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung
unterliegt keiner Abführungssperre nach § 301
AktG, da die Gewinnrücklagen der e.discom
Telekommunikation GmbH im erforderlichen Umfang frei
verfügbar sind.
Sonderposten für Investitionszuschüsse
Als Sonderposten für Investitionszuschüsse
werden Zuschüsse passiviert, welche die e.discom
Telekommunikation GmbH zur Förderung von Investitionen
in Breitband Infrastrukturen von öffentlichen Stellen
erhält. Im Geschäftsjahr fanden Auflösungen
des Sonderpostens in Höhe von 2.645 T€ (Vorjahr
126 T€) statt, analog zur Abschreibung der
fertiggestellten Anlagen im Geschäftsjahr.
Rückstellungen
| in T€ |
31.12.2023 |
31.12.2022 |
| Rückstellungen
für Pensionen und pensionsähnliche
Verpflichtungen |
13.949 |
12.827 |
| Sonstige
Rückstellungen |
2.733 |
2.742 |
| Summe
Rückstellungen |
16.682 |
15.569 |
Die Rückstellungen für
Pensionen und pensionsähnlichen Verpflichtungen
decken die Versorgungsverpflichtungen gegenüber
ehemaligen und noch tätigen Mitarbeitern ab. Die
Finanzierung erfolgt teils durch den Arbeitgeber und im
Rahmen von Gehaltsumwandlungen teils durch die
Arbeitnehmer. Für Pensionsverpflichtungen nach dem 30.
Dezember 2017 besteht kein Treuhandvertrag und kein
Deckungsvermögen.
Die
sonstigen Rückstellungen betreffen im
Wesentlichen sonstige Personalverpflichtungen in Höhe
von 2.008 T€ (Vorjahr 1.615 T€) und
Rückstellungen für noch nicht abgerechnete
Lieferungen und Leistungen in Höhe von 443 T€
(Vorjahr 766 T€).
Verbindlichkeiten
| in T€ |
31.12.2023 |
31.12.2022 |
| Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen |
298 |
479 |
| Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen |
36.270 |
27.268 |
| davon
gegenüber aus Lieferungen und Leistungen |
6.305 |
992 |
| davon
gegenüber aus sonstigen Leistungen |
37 |
23 |
| davon
gegenüber der Gesellschafterin |
29.927 |
26.253 |
| davon
aus Ergebnisabführung |
10.926 |
6.139 |
| davon
aus Darlehen |
19.000 |
20.000 |
| davon
aus Zinsen |
1 |
114 |
| Sonstige
Verbindlichkeiten |
40.579 |
14.510 |
| davon
aus Steuern |
178 |
201 |
|
77.146 |
42.257 |
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen,
gegenüber verbundenen Unternehmen mit Ausnahme der
Darlehen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu
einem Jahr und sind ungesichert.
Die Finanzverbindlichkeiten aus Darlehen bestehen
gegenüber der Gesellschafterin. Sicherheiten für
das Darlehen wurden nicht gegeben. Die Restlaufzeiten
betragen bis zu einem Jahr 4.000 T€ (Vorjahr 1.000
T€), größer einem Jahr 15.000 T€
(Vorjahr 16.000 T€) und größer fünf
Jahre 0 T€ (Vorjahr 3.000 T€).
Weiterhin werden in den sonstigen Verbindlichkeiten
Zuwendungen der öffentlichen Hand in Höhe von
40.384 T€ (Vorjahr 14.284 T€) für
Investitionen in den Breitbandausbau ausgewiesen, für
die bis zum Bilanzstichtag noch nicht mit der
geförderten Baumaßnahme begonnen wurde.
Rechnungsabgrenzungsposten
Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden
Umsätze aus Vertragsverbindlichkeiten, die zum
Bilanzstichtag noch nicht erfüllt waren, ausgewiesen.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
| in T€ |
2023 |
2022 |
|
Übertragungswege |
24.462 |
22.926 |
| davon
Umsatz mit Konzernunternehmen |
12.915 |
12.142 |
| Internet und Datennetz
sowie übrige Umsätze |
12.074 |
11.536 |
| davon
Umsatz mit Konzernunternehmen |
6.343 |
6.226 |
| Umsatzerlöse FttE
Breitband |
7.944 |
3.661 |
| davon
Umsatz mit Konzernunternehmen |
7.912 |
3.656 |
| Gesamt |
44.480 |
38.123 |
Die Umsätze werden ausschließlich im
Inland erzielt.
Sonstige betriebliche Erträge
Im Wesentlichen beinhalten die sonstigen
betrieblichen Erträge die Auflösung der
Investitionszuschüsse im Rahmen des geförderten
Breitbandausbaues in Höhe von 2.645 T€ (Vorjahr
126 T€) sowie 751 T€ (Vorjahr 681 T€)
periodenfremde Erträge. Die periodenfremden
Erträge resultieren im Wesentlichen aus der
Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 575
T€ (Vorjahr 440 T€).
Materialaufwand
| in T€ |
2023 |
2022 |
| Aufwendungen für
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene
Waren |
361 |
276 |
| Aufwendungen für
bezogene Leistungen |
12.672 |
10.879 |
| Summe
Materialaufwand |
13.033 |
11.155 |
Der Materialaufwand wird überwiegend durch die
Pacht- und Dienstleistungsverträge, Entgelte
öffentlicher Netzbetreiber sowie Fremdleistungen
für Internet und Instandhaltung bestimmt.
Personalaufwand
| in T€ |
2023 |
2022 |
| Löhne und
Gehälter |
13.521 |
11.411 |
| Soziale Abgaben und
Aufwendungen für Altersversorgung und für
Unterstützung |
4.021 |
2.719 |
| davon
für Altersversorgung |
1.329 |
455 |
| Summe
Personalaufwand |
17.542 |
14.130 |
Durchschnittliche Beschäftigungszahl
| in Personen |
2023 |
2022 |
| Vollzeit gesamt |
175 |
167 |
| Teilzeit gesamt |
12 |
7 |
| Gesamt |
187 |
174 |
| männlich |
144 |
136 |
| weiblich |
43 |
38 |
| Gesamt |
187 |
174 |
Abschreibungen
Die Abschreibungen entfallen ausschließlich auf
immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und auf Sachanlagen.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten
im Wesentlichen Aufwendungen für konzerninterne
Weiterverrechnungen, IT-Aufwendungen, Mieten, Aus- und
Fortbildung sowie Fahrzeuge.
Finanzergebnis
| in T€ |
2023 |
2022 |
| Sonstige Zinsen und
ähnliche Erträge |
3.334 |
273 |
| davon
aus verbundenen Unternehmen |
3.048 |
273 |
| davon
Erträge aus Deckungsvermögen |
285 |
0 |
| davon
aus der Aufzinsung von Rückstellungen |
1 |
0 |
| Zinsen und ähnliche
Aufwendungen |
-458 |
-1.928 |
| davon
an verbundene Unternehmen |
-455 |
-454 |
| davon
aus der Aufzinsung von Rückstellungen |
0 |
-590 |
| davon
sonstige Zinsen |
-3 |
-1 |
| Summe
Finanzergebnis |
2.876 |
-1.655 |
Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge
enthalten 3.048 T€ Zinserträge gegenüber
verbundenen Unternehmen aus dem Cash-Pooling mit der E.DIS
AG.
Im Zinsaufwand ist der Nettoaufwand von langfristigen
Pensions- und Personalrückstellungen in Höhe von
0,00 € (Vorjahr 590 T€) dargestellt. Im aktuellen
Geschäftsjahr weist dieser einen positiven Saldo
aufgrund der Zinsentwicklungen am Kapitalmarkt auf.
Der davon-Vermerk zu den Zinsen und ähnlichen
Erträgen enthält nicht die betreffenden
Aufwendungen und Erträge aus der Saldierung
gemäß § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB. Diese
werden in der nachfolgenden Aufstellung entsprechend §
285 Nr. 25 HGB gesondert angegeben.
Die Vermögenserträge werden mit den
Aufwendungen aus der Aufzinsung der
Pensionsrückstellung wie folgt verrechnet:
| in T€ |
2023 |
| Erträge aus
Deckungsvermögen |
420 |
| Aufwendungen aus der
Aufzinsung (einschließlich
Zinssatzänderungen) |
-135 |
| Nettoertrag nach §
246 Absatz 2 Satz 2 HGB |
285 |
| Zinserträge von
verbundenen Unternehmen |
3.048 |
| Zinsen aus der
Aufzinsung von Rückstellungen |
1 |
| sonstige Zinsen und
ähnliche Erträge |
3.334 |
Die Erträge aus den verrechneten Aktiva und
Passiva übersteigen damit im Gegensatz zum Vorjahr die
korrespondierenden Aufwendungen. Im Geschäftsjahr 2022
wurde der Nettoaufwand gemäß § 246 Abs. 2
Satz 2 HGB unter der Aufzinsung von Rückstellungen in
der Position Zinsen und ähnlichen Aufwendungen
ausgewiesen.
| in T€ |
2022 |
| Aufwendungen aus der
Aufzinsung (einschließlich
Zinssatzänderungen) |
589 |
| Erträge aus
Deckungsvermögen |
-33 |
| Aufwendungen aus
Deckungsvermögen |
916 |
| Nettoaufwand nach §
246 Absatz 2 Satz 2 HGB |
1.472 |
| Zinsen aus der
Aufzinsung von Rückstellungen |
1 |
| Sonstige Zinsen |
455 |
| Zinsen und ähnliche
Aufwendungen |
1.928 |
Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages
abgeführter Gewinn
Im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrag werden
10.926 T€ (Vorjahr 6.139 T€) Gewinn an die E.DIS
AG abgeführt.
Sonstige Angaben
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen
Verpflichtungen beläuft sich auf 16.298 T€
(Vorjahr 11.228 T€). Es handelt sich im Wesentlichen
um Verpflichtungen aus Pachtaufwendungen,
Verwaltungsdienstleistungen, öffentliche
Übertragungswege, Mieten und Bestellobligo 2024. Im
Bestellobligo sind auch Investitionsverpflichtungen
enthalten.
Hiervon entfallen 9.031 T€ auf verbundene
Unternehmen.
Aus der Überführung des bisherigen
Versicherungsvermögens der Versorgungskasse Energie
VVaG i.L. (betriebliche Zusatzsicherung bis zum 30.
Dezember 2017) in die insolvenzrechtlich gleichwertige
Anschlusslösung CTA Past Service über E.ON
Pension Trust e.V. resultiert für die e.discom
Telekommunikation GmbH eine Nachschussverpflichtung.
Demnach sind Deckungsmittel stets in einer Höhe zur
Verfügung zu stellen, die es ermöglichen, dass
damit Leistungen in Höhe des Verpflichtungsumfanges,
der vormals bei der Versorgungskasse entstanden ist,
abzüglich der bereits nach dem Auflösungsstichtag
geleisteten Rentenzahlungen, laufend finanziert werden
können. Fällt das vorhandene
Treuhandvermögen hinter diesen Verpflichtungsumfang
zurück, trifft die e.discom Telekommunikation GmbH
eine Nachdotierungspflicht. Die e.discom Telekommunikation
GmbH geht davon aus, dass in diesem Zusammenhang in 2024
keine Nachzahlungsverpflichtungen entstehen werden.
Darüber hinaus bestehen sonstige finanzielle
Verpflichtungen lediglich im Rahmen der normalen
Geschäftstätigkeit.
Angaben nach Energiewirtschaftsgesetz
Es bestanden folgende Geschäfte
größeren Umfangs mit verbundenen bzw.
assoziierten Unternehmen gemäß § 6b Abs. 2
EnWG:
| ― |
Die e.discom Telekommunikation
GmbH ist in das konzerninterne Cash-Pooling mit der
E.DIS AG eingegliedert. Zum Bilanzstichtag
beläuft sich die Forderung aus dem Cash-Pooling
auf 45.899 T€. Die Zinserträge hieraus
betragen 3.048 T€. Die entsprechende Verzinsung
erfolgt zu marktüblichen Konditionen.
|
| ― |
Aufgrund des zwischen der E.DIS
AG abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages
sind für das Berichtsjahr Gewinne in Höhe
von 10.926 T€ abzuführen.
|
| ― |
Mit der E.DIS Netz bestehen
verschiedene Dienstleistungsverträge -
insbesondere über die Bereitstellung von
Übertragungswegen und die Erbringung von
Kommunikationsdienstleistungen - sowie ein
Pachtvertrag über das Telekommunikationsnetz und
Übertragungsanlagen. Es wurden von der e.discom
Erträge in Höhe von 18.842 T€
vereinnahmt und Aufwendungen in Höhe von 10.357
T€ erbracht.
|
| ― |
Die e.discom hat gegenüber
der envia TEL GmbH aufgrund des Vertrages über
die Bereitstellung und Überlassung von
Übertragungswegen Leistungen in Höhe von
2.452 T€ abgerechnet.
|
| ― |
Die e.discom hat gegenüber
der Westenergie AG aufgrund des Vertrages über
kommunikationstechnische Dienstleistungen Leistungen
in Höhe von 1.563 T€ abgerechnet.
|
Die vorgenannten Geschäfte sind zu
marktüblichen Bedingungen durchgeführt worden.
Organe der Gesellschaft
Geschäftsführung
Die Geschäftsführung der e.discom
Telekommunikation GmbH setzt sich wie folgt zusammen:
Detlef Katzschmann Diplom Informatiker
Geschäftsbereich Netz und Betrieb
Gerhard Roth Diplom Betriebswirt Kaufmännischer
Geschäftsbereich
Hinsichtlich der Angabe der Gesamtbezüge der
Geschäftsführung wird von der Schutzklausel des
§ 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
Honorar des Abschlussprüfers
Die Angaben zum Gesamthonorar des
Abschlussprüfers sind in der Gesamtangabe im
Konzernabschluss der E.ON SE enthalten.
Eberswalde, den
09.04.2024
Geschäftsführung
Detlef
Katzschmann
Gerhard
Roth
Entwicklung des Anlagevermögens
| in € |
Anschaffungs- und Herstellungskosten |
|
01.01.2023 |
Zugänge |
Abgänge |
Um-buchungen |
31.12.2023 |
| Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten |
4.471.114 |
400.793 |
3 |
7.160 |
4.879.064 |
| Geleistete
Anzahlungen |
49.825 |
- |
- |
- |
49.825 |
| Immaterielle
Vermögensgegenstände |
4.520.938 |
400.793 |
3 |
7.160 |
4.928.888 |
| Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
72.079 |
241.185 |
|
123.189 |
436.453 |
| Technische Anlagen und
Maschinen |
49.380.834 |
69.708.002 |
48 |
4.821.564 |
123.910.352 |
| Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung |
2.936.665 |
480.230 |
103.050 |
- |
3.313.845 |
| Geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau |
237.631.537 |
49.072.928 |
- |
-4.951.913 |
281.752.553 |
| Sachanlagen |
290.021.116 |
119.502.345 |
103.098 |
-7.160 |
409.413.203 |
| Anlagevermögen |
294.542.054 |
119.903.138 |
103.101 |
- |
414.342.091 |
| in € |
Kumulierte
Abschreibungen |
|
01.01.2023 |
Zugänge |
Abgänge |
Um-buchungen |
31.12.2023 |
| Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten |
-3.540.199 |
-730.820 |
3 |
|
-4.271.016 |
| Geleistete
Anzahlungen |
- |
- |
- |
- |
- |
| Immaterielle
Vermögensgegenstände |
-3.540.199 |
-730.820 |
3 |
- |
-4.271.016 |
| Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
-25.020 |
-6.110 |
|
|
-31.130 |
| Technische Anlagen und
Maschinen |
-23.272.717 |
-6.532.089 |
48 |
- |
-29.804.756 |
| Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung |
-1.959.895 |
-500.720 |
103.050 |
- |
-2.357.565 |
| Geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau |
- |
- |
- |
- |
- |
| Sachanlagen |
-25.257.633 |
-7.038.918 |
103.098 |
- |
-32.193.453 |
| Anlagevermögen |
-28.797.832 |
-7.769.739 |
103.101 |
- |
-36.464.469 |
| in € |
Buchwerte |
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
| Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten |
608.047 |
930.914 |
| Geleistete
Anzahlungen |
49.825 |
49.825 |
| Immaterielle
Vermögensgegenstände |
657.871 |
980.738 |
| Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
405.323 |
47.059 |
| Technische Anlagen und
Maschinen |
94.105.595 |
26.108.117 |
| Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung |
956.279 |
976.770 |
| Geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau |
281.752.553 |
237.631.537 |
| Sachanlagen |
377.219.750 |
264.763.483 |
| Anlagevermögen |
377.877.621 |
265.744.221 |
Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2023
1. Geschäftstätigkeit
Die e.discom Telekommunikation GmbH (e.discom) mit
Sitz in Eberswalde ist seit 1996 als Anbieter von
Telekommunikationsdienstleistungen für
Geschäftskunden und Carrier tätig. Grundlage der
Geschäftstätigkeit ist ein weitverzweigtes
Kommunikationsnetz insbesondere im Raum Brandenburg und
Mecklenburg-Vorpommern.
2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Die Auswirkungen des Ukraine Krieges, der nun seit
zwei Jahren andauert, beeinflussen weiterhin das
wirtschaftliche Geschehen in Deutschland. Die Beschaffung
von Erdöl und -gas musste von der Bundesregierung
grundlegend neu aufgestellt werden was mit deutlichen
Preissteigerungen dieser Rohstoffe und deren Folgeprodukte
verbunden war. Die in 2022 und 2023 beschlossenen Gesetze
zur Abmilderung der Kosten für Strom und Wärme
halfen der Bevölkerung, konnten die enormen
Preisanstiege aber nicht vollständig ausgleichen.
Besonders energieintensive Industriezweige wie Chemie -und
Metallindustrie senkten ihre Produktion deutlich. Die
Chemieproduktion (ohne Pharma) sank um 11 Prozent
gegenüber Vorjahr [Pressemitteilung chemie.de 15.
Dezember 2023].
Mit dem Abschalten der letzten Kernenergieanlagen in
Deutschland sowie dem von der Bundesregierung beschlossenen
Ausstiegspfad für Kohle bis 2030 galt es die drei
Punkte Nachhaltigkeit, Versorgungssicherheit und
Bezahlbarkeit von Energie und Wärme zu adressieren. Um
den Strombedarf zu decken, wurde beschlossen noch
stärker als bisher in den Ausbau der erneuerbaren
Energien zu investieren, was mit sehr hohem Kapitalbedarf
einhergeht. Die Umwälzungen im Energiesektor und
weitere strukturelle Probleme sorgten dafür, dass die
gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland sich
verschlechtert hat.
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank gegenüber
2022 um 0,3 Prozent gegenüber einem Wachstum im Jahr
zuvor von 1,9 Prozent [Pressemitteilung Nr. 19
Statistisches Bundesamt 15. Januar 2024].
Die Preissteigerungen der vergangenen zwei Jahre
setzten sich im Jahr 2023 fort. Im Jahresdurchschnitt lagen
die Verbraucherpreise in 2023 bei +5,9% gegenüber
2022. Damit ist die Teuerungsrate ähnlich hoch wie im
Vorjahr +6,9%. Wie im Vorjahr beeinflussten die Kategorien
Energie +5,3% und Lebensmittel +12,4% maßgeblich die
Inflation. Aber auch andere Güterbereiche zeigten
deutliche Preissteigerungen. Die Jahresteuerungsrate ohne
Berücksichtigung von Energie und Nahrungsmitteln lag
bei +5,1% [Pressemitteilung Nr. 20 Statistisches Bundesamt
16. Januar 2024].
Die Europäische Zentralbank erhöhte in 2022
zur Bekämpfung der Inflation die Leitzinsen erstmals
seit mehreren Jahren. So lag der Leitzinssatz für
Hauptrefinanzierungsgeschäfte ab Februar 2023 bei 3,00
Prozent und stieg weiter bis Ende 2023 auf 4,5 Prozent.
Wegen abebbender Inflation zum Jahresende und wachsender
Konjunktursorgen hat die EZB den Leitzins nicht weiter
angehoben.
Im Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung wird
mit einem schwachen Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von
0,2 Prozent für das Jahr 2024 gerechnet. Gründe
sind unter anderem die Rückgänge von
Aufträgen z.B. im Baugewerbe und bei energieintensiven
Unternehmen durch die Verteuerung von Krediten und hohen
Rohstoffpreisen sowie Personalknappheiten in
Engpassberufen.
Der Branchenverband bitkom erwartet für 2024
für den Markt der Informationstechnologie,
Telekommunikation und Unterhaltungselektronik ein
Umsatzwachstum vom 4,4 Prozent. Wachstumstreiber ist wie im
Vorjahr die Informationstechnik vor allem im Segment
Software in Verbindung mit Künstlicher Intelligenz.
Die Prognose für den Bereich Telekommunikation liegt
bei 1,0 Prozent. Die Investitionen in kabelgebundene (+7%)
und mobile (+6,2%) Zugangsinfrastruktur bleiben hoch. Es
herrscht ein intensiver Wettbewerb bei Preisen und
Ausbaugebieten. [Pressemitteilung bitkom 10. Januar 2024].
Insgesamt betrachtet liegen die Prognosen dieses
Wirtschaftszweiges über denen der Gesamtwirtschaft.
3. Geschäftsverlauf im Jahr 2023
Entwicklung der Gesellschaft
Das Geschäftsjahr wurde - wie bereits im Vorjahr
- mit einem Umsatzwachstum abgeschlossen. Die
Umsatzerlöse beliefen sich auf 44.480 T€ (Vorjahr
38.123 T€). Die Umsatzerlöse sind insgesamt um 17
Prozent gestiegen. In allen Produktgruppen ist ein
Umsatzwachstum zu verzeichnen. So auch bei
Übertragungswegen, wo trotz anhaltenden hohen
Wettbewerbs ein Anstieg des Auftragseingangsvolumen
monatlicher Entgelte in allen Kundengruppen gegenüber
dem Vorjahr zu verzeichnen ist.
Prägend für die Entwicklung der
Gesellschaft ist der weiterhin anhaltende Konkurrenzdruck
innerhalb der Telekommunikationsdienstleistungen in Bezug
auf Angebotspreise sowie der sich ständig
intensivierende Wettbewerb um Ausbaugebiete beim
geförderten und eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau.
In mittels Ausschreibungsverfahren gewonnenen
Ausbaugebieten schreitet der Netzausbau fort, welches sich
in den Erlösen jener Produktgruppe widerspiegelt.
In 2023 konnte die Erweiterung des Netzes mit IP/MPLS
(Multiprotocol Label Switching) -Technologie fortgesetzt
werden. Diese technische Plattform für die
Bereitstellung von Diensten im Kernnetz ist im
Geschäftsjahr 2018 erstmals in Betrieb gegangen und
wird ausgebaut. Im Rahmen des Migrationsprojektes, welches
in der Umsetzung bis zum Jahr 2025 vorgesehen ist, wurden
bisher die Ablösestrategien aus kaufmännischer
und technischer Sicht betrachtet, im Rahmen von
repräsentativen Pilotmigrationen geprüft, erste
Umsetzungen getätigt und an aktuelle Anforderungen
angepasst.
Ein besonderes Augenmerk wurde den Themen der
Konzernprojekte N@works und RegWAN (regionalen Wide Area
Network) gewidmet. N@works beinhaltet den First Level
Support, erbracht durch e.discom im Namen der EDIS Netz
GmbH in diesem Modell, hinsichtlich Störungsaufnahme
und Entstörungstätigkeiten für
Konzerngesellschaften im Rahmen eines gesamtheitlichen
Modells eines virtuellen Netzmanagement Centers über
vier Konzerngesellschaften. RegWAN ist der Oberbegriff
für die Netzwerk-Anbindung der Standorte der gesamten
e.dis Gruppe untereinander sowie die Anbindung an den
Konzern-Leitungs-Backbone der E.ON und die Bereitstellung
von Office-Communication Diensten (Office Communication
LAN). Diese Projekte beeinflussen die
Geschäftstätigkeit der e.discom im Hinblick auf
Ressourcenallokationen nachhaltig.
Fortwährend war das Jahr 2023, durch die
planerisch und baulich begonnene Umsetzung der in 2019
gewonnenen Ausschreibungen zum geförderten
Breitbandausbau in den Bundesländern
Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg geprägt. Trotz
mangelnder Verfügbarkeiten von Tiefbaukapazitäten
und Fachkräften in der Bauausführung und
-überwachung, sowie Personalengpässen bei den
Behörden zur Freigabe von Baugenehmigungen konnten die
Bautätigkeiten gegenüber dem Jahr 2022 gesteigert
werden. Unabhängig davon wurden weitere Angebote zum
Breitbandausbau abgegeben bzw. die Teilnahme an
Ausschreibungen vorbereitet. Die hohen Inflationswerte
haben sich im Berichtsjahr in den Aufwendungen nicht
wesentlich ausgewirkt.
4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Die e.discom wird im Wesentlichen durch finanzielle
Leistungsindikatoren nach dem HGB gesteuert. Diese umfassen
vor allem die Umsatzerlöse, das Ergebnis vor
Gewinnabführung und die Investitionen.
4.1 Vermögens- und Finanzlage
Zum Bilanzstichtag des Berichtsjahres belief sich die
Bilanzsumme auf 478.382 T€. Im Vergleich zum Vorjahr
mit 330.844 T€ ergibt sich ein Zuwachs in Höhe
von 45 Prozent.
Auf der Aktivseite der Bilanz führten
Investitionstätigkeiten zu einer Erhöhung des
Anlagevermögens auf 377.878 T€ (Vorjahr 265.744
T€). Seit 2011 werden auf der Grundlage der seinerzeit
durch die E.DIS AG und e.discom geschlossenen Vereinbarung
Investitionen in die Übertragungstechnik von e.discom
durchgeführt. In 2023 wurden im Wesentlichen neue
Projekte im Gesamtwert von 6.682 T€ (Vorjahr 7.128
T€) realisiert. Die Schwerpunkte lagen bei der
Erweiterung der IP/MPLS-Plattform, der Bereitstellung von
Internetanbindungen bei nationalen und internationalen
Carriern sowie regionalen Geschäftskunden.
Von den Gesamtinvestitionen in Höhe von 119.903
entfällt der überwiegende Teil von rund 113.405
T€ (Vorjahr 108.728 T€) auf die Errichtung von
Breitbandnetzstrukturen im Rahmen des geförderten
Breitbandausbaus. Die Investitionen lagen unter dem Budget
2023 und haben sich gegenüber dem Vorjahreswert leicht
erhöht. Die Investitionen in Breitbandnetzstrukturen
lagen 63.703 T€ unter dem Budget 2023.
Die Gründe für die Abweichungen zu den
Planinvestitionen sind unter anderem auf Verzögerungen
bei Genehmigungsvergaben der Behörden und
Abrechnungsverzögerungen aufgrund getätigter
Mängelanzeigen bei den Baudienstleistern und deren
Beseitigung zurückzuführen.
Das Umlaufvermögen erhöhte sich im
Berichtsjahr auf 99.620 T€ (Vorjahr 64.802 T€).
Die Veränderung ergibt sich im Wesentlichen durch
erhaltene aber noch nicht verwendete
Investitionszuschüsse 22.720 T€ (Vorjahr 5.425
T€) und der Erhöhung des Cash Pool Bestandes auf
45.899 T€ (Vorjahr 34.993 T€) zum Bilanzstichtag.
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände sind unverzinst und haben
eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
Auf der Passivseite erhöhte sich infolge der
Investitionen in den Breitbandausbau korrespondierend der
Sonderposten aus Investitionszuschüssen auf 352.221
T€ (Vorjahr 241.216 T€).
Die Rückstellungen von insgesamt 16.682 T€
(Vorjahr 15.569 T€) beinhalten neben zinsinduziert
gestiegenen Pensionsrückstellungen in Höhe von
13.949 T€ (im Vorjahr 12.827 T€) vor allem
kurzfristige Rückstellungen für sonstige
Personal- und übrige vertragliche Verpflichtungen.
Die Verbindlichkeiten in Höhe von 77.146 T€
(Vorjahr 42.257 T€) enthalten im Wesentlichen
erhaltene Investitionszuschüsse 40.384 T€
(Vorjahr 14.284 €) und ein Konzerndarlehen in
Höhe von 19.000 T€ (Vorjahr 20.000 T€)
für die Errichtung von Breitband Infrastrukturen.
Sofern das Investitionsvorhaben zum Bilanzstichtag noch
nicht abgeschlossen wurde, der Abruf der
Investitionszuschüsse hingegen in Tranchen geschieht,
wird der übersteigende Anteil der noch nicht
verwendeten Investitionszuschüsse als sonstige
Verbindlichkeit passiviert. Aufgrund der vereinbarten
Abnahmekonditionen in Subunternehmerverträgen wird die
Weiterverrechnung der geförderten
Breitbandinfrastrukturen im nächsten Jahr erwartet.
Der Baufortschritt gemäß Förderrichtlinien
ist gewährleistet und wird bei jedem Tranchenabruf
seitens der Fördermittelgeber überprüft und
genehmigt. Die Abrechnung der begonnenen Baumaßnahmen
durch die Subunternehmer erfolgt erst nach Abnahme und
Fertigstellung der Baumaßnahme gegenüber der
e.discom.
Der Zinssatz der Darlehenstranchen errechnet sich aus
dem am Tag der Ausreichung geltenden Zinssatz des
entsprechenden KfW-Programms. Sicherheiten für das
Darlehen wurden nicht gegeben. Die Restlaufzeit der
Darlehen beträgt größer einem Jahr 15.000
T€ (Vorjahr 16.000 T€) und größer
fünf Jahre 0,00 € (Vorjahr 3.000 T€). Alle
übrigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine
Restlaufzeit bis zu 1 Jahr.
Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten aus
Vertragsverbindlichkeiten werden planmäßig
aufgelöst.
Das Anlagevermögen hat an der Bilanzsumme einen
Anteil von 79 Prozent (Vorjahr 80 Prozent). Der hohe Anteil
dieser Vermögenswerte sichert die
Geschäftsgrundlage langfristig. Die Finanzierung der
Gesellschaft ist für die nächsten 12 Monate nach
dem derzeitigen Stand der Planungen gesichert. Die
Gesellschaft erwartet für die nächsten 12 Monate
positive operative CashFlows und ist darüber hinaus in
das Cashpooling mit der Gesellschafterin eingebunden.
Weiterhin hat die Gesellschaft einen bestehenden
Darlehensrahmen (60.000 T€) mit der Gesellschafterin,
welcher eventuellen zusätzlichen
Liquiditätsbedarf absichert, davon ist ein Darlehen zu
100 Prozent und ein weiteres zu 20 Prozent in Anspruch
genommen. Die Darlehen sind mit 2,27 Prozent verzinst und
haben mittelfristigen Charakter.
4.2 Ertragslage
Das Geschäftsjahr 2023 ist gegenüber dem
Vorjahr durch gestiegene Umsatzerlöse in Höhe von
44.480 T€ (Vorjahr 38.123 T€) und leicht
gesunkene aktivierte Eigenleistungen in Höhe von 3.137
T€ (Vorjahr 3.330 T€), sowie gestiegene sonstige
betriebliche Erträge in Höhe von 3.657 T€
(Vorjahr 941 T€) gekennzeichnet.
Die Umsatzerhöhung entspricht einer Steigerung
gegenüber dem Vorjahr um 17 Prozent und liegt 944
T€ unter dem Budget 2023. Diese Entwicklung beruht auf
gestiegenen Umsätzen in allen Produktkategorien:
Übertragungswege, Internet und Breitband. Die
Umsätze im Bereich Übertragungswege und Internet
sind sowohl gegenüber Dritten als auch im
Konzernverbund gewachsen. Aufgrund der hohen Investitionen
in den Breitbandausbau konnte der höchste Anstieg der
Umsatzerlöse in der Produktgruppe Breitband erzielt
werden.
Für das Geschäftsjahr 2023 wurden
energiespezifische Dienstleistungen erbracht, woraus
Umsatzerlöse für Stromverteilung in Höhe von
23.132 T€ (Vorjahr 17.303 T€), für
Gasverteilung in Höhe von 531 T€ (Vorjahr 357
T€) hervorgehen. Sonstige nicht energiespezifische
Leistungen in Höhe von 20.817 T€ (Vorjahr 20.463
T€) wurden realisiert.
Die aktivierten Eigenleistungen des
Geschäftsjahres betreffen im Wesentlichen
Eigenleistungen im Breitbandnetzausbau.
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im
Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von
Investitionszuschüssen in Höhe von 2.645 T€
(Vorjahr 126 €) sowie periodenfremde Erträge in
Höhe von 751 T€ (Vorjahr 681 T€). Ursache
für den deutlichen Anstieg der sonstigen betrieblichen
Erträge ist die gestiegene Auflösung der
Investitionszuschüsse vor dem Hintergrund der
gestiegenen Anzahl der Fertigstellung wesentlicher
Investitionen im Geschäftsjahr. Die Abschreibungen auf
die geförderten Investitionen steigen proportional zur
Entwicklung der Auflösung des Sonderpostens.
Die Aufwendungen sind durch gestiegene Material-
13.033 T€ (Vorjahr 11.155 T€) und gestiegene
Personalaufwendungen 17.542 T€ (Vorjahr 14.130
T€), höhere Abschreibungen 7.770 T€ (Vorjahr
4.932 T€) sowie höhere sonstige betriebliche
Aufwendungen 4.880 T€ (Vorjahr 4.383 T€)
gekennzeichnet.
Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand im
Verhältnis zu Umsatzerlösen) in Höhe von 29
Prozent hat sich nicht gegenüber Vorjahr (29 Prozent)
verändert.
Die gestiegenen Materialaufwendungen resultieren aus
höheren Pachtaufwendungen für Netzinfrastrukturen
und allgemein aus höheren Kosten der
Betriebsführung. Die Netzgröße hat sich im
Berichtsjahr und im Vorjahr aufgrund der hohen
Investitionstätigkeiten vergrößert, wodurch
auch die Betriebskosten steigen. Der deutliche Anstieg der
Personalaufwendungen ist auf die Neueinstellung von
Mitarbeitern sowie höhere Entgeltzahlungen
zurückzuführen. Der moderate Anstieg der
sonstigen betrieblichen Aufwendungen beruht vor allem auf
gestiegenen Aufwendungen für Fremdpersonal.
Das Finanzergebnis hat sich im Geschäftsjahr
deutlich von - 1.655 T€ auf 2.876 T€ verbessert,
im Wesentlichen in Folge der gestiegenen Zinserträge
aus dem Cash Pool Guthaben 3.048 T€, (Vorjahr. 273
T€) und geringere Belastungen aus dem
Deckungsvermögen 286 T€ (Vorjahr -1.472 T€).
Die e.discom verzeichnete ein Ergebnis vor
Gewinnabführung in Höhe von 10.926 T€
(Vorjahr 6.139 T€). Der Planwert lag bei 4.562
T€. Maßgeblich für diese positive
Entwicklung gegenüber dem Vorjahr waren geringere
Kostensteigerungen im Verhältnis zum Wachstum der
Erträge und der allgemeinen Zinsentwicklung.
Insgesamt lag das Ergebnis vor Gewinnabführung
des Berichtsjahres über den prognostizierten Werten
sowie über Budget, sodass die Erwartungen der
Geschäftsführung übertroffen wurden.
Es wird ein Gewinn in Höhe von 10.926 T€ an
die Gesellschafterin abgeführt. Der
Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr
beträgt aufgrund des abgeschlossenen
Ergebnisabführungsvertrages 0,00 € (Vorjahr 0,00
€).
Die Vermögenslage hat sich entsprechend den
Erwartungen der Geschäftsführung entwickelt,
obgleich sich die Investitionen im Wesentlichen bedingt
durch knappe Baukapazitäten verzögert haben. Die
Finanzlage war wie erwartet jederzeit gesichert.
4.3 Finanzinstrumente
Der Schwerpunkt der verwendeten Finanzinstrumente
liegt wie im Vorjahr auf unverzinslichen Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen 323 T€ (Vorjahr 1.164
T€), Cash Pool Forderungen 45.899 T€ (Vorjahr
34.993 T€), Forderungen aus Fördermitteln 22.720
T€ (Vorjahr 5.425 T€) und Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen 298 T€ (Vorjahr 479
T€) gegenüber Dritten, Verbindlichkeiten aus
Fördermittel 40.384 T€ (Vorjahr 14.284 €)
sowie verzinslichen Finanzverbindlichkeiten innerhalb des
Konzernverbundes 19.000 T€ (Vorjahr 20.000 T€).
Die Forderungen aus Fördermitteln sind unverzinst.
Für das Unternehmen ergeben sich aus den verwendeten
Finanzinstrumenten bisher keine wesentlichen
Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken
oder Risiken aus Zahlungsstromschwankungen oder
Zinsänderungen. Diese Einschätzung beruht vor
allem auf den Bonitätsbeurteilungen der
Geschäftspartner sowie Erfahrungen vergangener
Geschäftsjahre.
4.4 Personal
Zum 31.12.2023 beschäftigte die e.discom ohne
Geschäftsführung 189 Mitarbeiter. Die
durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug 187 Personen
(Vorjahr 174). Der gesteigerte Personalbedarf der
vergangenen Jahre hat sich im Berichtsjahr fortgesetzt. Der
Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen auf
den Personalaufbau in Geschäftsbereichen mit hohem
Wachstum zurückzuführen. Trotzdem gestaltet sich
die Rekrutierung von Fachkräften und Spezialisten
zunehmend und deutlich schwieriger als in der
Vergangenheit, so dass nicht alle offenen Personalstellen
besetzt werden konnten. Für die
Fachkräftesicherung investierte die Gesellschaft im
Berichtsjahr 336 T€ in Aus- und
Weiterbildungsmaßnahmen. Eigene Auszubildende werden
nicht beschäftigt; aber über eine
Ausbildungsvereinbarung innerhalb der e.dis
Unternehmensgruppe im Unternehmen eingesetzt und
ausgebildet.
4.5 Forschung und Entwicklung
Der allgemeine Trend zu Digitalisierung und die
Zunahme der zu verarbeitenden Datenströme ergeben neue
Herausforderungen und Chancen für Anbieter und Nutzer
von Telekommunikationsleistungen. Bereichsübergreifend
wird kontinuierlich nach neuen innovativen
Kundenlösungen gesucht und an deren Umsetzung
gearbeitet. Auf Basis der breiten Produktpalette
können moderne und leistungsstarke Angebote auf die
Anforderungen der Kunden zielgenau ausgerichtet werden.
5. Chancen und Risiken
Die e.discom ist in das
Risikofrüherkennungssystem der Gesellschafterin E.DIS
AG integriert und damit auch in das korrespondierende
System des E.ON-Konzerns eingebunden. Das
Risikomanagement-System (RMS) der E.DIS AG und somit auch
der e.discom dient der Identifikation und der aktiven
Prävention von Entwicklungen, die den Bestand des
Unternehmens gefährden könnten. Darüber
hinaus werden die Risiken im System abgebildet, die das
Geschäftsergebnis nachhaltig beeinträchtigen
können. Das RMS gilt für sämtliche
Unternehmensbereiche und bezieht alle Mitarbeiter mit ein.
Das System umfasst die Gebiete Risikoerkennung und
-analyse, Risikokommunikation sowie die Zuordnung der
Verantwortlichkeiten und Aufgaben. Dabei werden auch an
Dienstleister ausgelagerte Prozesse weiterhin in die
Risikobetrachtung der e.discom einbezogen. Die Einrichtung
des RMS bei der E.DIS AG und somit auch der e.discom
basiert auf einer Richtlinie für das Risikomanagement
im E.ON-Konzern. Hierbei kommt ein mehrstufiger Prozess zur
Risiko- und Chancenerfassung, -bewertung, -simulation und
-kategorisierung zur Anwendung. Zunächst sind die
Risiken und Chancen grundsätzlich auf Basis
objektivierter Einschätzungen zu berichten. Wo dies
nicht möglich ist, erfolgt die Bewertung auf Basis
interner Experteneinschätzungen. Die Bewertung erfolgt
im Vergleich zur Ergebnisplanung, wobei
Gegensteuerungsmaßnahmen berücksichtigt werden
(Netto-Risiko). Im nächsten Schritt werden
Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe bewertet.
Die Regelungen und Prozesse des RMS werden fortlaufend
überprüft und soweit erforderlich neuen
Gegebenheiten angepasst.
Die Inventur der Risikosituation ergab auch im Jahr
2023 keine den Bestand des Unternehmens gefährdenden
Risiken. Die e.discom verfügt auf Basis der aktuellen
Finanzplanung für das folgende Geschäftsjahr
über eine ausreichende Liquidität zur Abwicklung
der üblichen Geschäftsaktivitäten.
Darüber hinaus besteht mit der Gesellschafterin eine
unbefristete Kreditlinienvereinbarung, die zum 31. Dezember
2023 mit etwa 33 Prozent in Anspruch genommen wurde.
Risiken werden im Rahmen der Risikoinventur
zunächst brutto identifiziert und systematisch
erfasst. Sie fließen nach der Verrechnung der
Gegensteuerungsmaßnahmen mit ihrem Nettowert in die
nachfolgende Ergebnisübersicht mit den kumulierten
Werten für die folgenden 12 Monate ein. Für
quantifizierbare Risiken und Chancen erfolgt
anschließend eine Bewertung der Schadenshöhe und
der geschätzten Eintrittswahrscheinlichkeit. Dies
gilt, soweit eine Wesentlichkeitsschwelle von 500 TEUR
überschritten wird. Die wesentlichen Risiken sind
entsprechend ihrer Bedeutung für die Gesellschaft
absteigend nachfolgend aufgeführt:
Kumulation aller Risiken über die folgenden 12
Monate (in T€)
|
31.12.2023 |
| Risiken |
Risikohöhe |
Wertklasse* |
| Gesetzliche Regelung und
operative Risiken |
4.000 |
mittel |
| Risiken aus Betrieb und
IT |
1.000 |
niedrig |
| Finanzrisiken |
0 |
niedrig |
| Summe |
5.000 |
|
*Wertklasse in T€
| Niedrig < 1.000 |
| Mittel 1.000 -
5.000 |
| Hoch > 5.000 |
Risiken - gesetzliche Regelungen und operative
Risiken
Unter den Risiken aus gesetzlichen Regelungen werden
Risiken aus den Investitionstätigkeiten im Rahmen des
geförderten Breitbandausbaus erfasst. Die erhaltenen
Fördermittel sind Zuschüsse der öffentlichen
Hand und unterliegen staatlichen Richtlinien. Diverse
Regularien bestimmen den Erhalt und die
ordnungsgemäße Verwendung der Fördermittel.
e.discom hat in 6 Landkreisen in Brandenburg und
Mecklenburg-Vorpommern Ausschreibungen in den
geförderten Breitbandausbau gewonnen. Die
Verträge beinhalten in der Regel eine Laufzeit von 6
Jahren Bau- und 7 Jahren Betriebszeit. Das Risiko, dass
Investitionsverpflichtungen im Förderzeitraum nicht
eingehalten werden können, wird als mittel eingestuft.
Mögliche Risiken wie mangelnde
Tiefbaukapazitäten, Qualität der Bauleistungen,
fehlende Fachkräfte und Verzögerungen von
Baugenehmigungen auf die Investitionsprojekte werden
fortlaufend analysiert. Zur Vermeidung, dass dieses Risiko
eintritt, hat die e.discom ein Projektcontrolling
eingerichtet. Weiterhin besteht eine enge Zusammenarbeit
mit den behördlichen Fördermittelgebern, dem
Projektträger des Bundes - aconium GmbH (ehemals
ateneKOM), PricewaterhouseCoopers (PWC) und externen
Beratern.
Die Eintrittswahrscheinlichkeit der Risiken wird
dabei insgesamt mit mittel bewertet. Die Ermittlung der
Risikohöhe von insgesamt 4.000 T € basiert auf
den betriebswirtschaftlichen Annahmen für die
wesentlichen in den nächsten 12 Monaten
abzuschließenden Investitionsprojekten. Die
prognostizierten Investitionsausgaben stimmen mit den
gegenüber den Fördermittelgebern abgegebenen
Angeboten überein. Hinsichtlich Kostensteigerungen
betrieblicher Aufwendungen des laufenden
Geschäftsbetriebes wurden Risikoaufschläge auf
die Budgetplanung 2024 angewendet.
Risiken - Betrieb und IT
Die Risiken aus Betrieb und IT beinhalten im
Wesentlichen Risiken von Betriebsausfällen aufgrund
von Cyberangriffen. Großflächige
Netzstörungen und -unterbrechungen über mehrere
Tage und Wochen können die Folge sein. Die Versorgung
von Kunden aber auch die Sicherung des Betriebes kritischer
Infrastruktur müssen gewährleistet sein. Das
Unternehmen hat Sicherheitsvorkehrungen getroffen, solche
Angriffe abzuwehren. Die bestehende Notfallplanung wird
regelmäßig überprüft und geübt.
Die Mitarbeiter erhalten fortlaufend Schulungsangebote zu
diesem Thema. Trotz entsprechender Schutzmaßnahmen
verbleibt ein Restrisiko eines erfolgreichen Cyberangriffes
und daraus resultierenden Ergebnisausfällen. Der
Ermittlung der Risikohöhe von 1.000 T€ liegen
folgende wesentliche Annahmen zu Grunde.
Umsatzausfälle im Zeitraum bei Eintritt einer
Cyberattacke bis zur Wiederherstellung der operativen
Systeme und Abläufe werden getätigten
Softwareinvestitionen und Instandhaltungen
gegenübergestellt. Personalaufwendungen für im
Unternehmen arbeitendes Fachpersonal wird zusätzlich
mit einbezogen. Aufgrund der getroffenen Maßnahmen
ergibt sich zurzeit eine geringe
Eintrittswahrscheinlichkeit.
Risiken - Finanzen
Das Risikofeld Finanzen bildet zum einen Risiken aus
Forderungsausfällen sowie
Liquiditätsveränderungen ab. Das Risiko von
Insolvenzen und Zahlungsverzögerungen hat sich
gegenüber dem Vorjahr nicht erhöht. Aus der
quantitativen Erfassung des Risikos ergab sich ein
Nettowert unter der Wesentlichkeitsschwelle. Die
Eintrittswahrscheinlichkeit wird mit gering
eingeschätzt.
Des Weiteren umfasst diese Risikoposition die
Ergebnisveränderungsrisiken infolge von
Kursänderungen - bestehen bei kurz- und langfristigen
Kapitalanlagen zur Deckung langfristiger Verpflichtungen -
insbesondere im Pensionsbereich. Ebenso können sich
hieraus auch Chancen ergeben. Daneben besteht auch das
Risiko, dass bei sinkenden Zinsen erhöhte
Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen zur
Deckung der Zusagen im Rahmen der betrieblichen
Altersvorsorge erforderlich werden, da diese auf Basis
abgezinster Erfüllungsbeträge gebildet werden.
Aus der quantitativen Erfassung des Risikos ergab sich ein
Nettowert unter der Wesentlichkeitsschwelle. Die
Eintrittswahrscheinlichkeit wird mit gering
eingeschätzt.
Auch unter Berücksichtigung dieser Risiken
besteht für die nächsten 12 Monate, mit
einbezogen der im Abschnitt 4.1 Vermögens- und
Finanzlage beschriebenen Cashpoolingvereinbarung und
Rahmendarlehensvertrag, nach dem derzeitigen Stand der
Planungen eine ausreichende Liquidität.
Sonstige Risiken
Aktuell werden diese Risiken nicht berichtet, weil
sie unterhalb der Wesentlichkeitsgrenze von 500 T€
liegen. Es können sich Risiken aus
Rechtsstreitigkeiten in Verbindung mit der operativen
Geschäftstätigkeit, eventuellen
Gerichtsverfahren, Bußgeldern und
Rechtsansprüchen, Governance- und
Compliance-Sachverhalten ergeben, die je nach Sachverhalt
größeren Einfluss auf die Ergebnis- und damit
auch auf die Finanzen und die Liquiditätssituation des
Unternehmens in der Zukunft haben können. Die
Eintrittswahrscheinlichkeit wird mit gering
eingeschätzt.
Chancen
Aus der Umsetzung des geförderten
Breitbandausbaus wird sich für e.discom der weitere
eigenwirtschaftliche Ausbau des Netzes ergeben. Über
den weiteren Ausbau der digitalen Infrastruktur in
Deutschland durch die entsprechenden Förderprogramme
(zum Beispiel DigitalPakt Schule, graue Flecken
Förderungen et cetera) geht die e.discom davon aus,
auch weiterhin erfolgreich an Ausschreibungsverfahren
teilzunehmen.
In Summe ist für dieses Geschäftsfeld in
der geplanten Ausprägung von einem ausgewogenen
Chancen- und Risikoprofil auszugehen.
Mögliche Auswirkungen der hohen Inflationsraten
werden fortlaufend analysiert.
6. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft
Die strategische Ausrichtung der e.discom orientiert
sich im Kerngeschäft weiterhin auf die Schwerpunkte
Übertragungswege (ÜW) und Internet, hier
zukünftig auch in der Form von Vorleistungen als Layer
2 Bitstrom Access (L2/BSA) für andere Provider.
Netzplattformen als Kombination aus Übertragungswegen
und Ethernet- bzw. IP-Diensten gewinnen zunehmend an
Bedeutung.
Die vertraglich fixierte Nutzung von Prozessen und
Ressourcen innerhalb der E.DIS Gruppe hat sich bisher
bewährt. Es sind Prozesse etabliert, die den
gestiegenen Anforderungen Rechnung tragen und eine Basis
für Erweiterungen der e.discom und in die
technologische Entwicklung der Übertragungswege
bilden. Für das Jahr 2024 ist das Geschäft mit
diesen wichtigen Geschäftspartnern gesichert.
Die Gesellschaft wird in den nächsten Jahren
weiter verstärkt im Breitbandausbau tätig werden.
e.discom wird ganz überwiegend den geförderten
Ausbau der Breitbandnetze betreiben, sodass die
Investitionen im Rahmen der Förderverträge durch
die Fördermittel bis auf den zu tragenden Eigenanteil
zu einer hohen Quote gedeckt sind. Zur Sicherung
kurzfristiger Liquidität können die bestehenden
nicht genutzten Kreditlinien in Anspruch genommen werden.
Die hohen Investitionen in den Breitbandausbau werden
unter Nutzung der Prozesse und in enger Zusammenarbeit mit
der E.DIS Netz GmbH abgewickelt. Hierfür notwendige
Verträge sowie Prozessanpassungen/-weiterentwicklungen
sind vollzogen bzw. im Fokus. Wenn die im Abschnitt
Risikobericht dargestellten Risikosteuerungsmaßnahmen
wie im Vorjahr effizient umgesetzt werden, wird davon
ausgegangen, dass der Bau der geförderten
Breitbandnetze wie geplant umgesetzt werden kann.
Die e.discom wird sich auch zukünftig am
Breitbandausbau in den Bundesländern
Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg beteiligen. Dies
schließt neben der Teilnahme an weiteren
geförderten Ausschreibungen auch den
eigenwirtschaftlichen Breitbandausbau in Form des geplanten
Hausanschlussverdichtungsprogrammes mit ein. In den
nächsten Jahren wird aus der Umsetzung der
Breitbandprojekte ein stetig wachsender Umsatzanteil
erwartet und damit ein dritter wesentlicher Umsatztreiber
entstehen. Nach Umsetzung der Projektinvestitionen in etwa
zwei bis drei Jahren schließt sich ein Zeitraum von
sieben Jahren des Betriebes nach Förderbedingungen an.
e.discom rechnet in dieser Zeit mit einem positiven
Ergebnis aus dem Breitbandgeschäft.
Die Geschäftsführung geht für das Jahr
2024 aufgrund moderat steigender Umsatzerlöse
gegenüber dem Vorjahr und vor dem Hintergrund
steigender Kosten von einem planmäßig leicht
unter dem Vorjahr liegenden Ergebnis vor
Gewinnabführung aus. Die Prognose basiert auf den
Annahmen, dass durch die fortschreitende Fertigstellung der
gebauten Breitbandinfrastrukturen zusätzliche
Umsatzerlöse generiert werden können.
Demgegenüber stehen allgemeine Preisrisiken sowie
Mengensteigerungen für Material und Dienstleistungen
als auch erwartete Kostensteigerungen im Personalbereich.
Die Investitionen in 2024 werden leicht unter dem
Niveau des Geschäftsjahres 2023 erwartet.
Die Geschäftsführung geht davon aus, dass
unter Berücksichtigung der aktiv gesteuerten Risiken,
der vorhandenen nicht genutzten Kreditlinien, dem
bestehenden Cash Pool und den langfristig geschlossenen
Baudienstleistungsverträgen sowie den bestehenden
Investitionsprogrammen keine wesentlichen Einflüsse
auf die Prognose 2024 zu erkennen sind.
Eberswalde, den
09.04.2024
Geschäftsführung
Detlef
Katzschmann
Gerhard
Roth
Tätigkeitsabschlüsse
gemäß § 6b Abs. 3 EnWG zum 31. Dezember
2023 e.discom Telekommunikation GmbH, Eberswalde
Allgemeines
Als Erbringer energiespezifischer Dienstleistungen
führt die e.discom Telekommunikation GmbH, Eberswalde
(nachfolgend "e.discom" genannt), auf Grundlage des §
6b Absatz 3 des EnWG, getrennte Konten in den
Tätigkeitsbereichen "Elektrizitätsverteilung" und
"Gasverteilung".
Elektrizitätsverteilung
Im Tätigkeitsbereich
"Elektrizitätsverteilung" werden Umsätze aus
energiespezifischen Dienstleistungen sowie die
korrespondierenden Aufwendungen erfasst, welche beim
Empfänger der energiespezifischen Dienstleistungen dem
Tätigkeitsbereich "Elektrizitätsverteilung"
zugeordnet werden.
Gasverteilung
Im Tätigkeitsbereich "Gasverteilung" werden
Umsätze aus energiespezifischen Dienstleistungen sowie
die korrespondierenden Aufwendungen erfasst, welche beim
Empfänger der energiespezifischen Dienstleistungen dem
Tätigkeitsbereich "Gasverteilung" zugeordnet werden.
Zuordnungsgrundsätze der Aktiva und Passiva sowie
der Aufwendungen und Erträge zu den
Tätigkeitsbereichen
Den Tätigkeitsabschlüssen liegt der
Jahresabschluss der e.discom zum 31. Dezember 2023
unmittelbar zu Grunde. Die auf Ebene des Gesamtunternehmens
angewandten und im Anhang der e.discom erläuterten
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden kommen deshalb
durchgängig auch für die
Tätigkeitsabschlüsse zur Anwendung. Die
Leistungsbeziehungen zwischen den Tätigkeitsbereichen
der Gesellschaft werden auf Grundlage der bestehenden
Verträge und angefallenen Kosten abgebildet.
Auf Basis der Kostenrechnung der e.discom wurden
wesentliche Aufwendungen und Erträge direkt den
Tätigkeitsbereichen zugeordnet. In den Fällen, in
denen dies nicht möglich war oder nur mit
unverhältnismäßig hohem Aufwand verbunden
gewesen wäre, erfolgte die Zuordnung unter Anwendung
sachgerechter Schlüssel.
In der Bilanz erfolgte ebenfalls vorrangig eine
direkte Zuordnung wesentlicher Aktiv- und Passivposten. In
den Fällen, in denen dies nicht oder nur mit
unverhältnismäßig hohem Aufwand
möglich ist, erfolgte auch hier die Zuordnung unter
Anwendung sachgerechter Schlüssel.
Als sachgerechter Schlüssel kamen die
Umsätze gegenüber energiespezifischen Unternehmen
und deren Umsatzerlöse aus Strom und Gas soweit
vorhanden zur Anwendung.
Der Bilanzausgleichsposten wird innerhalb des
Eigenkapitals abgebildet.
Tätigkeitsabschluss Elektrizitätsverteilung
Bilanz zum 31. Dezember 2023
| Aktiva |
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
€ |
€ |
| Anlagevermögen |
|
|
| Immaterielle
Vermögensgegenstände |
|
|
| Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten |
316.213 |
422.520 |
| Geleistete Anzahlungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände |
25.911 |
22.614 |
|
342.124 |
445.134 |
| Sachanlagen |
|
|
| Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
210.787 |
21.359 |
| Technische Anlagen und
Maschinen |
9.871.556 |
7.941.385 |
| Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung |
497.311 |
443.333 |
| Geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau |
2.482.431 |
1.340.097 |
|
13.062.085 |
9.746.174 |
|
13.404.209 |
10.191.308 |
| Umlaufvermögen |
|
|
| Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
|
|
| Forderungen gegen
verbundene Unternehmen |
21.757.405 |
20.204.407 |
| Sonstige
Vermögensgegenstände |
146.802 |
60.241 |
|
21.904.207 |
20.264.648 |
| Guthaben bei
Kreditinstituten |
3.929 |
3.429 |
|
21.908.136 |
20.268.077 |
| Aktiver
Unterschiedsbetrag aus der
Vermögensverrechnung |
207.956 |
0 |
|
35.520.302 |
30.459.385 |
| Passiva |
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
€ |
€ |
| Eigenkapital |
|
|
| Andere
Gewinnrücklagen |
2.774.893 |
2.421.813 |
| Gewinnvortrag |
10.984.020 |
9.586.405 |
|
Kapitalausgleichsposten |
5.893.296 |
6.587.553 |
|
19.652.209 |
18.595.771 |
| Rückstellungen |
|
|
| Rückstellungen
für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen |
7.254.109 |
5.821.898 |
| Sonstige
Rückstellungen |
1.168.558 |
905.556 |
|
8.422.668 |
6.727.454 |
| Verbindlichkeiten |
|
|
| Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen |
2.776.560 |
920.724 |
| Sonstige
Verbindlichkeiten |
94.117 |
101.316 |
| davon aus Steuern |
(92.698) |
(91.349) |
|
2.870.677 |
1.022.040 |
| Passive
Rechnungsabgrenzungsposten |
4.574.748 |
4.114.120 |
|
35.520.302 |
30.459.385 |
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1.
Januar bis 31. Dezember 2023
|
2023 |
2022 |
|
€ |
€ |
| Umsatzerlöse |
23.131.704 |
17.303.234 |
| Andere aktivierte
Eigenleistungen |
463.467 |
459.384 |
| Sonstige betriebliche
Erträge |
151.717 |
160.161 |
| Materialaufwand |
|
|
| Aufwendungen für
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene
Waren |
-187.827 |
-125.476 |
| Aufwendungen für
bezogene Leistungen |
-10.081.206 |
-8.154.555 |
|
-10.269.033 |
-8.280.031 |
| Personalaufwand |
|
|
| Löhne und
Gehälter |
-7.031.697 |
-5.179.169 |
| Soziale Abgaben und
Aufwendungen für die Altersversorgung und
für Unterstützung |
-2.090.988 |
-1.233.894 |
| davon
Altersversorgung |
(-691.087) |
(-206.702) |
|
-9.122.685 |
-6.413.062 |
| Abschreibungen |
|
|
| auf immaterielle
Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
-4.040.635 |
-2.238.615 |
| Sonstige betriebliche
Aufwendungen |
-1.748.657 |
-1.240.632 |
| Sonstige Zinsen und
ähnliche Erträge |
1.734.124 |
-124.043 |
| davon aus verbundenen
Unternehmen |
(1.585.001) |
(-124.043) |
| davon aus der Aufzinsung
von Rückstellungen |
(403) |
(0) |
| Zinsen und ähnliche
Aufwendungen |
0 |
668.516 |
| davon aus der Aufzinsung
von Rückstellungen |
(0) |
(267.689) |
| Ergebnis nach
Steuern |
299.999 |
-794.034 |
| Abgeführter Gewinn
aus Ergebnisabführung |
-299.999 |
0 |
| Erträge aus aus
Verlustübernahme |
|
794.034 |
|
Jahresüberschuss |
0 |
0 |
Sonstige Angaben nach §§ 268, 277 und 285 HGB
Abschreibungsmethoden
Entgeltlich erworbene immaterielle
Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten
erfasst und linear entsprechend der
betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.
Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs-
oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige
lineare Abschreibungen bewertet. Zugänge werden linear
entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer
abgeschrieben. Die für die technischen Anlagen und
Maschinen verwendeten Abschreibungsdauern liegen
überwiegend zwischen 3 und 20 Jahren.
Aufgrund untergeordneter Bedeutung werden abnutzbare,
bewegliche Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen 250
€ und 800 € grundsätzlich sofort
abgeschrieben.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände des Tätigkeitsbereiches
haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem
Jahr.
Die in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen
enthaltenen 12.763 T€ (Vorjahr 15.089 T€)
resultieren aus Cashpooling mit der Gesellschafterin. Die
übrigen 8.994 T€ (Vorjahr 4.321 T€)
resultieren aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
Die Forderungen gegen die Gesellschafterin aus
Ergebnisabführung belaufen sich zum Bilanzstichtag auf
0,00€ (Vorjahr 794 T€).
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten des Tätigkeitsbereiches
haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem
Jahr.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen enthalten wie im Vorjahr Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen 2.477 T€ (Vorjahr 921 T
€) und Verbindlichkeiten gegenüber der
Gesellschafterin aus Ergebnisabführung 300T €
(Vorjahr 0,00€).
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus
Pacht- und Mietaufwendungen in Höhe von 8.828 T€
(Vorjahr 7.321 T€).
Tätigkeitsabschluss Gasverteilung
Bilanz zum 31. Dezember 2023
| Aktiva |
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
€ |
€ |
| Anlagevermögen |
|
|
| Immaterielle
Vermögensgegenstände |
|
|
| Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten |
7.258 |
8.713 |
| Geleistete Anzahlungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände |
595 |
466 |
|
7.853 |
9.180 |
| Sachanlagen |
|
|
| Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
4.838 |
440 |
| Technische Anlagen und
Maschinen |
226.574 |
163.772 |
| Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung |
11.414 |
9.143 |
| Geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau |
56.977 |
27.636 |
|
299.803 |
200.992 |
|
307.656 |
210.171 |
| Umlaufvermögen |
|
|
| Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
|
|
| Forderungen gegen
verbundene Unternehmen |
499.380 |
416.668 |
| Sonstige
Vermögensgegenstände |
3.369 |
1.242 |
|
502.749 |
417.910 |
| Guthaben bei
Kreditinstituten |
90 |
71 |
|
502.839 |
417.981 |
| Aktiver
Unterschiedsbetrag aus der
Vermögensverrechnung |
4.773 |
0 |
|
815.268 |
628.152 |
| Passiva |
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
€ |
€ |
| Eigenkapital |
|
|
| Andere
Gewinnrücklagen |
63.690 |
49.944 |
| Gewinnvortrag |
252.107 |
197.697 |
|
Kapitalausgleichsposten |
135.264 |
135.853 |
|
451.061 |
383.493 |
| Rückstellungen |
|
|
| Rückstellungen
für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen |
166.498 |
120.063 |
| Sonstige
Rückstellungen |
26.821 |
18.675 |
|
193.319 |
138.738 |
| Verbindlichkeiten |
|
|
| Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen |
63.728 |
18.988 |
| Sonstige
Verbindlichkeiten |
2.160 |
2.089 |
| davon aus Steuern |
(2.128) |
(1.884) |
|
65.888 |
21.077 |
| Passive
Rechnungsabgrenzungsposten |
105.000 |
84.844 |
|
815.268 |
628.152 |
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1.
Januar bis 31. Dezember 2023
|
2023 |
2022 |
|
€ |
€ |
| Umsatzerlöse |
530.923 |
356.838 |
| Andere aktivierte
Eigenleistungen |
10.638 |
9.474 |
| Sonstige betriebliche
Erträge |
3.482 |
3.303 |
| Materialaufwand |
|
|
| Aufwendungen für
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene
Waren |
-4.311 |
-2.588 |
| Aufwendungen für
bezogene Leistungen |
-231.386 |
-168.168 |
|
-235.697 |
-170.756 |
| Personalaufwand |
|
|
| Löhne und
Gehälter |
-161.393 |
-106.808 |
| Soziale Abgaben und
Aufwendungen für die Altersversorgung und
für Unterstützung |
-47.993 |
-25.446 |
| davon
Altersversorgung |
(-15.862) |
(-4.263) |
|
-209.385 |
-132.254 |
| Abschreibungen |
|
|
| auf immaterielle
Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
-92.741 |
-46.166 |
| Sonstige betriebliche
Aufwendungen |
-40.135 |
-25.585 |
| Sonstige Zinsen und
ähnliche Erträge |
39.802 |
-2.558 |
| davon aus verbundenen
Unternehmen |
(36.379) |
(-2.558) |
| davon aus der Aufzinsung
von Rückstellungen |
(9) |
|
| Zinsen und ähnliche
Aufwendungen |
0 |
13.787 |
| davon aus der Aufzinsung
von Rückstellungen |
(0) |
(5.520) |
| Ergebnis nach
Steuern |
6.886 |
-16.375 |
| Abgeführter Gewinn
aus Ergebnisabführung |
-6.886 |
0 |
| Erträge aus
Verlustübernahme |
0 |
16.375 |
|
Jahresüberschuss |
0 |
0 |
Sonstige Angaben nach §§ 268, 277 und 285 HGB
Abschreibungsmethoden
Entgeltlich erworbene immaterielle
Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten
erfasst und linear entsprechend der
betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.
Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs-
oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige
lineare Abschreibungen bewertet. Zugänge werden linear
entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer
abgeschrieben. Die für die technischen Anlagen und
Maschinen verwendeten Abschreibungsdauern liegen
überwiegend zwischen 3 und 20 Jahren.
Aufgrund untergeordneter Bedeutung werden abnutzbare,
bewegliche Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen 250
€ und 800 € grundsätzlich sofort
abgeschrieben.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände des Tätigkeitsbereiches
haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem
Jahr.
Die in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen
enthaltenen 293 T€ (Vorjahr 312 T€) resultieren
aus Cashpooling mit der Gesellschafterin. Die übrigen
206 T€ (Vorjahr 88 T€) resultieren aus
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen
gegen die Gesellschafterin aus Ergebnisabführung
belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 0,00€ (Vorjahr 16
T€).
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten des Tätigkeitsbereiches
haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem
Jahr.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen enthalten wie im Vorjahr nur Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen von 57 T€ (Vorjahr 19
T€) und Verbindlichkeiten gegenüber der
Gesellschafterin aus Ergebnisabführung 7 T€
(Vorjahr 0,00€).
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus
Pacht- und Mietaufwendungen in Höhe von 366 T€
(Vorjahr 150 T€).
Eberswalde, den
09.04.2024
Geschäftsführung
Detlef
Katzschmann
Gerhard
Roth
Bestätigungsvermerk
des unabhängigen Abschlussprüfers
An die e.discom Telekommunikation GmbH, Eberswalde
Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der e.discom
Telekommunikation GmbH, Eberswalde, - bestehend aus der
Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und
Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang,
einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus
haben wir den Lagebericht der e.discom Telekommunikation
GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum
31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der
Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer
Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar bis zum 31. Dezember 2023 und
|
| ― |
vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der
Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen
steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, entspricht den deutschen
gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
dar.
|
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| ― |
identifizieren und beurteilen
wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen
im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und
führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf
diese Risiken durch sowie erlangen
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet
sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher
als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt
werden, da dolose Handlungen kollusives
Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen
interner Kontrollen beinhalten können.
|
| ― |
gewinnen wir ein
Verständnis von dem für die Prüfung
des Jahresabschlusses relevanten internen
Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu
planen, die unter den gegebenen Umständen
angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein
Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme
der Gesellschaft abzugeben.
|
| ― |
beurteilen wir die
Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die
Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern
dargestellten geschätzten Werte und damit
zusammenhängenden Angaben.
|
| ― |
ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes
der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
sowie, auf der Grundlage der erlangten
Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung
der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.
Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine
wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir
verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die
dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen
unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis
zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu
führen, dass die Gesellschaft ihre
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen
kann.
|
| ― |
beurteilen wir Darstellung,
Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung
der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft vermittelt.
|
| ― |
beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild
von der Lage des Unternehmens.
|
| ― |
führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben
im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender
geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir
dabei insbesondere die den zukunftsorientierten
Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde
gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die
sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten
Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges
Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten
Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen
geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
|
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen
Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der
Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG
Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre
Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur
Führung getrennter Konten für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die
Tätigkeitsabschlüsse für die
Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung und
Gasverteilung nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG - bestehend
jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie den als
Anlage beigefügten Angaben zu den
Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der
Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.
| ― |
Nach unserer Beurteilung wurden
die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis
5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen
wesentlichen Belangen eingehalten.
|
| ― |
Nach unserer Beurteilung
aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen
Erkenntnisse entsprechen die beigefügten
Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen
Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b
Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG.
|
Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der
Pflichten zur Führung getrennter Konten und der
Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit
§ 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW
Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b
Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021))
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist nachfolgend
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft den IDW
Qualitätsmanagementstandard: Anforderungen an das
Qualitätsmanagement in der
Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir
sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur
Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b
Abs. 3 EnWG zu dienen.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3
Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten.
Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich
für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse
nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3
Sätze 5 bis 7 EnWG.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie
als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur
Führung getrennter Konten einzuhalten.
Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für
die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im
Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter
für den Jahresabschluss und den Lagebericht"
hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen
Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige
Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Tätigkeit zu vermitteln braucht.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen,
| ― |
ob die gesetzlichen Vertreter
ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis
5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen
wesentlichen Belangen eingehalten haben und
|
| ― |
ob die
Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen
Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b
Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG entsprechen.
|
Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in
den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere
Prüfungsurteile zur Einhaltung der
Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG
beinhaltet.
Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach
§ 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung
getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung
der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3
Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar
erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet
wurde.
Unsere Verantwortung für die Prüfung der
Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen
Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den
jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der
sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.
Leipzig, den 10. April
2024
KPMG
AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Strom,
Wirtschaftsprüfer
Unger,
Wirtschaftsprüferin
Feststellung des
Jahresabschlusses
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 30.
April 2024 festgestellt.
|