Nilfisk-Advance AGLiquidiert

25462 Rellingen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Pinneberg HRB 362 PI
Eingetragen
23.5.2006
Branche
Großhandel mit elektrischen HaushaltsgerätenHerstellung von elektrischen HaushaltsgerätenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Import und Vertrieb von elektrischen Staubsaugerapparaten und Bohnermaschinen der Marke "Nilfisk" sowie ähnlicher Geräte an Industrie, Gewerbe und Haushalte im Groß- und Einzelhandel sowie Herstellung dieser Geräte und deren Zubehörteile einschließlich der Unterhaltung von Reparaturwerkstätten.

Historie

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Management

NameRolle
Vorstandsmitglied

Beteiligungen

NameAnteil
50.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Nilfisk-Advance AG

Rellingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Lagebericht 2011

1. Allgemeines

Die rechtliche Einheit der Nilfisk-Advance AG umfasste zum Abschluss des Geschäftsjahres 2011 die Geschäftsbereiche Nilfisk-Advance (Betriebsteil Rellingen), nachfolgend GB NA genannt und Nilfisk-ALTO (Betriebsteil Bellenberg), nachfolgend GB ALTO genannt.

Die Hauptkennziffern der Gesellschaft stellen sich für das Geschäftsjahr 2011 wie folgt dar:

Umsatzerlöse T€ 89.121
Lagerbestand T€ 3.867
Trade Accounts Receivables T€ 10.720
Beschäftigte FTE 343

Die Vertriebsorganisation des Unternehmens hat sich ab August 2011 geändert. Die dänische Muttergesellschaft hat am deutschen Standort in Eppingen eine Produktionsgesellschaft für Straßenkehrmaschinen gekauft, die unter dem Namen Nilfisk-Advance Eppingen GmbH firmiert ist. Im Zeitraum August 2011 bis Dezember 2011 verkaufte unsere Gesellschaft deren Produkte an bestehende Händler im Wert von T€ 1.505. Das Gebrauchtmaschinenzentrum in der Niederlassung Rhein Main wurde personell weiter ausgebaut, um der verstärkten Marktnachfrage an Gebrauchtmaschinen entsprechen zu können.

Am Standort in Bellenberg wurde im Oktober 2011 ein neues Trainings- und Schulungszentrum für Kunden und eigene Außendienstmitarbeiter eröffnet. Damit wurde eine wichtige Voraussetzung für die Verbesserung der Kundenbeziehungen und der Umsetzung des zentralen Projektes "Customer Prefered Choice" geschaffen, das darauf ausgerichtet ist, unsere Kunden in jeder Hinsicht bedarfsgerecht mit qualitativ hochwertigen Produkten und dem erforderlichen Know How zu versorgen.

Das Shared Services Center am Standort Rellingen hat auch 2011 für beide Geschäftsbereiche und die Niederlassung Rhein Main alle Aufgaben der Bereiche Kreditoren, Debitoren, Finanzen, Gehalts- und Provisionsabrechnung, Monats- und Jahresabschlüsse und EDV zentral bearbeitet.

Außerdem wurden die Konzernschwestergesellschaften in der Schweiz (Nilfisk-Advance AG Kirchberg) und Österreich (Nilfisk Advance GmbH Salzburg) durch die Fachabteilungen Finanzen, Einkauf, Kundenservice und EDV fachlich angeleitet und unterstützt.

2. Geschäftsentwicklung in 2011

2.1 Umsatzentwicklung

Der Geschäftsverlauf der Nilfisk Advance AG im Jahr 2011 ist durch eine deutliche Steigerung der Verkaufsumsätze in allen wichtigen Segmenten gekennzeichnet. Der verstärkten Nachfrage des Marktes an modernen und leistungsfähigen Reinigungsgeräten und einem qualifizierten Service konnte weitestgehend Rechnung getragen werden. Insgesamt wurde der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 11,7 % gesteigert, davon der Verkauf von Staubsaugern um 13,7 %, von Bodenreinigungsgeräten um 19,8 % und Hochdruckreinigern um 5,4 %.

Die Serviceleistungen 2011 sind gegenüber dem Vorjahr um 4,5 % gestiegen. Die Umsätze aus Serviceverträgen und Lohnkomponenten sind um 5,7 % und von Ersatz- und Zubehörteilen um 3,6 % gestiegen.

Auf der Grundlage unserer lokalen Strategie wurde im zurückliegenden Jahr der Geschäftsbereich für Gebäudereiniger weiter ausgebaut. Deshalb wurden 4 weitere KA-Manager/Verkäufer eingestellt. Durch diese Maßnahme und die zielgerichtete Forcierung der Zusammenarbeit mit unseren Key Account Kunden konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 25 % gesteigert werden.

Hauptumsatzträger, gemessen am Inlandsumsatz 2011, waren der Verkauf von Staubsaugern (24,5 %), Bodenreinigungsmaschinen (22,5 %), Hochdruckreiniger (11,4%). Verkauf von Ersatz- und Zubehörteilen 32,8 % und Service-Lohnleistungen (7,5 %).

2.2 Vermögens-, Finanz und Ertragslage

Insgesamt wurde die Rohgewinnmarge der Gesellschaft von 2010 zu 2011 von 34,1 % auf 34,5 % gesteigert. Das resultiert aus der überdurchschnittlichen Steigerung der Umsätze von Staubsaugern und dem Anstieg der Service-Lohnleistungen um 5,7 % zum Vorjahr.

Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Overheadkosten 2011 um 6,7 % durch gestiegene Verrechnungspreisanpassungen um T€ 2.349 auf T€ 3.538 in 2011. Dem gegenüber wurde der Umsatz um 11,7 % gesteigert. Das Verhältnis OH-Kosten zum Umsatz wurde im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 % gesenkt.

2011 wurde ein Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 2.233 (i.Vj. T€ 2.660) erzielt.

Die Bilanzsumme der AG beträgt zum Stichtag T€ 20.363. Dies entspricht im Vergleich zu 2010 einer Erhöhung in Höhe von T€ 2.958. Ursächlich für diese Veränderung sind im Wesentlichen der höhere Forderungsbestand und der Anteilskauf an der Nilfisk-Egholm GmbH, Braunschweig.

Die Eigenkapitalquote betrug zum Bilanzstichtag 28,62 % (i. Vj. 35,2 %). Die Gesellschaft ist an den Cash Pool der Aktieselskabet Nordiske Kabelog Tradfabriker, Brøndby/Dänemark, angeschlossen.

Der Cash Bestand wird somit durch entsprechende Überweisungen an/vom Cash Pool auf das absolute Minimum gehalten. Zum Bilanzstichtag wurde ein Haben Saldo von T€ 1.676 ausgewiesen. Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens war im gesamten Jahr 2011 zu 100 % gesichert.

Für 2011 ist die Zahlung einer Dividende in Höhe von T€ 1.273 vorgesehen, vorbehaltlich des Beschlusses der Hauptversammlung.

Die Investitionen im Jahr 2011 betreffen Mietmaschinen (T€ 1.061) sowie den Umbau von angeschafften Leasingfahrzeugen für den Außendienst, den Kauf von Anhängern. Ausstattung des neuen Trainingszentrums und IT-Technik (insgesamt T€ 255).

3. Forschung und Entwicklung

Aufgaben in diesem Bereich wurden durch die Entwicklungsabteilungen in Kopenhagen und Bellenberg bearbeitet und konzentrierten sich vor allem auf die Neuentwicklung von Staubsaugern, Bodenreinigungsmaschinen und Hochdruckreinigern.

Im Jahr 2011 wurden auf dem deutschen Markt 71 neue Industriestaubsauger, 8 Schruppmaschinen/Kehrmaschinen und 4 Hochdruckreiniger eingeführt. Damit konnte unser Unternehmen seine Marktposition weiter festigen und ausbauen.

Am Standort Rellingen wurden über das "Special Application Center" für den deutschen Markt und für die Tochtergesellschaften der Nilfisk-Advance Gruppe Sonderanfertigungen für Staubsauger und Bodenreinigungsgeräte produziert und verkauft.

4. Mitarbeiter

Die Nilfisk-Advance AG beschäftigte zum 31. Dezember 2011 343 Mitarbeiter. Im Vergleich zu 2010 sind das 16 Mitarbeiter mehr. Davon entfallen 12 Mitarbeiter auf den Außendienst und 2 zusätzliche Mitarbeiter auf die Werkstatt des Gebrauchtmaschinenzentrums Rhein Main.

5. Ausblick auf die Unternehmensplanung bis 2013

Angesichts einer deutlich verbesserten Nachfrage im Maschinen-Reinigungsmarkt und der prognostizierten, positiven gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wird davon ausgegangen, dass die Nilfisk Advance AG im Geschäftsjahr 2012 zu 2011 eine Steigerung des Umsatzes in Höhe von 26 % erzielen wird. Darin eingeschlossen ist im Vergleich zu 2011 ein zusätzlicher Umsatz von T€ 15.500, der aus dem Kauf der Nilfisk-Egholm GmbH und den Straßenkehrmaschinen der Marke Nilfisk-Jungo resultiert. Das operative Ergebnis für 2012 wird mit T€ 3.600 eingeschätzt. Für das Jahr 2013 wird von einem weiteren Umsatzwachstum von 11 % ausgegangen und ein operatives Ergebnis von 4.500 - 5.000 T€ angestrebt. Dabei wurde den Unsicherheiten, welche aus den wirtschaftlichen Entwicklungen weltweit resultieren könnten, Rechnung getragen.

Diese zukunftsbezogenen Aussagen beruhen auf Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung. In den kommenden zwei Jahren wird der zielgerichtete Ausbau des neuen Geschäftsbereiches Outdoor und ein überdurchschnittliches Wachstum im Bereich Institutionen im Mittelpunkt stehen. Die tatsächlichen Ergebnisse können wesentlich von diesen Erwartungen abweichen.

Im Kern werden sich der Geschäftsbereich Nilfisk weiter auf das Direktgeschäft und der Geschäftsbereich Nilfisk-ALTO auf den verstärkten Verkauf im Händlerbereich konzentrieren.

Dem Außendienst des Geschäftsbereiches Nilfisk wird auch in der Zukunft ein erweitertes und bedarfsorientiertes Programm für Sonderanfertigungen zur Verfügung gestellt. Die ingenieurtechnischen Kapazitäten am Standort Rellingen werden nicht erweitert, aber ein zusätzlicher Verkaufsleiter eingestellt, der den Verkauf von Sonderlösungen und zentralen Staubsauganlagen forcieren wird.

Zum 31. Dezember 2011 wurde die Nilfisk Egholm GmbH Braunschweig gekauft, die zu Beginn 2012 mit der Nilfisk-Advance AG Rellingen verschmolzen werden soll. Der Standort in Braunschweig wird als Niederlassung für den neuen Bereich Outdoor mit 6 Mitarbeitern im Außendienst und einer Mitarbeiterin für die Auftragsbearbeitung beibehalten.

Mit Wirkung vom 30. April 2012 wird die gesamte Finanzabteilung am Standort Rellingen zum Standort Bellenberg, dem künftigen Sitz der Unternehmensleitung, verlagert und dort ein Shared Service Center Finanzen für die Gesellschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufgebaut. Wir gehen davon aus, dass auf der Grundlage unserer Projektplanung alle Finanz- und Abrechnungsprozesse ordnungsgemäß übergeleitet werden und die Umsetzung des beschlossenen Schulungsplanes gewährleistet, dass kein Know How verloren geht. Zusätzlich wird bis Ende 2012 am Standort Bellenberg eine Projektleiterin tätig sein, die dem kaufmännischen Leiter unterstützend zur Seite steht. Ab September 2012 beginnt das Unternehmen mit der Vorbereitung der Einführung von SAP, die für Mitte 2013 geplant ist.

6. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die Geschäftsleitung unseres Unternehmens wird auch 2012 im Rahmen ihrer Managementmeetings und der Business Board-Meetings die erreichten Ergebnisse und mögliche Risiken der künftigen Entwicklung analysieren, bewerten und bei Bedarf in Abstimmung mit der Konzernleitung notwendige Entscheidungen treffen.

Grundsätzliche Risiken für unser Unternehmen bestünden, sofern 2012 aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Situation in Deutschland die Nachfrage an Reinigungsgeräten deutlich sinken würde. In diesem Fall wird die Geschäftsleitung gegebenenfalls durch Personalmaßnahmen und Kostensenkungsprogramme reagieren. Gegenwärtig sehen wir aber für das Unternehmen gute Chancen, aufgrund klar definierter strategischer Ziele und stabiler Verkaufs- und Serviceorganisationen die erfolgreiche Entwicklung aller Bereiche fortzusetzen.

Hinsichtlich der Lieferbereitschaft und der Qualität der Produkte ist die Gesellschaft von den Hauptlieferanten, der Nilfisk-Advance A/S (DK) und unseren Produktionsgesellschaften für Industriestaubsauger in Zocca (Italien) sowie für Straßenkehrmaschinen in Lemwig (DK) und Eppingen (DE) abhängig. Wir gehen von einer bedarfsgerechten Belieferung der Kunden aus.

Im Rahmen des Forderungsmanagements erfolgt monatlich die Analyse des Forderungsbestandes und die notwendige Buchung der Wertberichtigung. Das Mahnwesen erfolgt zeitnah und überfällige Forderungen werden an das Inkassobüro weitergeleitet.

7. Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses der Nilfisk-Advance AG für das Geschäftsjahr 2011 ergaben sich keine Ereignisse mit einem wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2011.

8. Abschließende Erklärung nach § 312 AktG

Der Vorstand erklärt, dass die Gesellschaft nach den Umständen, die ihm in den Zeitpunkten bekannt waren, in denen Rechtsgeschäfte vorgenommen oder Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt und dadurch, dass die Maßnahmen getroffen wurden, nicht benachteiligt wurde.

 

Rellingen, den 8. März 2012

Dr. Reinhard Mann, Vorstand

Bilanz zum 31. Dezember 201 1

Aktiva

31.12.2011 31.12.2010
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.377,58 31.782,09
2. Firmenwert 756.000,00 773.377,58 1.512.000,00 1.543.782,09
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.615.939,14 1.272.782,85
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 571.122,37 460.951,39
3. Geringwertige Anlagegüter 113.310,19 2.300.371,70 87.654,27 1.821.388,51
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.622.000,00 0,00
4.695.749,28 3.365.170,60
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 3.867.454,50 3.621.300,87
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.719.747,95 9.159.661,56
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 72.112,81 117.829,15
3. Sonstige Vermögensgegenstände 739.044,40 11.530.905,16 1.004.420,19 10.281.910,90
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 181.991,00 53.927,14
15.580.350,66 13.957.138,91
C. Rechnungsabgrenzungsposten 87.200,35 82.420,82
20.363.300,29 17.404.730,33

Passiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 536.856,47 536.856,47
II. Kapitalrücklage 3.972.732,80 3.972.732,80
III. Gewinnrücklagen
Gesetzliche Rücklage 44.993,69 44.993,69
IV. Jahresüberschuss 1.272.671,39 1.584.445,09
5 827.254,35 6.139.028,05
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 519.891,00 538.302,00
2. Steuerrückstellungen 372.469,25 237.048,25
3. Sonstige Rückstellungen 3.637.685.86 3.015.607,03
4.530.046,11 3.790.957,28
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 69.942,04 12.638,11
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 246.709,88 206.732,76
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.817.638,71 5.481.365,17
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.719.897,56 1.567.413,95
-davon aus Steuern EUR 1.154.082,72 (i. Vj. EUR 951.752,41)-
-davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 7.440,98 (i. Vj. EUR 5.089,35)-
9.854.188,19 7.268.149,99
D. Rechnungsabgrenzungsposten 151.811,64 206.595,01
20.363.200,29 17.404.730,33

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011

2011 2010
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 89.120.785,10 79.487.268,71
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.463.685,40 1.513.840,97
-davon aus Währungsumrechnung EUR 0,00 (i. Vj. EUR 118,78)-
3. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 54.048.826,41 46.382.854,59
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 16.353.805,07 15.460.876,73
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.036.862,47 19.390.667,54 2.852.772,05 18.313.648,78
-davon Aufwendungen für Altersversorgung EUR 2.499,96 (i. Vj. EUR 2.499,96)-
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.552.704,87 1.488.113,44
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 13.193.394,48 11.946.822,17
-davon aus Währungsumrechnung EUR 399,94 (i. Vj. EUR 1.326,32)-
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13.669,16 2.976,59
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 179.929,60 212.568,36
-davon an verbundene Unternehmen EUR 160.245,73 (i. Vj. EUR 158.648,36)-
-davon aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 26.715,00 (i. Vj. EUR 27.827,00)-
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.232.616,76 2.660.078,93
10. Außerordentliche Aufwendungen/Außerordentliches Ergebnis 0,00 116.510,00
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 907.764,05 900.379,58
12. Sonstige Steuern 52.181,32 58.744,26
13. Jahresüberschuss/Bilanzgewinn 1.272.671,39 1.584.445,09

Anhang für das Geschäftsjahr 2011

A. Vorbemerkung

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB unter Beachtung aktienrechtlicher Vorschriften aufgestellt worden.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Bestimmungen des HGB aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die Firmenwerte erden gemäß § 255 Abs. 4 HGB aktiviert und über eine Nutzungsdauer von acht Jahren abgeschrieben. Die Länge der Nutzungsdauer wird durch Auswirkungen der Veränderungen der Absatzmärkte und der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf den erworbenen Geschäftsbereich bestimmt.

Das Anlagevermögen ist mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Zugänge geringwertiger Anlagegegenstände mit Einzelanschaffungskosten ab EUR 150,00, die aber EUR 1.000,00 nicht übersteigen, werden im Jahr der Anschaffung und in den folgenden vier Jahren jeweils mit 20 % abgeschrieben. Der Abgang wird im fünften Jahr unterstellt.

2. Finanzanlagen

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

3. Vorräte

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten auf Basis der Durchschnittskostenmethode unter Berücksichtigung von Alters- und Gängigkeitsabschlägen bewertet.

Der Vorführbestand an Maschinen wird zu Einstandspreisen unter Berücksichtigung von Alters- und Gängigkeitsabschlägen bewertet. Die Geräte im Vorführbestand, die älter als drei Jahre sind, werden in voller Höhe wertberichtigt.

4. Übriges Umlaufvermögen, Rechnungsabgrenzung

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten unter Berücksichtigung von Ausfallrisiken angesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die mehr als fünf Monate überfällig sind, werden voll wertberichtigt: daneben besteht eine Pauschalwertberichtigung zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos.

Auszahlungen, die Aufwand des Folgejahres darstellen, wurden in den Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt.

5. Rückstellungen

Rückstellungen sind in Höhe der Beträge angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind.

Die Rückstellungen für Pensionen sind auf der Grundlage der "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 5,14 % p. a. und einem Rententrend von 1,9 % p. a. passiviert. Der Zinssatz entspricht dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre, der sich laufzeitadäquat auf Basis einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Es wurde der von der Deutsche Bundesbank ermittelte und bekannt gegebene Abzinsungssatz verwendet. Zugrunde gelegt wurden die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck.

Beim Ansatz der Altersteilzeitrückstellungen wurden sowohl die Aufstockungsbeträge in voller Höhe als auch die bisher angesparten Erfüllungsrückstände erfasst.

Die sonstigen Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

6. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

7. Passivische Rechnungsabgrenzung

Einnahmen, die Ertrag nach dem Stichtag darstellen, wurden als Rechnungsabgrenzungsposten passiviert.

8. Fremdwährungsumrechnung

Fremdwährungsumrechnung bzw. -verbindlichkeiten sind zum Entstehungskurs oder dem niedrigeren bzw. höheren Devisenkassa-Mittelkurs zum Abschluss-Stichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden neben den unrealisierten Verlusten auch die unrealisierten Gewinne aus der Stichtagskursbewertung berücksichtigt.

9. Latente Steuern

Latente Steuern werden auf sich in Folgejahren wieder ausgleichende Differenzen in den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen gebildet, sofern sich daraus zukünftige Steuerbe- oder -entlastungen ergeben. Dabei werden auch die quasi permanenten Differenzen berücksichtigt.

Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dein Steuersatz, der zum Zeitpunkt der voraussichtlichen Umkehrung der Differenzen anzuwenden ist. Dabei handelt es sich um den kombinierten Steuersatz aus Körperschaftsteuer in Höhe von 15 %, Solidaritätszuschlag auf die Körperschaftsteuer in Höhe von 5,5 % sowie Gewerbesteuer mit einem durchschnittlichen Hebesatz Für Bellenberg und Rellingen von 310 % (insgesamt 26,675 %).

C. Erläuterungen zum Jahresabschluss

1. Einzelangaben zur Bilanz

1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände, Sach- und Finanzanlagen

Der Firmenwert von TEUR 756 resultiert aus dem Kauf des Geschäftsbereichs Verkauf und Service der Alto Deutschland GmbH, Bellenberg, zum 31. Dezember 2004. In 2011 wurden TEUR 756 abgeschrieben.

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel auf den Seiten 6 und 7 ersichtlich.

In den Finanzanlagen wird der Beteiligungswert der Nilfisk - Engholm GmbH, Braunschweig, mit TEUR 1.622 ausgewiesen.

Am Stammkapital der Nilfisk-Egholm GmbH, Braunschweig, von TEUR 25.000 ist die Nilfisk zu 100 % beteiligt. Die Nilfisk-Egholm GmbH hat den Jahresabschluss für 2011 aufgestellt und das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von TEUR 101 abgeschlossen. Das Eigenkapital der Nilfisk-Egholm GmbH beträgt TEUR 228.

1.2 Vorräte

Die Vorräte enthalten Handelswaren sowie den Bestand an Vorführmaschinen und -material.

1.3 Forderungen aus Lieferungen Und Leistungen

Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

1.4 Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen bestehen auf EUR-Basis und haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen an ausländische Schwestergesellschaften.

1.5 Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Mietkautionen von EUR 1.943,06 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

1.6 Latente Steuern

Es ergeben sich aktive latente Steuern aus Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz aus der steuerlich längeren Abschreibungsdauer des Firmenwertes Alto, der steuerlichen Nichtanerkennung der Abwertung für Slow Movers im Vorratsvermögen, des steuerlichen Nichtansatzes der pauschalen EWB sowie aus Bewertungsunterschieden bei den Rückstellungen.

Das Aktivierungswahlrecht für latente Steuern nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wurde nicht ausgeübt.

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2011

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2011
EUR
Zugange
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2011
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 149.082,89 1.850,00 0,00 150.932,89
2. Firmenwert 6.048.000,00 0,00 0,00 6.048.000,00
6.197.082,89 1.850,00 0,00 6.198.932,89
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.213.501,45 1.061.312,56 333.463,06 2.941.350,95
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.430.022,45 254.999,92 181.062,88 1.503.959,49
3. Geringwertige Anlagegüter 152.899,93 70.294,91 0,00 223.194,84
3.796.423,83 1.386.607,39 514.525,94 4.668.505,28
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 1.622.000,00 0,00 1.622.000,00
9.993.506,72 3.010.457,39 514.525,94 12.489.438,17
Abschreibungen
1.1.2011
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2011
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 117.300,80 16.254,51 0,00 133.555,31
2. Firmenwert 4.536.000,00 756.000.,00 0,00 5.292.000,00
4.653 300,80 772.254,51 0,00 5.425.555,31
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 940.718,60 593.444,25 208.751,04 1.325.411,81
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 969.071,06 142.367,12 178.601,06 932.837,12
3. Geringwertige Anlagegüter 65.245,66 44.638,99 0,00 109.884,65
1.975.035,32 780.450,36 387.352,10 2.368.133,58
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
6.628.336,12 1.552.704,87 387.352,10 7.793.688,89
Buchwerte
31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.377,58 31.782,09
2. Firmenwert 756.000,00 1.512.000,00
773.377,58 1.543.782,09
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.615.939,14 1.272.782,85
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 571.122,37 460.951,39
3. Geringwertige Anlagegüter 113.310,19 87.654,27
2.300.371,70 1.821.388,51
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.622.000,00 0,00
4.695.749,28 3.365.170,60

1.7 Eigenkapital

An unserer Gesellschaft besteht eine Beteiligung, die uns nach § 20 Abs. 1 und Abs. 4 AktG mitgeteilt ist. Die Beteiligung gehört der Nilfisk - Advance A/S, Brøndby, registriert als No. 4494 im Dänischen Unternehmensregister. Es handelt sich um eine Mehrheitsbeteiligung im Sinne des § 16 Abs. 1 AktG.

Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 536.856,47 und setzt sich wie folgt zusammen:

EUR
Aktiengattung
1 Stamm-Aktie zu 432.849,49
1 Stamm-Aktie zu 61.355,04
1 Stamm-Aktie zu 16.609,32
2 Stamm-Aktien zu 12.782,31
10 Stamm-Aktien zu 46,01
1 Stamm-Aktie zu 17,90

Auf der Hauptversammlung am 30. August 2011 wurde beschlossen, den zum 31. Dezember 2010 ausgewiesenen Bilanzgewinn in. Höhe von EUR 1.584.445,09 an die Gesellschafter auszuschütten.

Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:

TEUR
1. Januar 2010 1.584
Ausschüttung für 2010 -1.584
Jahresüberschuss 2011 1.273
31. Dezember 2011 1.273

1.8 Rückstellungen

Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 520 538
Steuerrückstellungen
Gewerbesteuer 102 112
Körperschaftsteuer/Solidaritätszuschlag 270 0
Risiken aus der Betriebsprüfung 0 125
372 237
Sonstige Rückstellungen
Garantieleistungen 888 891
Personalrückstellungen 1.145 1.217
Ausstehende Kostenrechnungen 489 337
Kundenboni 675 342
Altersteilzeit 26 65
Abfindungen 227 11
Übrige 188 153
3.638 3.016
4.530 3.791

1.9 Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert.

1.10 Passivischer Rechnungsabgrenzungsposten

Es wurden TEUR 152 (i. Vj. TEUR 207) für Wartungsverträge mit einjähriger Laufzeit abgegrenzt.

2. Einzelangaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

2.1 Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse verteilen sich wie folgt:

2011
TEUR
2010
TEUR
Inland 88.883 79.122
Ausland 238 365
89.121 79.487

Die Umsatzentwicklung nach Produktgruppen stellt sich wie folgt dar:

2011
TEUR
2010
TEUR
Verkauf
Staubsauger 23.196 20.381
Staubsauger Ersatzteile/Zubehör 9.875 8.831
Bodenreinigungsmaschinen 21.050 17.938
Bodenreinigungsmaschinen Ersatzteile/Zubehör 2.226 1.348
Hochdruckreiniger 10.924 10.720
Hochdruckreiniger Ersatzteile/Zubehör 3.267 3.243
Übrige 5.767 4.709
76.305 67.170
Service
Arbeitsleistungen/An- und Abfahrt 6.731 6.365
Ersatzteile 9.362 9.036
16.093 15.401
92.398 82.571
abzüglich Skonti, Boni -3.277 -3.084
Gesamterlöse 89.121 79.487

2.2 Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 37 aus der Auflösung von Rückstellungen.

2.3 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Aufwendungen umfassen im Wesentlichen Kraftfahrzeugkosten, Reisekosten, Postkosten, Versicherungen, Werbekosten sowie Raumkosten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen von TEUR 90 aus Forderungsverlusten.

D. Sonstige Angaben

I. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

2011
Anzahl
2010
Anzahl
Gewerbliche Arbeitnehmer 10 7
Kaufmännische Angestellte 333 319
343 326

2. Bezüge der Organe

Auf die Angabe der Bezüge des Vorstands wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten für ihre Tätigkeit keine Vergütungen.

3. Organmitglieder

Aufsichtsrat

Herr Jørgen Jensen Präsident Nilfisk-Advance A/S, Kaufmann,
Hellerup/Dänemark (Vorsitzender)
Herr Morten Johansen Finanzvorstand Nilfisk-Advance A/S, Kaufmann,
Charlottenlund/Dänemark, (stellvertretender Vorsitzender)
Herr Jörg Schröder Arbeitnehmervertreter, Leiter EDV, Buchholz

Vorstand

Herr Dr. Reinhard Mann Kaufmann, Ulm

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die kumulierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen stellen sich wie folgt dar:

2012
TEUR
2013-2016
TEUR
Kraftfahrzeug-Leasingverträge 1.415 1.482
Notebooks/Kopierer 145 104
Mietverpflichtungen Standort Rellingen 239 796
Mietverpflichtungen Standort Bellenberg 33 -
Mietverpflichtungen Standort Linsengericht 100 25
Sonstige Mietverpflichtungen 45 30
1.877 2.437

Die Mietverpflichtungen am Standort Bellenberg bestehen gegenüber der Alto Deutschland GmbH, Bellenberg, und damit gegenüber einem verbundenen Unternehmen.

5. Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, den ausgewiesenen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.273 in voller Höhe auszuschütten.

6. Angaben nach § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG/§ 285 Satz 1 Nr. 14 HGB

Die Muttergesellschaft ist die Nilfisk - Advance A/S Aktieselskabet (Alleinaktionärin).

Sitz Brøndby/Dänemark
Register Dänisches Register für Aktiengesellschaften, Kopenhagen

7. Honorar des Abschlussprüfers nach § 285 Nr. 17 HGB

Das im Geschäftsjahr 2011 erfasste Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für die Abschlussprüfungsleistungen TEUR 47 und für Steuerberatungsleistungen TEUR 31.

Die Gesellschaft wird zusätzlich in den Konzernabschluss der Aktieselskabet Nordiske Kabelog Traadfabriker (NKT A/S) (Konzernmutterunternehmen) einbezogen.

Sitz Brøndby/Dänemark
Register Dänisches Register für Aktiengesellschaften, Kopenhagen

 

Rellingen, den 8. März 2012

VORSTAND

Dr. Reinhard Mann

6 Bestätigungsvermerk

Den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk haben wir wie folgt erteilt:

"Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Nilfisk - Advance AG, Rellingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Nilfisk - Advance AG. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Hamburg, den 8. März 2012

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steffin, Wirtschaftsprüfer

von Klenze, Wirtschaftsprüferin

Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2011

der Nilfisk-Advance AG, Rellingen

Der Vorstand hat den Aufsichtsrat über den Geschäftsgang und die Lage des Unternehmens laufend unterrichtet.

Die gesetzlich vorgeschriebene Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2011 hat die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft vorgenommen. Sie hat zu keinen Beanstandungen Anlass gegeben. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt. Der Aufsichtsrat hat von dem Prüfungsbericht in allen Teilen Kenntnis genommen.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluß und den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung sind keine Einwendungen zu erheben.

Er billigt den Jahresabschluß 2011, der damit festgestellt ist (§ 172 AktG). Der Aufsichtsrat schließt sich dem Vorschlag des Vorstandes an, für das Geschäftsjahr 2011 eine Dividende in Höhe von EUR 1.272.671,39 auszuschütten. Es verbleibt damit ein Bilanzgewinn in Höhe von EUR 0,00.

Der Aufsichtsrat hat den Bericht des Vorstandes über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG geprüft. Die Prüfung des Berichtes gemäß § 312 AktG ist durch die KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft vorgenommen worden und hat zu Beanstandungen keinen Anlaß gegeben.

Der Bestätigungsvermerk der KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft lautet:

Wir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz. Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Nilfisk-Advance AG, Rellingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Nilfisk-Advance AG. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Rellingen, den 21.06.2012

Der Aufsichtsrat

Jörgen Jensen

Morten Johansen

Hans-Jörg Schroeder

Vorschlag des Vorstandes für die Verwendung des Bilanzgewinns zum 31.12.2011

der Nilfisk-Advance AG, Rellingen

Es wird vorgeschlagen, eine Dividende in Höhe von Euro 1.272.671,39 auszuschütten, die folgende Auswirkungen auf das Eigenkapital der Nilfisk-Advance AG hat:

1. Ermittlung Bilanzgewinn 2011

Bilanzgewinn nach Ausschüttung 2010 EUR 0,00
Jahresüberschuss 2011 EUR 1.272.671,39
Entnahme aus der Kapitalrücklage EUR 0,00
Bilanzgewinn 2011 EUR 1.272.671,39

2. Auswirkungen durch Ausschüttung der Dividende

a) Bilanzgewinn am 31.12.2011 EUR 1.272.671,39
Ausschüttung - EUR 1.272.671.39
Saldo EUR 0,00
b) Kapitalrücklage am 31.12.2011 EUR 3.972.732,80
Entnahme - EUR 0,00
Saldo EUR 3.972.732,80

 

Rellingen, den 21.06.2012

Dr. Reinhard Mann

Protokoll über die ordentliche Hauptversammlung
der Nilfisk-Advance AG, Siemensstraße 25-27, 25462 Rellingen
am 21. Juni 2012

Teilnehmer

I. vom Aufsichtsrat der Gesellschaft, der aus folgenden Personen besteht:

1)

Jörgen Jensen, Hellerup (Dänemark)

2)

Morten Johansen, Charlottenlund (Dänemark)

3)

Hans-Jörg Schroeder, Buchholz

II. der Vorstand der Gesellschaft

Herr Dr. Reinhard Mann, Ulm

III. der in dem beigefügten Teilnehmerverzeichnis (Anlage 1) aufgeführte Vertreter der Alleinaktionärin, Herr Dr. Ulrich Scherf, der seine Berechtigung zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts ordnungsgemäß nachgewiesen hat (Anlagen 2 + 3).

Die Mitglieder des Aufsichtsrates verzichteten darauf, die Leitung der ordentlichen Hauptversammlung zu übernehmen. Sie schlugen vor, Herrn Dr. Reinhard Mann zum Vorsitzenden der Hauptversammlung zu wählen. Dieser wurde durch Handzeichen mit den Stimmen der Nilfisk-Advance A/S gewählt. Herr Dr. Reinhard Mann nahm die Wahl an. Er eröffnete die Hauptversammlung um 11.00 Uhr und gab bekannt, daß die folgende Tagesordnung behandelt werden solle.

1.

Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses zum 31.12.2011 und des Berichtes des Aufsichtsrates

2.

Beschlussfassung über die Gewinnausschüttung

3.

Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns 2011

4.

Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat

5.

Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2012

Die Tagesordnung wurde wie folgt erledigt:

Punkt 1 der Tagesordnung

Herr Dr. Reinhard Mann legte den mit dem Bestätigungsvermerk der Abschlussprüfer KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft versehenen, durch den Vorstand und Aufsichtsrat festgesteiften Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2011 mit dem Lagebericht des Vorstandes vom 08.03.2012, den Vorschlag des Vorstandes über die Verwendung des Bilanzgewinns vom 21.06.2012 (Anlage 4), die abschließende Erklärung des Vorstandes (Anlage 5) und den Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2011 vom 21.06.2012 (Anlage 6) vor.

Punkt 2 der Tagesordnung

Der Vorschlag des Vorstandes zur Gewinnausschüttung in Höhe von Euro 1.272.671,39 wird zur Kenntnis genommen. Es werden keine Einwände erhoben. (Anlage 4)

Punkt 3 der Tagesordnung

Die Verwendung des Bilanzgewinns 2011 erfolgt gemäß Vorschlag des Vorstandes (Anlage 4) und der durch den bevollmächtigten Vertreter der Aktionärin bestätigen Gewinnausschüttung (Anlage 7).

Punkt 4 der Tagesordnung

Auf Vorschlag des Vorstandes und des Aufsichtsrates beschloß die Hauptversammlung mit den Stimmen der Nilfisk-Advance A/S einstimmig, dem Vorstand Entlastung für das Geschäftsjahr 2011 zu erteilen.

Dr. Reinhard Mann steilte die Fassung der Entlastungsbeschlüsse fest.

Punkt 5 der Tagesordnung

Auf Vorschlag des Aufsichtsrates beschloß die Hauptversammlung mit den Stimmen der Nilfisk-Advance A/S einstimmig,

 

die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Theodor-Heuss-Straße 5,70174 Stuttgart Hamburg, zu Abschlussprüfern für das Geschäftsjahr 2012 zu wählen

Herr Dr. Reinhard Mann stellte die Beschlussfassung fest.

Herr Dr. Mann schloss die Versammlung um 11.45 Uhr.

 

gez. Dr. Ulrich Schert

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