Koller Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Yanqing Zhao seit 14.3.2024 | Geschäftsführer |
Christian Nachtmann seit 22.1.2020 | Prokura |
Maximilian Koller seit 1.5.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Nanjing Nangang Iron & Steel United Co. Ltd. | 9.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Koller Formenbau GmbHDietfurt a. d. Altmühl. Ortsteil OberbürgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013ANHANGA. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenAuf die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Das abnutzbare Anlagevermögen wurde mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen, das nicht abnutzbare Anlagevermögen mit den Anschaffungskosten bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen wurden innerhalb der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear und degressiv vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden entsprechend den steuerlichen und handelsrechtlichen Vorschriften bilanziert. Die Finanzanlagen des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Bei den Vorräten wurden die Roh-/Hilfs- und Betriebsstoffe mit den Anschaffungskosten, die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen mit den Herstellungskosten, bzw. soweit eine voraussichtlich dauernde Wertminderung vorliegt, mit dem niedrigeren Teilwert angesetzt. Beim Ansatz der Herstellungskosten werden die Einzel- und Gemeinkosten des Material- und Fertigungsbereiches einbezogen. Nicht einbezogen sind Zinsen für Fremdkapital. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden entsprechend § 268 Abs. 5 S. 2 HGB offen vom Posten Vorräte abgesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Für das allgemeine Kreditrisiko wurden Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt. Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt; sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Gliederung und Bewertung der Bilanz- und GuV-Posten entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Nach § 275 (2) HGB wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. B. Angaben zur BilanzAKTIVA Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Position beinhaltet Forderungen mit einer Restlaufzeit > 1 Jahr von T€ 19. Im Posten Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 1.178 (Vj. T€ 738) enthalten, die vollumfänglich eine Restlaufzeit unter einem Jahr aufweisen. PASSIVA Verbindlichkeiten Zum 31.12.2013 bestehen Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr i. H. v. T€ 2.872. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen T€ 1.117 (Vj. T€ 2.124), davon haben T€ 1.031eine Restlaufzeit < 1 Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen T€ 2.590 (Vj. T€ 579), davon haben T€ 636eine Restlaufzeit< 1 Jahr. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 2.589 enthalten. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit >5 Jahre beträgt T€ 383. Vom Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten sind T€ 619 durch Sicherungsübereignung einzeln bestimmter Sachen, KFZ, Maschinen, Waren sowie eine Globalzession der Kundenforderungen A-Z besichert. C. Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251, 268 Abs. 7 HGBEs bestehen folgende Haftungsverhältnisse:
Das Risiko einer Inanspruchnahme wegen einer Haftungsübernahme wird als sehr gering eingeschätzt, da alle bisher fälligen Verpflichtungen planmäßig erfüllt wurden. D. Sonstige finanzielle VerpflichtungenEs bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen i. H. v. T€ 4.719. E. Vorschlag zur Verwendung des JahresüberschussesVom Jahresüberschuss 2013 der Koller Formenbau GmbH wurden 100,00 EUR in die Gewinnrücklagen eingestellt. Der Restbetrag von 379.921,70 EUR wird zusammen mit dem Gewinnvortrag von 2.828.421,40 EUR als Bilanzgewinn vorgetragen. F. Sonstige AngabenDie Zahl der im Jahr 2013 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die Geschäftsführer Max und Thomas Koller geführt. Gegenüber der Geschäftsführung bestehen Forderungen aus laufenden Verrechnungskonten in Höhe von T€ 134. Die Konten werden mit 4 % p. a. verzinst. FESTSTELLUNG DES JAHRESABSCHLUSSESDer Jahresabschluss zum 31.12.2013 wurde am 13.06.2014 von der Gesellschafterversammlung festgestellt. Der vorstehende zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt. BESTÄTIGUNGSVERMERK"Wir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Koller Formenbau GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Die Buchführung und der Jahresabschluss entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Nach unserer Überzeugung vermittelt der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht gibt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar."
München, 13. Juni 2014 SK
TREUHAND GMBH
gez. Stefan Schaal, Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin. Anlagespiegel zum 31.12.2013
Bilanz zum 31. Dezember 2013AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1.1. - 31.12.2013
LAGEBERICHTDie Koller Formenbau GmbH ist unverändert im Bereich Werkzeug-, Anlagen- und Vorrichtungsbau tätig und produziert im Wesentlichen für die Automobil- und Möbelindustrie. Durch die langjährigen Erfahrungen der Koller Gruppe, zu der die Koller Formenbau GmbH gehört, mit Leichtbauträgersystemen wird die Nachfrage der Kunden für die "klassischen" Werkzeuge zur Herstellung von Kunststoffteilen genauso befriedigt, wie die Herstellung von Werkzeugen, Anlagen und Vorrichtungen zur Herstellung von Matodur- und/oder Carbon-Teilen. Zwischenzeitlich haben nahezu alle Automobilhersteller die Vorteile der neuen Verbundmaterialien erkannt und ersetzen immer mehr Exterieur- und Interieur-Bauteile mit Leichtbauträgerteilen. Im Geschäftsjahr 2013 war der Fokus der Koller Gruppe darauf gerichtet, dieser starken Nachfrage nach Serienteilen, die von der Schwestergesellschaft der Koller Kunststofftechnik GmbH, mit den Werkzeugen der Koller Formenbau GmbH, gefertigt werden, gerecht zu werden. Wie erwartet, ist deshalb die Gesamtleistung im Geschäftsjahr, gegenüber dem Vorjahr, geringer ausgefallen, der Rohertrag und der Jahresüberschuss konnten jedoch planmäßig gesteigert werden. Umsatzerlöse/RohergebnisDie Koller Formenbau GmbH erwirtschaftete unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen eine Gesamtleistung von 19.159 TEUR, das entspricht einer Minderung von 13,4 % gegenüber dem Vorjahreswert von 22.131 TEUR. Das Rohergebnis stieg von 11.488 TEUR auf 11.866 TEUR, um 3,2 %. Betriebsaufwand und ErtragDer Materialaufwand sank von 10.643 TEUR auf 7.292 TEUR, um 31,5 %. Die Materialquote im Verhältnis zu den Umsatzerlösen sank von 48,1 % auf 38,1 %. Die Aufwendungen für Personalkosten erhöhten sich um 9,9 % auf 5.435 TEUR. Im Verhältnis zur Gesamtleistung stieg die Personalquote von 22,4 % auf 28,4 %. Der sonstige betriebliche Aufwand betrug im Geschäftsjahr 2013 5.982 TEUR. Der Vorjahreswert betrug 6.070 (1,5 % Minderung). Der Jahresüberschuss erhöhte sich von 346 TEUR auf 380 TEUR. ProduktentwicklungDie Koller Formenbau GmbH ist weiterhin in der Herstellung und Entwicklung von Prototypen-, Press-, Serien- und Schäumwerkzeugen, sowie im Anlagen- und Vorrichtungsbau tätig. Gefertigt werden auch komplexe Spritzgusswerkzeuge, sowie Werkzeuge für die Blechumformung, das Tiefziehen und das Stanzen und zur Herstellung von Serien-Leichtbauträgerteilen. Hierbei kommen unverändert Innovationen zur Energieeinsparung, modernstes CAD und CAM ebenso zum Einsatz, wie 5-Achs-Simultan fräsende CNC-Maschinen und High Speed Fräsen. InvestitionenDie Investitionen im Anlagenbereich betrugen 877 TEUR. In 2013 wurden Maschinen im Wert von 7,16 Mio. EUR geleast. Vermögen und FinanzierungDer Jahresabschluss der Koller Formenbau GmbH zeigt auch in diesem Jahr geordnete Vermögensverhältnisse auf sicherer finanzieller Basis. Auf der Vermögensseite hat sich das Anlagevermögen von 2.336 TEUR auf 2.616 TEUR, um 12 %, erhöht. Auf der Passivseite stieg das Eigenkapital von 2.854 TEUR auf 3.234 TEUR, um 13,3 %. Das Fremdkapital erhöhte sich von 5.046 TEUR auf 5.904 TEUR, um 17 %. Im Rahmen der vertikalen Analyse der Finanzstruktur zeigt sich durch die Gegenüberstellung der Blöcke Eigenkapital und Fremdkapital, dass sich der Eigenkapitalanteil von 35,4 % der Bilanzsumme um 0,7 % gegenüber dem Vorjahr leicht vermindert hat. Unter Berücksichtigung der als Eigenkapital zu wertenden eigenkapitalersetzenden Gesellschafterdarlehen i. H. v. 383,4 TEUR sowie des von der IKB gewährten Nachrangdarlehens i. H. v. 360 TEUR beträgt der Eigenkapitalanteil nun 43,5 %. Das kurzfristige Fremdkapital beträgt 3,5 Mio. €, das kurzfristige Umlaufvermögen 6,4 Mio. €. Eine Nettoverschuldung, das ist der Betrag um den das Fremdkapital (mit Ausnahme der mittel- und langfristigen Verbindlichkeiten) die kurzfristig liquidierbaren Mittel übersteigt, liegt somit nicht vor. Vom Gesamtvermögen, der Aktivseite der Bilanz, entfallen 28,6 % (2,62 Mio. €) auf Anlagevermögen. Das Umlaufvermögen beträgt 70,3 % der Bilanzsumme. MitarbeiterWährend des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 129 Arbeitnehmer, davon 16 Auszubildende, beschäftigt. Die Koller Formenbau GmbH bietet hochqualifizierte Arbeitsplätze in den Bereichen CAD-Konstrukteur, CNC-Fräser, CNC-Dreher, selbständig arbeitende Formenbauer, Meister, Techniker und Ingenieure für den Werkzeugbau sowie den kaufmännischen Bereichen an. UnternehmensrisikenDie Gesellschaft ist überwiegend für Auftraggeber der Automobilindustrie tätig, so dass die allgemeine Entwicklung dieses Industriezweiges auch eine direkte Auswirkung auf die Auftragslage der Gesellschaft hat. Bei einer schwächelnden Konjunktur besteht das Risiko von Auftragsrückgängen. Durch die innovativen Entwicklungen der Gesellschaft im Bereich Leichtbauträgersysteme in den letzten Jahren und dem großen Kundenportfolio von In- und Ausland ist jedoch mit keinem Einbruch zu rechnen. Die Entwicklung der Rohstoff- und Energiepreise ist weiterhin nicht vorhersehbar und kann zum Verlust von Marktanteilen, Firmeninsolvenzen und Forderungsausfällen führen. Die Gesellschaft liefert in aller Regel Werkzeuge erst aus, wenn diese bezahlt sind, was auch in der Vergangenheit zu überschaubaren Forderungsausfällen geführt hat. Unverändert bestehen die allgemeinen Garantie- und Gewährleistungshaftungen, sowie ein allgemeines Risiko im Preisdruck unter den Werkzeugherstellern. Durch die Einführung von SAP in den Jahren 2012 und 2013 wurde die Qualität des Risikomanagements stark erhöht und die Möglichkeiten der Unternehmenssteuerung umfangreich erweitert. AusblickDerzeit ist die weltweite Nachfrage nach neuen Automobilen weiterhin auf Wachstumskurs und Deutschland ist nach Japan, China und den USA die viertgrößte Automobile produzierende Nation. Diese steigende Nachfrage ist zum Einen auf die Entwicklung in den Schwellenländern zurückzuführen, zum Anderen auf die erhöhten Vorgaben, wie der Senkung des Emissionsausstoßes, die ein Automobil heute und in Zukunft erfüllen muss. Die Automobilhersteller werden deshalb, z.B. zur Erfüllung der vom europäischen Gesetzgeber beschlossenen Änderungen der VO (EG) 443/2009, zahlreiche neue Automodelle auf den Markt bringen. Der Wunsch nach Elektromobilität kündigt eine technologische Zeitwende an. Die Auflagen an die Hersteller, bei Fahrzeugen mit höherem Gewicht, die Emissionen stärker zu vermindern, als bei Fahrzeugen mit weniger Gewicht, erfordert große technische und wirtschaftliche Herausforderungen, gerade für die Hersteller deutscher Premiumfahrzeuge. Hier hat die Unternehmensgruppe Koller, zu der die Koller Formenbau GmbH gehört, mit der Forschung und Entwicklung für Leichtbauträgersysteme die Weichen für die Zukunft gestellt. Als eines von wenigen Unternehmen in Deutschland hat sie sich für dieses Material, mit den werkstoffspezifischen Fertigungsverfahren und den Werkstoffeigenschaften auseinandergesetzt und in Zusammenarbeit mit dem Thüringischen Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung e.V. (TITK) im Jahr 2012 eine kostengünstige, industrielle Fertigung von Großserien (Ladeböden, Schiebehimmeln, Verdeckkastendeckel usw.) aus diesen Verbundmaterialien aufgebaut. Im Geschäftsjahr 2013 wurden im Auftrag eines namhaften Autobauers für über 1,2 Mio. EUR die Einsatzmöglichkeiten von Leichtbauträgersystemen zusammen mit einem weltweit führenden Institut geprüft und getestet. Angesichts dieser in die Zukunft gerichteten Vorleistungen ist für die nächsten Jahre eine sehr positive Geschäftsentwicklung zu erwarten.
Oberbürg, 12.06.2014 gez. Max Koller, Geschäftsführer |
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