Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 101595
Eingetragen
20.4.1978
Branche
Gewinnung von Kaolin und anderem kaolinhaltigen Ton und LehmHerstellung von Gipserzeugnissen für den BauGewinnung von anderen Natursanden und Kies
Gegenstand
Betrieb von Schotter- und Kieswerken, Herstellung und Vertrieb von Materialien für den Straßenbau sowie anderer verwandter Produkte, ferner Herstellung von und Handel mit Baustoffen sowie Durchführung aller Straßen- und Wegebauarbeiten. Die Gesellschaft kann andere Unternehmungen erwerben, errichten, betreiben oder Beteiligungen daran in jedweder Form übernehmen.

Historie

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Management

NameRolle
Sven Brommann
seit 3.12.2025
Prokura
Carsten Tränkle
seit 20.10.2025
Prokura
Matthias Reimold
seit 16.11.2006
Geschäftsführer
Klaus-Peter Reimold
seit 16.11.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Matthias Reimold
Streichenberger Str. 26, 75050 Gemmingen
500000
50.00%
Klaus-Peter Reimold
Fasanenweg 3, 75050 Gemmingen
500000
50.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Klaus Reimold GmbH

Gemmingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016

Klaus Reimold GmbH, Gemmingen

A. Grundlagen der Gesellschaft

Die Gesellschaft ist im Straßen- und Tiefbau mit Schwerpunkt auf dem regionalen Markt im Umkreis des Geschäftssitzes in Gemmingen tätig. Die Gesellschaft ist überwiegend im öffentlichen und gewerblichen Bau tätig mit dem strategischen Ziel, als zuverlässige regionale Alternative zu den deutschlandweit agierenden großen Straßenbauunternehmen wahrgenommen zu werden. Darüber hinaus betreibt die Klaus Reimold GmbH das Schotterwerk Gemmingen sowie das Kieswerk in Bad Schönborn als Betriebsgesellschaft. Die Betriebsgrundstücke sowie alle wesentlichen Bestandteile, Betriebsvorrichtungen, Baumaschinen, Fahrzeuge und sonstigen Gegenstände des Anlagevermögens werden weitestgehend von der Reimold GmbH & Co. KG, Gemmingen, gepachtet. Die Gesellschaft stellt Materialien für den Straßen- und Wegebau sowie andere verwandte Produkte und Baustoffe her und handelt mit diesen.

Die Klaus Reimold GmbH ist inhabergeführt. Die Geschäftsführer Matthias Reimold und Klaus-Peter Reimold haben die technische und kaufmännische Leitung der Gesellschaft inne.

Die Gesellschaft ist bestrebt, stets Lösungen und Bauausführungen nach den aktuellen technischen Entwicklungen durchzuführen und zu verbessern sowie ökonomisch sinnvoll umzusetzen. Eine klassische Forschungs- und Entwicklungstätigkeit ist in der Baubranche und in der Baustoffbranche in der hier vorliegenden Unternehmensgröße jedoch unüblich.

Aufgrund der regionalen Geschäftstätigkeit und ihrer Kundenstruktur ist die Entwicklung der Gesellschaft im Wesentlichen beeinflusst durch die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung im Raum Baden Württemberg sowie durch das Investitionsverhalten öffentlicher und gewerblicher Auftraggeber.

B. Wirtschaftsbericht

1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

(a) Gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war auch in 2016 gekennzeichnet durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2016 beläuft sich nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes auf über 2,8 Billionen EUR und stieg damit gegenüber 2015 um 1,9 %. Das Wachstum fiel damit höher aus, als es zu Jahresbeginn von den Forschungsinstituten mit ca. 1,6 % prognostiziert wurde.

Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren im Jahresdurchschnitt 2016 rund 43,5 Millionen Personen mit einem Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Das waren 425 000 Personen mehr (+1,0 %) als im Vorjahr. Damit setzte sich der seit über 10 Jahren anhaltende Anstieg der Erwerbstätigkeit fort. Die Zahl der Erwerbstätigen erreichte im Jahr 2016 den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung.

Ausschlaggebend für die positive Entwicklung der deutschen Wirtschaft im Jahr 2016 war der inländische Konsum: Die privaten Konsumausgaben waren preisbereinigt um 2,0 % höher als ein Jahr zuvor. Die staatlichen Konsumausgaben stiegen mit +4,0 % sogar noch deutlich stärker (prognostiziert mit +2,9 %). Dieser kräftige Anstieg ist unter anderem auf die hohe Zuwanderung von Schutzsuchenden und die daraus resultierenden Kosten zurückzuführen.

Auch die Investitionen trugen ihren Teil zum Wirtschaftswachstum bei: Die preisbereinigten Bauinvestitionen stiegen im Jahr 2016 kräftig um 3,0 %, was vor allem an höheren Investitionen für Wohnbauten lag. Sie legten damit auch deutlicher zu, als die Ausrüstungen (+1,1 %).

[Quelle: Zentralverband Deutsches Baugewerbe, ZDB Baumarkt 2016].

(b) Umsatzentwicklung der Branche in Gesamtdeutschland

Das deutsche Bauhauptgewerbe sieht auf ein erfolgreiches Baujahr 2016 zurück. Die Umsatzsteigerung insgesamt fiel mit +6,3 % gegenüber 2015 erkennbar besser aus, als im Rahmen der gemeinsamen Prognose von ZDB und HDB (+3 %) ursprünglich veranschlagt. Dazu haben sowohl die höchsten Auftragsbestände zum Jahresbeginn seit 20 Jahren als auch die anhaltend starke Nachfrage im Jahresverlauf beigetragen. Insbesondere überraschte die nachhaltige Nachfrage im Wirtschaftsbau. Hier war angesichts der von den Forschungsinstituten erwarteten außenwirtschaftlichen Verunsicherungen von einer real negativen Entwicklung ausgegangen worden. Im Wohnungsbau und öffentlichen Bau wurden die bereits hoch veranschlagten Prognosewerte sogar noch übertroffen.

Günstige Witterungsbedingungen erlaubten eine durchgehende Produktion auf hohem Niveau, was sich unter anderem in einer anhaltend hohen Kapazitätsauslastung des Maschinenparks gezeigt hat.

Entwicklung im Wohnungsbau

Die hohe Nettozuwanderung aus 2015/2016 und die anhaltende Binnenwanderung in die großstädtischen Verdichtungsräume haben bei sehr günstigen Finanzierungsbedingungen für eine weitere Belebung der Nachfrage in 2016 gesorgt. Der Branchenumsatz erreichte 40 Mrd. EUR, eine Steigerung um 8,5 %.

Die Zahl der zum Bau genehmigten Wohnungen stieg um fast 22 % und erreichte mit ca. 375.400 Einheiten den höchsten Wert seit dem Jahr 2000. Getragen wird die Entwicklung vor allem vom Geschosswohnungsbau, der vom anhaltenden Zuzug in die Großstädte profitiert. Zudem beinhaltet dieses Segment auch die Wohnheime, deren überproportional starke Zunahme auch auf den Wohnungsbau für Flüchtlinge zurückzuführen ist

Entwicklung im Wirtschaftsbau

Trotz belastender außenwirtschaftlicher Risiken konnte auch im Wirtschaftsbau in 2016 der Umsatz gesteigert werden auf ca. 34,4 Mrd. EUR (+3,9 %). Überproportional konnte der Tiefbau mit +5 % zulegen, der anteilsstarke Hochbau (ca. zwei Drittel des Umsatzes) erreichte +3 %.

Im gesamten Jahresverlauf zeigte die Wirtschaft eine hohe Investitionsbereitschaft. Von Januar bis Dezember 2016 stiegen die gewerblichen Hochbaugenehmigungen (veranschlagten Baukosten) um ca. 26 %. Die Order legten kumulativ im Hochbau um 15 % zu und im Tiefbau um 7 %. Diese hohe Nachfrage dürfte darauf zurückzuführen sein, dass die Kapazitätsauslastung im Verarbeitenden Gewerbe im Jahresverlauf stetig gestiegen war.

Entwicklung im öffentlichen Bau

Zu Recht stehen die öffentlichen Investitionen im Fokus öffentlicher Debatten. Schließlich geht es um die Verwendung von Steuermitteln; nicht zuletzt für Investitionen in die Daseinsvorsorge des Staates. Ohne Straßen und Schienenwege gibt es keine Mobilität für Bürger und keinen Transport von Gütern in der Volkswirtschaft. Ohne Schulen kann kein Bildungsauftrag ausgeführt werden. Besonders in den Bereichen Schulen und Straßen nehmen die Kommunen einen Investitionsrückstand wahr.

Eine deutlich höhere Investitionsbereitschaft zeigte die öffentliche Hand demnach auch in 2016. Dabei sticht das Bestellvolumen im anteilsstarken Tiefbau mit einem anhaltend hohen Plus von knapp 20 % heraus. Derartig gefüllte Auftragsbücher gab es die letzten 16 Jahre nicht.

Der Umsatz im öffentlichen Bau erreichte mit knapp 30 Mrd. EUR eine Steigerung um 6,4 %. Genau um diesen Wert legten sowohl der anteilsstarke Tiefbau (Anteil am Umsatz 80 %) als auch der Hochbau zu.

Der im Bundeshaushalt für 2016 eingestellte Investitionshochlauf bei der Straße um ca. eine Milliarde EUR zeigt Wirkung. Die Budgets erreichen damit das von den Verbänden der Bauwirtschaft seit vielen Jahren geforderte Niveau. Für die Projektumsetzung ist es nun erforderlich, wieder Planungskapazitäten zu schaffen, die infolge der jahrelangen Unterfinanzierung abgebaut wurden.

Zusammenfassung der Umsatzentwicklung in den Bausparten

Baugewerblicher Umsatz 2014 2015 2016
in Deutschland Mio. EUR % Vj. Mio. EUR % Vj. Mio. EUR % Vj.
Wohnungsbau 35.823 6,3% 36.874 2,9% 40.007 8,5%
Wirtschaftsbau 35.733 3,6% 35.956 0,6% 37.361 3,9%
öffentlicher Bau 27.872 2,1% 28.158 1,0% 29.957 6,4%
Gesamt 99.429 4,1% 100.988 1,6% 107.325 6,3%
Beschäftigte 757.372 0,1% 763.401 0,8% 781.394 2,4%

[Quelle: Statistisches Bundesamt, Berechnungen ZDB (Zentralverband Deutsches Baugewerbe), Juni 2017]

Positiv entwickelte sich 2016 auch der Arbeitsmarkt für Bauarbeiter. Im Jahresdurchschnitt verzeichnete das deutsche Bauhauptgewerbe rund 781.400 Beschäftigte. Dies waren 18.000 oder gut 2 % mehr als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem beschäftigungspolitischen Tiefpunkt in der Branche im Jahr 2009 wurden bis 2016 rund 75.000 Beschäftigte mehr eingestellt (+10 %).

In den alten und neuen Ländern wurden zum Juni 2016 (Totalerhebung) insgesamt 74.223 Betriebe des Bauhauptgewerbes registriert. Das waren ca. 560 Betriebe (+0,8 %) mehr als im Vorjahr und damit eine Konsolidierung des Vorjahreswertes.

Die Stabilisierung der Zahl der Produzenten im Bauhauptgewerbe geht mit einer steigenden Zahl der Beschäftigten je Betrieb einher. Waren es in 2009 im Durchschnitt 9,7 Beschäftigte je Betrieb, so hat sich das Niveau kontinuierlich bis 2016 auf ca. 10,6 Beschäftigte je Betrieb erhöht. Mit ca. 26 Beschäftigten je Betrieb sind Tiefbauunternehmen durchschnittlich mehr als doppelt so groß, wie Betriebe im Hochbau.

Die wirtschaftliche Lage der Unternehmen hat sich stabilisiert. Durchgesetzte Preissteigerungen waren in erster Linie Folge von Kostensteigerungen. Die Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage der Unternehmen zeigt sich bei der Entwicklung der Insolvenzen im Bauhauptgewerbe. Im Zeitraum von 2005 bis 2016 hat sich deren Anzahl von fast 5.000 auf unter ein Drittel bei ca. 1.550, bei einem kontinuierlich rückläufigen Trend, reduziert.

[Quelle: Zentralverband Deutsches Baugewerbe, ZDB Baumarkt 2016].

(c) Die Lage in Baden-Württemberg am Ende des Geschäftsjahres 2016

Steigende Nachfrage, volle Auftragsbücher und gute Auslastung - 2016 lief es für die baden-württembergische Bauwirtschaft rund. Mit einem kräftigen Plus um 8,3 % und einem Umsatzvolumen von 14,57 Mrd. EUR wurden die ohnehin positiven Erwartungen der Branche zum Jahresende sogar noch deutlich übertroffen. Besonders die Wohnungsbauunternehmen im Land hatten gut zu tun. Hier kletterten die Umsätze um 9 % auf 5,5 Mrd. EUR. Gleichzeitig sind die Baugenehmigungen für neue Wohnungen in Baden-Württemberg sprunghaft nach oben geschnellt. Von Januar bis Dezember 2016 wurden 44.222 Wohneinheiten zum Bau freigegeben, eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 24,7 %.

Gute Umsatzzahlen verzeichnete vor allem der Wohnungsbau, der zwischen Januar und Dezember letzten Jahres um 9 % auf 5,5 Mrd. EUR zulegte. Etwas schwächer entwickelte sich der Wirtschaftsbau. Nach einer eher verhaltenen ersten Jahreshälfte zeigte diese Sparte im vierten Quartal spürbare Erholungstendenzen und legte schließlich um 5,9 % auf 5 Mrd. EUR zu.

Erfreulich waren im letzten Jahr die deutlich gestiegenen Mehrausgaben im Öffentlichen Bau. Hier gab es bis Ende 2016 ein Plus um 10,5 % auf 4 Mrd. EUR, wobei der Straßenbau um 8,8% zulegte.

Die baden-württembergische Bauwirtschaft hat 2016 insgesamt 14,57 Mrd. EUR umgesetzt und damit 8,3 % mehr als 2015. Allein der Dezember ließ mit einem außergewöhnlichen Umsatzanstieg um 38,7 % die Zahlen im letzten Monat des Jahres nochmals sprunghaft nach oben schnellen. Grund hierfür war in erster Linie die milde Witterung im Südwesten, die es den Bauunternehmen ermöglichte, ihre hohen Auftragsbestände trotz Winterperiode zügig abzuarbeiten.

Insgesamt wurden auf den Baustellen im Land wurden rund 118 Mio. Arbeitsstunden geleistet, ein Plus von 3,3 %.

Erfreulich robust zeigte sich im letzten Jahr auch der Arbeitsmarkt. So wuchs die Zahl der Beschäftigten in der baden-württembergischen Bauwirtschaft um 3,6 % auf durchschnittlich 95.820. Gleichzeitig stiegen die gemeldeten offenen Stellen im Monatsdurchschnitt auf etwa 1.500. Der Markt für qualifizierte Fachkräfte ist praktisch leergefegt. Besonderer Bedarf herrscht an Polieren und Bauingenieuren. Aber auch Baulehrlinge sind immer schwerer zu finden. 2016 lag deren Zahl in Baden-Württemberg bei etwa 5.600 Auszubildenden.

[Quelle: Landesvereinigung Bauwirtschaft Baden-Württemberg, Geschäftsbericht 2016]

Bauhauptgewerbe in Baden-Württemberg in Zahlen, Jahresvergleich 2015 / 2016:

Gliederung absolute Zahlen Veränderung Strukturquote
2015 2016 2015-->2016 2015 2016
Beschäftigte (Anzahl) 92.463 95.820 3,6%    
geleistete Arbeitsstunden          
Anzahl gesamt (in 1.000) 114.250 117.976 3,3%    
Wohnungsbau 50.571 51.663 2,2% 44,3% 43,8%
gewerblicher + industrieller Bau 33.771 35.168 4,1% 29,6% 29,8%
öffentlicher + Verkehrs-Bau 29.908 31.146 4,1% 26,2% 26,4%
davon Hochbau 5.649 6.073 7,5% 4,9% 5,1%
Straßenbau 14.026 14.586 4,0% 12,3% 12,4%
sonstiger Tiefbau 10.232 10.487 2,5% 9,0% 8,9%
Umsatz          
insgesamt (in 1.000 EUR) 13.453.624 14.571.589 8,3%    
Wohnungsbau 5.043.180 5.499.196 9,0% 37,5% 37,7%
gewerblicher + industrieller Bau 4.753.864 5.032.821 5,9% 35,3% 34,5%
öffentlicher + Verkehrs-Bau 3.656.580 4.039.572 10,5% 27,2% 27,7%
davon Hochbau 708.039 847.560 19,7% 5,3% 5,8%
Straßenbau 1.695.883 1.844.792 8,8% 12,6% 12,7%
sonstiger Tiefbau 1.252.657 1.347.220 7,5% 9,3% 9,2%

[Quelle: Bauwirtschaft Baden-Württemberg e.V. i. V. m. Statistisches Landesamt, Stuttgart]

2. Geschäftsverlauf unserer Gesellschaft im Bilanzjahr 2016

Das Bauen zu Beginn des Jahres 2016 war kurzzeitig von Kälte und Frost behindert. Kurzarbeit musste jedoch nicht beantragt werden. Mit Hilfe der Arbeitsflexibilisierung durch Entnahme von den Arbeitszeitkonten, Urlaub und Fortbildungen konnte der Zeitraum gut überbrückt werden. Dennoch müssen wir feststellen, dass wir ein insgesamt nasses Frühjahr März bis Mai hatten, mit teils heftigen Unwettern, welches negativen Einfluss auf die operative Abwicklung einiger Baustellen hatte.

Die Auftragslage der Klaus Reimold GmbH war das gesamte Jahr 2016 hindurch auf überdurchschnittlichem Niveau. Unsere Firma war über Phasen von stetigem Druck geprägt, die anstehenden Aufträge fristgerecht abzuwickeln - ab dem 2. Quartal waren die Kapazitäten des Geschäftsbereichs Bauunternehmung nahezu vollständig ausgelastet. Die Vertragsabschlüsse bewegten sich preislich leicht über Vorjahresniveau, Preissteigerungen bei Lohn- und Stoffkosten konnten in den Angebotspreisen weitergereicht werden.

Durch die Eingliederung von qualifiziertem und engagiertem Personal nach Betriebsaufgabe der Firma Frank GmbH aus Eppingen konnten wir unsere Leistungsfähigkeit weiter ausbauen. Zusammen mit diesem und anderen Effekten konnte die erzielte Bauleistung bereits per Ende Juni deutlich um mehr als 10 % im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Dieser Trend setzte sich bis Jahresende fort. Gegen Ende 2016 wurden ca. 19.000 produktive Arbeitsstunden auf unseren Baustellen und in den Rohstoffbetrieben mehr geleistet als im Vorjahreszeitraum.

(a) Ertragslage

Unsere Gesellschaft führt Straßen- und Tiefbauarbeiten aus und betreibt die Herstellung von Schotter-, Kies- und anderen verwandten Produkten. Sie ist nahezu ausschließlich in der und für die Bauwirtschaft regional tätig. Die Gesamtleistung der Klaus Reimold GmbH erhöhte sich im Geschäftsjahr 2016 deutlich um +11,5 % auf 30.308 TEUR.

In unserem Unternehmen haben sich die einzelnen Geschäftsfelder im Jahr 2016 im Wesentlichen wie folgt entwickelt:

Geschäftsbereich Straßen- und Tiefbau

Nach anfänglichen Frostphasen im Winter 2016 und einem phasenweise zu nassen Frühjahr mit vereinzelten Unwettern im Mai 2016 entwickelte sich das restliche Jahr zu einem guten "Baujahr" 2016. Insbesondere ein milder und trockener Dezember, zum 3. Mal in Folge, ließen eine rege Bautätigkeit bis vor die Weihnachts- und Winterruhe zu. Hierdurch und im Zusammenwirken mit einem überdurchschnittlichen Auftragsüberhang zu Jahresbeginn und zufrieden stellenden, unterjährigen Auftragseingängen konnte eine Gesamtjahresbauleistung (inkl. Bestandsveränderung und Erlösberichtigungen) in Höhe von 21.229 TEUR erzielt werden. Dies entspricht einem Zuwachs von +11,50 % (i. Vj. -6,29 %).

Auftragsbedingt weist unsere Gesellschaft zum Bilanzstichtag einen im Vergleich zu den Vorjahren relativ niedrigen Bestand an halbfertigen Beständen (halbfertige Bauleistungen) in Höhe von 3.742 TEUR (i.V. 7.874 TEUR) aus. Dies liegt daran, dass ein Großteil der in 2016 begonnenen Aufträge zum Jahresende fertig gestellt wurde und bis zur Bilanzerstellung mit den Auftraggebern abgerechnet werden konnte.

Verschiebungen innerhalb des Auftrags-Spartenmix führten zu einer Änderung bzw. Anpassung verschiedener Aufwandspositionen. So verringerte sich der Aufwand für Materialbezug für Baustellen insgesamt entgegen der höheren Gesamtbauleistung um -9,52 % (i. Vj. +5,76 %). Auch Aufwendungen für Nachunternehmerleistungen sind trotz gesteigerter Bauleistung nur unterproportional um +6,15 % (i.Vj. -22,38 %) gestiegen. Gemessen an der Gesamtbauleistung hat sich ihr Anteil an der Gesamtkostenstruktur verringert und ergibt im Brachenvergleich einen sehr geringen Nachunternehmeranteil von 9,89 % (i. Vj. 10,30 %). Dies zeugt von einer sehr hohen, firmeneigenen Fertigungstiefe unserer Baumaßnahmen von durchschnittlich weit über 90%, welche die Klaus Reimold GmbH mit qualifiziertem und motiviertem Stammpersonal zur vollsten Zufriedenheit Ihrer Kunden ausführt.

Im Gegensatz zum etwas schwächeren Vorjahr entwickelte sich die Sparte Straßenbau, Oberbau aus Asphalt (Asphaltbaulose), deutlich besser und es konnten ca. 5.000 Tonnen bituminöses Mischgut mehr auf Baustellen eingebaut werden. Dass die Aufwandsposition Asphaltmaterial dennoch einen monetären Rückgang von -3,76 % (i. Vj. -14,08 %) aufweißt, ist speziell hier auf geringere Einstandskosten zurückzuführen.

Durch einen moderaten Aufbau der Mitarbeiterzahl im gewerblichen Bereich, unter anderem aus der Eingliederung der Mitarbeiter der Fa. Frank GmbH aus Eppingen, stieg die Summe der geleisteten produktiven Arbeitsstunden per Jahresende und führte neben kostensteigernden Tarifeffekten zu einer Aufwandserhöhung bei den Produktivlöhnen in Höhe von +9,06 % (i. Vj. +4,39 %).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen für Treib- und Schmierstoffe sind sowohl mengenbedingt als auch infolge des Preisrückgangs im Dieselkraftstoff deutlich um -15,13 % gesunken (i. VJ. -14,38 %). Beim Minderverbrauch an Dieselkraftstoff kommen unserer Gesellschaft nun Einspareffekte zugute, die aus der stetigen Modernisierung unserer Baumaschinen- und LKW-Flotte resultieren. Der reine Preiseffekt aus verringerten Einkaufspreisen beim Dieselkraftstoff schlägt "nur" mit 9,10 % zu buche.

Die Marktposition unserer Bauunternehmung, welche wir im regionalen Umfeld gut behaupten konnten, blieb insgesamt unverändert.

Geschäftsbereich Handel / Logistik

Die Erlöse im Geschäftsbereich Handel / Logistik konnten nach einem moderaten Anstieg im Vorjahr im abgelaufenen Bilanzjahr insgesamt deutlich um +17,04 % (i. Vj. 2,01 %) zulegen. Im Wesentlichen ist dies auf die Zuwächse mit +57,53 % (i. Vj. +4,18 %) im Bereich Handelsware Moräne-Edelsplitte zurückzuführen, die als Zuschlagstoffe in die insgesamt in unserer Region angestiegene Asphaltproduktion mit eingehen.

Geschäftsbereich Rohstoffe/Naturstein

Die Erlöse aus dem Geschäftsfeld Rohstoffe/Schüttgüter konnten wir, entgegen unseren Annahme aus dem letztjährigen Prognosebericht, insgesamt um +10,26 % (i. Vj. +2,26 %) steigern.

Diese Steigerung in diesem Geschäftsfeld ist allein der Erlösart "Annahme Erdaushub" mit +60,51 % (i. Vj. +3,73 %) zuzurechnen. Hier schlagen zwei Effekt zu buche: Zum einen ziehen die Preise auf Grund der allgemeinen Kapazitätsverknappung der Erddeponie im Land kontinuierlich an, des Weiteren konnte unsere Gesellschaft einen Großauftrag für eine Bodenverwertung akquirieren.

Betrachtet man den reinen Absatz von Schotterprodukten, so kam es hier "nur" zu einer leichten Umsatzsteigerung von +3,90 % (i. Vj. +1,21 %). Insgesamt hat der Mengenabsatz im Muschelkalk zwar auf hohem Niveau stagniert, eine kleine Verschiebung im Sortenmix hin zu etwas höherwertigen Produkten und eine moderate Preissteigerung von knapp unter 2% haben letztendlich aber zu dieser Umsatzsteigerung geführt.

Auf der Kostenseite dieses Geschäftsfeldes belasteten weiterhin die Aufwendungen für Strom nebst den enthaltenen Steuern und inzwischen enorm hohen EEG-Umlagen. Der Verbrauch für Wirkstrom ist um ca. 10 % gestiegen. Die Kosten der Strombeschaffung stiegen durch eine Erhöhung der Netzentgelte um 18,61 % (i. Vj. 3,32 %), die Stromsteuer stiegt um +15,81 % (i. Vj. -6,34 %) und die EEG-Umlage um +19,75 % (i. Vj. -8,35 %). Staatliche Abgaben wie EEG-Umlage und Stromsteuer stellen am Ende des Bilanzjahres 2016 mit einem Anteil von 50,39 % (i. Vj. 47,73 %) die Hälfte der Stromkosten dar.

Im Zuge einer Neuausrichtung und Neuinvestition in einen Vorbrecher zur Schotterproduktion wurden zeitgleich während der Produktionspause erheblich erweiterte Reparaturen im Herbst 2015 durchgeführt. Dies führte zu einem deutlichen erhöhten Aufwand für Ersatzteile in 2015, was jedoch als ein Einmal-Effekt zu bewerten ist. Im Jahr 2016 sind die Ersatzteilaufwendungen wieder auf ein Normalmaß gesunken.

Insgesamt konnte das Geschäftsfeld Rohstoffe/Naturstein/Schüttgüter im Berichtsjahr 2016 wieder einen deutlich positiven Effekt zum Gesamtergebnis der Gesellschaft beitragen.

(b) Finanzlage

Insgesamt betrug der Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit - 323 TEUR (i.Vj. + 258 TEUR). Unser Finanzmittelbestand stellt sich zum 31.12.2016 auf 3.254 TEUR ein und liegt damit um -890 TEUR unter dem vergleichbaren Vorjahresbestand von 4.144 TEUR. Die Liquiditätsausstattung unserer Gesellschaft war während des gesamten Geschäftsjahres gesichert. Die uns eingeräumten Kreditlinien haben wir nicht in vollem Umfang ausgeschöpft.

(c) Vermögenslage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich die Bilanzsumme unserer Gesellschaft auf 14.195 TEUR erhöht (i. Vj. 11.435 TEUR). Die Veränderung ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurück zu führen.

Der Bilanzansatz der noch nicht abgerechneten Leistungen saldiert mit den erhaltenen Anzahlungen (inkl. MwSt.) hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 352 verringert und weist einen aktivischen Saldo von 526 TEUR auf.

Die Eigenkapitalquote unserer Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag 64,26% (i. Vj. 56,38%).

Bis einschließlich zum Bilanzjahr 2014 haben wir, mit Ausnahme des Sammelpostens für geringwertige Wirtschaftsgüter sowie EDV-Ausrüstung, über kein eigenes Anlagevermögen verfügt. Im Geschäftsjahr 2015 sind wir dazu übergegangen, gewisse Anschaffungen über die Klaus Reimold GmbH zu tätigen, dort zu aktivieren und Anlagevermögen aufzubauen. Bei den in 2015ff aktivierten Investitionen in Neu- und Gebrauchtmaschinen (Bilanzposition technische Anlagen und Maschinen) handelt es sich um kleine Baumaschinen wie z.B. Radlader und Minibagger, Baugeräte und Kleingeräte wie z.B. Verdichtungsgeräte sowie Anbaugeräte, meistens hydraulische Schnellwechselsystem für bestehende Baumaschinen.

Die planmäßigen Abschreibungen für Abnutzung des beweglichen Anlagevermögens machen sich erstmalig im Jahr 2016 deutlicher bemerkbar und steigen von 143 TEUR im Jahr 2015 auf 434 TEUR im Jahr 2016.

Auf den Anlagespiegel wird verwiesen.

Die Investitionen in wesentliche technische Anlagen und Geräte werden auch weiterhin im Zuge der Betriebsaufspaltung ausschließlich von der Reimold GmbH & Co. KG vorgenommen und anschließend von uns im Wege der Anmietung getragen. Die Investitionen wurden in Abstimmung mit der Besitzgesellschaft an den Erfordernissen ausgerichtet und planmäßig fortgeführt.

Anpassungen an die Miet- und Pachtzahlungen an die Besitzgesellschaft wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht vorgenommen.

Wesentliche Positionen auf der Passivseite sind neben den laufenden Verbindlichkeiten die Rückstellungen und dabei insbesondere die für Pensionsverpflichtungen, Steuerrückstellungen, sonstige Personalkosten, Gewährleistungen und unterlassene Reparaturen.

(d) Personal

Die Zahl der Mitarbeiter inkl. Auszubildender ist im Jahresmittel von 176 in 2015 auf 193 in 2016 angestiegen.

Ein Grund hierfür war die Geschäftsaufgabe der Firma Frank GmbH, Eppingen. Die Geschäftsaufgabe der Frank GmbH erfolgte aus Altersgründen. Dem Geschäftsführer war es ein ernstes Anliegen, eine gute Lösung für seine Mitarbeiter zu finden. Im Zuge dieses Betriebsübergangs nach § 613a BGB haben wir mit Wirkung zum 01. Januar 2016 insgesamt 9 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter Anrechnung ihrer bisherigen Betriebszugehörigkeit sowie aller bisher bei der Frank GmbH erworbenen Rechte und Pflichten übernommen.

Altershalber ausgeschiedene Mitarbeiter wurden durch Neueinstellungen ersetzt. Die Zahl der Auszubildenden zum Ende des Berichtsjahres hat sich von 5 auf 7 Azubis erhöht. Die Bestrebungen der Geschäftsleitung zur Verjüngung der Belegschaft wurden durch eine aktive Lehrstelleninitiative fortgeführt.

3. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage und Entwicklung

Zusammenfassend bleibt festzustellen, dass der Geschäftsverlauf, die Lage und das Geschäftsergebnis unserer Gesellschaft an der Branchenentwicklung positiv partizipiert haben. Die Gesamtleistung und das Jahresergebnis konnten erwartungsgemäß an das Vorjahr anknüpfen bzw. dies sogar übertreffen. Die gestiegenen Umsatzerlöse aus dem Bereich der Bauunternehmungen hatten wir in unserem letztjährigen Prognosebericht bereits erwartet. Die Umsatzsteigerungen aus dem Geschäftsfeld Rohstoffe/Naturstein waren unerwartet erfreulich. Wir können das Geschäftsjahr 2016 überaus zufrieden mit einem überdurchschnittlich positiven Jahresergebnis in Höhe von + 2.642 TEUR abschließen.

C. Nachtragsbericht

Für Ereignisse nach dem Bilanzstichtag verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang.

D. Prognose, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Die deutsche Bauwirtschaft geht auch mit großer Zuversicht in das neue Baujahr 2017. Die Baugenehmigungen zeigten im Jahresverlauf 2016 keine Schwäche und legten auf hohem Niveau zu. Die Branche verfügte zum Jahresende 2016 mit einem Auftragsbestand von nahezu 35 Mrd. EUR über den höchsten Wert seit 1995. Die Reichweite dieser Auftragsbestände lag mit 3,3 Monaten deutlich über dem langfristigen Durchschnitt.

Auf Basis dieser Vorlaufindikatoren und der positiven gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen erwarten die Verbände der Bauwirtschaft, der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) und der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) für die Branche im Jahr 2017 ein Umsatzwachstum auf Vorjahresniveau bei 5 %. Mit nahezu 113 Mrd. EUR wird dann der höchste Wert der vergangenen zwanzig Jahre erreicht. Wie bereits im Vorjahr gehen die Verbände auch für 2017 von einem Wachstum in allen Bausparten aus, wenn auch auf unterschiedlich hohem Niveau.

Wohnungsbau

Treiber der Entwicklung bleibt der Wohnungsbau, dessen positive Rahmenbedingungen seit Jahren anhalten: Die Finanzierungsbedingungen sind nach wie vor günstig, der Arbeitsmarkt stabil und die Einkommen steigen weiter. Der Zuzug in die Ballungsräume hält auch 2017 an.

Das Plus von 20 % bei den Baugenehmigungen (per Okt. 2016), gestiegene Auftragseingänge und -bestände veranlassen die Spitzenverbände der Bauwirtschaft für 2017 ein Umsatzplus von 7 % im Wohnungsbau zu prognostizieren (Alte BL +5,9 %; Neue BL + 11,4 %). Der Schwerpunkt wird erneut beim Geschosswohnungsbau und bei Wohnheimen liegen.

Wirtschaftsbau

Die Spitzenverbände der Bauwirtschaft rechnen in 2017 mit einer Steigerung um 4 % auf 39 Mrd. EUR. Der Umsatz im Wirtschaftsbau zeigte im ersten Quartal 2017 bereits eine stabil positive Entwicklung. Mit gut 5,8 Mrd. EUR erreichen die Betriebe mit mehr als 20 Beschäftigen ein Plus von ca. 11 %. (Hier haben die Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten einen Anteil von ca. 80 % am Umsatz aller Betriebe.) Dabei zeigen sowohl der anteilsstärkere Hochbau (+12,6 %) als auch der Tiefbau (+8,8 %) ansprechendes Wachstum.

Während die Baugenehmigungen am aktuellen Rand eine Seitwärtsbewegung zeigen, sind die Auftragsbücher noch gut gefüllt. Im Hochbau liegt der Auftragsbestand um fast ein Drittel höher als vor Jahresfrist. Im Tiefbau liegt der Auftragsbestand bei 6 Mrd. EUR und damit um ca. 1 Mrd. EUR über dem Vorjahreswert (+18 %).

Öffentlicher Bau

Die finanzpolitischen Voraussetzungen für eine anhaltende Investitionsoffensive der öffentlichen Hand sind günstig. Im Jahr 2017 sollen die Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Gemeinden nach der Schätzung vom Mai 2017 abermals einen neuen Rekordwert erreichen und das Vorjahresniveau um ca. 30 Mrd. EUR übertreffen.

Nachdem die Investitionen des Bundes in die Verkehrsinfrastruktur bereits im vergangenen Jahr deutlich aufgestockt wurden, stehen im laufenden Jahr nochmals 450 Mio. EUR mehr zur Verfügung.

2017 könnten die Kommunen zur Triebfeder im Öffentlichen Bau werden. Immerhin hat der Bund zum Jahresende 2016 den Kommunalinvestitionsförderungsfonds auf 7 Mrd. EUR verdoppelt. Gleichzeitig dürfen die Kommunen im Bereich der Schulen nun generell in Sanierungsmaßnahmen einsteigen, die bisherige Beschränkung auf energetische Sanierungsmaßnahmen entfällt.

Mit einem Auftragspolster von +21 % gehen die Unternehmen im öffentlichen Tiefbau ins zweite Quartal. Ein stabiles Umsatzwachstum wird sich hier fortsetzen.

[Quelle: Zentralverband Deutsches Baugewerbe, ZDB Perspektiven 2017]

Klaus Reimold GmbH - Unternehmensaussichten 2017

Der Winter 2016/2017 zeigte sich nicht so milde wie die Winter zuvor. Bis Ende Februar 2017 gab es längere Frostperioden und immer wieder auch Arbeitsunterbrechungen. Mit Hilfe der Arbeitsflexibilisierung durch Entnahme von den Arbeitszeitkonten, Urlaub und Fortbildungen konnte der Zeitraum gut überbrückt werden.

Mit Beginn der Bausaison im Frühjahr des Jahres 2017 waren unsere Kapazitäten nahezu ausgelastet. Die Vertragsabschlüsse bewegen sich preislich moderat über dem Vorjahresniveau, Preissteigerungen bei Lohn- und diversen Stoffkosten sind in den Angebotspreisen weitergereicht worden.

Per Ende September 2017 stellt sich die Auftragslage des Geschäftsbereichs Straßen- und Tiefbau außerordentlich gut dar: Der Auftragsbestand beträgt 8 Mio. EUR, was eine theoretische Reichweite von mehr als 5 Monaten bedeutet. Die bisher erbrachte Bauleistung per Ende September deutet bereits eine Umsatzsteigerung von mehr als 10% an.

Das Geschäftsfeld Schüttgüter / Schotterprodukte kann ebenfalls eine Steigerungsrate von über 10% über die ersten 3 Quartale aufweisen. Hier hatten wir bereits im Prognosebericht für das Geschäftsjahr 2016 mehrere Szenarien gesehen. Zum einen ist die allgemeine Bautätigkeit in unserer Region, entgegen unserer Erwartung, auf unverändert höchstem Niveau, welches die Produktionskapazitäten unseres Schotterwerks bereits an seine Grenzen bringt. Zum anderen konnten wir Mitte 2017 einen Lieferauftrag für Schottertragschichten für den 6-spurigen Ausbau der BAB A6 zwischen Autobahnanschlussstelle Walldorf/Wiesloch und Weinsberg in unserem Marktgebiet akquirieren, der zunächst bis ins 1. Halbjahr 2018 hineinreicht. Dieser Neuauftrag stellt unsere Schotterproduktion vor große Herausforderungen, da auch weiterhin die sowieso sehr hohe Nachfrage der Region sowie bestehende Lieferaufträge und auch Stammkunden im Marktgebiet bedient werden müssen. Daher war die Auftragsakquise für unsere Gesellschaft nur realisierbar, indem wir uns einer Liefergemeinschaft zusammen mit anderen Schotterwerken angeschlossen haben.

Die Klaus Reimold GmbH ist personell, finanziell und technisch solide aufgestellt. Die bis Jahresmitte bereits erbrachten Monatsleistungen, die steigende Auftragsentwicklung in 2017 sowie die Informationslage über anstehende kommunale Bauprojekte in unserer Region veranlassen uns daher, von einer ausgesprochen optimistischen Geschäftslage im Jahr 2017 auszugehen. Insgesamt gehen wir derzeit von einem positiven Jahresergebnis leicht über Vorjahresniveau aus.

Über das Geschäftsjahr 2017 hinaus erwarten wir eher mittelfristig als kurzfristig eine Eintrübung der Geschäftsaussichten insgesamt, welche eine Korrektur der Gesamtleistung und des Jahresergebnisses erwarten lassen würden. Im weiteren Verlauf der Geschäftsjahre 2018 ff gehen wir davon aus, dass wir mit positiven Jahresergebnissen - auf niedrigerem Niveau - abschließen werden.

Die Ziele der Gesellschaft bleiben auch für das Geschäftsjahr 2017 unverändert die Sicherung der Liquidität, sorgfältige Akquisition von wirtschaftlichen Aufträgen und konsequente Anpassung der Beschäftigung und des Kostenblocks an die Marktbedingungen.

2. Chancen- und Risikobericht

Wir gehen davon aus, dass auch unser Unternehmen von der dargestellten Allgemeinentwicklung nicht unbeeinflusst bleiben wird und sich Chancen im Zusammenhang mit der Wiederbelebung unserer Märkte ergeben werden, die wir nicht ungenutzt lassen wollen.

Ein Risiko für die prognostizierte Entwicklung im öffentlichen Bau sehen wir jedoch in der stetig wachsenden finanziellen Belastung der Kommunen und in der ab 2019 für die Länder geltenden Schuldenbremse: Die fehlende Zweckbindung der (zusätzlichen) Bundesmittel stellt deren zielgerichteten Einsatz für kommunale Bauinvestitionen in den nächsten Jahren deutlich in Frage.

Die Fachkräftesicherung stellt sich als ein latentes Risiko für die Geschäftsentwicklung der nächsten Jahre dar. Nach den Bemühungen der letzten Jahre ist der Bedarf der Klaus Reimold GmbH an Fachkräften und Auszubildenden aktuell noch gedeckt. An der Aufgabe, die Klaus Reimold GmbH nach außen und innen als einen attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren, wollen wir kontinuierlich weiterarbeiten. In Seminaren und Workshops wollen wir auf allen Ebenen daran arbeiten, die Mitarbeiter in den Bereichen Kommunikation und Mitarbeiterführung zu fördern, um die Zusammenarbeit im Unternehmen noch weiter zu verbessern.

Allerdings sind der Geschäftsleitung die Risiken dieser möglichen Entwicklungen, wie in unseren obigen Ausführungen zu den Unternehmensaussichten dargestellt, bekannt. Sie werden durch geeignete Maßnahmen transparent gemacht.

Für einen Rechtsstreit, an dem wir aktuell noch beteiligt sind, haben wir bereits in den Vorjahren in ausreichendem Umfang bilanzielle Vorsorge getroffen.

Die festgestellten Risiken haben derzeit weder einzeln noch kumuliert bestandsgefährdenden Charakter.

3. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Dem allgemeinen und dem individuellen Ausfallrisiko von Forderungen wird durch angemessene Pauschalwertberichtigungen sowie Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Da unsere Gesellschaft die Vormaterialien und Dienstleistungen in Euro bezieht und ausschließlich in Euro fakturiert, besteht kein Wechselkursrisiko.

Derivative Finanzinstrumente wurden im Berichtsjahr nicht eingesetzt.

 

Gemmingen, 22. Dezember 2017

Die Geschäftsführung

Matthias Reimold

Klaus-Peter Reimold

Bilanz

Aktiva

31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Anlagevermögen 1.136.162,20 1.055.694,80
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 40.251,00 73.732,00
1. EDV-Software 40.251,00 73.732,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 83.500,00 89.500,00
II. technische Anlagen und Maschinen 618.959,00 668.585,00
III. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 393.452,20 223.877,80
B. Umlaufvermögen 0,00 10.364.599,01
I. Vorräte 1.192.729,91 1.517.846,19
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 341.824,94 382.733,80
2. unfertige Leistungen 3.741.597,36 7.874.423,87
3. fertige Erzeugnisse 325.204,05 257.595,70
4. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.215.896,44 6.996.907,18
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.596.756,41 4.703.206,02
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.823.949,82 3.651.710,78
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.772.806,59 1.051.495,24
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.253.816,55 4.143.546,80
C. Rechnungsabgrenzungsposten 15.236,31 14.381,44
D. sonstige Aktiva 0,00  
Bilanzsumme, Summe Aktiva 14.194.701,38 11.434.675,25

Passiva

   
  31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Eigenkapital 9.122.239,79 6.480.527,17
I. gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto/ Kapitalanteile 511.291,88 511.291,88
II. Bilanzgewinn 8.610.947,91 5.969.235,29
B. Rückstellungen 2.853.469,46 3.405.558,00
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 796.281,00 839.709,00
2. Steuerrückstellungen 310.322,00 885.715,77
3. sonstige Rückstellungen 1.746.866,46 1.680.133,23
C. Verbindlichkeiten 2.218.992,13 1.548.590,08
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 620.543,50 735.684,15
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.598.448,63 812.905,93
davon aus Steuern 1.234.101,98 478.781,90
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 338.030,16 2.806,09
Bilanzsumme, Summe Passiva 14.194.701,38 11.434.675,25

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2016 - 31.12.2016
EUR
1.1.2015 - 31.12.2015
EUR
1. Rohergebnis 20.748.529,02 17.358.935,22
2. Personalaufwand 11.075.072,23 9.966.756,69
a) Löhne und Gehälter 8.041.596,58 7.124.038,21
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.033.475,65 2.842.718,48
3. Abschreibungen 439.539,15 168.630,18
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 439.539,15 168.630,18
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.464.423,95 5.360.558,15
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.173,67 8.001,13
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 64.066,33 62.448,14
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.721.601,03 1.808.543,19
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.079.888,41 515.990,35
9. Jahresüberschuss 2.641.712,62 1.292.552,84

Anhang für das Geschäftsjahr 2016

Klaus Reimold GmbH, Gemmingen

A. Angaben zur Gesellschaft

Die Gesellschaft ist unter der Firma Klaus Reimold GmbH ("Gesellschaft") ist unter der Registernummer HRB 101595 beim Amtsgericht Stuttgart eingetragen und hat ihren Sitz in Gemmingen.

Die Gesellschaft wurde am 20. April 1978 gegründet und betreibt Schotter- und Kieswerke. Weiterhin stellt die Gesellschaft Materialien für den Straßenbau sowie andere verwandte Produkte und Baustoffe her und vertreibt diese und handelt mit diesen. Darüber hinaus führt die Klaus Reimold GmbH Straßen- und Wegebauarbeiten aller Art durch.

B. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Klaus Reimold GmbH, Gemmingen, wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) in EUR erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Die Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Im Jahresabschluss zum 31.12.2016 wendet die Gesellschaft erstmals die durch das Bilanz-richtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) geänderten handelsrechtlichen Vorschriften an. Im Zuge der erstmaligen Anwendung des HGB in der Fassung des BilRUG wurde das Gliederungsschema der Gewinn- und Verlustrechnung an die neuen handelsrechtlichen Vorschriften angepasst.

Zu den Angaben im Sinne von § 285 Nr. 9 a und b HGB über die Bezüge von aktiven und früheren Organmitgliedern unserer Gesellschaft wurde von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht, da sich bei dem kleinen Kreis der betreffenden Personen in unserer Gesellschaft ansonsten die Bezüge der einzelnen aktiven und früheren Organmitglieder feststellen ließen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden entsprechend der Generalnorm des § 264 Abs. 2 HGB unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung bewertet.

Mit Ausnahme der erstmalig verpflichtend anzuwendenden geänderten handelsrechtlichen Regelungen in Folge des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) hat die Gesellschaft im Übrigen gegenüber dem Vorjahr die auf die Posten des Jahresabschlusses angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beibehalten. Demzufolge sind Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte insoweit in Kontinuität zum Vorjahr nicht neu ausgeübt worden:

Das immaterielle Anlagevermögen beinhaltet entgeltlich erworbene Software, die linear über drei Jahre abgeschrieben wird. Weiterhin ist ein Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Dieser ist aus dem Erwerb eines Betriebsvermögens im Rahmen eines Asset-Deals abgeleitet. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird linear über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Dies entspricht der durchschnittlichen Restnutzungsdauer, über die die erworbenen Wirtschaftsgüter voraussichtlich genutzt werden können und sich die stillen Reserven entsprechend abnutzen.

Die Sachanlagen enthalten Technische Anlagen und Maschinen sowie Büroausstattung und Hardware, die über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben werden, sowie einen Sammelposten für geringwertige Wirtschaftsgüter gem. § 6 Abs. 2a EStG. Aus Wesentlichkeitsgründen wird diese Vorgehensweise für geringwertige Wirtschaftsgüter auch für den handelsrechtlichen Jahresabschluss übernommen.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Von den noch nicht abgerechneten Leistungen werden erhaltene Anzahlungen abgesetzt. Von den ermittelten Herstellungskosten werden die abgerechneten Teilleistungen (fakturierte Erlöse) - gekürzt um darin enthaltene Gewinnanteile - abgesetzt. Diese baustellenbezogenen Gewinnanteile ermitteln sich aus dem Verhältnis des stichtagsbezogenen Baustellenergebnisses zu den aufgelaufenen Gesamtkosten der jeweiligen Baumaßnahme.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit ihrem Nennwert bewertet. Risiken sind durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Kredit- und Ausfallrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung gebildet worden.

Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt ebenfalls zum Nennwert.

Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern für die sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird nicht ausgeübt. Zur Bewertung der latenten Steuern wird auf die Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung verwiesen.

Zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen wird auf die Ausführungen unter den Angaben zur Bilanz verwiesen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten das voraussichtliche Steuersoll nach Abzug der Vorauszahlungen.

Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Bei Restlaufzeiten von über einem Jahr werden Rückstellungen mit dem fristenkongruenten Zinssatz abgezinst. Effekte aus Zinssatzänderungen und geänderten Laufzeiten werden im Finanzergebnis ausgewiesen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände und aktive Rechnungsabgrenzungsposten sowie sonstigen Verbindlichkeiten und erhaltene Anzahlungen werden zum Nennwert bzw. Erfüllungsbetrag bewertet.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Zu den einzelnen Positionen der Bilanz machen wir folgende Angaben:

1. Sachanlagen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

2. Vorräte

Der Posten beinhaltet Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, noch nicht abgerechnete Leistungen nach Abzug von erhaltenen Anzahlungen und fertige Erzeugnisse.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

2016
TEUR
2015
TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.824 3.652
Sonstige Vermögensgegenstände 2.773 1.051
  8.597 4.703

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind kurzfristige Darlehensforderungen i.H.v. 1.950 TEUR (i.Vj. TEUR 800) enthalten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Im Vorjahr wies von den sonstigen Vermögensgegenständen ein Betrag von TEUR 4 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr auf.

4. Rechnungsabgrenzungsposten

Durch diesen Posten werden im Wesentlichen Kfz-Steuern abgegrenzt.

5. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert zum Vorjahr DM 1.000.000,00 (entsprechend EUR 511.291,88).

Zum 31.12.2016 sind unverändert Gesellschafter:

Geschäftsanteile
DM EUR
Matthias Reimold, Gemmingen 500.000,00 255.645,94
Klaus-Peter Reimold, Gemmingen 500.000,00 255.645,94
  1.000.000,00 511.291,88

Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag aus den Vorjahren in Höhe von TEUR 5.969.

6. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Als versicherungsmathematisches Berechnungsverfahren wurde die Barwertmethode angewandt. Folgende Annahmen wurden der Berechnung zugrunde gelegt:

31.12.2016
Zinssatz (gemäß Vereinfachungsregel § 253 Abs. 2 S. 2 HGB) 4,01 %
Erwartete Lohn- und Gehaltsteigerungen 0,00 %
Erwartete Rentensteigerungen 0,00 %
Zugrunde gelegte Sterbetafeln Heubeck 2005 G

Die Pensionsrückstellung wurde nach der Neuregelung des §253 Abs.2 und 6 HGB n.F. mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Geschäftsjahre anstatt der im Vorjahr verwendeten 7 Geschäftsjahre ermittelt. Der Unterschiedsbetrag zwischen der Verwendung des 10- und des 7-Jahres-Durchschnittssatzes beträgt EUR 39.768 und ist ausschüttungsgesperrt. Erfolgsauswirkungen aus Zinssatzänderungen werden im Finanzergebnis ausgewiesen.

7. Sonstige Rückstellungen

In den Sonstigen Rückstellungen sind als wesentliche Posten solche für Personalkosten, unterlassene Instandhaltungen und Gewährleistungen sowie für Beratungskosten enthalten.

8. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt auf:

Gesamtbetrag 31.12.2016
TEUR
davon Restlaufzeit bis zu einem Jahr
TEUR
davon Restlaufzeit von ein bis fünf Jahren
TEUR
davon Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren
TEUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 621 621 0 0
(im Vorjahr) (736) (736) (0) (0)
2. Sonstige Verbindlichkeiten 1.598 1.598 0 0
(im Vorjahr) (813) (813) (0) (0)

Darüber hinaus sind für die Verbindlichkeiten branchenübliche bzw. kraft Gesetzes bestehende Sicherheiten gewährt worden.

9. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Für Grundstücke und die Ausbeutungsrechte an diesen Grundstücken, die in der operativen Geschäftstätigkeit zum Gesteins- und Kiesabbau genutzt werden, wurden in Vorjahren Pachtverträge abgeschlossen. Der Abschluss dieser Geschäfte erfolgte im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Eine Aktivierung der zu Grunde liegenden Vermögensgegenstände erfolgte nicht. Die Kündigungsfrist der Pachtverträge beträgt jeweils 2 Jahre. Im Geschäftsjahr 2016 betrug der Liquiditätsabfluss aus diesen Verträgen TEUR 2.400. Die zukünftige Liquiditätsbelastung der Pachtverpflichtung ergibt sich aus der Aufstellung der sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

10. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der Sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt zum 31. Dezember 2016 TEUR 4.800. Diese sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren aus den Miet- und Pachtverträgen mit dem Besitzunternehmen Reimold GmbH & Co. KG, Gemmingen, unter Zugrundelegung der zweijährigen Kündigungsfrist.

11. Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 i.V.m. § 258 Abs. 7 HGB bestehen zum Stichtag nicht.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Vergleichbarkeit mit den Vorjahresbeträgen

Die Umsatzerlöse wurden im Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2016 erstmals unter Zugrundelegung der durch das BilRUG geänderten Umsatzerlösdefinition ausgewiesen. Hieraus ergaben sich keine wesentlichen Umgliederungen von Aufwendungen und Erträgen.

Das in der Gewinn- und Verlustrechnung des Vorjahres ausgewiesene "Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit" i.H.v. TEUR 1.808 entfällt, so dass zusammengefasst mit den "Steuern vom Einkommen und Ertrag" i.H.v. TEUR 516 des Vorjahres lediglich der Jahresüberschuss ausgewiesen wird.

Die Umsatzerlöse betreffen i.W. die Erlöse aus dem Straßen- und Tiefbau. Die Umsatzerlöse werden ausschließlich im Inland erzielt.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind mit TEUR 8 (i.Vj. TEUR 126) Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind enthalten; die periodenfremden Erträge betreffen die Auflösung von sonstigen Rückstellungen. Darüber hinaus enthalten die sonstigen betrieblichen Erträge insbesondere Erträge aus Versicherungserstattungen (TEUR 60; i.Vj. TEUR 25) und aus Arbeitnehmer-Sachbezügen (TEUR 93; i.Vj. TEUR 78).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind überwiegend Verwaltungskosten, Kosten für Treib- und Schmierstoffe sowie Energiekosten enthalten. Die Gesamtaufwendungen enthalten dabei keine nennenswerten Posten mit aperiodischem Charakter.

Im Geschäftsjahr 2016 werden Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 1.080 (i.Vj. TEUR 516) ausgewiesen. Diese betreffen die für das Geschäftsjahr 2016 angefallene Körperschaftsteuer und den Solidaritätszuschlag sowie die Gewerbesteuer. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen vollständig auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Bei der Bewertung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 28,69 % zugrunde gelegt (i.V. 28,64 %). Aktive latente Steuern ergeben sich aus Differenzen zwischen dem handelsrechtlichen und dem steuerrechtlichen Bilanzansatz der Pensionsrückstellungen. Der sich hieraus insgesamt ergebende Überhang aktiver latenter Steuern wurde in Ausübung des Ansatzwahlrechts des § 274 HGB nicht angesetzt.

E. Sonstige Angaben

Die Zahl der von uns beschäftigten Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) betrug im Jahresdurchschnitt:

2016 2015
Angestellte 30 28
Gewerbliche Arbeitnehmer 153 143
  183 171

Zusätzlich beschäftigten wir im Durchschnitt sieben (i. Vj. fünf) Auszubildende.

Im Berichtsjahr waren zu Geschäftsführern bestellt die Herren

Matthias Reimold, Dipl.-Bauing. Dipl.-Wirtschaftsing. (FH), Gemmingen,

(technischer Geschäftsführer)

Klaus-Peter Reimold, Dipl.-Wirtschaftsing., Gemmingen,

(kaufmännischer Geschäftsführer)

Beide Geschäftsführer üben ihre Tätigkeit hauptberuflich aus.

Hinsichtlich der Angaben gem. § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchstabe a und b HGB wird von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis 2016 in Höhe von TEUR 2.642 auf neue Rechnung vorzutragen.

F. Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, die in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind.

 

Gemmingen, den 22. Dezember 2017

Die Geschäftsführung

Matthias Reimold

Klaus-Peter Reimold

Anlagespiegel

1.1.2016 - 31.12.2016
EUR
31.12.2016
EUR
1.1.2016
EUR
31.12.2015
EUR
Summe Anlagevermögen, Stand Buchwerte zum Ende der Periode 1.136.162,20     1.055.694,80
Summe Anlagevermögen, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode   1.834.172,83 1.316.744,35  
Summe, Zugänge (brutto) 529.328,48      
Summe, Abgänge (brutto) 11.900,00      
Summe, Umbuchungen 0,00      
Summe Anlagevermögen, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode 1.834.172,83      
Summe Anlagevermögen, Abschreibungen (kumuliert) zum Anfang der Periode   698.010,63 261.049,55  
Zugänge (brutto) 439.539,15      
Abgänge (brutto) 2.578,07      
Summe Anlagevermögen, Abschreibungen (kumuliert) zum Ende der Periode 698.010,63      
Anlagespiegel, Immaterielle Vermögensgegenstände, Stand Buchwerte zum Ende der Periode 123.751,00     163.232,00
Anlagespiegel, Immaterielle Vermögensgegenstände, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode   203.428,49 201.713,74  
Zugänge (brutto) 1.714,75      
Abgänge (brutto) 0,00      
Umbuchungen 0,00      
Anlagespiegel, Immaterielle Vermögensgegenstände, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode 203.428,49      
Immaterielle Vermögensgegenstände, Abschreibungen (kumuliert) zum Anfang der Periode   79.677,49 38.481,74  
Zugänge (brutto) 41.195,75      
Abgänge (brutto) 0,00      
Immaterielle Vermögensgegenstände, Abschreibungen (kumuliert) zum Ende der Periode 79.677,49      
Anlagespiegel, Immaterielle Vermögensgegenstände, Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten, Stand Buchwerte zum Ende der Periode 123.751,00     163.232,00
Anlagespiegel, Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode   203.428,49 201.713,74  
Zugänge (brutto) 1.714,75      
Abgänge (brutto) 0,00      
Umbuchungen (brutto) 0,00      
Anlagespiegel, Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode 203.428,49      
Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten, Abschreibungen (kumuliert) zum Anfang der Periode   79.677,49 38.481,74  
Zugänge (brutto) 41.195,75      
Abgänge (brutto) 0,00      
Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten, Abschreibungen (kumuliert) zum Ende der Periode 79.677,49      
Anlagespiegel, Summe Sachanlagen, Stand Buchwerte zum Ende der Periode 1.012.411,20     892.462,80
Anlagespiegel, Summe Sachanlagen, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode   1.630.744,34 1.115.030,61  
Zugänge (brutto) 527.613,73      
Abgänge (brutto) 11.900,00      
Umbuchungen (brutto) 0,00      
Anlagespiegel, Summe Sachanlagen, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode 1.630.744,34      
Summe Sachanlagen, Abschreibungen (kumuliert) zum Anfang der Periode   618.333,14 222.567,81  
Zugänge (brutto) 398.343,40      
Abgänge (brutto) 2.578,07      
Summe Sachanlagen, Abschreibungen (kumuliert) zum Ende der Periode 618.333,14      
Zugänge (brutto) 0,00      
Abgänge (brutto) 0,00      
Umbuchungen (brutto) 0,00      
Zugänge (brutto) 0,00      
Abgänge (brutto) 0,00      
Anlagespiegel, Sachanlagen, technische Anlagen und Maschinen, Stand Buchwerte zum Ende der Periode 618.959,00     668.585,00
Anlagespiegel, technische Anlagen und Maschinen, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode   938.690,46 724.424,88  
Zugänge (brutto) 226.165,58      
Abgänge (brutto) 11.900,00      
Umbuchungen (brutto) 0,00      
Anlagespiegel, technische Anlagen und Maschinen, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode 938.690,46      
technische Anlagen und Maschinen, Abschreibungen (kumuliert) zum Anfang der Periode   319.731,46 55.839,88  
Zugänge (brutto) 266.469,65      
Abgänge (brutto) 2.578,07      
technische Anlagen und Maschinen, Abschreibungen (kumuliert) zum Ende der Periode 319.731,46      
Anlagespiegel, Sachanlagen, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, Stand Buchwerte zum Ende der Periode 393.452,20     223.877,80
Anlagespiegel, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode   692.053,88 390.605,73  
Zugänge (brutto) 301.448,15      
Abgänge (brutto) 0,00      
Umbuchungen (brutto) 0,00      
Anlagespiegel, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, Stand Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode 692.053,88      
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, Abschreibungen (kumuliert) zum Anfang der Periode   298.601,68 166.727,93  
Zugänge (brutto) 131.873,75      
Abgänge (brutto) 0,00      
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, Abschreibungen (kumuliert) zum Ende der Periode 298.601,68      
Zugänge (brutto) 0,00      
Abgänge (brutto) 0,00      
Umbuchungen (brutto) 0,00      
Zugänge (brutto) 0,00      
Abgänge (brutto) 0,00      
Zugänge (brutto) 0,00      
Abgänge (brutto) 0,00      
Umbuchungen (brutto) 0,00      
Zugänge (brutto) 0,00      
Abgänge (brutto) 0,00      
Zugänge (brutto) 0,00      
Abgänge (brutto) 0,00      
Umbuchungen (brutto) 0,00      
Zugänge (brutto) 0,00      
Abgänge (brutto) 0,00      
Zugänge (brutto) 0,00      
Abgänge (brutto) 0,00      
Umbuchungen (brutto) 0,00      
Zugänge (brutto) 0,00      
Abgänge (brutto) 0,00      
Zugänge (brutto) 0,00      
Abgänge (brutto) 0,00      
Umbuchungen (brutto) 0,00      
Zugänge (brutto) 0,00      
Abgänge (brutto) 0,00      

Berichtsprüfung

Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Klaus Reimold GmbH, Gemmingen , für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Klaus Reimold GmbH, Gemmingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Düsseldorf, den 2. Februar 2018

Warth & Klein Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Schmid, Wirtschaftsprüfer

Finke, Wirtschaftsprüferin

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