Tempomedia Filmproduktion GmbH
Falkstraße 37A, 60487 Frankfurt am Main, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Maria Dolores Escribano Perez seit 21.10.2021 | Prokura |
Alexander Schildt seit 9.11.2004 | Prokura |
Ralf Horst Schipper seit 6.10.2004 | Prokura |
Sylke Müller seit 6.10.2004 | Prokura |
Vera Maria Portz-Schildt seit 6.10.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.33% | |
| 33.33% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Tempomedia Filmproduktion GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT für 2023der Tempomedia Filmproduktion GmbHA. Grundlagen des Unternehmens Die Tempomedia Filmproduktion GmbH (Tempomedia GmbH) produziert Werbefilme im Premiumsegment der Branche. Auftraggeber sind Werbeagenturen und Konzerne. Die Gesellschaft bedient sich hierbei diverser Dienstleister aus dem In- und Ausland. Es bestehen drei Niederlassungen: Frankfurt am Main (Hauptsitz), Hamburg (Zweigniederlassung) und Berlin (Zweigniederlassung). B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenwirtschaftliche Rahmenbedingungen Nach Einschätzungen des statistischen Bundesamtes dürfte das BIP weltweit ca. 3,1 % Wachstum in 2023 aufweisen. Das preisbereinigte BIP war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % geringer als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Jedoch auch die geopolitischen Unsicherheiten, wie z.B. Ukraine-Russland-Krieg, Entwicklung der Inflation weltweit und die Geldpolitik werden Europa und Deutschland künftig beeinflussen. Die deutsche Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 4,19 Billionen Euro, nominal ist das BIP gestiegen. Dies liegt allerdings in der Inflation begründet, preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3 %. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus, im Jahr 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession. Die Werbewirtschaft ist in 2023 um 1,5 % gewachsen. Die medienbasierten Investitionen in Werbung stiegen um 2,2 % auf 36,98 Milliarden Euro. Nach dem Rückgang der Netto-Werbeeinnahmen der Medien im Vorjahr konnten deren Nettoerlöse nun um 0,7 % zulegen. Der Trend zur Digitalwerbung setzt sich fort. Internetwerbung verzeichnet eine Steigerung um 3,7 Prozentpunkte von 46 % auf nahezu 50 % (49,7 %). Print fällt auf 28,2 % zurück (2022: 29,4 %), Fernsehen/Bewegtbild auf 19,6 % (2022: 20,7 %). 2. Geschäftsverlauf Vor dem Hintergrund der positiven Entwicklung der Werbebranche verlief auch das Geschäft im Jahr 2023 für die Tempomedia Filmproduktion GmbH bezogen auf die über dem Niveau des Vorjahres liegende Gesamtleistung positiv. Das Rohergebnis ist gestiegen (T€ 6.775, 2022: T€ 5.090). Im Vorjahr war das Rohergebnis durch erhöhte Beschaffungskosten (Material und Logistik) beeinträchtigt, verbessertes Kostencontrolling in 2023 zeigte Erfolg. Die Anzahl der durchschnittlich Beschäftigten insbesondere im Zusammenhang mit den im Rahmen der Filmproduktionen unständig Beschäftigten ist gefallen; der Personalaufwand hat sich vor dem Hintergrund der Gehaltsentwicklung um T€ 465 auf T€ 4.065 erhöht. Die Tempomedia GmbH finanziert die Produktion von Werbefilmen bzw. der damit verbundenen Tätigkeiten der Unternehmen ihrer mittelbaren und unmittelbaren Mehrheitsbeteiligungen in den Vereinigten Staaten von Amerika weiterhin mit Darlehen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (2023: T€ 1.189, 2022: T€ 1.163) sind gestiegen. Dies betrifft unter anderem die um T€ 16 gestiegenen Aufwendungen für Versicherungen, Beiträge und Abgaben, die um T€ 6 gestiegenen Reparaturen und Instandhaltungen, die um T€ 122 gestiegenen Aufwendungen für Fremdleistungen sowie die um T€ 30 gestiegenen Aufwendungen aus Währungsumrechnung. Dagegen sind die Fahrzeugkosten um T€ 54, die Werbe- und Reisekosten um T€ 51 sowie die Aufwendungen für Rechts- und Beratungskosten sind um T€ 10 gesunken. 3. Lage der Gesellschaft Im Geschäftsjahr 2023 ist die Bilanzsumme von T€ 11.314 auf T€ 12.547 gestiegen. Das Anlagevermögen beträgt T€ 504 und ist um T€ 12 gestiegen (Anteil an der Bilanzsumme: 2023: 4,0 %, 2022: 4,3 %). Das Umlaufvermögen - geprägt insbesondere durch unfertige Erzeugnisse in 2023 T€ 2.516 (2022 T€ 5.666) und Leistungsforderungen mit T€ 2.362 (2022: T€ 957) und die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betragen T€ 12.043 (96,0 % der Bilanzsumme, Vorjahr 95,7 % der Bilanzsumme). Die Eigenkapitalquote (Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme) beträgt 21,1 % (Vorjahr 16,2 %). Das Eigenkapital deckt das Anlagevermögen zu 524,5 % ab. Der Jahreserfolg beträgt T€ 804. Die Verbindlichkeiten und Rückstellungen betragen T€ 8.064 (64,3 % der Bilanzsumme, Vorjahr 71,3 %). Die finanzielle Lage ist durch einen betriebsbedingten Cash Flow von T€ 1.184 (2022: T€ 85) und flüssige Mittel (2023: T€ 3.836, 2022: T€ 1.616) insbesondere aus erhaltenen Anzahlungen für unfertige Filmproduktionen und damit angemessener Liquidität gekennzeichnet. Der betriebsbedingte Cash Flow ist die Gesamtleistung T€ 25.976 abzüglich Materialaufwand T€ 19.380, Personalaufwand T€ 4.065, sonstige betriebliche Aufwendungen T€ 1.134 (ohne Spenden und Kursdifferenzen) und sonstige Steuern T€ 230 zzgl. verrechneter Sachbezüge T€ 17. Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2023 durchschnittlich insgesamt 36 Personen, damit zwei Personen weniger als im Vorjahr. Die Gesamtleistung je € 1 Personalkosten ist von 2022: € 7,05 auf 2023: € 6,39 gesunken. Die Ertragslage ist ergebnisbedingt durch eine gestiegene Umsatzrentabilität (verstanden als Verhältnis von Jahresüberschuss zur Gesamtleistung) gekennzeichnet (2023: 3,10 %, 2022: 0,05 %). Insgesamt kann die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als stabil angesehen werden. C. Prognosebericht Die zukünftige Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist weiterhin von konjunkturellen Nachfrageschwankungen, des Ukraine-Krieges und der Inflation beeinflusst. Gesamtleistung und Ergebnis entsprachen im Jahr 2023 unter anderem wegen der guten Auftragslage und unserem Kostencontrolling unseren Erwartungen. Im ersten Quartal 2024 ist die Entwicklung der Gesamtleistung oberhalb des Niveaus des Vorjahresvergleichszeitraums. Unter Berücksichtigung des Auftragseingangs, der Pitchanfragen und der zu erwarteten Entwicklung im Geschäftsjahr 2024, der Entwicklung von unseren Kunden zur Verfügung stehenden Werbebudgets sowie unter der Annahme, dass sich die Verhältnisse von Ertrags- und Aufwandskomponenten ähnlich wie im Geschäftsjahr 2023 entwickeln werden, prognostizieren wir eine Gesamtleistung in etwa auf dem Niveau von 2023 und erwarten unter Berücksichtigung von starkem Wettbewerb ein Ergebnis für das Jahr 2024, dass sich auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 befindet. Auf Grund der Auswirkungen sich eintrübender Konjunkturaussichten und der Inflation sehen wir jedoch auch die Möglichkeit, dass die Gesamtleistung sich um 5% bis 10% vermindern könnte mit entsprechender Auswirkung auf das Ergebnis. Dies werden wir durch die Kostenoptimierung und Einsparungen versuchen aufzufangen. Für das Jahr 2025 ist - auch unter Berücksichtigung des Ukraine-Russland-Krieges, der Inflation und einer sich verändernden weltwirtschaftlichen Lage danach mit ggf. auch Auswirkungen auf unsere Branche - eine Prognose derzeit noch nicht qualifiziert möglich; sollten die ergebnisrelevanten Rahmenbedingungen konstant bleiben, erwarten wir Umsatz und Ergebnis wie für 2023. Die geplanten Investitionen für Betriebsausstattungen werden für das Jahr 2024 ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres liegen. D. Risiken- und Chancenbericht Im Rahmen unserer wiederkehrenden Besprechungen der Geschäftsführung mit Producern sowie mit Mitgliedern von internen Organisationseinheiten (insbesondere Einkauf/Vertrieb und Rechnungswesen) sowie mit den Gesellschaftern werden auch die die Gesellschaft betreffenden Chancen und Risiken identifiziert, soweit möglich quantitativ und qualitativ hinsichtlich ihrer Auswirkungen analysiert und soweit möglich bewertet sowie erforderliche Maßnahmen getroffen, um Risiken frühzeitig entgegenzuwirken und Chancen angemessen zu nutzen. Grundsätzlich unterscheidet die Gesellschaft bezüglich der Risikofelder zwischen Marktrisiken (z. B. eine Vielzahl von Mitbewerbern und einem bestehenden Preis- und Zeitdruck), Qualitätsrisiken (z. B. durch die steigenden Anforderungen der Abnehmer an die Filme) sowie Forderungsausfallrisiken und andere Risiken (z. B. Devisenkursschwankungen und geopolitische Risiken). Im Folgenden gehen wir auf nennenswerte Risiken und Chancen ein: Risiken: - Unkalkulierbare Zahlungsausfälle unserer Premiumkunden, die durch Ausfallversicherungen abgesichert werden müssen. Dies bedeutet erhöhte Finanzierungskosten. ð möglich - Steigende Preisentwicklung im Einkaufsbereich durch inflationsbedingte Steigerungen und erhöhter Druck auf Absatzpreise (Preisänderungsrisiken), denen begegnen wir durch erhöhte Produktivität, Einsatz unseres bestehenden Personals und weniger Beschäftigung von freien Mitarbeitern ð sehr wahrscheinlich - Währungskursbedingte Risiken. Hierzu haben wir Devisen in Bargeld bzw. Bankguthaben. ð sehr wahrscheinlich - Der Verdrängungswettbewerb wird sich verstärken und die Auftragsvergabe konzentrierter erfolgen. Wir begegnen diesem Trend damit, dass wir in großen und namenhaften Auftragspools gelistet sind ð sehr wahrscheinlich - Mit den Ausleihungen verbundenen Ausfallrisiken, dem wir bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit bilanzieller Vorsorge begegnen würden ð möglich - Grundsätzlich steigendes Preisniveau insbesondere steigende Energiepreise durch den Ukraine-Russland-Krieg und die deutsche Energiepolitik ð sehr wahrscheinlich Chancen: - Durch Kosteneinsparungen und effizientes Arbeiten im Produktionsbereich, insbesondere durch Zusammenlegen von Produktionen, wird dies unsere Stellung mit diesen Arbeitsmerkmalen im Markt festigen und erweitern ð wahrscheinlich - Durch unsere Unabhängigkeit von Banken, aber auch der Nutzung des Instruments des Forderungsfactorings, können wir weiterhin frei und finanziell gesichert liquide agieren ð sehr wahrscheinlich - Ausweitung unserer nationalen und internationalen Tätigkeit durch Beteiligung und unsere verschiedenen Standorte ð sehr wahrscheinlich
Frankfurt am Main, den 28. März 2024 Vera Portz-Schildt, Geschäftsführerin BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
3. AnhangI. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert; geleistete Anzahlungen wurden mit dem Nennwert angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wird aus den steuerlichen Abschreibungstabellen abgeleitet und liegt zwischen 3 und 33 Jahren. Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungskosten (netto) € 800,00 nicht übersteigen, werden sofort abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungkosten angesetzt und betreffen die Anteile an der Tempomedia USA LLC, Florida (USA). Darlehen an die US-Tochtergesellschaft und eine US-Enkelgesellschaft werden wegen längerfristiger Überlassungen in den Ausleihungen an verbundene Unternehmen gezeigt (T€ 277, Vorjahr T€ 275). Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt bzw. soweit erforderlich zum niedrigeren beizulegenden Wert (nach der retrograden Methode). In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbaren zurechenbaren Kosten auch notwendige Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Forderungen werden grundsätzlich zum Nennwert und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Unter den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden auch Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen; als verbundene Unternehmen werden Unternehmen gesehen, an denen die Gesellschaft mittelbar oder unmittelbar die Mehrheit der Anteile hält. Bankguthaben und andere flüssige Mittel sowie Rechnungsabgrenzungsposten, Eigenkapital und erhaltene Anzahlungen werden zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Abzinsung der Rückstellungen auf Aufbewahrungspflichten erfolgte mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Geschäftsjahre und unter Berücksichtigung der Restlaufzeit. Die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden soweit gesetzlich zugelassen und Änderungen nicht im Anhang gesondert dargestellt, beibehalten. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die mit dem Devisenkassamittelkurs in EUR stichtagsbezogen umgerechnet wurden. III. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§42 Abs. 3 GmbHG) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen in den sonstigen Vermögensgegesnständen ausgewiesene Forderungen und in den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesene Verbindlichkeiten:
Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Ansprüche aus Steuern enthalten (T€ 1.503, Vorjahr T€ 1.492) Angaben zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten im Geschäftsjahr enthalten insbesondere (aktive) Abgrenzungen für die Ausgaben für die zeitraumbezogene Nutzung von Buyouts bzw. (passive) Einnahmen durch die zeitraumbezogene Gewährung der Nutzung von Buyouts im Zusammenhang mit Filmrechten. Angaben zu Verbindlchkeiten Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 524 (Vorjahr T€ 194) sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der sonstigen betrieblichen Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind unter anderem Erträge aus Erstattungen aus dem Aufwendungsausgleichsgesetz (T€ 13, Vorjahr T€ 26), Erträge aus der Währungsumrechnung (T€ 26, Vorjahr T€ 30) und Erträge aus Versicherungsentschädigungen (T€ 121, Vorjahr T€ 14) enthalten. V. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) beträgt 36 , Vorjahr 38 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Von § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Von der Erleichterung nach § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB wird Gebrauch gemacht. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Die Angaben zum Jahresergebnis und Eigenkapital der Tempomedia USA LLC betreffen das Jahr 2022, weil die entsprechenden Angaben 2023 noch nicht vorlagen. Die Anteile am Kapital der Hey Baby Film LLC werden von der Tempomedia USA LLC gehalten und der Tempomedia Filmproduktion GmbH für Zwecke der Anteilsbesitzangaben i. S. d. § 285 Nr. 11 HGB zugerechnet. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 804.341,31 EUR. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags in Höhe von EUR 1.811.158,79 ergibt sich ein Betrag von 2.615.500,10 EUR, der zu verwenden ist. In die Rücklagen werden 0,00 EUR eingestellt. Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 0,00 EUR vorgesehen. Auf neue Rechnung werden 2.615.500,10 EUR vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Frankfurt am Main, den 28. März 2024 gez. Vera Portz-Schildt 4. Lageberichtsonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.03.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer nachfolgende wiedergegebene Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers erging zum vollständigen Jahresabschluss und betrifft nicht die Fassung des offengelegten Jahresabschlusses, weil Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen wurden. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Tempomedia Filmproduktion GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Tempomedia Filmproduktion GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Tempomedia Filmproduktion GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Hirschhorn am Neckar, 21. November 2024 Michael Fleischer, Wirtschaftsprüfer |
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