Domino Laser GmbHLiquidiert

22547 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 62932
Vorher
Sator Laser GmbH
Eingetragen
29.11.1996
Branche
Großhandel mit WerkzeugmaschinenGroßhandel mit industriellen Textil-, Näh- und StrickmaschinenHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Gegenstand
1.) Herstellung, Handel, Vertrieb und Verleih von Anlagen und Maschinen, insbesondere solche für industrielle Nutzung, sowie deren Komponenten und Teile. 2.) Herstellung, Handel, Vertrieb und Verleih von optischen Geräten und Komponenten insbesondere Laserstrahlquellen, Laseranlagen und Lasermaschinen und deren Komponenten und Teile. 3.) Herstellung, Handel, Vertrieb und Verleih von Rechneranlagen und Netzwerken, insbesondere als PC-Kompatible bezeichnete Rechner, sowie solche für Steuerungsaufgaben, sowie deren jeweiligen Komponenten und Teile. 4.) Ankauf von Anteilen und Beteiligungen an Unternehmen sowie der Ankauf von Unternehmen. Aufbau und Haltung von Zweigniederlassungen und Vertretungen sowie die Gründung von Tochtergesellschaften.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Anja Christina Wurow
seit 18.5.2022
Prokura
Jessica Büttner
seit 18.5.2022
Prokura
Geschäftsführer
Sven Schönteich
seit 4.6.2003
Prokura

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Domino Laser GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2020 bis zum 31.03.2021

Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. November 2020 bis 31. März 2021

1. Allgemeines

Domino Laser agiert als Entwicklungs-, Produktions- und Dienstleistungsstandort für die Domino Gruppe. Die Produkte von Domino Laser werden ausschließlich über Domino UK weltweit an konzerneigene Niederlassungen sowie unabhängige Distributoren verkauft.

Nach Einschätzung des Handelsblattes im Juli 2021 begibt sich die Industrie in Deutschland wieder auf Erfolgskurs:

"Die Bundesregierung blickt trotz der Lieferengpässe in der Industrie optimistisch auf die Konjunktur. Die wirtschaftliche Erholung sei zum Ende des zweiten Quartals "in vollem Gange" gewesen, heißt es im Monatsbericht des Wirtschaftsministeriums, der am Mittwoch veröffentlicht wurde. Insgesamt sei die Wirtschaft auf Erholungskurs. In der bisher "sehr robusten Industrie" könne es allerdings in einzelnen Branchen zu einer schwächeren Entwicklung kommen, die auch über die kommenden Monate anhalten dürfte. (...)

Die deutsche Wirtschaft war Anfang des Jahres im Lockdown um 1,8 Prozent geschrumpft. Im zu Ende gegangenen zweiten Quartal dürfte sich die Konjunktur dank Öffnungen und Lockerung aber bereits merklich erholt haben. Für den laufenden Sommer rechnen Ökonomen ebenfalls mit spürbarem Wachstum - trotz der Lieferengpässe."

(Quelle: Handelsblatt - "Wachstum Bundesregierung sieht Konjunkturerholung in Deutschland in vollem Gang - Industrie der Eurozone schwächelt" vom 14.07.2021)

Auch in China zeichnet sich eine Konjunkturerholung ab. Hierzu berichtet das Handelsblatt im Juli 2021: "In China gilt die Corona-Pandemie schon lange als überwunden, die Wirtschaft boomt. Im zweiten Quartal verzeichnet die Volkswirtschaft ein robustes Wachstum"

(Quelle: Handelsblatt - "Trotz leichter Einbußen auf 7,9 Prozent Wachstum: Chinas Wirtschaft eilt der Welt davon" vom 15.07.2021)

Gleichzeitig gibt es für Industrieunternehmen Herausforderungen auf dem Beschaffungsmarkt, von denen das Handelsblatt wie folgt berichtet:

"Die seit längerem bekannte Materialknappheit etwa bei Halbleitervorprodukten zeige sich nun in entsprechenden Produktionsrückgängen - vor allem in der Automobilindustrie. Der Ausblick für die Industriekonjunktur bleibe insgesamt aber positiv."

(Quelle: Handelsblatt - "Wachstum Bundesregierung sieht Konjunkturerholung in Deutschland in vollem Gang - Industrie der Eurozone schwächelt" vom 14.07.2021)

Die weltweite Pandemie und deren Auswirkung auf die Wirtschaft scheint aktuell noch nicht überwunden zu sein und kann die Unternehmen vor weitere Herausforderungen stellen.

Insgesamt ist die Branche zwar allgemein bestimmt von gesteigertem Interesse an Lasertechnologien, aber auch von einer zunehmenden Wettbewerbssituation. Nach einem pandemiebedingt schwächeren Auftragseingang im Kalenderjahr 2020 hat sich die Situation nun wieder verbessert und liegt im Rahmen der Erwartungen.

Die weiteren Aussichten hängen davon ab, wie schnell sich die Weltwirtschaft von der Pandemie vollständig erholt.

2. Geschäftsverlauf und Ertragslage

Beim Geschäftsjahr 2020/21 handelt es sich um ein Rumpfgeschäftsjahr von 5 Monaten, das am 31. März 2021 endete. Mit dieser Maßnahme wurden die Finanzperioden konzernweit vereinheitlicht. Die Vorjahreszahlen beziehen sich jeweils auf den Zeitraum 1. November 2019 bis 31. Oktober 2020 und sind damit nur eingeschränkt vergleichbar.

Gegenüber der pandemiebedingt schwächeren Nachfrage im Vergleichszeitraum des Vorjahres (Nov. 19 bis März 20) sind die Umsatzerlöse im Rumpfgeschäftsjahr 2020/21 um 16% gestiegen. Die Umsatzentwicklung im Schnitt der Monate des Rumpfgeschäftsjahres 2020/21 gegenüber dem Geschäftsjahr 2019/20 zeigt ein Plus von 14%. Dieser Wert liegt damit oberhalb des im Vorjahr prognostizierten gleichbleibendem Umsatzniveaus.

Der Umsatz des Rumpfgeschäftsjahres betrug T€ 18.283 (Vorjahr 12 Monate: T€ 38.582). Das Ergebnis vor Gewinnabführung belief sich auf T€ 2.555 (Vorjahr 12 Monate: T€ 4.033). Die Umsatzrendite betrug 14 % (Vorjahr: 10,5 %) und lag damit deutlich oberhalb der im Vorjahr getroffenen Prognose einer Entwicklung auf gleichbleibendem Niveau.

Bei einem Materialaufwand von € 11.817 im Rumpfgeschäftsjahr (Vorjahr 12 Monate: T€ 24.471) lag die Materialaufwandsquote (Materialaufwand in Bezug auf das Umsatzvolumen) auf Vorjahresniveau. Die Rohgewinnmarge (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand bereinigt um Bestandsveränderungen in Relation zu den Umsatzerlösen) lag mit 37,1 % auf Vorjahresniveau aus (Vorjahr: 37,1 %).

Bei nur leicht gestiegener Kopfzahl betrug der Personalaufwand im Rumpfgeschäftsjahr T€ 3.129 (Vorjahr 12 Monate: T€ 7.239), wobei sich der durchschnittliche Personalaufwand pro Monat um 3,7% steigerte.

Die durchschnittlichen sonstigen betrieblichen Aufwendungen pro Monat haben sich im Rumpfgeschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr um 4,1% verringert, wobei der Gesamtaufwand in diesem Bereich T€ 1.142 (Vorjahr 12 Monate: T€ 2.857) betrug. Grund hierfür ist ein geringer Materialverbrauch für interne Projekte.

Das EBIT beträgt T€ 2.615 (Vorjahr: T€ 4.172). Das durchschnittliche EBIT pro Monat war im Rumpfgeschäftsjahr um 50,3% höher als im Vorjahr. Somit ist die Prognose hinsichtlich des operativen Ergebnisses vor Gewinnabführung auf ähnlichem Niveau wie im Geschäftsjahr 2019/20 deutlich übertroffen worden. Der Anstieg ist insbesondere durch das höhere Umsatzvolumen begründet.

Das Ergebnis nach Steuern ist im Monatsschnitt um 52 % gestiegen und beträgt T€ 2.555 (Vorjahr: T€ 4.033) im Rumpfgeschäftsjahr 2020/21.

3. Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt ausschließlich über den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie Lieferantenverbindlichkeiten.

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die gute Finanzlage des Unternehmens nur wenig verändert.

Zum Stichtag verfügte das Unternehmen über liquide Mittel in Höhe von T€ 399 (Vorjahr: T€ 235).

Das Sachanlagevermögen ist von T€ 636 auf T€ 665 gestiegen.

Die Vorräte sind insgesamt um T€ 3 auf T€ 3.108 gesunken und haben sich damit in Summe kaum verändert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind jedoch um T€ 249 auf T€ 1.793 gesunken, während die Fertigware um T€ 283 auf T€ 751 gestiegen ist. Die unfertigen Erzeugnisse liegen mit T€ 141 um T€ 35 unter dem Vorjahresniveau. Die Vorräte enthalten außerdem geleistete Anzahlungen von 423 T€ (Vorjahr: T€ 425).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen auf der Aktivseite bestanden zum Stichtag in Höhe von T€ 8.464 (Vorjahr: T€ 7.649) aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind zahlungslaufbedingt gegenüber dem Vorjahr von T€ 2.150 auf T€ 3.181 gestiegen.

Aufgrund der bestehenden Verpflichtung zur Ergebnisabführung an die Gesellschafterin, die Domino Holding Deutschland GmbH, Gottmadingen, bleibt das Eigenkapital mit T€ 5.030 konstant. Die Eigenkapitalquote betrug bei einer um T€ 707 unter dem Vorjahresniveau liegenden Bilanzsumme zum Stichtag 39,7 % (Vorjahr: 37,6 %).

Der an die Domino Holding Deutschland GmbH, Gottmadingen, abzuführende Gewinn beträgt T€ 2.555 (Vorjahr: T€ 4.033) und ist unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bilanziert worden. Weiterhin werden in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen noch T€ 300 kurzfristige Darlehensverbindlichkeiten (Vorjahr: T€ 1.350 kurzfristige Darlehensforderungen in den Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen) gezeigt.

4. Forschung und Entwicklung

Domino Laser hat auch in diesem Jahr weiterhin in die Entwicklung der Markierlasertechnologie investiert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein großer Teil der R&D Ressourcen in zukunftsweisende Projekte investiert.

Die Entwicklung von Lasertechnologien zur Codierung und Markierung von Produkten ist weiterhin der Schwerpunkt unserer R&D Aktivitäten für das nächste Geschäftsjahr und auch der größte Teil unserer Ressourcen wird hier investiert werden.

Ergänzend konnten einige Projekte zur Produkt-Optimierung sowie etliche Kundenentwicklungsprojekte erfolgreich umgesetzt werden.

Die Entwicklungskosten machen einen großen Teil der Betriebsaufwendungen aus. Diese werden auch zukünftig einen großen Anteil an den Gesamtkosten darstellen.

5. Chancen und Risiken des Unternehmens

Domino Laser ist für das aktive Management aller Laseraktivitäten der Domino Gruppe verantwortlich. Die Domino Laser GmbH treibt die Innovationen in den Laserprodukten als auch -anwendungen voran und betreibt ein intensives Portfolio an Supportaktivitäten im technischen Vertrieb sowie im Service.

Da Domino Laser nur Verkäufe innerhalb des Konzerns tätigt, bestehen nur geringe Risiken durch Forderungsausfälle.

Hinsichtlich der Geschäftsentwicklung sind außerhalb der noch weiterhin unabsehbaren COVID-19 Auswirkungen derzeit keine signifikanten Risiken ersichtlich.

6. Risikomanagement

Das Unternehmensergebnis wird monatlich mit den Budgetvorgaben verglichen. Domino erstellt zur Risikofrüherkennung sowie zur Steuerung der Unternehmensaktivitäten monatlich Reports, die alle wesentlichen Prozesse der Firma kontrollieren und regeln. Reports bezüglich Umsatz -und Auftragseingang werden wöchentlich erstellt. Des Weiteren betreibt der Konzern ein umfangreiches Risikomanagementsystem, zu dem Domino Laser in regelmäßigen Abständen einen Bericht liefert. Als Konsequenz daraus werden Risiko mindernde Aktivitäten abgeleitet, wie z.B. die Qualifizierung von Zweitlieferanten für kritische Bauteile oder das Simulieren von kritischen Situationen, um u.a. Trainings- und Verbesserungsmaßnahmen zu definieren.

7. Zukünftige Entwicklung

Die Nachfrage nach Lasercodierungs- und Markierungsanwendungen nehmen wir weiterhin als sehr positiv wahr.

Nach Einschätzung der Geschäftsführung ist die Branche allgemein von einem Trend geprägt, bei Verpackungsbeschriftungen vermehrt Lasertechnologien einzusetzen, was zu einem leicht steigenden Absatz von Lasersystemen führt. Allerdings ist in der Branche ein starker Preisdruck vor allem durch lokale Wettbewerber im asiatischen Raum wahrnehmbar.

Für das Geschäftsjahr 2021/22 geht die Geschäftsführung aufgrund des vorhandenen Auftragsbestands, der allgemeinen Geschäftsaussichten und der Wechselkurssituation von einem Umsatzniveau aus, das sich im zweistelligen Prozentbereich unterhalb des Durchschnitts des Geschäftsjahres 2020/21 bewegen wird. Der weitere Verlauf der COVID-19 Pandemie und Lieferverzögerungen aufgrund der Situation am Beschaffungsmarkt könnten diese Einschätzung jedoch zusätzlich negativ beeinflussen.

Das operative Ergebnis vor Steuern und Ergebnisabführung wird weiterhin durch Investitionen in Entwicklung und Infrastruktur beeinflusst, so dass sich die Umsatzrendite auf einem hohen einstelligen Prozentbereich bewegen wird.

Insgesamt rechnet die Geschäftsführung daher mit einem operativen Ergebnis vor Steuern und Ergebnisabführung, das im Verhältnis eines 12-monatigen Finanzjahres um einen niedrigen 2-stelligen Prozentbereich unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2020/21 liegt.

 

Hamburg, den 20. Oktober 2021

Michael Wöhrmann

Bilanz zum 31. März 2021

Aktiva

Vorjahr
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und Software 5.876,01 9
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 12.584,69 13
2. Technische Anlagen und Maschinen 281.357,03 306
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 278.231,78 289
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 93.081,35 28
665.254,85 636
671.130,86 645
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.792.888,12 2.042
2. Unfertige Erzeugnisse 141.213,43 176
3. Fertige Erzeugnisse 750.628,83 468
4. Geleistete Anzahlungen 423.310,48 425
3.108.040,86 3.111
II. Forderungen
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.463.737,60 8.999
2. Sonstige Vermögensgegenstände 0,00 376
8.463.737,60 9.375
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 399.429,35 235
11.971.207,81 12.721
C. Rechnungsabgrenzungsposten 20.470,70 4
12.662.809,37 13.370

Passiva

Vorjahr
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 283.800,00 284
II. Kapitalrücklage 3.359.284,80 3.359
III. Gewinnvortrag 1.386.690,91 1.387
5.029.775,71 5.030
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 1.497.299,76 1.426
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.181.376,33 2.150
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.855.291,24 4.646
3. Sonstige Verbindlichkeiten 99.066,33 118
davon aus Steuern: € 93.237,71 (Vorjahr: T€ 96)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 5.828,62 (Vorjahr: T€ 22)
6.135.733,90 6.914
12.662.809,37 13.370

Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. November 2020 bis 31. März 2021

Vorjahr
T€
1. Umsatzerlöse 18.282.897,94 38.582
2. Erhöhung / Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 247.643,46 -154
3. Sonstige betriebliche Erträge 170.758,71 153
4. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 11.747.608,15 24.112
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.629.404,53 6.044
b) Soziale Abgaben 499.453,34 1.195
3.128.857,87 7.239
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 68.346,61 201
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.141.616,71 2.857
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 351,92 2
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 59.931,45 141
10. Ergebnis nach Steuern 2.555.291,24 4.033
11. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 2.555.291,24 4.033
12. Jahresergebnis 0,00 0

HRB 62932, Amtsgericht Hamburg

Anhang für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. November 2020 bis 31. März 2021

Vorbemerkungen

Der Abschluss und der Lagebericht zum 31. März 2021 sind unter der Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff. HGB) unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie unter Berücksichtigung des GmbH-Gesetzes und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert worden.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer "mittelgroßen" Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB ist Gebrauch gemacht worden.

Zur Vergrößerung der Klarheit der Darstellung sind in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzugebende Vermerke teilweise im Anhang aufgeführt.

Aufgrund der Bildung eines Rumpfgeschäftsjahres vom 1. November 2020 bis 31. März 2021 ist die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreswerten insbesondere in der Gewinn- und Verlustrechnung nur eingeschränkt gegeben.

1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Aktiva

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet worden. Der Abnutzung wird durch planmäßige lineare Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 2 bis 15 Jahren Rechnung getragen. Zugänge des Rumpfgeschäftsjahres sind, beginnend mit dem Monat der Anschaffung, zeitanteilig abgeschrieben worden. Geringwertige Anlagegüter (bis € 800) werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Die Vorräte sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet worden. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Materialeinzelkosten sowie Fertigungseinzelkosten zuzüglich anteiliger Gemeinkosten der Fertigung und der Materialbereitstellung. Der durch die Fertigung veranlasste Werteverzehr des Anlagevermögens wurde berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt worden.

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert bewertet worden.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Passiva

Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung und sind in Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrags angesetzt worden.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt worden.

Währungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden unterjährig zum jeweiligen Kurs am Entstehungstag umgerechnet; zum Bilanzstichtag erfolgt für kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen die Umrechnung mit dem Devisenkassamittelkurs.

2. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt.

Forderungen

Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren zum Stichtag in Gänze aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Im Vorjahr enthielten diese noch eine kurzfristige Darlehensforderung an die Domino Printing Sciences plc, Cambridge/Großbritannien in Höhe von T€ 1.350.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen sowie Rückstellungen für Gewährleistung und ausstehende Rechnungen.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Für die Verbindlichkeiten wurden außer branchenüblichen Eigentumsvorbehalten keine Sicherheiten gestellt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren mit T€ 2.555 (Vorjahr: T€ 4.033) aus der Gewinnabführung an die Gesellschafterin, die Domino Holding Deutschland GmbH, Gottmadingen. Weiterhin werden in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit T€ 300 (Vorjahr: T€ 0) kurzfristige Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der Domino Printing Sciences plc, Cambridge/Großbritannien sowie im Vorjahr mit TEUR 613 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gezeigt.

Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind nicht realisierte Kursgewinne aus Währungsumrechnung von T€ 35 (Vorjahr 12 Monate: T€ 38) und periodenfremde Erträge von T€ 86 (Vorjahr: T€ 0) enthalten.

Der Personalaufwand beinhaltet mit T€ 51 (Vorjahr 12 Monate: T€ 119) Aufwendungen aus der Altersversorgung.

Die Zinserträge betreffen mit T€ 0 (Vorjahr 12 Monate: T€ 2) verbundene Unternehmen.

Die Zinsaufwendungen resultieren mit T€ 60 (Vorjahr 12 Monate: T€ 141) aus der Verzinsung der Verbindlichkeiten an die Gesellschafterin.

3. Sonstige Angaben

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäftsvorfälle/Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat Teile der Betriebs- und Geschäftsausstattung im Wege von operating-lease-Verträgen geleast. Die aus den Miet- und Leasingverträgen resultierenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen T€ 1.365. Davon sind T€ 568 innerhalb eines Jahres und T€ 797 zwischen einem und bis zu fünf Jahren fällig.

Geschäftsführung

Michael Wöhrmann, Dipl. Wirtschaftsingenieur, Steißlingen

Die Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführung sind nach § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.

Anzahl der Arbeitnehmer

Im Rumpfgeschäftsjahr 2020/21 waren durchschnittlich 99 (Vorjahr: 98) Arbeitnehmer, einschließlich 23 (Vorjahr: 23) gewerblicher Mitarbeiter, beschäftigt.

Angaben zum Mutterunterunternehmen

Folgendes Unternehmen stellt den Konzernabschluss (kleinster und größter Kreis) auf, in den der Jahresabschluss der Domino Laser GmbH, Hamburg, einbezogen wird:

Domino Printing Sciences plc, Cambridge/Großbritannien

Der Konzernabschluss ist im britischen Companies House erhältlich.

Nachträgliche Ereignisse

Die gesamte Welt leidet weiterhin unter den Folgen der Covid-19-Pandemie. Genauere Ausführungen bezüglich der Auswirkungen auf die Unternehmung wurden im Lagebericht getätigt. Ereignisse nach dem Stichtag von besonderer Bedeutung für den Jahresabschluss zum 31. März 2021 haben sich darüber hinaus bis zur Bilanzaufstellung nicht ergeben.

 

Hamburg, 20. Oktober 2021

Michael Wöhrmann

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. März 2021

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand am 1.11.2020 Zugänge Stand am 31.03.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und Software 366.637,64 0,00 366.637,64
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 241.245,57 0,00 241.245,57
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.147.451,88 6.405,61 1.153.857,49
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.262.895,16 23.424,66 1.286.319,82
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 28.079,64 65.001,71 93.081,35
2.679.672,25 94.831,98 2.774.504,23
3.046.309,89 94.831,98 3.141.141,87
kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.11.2020 Zugänge Stand am 31.03.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und Software 357.988,32 2.773,31 360.761,63
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 228.072,79 588,09 228.660,88
2. Technische Anlagen und Maschinen 841.192,75 31.307,71 872.500,46
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 974.410,54 33.677,50 1.008.088,04
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
2.043.676,08 65.573,30 2.109.249,38
2.401.664,40 68.346,61 2.470.011,01
Buchwerte
Stand am 31.03.2021 Vorjahr
T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und Software 5.876,01 9
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 12.584,69 13
2. Technische Anlagen und Maschinen 281.357,03 306
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 278.231,78 289
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 93.081,35 28
665.254,85 636
671.130,86 645

BESTÄTIGUNGSVERM ERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Domino Laser GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Domino Laser GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. November 2020 bis zum 31. März 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Domino Laser GmbH, Hamburg, für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. November 2020 bis zum 31. März 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. November 2020 bis zum 31. März 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht auf gedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 20. Oktober 2021

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Frank Bertram, Wirtschaftsprüfer

Tanita Niemann, Wirtschaftsprüferin

Sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss zum 31. März 2021 wurde am 16. Februar 2022 festgestellt.

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