M. H. Honsel Beteiligungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wolfgang Adi Szczukowski seit 19.5.2023 | Prokura |
Peter Kirchhoff seit 12.1.2022 | Geschäftsführer |
Tim Siepmann seit 12.5.2011 | Geschäftsführer |
Horst Ostermann seit 11.7.2006 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Honsel Umformtechnik GmbHFröndenbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023Honsel Umformtechnik GmbH, FröndenbergAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01. bis zum 31.12.2023Honsel Umformtechnik GmbH, Fröndenberg
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeiner Hinweis Bei der Bilanzierung und Bewertung im Jahresabschluss der Honsel Umformtechnik GmbH, Fröndenberg, (Amtsgericht Hamm, HRB 4264), sind die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 HGB angewandt. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit gegen Entgelt erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und in längstens drei Jahren linear abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Material- und Lohneinzelkosten sowie Gemeinkosten. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Abschreibungsmethode ermittelt. Bei der Bemessung der Abschreibung werden die voraussichtlichen Nutzungsdauern zugrunde gelegt. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. In die Herstellungskosten wurden Materialeinzel- und -gemeinkosten, Fertigungseinzel- und -gemeinkosten, Werteverzehr des Anlagevermögens sowie die Sondereinzelkosten der Fertigung einbezogen. Nicht einbezogen wurden Kosten der Verwaltung sowie Fremdkapitalzinsen. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag unter Berücksichtigung von Wertberichtigungen angesetzt. Forderungen in Fremdwährungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Altersteilzeitverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherungen) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB. Die flüssigen Mittel werden zum Nennbetrag angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Kurzfristige Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Die Rückstellungen für Altersteilzeit werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Als biometrische Grundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Gehaltsanpassungen wurden mit 0,0 % berücksichtigt. Der Rechnungszinssatz beträgt 1,70 %. Die Rückdeckungsversicherungen erfüllen die Definition von Deckungsvermögen und sind daher in Höhe des beizulegenden Zeitwerts (der den fortgeführten Anschaffungskosten entspricht T€ 149), mit den zugehörigen Altersteilzeitverpflichtungen (T€ 189) verrechnet. Grundlage sind Verpfändungsvereinbarungen mit den Altersteilzeitpfandgläubigern. Der Erfüllungsrückstand der Altersteilzeitverpflichtungen beträgt T€ 141 und der Entlohnungscharakter T€ 48. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Sonderposten für Investitionszuschüsse Gemäß Abschnitt R 6.5 EStR wurden die Zuschüsse zum Anlagevermögen als Sonderposten für Investitionszuschüsse ausgewiesen, und werden über die Nutzungsdauer der Anlagegüter aufgelöst. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich (T€ 992), Preisnachlässe (T€ 150), Schadenersatz (T€ 441), Gewährleistungsansprüche (T€ 107), ausstehende Rechnungen (T€ 164) und Rechts-/Beratungskosten (T€ 9). 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten (Vorjahreswerte in Klammern):
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 3.428 über Grundschulden und in Höhe von T€ 3.356 durch Sicherungsübereignungen an beweglichen Gegenständen besichert. Davon sind T€ 196 gleichzeitig durch Abtretungen der Einspeisevergütung einer Photovoltaikanlage besichert. Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten in üblichem Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf Verbindlichkeiten aus Steuern T€ 92 (Vorjahr T€ 105). 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse Am 31. Dezember 2023 bestanden folgende zukünftige finanzielle Verpflichtungen:
V. Sonstige Angaben 1. Anzahl der Arbeitnehmer im Betrieb
2. Mitglieder der Gesellschaftsorgane
3. Bezüge Auf die Angabe des Geschäftsführerbezugs wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Grundlagen Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung, der Vertrieb und der Handel mit Produkten der Metall-Verbindungstechnik. Die wichtigsten Absatzmärkte des Unternehmens befinden sich in Deutschland und in Europa. Die Honsel Umformtechnik GmbH (HUT) ist Hersteller von Kaltfließpressteilen. Schwerpunkt sind hochkomplexe Umformteile wie Blindnietschrauben, Hohl- und Vollteile primär für die Automobilindustrie, die auf 4 -, 5- und 6-Stufen-Pressen hergestellt werden. Ausgangswerkstoffe sind Drähte aus Stahl, Edelstahl, Kupfer und Aluminium. Hinzu kommt der Bereich der Automationstechnik. Kaltumformung ist eine komplexe Technik. Hierbei wird Draht unter Einwirkung großer Kräfte in die gewünschte Form gebracht. Hohe Umformgrade presstechnisch zu erzielen, ist die Aufgabe. HONSEL hat dieses Produktionsprinzip in der mehr als 90-jährigen Firmengeschichte ständig verfeinert und kann heute hochpräzise individuelle Produkte anzubieten, die allen Anforderungen modernster Qualitätsstandards entsprechen. Das Portfolio reicht vom einfachen Kaltumformteil über speziell veredelte Sonderteile bis hin zur prozessüberwachten Anlage für die Nietautomation. Das bewährte Konzept der Produktionsgesellschaft HUT in Fröndenberg gepaart mit den beiden verbundenen Handelsunternehmen, der Honsel Distribution GmbH & Co. KG in Neumünster (HDN) und der EURL Honsel France, Frasne in Frankreich, (HONSEL Frankreich) wurde auch in 2023 beibehalten. Das Geschäft der Handelsgesellschaften wird durch eigengefertigte Standardteile der HUT in Fröndenberg ergänzt und komplettiert deren Produktprogramm. Durch die Zusammenarbeit mit einem lokalen Partner in Fernost wurde das Tochterunternehmen Honsel Fastener Wuxi (HFW) in 2013 gegründet. Dieses Unternehmen dient dazu, den chinesischen Markt mit in China eigengefertigten Teilen direkt zu beliefern. Die kontinuierliche Neu- und Weiterentwicklung der Produkte spielt bei der HUT eine zentrale Rolle. Das Unternehmen befasst sich permanent mit der Optimierung des bestehenden Sortiments und der Entwicklung neuer Produkte. 1.2 Organisation Die kontinuierliche Verbesserung der internen Prozesse bleibt ein Hauptanliegen des gesamten Managements. Als Basis hierfür dienen unter anderem die Zertifizierungen nach ISO 14001 sowie IATF 16949 und die Nutzung der Analysemöglichkeiten des installierten ERP-Systems proAlpha. Die flache hierarchische Unternehmensorganisation in Verbindung mit einer engen und direkten Kommunikation aller Beschäftigten am Standort sichert eine schnelle Entscheidungsfindung. Der daraus resultierende Kundennutzen stellt einen Wettbewerbsvorteil dar. Die fokussierte Marktbearbeitung nach einer Business Unit Organisation bringt die erforderliche Nähe zu den Kundenanforderungen. Der angestrebte Ausbau der technischen Vertriebsaktivitäten wurde umgesetzt mit dem Ziel ein innovativer Partner unserer Kunden zu sein. 1.3 Unternehmenssteuerung Mit Fokus auf die Sicherstellung der Wirtschaftlichkeit und der Liquidität erfolgt die Steuerung des Unternehmens im Wesentlichen anhand der Leistungsindikatoren Eigenkapitalrendite, EBT (Earnings Before Taxes) und operativer Cashflow. Diese Indikatoren werden monatlich in strukturierter Form an die Geschäftsführung berichtet. Durch geeignete Controlling- und Reportingsysteme werden die wirtschaftlichen Entwicklungen monatlich analysiert und gesteuert. Die Sicherstellung der Liquidität sowie der Wirtschaftlichkeit auf allen Unternehmensebenen besitzen dabei eine hohe Priorität. 1.4 Personal Personalbeschaffungsmaßnahmen werden gezielt an die sich aus den Budgets und kurzfristig benötigten Kapazitäten ausgerichtet. Im Rahmen des Budgets werden frühzeitig anstehende Nachfolgeplanungen bedacht. Insbesondere wird großer Wert auf eine gute und gezielte Ausbildung gelegt, um auch in Zukunft qualifizierte und motivierte Mitarbeiter einsetzen zu können. Dafür wurden, wie auch im Vorjahr, zielgerichtete Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen in allen Bereichen durchgeführt. Entsprechend der Marktposition der HUT und der damit verbundenen Ziele der kommenden Jahre, benötigen wir zunehmend technisch qualifiziertes Personal einerseits in kundennahen Bereichen und andererseits im produktionstechnischen Umfeld. Es wird zukünftig von Bedeutung sein, das Interesse potentieller neuer Arbeitskräfte zu gewinnen. Um für das Unternehmen weiterhin eine Planungssicherheit zu gewährleisten, wurde mit der IGM ein neuer Haustarifvertrag über mehrere Jahre verhandelt. Hierbei wurden auch vor allem auch die Inflation und Lohnentwicklung in Deutschland berücksichtigt. 1.5 Beschaffung Als ein auf Wachstum ausgerichtetes Produktionsunternehmen ist eine optimale und zielgerichtete Beschaffung eine entscheidende Prämisse, die zum Unternehmenserfolg beiträgt. Hierbei leistet das installierte ERP-System proAlpha entscheidende Unterstützung. Die dort bereitgestellten Analysen und Dispositionen unterstützen das Tagesgeschäft entscheidend. Bestehende Lieferanten werden laufend einer Bewertung mit Bezug auf Liefertreue, Qualität und Konditionsverbesserung unterzogen, ebenso wird eine laufende Marktbeobachtung hinsichtlich neuer Lieferanten durchgeführt. 1.6 Qualitätsmanagement Im Bereich des Qualitätsmanagements werden immer neue Verfahren eingesetzt und entwickelt, um die hohen Ansprüche unserer Kunden zu befriedigen. Das bestehende Qualitätsmanagementsystem ist auf eine stetige Verbesserung der internen Prozesse ausgelegt und unterliegt der kontinuierlichen Überprüfung hinsichtlich Einhaltung, Wirksamkeit und Zweckmäßigkeit. Auch in diesem Bereich wird vermehrt der Schwerpunkt auf die digitale Ausrichtung gelegt damit die bisher händisch durchgeführten Arbeiten vor Ort automatisiert werden. Ein neu eingeführtes Q-Wiki-System und Anschaffung von neuen Q-Equipment zu digitaler Arbeiten haben in diesem Jahr viele Prozesse verschlankt und transparenter gemacht. In dem durchgeführten Überwachungs-Audit wurde vor allem diese Entwicklung äußerst positiv hervorgehoben. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 ist laut statistischem Bundesamt das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,3% zurückgegangen. Nach einem preisbereinigten Wachstum von 1,8% im Vorjahr, haben 2023 verschiedene politische Effekte negativen Einfluss auf die volkswirtschaftliche Entwicklung in Deutschland genommen. Besonders der Ukraine-Krieg, wirtschaftspolitische Verunsicherung und die nachklingende hohe Inflation sind hierzu nur einige Beispiele. Die Automobil- und Automobilzulieferindustrie ist der wichtigste Kundenkreis und wird für HUT auch in der Zukunft der entscheidende Wachstumsmarkt bleiben. 2.2 Geschäftsverlauf HONSEL investiert intensiv in den Standort Fröndenberg. Kontinuierlich werden die Produktionskapazitäten durch neue Produktionsanlagen ausgebaut. Mittlerweile verfügt HONSEL über mehr als 30 Mehrstufenpressen. Die Produktionsfläche wurde bereits 2014 auf 10.000 m 2 erweitert. Anfang 2019 wurden die neuerstellte Logistikhalle und Ende 2019/Anfang 2020 die neu erstellten Büroräume bezogen. Aus strategischen Gründen wurde in 2021 ein Vorratsgrundstück neben dem bestehenden Fertigungswerk erworben. Einen besonderen Stellenwert für unser Unternehmen gewinnen automobile Leichtbauanwendungen in den letzten Jahren hinzu. Durch die Etablierung von Drahtgewindeeinsätzen in unserem Produktportfolio gepaart mit der Automatisierung im Bereich der Verarbeitung dieser Produkte, sehen wir in den letzten Jahren wie auch in der Zukunft großes Wachstumspotential. Weiterhin ist die Gründung der BU Powertrain Fastener ein großer Erfolg. Nach der erfolgreichen Entwicklung eigener Produkte, wurden die ersten volumenträchtigen Projekte bemustert und prognostizieren uns erhebliches Wachstumspotential in den nächsten Jahren. Das Seriengeschäft entwickelte sich dem Markt entsprechend stabil. Der Fokus lag im Geschäftsjahr auf dem technischen und vertrieblichen Aufbau neuer Produkte und Märkte. Der Ausbau der avisierten Geschäftsaktivitäten in den USA hat sich erfüllt und der Umsatz konnte erwartungsgemäß ausgebaut werden. Im Bereich der E-Mobilität treibt die deutsche Automobilindustrie die Entwicklung weiterhin mit großem Engagement voran. Die Budgets der Hersteller werden auch weiterhin in E-Mobilitätsanwendungen und -entwicklungen verlagert. Die Geschäftsentwicklung 2023 war zufriedenstellend. Die HUT konnte abermals über dem uns bekannten Marktniveau wachsen. Neue Kunden wurden hinzugewonnen, wobei festgestellt werden konnte, dass vor allem unsere Internationalisierungsstrategie von besonderem Wert ist. Wesentlich zum Unternehmenserfolg hat auch beigetragen, dass wir in Produktion und Verwaltung unsere Prozesse automatisieren, verschlanken und unseren Produktmix zu unserem Vorteil entwickeln. Durch diese strategischen Produktivitätsprojekte entwickelte sich unser Ergebnis weiterhin positiv. 3. Darstellung der Lage 3.1 Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 konnten Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um rd. 8 % gesteigert werden. Die Umsatzerlöse stiegen insbesondere auf den ausländischen Märkten. In der Honsel Gruppe wird, wie in den Vorjahren, weiterhin an einer konsequenten Artikelbereinigung gearbeitet, um die Prozesse zu optimieren und positive Ergebnisbeiträge zu erzielen. Das Rohergebnis stieg von bisher 60.2 % auf 61,2 %. Dies ist auf Veränderung der Sortimentsstruktur sowie auf Materialpreiserhöhungen, insbesondere im Energiebereich, die teilweise erst zeitversetzt an die Kunden weitergegeben werden konnten, zurückzuführen. Die Personalaufwendungen stiegen um 2,8 % auf 11,8 Mio. € (Vorjahr 11,5 Mio. €). Dies ist im Wesentlichen auf den Wegfall der Kurzarbeit ab dem 01.04.2022 zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr mit einem Betrag von T€ 6.650 (Vorjahr T€ 6.395) leicht gestiegen. Hier sind insbesondere gestiegene Miet- und Leasingaufwendungen sowie Instandhaltungsaufwendungen zu nennen. Die in den Vorjahren, durch die Corona Pandemie gesunkenen Reisekosten, sind durch verstärkte Reisetätigkeit wieder auf ein Normalmaß gestiegen. Die Beteiligungserträge sind mit T€ 726 gegenüber dem Vorjahr (T€ 273) gestiegen, was auf Gewinnausschüttungen der Honsel Fastener Wuxi zurückzuführen ist. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) ist von T€ 4.097 im Vorjahr auf T€ 6.374 gestiegen. Die im Lagebericht 2022 prognostizierte deutliche Steigerung des EBT 2023 gegenüber 2022 wurde somit erfüllt. Die Geschäftsentwicklung 2023 entsprach nicht dem Budget 2023. Die geplante Gesamtleistung wurde um 7,3 % unterschritten. Das um die Sondereffekte, Ausschüttung der HFW und Sonderabschreibung auf das Objekt in der Westickerstr. bereinigte Ergebnis wurde gegenüber dem Budget ebenfalls um 6,5 % unterschritten. Dies ist im Wesentlichen auf erhöhte Materialpreise im Bereich Stahl sowie verlängerter Werkbank, zurückzuführen. Im Lagebericht des Vorjahres wurde für 2023 eine Verbesserung der Eigenkapitalrendite prognostiziert. Mit einer Verbesserung von 5,3 %-Punkten konnte diese Prognose erfüllt werden. 3.2 Finanzlage Investitionen Die durchgeführten Investitionen dienen neben der Kapazitätsausweitung auch zum Aufbau von Kapazitäten für neue Produkte. Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von € 3,5 Mio. getätigt. Die Investitionen erfolgten im Wesentlichen ins Sachanlagevermögen. Finanzierung Neben der Optimierung der Finanzierungskosten hat die Sicherung der finanziellen Flexibilität die höchste Priorität in der Finanzierungsstrategie von Honsel. Hierbei bedient sich das Unternehmen der verschiedenen Finanzierungsinstrumente wie Kontokorrent, langfristige Darlehen, KFW-Mitteln, Mietkauf und Leasing. Mittels Leasings wurden im Geschäftsjahr im Wesentlichen in 2 Gewindeformer, einem 2- Achsen Bearbeitungszentrum sowie IT-Infrastruktur finanziert. Das Eigenkapital wuchs absolut auf T€ 21.102 an (Vorjahr T€ 17.860). Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 64,0 % (Vorjahr 58,8%). Das wirtschaftliche Eigenkapital (Eigenkapital zuzüglich 70 % des Sonderpostens für Investitionszuschüsse) der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag T€ 21.208. Die Finanzschulden wurden von T€ 6.948 im Jahre 2022 auf T€ 6.770 gesenkt. Die planmäßige Tilgung der Darlehensverbindlichkeiten wurde durchgeführt. Das Cash Management unterliegt einem stetigen Kontroll- und Verbesserungsprozess. Die aktive Forderungsbeitreibung in regelmäßigen und engen Zeitzyklen sichert den zeitnahen und fristgerechten Geldeingang und dient der Risikominimierung größerer Zahlungsausfälle. Lieferantenverbindlichkeiten werden, soweit vereinbart, unter Inanspruchnahme von Skonto beglichen. Die Liquidität der Gesellschaft war zu jeder Zeit gesichert. Die Gesellschaft konnte jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen. Die Finanzlage der Gesellschaft wird als gut eingeschätzt, da die Eigenkapitalausstattung mit 64,0 % als sehr gut eingeschätzt wird. 3.3 Vermögenslage Die Höhe und Zusammensetzung des Vermögens stellen sich wie folgt dar:
Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme betrug zum Stichtag 49,6% (Vorjahr 53,8%). Die Investitionen wurden einerseits aus den Abschreibungen andererseits durch Darlehensaufnahme finanziert. Das Umlaufvermögen hat sich um T€ 2.517 erhöht. 4. Chancen-, Risiken- und Prognosebericht 4.1 Einschätzungen der künftigen Entwicklung Der europäische Markt erholt sich weiterhin, wenn auch auf immer noch deutlich geringerem Niveau als 2015-2019. Jedoch ist der für uns so wichtige Deutsche Markt deutlich verunsichert. Politische Entscheidungen wie die abrupte Einstellung der EHV Förderung trugen hierzu erheblich bei. Ebenso sind unsere deutschen OEMs weltweit unter neuem Wettbwerbsdruck aus den USA und China. Die allgemeine wirtschaftliche Verunsicherung und deutsche Rezession, sowie die weltweiten politischen Stimmungslagen trüben das Konsumentenverhalten ebenfalls ein. Besonders der europäische PKW-Markt wird seinen Zenit auf Jahre nicht mehr erreichen. Die Wachstumsmärkte der Zukunft werden in Süd-Asien, China und Nordamerika zu finden sein. Die im folgenden getroffenen Aussagen basieren auf dem Kenntnisstand zu Beginn des Jahres 2024. Wir gehen für das Jahr 2024 davon aus, dass die Weltwirtschaft aufgrund politischer Unsicherheiten, hohen Inflationsraten und steigenden Zinsniveaus sehr moderat wachsen wird. Vor allem die aktuelle europäische Situation durch den Ukraine Krieg macht eine stabile Prognose nicht möglich. Die anstehenden Wahlen in den USA werden ebenso, wie der Huthi- Konflikt im Roten Meer zur weiteren Verunsicherung und "Abwartungseffekten" führen. In Summe müssen und werden wir uns als Unternehmen wie in den vergangenen "Krisen- Jahren" auf alle möglichen Überraschungen einstellen müssen. Der Sachverständigenrat rechnet in seiner aktuellen Konjunkturprognose für Deutschland mit einem leichten Wachstum von 0,7%, wobei in aktuellen Einschätzungen selbst dieses geringe Wachstum schwer erreichbar zu sein scheint. Die Inflationsrate normalisiert sich mit einem Ausblick von etwas über 2%. Die EZB lässt das Zinsniveau dennoch aktuell stabil. Die wirtschaftlichen Hoffnungen sind jedoch eine leichte Zinsreduzierung im Jahresverlauf. Die westeuropäische Automobilindustrie erwartet hinsichtlich der Neuzulassung eine weitere Erholung der Märkte und damit ein Wachstum von 4,6% auf 12,1 Mio. Einheiten. Dies ist dennoch weiterhin mehr als 14% unter dem Absatzvolumen von 2019. Auch die weltweite Produktionsprognose geht von einem leichten Wachstum in Höhe von 3,4% auf 89 Mio. Einheiten aus. Wie der deutsche Markt sich entwickelt bleibt ab zu warten, da besonders die deutschen Hersteller sehr volatil sind. Dies ist durch die Abhängigkeit vom chinesischen Markt und den steigenden Wettbewerbsdruck in China durch neue OEMs begründet. Wie in den letzten Jahren prognostiziert und bestätigt ergibt sich durch unser junges Produktprogramm besonderes Wachstumspotential. Das Setzen auf Hülsen-Schrauben- Verbindungen, Coils, sowie eine neue ergänzende Produktfamilie ergänzen unser Kerngeschäft "Blindniettechnik" ideal und ermöglich uns neue Kunden- und Anwendungen zu generieren. In Summe erwarten wir ein höheres Wachstum als das Marktwachstum. Die Automobil- und Automobilzulieferindustrie stellen die größten Kunden dar. Auf starke Schwankungen im Bereich der Automobilindustrie und der daraus folgenden Absatzveränderung wird einerseits mit Leasingpersonal und andererseits mit den Mitteln des flexiblen Zeitkontos und Kurzarbeit reagiert. Durch diese Maßnahmen sehen wir uns gut für die Zukunft gerüstet. Der im ersten Quartal 2024 verhandelte Haustarifvertrag gibt uns zusätzliche Planungssicherheit für die nächsten Jahre. Durch die aktuelle Geschäftsentwicklung und in den letzten Jahren getätigte Investitionen in Prozessentwicklungen, sowie angepasste Personalkosten erwarten wir für die Folgejahre positive Ergebnisbeiträge. Die Auswirkungen der europäischen Kriegssituation und die weltweiten Auswirkungen bleiben abzuwarten. Wir erwarten, dass das EBT mindestens auf dem Niveau des Vorjahres 2023 liegen wird. Durch den kontinuierlichen Abbau von Vorratsvermögen und durch konsequentes Forderungsmanagement wird sich das Working Capital voraussichtlich leicht reduzieren. Dementsprechend wird sich der operative Kapitalzufluss positiv entwickeln. Die Eigenkapitalquote wird sich weiterhin, wie im Vorjahr, geringfügig verbessern. Die im Prognosebericht getroffenen Annahmen basieren auf den von den Gesellschaftern genehmigten Budget für das Jahr 2024. Grundlage des Budgets sind die vor genannten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen die sich auf den Analysen verschiedener renommierter Wirtschaftsforschungsinstitute und eigener Markteinschätzung stützen. Für das Geschäftsjahr 2024 wird von einem Umsatzausbau und einem positiven Jahresergebnis ausgegangen. Das budgetierte Umsatzwachstum für das Geschäftsjahr 2024 liegt im zweistelligen Bereich. Im Bereich der Aufwendungen wirken sich, durch den Anstieg der Umsatzerlöse und die allgemeinen Kostenerhöhungen, die umsatzabhängigen Aufwendungen proportional aus. Auch im kommenden Geschäftsjahr und den Folgejahren wird in moderne Produktionsanlagen als Ersatz für bestehende aber auch zur Kapazitätsausweitung investiert, mit entsprechenden Auswirkungen auf den "Cash-Flow". 4.2 Chancen- und Risikobericht Produktionsrisiken werden mit Hilfe von quantitäts- und qualitätsbezogener Kennzahlen überwacht und reduziert. Die Implementierung neuer Technologien in Verbindung mit einer Vielzahl neuer Werkzeugkonzepte stellen uns vor eine besondere Herausforderung. Nicht zuletzt wegen neuer Produktgruppen die auch neue Fertigungstechnologien erfordern. Wie in den vergangenen Jahren setzt die HUT weiterhin auf die Strategie, die Fertigungstiefe zu erhöhen und das Produktprogramm zu erweitern. Gepaart mit dem Angebot der Automation und Gerätetechnologie ist es der konsequente Anspruch der HUT, als Komplettanbieter am Markt aufzutreten und eine Gesamtlösung für den Setzprozess von Verbindungselementen am Bauteil anzubieten. Auch in Verbindung mit unserer globalen Sichtweise bezüglich Logistikangebot, Fertigung und Service ist dies der Erfolgsfaktor, der uns in den letzten Jahren das geplante Wachstum erbracht hat. Wenn wir es weiterhin schaffen, uns als technische Lösungsanbieter im weltweiten Automotivmarkt auch hinsichtlich Qualität und Lieferperformance so zu positionieren, wie wir es in den letzten Jahren aufzeigen konnten, dann wird der wachsende Markt auch auf die Gesamtleistung der HUT übertragbar sein. Das Ziel unserer oben beschriebenen Produkterweiterung ist verständlicherweise auch die Neukundengewinnung durch ein breiteres Angebot. Hier gibt es auch 2024 weitere vielversprechende Kontakte. Die notwendigen Vertriebsaktivitäten werden auch personell angepasst. Besonders internationale Geschäftsbeziehungen stehen hierbei im Fokus und werden ausgebaut. Hiervon kann nicht nur unser Fertigungswerk in Fröndenberg, sondern auch besonders unsere Tochtergesellschaft Honsel Fastener Wuxi als produzierendes Joint Venture, in China profitieren. Unser hauptsächlich europäischer Kundenstamm kann mit nahezu gleichem Produktspektrum seit 2014 auch in Asien lokal bedient werden. Im Sinne von vielen Lokalisierungszielen unserer Kunden wird diese strategische Komponente der Honsel Gruppe erfolgreich angenommen. Neue Produkte sind auch, im Sinne einer gesamtunternehmerischen Weiterentwicklung, weiter im Fokus. Die strategische Produkterweiterung der letzten Jahre wird auch in 2024 weiter fortgeführt. So werden spezielle Einpress- und Stanzverbindungselemente, sowie hybride Verbinder für den E-Mobility Markt ergänzend in den Markt eingeführt. Auf Grundlage eines regelmäßigen Monitorings des Cashflows sind mögliche Liquiditätsengpässe nicht zu erwarten. Dem Ausfallrisiko von Kundenzahlungen wird durch ein regelmäßiges und strenges Forderungsmanagement begegnet. Die Ausbildung von Mitarbeitern ist auch weiterhin ein entscheidender Faktor für den Erfolg und die Zukunftsfähigkeit von Honsel Umformtechnik. Die Anzahl der Auszubildenden per Jahresende 2023 hat sich mit 20 Auszubildenden gegenüber dem Vorjahr (13 Auszubildende) deutlich erhöht. Auch zukünftig ist das Instrument der Ausbildung für das Unternehmen die geeignetste Maßnahme um dem Fachkräftemangel entgegen zu treten. Ziel ist es, die künftigen Investitionen im Sachanlagevermögen auch mit entsprechenden Kapazitäten an qualifizierten Mitarbeitern zu bedienen. Aktuell sind keine den Fortbestand der HUT gefährdenden Risiken erkennbar.
Fröndenberg, im April 2024 Tim Siepmann Peter Kirchhoff 2. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Honsel Umformtechnik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Honsel Umformtechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Honsel Umformtechnik GmbH für das Geschäftsjahr 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Menden, den 17. April 2024 Völkering
& Humpert Partnerschaft mbB
Martin Walther, Wirtschaftsprüfer Matthias Humpert, Wirtschaftsprüfer" Feststellung des Jahresabschlusses und Ergebnisverwendungsbeschluss Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 in der Fassung vom 17.04.2024 ist durch den Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 31. Mai 2024 festgestellt worden. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von € 4.461.685,35 wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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