Stammdaten

Register
Amtsgericht Traunstein HRB 26603
Eingetragen
29.12.2017
Branche
KurierdiensteBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich OmnibusbahnhöfenErbringung von Logistikdienstleistungen
Gegenstand
Betrieb eines Transportunternehmens einschließlich Kurierdienste und alle hiermit in Zusammenhang stehenden Rechtsgeschäfte

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Cornel Popa
seit 29.12.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Cornel Popa
83125 Eggstätt
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Popa Transporte GmbH

Feldkirchen-Westerham

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht Geschäftsjahr 1.1.-31.12.2023.

Popa Transporte GmbH

A. Wirtschaftsbericht.

I. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Der Umsatz der Kurier-, Express- und Paketbranche in Deutschland stieg in den Jahren 2009 bis 2021 stetig an. Im Jahr 2021 betrug der Umsatz des KEP-Wirtschaftszweiges in Deutschland rund 26,9 Milliarden Euro. Das Wachstum ist vor allem dem Boom des Online-Handels zu verdanken, der während der Corona-Pandemie besonders stark war.

KEP-Dienste (Kurier, Express und Paketdienste, mitunter Kurier, Express und Postdienste) sind Logistik- und Postunternehmen. Die Abgrenzungskriterien zu anderen Märkten sind unter anderem das Gewicht und Volumen der Sendungen, die Geschwindigkeit des Güterversandes und die angebotenen Dienstleistungen. Der Umsatz der Kurierdienste in Deutschland betrug im Jahr 2021 rund 5,1 Milliarden Euro.

Die Anzahl ausgelieferter Sendungen wächst seit dem Jahr 2010 kontinuierlich: Im Jahr 2020 wurden rund 3,7 Milliarden Sendungen verschickt. Gemäß einer Prognose sollen in Deutschland im Jahr 2026 fast 5,7 Milliarden Sendungen verschickt werden. Deutschland gehört zu den Ländern, in denen pro Person und Jahr vergleichsweise sehr viele Pakete verschickt werden.

Die meisten Sendungen in Deutschland werden mit einem normalen Paketdienst verschickt und nicht als eine teurere Express- oder Kuriersendung. Trotz des Paketebooms sank einige Jahre lang tendenziell der durchschnittliche Erlös je Sendung in der KEP-Branche Deutschlands. Ein Grund dafür waren knapper werdende Kapazitäten. Im Jahr 2021 nahm der durchschnittliche Erlös wieder zu, was unter anderem daran lag, dass einige Anbieter ihre Preise erhöhten. In einem Ranking der bestbewerteten Kurier Express Paket-Dienstleister nach Preis-Leistungs-Verhältnis in Deutschland aus dem Jahr 2018 hatte Hermes die Nase vorn.

In der KEP-Branche in Deutschland waren im Jahr 2021 über 589.000 Menschen beschäftigt. Dies waren knapp 42.000 Beschäftigte mehr als im Vorjahr. Das gesamte Einkommen der Beschäftigten stieg bis zum Jahr 2021 ebenfalls stark an, und zwar von knapp 7,7 Milliarden Euro im Jahr 2002 auf rund 21,9 Milliarden Euro im Jahr 2021.

II. Lage der Gesellschaft. Geschäftsverlauf.

Im Berichtszeitraum konnten Einnahmen aus Zustellungsdiensten in der Kurier- und Paketbranche in Höhe von 8.480 TEUR erzielt werden. Dies ist ein Rückgang von rd. 9,5 % gegenüber dem Vorjahr. Zudem wurden sonstige Erträge in Höhe von 73 TEUR vereinnahmt. Die Rückstellungen für Personal- und sonstige Aufwendungenbetrugen 95 TEUR, weitere Rückstellungen wurden in Höhe von 719 TEUR für Steuern gebildet.

Der Wareneinsatz (Transportschäden und bezogene Leistungen) lagen mit 135 TEUR deutlich über dem Vorjahrvon 72 TEUR. Der Personalaufwand lag mit 3.566 TEUR etwas unter dem Vorjahr von 3.614 TEUR. Daneben lagen die mit dem Auslieferbetrieb verbundenen KFZ-Kosten mit TEUR 1.910 einschl. AfA auf den Fuhrpark in deutlich unter dem Vorjahr von TEUR 2.433.

Die weiteren größten Verwaltungsaufwendungen waren die Raumkosten von 196 TEUR, Versicherungen und Beiträge einschl. sonstiger Abgaben von 75 TEUR, Reisekosten von 184 TEUR, sowie Rechts- und Beratungskosten von 112 TEUR sowie Aufwendungen für bewegliche Wirtschaftsgüter von TEUR 27.

In Summe ergab sich somit eine Minderung des Jahresüberschuss auf 1.774 TEUR (Vorjahr Jahresüberschuss 2.181 TEUR).

III. Ertragslage.

Die Ertragslage hat sich gegen Ende 2023 grundlegend verändert.

Gegenüber 2022 konnte der Jahresüberschuss der Gesellschaft nicht mehr gesteigert werden, sondern zeigt erneut einen Rückgang gegenüber 2022 i.H.v. rd. TEUR 408.

Dabei verringerten sich die Umsatzerlöse von 9.372 TEUR des Jahres 2022 auf 8.480 TEUR im Jahr 2023.

Zeitgleich erhöhten sich die Aufwendungen im Bereich Transport und bezogene Leistungen von 72 TEUR im Jahr 2022 auf 135 TEUR im Jahr 2023. Im Bereich der Personalaufwendungen war eine Minderung von 3.614 TEUR im Jahr 2022 auf 3.566 TEUR im Jahr 2022 zu verzeichnen. Die KFZ-Aufwendungen von 2.433 TEUR im Jahr 2022 konnten auf TEUR 1.910 im Jahr 2023 deutlich verringert werden.

Gegen Ende 2023 / Anfang 2024 konnte jedoch das bisherige Auftragsverhältnis als Generalunternehmer nicht weiter aufrechterhalten werden, sodass sich das Geschäftsfeld maßgeblich verändert hat, dass nunmehr überwiegend Logistikleistungen im Spediteursbereich als auch Fuhrparkvermietung angeboten wird. Die Kostenstruktur im Unternehmen wurde dementsprechend insbesondere durch eine starke Reduzierung des Personalbestands als auch durch eine weitere Reduzierung des Fahrzeugbestand angepasst.

Das Umsatzentwicklung ist seit 2024 deutlich rückläufig. Im Wirtschaftsjahr 2024 konnte aktuell ein Jahresumsatz von rd. 3.123 TEUR erzielt werden. In 2025 zeichnet sich nochmals deutlicher Rückgang des Jahresumsatzes ab. Aktuell wird mit einem Jahresumsatz von rd. 850 TEUR geplant.

IV. Finanzlage.

Die Gesellschaft ist unternehmergeführt und zu 100%-eigenkapitalfinanziert. Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus Fahrzeugfinanzierungen, welche jedoch in der Regel über das jeweilige Fahrzeug selbst besichert ist.

IV. Vermögenslage.

Die Aktivseite der Bilanz besteht aus materiellem Anlagevermögen von 195 TEUR und Forderungen an Kunden von EUR 1.668 TEUR, welche sich im Folgequartal ausgleichen sowie sonstigen Vermögensgegenständen i.H.v. 10.851 TEUR (davon aus insbesondere aus Darlehensgewährungen gegenüber Gesellschaftern und nahen Angehörigen von 9.948 TEUR).

Die Passivseite setzt sich aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 395 TEUR, sonstigen Verbindlichkeiten von 2.130. TEUR sowie Rückstellungen (Steuern und Sonstige) über 814 TEUR und dem Eigenkapital zusammen. Rückstellungen wurden in Höhe von 719 TEUR für Steuern sowie i.H.v. 95 für Abschluss- und Prüfungskosten sowie ausstehende Rechnungen gebildet.

B. Prognose-, Chance- und Risikobericht.

I. Risikobericht.

Transportschäden

Transportschäden bergen ein Ausfallrisiko, da bei Schäden oder Nichtzustellung ein entsprechender Schadensersatz gegenüber unserem Logistikpartner entsprechende zu leisten ist.

Dieses Risiko kann bedingt durch die stetig vorgenommen Schulungsmaßnahmen im Unternehmen

Eine neue Abmachung unseres Auftraggebers lautet, dass wenn Sendungen die in einer bestimmten Zeit als beschädigt gescannt werden, vom Auftraggeber getragen werden Ausgereichte Darlehen

Die ausgereichten Darlehen wurden nach Angaben der Darlehensnehmer in Unternehmen investiert, diese sind zum Großteil Immobilien gedeckt. Ein Ausfall der Darlehensforderungen könnte je nach Höhe einer etwaig ausfallenden Darlehensforderung die Liquidität des Unternehmens stark beeinträchtigen. Bedingt durch die Veränderungen des Geschäftsfeldes wird fest mit den ab 2025 regulär beginnenden Tilgungen der ausgereichten Darlehen gerechnet.

Vertragspartnerrisiko.

Die Popa Transporte GmbH ist aktuell Generalunternehmer der PRR Trans GmbH im Logistikbereich sowie alsFahrzeugvermieter. Die PRR Trans GmbH ist Vertragspartner der Hermes Germany GmbH. Die Hermes Germany GmbH ist einer der größten Logistikdienstleister in Deutschland und beliefert täglich bis zu eine Million Kunden. Sie gehört zu den sechs größten Paketdiensten in Deutschland. Das Vertragspartnerrisiko ist daher entsprechend gering einzustufen.

Ertragsrisiko.

Das Unternehmen sieht sich hauptsächlich Ertragsrisiken ausgesetzt. Gemäß einer Prognose sollen im Jahr 2026 fast 5,7 Milliarden Sendungen von Kurier-, Express- und Paketdiensten versendet werden. Zu diesem Wachstum trägt der prognostizierte weitere Zuwachs im Online-Handel bei.

Das größte Risiko besteht darin, dass die PRR Trans GmbH den Bereich Logistik selbst abdecken kann und damit einergehend eine weitere Reduzierung der Ertragssituation eintritt.

Ein weiteres Ertragsrisiko besteht bei den ausgereichten Darlehen, sofern diese ausfallen, wäre mangels ausreichender Besicherung eine Betreibung nur schwer möglich.

Operationelle Risiken.

Die hausinterne Lohnbuchhaltung und persönliche Assistenz der Geschäftsleitung gewährleisten neben der Dispostion, dass sich die Geschäftsleitung jederzeit einen Überblick über das Unternehmen und bestehende operativen Risiken machen kann.

II. Chancenbericht.

Durch die Zusammenarbeit mit der Firma PRR Trans GmbH und diese wiederrum mit dem Auftraggeber Hermes Germany GmbH, und der stetig weiter ausgebauten Geschäftsbeziehung und die Übernahm erheblicher Liefertouren lässt sich auch weiterhin auf eine unverminderte starke Teilhabe an der Kurier- Express- und Paketbranche schließen. Somit können wir auch weiterhin mit einer vollständigen Fuhrparkvermietung an die PRR Trans GmbH rechnen.

III. Prognosebericht.

Durch die Partnerschaft mit der PRR Trans GmbH und diese wiederum mit dem Auftraggeber Hermes Germany GmbH gehen wir weiterhin von einer stabilen Auftragslage und guten Chancen-/ Risikoverhältnis aus.

Durch die Fuhrparkvermietung an die PRR Trans GmbH können wir weiterhin um eine stabilen Umsatzentwicklung ausgehen.

 

Feldkirchen-Westerham, den 24.07.2025

Cornel Popa, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 243.607,00 537.002,00
I. Sachanlagen 243.607,00 537.002,00
1. technische Anlagen und Maschinen 48.577,00 60.002,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 195.030,00 477.000,00
B. Umlaufvermögen 12.629.960,83 10.837.784,77
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 12.519.317,29 10.561.261,86
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 77.000,00 122.000,00
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 110.643,54 276.522,91
C. Rechnungsabgrenzungsposten 22.234,58 57.320,29
Summe Aktiva 12.895.802,41 11.432.107,06

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 9.556.621,06 7.782.867,57
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 7.757.867,57 5.576.104,20
III. Jahresüberschuss 1.773.753,49 2.181.763,37
B. Rückstellungen 813.537,44 687.639,50
C. Verbindlichkeiten 2.525.643,91 2.961.599,99
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 64,84
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 64,84
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.525.643,91 2.961.535,15
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.354.308,52 2.385.035,37
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 171.335,39 576.499,78
Summe Passiva 12.895.802,41 11.432.107,06

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.417.691,21 9.570.534,44
2. Personalaufwand 3.566.667,88 3.613.560,50
a) Löhne und Gehälter 2.838.355,91 2.851.070,34
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 728.311,97 762.490,16
3. Abschreibungen 287.448,59 380.125,02
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 287.448,59 380.125,02
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.306.922,78 2.671.196,56
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 298.637,73 175.843,82
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 54.042,06 43.138,34
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 707.666,94 834.320,64
8. Ergebnis nach Steuern 1.793.580,69 2.204.037,20
9. sonstige Steuern 19.827,20 22.273,83
10. Jahresüberschuss 1.773.753,49 2.181.763,37

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Popa Transporte GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Feldkirchen-Westerham
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Traunstein
Register-Nr.: 26603

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 1.389.846,21 EUR

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 1.625.053,40 EUR

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

- Rückstellungen für ausstehende Rechnungen EUR 9.060,00

- Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten EUR 79.100,00

- Rückstellungen für Aufbewahrungsverpflichtungen EUR 6.600,00

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 8.017.173,95 EUR (Vorjahr: 7.295.548,64 EUR).

Die Forderungen wurden bis dato nicht besichert.

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 2.525.243,91 EUR (Vorjahr: 2.654.957,67 EUR).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 306.577,48 EUR).

Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 83.764,05 EUR enthalten.

Diese resultieren überwiegend aus Abgängen im Fuhrpark, bei welchen eine Rückgänigmachung der ursprünglichen Lieferung erolgte.

Die Aufwendungen wurden im Posten sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 77,00
Angestellte 2,00
leitende Angestellte 1,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 80,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 75,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 5,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer:

Cornel Popa, Bruckmühl

ausgeübter Beruf:

Kaufmann

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder der Unternehmensorgane

Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird ausgeführt:

gewährte Darlehen an Gesellschaftergeschäftsführer 2.805.962,61 EUR (Vorjahr 2.246.972,01 EUR)

Gewährte Darlehen:

Zum Bilanzstichtag wurde keine Besicherung der Darlehen angefordert.

Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB

Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde verzichtet, da diese Aufstellung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem Unternehmen einen erheblichen Nachteil zufügen kann.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 1.773.753,49 EUR.

Auf neue Rechnung werden 1.773.753,49 EUR vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Feldkirchen-Westerham, den 24.07.2025

Cornel Popa, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 05.08.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Popa Transporte GmbH

Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht

Wir haben den Jahresabschluss der Popa Transporte GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Popa Transporte GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der beigefügte Lagebericht vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. Er steht in allen wesentlichen Belangen in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht

Die Gesellschaft hat unbesicherte Darlehen im Umfang von TEUR 10.646 an Gesellschafter und nahestehende Personen ausgereicht. Es konnten keine ausreichenden Dokumente und Nachweise vorgelegt werden, aus denen mit hinreichender Sicherheit hervorgeht, dass diese Darlehen werthaltig sind. Die vorgelegten Dokumente ließen keine Rückschlüsse auf die Werthaltigkeit der Forderungen zu. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass der Jahresabschluss und der Lagebericht insoweit fehlerhaft sind.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen ange messen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 24.07.2025

H.R.S. GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

COSTA, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

3 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.