Tria Technologies GmbH
Industriestraße 16, 76297 Stutensee, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Katherine Diane Pritchard seit 3.3.2026 | Prokura |
Daniel Nikolas Dr. Denzler seit 12.6.2025 | Geschäftsführer |
Thilo Hans Balb seit 18.3.2025 | Geschäftsführer |
Thomas Blaschak seit 29.10.2024 | Prokura |
Thomas Georg Staudinger seit 19.8.2024 | Prokura |
Thomas Staudinger seit 10.10.2023 | Prokura |
Mark Patrick Herbert Kempf seit 27.7.2023 | Geschäftsführer |
Jian Bao seit 7.10.2021 | Prokura |
Darrel Scott Jackson seit 18.7.2019 | Geschäftsführer |
Norbert Strasser seit 14.8.2014 | Prokura |
Christian Lang seit 14.8.2014 | Prokura |
Silvano Geißler seit 12.2.2010 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Avnet Europe BV | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Avnet Embedded GmbHStutenseeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023Bilanz zum 30. Juni 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023I. Allgemeine AngabenDie Avnet Embedded GmbH hat ihren Sitz in Stutensee und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim (HRB Reg.Nr. 103631). Der Jahresabschluss der Avnet Embedded GmbH, Stutensee, auf den 30. Juni 2023 wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend der Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft ist gemäß den Größenkriterien des § 267 Abs. 3 HGB eine große Kapitalgesellschaft. Die Gliederung der Bilanz entspricht dem in § 266 Abs. 2 und 3 HGB vorgesehenen Gliederungsschema. Zur Verbesserung der Darstellung der Vermögenslage wurde das Gliederungsschema der Bilanz um den Posten Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen erweitert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die erforderlichen Vermerke zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung sind vollständig in diesen Anhang aufgenommen. II. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Der Jahresabschluss wurde gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. 1. AktivaAnlagevermögenEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über maximal fünf Jahre abgeschrieben. Vermögensgegenstände des abnutzbaren Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert und unterliegen einer planmäßigen Abschreibung nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Gegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich linear und im Jahr der Anschaffung oder Herstellung zeitanteilig abgeschrieben. Für geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von über EUR 250 bis EUR 1.000 wird ein Sammelposten gebildet. Dieser wird über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände bis EUR 250 werden im Jahr des Zugangs direkt im Aufwand erfasst. Übersicht über die Nutzungsdauer der Sachanlagen
Außerplanmäßige Abschreibungen des Anlagevermögens werden vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Geleistete Anzahlungen und angefallene Teilherstellungskosten auf noch nicht fertiggestellte Investitionen unterliegen keiner Abschreibung, soweit nicht Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorzunehmen sind. Die Finanzanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten angesetzt und bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung entsprechend abgeschrieben. Vom Wahlrecht nach § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Soweit Gründe für frühere außerplanmäßige Abschreibungen wegfallen, werden Zuschreibungen nach Maßgabe des § 253 Abs. 5 HGB bis maximal zur Höhe der Anschaffungskosten vorgenommen. Die Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungsverträgen werden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt, wobei das geschäftsplanmäßige Deckungskapital für garantierte Leistungen unter Beachtung des Niederstwertprinzips als Wertobergrenze gilt. Die an Arbeitnehmer verpfändeten Aktivwerte werden mit der Pensionsverpflichtung saldiert ausgewiesen. UmlaufvermögenIn den Vorräten werden Handelswaren und Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten zum Bilanzstichtag angesetzt. Fertige Erzeugnisse und Waren sowie unfertige Erzeugnisse werden inklusive der darin enthaltenen aktivierten Entwicklungsleistungen und Vorleistungen für langfristige Serienlieferverträge mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten nach § 255 Abs. 1 bzw. Abs. 2 HGB bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die für die Herstellung aufgewandten Einzelkosten (Material- und Fertigungskosten sowie Sonderkosten der Fertigung) einschließlich angemessener Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Bei unfertigen Erzeugnissen wird der jeweilige Fertigstellungsgrad berücksichtigt. Soweit notwendig, wurden Abschläge zur verlustfreien Bewertung vorgenommen. Dabei werden auch die Verkaufschancen und die Marktentwicklung berücksichtigt. Für die Folgebewertung von Vorräten findet das sogenannte Turn-Verfahren (Niederstwertermittlung anhand der Reichweite) Anwendung: Reichweite eines Materials in Monaten = Durchschnittsbestand der letzten zwölf Monate / Durchschnittsverbrauch der letzten zwölf Monate.
Ausgenommen von der Abwertung sind die Materialien, die in den letzten sechs Monaten zugegangen sind und deren Zugangsmenge > 1 % des Vormonatsbestandes war. Ein manueller Abgleich gewährleistet, dass reservierte Waren und fertige Erzeugnisse nicht abgewertet werden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert oder niedrigeren Tageswerten des Abschlussstichtages angesetzt. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen werden entsprechend der Wahrscheinlichkeit und Höhe des Ausfalls gebildet. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch die Bildung von Pauschalwertberichtigungen abgedeckt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind vermindert um Zahlungen aus dem Verkauf und der Abtretung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (stilles Factoring). Kassenbestand und Guthaben bei KreditinstitutenDie Bewertung der Guthaben und flüssigen Mittel erfolgt mit dem Nennwert. RechnungsabgrenzungspostenAusgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen (insb. Wartungskosten sowie sonstige Aufwendungen, die das kommende Geschäftsjahr betreffen), sind unter den Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt und zum Nennwert bewertet. 2. PassivaEigenkapitalDas gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert angesetzt. RückstellungenFür bestehende Pensionsverpflichtungen werden Rückstellungen mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bilanziert. Der ausgewiesene Bilanzwert beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten. Die Bewertung erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß der Projected-Unit-Credit-Method (PUC). Der ermittelte Betrag wird pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzins abgezinst, der sich bei einer angenommenen Laufzeit von 15 Jahren ergibt. Als Rechnungszins wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre verwendet (Bundesbankzins). Dabei wurden folgende Annahmen getroffen:
Das Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB, die erforderliche Zuführung zu den Pensionsrückstellungen auf maximal 15 Jahre zu verteilen, wurde ausgeübt. Die Pensionsverpflichtungen werden mit den an die Arbeitnehmer verpfändeten Aktivwerten der entsprechenden Rückdeckungsversicherungen und den Zeitwerten der Wertpapiere, Termingelder und Anteile an Spezialfonds verrechnet. Für den Wertansatz der Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen wurde im Fiskaljahr 2022/2023 erstmals die kongruente Bewertung gemäß IDW RH FAB 1.021 angewandt. Die Aktivwerte der mit den Pensionsverpflichtungen verrechneten Rückdeckungsversicherungen wurden unter Ausübung des Wahlrechts für das Passivprimat analog zu den Passivwerten der Pensionsrückstellungen ermittelt. Zur Berechnung wurde das Deckungskapitalverfahren (faktorbasiertes Verfahren) angewandt. In der Steuerrückstellung und den sonstigen Rückstellungen bildet die Gesellschaft für alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in angemessenem Umfang individuelle Vorsorge. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sonstige Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. VerbindlichkeitenVerbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt. Passive RechnungsabgrenzungspostenEinnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter den Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt und zum Nennwert bewertet. 3. Latente SteuernLatente Steuern werden für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen gebildet, soweit dies nach § 274 HGB zulässig ist. Zum Bilanzstichtag gibt es einen Überhang an aktiven latenten Steuern. Von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern wird kein Gebrauch gemacht. Aktive latente Steuern resultieren aus Pensionsrückstellungen sowie aus steuerlichen Verlustvorträgen. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragssteuersatzes von aktuell 29,42 %. Der kombinierte Ertragssteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. 4. GewinnrealisierungDie Umsatzerlöse der Gesellschaft resultieren aus dem Verkauf von elektronischen Geräten, Baugruppen und Komponenten. Umsatzerlöse werden ausgewiesen, wenn die Lieferungen oder Leistungen ausgeführt sind und der Gefahrenübergang erfolgt ist. Lediglich bei einem geringen Anteil der Umsatzerlöse ist eine Abnahme durch den Kunden vorgesehen. In diesem Fall wird der Umsatz erst mit dieser Abnahme ausgewiesen. 5. WährungsumrechnungFremdwährungsgeschäfte werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Zeitpunkt des jeweiligen Geschäftsvorfalls umgerechnet. Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. 6. Währungs- und ZinsrisikenZur Sicherung von Fremdwährungsrisiken aus Beschaffungsvorgängen nutzt das Unternehmen Devisentermingeschäfte. Derivative Finanzinstrumente werden einzeln mit dem beizulegenden Zeitwert (Marktwert) am Stichtag bewertet und unter Berücksichtigung des Realisations- sowie des Vorsichtsprinzips bilanziert. III. Erläuterungen zur Bilanz zum 30. Juni 2023AnlagevermögenBezüglich der Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf das als Anlage zu diesem Anhang beigefügte Anlagengitter. Finanzanlagen: Angaben gemäß § 285 Nr. 11 HGB (Anteilsbesitzliste):
[1] Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023 [2] mittelbare Beteiligung über die Avnet Embedded (Freiburg) GmbH, Eschbach [3] Ergebnis nach Ergebnisabführung [4] Umrechnungskurs am 30.6.2023: 1 EUR = 28,3193 TRY Das Eigenkapital und das Ergebnis sind jeweils in der angegebenen Währung dargestellt. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeIm Geschäftsjahr wurde zur Verbesserung der Liquidität Factoring durchgeführt. Zum Bilanzstichtag wurden 7.029 TEUR (Vj. TEUR 9.791) durch den Factor bevorschusst. Das Factoring umfasst ausschließlich echtes Factoring (das Ausfallrisiko geht auf den Factor über). Pauschalwertberichtigungen wurden aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit unverändert zum Vorjahr mit 0,5 % gebildet. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen mit TEUR 17.627 (Vj. TEUR 17.109) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie mit TEUR 201 (Vj. TEUR 350) auf Forderungen aus dem Finanzverkehr (Cash-Pooling) sowie Forderungen aus Gewinnabführung TEUR 29.706 (Vj. TEUR 0). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten, wie im Vorjahr, keine Forderungen gegen den Gesellschafter. Alle Forderungen haben wie bereits im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Steuerforderungen in Höhe von TEUR 558 (Vj. TEUR 2.878) und debitorische Kreditoren TEUR 246 (Vj. TEUR 136) und haben wie bereits im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 30.566.749,28 auf neue Rechnung vorzutragen. Ausschüttungsgesperrte BeträgeAufgrund § 253 Abs. 6 HGB n.F. besteht zum Abschlussstichtag ein ausschüttungsgesperrter Betrag in Höhe von TEUR 154 (Vj. TEUR 256). Dieser Betrag entspricht dem Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB zwischen den Pensionsrückstellungen bewertet mit einem 10-jährigen Durchschnittszinssatz und den Pensionsrückstellungen nach bisheriger Bewertung mit einem 7-jährigen Pensionszinssatz. RückstellungenZum Bilanzstichtag beläuft sich die Unterdeckung der Pensionsrückstellungen nach Art. 67 Abs. 2 EGHGB auf TEUR 24 (Vj. TEUR 41). Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte betragen TEUR 951 (Vj. TEUR 1.068) Der beizulegende Zeitwert bzw. Buchwert der verrechneten Vermögenswerte beläuft sich auf TEUR 951 (Vj. TEUR 1.068) der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt TEUR 2.568 (Vj. TEUR 2.417). Der Zinsaufwand aus der Pensionsverpflichtung beträgt TEUR 75 (Vj TEUR 77) und wird unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag aus der Umbewertung der Aktivwerte der verrechneten Vermögensgegenstände unter Anwendung der kongruenten Bewertung gemäß IDW RH FAB 1.021 beläuft sich auf TEUR - 36 (Aufwand). Unter Berücksichtigung des Zuführungsbetrags zu den Pensionsrückstellungen von TEUR 177 (Vj. TEUR 278) wird dieser im Personalaufwand ausgewiesen. Die Pensionsrückstellungen entfallen mit TEUR 2.001 (Vj. TEUR 1.935) auf ehemalige Geschäftsführer. Die Steuerrückstellungen betreffen überwiegend die Gewerbesteuer und Körperschaftssteuer für das Berichtsjahr sowie für Vorjahre. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Einmalzahlungen an Mitarbeiter, nicht genommenen Urlaub, Rechtsanwalt- und Prozesskosten, für am Bilanzstichtag noch ausstehende Rechnungen und Gewährleistungen gebildet. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden branchenüblich durchschnittlich nach 30 bis 60 Tagen zur Zahlung fällig. Ebenfalls branchenüblich bestehen bis zur vollständigen Bezahlung Eigentumsvorbehalte. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen mit TEUR 8.048 (Vj. TEUR 3.735) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie mit TEUR 87.240 (Vj. TEUR 39.360) auf Verbindlichkeiten aus dem Finanzverkehr (Cash-Pooling). Gegenüber dem Gesellschafter bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 126 (Vj. TEUR 0). Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen Steuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.961 (Vj. TEUR 397). Weiterhin sind TEUR 0 (Vj. TEUR 4) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit enthalten. Passive RechnungsabgrenzungspostenDie passiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten im Wesentlichen Umweltboni (BAFA-Prämien) für geleaste E-Autos. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023Aufgliederung der UmsatzerlöseDie erzielten Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf: Nach geografisch bestimmten Märkten:
Nach Tätigkeitsbereichen:
Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge beinhalteten im Geschäftsjahr 2021/2022 Erlöse aus der Veräußerung des Kundenstamms in Höhe von TEUR 6.300. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten in Höhe von TEUR 803 (Vj. TEUR 834) periodenfremde Erträge im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen auf Forderungen, aus Mietnebenkostenabrechnungen sowie aus True-ups für Konzernverrechnungen des Vorjahres. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 4.188 (Vj. TEUR 5.486). PersonalaufwandIm Personalaufwand enthalten sind TEUR 281 (Vj. TEUR 331) für Altersversorgung. Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten in Höhe von TEUR 159 (Vj. TEUR 39) periodenfremde Aufwendungen aus Abschreibung auf Forderungen und Mehrverbrauch von Rückstellungen sowie TEUR 10 (Vj. TEUR 0) Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten darüber hinaus Aufwendungen in Höhe von TEUR 16 (Vj. TEUR 16) nach Artikel 67 Abs. 1 und 2 EG-HGB. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Kursverlusten in Höhe von TEUR 4.174 (Vj. TEUR 5.137). Zinsen und ähnliche ErträgeDie Zinsen und ähnliche Erträge enthalten keine Zinsen gegenüber verbundenen Unternehmen (Vj. TEUR 0) sowie Zinsertrag aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 1 (Vj. TEUR 0) Zinsen und ähnliche AufwendungenDie Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 3.333 (Vj. TEUR 523) enthalten Aufwendungen für Factoring in Höhe von TEUR 236 (Vj. TEUR 18). In den Zinsaufwendungen enthalten sind weiterhin Zinsen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 3.019 (Vj. TEUR 427) sowie Zinsaufwand aus der Aufzinsung von Rückstellungen TEUR 75 (Vj. TEUR 77). Steuern vom Einkommen und vom ErtragDie Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 32 (Vj. TEUR 1 periodenfremde Erträge) aus Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer jeweils aus Vorjahren. ErgebnisabführungDurch den Ergebnisabführungsvertrag vom 17. November 2022 zwischen der Avnet Embedded (Freiburg) GmbH und der Avnet Embedded GmbH werden Gewinne an die Muttergesellschaft Avnet Embedded GmbH abgeführt. Für das Geschäftsjahr 2022/2023 wurde ein Gewinn von 29.705.752,71 EUR erwirtschaftet und an die Avnet Embedded GmbH abgeführt. Sonstige Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie auf das Geschäftsjahr entfallenden Aufwendungen für den Abschlussprüfer betragen TEUR 98 und betreffen ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. V. Sonstige AngabenDerivative FinanzinstrumenteZur Sicherung von Fremdwährungsrisiken in der Bilanz nutzt die Avnet Embedded GmbH Devisentermingeschäfte über die Schwestergesellschaft AVNET Europe BV. Positive wie negative Marktwerte werden der Avnet Embedded GmbH über die konzerninterne Verrechnung in Rechnung gestellt. Der Betrag an positiven Hedges beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 201, der Betrag an negativen Hedges für den eine Rückstellung gebildet wurde beträgt TEUR 142. Sonstige finanzielle VerpflichtungenAm Bilanzstichtag bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen:
Leasingverträge umfassen im Wesentlichen Kfz und diverse Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Mietverträge umfassen im Wesentlichen die Anmietung von Büroräumen und Produktionshallen. Leasing- und Mietverträge wurden abgeschlossen, um die Kapitalbindung innerhalb des Unternehmens zu verringern. Stellung im KonzernDie Avnet Embedded GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Avnet Business Services GmbH, Poing. Das Stammkapital der AVNET Business Services GmbH, Poing, wird wiederum indirekt zu 100 % von der AVNET Holding Europe BVBA, Belgien, gehalten. Damit ist die Gesellschaft ein verbundenes Unternehmen der AVNET Inc., Phoenix, USA, und deren Tochterunternehmen und wird entsprechend in den Konzernabschluss der AVNET Inc., der nach US-amerikanischen Grundsätzen aufgestellt wird, einbezogen. Die AVNET Inc. erstellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen. Dieser Konzernabschluss ist sowohl auf der Internetseite als auch am Sitz der AVNET Inc. erhältlich. Befreiender Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach § 292 HGBDie Gesellschaft ist ein verbundenes Unternehmen der AVNET Inc., Phoenix, USA, und deren Tochterunternehmen. Die AVNET Inc. stellt einen befreienden Konzernabschluss nach US-amerikanischen Grundsätzen für den größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss ist sowohl auf der Internetseite als auch am Sitz der AVNET Inc. erhältlich. Die wesentlichen Abweichungen der im befreienden Konzernabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind:
PersonalstandDie durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer beträgt:
Geschäftsführung
Die Nennung der Bezüge der Geschäftsführer unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB, da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhält. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht)Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.
Stutensee, den 29. September 2023 Silvano Geissler, Geschäftsführer Darrel Scott Jackson, Geschäftsführer Mark Kempf, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 20231. GrundlagenGeschäftszweck Die Avnet Embedded GmbH (AvE) ist spezialisiert auf Systemtechnologien und komplexe Design-Ins von intelligenten Embedded-Lösungen, mit denen eine schnelle und effiziente Markteinführung von industriellen Applikationen realisiert werden kann. In der Produktpalette finden sich eine große Auswahl an Touch-Lösungen und Embedded Boards, Wireless- und Memory/Storage-Produkte für nahezu jede Anforderung. AvE bietet als Original Design Manufacturer (ODM) eine einzigartige Kombination aus umfassender Entwicklungskompetenz und Fertigungserfahrung. Der Produktionsstandort in Stutensee ist mit modernen vollautomatischen Fertigungsgeräten ausgerüstet. Dank der Fertigung im eigenen Hause können Projekte in hoher Qualität und mit großer Flexibilität erfolgreich realisiert werden. 1.1 StrukturDie Avnet Embedded GmbH ist die operativ tätige Muttergesellschaft der AvE-Gruppe, welche in den AVNET-Konzern einbezogen ist. Die AvE-Gruppe besteht operativ aus drei inländischen und zwei ausländischen Gesellschaften. Die Avnet Embedded GmbH, Stutensee, sowie ihre Tochtergesellschaften Avnet Embedded (Freiburg) GmbH, Eschbach, und Avnet Embedded (Malta) Ltd., San Gwann (Malta), sind produzierende Unternehmen. Während Leiterplatten in Stutensee und alternativ in Malta bestückt werden, ist die Fertigung von komplexen Systemen sowie die Konfiguration von Servern am Standort Eschbach konzentriert. Die Tochtergesellschaft Avnet Electronics Turkey, Istanbul, sowie die Enkelgesellschaft AVNET EMG GmbH, Poing, bilden als Distributoren die Vertriebskanäle für die vier Geschäftsbereiche des Avnet Konzerns, "AVNET Silica", "AVNET Abacus", "AVNET United" und "AVNET Integrated". 1.2 GeschäftsprozesseVertrieb Sämtliche Vertriebsaktivitäten unter dem Markennamen "AVNET Embedded" werden über die EBV GmbH & Co. KG und ihre europäischen Tochtergesellschaften ausgeführt. Die Vertriebsaktivitäten unter dem Markennamen "AVNET Integrated" werden über die Avnet Europe BV, Belgien und ihre europäischen Tochtergesellschaften ausgeführt. Unterstützt werden diese Vertriebsaktivitäten durch Program Management und Marketing im eigenen Haus. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir durchschnittlich rund 60 Mitarbeiter in diesem Bereich beschäftigt. Unsere wesentlichen Absatzmärkte liegen in Deutschland, Großbritannien und Österreich sowie in Italien und Osteuropa. Entwicklung und Produktion Unsere Kernkompetenz sind kundenspezifische Entwicklungen und die Produktion von elektronischen Baugruppen und (Sub-) Systemen. Hier beschäftigen wir 360 (Vorjahr 323) Mitarbeiter. Im vergangenen Geschäftsjahr lagen die Schwerpunkte auf Kapazitätserweiterungen in den Werken, wobei der Bau der neuen Systemfertigung unserer Tochtergesellschaft in Eschbach im Mittelpunkt stand. So konnte Bauabschluss, Inbetriebnahme und Umzug aus dem alten Gebäude in der geplanten Zeit und reibungslos umgesetzt, und der bisherige Standort geschlossen werden. Das nach neuesten energetischen Gesichtspunkten konzipierte Werk ist Teil des Wachstumsplans, insbesondere da unsere Tochtergesellschaft einer unserer größten Abnehmer ist. Auch im Bereich der Embedded Boards wurden Kapazitätserweiterung und Optimierungen umgesetzt, die dem erweiterten Kapazitätsbedarf Rechnung tragen und die bereits zu einer deutlichen Steigerung des Outputs in den Werken geführt haben. Die Abarbeitung kapazitätsbedingter Backlogs nahm dabei einen nicht unerheblichen Teil der Anstrengungen ein, wobei flexible Reaktionen auf Bedarfsänderungen unserer Kunden im Vordergrund standen. Im Entwicklungsbereich wurden wichtige Projekte sowohl im Kunden- als auch im Standardmodulbereich fertiggestellt und neu im Zulauf befindliche Projekte eingesteuert. Im Produktbereich der Computermodule wurde ein neuer Technologiestandard eingeführt um durch Miniaturisierung, Verarbeitbarkeit und Performance neue Kunden bzw. Märkte zu erschließen. Abschließend lässt sich bemerken, dass auch im zurückliegenden Jahr die Geschäftserwartungen deutlich erfüllt werden konnten. Einkauf und Beschaffung Die Produkte werden als fertige oder unfertige elektronische Komponenten von namhaften Herstellern weltweit bezogen und innerhalb der AvE-Gruppe verarbeitet (z. B. zu Board Level- oder Endprodukten). Eine Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten besteht nicht, die Lieferantenbeziehungen existieren teilweise bereits seit Jahrzehnten. In diesem Bereich beschäftigen wir unverändert 21 Mitarbeiter. 1.3 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenLaut Statistischem Bundesamt verzeichnete Deutschland im 2. Halbjahr 2022 einen robusten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP), angetrieben durch eine Erholung der Wirtschaft nach der Pandemie. Die positiven Entwicklungen wurden jedoch durch Engpässe in der Lieferkette und steigende Rohstoffpreise gedämpft. Im 1. Halbjahr 2023 setzte sich das Wirtschaftswachstum fort, aber in einem moderateren Tempo, da die Herausforderungen der globalen wirtschaftlichen Unsicherheiten und strukturellen Anpassungen anhielten. Trotzdem zeigte sich die deutsche Wirtschaft insgesamt auf einem positiven Kurs der Erholung, die erwartete Rezession ist nicht eingetreten. Die Umsätze der deutschen Bauelemente-Distribution verzeichneten im Sommerquartal 2022 ein starkes Wachstum von 44 %, doch bei den Auftragseingängen begann sich bereits eine Normalisierung bzw. ein Abwärtstrend abzuzeichnen. Im vierten Quartal 2022 fielen bei weiterhin hohen Umsätzen die Auftragseingänge schwächer aus. Im ersten Quartal 2023 verlangsamten sich die Auftragseingänge weiter bei einem weiteren Rekordumsatz von 23,2 % gegenüber dem Vorjahresquartal, was zu einer Book-to-Bill-Rate von 0,73 führte. Es wird erwartet, dass sich diese Normalisierung in den nächsten Quartalen auf den Umsatz auswirken wird. 1.4 Erklärung zur UnternehmensführungDer Avnet-Konzern ist ein internationaler Konzern, der dem Diversity-Gedanken verpflichtet ist. Entsprechende Core Value Statements und Kennzahlen sind über die Avnet-Website abrufbar. Die Avnet Embedded GmbH beschäftigt zum 30. Juni 2023 insgesamt 240 Frauen und 347 Männer, was einer Frauenquote im Gesamtunternehmen von 41 % (Vj. 41 %) entspricht. Die Gesellschaft verfügte im abgelaufenen Geschäftsjahr über zwei operative männliche Geschäftsführer. Für die Zeit bis 30. Juni 2025 ist somit in Übereinstimmung mit einem entsprechenden Beschluss der Gesellschafter keine Änderung oder Erweiterung der Geschäftsführung vorgesehen. Insoweit wird es bei den operativen Geschäftsführern bei dem 100%-Männeranteil bleiben. Die Geschäftsführung legt als Zielgröße des Frauenanteils bis zum 30. Juni 2025 für die erste Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung 13 % und für die zweite Führungsebene 16 % fest. Dies entspricht jeweils dem derzeitigen Stand und berücksichtigt die Nachfolgeplanung innerhalb dieses Zeitraums für beide Führungsebenen. 1.5 Einbindung in den Avnet KonzernDie AvE ist 100%ige Tochter der globalen Avnet-Gruppe, einem der weltgrößten Distributoren für den Vertrieb elektronischer Komponenten, Unternehmensnetzwerken und Computerprodukten sowie von Embedded Systemen, dessen Kultur auf innovativen Ideen und neuen Technologien basiert. Mit über 15.000 Mitarbeitern in 140 Ländern in Nordamerika, Europa und Asien (Field Application Engineers (FAEs), Vertriebs-, Lieferketten-, Fertigungs-, Design- und Serviceteams) verfügt die Avnet-Gruppe über fundiertes Fachwissen und die Fähigkeit, auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Kunden einzugehen und sie zu verstehen. Die zunehmend globale Vernetzung im Konzern ermöglicht auch der AvE, sich global breiter aufzustellen und von Synergie-Effekten zu profitieren. 2. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageFür die AvE sind Umsatz, Rohertragsquote und Betriebsergebnis die wesentlichen Steuerungsgrößen. Der Rohertrag ergibt sich aus der Differenz zwischen Umsatz, plus/minus Bestandsveränderung abzüglich Materialeinsatz. Das Betriebsergebnis ist das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Einmaleffekten. Im Vergleich zur Vorjahresprognose haben wir das Umsatzziel sowie das EBIT-Ziel deutlich überschritten, jedoch die geplante Rohertragsquote nicht erreicht. 2.1 Darstellung der ErtragslageIm laufenden Geschäftsjahr wurde ein Betriebsergebnis (EBIT) von 11,8 MEUR (i. Vj. 6,4 MEUR) erzielt, wobei das EBIT des VJs durch einen außerordentlichen Ertrag von 6,3 MEUR beeinflusst war.
2.1.1 UmsatzIm laufenden Geschäftsjahr konnte ein Umsatz von 217,0 MEUR (Vorjahr 154,4 MEUR) erwirtschaftet werden, was einer Steigerung von 40,5 % gegenüber dem Vorjahr entspricht und somit gegenüber der Entwicklung des Gesamtmarktes überdurchschnittlich ausfiel. Den größten Umsatzzuwachs mit zweistelligen Wachstumsraten konnten wir mit Produkten aus den Kategorien Industrial Machinery, Healthcare / Medical Devices sowie Smart Building Controls erzielen. 2.1.2 Materialaufwand / RohertragDer Materialeinsatz ist mit 66,2 % im Vergleich zum Vorjahr (64,9 %) erneut leicht gestiegen. Dafür verantwortlich waren zum einen die weiterhin hohen Preise für Chips sowie Komponenten in weiten Teilen des Geschäftsjahres 2022/2023 und zum anderen der starke US-Dollar, wodurch sich der Materialeinkauf insbesondere im ersten Halbjahr des abgeschlossenen Geschäftsjahres deutlich verteuert hat. 2.1.3 Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge sind (bereinigt um den Erlös aus der Veräußerung des Kundenstamms von 6,3 MEUR im Vorjahr) um 1,3 MEUR gesunken. Hauptsächlich dafür verantwortlich sind die gesunkenen Erträge aus Währungsdifferenzen (-1,3 MEUR im Vergleich zum Vorjahr), denen jedoch entsprechende Aufwendungen aus Währungsdifferenzen im sonstigen betrieblichen Aufwand gegenüberstehen. 2.1.4 PersonalkostenDie durchschnittliche Mitarbeiterzahl ist mit 555 gegenüber 524 im Vorjahr gestiegen. Die Personalkosten verzeichnen einen Anstieg um 3,0 MEUR im Vergleich zum Vorjahr, was durch den Personalaufbau, reguläre Gehaltssteigerungen sowie durch die höhere Auszahlung variabler Gehälter aufgrund der guten Auftragslage begründet ist. 2.1.5 AbschreibungenDie Abschreibungen belaufen sich auf 2,2 MEUR (Vorjahr 2,3 MEUR) und beinhalten im Wesentlichen Abschreibungen auf Maschinen und Anlagen und Anlagevermögen im Bereich IT. Erhöhte Abschreibungen aus Erweiterungsinvestitionen zum Ausbau von Produktionskapazitäten werden sich erst im kommenden Fiskaljahr zur vollen Höhe zeigen. 2.1.6 Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf 28,0 MEUR (Vorjahr 26,1 MEUR). Die allgemeinen inflationsbedingten Kostensteigerungen in allen Bereichen wurden teilweise durch die rückläufigen konzerninternen Leistungsverrechnungen sowie gesunkene Aufwendungen aus Währungsdifferenzen kompensiert. Diesen Aufwendungen aus Währungsdifferenzen stehen entsprechende Erträge aus Währungsdifferenzen in den sonstigen betrieblichen Erträgen gegenüber. 2.1.7 Betriebsergebnis (EBIT)Das Betriebsergebnis beläuft sich auf 11,8 MEUR (i. Vj. 6,4 MEUR). Bereinigt um den einmaligen Sondereffekt in den sonstigen betrieblichen Erträgen im Vorjahr aus dem Verkauf des Kundenstamms (6,3 MEUR) ist der EBIT von 0,1 MEUR auf 11,8 MEUR angestiegen. Wesentlicher Treiber hierfür waren der starke Anstieg der Umsatzerlöse bei unterproportionaler Erhöhung der Personalkosten und sonstigen betrieblichen Aufwendungen. 2.1.8 Ergebnis nach Steuern und JahresüberschussIm Wesentlichen beeinflusst durch Zinsen und Steuern beläuft sich das Ergebnis nach Steuern auf 0,9 MEUR. Der Anstieg der Zinsaufwendungen resultiert aus der erhöhten Cash-Pool-Finanzierung im Konzern. Aufgrund Ergebnisabführungen innerhalb des Organkreises beläuft sich der Jahresüberschuss auf 30,6 MEUR. 2.2 Darstellung der Vermögenslage
Die Aktiva sind im Wesentlichen durch das Vorratsvermögen, das Anlagevermögen und die kurzfristigen Forderungen bestimmt. Im Sachanlagevermögen wurden im Wesentlichen Ersatzinvestitionen sowie Erweiterungsinvestitionen zum Ausbau von Produktionskapazitäten getätigt. Zum Jahresabschluss 30. Juni 2023 lag das Vorratsvermögen bei 168,4 MEUR (Vorjahr 113,8 MEUR) und ist damit gegenüber dem Vorjahr weiterhin deutlich angestiegen. Es setzt sich aus Rohmaterialien sowie Halb- und Fertigerzeugnissen des Bereiches Embedded Solutions zusammen. Ein Großteil des Anstiegs ist durch das Umsatzwachstum begründet. Im Verhältnis zum Umsatzvolumen ist der Bestand jedoch ebenfalls erhöht. Obwohl sich die Lage am Beschaffungsmarkt deutlich entspannt hat und die Notwendigkeit höhere Losgrößen zu bevorraten nicht mehr in demselben Umfang wie noch im letzten Jahr besteht, ist es noch nicht gelungen, den Gesamtbestand entsprechend zu senken. Die Definition und Umsetzung von Working Capital Maßnahmen zur Reduzierung der Bestände wird im Fokus des kommenden Fiskaljahres stehen. Die kurzfristigen Forderungen in Höhe von 52 MEUR (Vorjahr 29,2 MEUR) setzen sich zu 7 % aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und zu 91 % aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie zu 2 % aus sonstigen Vermögensgegenständen zusammen. Der Anstieg ist im Wesentlichen im Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen aufgrund Ergebnisabführung begründet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind bedingt durch die Erhöhung des Factoringvolumens im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Der Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände ist im Wesentlichen begründet durch den Rückgang der Steuerforderungen. Die Passiva enthalten Eigenkapital von 183,2 MEUR (Vorjahr 152,6 MEUR). Andere wesentliche Posten sind die kurzfristigen Verbindlichkeiten/Rückstellungen von 119,7 MEUR (Vorjahr 69,1 MEUR). Hauptbestandteile sind hier Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Steigerung um 50,6 MEUR resultiert im Wesentlichen aus der Steigerung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (+52,2 MEUR; im Wesentlichen Cash-Pooling Verbindlichkeiten) aufgrund des gestiegenen Finanzierungsbedarfs für den Aufbau der Vorräte sowie dem Anstieg von Steuerverbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt zurückgegangen. Die Gesellschaft ist im Wesentlichen finanziert über die Gesellschaft Avnet Europe BV, Belgien, 87,1 MEUR (Vorjahr 39,4 MEUR). In diese Gesellschaft integriert ist die Division Avnet Financial Services, Diegem/Belgien, die in der Avnet-Gruppe Treasury und Cash-Pooling der angebundenen Konzerngesellschaften zentral betreut und koordiniert. Es bestehen keine externen Bankverbindlichkeiten. 2.3 Darstellung der FinanzlageDie Gesellschaft hat im Geschäftsjahr einen operativen Cash-Flow von -41,9 MEUR (Vorjahr - 59,3 MEUR) verbucht. Hintergrund ist der deutlich gestiegene Bestand an Vorräten. Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit von -6,1 MEUR (Vorjahr + 47,9 MEUR; ohne Ausschüttung aus der Kapitalrücklage der Tochtergesellschaft -2,1 MEUR) ist im Wesentlichen durch die Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen in Betriebsmittel begründet. Der Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit beläuft sich auf 48 MEUR (Vorjahr 11,4 MEUR) und resultiert aus Einzahlungen durch Cash-Pooling der Avnet-Gruppe. Durch diese Integration der AvE-Gruppe in das Cash-Pooling der Avnet-Gruppe war die Liquidität im abgelaufenen Geschäftsjahr gesichert. Die formal kurzfristigen Cash-Pool-Verbindlichkeiten werden uns auch zukünftig nachhaltig zur Verfügung stehen, sodass diese nicht als Teil des Finanzmittelbestandes anzusehen sind. Insgesamt beurteilen wir die wirtschaftliche Lage als gut, insbesondere im Hinblick auf unsere wesentlichen Steuerungsgrößen Umsatz, Rohertragsquote und Betriebsergebnis. Insbesondere durch die weiterhin große Nachfrage nach unseren Produkten, welche sich in einer anhaltend positiven Entwicklung im Auftragseingang widerspiegelt, blicken wir positiv in die Zukunft. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht3.1. PrognoseberichtIm Geschäftsjahr 2023/2024 werden wir den Schwerpunkt auf die strukturelle Optimierung und die Weiterentwicklung unserer Geschäftsbereiche legen, um ein nachhaltig profitables Wachstum sicherzustellen. Darüber hinaus sind dedizierte Maßnahmen zur Optimierung des Working Capitals geplant, um die Cash-Flow Situation zu verbessern. Das turbulente makroökonomische und geopolitische Umfeld wird auch im neuen Geschäftsjahr einen entscheidenden Einfluss auf die Geschäftsentwicklung haben. Volatile Preisentwicklungen für Material, Energie und Transport erschweren eine verlässliche Gesamtjahresprogose für Umsatz und Ergebnis. Die anhaltend hohen Inflationsraten sowie die deutlich gestiegenen Kapitalkosten aufgrund des signifikant gestiegenen Zinsniveaus werden weiterhin Einfluss auf unsere Liquiditäts- und Profitabilitätssituation haben. Die Zukunft des Marktes für elektronische Bauelemente sieht allen Schwankungen zum Trotz weiterhin sehr positiv aus. Die digitale Transformation in allen Lebens- und Geschäftsbereichen, der weltweite Vormarsch der Elektromobilität sowie die grüne Energiewende sind nur einige der Megatrends, die auch in der Zukunft eine hohe Marktnachfrage nach intelligenten Embeddedlösungen sicherstellen. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 erwarten wir aufgrund des anhaltend hohen Nachfrageniveaus einen weiteren Anstieg des Gesamtabsatzes im prozentual zweistelligen Bereich. Wir rechnen unter Berücksichtigung der oben dargestellten Einflüsse für das Geschäftsjahr 2023/2024 mit einem Umsatz in einer Bandbreite von 239 MEUR bis 264 MEUR, der zu einem positiven Betriebsergebnis in einer Bandbereite von 17 MEUR bis 19 MEUR führt. Unsere Rohertragsquote erwarten wir in einer Bandbreite zwischen 33 % und 37 %. 3.2. ChancenberichtTrotz der aktuell schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage sehen wir insgesamt nachhaltige Wachstumschancen im Embedded Markt. Unsere innovativen Technologien sind zentrale Bausteine zur Realisierung von Industrie 4.0, der Digitalisierung, des Umbaus der Mobilität und der Energieinfrastruktur. Durch die Anpassung an die Anforderungen des Kunden gibt es in allen Branchen Einsatzgebiete von AvE-Produkten. Durch die Fokussierung und die Spezialisierung auf die Entwicklung und Produktion von Embedded Boards und Systemen werden die individuell auf den Kunden zugeschnittenen Embedded Systems optimal geplant und umgesetzt. Dabei profitieren die Kunden von einem Zugang zum gesamten Avnet-Ökosystem und minimieren gleichzeitig die Anzahl der Handelspartner. Durch unser gut etabliertes, weltweit agierendes, Distributionsnetzwerk unterstützen wir unsere Kunden bestmöglich bei der Planung und Entwicklung der Produkte und der Umsetzung der Kundenwünsche. Im Zentrum unseres Handelns steht der Kunde. Daher werden wir auch in der Zukunft unsere Teams in den Bereichen Forschung und Entwicklung, technische Spezialisten und Projektmanagement ausbauen, um unseren Kunden durch umfassende Beratungskompetenz und Full-Service-Angebot einen Vorsprung im Markt zu sichern. 3.3 Risiken und RisikomanagementUnternehmerische Aktivitäten sind immer auch mit Risiken verbunden. Diese Risiken frühzeitig zu erkennen, zu kontrollieren und damit zu begrenzen ist die dauerhafte Aufgabe der Geschäftsführung sowie aller im Unternehmen tätigen Mitarbeiter. Aufgrund der Einbindung in einen international tätigen Konzern mit einem breit angelegten konzernweiten Risikomanagementsystem ist die AvE-Gruppe verminderten Risiken ausgesetzt. Besonders hervorzuheben sind hier die Steuerung von Geldflüssen und Währungsabsicherung durch ein global agierendes Treasury-Team, die Überwachung und Steuerung von Steuern und Abgaben durch eine globale konzerninterne Steuerabteilung, die Überwachung und Steuerung des Vertragsmanagements durch eine globale konzerninterne Rechtsabteilung sowie der regelmäßige Review der Geschäftsprozesse und ihrer Risiken durch eine global agierende Innenrevision. Durch die enge Vernetzung von Kontroll- und Managementsystemen wird ein gesamtheitliches, vorausschauendes Risikomanagementsystem sichergestellt. Das Risikomanagement des Unternehmens beruht auf der Analyse der monatlichen Plan-Ist-Abweichungen sowie der Auswertung von Forecastberichten der verschiedenen Fachbereiche. Im Rahmen der Berichterstattung, des monatlichen Reportings zum Auftragseingang und dessen Profitabilität werden zeitnah bei Bedarf erforderliche Anpassungsmaßnahmen durchgeführt. Die Unternehmen der AvE-Gruppe haben Risikomanagementsysteme etabliert, um proaktiv und prospektiv schnell auf Marktveränderungen reagieren zu können. Kernelement hierbei ist das Line-Management-Cockpit (LMC). Das LMC liefert zeitnah u. a. Kennzahlen zu Umsatz je Produktgruppe, Hersteller und Disponent sowie Rohertragsquoten, Book-to-Bill Ratio (Quote Auftragseingang im Vergleich zum Umsatz), Turn (Umschlagshäufigkeit) ebenfalls auch auf Produktgruppen-, Hersteller- und Disponenten-Ebene. Daneben verfügt die AvE-Gruppe über ein ausführliches Reporting sowie ein umfangreiches Controllingsystem (Vertriebscontrolling, Werkscontrolling, Working-Capital-Controlling, Investitionscontrolling, R&D Controlling, Kostenmanagementsystem). Ein Nachfragerückgang, ggf. auch verbunden mit technologischen Risiken durch Fehleinschätzungen von Märkten und Trends, stellt für uns ein Risiko dar. Durch die Diversifikation der Kunden und langfristige Kundenbindung können wir die negativen Auswirkungen eines Nachfragerückgangs zwar nicht vollständig verhindern, aber doch abschwächen. Diese Risikostreuung trifft auch auf das Risiko des vollständigen oder teilweisen Ausfalls von Kundenforderungen (Adressausfallrisiko) zu. Durch erhöhte Sensibilität und intensiven Kundenkontakt versuchen wir, Adressausfallrisiken rechtzeitig zu erkennen und gegensteuernde Maßnahmen ergreifen zu können. Bilanzielle Risiken, soweit sie bei der Abschlusserstellung erkennbar waren, wurden durch entsprechende Rückstellungen berücksichtigt. Elementar-, Schadens- und Haftungsrisiken, Risiken durch Produkthaftung sowie sonstige Risiken sind durch entsprechenden Versicherungsschutz abgesichert. Das Kundenausfallrisiko wird durch die Warenkreditversicherung im Wesentlichen abgedeckt, wobei wir hier unsere Kreditlimits auf die Nachfragevolumina regelmäßig anpassen. Werthaltigkeitsrisiken bei Beteiligungen können durch ein entsprechendes Beteiligungscontrolling frühzeitig erkannt werden. Die Beschaffungsseite und Absatzseite weisen Geschäfte in fremden Währungen auf, die auch durch Nutzung von Netting-Effekten und Preisgleitklauseln gesichert werden. Der Großteil der Fremdwährungsgeschäfte betrifft Fremdwährungsgeschäfte in USD und zu einem geringen Umfang GB-Pounds und Japanische Yen. Ungleichgewichte im Währungsportfolio werden über das Treasury-Management des Konzerns mittels Devisentermingeschäften abgesichert. Zudem ist es, u. a. bedingt durch die demographische Entwicklung und den derzeit arbeitnehmerfreundlichen Arbeitsmarkt, sehr schwierig, qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen. Hier tritt die Avnet Embedded GmbH verstärkt in der Metropolregion Karlsruhe als attraktiver Arbeitgeber in Erscheinung und hat ein breit gefächertes Ausbildungsprogramm etabliert. Insgesamt werden alle oben in der Reihenfolge ihrer Bedeutung dargestellten Risiken als beherrschbar und nicht bestandsgefährdend eingeschätzt.
Stutensee, den 29. September 2023 Silvano Geissler, Geschäftsführer Darrel Scott Jackson, Geschäftsführer Mark Kempf, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Avnet Embedded GmbH, Stutensee PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Avnet Embedded GmbH, Stutensee, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Avnet Embedded GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die in Abschnitt 1.4 im Lagebericht enthalten ist, haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige InformationenDie gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 11. Januar 2024 KPMG
AG
Leistner, Wirtschaftsprüfer Kirch, Wirtschaftsprüfer |
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