Zoo Hannover gemeinnützige GmbH
Selbe AdresseBotanische und zoologische Gärten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Klaus Brunsing seit 7.11.2016 | Prokura |
Jeannine Fröhlich-Waschkau seit 7.11.2016 | Prokura |
Andreas Michael Casdorff seit 16.8.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Region Hannover | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Zoo Hannover Service GmbHHannoverJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für 2023Grundlagen der Unternehmenstätigkeit Menschen für Tiere begeistern - unter diesem Leitsatz erfüllt der Erlebnis-Zoo Hannover seinen satzungsgemäßen Auftrag in den Bereichen Bildung, Artenschutz, Forschung sowie Naherholung seit seiner Gründung 1865. Der Zoo in der Niedersächsischen Landeshauptstadt ist dabei eine der größten Freizeiteinrichtungen in Niedersachsen. Durch sein besonderes Gestaltungskonzept mit immersiven Themenwelten und integrierter Gastronomie, Shops sowie zahlreichen Spiel- und Lernmöglichkeiten, mit kommentierten Fütterungen und Tiervorstellungen wird den Zoobesuchenden Artenvielfalt als Teil der globalen und regionalen Biodiversität intensiv und unterhaltsam erlebbar gemacht. Vielfach ausgezeichnet, ist der Erlebnis-Zoo Hannover ein touristischer Leuchtturm in der Region Hannover und zieht Gäste aller Altersklassen weit über die Grenzen der Region hinaus an. Sich stetig weiterentwickelnd, bietet der Erlebnis-Zoo immer wieder neue Besuchsanreize und setzt Maßstäbe in den Bereichen Edutainment, Digitalisierung und Innovation in der Zoowelt und Freizeitbranche. Vor diesem Hintergrund betreibt der Erlebnis-Zoo Hannover die verschiedenen Geschäftsfelder als einer der wenigen Zoologischen Gärten in Deutschland in eigener Regie. Formal ist der Erlebnis-Zoo in zwei Unternehmen gegliedert. Die Zoo Hannover gGmbH ist seit 2020 eine anerkannt gemeinnützige Organisation, deren Handeln durch die gemeinnützigen Aufgabenfelder Bildung, Artenschutz, Forschung und Naherholung bestimmt wird und primär nicht die Gewinnerzielung anstrebt. Die gastronomischen Bereiche, die Parkraumbewirtschaftung und das Merchandising werden durch die 100%ige Tochtergesellschaft Zoo Hannover Service GmbH betrieben. Durch diese Konstellation sind die verschiedenen Geschäftsfelder wirtschaftlich, steuer- und betrauungsrechtlich klar voneinander abgegrenzt. Gemeinsam tragen sie zu einer sehr hohen Kostendeckungsquote bei und schaffen damit auch die Grundlage für notwendige Investitionen. Die konsolidierte Sicht wird in einer Konzernbilanz abgebildet. Administrative Dienstleistungen wie Personalwesen, Rechnungswesen, Controlling, als auch Vertrieb und Marketing werden dabei durch die Muttergesellschaft erbracht und zwischen den Gesellschaften verrechnet. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Jahr 2023 war von einem komplexen Geflecht aus Herausforderungen und Chancen, auch als Spätfolgen der Corona-Pandemie geprägt. Ein weiterer Einflussfaktor auf die wirtschaftliche Lage war und ist der anhaltende Krieg in der Ukraine. Deutschland, als bedeutender Akteur in der Europäischen Union, ist direkt von den geopolitischen Spannungen betroffen. Der Konflikt hat Auswirkungen auf Handelsbeziehungen und Energielieferungen, insbesondere im Hinblick auf Russland, einem wichtigen Wirtschaftspartner in diesem Segment. Ebenfalls von Bedeutung sind die anhaltenden Konflikte in Israel und anderen Teilen des Nahen Ostens. Diese Einflussfaktoren führten dazu, Ausgaben auf essenzielle Grundbedürfnisse zu konzentrieren und auf nicht unbedingt notwendige Ausgaben zu verzichten. Eine für Outdoor-Aktivitäten merklichere Abhängigkeit auf die Besucherzahlen hatte im Geschäftsjahr 2023 das niederschlagsreiche regionale Wettergeschehen. Das gesamte Jahr war im Norden von verschiedenen Extremen und signifikanten Wetterereignissen geprägt: Das Frühjahr und somit die Osterferien waren überaus regnerisch, die Wetterdienste sprachen von den regenreichsten Monaten seit 20 Jahren. Und auch der Sommer war meist zu heiß oder zu regnerisch für einen Besuch im Erlebnis-Zoo. Mit dem Hochwasser durch langanhaltende Regenfälle zum Jahresende sollte das Jahr 2023 dann zu Ende gehen. In den letzten Jahren hat sich der Fachkräftemangel zu einer zunehmend drängenden Herausforderung entwickelt. Besonders die Saisonalität im Geschäftsmodell des Erlebnis-Zoo mit über 120 jährlich einzustellenden Saisonkräften ist ein Kraftakt. Durch eine gute Unternehmensmarke, viele Aktivitäten im Bereich der Weiterbildung der Mitarbeiter und eine Ausbildungsinitiative konnte hier entgegengewirkt werden. Darstellung der Sparten Die Parkgastronomie mit rd. 2.000 Sitzplätzen in 5 Outlets und zusätzlichen Pop-Up-Stores ist ein wesentlicher Teil des Gesamterlebnisses des Zoobesuches. Die unterschiedlichen Themenrestaurants bieten eine breite Produktpalette im Rahmen einer modernen Systemgastronomie. Eine Besonderheit ist dabei die eigene Eismanufaktur. Das Hoflokal als à la carte Restaurant ist als Kochhandwerk mit ausschließlich saisonalen und regionalen Zutaten in der Region etabliert. Es ist mit seinen 90 Innenplätzen auch tagsüber unabhängig von einem Zoo-Besuch erreichbar. Mit zusätzlichen Veranstaltungsräumen wie der angrenzenden Festscheune sind Feiern und Veranstaltungen mit bis zu 300 Gästen möglich. Der Bereich Merchandising betreibt je nach Saison bis zu drei Outlets. Der Hauptstore am Eingang ist ganzjährig geöffnet. Der unmittelbar am Eingang gelegene gebührenpflichtige Parkplatz mit einem dreigeschossigen Parkhaus umfasst 960 Stellplätze. Darstellung der Geschäftsentwicklung Das Geschäftsjahr 2023 konnte mit einem positiven Ergebnis in der Gewinn- und Verlustrechnung von T€ 375 somit noch besser als im Vorjahr (T€ 317) abgeschlossen werden. Das Ergebnis ist somit deutlich besser als in der Planung (T€ 97) erwartet. Der Cash- Flow ist aufgrund zusätzlicher Investitionen leicht negativ. Zusammenfassung zur Darstellung des Geschäftsjahres 2023:
Die Geschäftsentwicklung 2023 im Detail: Die anhaltenden geopolitischen Spannungen und der Konflikt in der Ukraine haben nicht nur in der Region, sondern weltweit erhebliche Auswirkungen, darunter auch auf die Energiepreise in Deutschland. So sind auch für den Erlebnis-Zoo die Energiekosten für Fernwärme im Geschäftsjahr weiter gestiegen. Losgelöst davon war die Lieferung von Strom. Im Geschäftsjahr 2023 konnten noch auf langfristige Lieferverträge mit günstigen Konditionen zurückgriffen werden, diese liefen zum 31.12.2023 aus. In 2024 wird hier mit einem variablen Preismodell "Spotmarkt EEX Day-Ahead-Markt stündlich" gearbeitet. Die in der Umsetzung befindlichen Photovoltaikanlagen werden erst in 2025 eine teilweise Autarkie ermöglichen. Die weiter anhaltenden Herausforderungen im Bereich Recruiting wurden zum Anlass genommen, Prozesse weiterzuentwickeln und weiter zu automatisieren bzw. zu digitalisieren. Darüber hinaus wurde die interne Weiterbildung intensiviert und zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen. Der Erlebnis-Zoo bildet in 2023 über beide Gesellschaften in acht Berufen aus. Die weiter anhaltenden Herausforderungen im Anwerben von Saisonkräften wurden zum Anlass genommen, Prozesse weiterzuentwickeln und zu digitalisieren. Um in der Parkgastronomie Mitarbeitermangel oder kurzfristigen Ausfällen entgegenzuwirken, wurde schon in den Vorjahren ein Personalmanagementsystem eingeführt und die Einstellungen nicht differenziert zu den Outlets vorgenommen, sondern umgestellt auf einen Personalpool. Hieraus können die Mitarbeitenden in allen Bereichen der Zoo-Gastronomie eingesetzt werden. Die Geschäftsfelder der Zoo Hannover Service GmbH stehen nachfrageseitig in vollständiger Abhängigkeit von den Besuchen im Erlebnis-Zoo Hannover. Eine Ausnahme bildet hier das Hoflokal, welches auch unabhängig eines Zoobesuches seine Leistungen anbietet. Zusätzliche Formate wie der durch externe Partner veranstaltete Christmas Garden bieten in den Wintermonaten zusätzliche Umsatzpotentiale. Die Erlöse konnten im Geschäftsjahr weiter gesteigert werden. Insgesamt belaufen sich diese auf T€ 9.781 (Vorjahr: T€ 8.967). Im Rahmen der Digitalisierung wurde im Merchandising ein neues Warenwirtschaftssystem installiert. Erläuterungen zur Ertragslage Insgesamt erzielte die Zoo Hannover Service GmbH ein positives Ergebnis vor Steuern in Höhe von € 573.345 (Vorjahr: € 491.957). Der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2023 liegt bei € 374.985 und damit um € 57.934 über dem Vorjahr (€ 317.051). Die Umsätze belaufen sich im Jahr 2023 auf T€ 9.781 (Vorjahr: T€ 8.967), was eine Steigerung zum Vorjahr um 9,1 % entspricht. Das Hoflokal konnte zum Vorjahr den Umsatz weiter um T€ 220 auf T€ 2.116 steigern. Auch die anderen Sparten, wie die Parkgastronomie T€ 5.265 (Vorjahr: T€ 4.651), Merchandising T€ 1.523 (Vorjahr: T€ 1.524) und die Parkraumbewirtschaftung T€ 796 (Vorjahr: T€ 733) entwickelten sich positiv. Die Sonstigen betrieblichen Erträge stiegen von T€ 34 auf T€ 71, aufgrund von Veränderungen bei den periodenfremden Erträgen wie Rückvergütungen. Der Materialaufwand ist insgesamt um T€ 57 auf T€ 2.203 gestiegen. Größter Posten sind dabei die Aufwendungen für bezogene Waren, diese belaufen sich nahezu gleichbleibend im Geschäftsjahr auf T€ 2.195 (Vorjahr: T€ 2.142). Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sind nur leicht angestiegen auf T€ 8 (Vorjahr: T€ 4). Der Personalaufwand berücksichtigt neben dem umsatzbedingten verstärkten Personaleinsatz auch die erfolgten Anpassungen im Rahmen der Mindestlohnerhöhung aus 2022 und der Stufenerhöhung des Entgelttarifvertrages. Der Personalaufwand stieg somit von T€ 3.000 auf T€ 3.410 im Geschäftsjahr 2023. Unter Abzug des Geschäftsfeldes Parkraumbewirtschaftung ergibt sich eine bereinigte Personalaufwandsquote von 37,9 %. Bei den Abschreibungen handelt es sich um die planmäßigen Abschreibungen des Anlagevermögens gemäß der jeweiligen Nutzungsdauer in Gesamthöhe von T€ 257 (Vorjahr: T€ 235). Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr von T€ 3.054 um T€ 305 auf T€ 3.359 gestiegen. Im Wesentlichen ist dies auf die gestiegenen Aufwendungen im Rahmen der umsatzabhängigen Pachten und Pacht-Nebenkosten wie Energie zurückzuführen sowie einen erhöhten Instandhaltungsbedarf. Erläuterungen zur Vermögens- und Finanzlage Das Geschäftsjahr 2023 weist einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 375 aus. Dabei hat sich das darin enthaltene Zinsergebnis von T€ - 74 im Vorjahr auf T€ - 50 im Geschäftsjahr 2023 verbessert. Das Finanzergebnis ist bestimmt durch Zinsaufwendungen für langfristige Darlehen (Parkdeck), welche aufgrund der planmäßigen Tilgung weiter zurückgeführt worden sind. Die Bilanzsumme der Zoo Hannover Service GmbH beläuft sich auf T€ 3.957 (Vorjahr: T€ 3.786). Die Steigerung lässt sich im Wesentlichen auf die Position Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände zurückführen. Das Umlaufvermögen stieg von T€ 2.179 um T€ 229 auf T€ 2.408. Im Verhältnis zum Gesamtvermögen weist es einen prozentualen Anteil von 60,9 % aus. Die Vorräte sind dabei mit T€ 356 nahezu gleichgeblieben (T€ +3). Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stiegen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von T€ 40 auf T€ 124 und die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von T€ 54 auf T€ 180. Ebenfalls gestiegen sind die Sonstigen Vermögensgegenstände (Rückvergütungen) von T€ 42 auf T€ 122. Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten entwickelten sich leicht rückläufig, er sank von T€ 1.689 im Vorjahr auf T€ 1.625 im Geschäftsjahr 2023. Auf der Passivseite wird das Eigenkapital durch die Thesaurierung des Vorjahresergebnisses sowie des laufenden Jahresüberschusses gestärkt. Zum Vorjahr steigt das Eigenkapital um T€ 375 auf T€ 1.907. Die Rückstellungen sind um T€ 193 auf T€ 192 gesunken. Im Wesentlichen lässt sich dies auf den Verbrauch von Steuerrückstellungen (T€ - 180) zurückführen. Die Verbindlichkeiten und erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen reduzierten sich zum Vorjahr nur wenig um T€ 14 auf T€ 1.855. Hier heben sich die Veränderungen von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 184) gegen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ -191) nahezu gegenseitig auf. Die Sonstigen Verbindlichkeiten sanken ebenfalls, diese haben sich von T€ 198 auf T€ 188 verändert. Die Eigenkapitalquote steigt somit von 40,5 % auf 48,2 %. Die Liquiditätslage war zu keinem Zeitpunkt kritisch. Zur Absicherung existiert ein vorgehaltener Kontokorrentkredit bis zu einer Höhe von T€ 500. Investitionen Bei den getätigten Investitionen in Höhe von T€ 200 (Vorjahr: T€ 139) handelt es sich im Wesentlichen um Ersatzinvestitionen für diversen Gastronomiebedarf. Risikomanagement Die Geschäftspolitik im Erlebnis-Zoo Hannover ist grundsätzlich darauf ausgerichtet, das Vermögen der Gesellschaft zu erhalten, um langfristig und nachhaltig die in der Satzung definierten Aufgaben für die Bewohner in der Region Hannover und auch darüber hinaus sicher zu stellen. Die Zoo Hannover Service GmbH agiert nur in sehr geringem Maße eigenständig am Markt. Die Nachfrage wird durch den Betrieb eines Zoologischen Gartens durch die Muttergesellschaft Zoo Hannover gGmbH generiert. Somit steht die Zoo Hannover Service GmbH in Abhängigkeit zum Erfolg der Muttergesellschaft. Zur Früherkennung und effektiven Steuerung der unternehmerischen Risiken werden auf der Grundlage der jährlich erstellten Wirtschafts-, Investitions- und Finanzpläne monatliche Soll-Ist-Vergleiche und Liquiditätsübersichten sowie zum Ende des ersten Tertiärs (30.04.) und des zweiten Tertiärs (30.08.) Bottom-Up Prognose-Rechnungen (V'IST) erstellt, um die unterjährigen Effekte auf Umsatz, Liquidität und Bilanz zu bewerten und mögliche Handlungsalternativen frühzeitig zu entwickeln und umzusetzen. Dabei stehen die wesentlichen Einflussgrößen (Besuche und Tagesumsätze der Geschäftsbereiche) nicht nur der Geschäftsführung, sondern auch dem mittleren Management tagesaktuell zur Steuerung digital zur Verfügung. Neben den üblichen Risiken unternehmerischen Handelns bedingt das Geschäftsmodell auch Risiken, die aus der Abhängigkeit von externen und nur begrenzt beeinflussbaren Rahmenfaktoren entstehen. Die Veränderungen dieser Faktoren können jedoch erhebliche Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung haben. Dazu zählen die öffentliche Wahrnehmung der im Rahmen der Daseinsvorsorge an Zoologische Gärten übertragenen Aufgaben und Veränderungen bei wesentlichen rechtlichen Rahmenbedingungen der Zootierhaltung. Als bestandsgefährdende Risiken (Schaden über T€ 5.000) gelten grundsätzlich mögliche Elementarschäden, eine mögliche temporäre Schließung des Erlebnis-Zoo Hannover aufgrund von Tierseuchen oder Einschränkungen der Betriebsgenehmigungen. Im Organisationshandbuch des Unternehmens sind wichtige bereichsübergreifende wie bereichsinterne Regelungen zu den unterschiedlichen Arbeitsabläufen dokumentiert, um so organisatorischen und prozessbedingten Risiken effektiv vorzubeugen. Dieses Handbuch wird kontinuierlich erweitert und auf die sich ändernden Prozesse und Rahmenbedingungen angepasst. Es steht u.a. über das Intranet allen Mitarbeitern zur Verfügung. Die Sicherheit der IT-Infrastruktur ist durch die Auslagerung sicherheitsrelevanter Prozesse an spezialisierte Dienstleister, eine gestaffelte Datensicherung sowie eine regelmäßige Revision der Abläufe mit externer Unterstützung abgesichert. Eine Revision kritischer Geschäftsvorfälle erfolgt anlassbezogen intern. Teilweise werden proaktiv spezifische Revisionsprüfungsaufträge durch externe Dienstleister durchgeführt. Im Geschäftsjahr fand keine externe Revisionsprüfung statt. Potenzielle Währungs- oder Zinsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen können, werden vermieden bzw. wurden durch langfristige Zinsbindungen über die gesamte Finanzierungsdauer ausgeschlossen. Größere Rechtsstreitigkeiten (größer 20 T€), auch in Zusammenhang mit abgeschlossenen Baumaßnahmen, die nachträgliche Anschaffungs- und Herstellungskosten oder Aufwände ergeben können, existieren nicht. Risikomanagement bei der Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den in der Gesellschaft bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben sowie Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten und im Rahmen der internen Leistungsverrechnung zur Muttergesellschaft Zoo Hannover gGmbH. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Zoo Hannover Service GmbH überwiegend mittels Einnahmen aus dem operativen Betrieb sowie entsprechender Guthaben. In der ertragsschwachen Wintersaison erfolgt die Finanzierung durch aufgebaute Guthaben. Auch steht ein Kontokorrentkredit in Höhe von T€ 500 zur Verfügung. Beim Management der Finanzpositionen wird eine konservative Risikopolitik verfolgt. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsstatus sowie eine prospektive Betrachtung auf Geschäftsjahresebene erstellt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt die Gesellschaft über ein adäquates Debitorenmanagement. Darstellung der Chancen und Risiken Das Geschäftsmodell zwischen der Zoo Hannover Service GmbH und der Zoo Hannover gGmbH führt dazu, dass die Geschäftsfelder der Zoo Hannover Service GmbH vollumfänglich vom Erfolg des Erlebnis-Zoo Hannover abhängig sind. Prognose und Ausblick auf 2024 In der Zoo Hannover Service GmbH ist ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 211 geplant. Der Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr bleibt weiterhin volatil. Die Gastronomiebranche in Deutschland steht im Jahr 2024 vor einer Vielzahl von Herausforderungen und Chancen, die maßgeblich von der gesamtwirtschaftlichen Lage, steuerpolitischen Veränderungen sowie dem anhaltenden Fachkräftemangel geprägt sind. Nach der temporären Senkung der Mehrwertsteuer, während der COVID-19-Pandemie, um die wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Gastronomie abzumildern, sieht sich die Branche nun mit der Wiederanhebung der Mehrwertsteuer konfrontiert. Diese Erhöhung wird zu einem Anstieg der Preise für Endverbraucher führen, was Auswirkungen auf die Nachfrage haben könnte. Die steigenden Kosten und daneben auch der Personalaufwand stellen eine weitere Herausforderung dar. Die Neugestaltung des in 2024 auslaufenden Tarifvertrages der DEHOGA und NGG liegt noch nicht vor. Die gesamtwirtschaftliche Situation in Deutschland, gekennzeichnet durch Unsicherheiten aufgrund globaler Konflikte, volatiler Energiemärkte und Inflationsdruck, stellt eine weitere bedeutende Herausforderung dar. Diese Faktoren können das verfügbare Einkommen und damit ihre Ausgabebereitschaft in der Gastronomie beeinträchtigen. Der Fachkräftemangel, der bereits vor der Pandemie ein drängendes Problem war, hat sich weiter verschärft. Viele Fachkräfte haben die Branche verlassen, angezogen von stabileren Arbeitszeiten und höheren Löhnen in anderen Sektoren. Die Anwerbung und Bindung qualifizierter Mitarbeiter wird somit zu einer zentralen Aufgabe für Gastronomiebetriebe. Investitionen in die Aus- und Weiterbildung, eine verbesserte Arbeitskultur und attraktivere Arbeitsbedingungen können dabei helfen, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Trotz dieser Herausforderungen birgt das Jahr 2024 auch Chancen für die Gastronomie in Deutschland. Die Branche kann auf die gestiegene Wertschätzung lokaler und qualitativ hochwertiger Gastronomieerlebnisse bauen, die sich während der Pandemie entwickelt hat. Eine enge Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinschaften, die Fokussierung auf Nachhaltigkeit und die Integration technologischer Innovationen können Schlüsselfaktoren für die Resilienz und das Wachstum der Branche sein. Insgesamt korrespondiert die Nachfrageentwicklung mit der Attraktivität des Zoobetriebes, angesiedelt in der Zoo Hannover gGmbH. Deren Herausforderungen aber auch Chancen wirken daher auch eins zu eins auf die Zoo Hannover Service GmbH.
Hannover, den 27. März 2024 Zoo Hannover Service GmbH Andreas
M. Casdorff
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für 2023I. Allgemeine Erläuterungen
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt worden. Dabei wurde für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die nach den gesetzlichen Vorschriften anzubringenden Vermerke sind aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit im Anhang aufgeführt. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden im Zusammenhang mit den einzelnen Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung erläutert. Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 ist gemäß § 275 HGB aufgestellt worden. Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit wurde beachtet. Die wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind beibehalten worden. Abweichungen, die einen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gehabt hätten, liegen nicht vor. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei der Ermittlung der Anschaffungskosten wurden Anschaffungsnebenkosten, Anschaffungskostenminderungen sowie nachträgliche Anschaffungskosten berücksichtigt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden linear vorgenommen. Die hierbei angesetzten Nutzungsdauern entsprechen den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Die Anschaffungskosten der geringwertigen Anlagegüter bis € 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben und im Folgejahr im Anlagenspiegel als Abgang gezeigt. Umlaufvermögen Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgte zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Geleistete Anzahlungen werden mit dem Nennbetrag ausgewiesen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt. Allen erkennbaren Risiken wurde durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt worden. Liquide Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzung Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben des Geschäftsjahres, die zu Aufwand im folgenden Geschäftsjahr führen. Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital beträgt unverändert T€ 26 und ist zum Nennwert bilanziert. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage beträgt unverändert zum Vorjahr T€ 724. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken aus schwebenden Geschäften und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Restlaufzeit der Rückstellungen beträgt weniger als ein Jahr. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wurde von dem Abzinsungswahlrecht kein Gebrauch gemacht. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens geht aus dem Anlagenspiegel hervor, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen wie im Vorjahr in voller Höhe gegen die Gesellschafterin und resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Personalkosten in Höhe von T€ 147 (Vorjahr: T€ 156) sowie Prüfungs- und Abschlusskosten in Höhe von T€ 21 (Vorjahr: T€ 24). Verbindlichkeiten Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten nach Fristigkeiten ergibt sich im Vergleich zu den Zahlen des Vorjahres (Angaben in Klammern) aus der nachstehenden Übersicht:
*) davon gegenüber Gesellschaftern: T€ 1.373 (Vorjahr: T€ 1.564) **) davon aus Steuern: T€ 17 (Vorjahr: T€ 18) davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: T€ 10 (Vorjahr: T€ 7) Umsatzerlöse Ausgewiesen werden Erlöse aus:
Sonstige betriebliche Erträge Die Sonstigen betrieblichen Erträge enthalten u.a. T€ 44 (Vorjahr: T€ 10) periodenfremde Erträge und T€ 19 (Vorjahr: T€ 14) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Personalaufwand Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl gemäß § 267 Abs. 5 HGB betrug im Berichtsjahr 209 (Vorjahr: 167). Der durchschnittliche Personalstand im Vergleich zum Vorjahr, umgerechnet auf Vollzeitkräfte, beträgt:
Sonstige betriebliche Aufwendungen Ausgewiesen werden Aufwendungen aus:
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Der Posten enthält Zinserträge aus Einlagen bei Kreditinstituten in Höhe von T€ 16 (Vorjahr: T€ 0). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen entfallen in Höhe von T€ 66 (Vorjahr: T€ 74) auf verbundene Unternehmen. IV. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat unverändert mit der Alleingesellschafterin Zoo Hannover gGmbH Pachtverträge zur Nutzung von Gastronomieund Verkaufseinrichtungen sowie einen Mietvertrag für die anteilige Nutzung vom Verwaltungsgebäude abgeschlossen. Der umsatzabhängige Pachtaufwand sowie der Mietaufwand für das Geschäftsjahr 2023 betragen T€ 980 (Vorjahr: T€ 896). Anfallende Nebenkosten werden gesondert in Rechnung gestellt. Aus abgeschlossenen Leasingverträgen für Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung bestehen finanzielle Verpflichtungen bis zum Ablauf der Mietzeit in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 28). V. Gesamthonorar des Abschlussprüfers In zulässiger Anwendung von § 285 Nr. 17 HGB unterblieben die Angaben des vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorars, da die entsprechenden Daten in einem das Unternehmen einbeziehenden Konzernabschluss enthalten sind. VI. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 375 auf neue Rechnung vorzutragen. VII. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, sind nicht zu verzeichnen. VIII. Sonstige Angaben Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Andreas Michael Casdorff, Hannover - Diplom-Ökonom und M.B.A. -. Der Geschäftsführer der Gesellschaft ist in Personalunion Geschäftsführer der Gesellschafterin Zoo Hannover gGmbH und erhält die Vergütung ausschließlich von der Zoo Hannover gGmbH. Die Zoo Hannover Service GmbH wird in den Konzernabschluss der Zoo Hannover gGmbH, Hannover, einbezogen. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht werden beim Bundesanzeiger unter der Handelsregisternummer HRB 56344 eingereicht und offengelegt.
Hannover, den 27. März 2024 Zoo Hannover Service GmbH Andreas
M. Casdorff
Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Zoo Hannover Service GmbH, Hannover Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Zoo Hannover Service GmbH, Hannover, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Zoo Hannover Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, den 10. April 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Moritz
Meyer,
Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 23.07.2024 festgestellt. |
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