A 1 Autobahn Verwaltungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseBetrieb von Verkehrswegen für Straßenfahrzeuge
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Corinna Mares seit 16.4.2026 | Prokura |
Gregor Duchoslav seit 16.4.2026 | Prokura |
Gerhard Zwölfer seit 22.10.2024 | Prokura |
Thomas Krieger seit 5.6.2024 | Prokura |
Roman Fritz-Salamon seit 5.6.2024 | Prokura |
Beatrice Schrenk-Lechner seit 5.6.2024 | Prokura |
Christian Sadleder seit 28.3.2023 | Prokura |
Christian Zoller seit 18.11.2022 | Geschäftsführer |
Karl Felix Brühl seit 20.7.2022 | Prokura |
Claudia Weber seit 20.7.2022 | Prokura |
Jens Althoff seit 20.7.2022 | Prokura |
Ingo Sattlegger seit 4.3.2022 | Prokura |
Melanie Ehmann seit 11.11.2021 | Prokura |
Franz Urban seit 28.12.2020 | Prokura |
Nico Schillinger seit 21.1.2019 | Prokura |
Dagmar Hüller seit 27.5.2015 | Prokura |
Klaus Josef Kathmann seit 3.4.2013 | Prokura |
Markus Johannes Dr. Limbach seit 7.2.2011 | Prokura |
Wolfgang Zechmeister seit 9.3.2004 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
STRABAG INTERNATIONAL GMBHKölnJahresabschluss zum 31. Dezember 2007Lagebericht 20071. Entwicklung der MärkteDie STRABAG International GmbH war im Wirtschaftsjahr 2007 vor allem in folgenden Märkten operativ tätig:
In diesen Ländern betreibt die STRABAG International GmbH ihr Kerngeschäft Bau als Projektgeschäft. Die Märkte im Einzelnen: 1.1 Afrika Ostafrika Ruanda: Die Marksituation in Ruanda ist durch die Lage im Binnenland und eine unterentwickelte eigene Wirtschaft geprägt. Der nächste Seehafen ist über 1600 km entfernt, Eisenbahnstrecken sind nicht vorhanden wodurch alle Transporte über Landstraßen erfolgen müssen. Der Transport/Import von Waren (Rohstoffe, Treibstoffe, Maschinen) erfolgt zumeist über Mombasa (Kenia). Durch die Unruhen in Kenia ist dieser Transportweg seit Ende 2007 auf unbestimmte Zeit weitgehend versperrt. Eine Versorgung mit Waren über Daressalam (Tansania) ist noch nicht geklärt, wird aber ebenfalls von öffentlicher Seite fokussiert. Der Staat Ruanda ist bei seinen Investitionen weitgehend auf ausländische Aufbauhilfe angewiesen. Eine eigene Beteiligung an der finanziellen Aufwendungen erfolgt nur innerhalb der begrenzten Möglichkeiten des öffentlichen Budgets. Der Staat bemüht sich um Direktinvestitionen und um die Förderung des Tourismus als Hauptwirtschaftszweig. Nordafrika Libyen: Sämtliche Projekte in Libyen werden durch den Staat bzw. durch staatliche Mittel finanziert; es gibt keine Fremdfinanzierung durch ausländische Institutionen wie z.B. KfW, EU oder Weltbank. Derzeit gibt es keine Finanzierungsmodelle, wie z.B. PPP- oder Mautmodelle; diese sind auch in absehbarer Zeit nicht vorgesehen. Alle Projekte werden aufgrund der Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft aus dem Haushalt finanziert. 1.2 Golf Oman: Sultan Qaboos Bin Said hat im Royal Decree Nr. 1/2008 den Staatshaushalt für 2008 verabschiedet und dabei eine Geldeinnahme für ein Barrel Rohöl in Höhe von US $ 45,-. zu Grunde gelegt. Das Staatsbudget sieht eine Ölproduktion von 790.000 Barrel pro Tag vor, also 70.000 Barrel mehr wie in 2007. Die Gesamteinnahmen liegen bei 5.400 Millionen Omani Rial und die Ausgaben hat man mit der gleichen Summe festgeschrieben. Mehreinnahmen aus dem Ölgeschäft werden als "generell Reserven" verbucht sowie für nicht im Haushalt vorgesehene Projekte hergenommen. Die durch den Wirbelsturm "Guno" entstandenen Schäden (geschätzt ca. 1.5 Billionen OR) sind größtenteils behoben einschl. Kompensationszahlungen bzw. werden in 2008 abgewickelt. Die außerordentlichen Kosten haben den laufenden Staatshaushalt nicht belastet bzw. wurden von den gebildeten Reserven abgedeckt. Die omanische Währung ist zum US-Dollar hin festgeschrieben. Die zur Zeit anhaltende Dollar-Schwäche verschärft in den Golfstaaten die Inflation und schmälert die Gewinne aus dem Öl-Exporten. Preissteigerungen bei allen Konsumgütern sowie bei den Baustoffen sind unaufhaltbar. Der von Woche zu Woche steigende Bitumenpreis lässt das Geschäft im Straßenbau immer schwieriger werden. Weiterhin muss man damit rechnen, dass in den Sommermonaten die Verfügbarkeit von Bitumen nicht gewährleistet ist. Strabag Oman profitiert gegenüber der Konkurrenz nach wie vor von dem vorhandenen und nachgewiesenen Qualitätsniveaus und schafft sich ebenso Vorteile von der Einhaltung der vertraglichen Verpflichtungen (Termineinhaltung). Dies wird beim Kunden bei den Vergaben vor allem bei Prestigeprojekten berücksichtigt. Katarr: Hohe Materialpreise im Land führen zu hohen Angebotspreisen bei allen Anbietern. Hohe Qualitätsansprüche beim Kunden, Zuschlagsstoffe z.B. müssen importiert werden (Preis pro to innerhalb weniger Monate um über 50% auf 27 Euro gestiegen). Durch den Bauboom in Kater der letzten Jahre ist auch die Konkurrenz stark ausgelastet. Auftraggeber schätzen Qualität der Europäischen Anbieter und sind bereit, dafür höhere Preise zu zahlen. Ein äußerst positives Investitionsklima und eine große Nachfrage führt aber auch zu höheren Material- und Subunternehmerpreisen, hinzu kommen gestiegene Weltmarktpreise. Wechselkurs des QAR an US-$ gekoppelt (1 QAR = 3,65 US-$). Vereinigte Arabische Emirate: Der Bauboom in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist weiterhin ungebrochen. Für die nächsten 5 Jahre ist mit einem ähnlich hohen Bauvolumen zu rechnen. Der Staat investiert insbesondere in Infrastrukturprojekte wie Strassenbauvorhaben. Insbesondere in dem Emirat Dubai ist eine Überhitzung des Baumarktes zu spüren. Die Auftraggeber versuchen verstärkt Bauunternehmen in Direktverhandlungen zu gewinnen. Große Schwierigkeiten gibt es bei der Suche nach Nachunternehmern. Es gelingt nicht bei Lieferanten eine Preisbindung für die Dauer der Projekte zu vereinbaren. Die Steuergesetze in den VAE sehen zwar die Erhebung von Steuern vor, doch werden die meisten Bestimmungen in der Praxis nicht angewendet. Lediglich Banken und Unternehmen, die unmittelbar mit der Förderung und Verarbeitung von Öl, Gas und petrochemischen Produkten befasst sind, sind steuerpflichtig. 1.3 Europa Deutschland: Das Geschäftsklima in Deutschland ist durch ein restriktives Investitionsverhalten der Energie- und Wasserversorgungskonzerne, Umweltpolitische Genehmigungshürden für Wasserbauprojekte und Konjunkturschwankungen in der Automobilindustrie gekennzeichnet. Irland: Mit einem realen Plus des BIP von 5,1 Prozent zählt Irland innerhalb Europas zu den wachstumsstärksten Ländern. Weit über dem EU-Durchschnitt liegende Wachstumsraten, eine niedrige Staatsverschuldung; eine an den Maastricht Kriterien orientierte Haushaltspolitik und eine sich der Vollbeschäftigung nähernde Arbeitslosenquote kennzeichnen die Wirtschaft. Das Rezept besteht im Wesentlichen darin, mit niedrigen Unternehmenssteuern, gut ausgebildeten Arbeitskräften sowie einem liberalen und verlässlichen Rechts- und wirtschaftssystem möglichst viele Auslandsinvestoren anzulocken - und großzügige Unterstützung aus der EU-Kasse zu erhalten. Das insgesamt positive Bild wird etwas eingetrübt durch die meist über dem EU-Durchschnitt liegende Teuerungsrate, wodurch mittelfristig die derzeit noch dynamische Wirtschaftsentwicklung spürbar belastet werden könnte. Bulgarien: Bulgarien hat hohe Wachstumsraten bei weiterer finanzwirtschaftlicher Konsolidierung. Bulgarien hat die niedrigste Gewinnsteuer im europäischen Wirtschaftsraum (10%), und auch die Produktionskosten sind die niedrigsten im regionalen Vergleich. Nach der Einführung der 10-prozentigen Flatrate-Tax ab Anfang 2008 hat Bulgarien bereits auch den niedrigsten Steuersatz unter den EU-Mitgliedsländern, was die Besteuerung der Einkünfte natürlicher Personen anbelangt. Das reale Bruttoinlandsprodukt hat im Zeitraum 2004-2007 ein stabiles Wachstum von mehr als 6% pro Jahr verzeichnet. Es wird damit gerechnet, dass sich diese Tendenz auch in den nächsten zwei, drei Jahren fortsetzt, wenn sich die Investitionsbedingungen im globalen Maßstab günstig entwickeln. Die positive Entwicklung kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass noch über viele Jahre hohe Wachstumsraten notwendig sein werden, um den Rückstand zum Wohlstandsniveau in der EU aufzuholen, deren ärmstes Mitglied Bulgarien ist. Kroatien: Kroatien ist auf dem besten Weg Mitglied der Europäischen Union im Jahr 2009 zu werden. Die positive Wirtschaftsentwicklung Kroatiens zeigt sich vor allem am großen Interesse ausländischer Investoren. Der ehrgeizig vorangetriebene Autobahnbau neigt sich zwar seinem Ende zu; hier sind in den nächsten Jahren nur noch wenige Aufträge zu erwarten. Dagegen sollten die Wasserversorgung und das Abfall- und Abwassermanagement eine stärkere Rolle spielen. Die notwendigen Investitionen in diesem Bereich werden auf über 6 Mrd. Euro geschätzt. Darüber hinaus ist mit verstärkten Investitionen ins Schienennetz und in den Hafenbau zu rechnen. Auch bei den Baumaßnahmen im Tourismusbereich ist mit einem Anstieg zu rechnen. 1.4. Russland Die russische Konjunktur wird immer mehr von der Binnennachfrage und der Rohstoffförderung getrieben. Die hohe Investitionsdynamik bietet ausländischen Lieferanten von Maschinen und Anlagen gute Chancen. Getrübt wird das positive Gesamtbild jedoch durch eine zunehmende Einflussnahme des Staates auf die Wirtschaft, steigende Inflation, Fachkräftemangel und geringe Produktivitätszuwächse. Dank der hohen Weltmarktpreise für Öl und Gas, einer steigenden Binnennachfrage und verstärkten Investitionen des Staates soll Russlands Wirtschaft in den kommenden Jahren weiter mit sechs bis sieben Prozent wachsen. Importe sollen dabei zweistellig zulegen, Exporte auf dem bisherigen Niveau stagnieren oder sogar sinken. Für die Jahre 2008 und 2009 wird ein BIP-Anstieg von 6,4 und 6,0 Prozent prognostiziert. Grenzen des Wachstums setzen vor allem die Rohstoffkonzerne. Deren Produktion lässt sich kaum weiter steigen und die Preise auf den Weltmärkten für Öl und Gas dürften allmählich ihr Maximum erreicht haben. Etwa 80 Prozent der russischen Exporterlöse entfallen auf Energieträger und Metallrohstoffe. Gleichzeitig wachsen andere Branchen wie Bau, Einzelhandel, Banken oder die Automobilindustrie überdurchschnittlich stark. Sie profitieren von den schnell steigenden verfügbaren Einkommen, die allein von Jänner bis September um 12,4 Prozent gestiegen sind. Wachstumstreiber sind auch die Bruttoanlageinvestitionen, die in den ersten drei Quartalen gegenüber dem Vorjahreszeitraum real um 21 Prozent gestiegen sind. 2. Wirtschaftliche Lage und Geschäftsverlauf2.1 Auftrags- und Leistungsentwicklung Im Geschäftsjahr 2007 hat sich die Leistung der STRABAG International Gruppe von 195 Mio. Euro auf 221 Mio. Euro erhöht, wobei sich insbesondere die Projekte in Kroatien, Irland, Ruanda und in der Golfregion ausgewirkt haben. In Ruanda wurden die Arbeiten an der Kigali-Nemba-Strasse fortgesetzt und nahezu abgeschlossen. Im Anschluss daran wurde im April 2007 mit dem 2. Teilabschnitt dieses Projektes, der Mayange-Nemba-Strasse begonnen. Die Fertigstellung ist für März 2008 geplant. Ein weiteres Projekt in Ruanda, das sich in Abwicklung befindet ist die Ruhengeri-Gisenyi-Strasse, mit deren Bau im Juli 2007 begonnen wurde und die bis September 2009 fertig gestellt werden soll. Im Oman wurde die Leistung in 2007 von 48,6 Mio. Euro auf 60 Mio. Euro gesteigert. Für das Jahr 2008 wird von einer erwarteten Bauleistung in Höhe von 110 Mio. Eure ausgegangen. In Kater wurde im Jahr 2007 von der Sparte Hochbau eine Bauleistung in Höhe von 24 Mio. Euro erbracht. Der Auftragsbestand der Sparte Strassenbau in Kater beläuft sich auf: 360 Mio. QAR (ca. 72 Mio Euro), verteilt auf 2 Aufträge, die im Jahr 2007 unterzeichnet wurden. Die Aufträge werden von unserem lokalen Tochterunternehmen "SRAIYA STRABAG" abgewickelt. Für Kater beträgt die geplante Leistung für das Jahr 2008 80 Mio. Euro. In den Vereinigten arabischen Emiraten beschränken sich die Tätigkeiten der Gesellschaft im Wirtschaftsjahr maßgeblich auf Dubai und Ras al Khaimah. Es werden Projekte aus unterschiedlichen Marktsegmenten wie Parkhausbau, Wohnungsbau, Hochhäuser und Bürogebäude ausgeführt. Die Leistung betrug im Wirtschaftsjahr 2007 31,5 Mio. Euro. Das Hauptgeschäftsfeld in Libyen ist der Strassenbau. Die grundsätzlichen Rahmenbedingungen schreiben ausländischen Unternehmen vor, ein Gemeinschaftsunternehmen mit einem libyschen Partner zu gründen. Dies wurde durch die Gründung der Firma Al Hani mit der libyschen Firma LIDCO umgesetzt. Im Jahr 2007 wurde mit der Abwicklung von zwei Straßensanierungsprojekten in Benghazi und Misratha begonnen. Die Bauleistung im Jahr 2007 beläuft sich auf rund 7,6 Mio. Euro. Für das folgende Jahr wird von einer geplanten Bauleistung von 64 Mio. Euro ausgegangen. In Bulgarien konnten die Restarbeiten im Außenbereich des Airport Sofia abgeschlossen werden. Es konnte eine Steigerung der Bauleistung von 14,4 Mio. Euro auf 17,9 Mio. Euro erreicht werden. Weitere Bauprojekte durch die Strabag International sind zur Zeit in Bulgarien nicht geplant. In Kroatien wurde das Bauvorhaben Autobahn Zagreb-Macelj durch die Beteiligungsgesellschaft Pyhrn Motorway GmbH im Sommer 2007 beendet. Mit Kauf- und Abtretungsvertrag vom 15. August 2007 hat die Strabag International rückwirkend zum 01. Januar 2008 sämtliche Geschäftsanteile, die bislang im Besitz der Dywidag International waren, erworben. Mit Verschmelzungsvertag vom 15. August 2007 hat die Pyhrn Motorway GmbH ihr Vermögen als Ganzes auf die Strabag International GmbH übertragen (Verschmelzung durch Aufnahme). Aus diesem Vorgang resultierte ein Verschmelzungsverlust in Höhe von 5,4 Mio EUR. Weiters ist die Strabag International zu 100% an der Phyrn Concession Holding GmbH beteiligt. Die Pyhrn Concession Holding ist neben der kroatischen Republik an der Autocesta Zagreb Macetj beteiligt, die die Konzession für den Betrieb der Autobahn bis zum Jahr 2032 hält. In Irland ist die Strabag International GmbH aufgrund des Know-hows bei Ingenieurtiefbauprojekten mit speziellen Bauverfahren vor allem im Bereich Ingenieurtiefbauten tätig. Im Jahr 2007 betrug die Leistung 14,5 Mio. EUR. Diese Leistung resultierte neben der Restabwicklung der Autobahn Fermoy Bypass vor allem aus dem Bauvorhaben Limerick Bybass, einem Tunnelbauprojekt durch den Shannon River bei Limerick. Der Auftragsbestand aus diesem Bauvorhaben beläuft sich auf 35 Mio EUR. Die Strabag International wird auch in Russland tätig werden, z.B. mit der erwarteten Akquisition Rossbahn. Es werden voraussichtlich auch größere Projekte in Arbeitsgemeinschaft bearbeitet werden z.B. Straße quer durch St. Petersburg. Im Bereich Tiefbau wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr Projekte in Deutschland, Tschechen und Libyen abgewickelt. Selektive Auftragshereinnahme unter Einhaltung des Rentabilitätsziels führt im angesprochenen Segment zwangsläufig zu starken Umsatzschwankungen in den Jahren. Im Jahr 2007 konnten die geplanten Leistungen von 8,2 Mio. EUR Leistung auf 11,8 Mio. EUR gesteigert werden. Jedoch ist für 2008 aufgrund der Marktlage wieder mit einem Leistungsrückgang zu rechnen. 2.2 Ertragslage Das Ergebnis der Gesellschaft wurde im Berichtsjahr maßgeblich durch die Fertigstellung von Großprojekten in Kroatien, Bulgarien und Ruanda gekennzeichnet. Die Ergebnissteigerung in 2007 im Oman ist in erster Linie zurückzuführen auf die beauftragten Projekte zur Beseitigung von Schäden im vorhandenen Straßennetz, die durch den Wirbelsturm Guno entstanden sind. Bei beschränkten Vergaben konnte jeweils eine überdurchschnittliche Rendite eingerechnet werden. Die Ergebnisübenahme von der Strabag Oman erfolgt phasenverschoben. Das Ergebnis in Libyen wird vor allem durch die hohen Anlaufkosten aus den Jahren 2005 bis 2007 sowie den Vorkosten für die Projekte "Infrastruktur Tajura und "Tripolis Airport Road" belastet. Das Ergebnis in den Vereinigten Arabischen Emiraten weicht vom geplanten Ergebnis stark ab. Für diese Ergebnisabweichung sind im wesentlichen vier Gründe zu nennen: In Dubai bereitete das Projekt DCA AX 262 Operation & Crisis Centre in der Ausführung wesentliche Probleme. Neben Mehrkosten bei Nachunternehmern führte vor allem die Vertragsstrafe wegen Überschreitung des Fertigstellungstermins zu wesentlichen Verlusten. Zusätzlich hat auch das Projekt DEC Towers im Jahr 2007 einen Verlust von 1 Mio. Euro ausgewiesen. Die Verhandlungen mit dem Auftraggeber entwickeln sich jedoch positiv, so dass mit einem positiven Gesamtergebnis zu rechnen ist. Da aufgrund des Kalkulationsstopps keine neuen Projekte akquiriert wurden, kam es zusätzlich zu einer erheblichen Geschäftskostenunterdeckung. Auch das anspruchsvolle Projekt Al Naeem Mall in Ras Al Khaimah hat das Ergebnis in den Vereinigten Arabischen Emiraten negativ beeinflusst. Die Verlustübernahmen aus den Beteiligungsgesellschaften Strabag Dubai LLK, Strabag Al Sraiya WLL, Strabag Ras Al Khaimah LLC sowie Pyhrn Concession Holding GmbH haben das Ergebnis der Strabag international mit 12,6 Mio Euro belastet. 2.3 Finanztage Im Jahr 2007 hat die Strabag International die beschlossene Gewinnausschüttung für das Jahr 2006 in Höhe von 25 Mio. EUR an die Gesellschafterin vorgenommen. Bedauerlicherweise konnten im Jahr 2007 keine Zahlungen auf wertberichtigte Forderungen in Nigeria erzielt werden. Die eingeleiteten Maßnahmen zur Verfolgung der offenen Forderungen haben sich jedoch in den Vorjahren als erfolgreich erwiesen und werden weiter verfolgt. Die Liquidität der Gesellschaft wurde im Berichtsjahr durch Zahlungen auf bereits abgeschriebene Forderungen für Altprojekte in Kenia positiv beeinflusst. 2.4 Investitionen Die Investitionen in das Anlagevermögen betrugen im Berichtsjahr 44 Mio. Euro (Vorjahr: 7,0 Mio. Euro), davon 38 Mio. Euro (Vorjahr: 4,1 Mio. Euro) in Finanzanlagevermögen. Diese Erhöhung ist auf den Zugang der Ausleihungen er verbundene Unternehmen zurückzuführen. Die Ausleihungen bestehen gegenüber den serbischen Gesellschaften Vojvodinaput Pancevo a.d. (11,5 Mio EUR), "Putevi" Cacak (6,7 Mio EUR), Preduzece za Puteve "Zajecarn ad Zajeca (9,3 Mio EUR) sowie der montenegrischen Gesellschaft Cmagoraput AD (11,4 Mio. EUR). 2.5 Personal Der durchschnittliche Mitarbeiterstand der STRABAG international GmbH betrug im Jahr 2007 140 Mitarbeiter (Vorjahr: 106), davon 48 im Inland (Vorjahr: 46) und 92 im Ausland (Vorjahr. 60). 2.6 Risikomanagement Angebote werden erst nach sorgfältiger Prüfung des Länderrisikos, der Finanzierung sowie der technischen und kaufmännischen Risiken erstellt und abgegeben. Darüber hinaus werden in allen Ländern nur Projekte jener Größenordnung verfolgt, die den Kapazitäten der Strabag international beziehungsweise der Beteiligungsgesellschaften entsprechen und wirtschaftlich abgewickelt werden können. Es werden sowohl lokal vor Ort als auch zentral in den operativen Einheiten monatliche Soll-Ist-Vergleiche über Leistung und Ergebnis erstellt. Die Planung erfolgt für die einzelnen Organisationseinheiten quartalsmäßig. Abweichungen werden ausgewertet und entsprechende Steuerungsmaßnahmen von den Verantwortlichen eingeleitet und überwacht. 2.7 Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung In Katar sind die Vertragspreise für die vorhandenen Straßenbauaufträge derzeit noch nicht auskömmlich. Da zwischenzeitlich die erforderliche Infrastruktur -Baustelleneinrichtung, Gerätepark, Personal etc.- geschaffen wurde und die Marksituation vor Ort besser eingeschätzt werden kann, können Folgeaufträge auskömmlicher kalkuliert werden. Durch zusätzliche Aufträge können die vorhandenen Ressourcen (Geräte, Personal, Werkstatt) noch effizienter ausgenutzt werden, ebenfalls durch Asphalt- und Beton- oder Fertigteilproduktion für Dritte. Auftraggeber sollen für alternative Fertigungsmethoden sensibilisiert werden (Asphaltrecycling, Gleitschalungsfertiger etc.). Für 2008 wird ein Leistungsvolumen von rd. EUR 20 Mio im Bereich Straßenbau und rd. EUR 80 Mio im Hoch- und Ingenieurbau geplant. Durch die geplante Verdoppelung der Bauleistung im Oman auf rd. EUR 110 Mio sind Aufstockungen der vorhandenen Ressourcen vor allem beim Gerät und Personal erforderlich. Fachpersonal zu bekommen ist nicht einfach, da in der gesamten Golfregion ein enorm hoher Bauboom zu verzeichnen ist. Die positive Entwicklung im Straßenbau wird erhalten bleiben, so lange der hohe Ölpreis den gesamten Weltmarkt beherrscht. Der vorhandene Auftragsbestand enthält mehrere Großprojekte, die sich derzeit plangemäß entwickeln. In den Vereinigten Arabischen Emiraten wird von einer geplanten Leistung in Höhe von 39 Mio. Euro für das nächste Geschäftsjahr ausgegangen, die neben der Restabwicklung in Dubai im wesentlichen beim Bauvorhaben Al Naeem Mall in Ras Al Khaimah abgewickelt wird. Für Risiken im Zusammenhang mit dem letztgenannten Projekt sind im Abschluss der Strabag International Vorsorgen erfasst. Strategisch soll in Ruanda weiterhin ausschließlich an international ausgeschriebenen, fremdfinanzierten Projekten teilgenommen werden. Die Gründung einer Niederlassung und die Teilnahme am lokalen Markt ist nicht geplant. Die Versorgung mit Treibstoffen hängt von der aktuellen Situation in Kenia ab, bei der Versorgung mit Zement wird bereits auf verschiedene Anbieter aus Ostafrika zurückgegriffen. Die Zukunftsaussichten hängen vor allem von dem weiteren Willen zur Entwicklungshilfe ab. Hier gibt es aber bisher keine Signale das sich an der Situation etwas ändern könnte. Es wird erwartet, dass nach und nach über die nächsten Jahre regelmäßig Projekte zur Sanierung der Infrastruktur ausgeschrieben werden. Die derzeit in Abarbeitung befindlichen Straßenbauvorhaben entwickeln sich stabil und im Rahmen der Planung. Durch die langsame und schrittweise Öffnung Libyens für den Tourismus bilden sich in Zukunft neben der derzeit betriebenen Sanierung von Straßen neue Geschäftsfelder heraus, so z.B. der Flughafenbau oder auch der Aufbau der touristischen Infrastruktur. In Zukunft wird wahrscheinlich auch der Aus- und Neubau der Hafeninfrastruktur in verstärktem Maße ins Gewicht fallen. Aus vorhanden Aufträgen und in Akquisition befindlichen Projekten wird in Libyen ein deutlich erhöhtes Leistungsvolumen von rd. EUR 64 Mio erwartet, das die Tochtergesellschaft Al-Hani STRABAG-Lidco in die Lage versetzen sollte, den Anlaufverlust aus eigener Kraft aufzuholen. In Irland hat sich die Gesellschaft für das PPP-Projekt "Metro North Dublin' qualifiziert. Es handelt sich hierbei um eine 17 km lange U-Bahnverbindung vom Stadtzentrum über den Flughafen Richtung Norden. Für die Abarbeitung des Auftragsbestands beim Limerick Submerge Tunnel wurden Vorsorgen gebildet. Der Bereich Tiefbau ist in Deutschland weiterhin von der anhaltend stark eingeschränkten öffentlichen Auftragsvergabe betroffen. In 2007 wurde die Sanierung von Prüfgeländen für Automobilhersteiler in Deutschland abgeschlossen. 3. AusblickDie Ergebnisentwicklung für das Geschäftsjahr 2008 wird im Wesentlichen davon abhängen, ob sich die Großprojekte in Libyen, Irland und am Golf im Rahmen der Auftragskalkulationen entwickeln. Insgesamt erwarten wir für das Geschäftsjahr 2008 ein zumindest ausgeglichenes Ergebnis. 4. NachtragsberichtNach Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge mehr eingetreten, die eine besondere Auswirkung auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage gehabt haben.
Köln, 26,03.2008 Die Geschäftsführung K.-H. Müller J. Wellmeyer Bilanz zum 31. Dezember 2007Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01. bis 31.12.2007
Anhang zum Jahresabschluss 31. Dezember 20071. Anwendung des Bilanzrichtlinien-GesetzesDer Jahresabschluss ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt worden. 2. WährungsumrechnungenFremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Anschaffungskurs oder zum jeweils ungünstigeren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Aufwendungen und Erträge in fremder Währung werden zum Tageskurs umgerechnet. Anlagevermögen auf ausländischen Baustellen wird überwiegend in deutscher Währung geführt. 3. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeImmaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit gegen Entgelt erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und in höchstens 15 Jahren abgeschrieben. Sachanlagen bewerten wir zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Nutzungsdauer wird nach der Baugeräteliste des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie angesetzt. Die Abschreibungen werden zum Teil nach der linearen Methode, zum Teil nach der degressiven Methode vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt, sobald die lineare Abschreibung zu höheren Abschreibungen führt. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder, falls ihnen ein niedrigerer Wert beizumessen ist, mit diesem angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu einem niedrigeren Teilwert am Bilanzstichtag bewertet. Die nicht fertiggestellten Bauarbeiten werden zu Herstellungskosten bewertet, die Löhne, Baustoffe, Fremdleistungen, Geräteabschreibungen und Baustellengemeinkosten umfassen. Sind die Herstellungskosten höher als die zu Vertragspreisen erbrachte Leistung, so wird zu Vertragspreisen bewertet. Erkennbare Risiken im weiteren Ablauf der Fertigstellung werden bei der Bewertung berücksichtigt. Forderungen werden zum Nennwert angesetzt. Für erkennbare Risiken werden Einzelwertberichtigungen gebildet. Für das allgemeine Kreditrisiko erfolgt ein pauschaler Abschlag. Bei der Bemessung der Rückstellungen ist allen erkennbaren Risiken ausreichend Rechnung getragen worden. Die Pensionsrückstellungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen errechnet und decken im steuerlich zulässigen Maße den Gegenwartswert aller gegebenen Zusagen. Aus Altersteilzeitvereinbarungen bestehen Verpflichtungen zur Zahlung von verrenteten Abfindungen. Diese Verpflichtungen sind auf die STRABAG Unterstützungskasse GmbH, Köln, übertragen. Der Teilwert der Verpflichtung beträgt EUR 98.045. Von dem Passivierungswahlrecht ist Gebrauch gemacht worden. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. 4. MutterunternehmenDer Abschluss unserer Gesellschaft ist in den Konzernabschluss der STRABAG SE, Villach/Österreich einbezogen und ist somit von der Verpflichtung zur Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses befreit. Der Konzernabschluss ist beim Landesgericht Klagenfurt, Firmenbuch FN 88983 h, hinterlegt. 5. AnlagevermögenZur Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf das Anlagegitter in Anlage 2. Aufstellung des Anteilsbesitz per 31.12.2007
Bei Gesellschaften von untergeordneter Bedeutung wurde auf die Angabe des Gesellschaftskapitals sowie auf die Angabe des Ergebnisses verzichtet (§ 286 Abs. 3 Nr.1 HGB).
1 weitere Anteile werden treuhänderisch
für STRABAG International gehalten.
2 30% des Gesellschaftskapitals wurden
eingezahlt.
6. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegen Arbeitsgemeinschaften stammen aus Gesellschaftereinschüssen und dem laufenden Verrechnungsverkehr mit Arbeitsgemeinschaften. Gewinne werden erst nach Fertigstellung, Verluste bereits zum jeweiligen Bilanzstichtag übernommen. Künftige Risiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. 7. EigenkapitalDas Stammkapital beträgt DM 5.000.000,00, es ist noch nicht auf EURO umgestellt. Es ist vorgesehen, aus dem Bilanzgewinn von EUR 35.319.466,56 eine Ausschüttung in Höhe von EUR 15.000.000,00 an den Gesellschafter vorzunehmen. Der restliche Bilanzgewinn soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. 8. Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen bestehen insbesondere für Gewährleistungsrisiken, Personalaufwendungen, für baustellenbezogene Verpflichtungen und für Risiken aus ausländischen Betriebsstätten. 9. Verbindlichkeiten
10. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenDie sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen i.H.v. TEUR 2.977 das Bestellobliogo sowie eine bei der Al-Hani General Construction Co. JV bestehende Kapitaleinzahlungsverpflichtung von umgerechnet TEUR 939. Ferner steht bei STRABAG East Africa Ltd. unverändert eine Kapitaleinzahlung von umgerechnet TEUR 310 noch aus. Darüber hinaus hat die STRABAG International GmbH als Anteilseigner der STRABAG Dubai LLC und der Ras Al Khaimah LLC gegenüber dem örtlichen Abschlussprüfer Ernst & Young erklärt, die Gesellschaften mit den finanziellen Mitteln zu unterstützen, die für die Fortführung der Geschäftstätigkeit notwendig sind. Branchenüblich besteht bei Arbeitsgemeinschaften, an denen die STRABAG International GmbH beteiligt ist, eine gesamtschuldnerische Haftung mit den anderen Partnern. 11. UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse enthalten die abgerechneten Bauleistungen eigener Baustellen, Lieferungen und Leistungen an Arbeitsgemeinschaften und Gewinnübernahmen von Arbeitsgemeinschaften nach Fertigstellung der Bauarbeiten. Die Bauleistung der STRABAG International - Gruppe gliedert sich wie folgt nach geographischen Bereichen:
12. Sonstige betriebliche ErträgeDer Ausweis betrifft im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Erlöse aus dem Abgang von Anlagevermögen und Erträge aus Kursdifferenzen. 13. Materialaufwand
14. Personalaufwand
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)
Im Ausland kommen zusätzlich überwiegend gewerbliche lokale Mitarbeiter zum Einsatz (befristete Arbeitsverträge für die Laufzeit des jeweiligen Projektes). 15. Sonstige betriebliche AufwendungenDie ausgewiesenen Aufwendungen enthalten insbesondere Versicherungsaufwendungen, Kursdifferenzen, Rücksteilungszuführungen, allgemeine Verwaltungskosten, Beratungsaufwendungen sowie Aufwendungen für Provisionen. 16. Beteiligungsergebnis
17. Zinsergebnis
18. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
19. Sonstige AngabenBezüglich der Bezüge der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2007 wird von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Geschäftsführung
Köln, 26. März 2008 STRABAG International GmbH Die Geschäftsführung Müller Wellmeyer Anlagespiegel zum 31. Dezember 2007Anhang 2
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss -bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der STRABAG international GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt, Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfling gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der STRABAG International GmbH. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 26. März 2008 Warth
& Klein GmbH
Frankenberger, Wirtschaftsprüfer Weißmeier, Wirtschaftsprüfer Umlaufbeschluss über den Jahresabschluss 2007
Die Geschäftsführung beantragt im Umlaufwege, der Gesellschafter möge folgenden Anträgen zustimmen: 1. Genehmigung des Jahresabschlusses zum 31.12.2007 Der Jahresabschluss 2007, der dem Gesellschafter zugegangen ist, wird genehmigt und gilt damit als festgestellt. 2. Verwendung des Bilanzergebnisses 2007 Der Bilanzgewinn 2007 beträgt EUR 31.319.466,56 und wird in Höhe von EUR 15.000.000,00 an den Gesellschafter ausgeschüttet; der verbleibende Betrag in Höhe von EUR 16.319.466,56 wir auf neue Rechnung vorgetragen. 3. Entlastung der Geschäftsführung Der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2007 die Entlastung erteilt. 4. Sonstiges Warth & Klein GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Düsseldorf wird für das Geschäftsjahr 2008 zum Wirtschaftsprüfer bestellt. Der tieferstehende Gesellschafter bestätigt mit der Unterschrift seiner Organe die Zustimmung zu diesem Umlaufbeschluss, wodurch die Abhaltung einer ordentlichen Gesellschafterversammlung für das Geschäftsjahr 2007 ersetzt wird.
Spittal/Drau, 26.03.2008 STRABAG AG Heinz Leitsberger Mag. Christian Harder |
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