IP Gansow GmbHLiquidiert
Dreherstraße 9, 59425 Unna, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kristin Anne Erickson seit 7.4.2020 | Geschäftsführer |
Ingo Heitmann seit 23.4.2019 | Prokura |
Rolf Ekkehard Schille seit 23.4.2019 | Prokura |
Christoph Raphael Preuß seit 23.4.2019 | Prokura |
Guido Pascal Spelsberg seit 23.4.2019 | Prokura |
Michael Gassmann seit 23.4.2019 | Prokura |
Thomas Allan Stueve seit 22.5.2017 | Geschäftsführer |
Giuseppe Giorgio Angelo Mariani seit 13.10.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
IP Cleaning S.r.l. | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IP Gansow GmbHUnnaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020I. Grundlagen der Gesellschaft 1. Geschäftsmodell der Gesellschaft Die IP Gansow GmbH ist ein deutsches Unternehmen mit einem Schwerpunkt für Entwicklung, Vertrieb und Kundendienst von Bodenreinigungsmaschinen und gehört zu 100 % der IP Cleaning S.r.l., Portogruaro/Italien (nachfolgend auch kurz: IPC). Im April 2017 wurde die IPC durch die Tennant Company aus den USA übernommen. Die Tennant Company ist ein weltweit agierender Konzern unserer Branche, der an der NY Stock Exchange notiert ist. Unser Kernsortiment umfasst professionelle Scheuersaugmaschinen, Kehrsaugmaschinen, Maschinenzubehör sowie Chemikalien für die Fußbodenreinigung. Als Zusatzprogramm bieten wir seit einigen Jahren Sauger, Reinigungswagen und Produkte für die manuelle Reinigung aus der Produktpalette unserer Gesellschafterin IPC an. Unsere Kunden finden sich insbesondere im Bereich großflächiger Lebensmittel-Discounter und Gebäudereinigungsfirmen. Die Vermarktung der Reinigungsmaschinen erfolgt sowohl im Rahmen des Direktverkaufs teilweise unter Einschaltung von Leasinggesellschaften als auch im Wege der Vermietung. Die Maschinen werden von Konzerngesellschaften sowie konzernunabhängigen Dienstleistern hergestellt. Die Logistik, das Personalwesen sowie die Auftragssachbearbeitung sind auf externe Dienstleister ausgelagert. Unsere Verwaltung sowie das Zentrallager befinden sich in angemieteten Räumen in Unna. Darüber hinaus unterhalten wir an insgesamt 19 Standorten unselbständige Niederlassungen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der gesamtwirtschaftliche Einbruch, insbesondere infolge der Corona-Krise, lag für Europa in 2020 bei 6,8 %. Für das Jahr 2021 wird bisher von den Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF) wieder ein Wachstum von 4,2 %, jedoch mit hinsichtlich Corona bestehenden Unsicherheiten, prognostiziert. Der Konjunktureinbruch in 2020 verteilte sich uneinheitlich auf die einzelnen Länder. Deutschland als größte europäische Volkswirtschaft schrumpfte um rd. 5,0 % im Jahr 2020 und wird im Jahr 2021 voraussichtlich wieder mit 3,5 % wachsen. Negative Auswirkungen auf diese Prognosen werden jedoch durch Engpässe in der Materialversorgung, teilweise auch als Folge der Corona-Krise, erwartet. 2. Geschäftsverlauf Umsatz Die Umsatzerlöse betrugen im Jahr 2020 TEUR 23.076 und liegen damit um TEUR 1.371 unter dem Vorjahreswert. Das ursprünglich prognostizierte leichte Umsatzwachstum von 3 % gegenüber 2019 konnte infolge der Auswirkungen und Unsicherheiten der Corona-Krise nicht erreicht werden. Insbesondere die Erlöse für Mietmaschinen und Service (TEUR +658) konnten die Reduktion bei den Neumaschinenverkäufen im In- und Ausland (TEUR -838 und TEUR -420) nicht mehr kompensieren. Diese Entwicklung geht einher mit der geringeren Investitionsfreudigkeit unserer Kunden während der bestehenden Unsicherheiten der Corona-Pandemie als auch dem grundsätzlichen Trend zu Mietmaschinen. Beschaffung Unsere verkauften Reinigungsmaschinen wurden im Jahr 2020 zu 44,0 % (Vorjahr: 50,0 %) bei IPC eingekauft (Professional Line). 56,0 % (Vorjahr: 50,0 %) des Volumens wurde von einem Outsourcing-Partner der IP Gansow GmbH in Deutschland gefertigt (Premium Line). Bei den von dem Outsourcing-Partner gebauten Maschinen handelt es sich um eine Produktreihe, die zu 100 % von der IP Gansow GmbH entwickelt wurde und sich ausschließlich in unserer Produktverantwortung befindet. Für die Produktion der Maschinen stellen wir unserem Partner das Material und die Komponenten bei und kaufen lediglich die Montageleistung ein. Die Qualitätssicherung erfolgt durch uns. Investitionen Die Investitionen des Geschäftsjahres entfielen neben Ersatzbeschaffungen im Bereich Betriebs- und Geschäftsausstattung insbesondere auf langfristig vermietete Scheuersaugmaschinen. Außerdem wurden die Werkzeugsätze einiger Monteure ausgetauscht. Personal Eigene Mitarbeiter beschäftigen wir im dezentralen Verkauf, technischen Kundenservice sowie in der zentralen Verwaltung (Finanzbuchhaltung, EDV, Einkauf und Vertriebsinnendienst). Dagegen sind Bereiche wie Personal und Warenlogistik wie bereits erwähnt an externe Dienstleister übertragen. Wir beschäftigten in 2020 durchschnittlich 81 Mitarbeiter. Somit ergibt sich nahezu keine Veränderung zu 2019 (80 Mitarbeiter). 3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Vermögenslage Die Bilanzsumme ist um TEUR 1.229 auf TEUR 17.458 moderat angestiegen. Auf der Aktivseite erhöhte sich insbesondere das Anlagevermögen um TEUR 1.670; im Wesentlichen ist der Anstieg durch die weitere Anschaffung von Vermietungsmaschinen begründet. Die Vorräte reduzieren sich um TEUR 671 auf TEUR 4.138 und setzen sich - vor Wertberichtigungen - im Wesentlichen neben Ersatz- und Serviceteilen (TEUR 2.716; Vorjahr: TEUR 2.897) insbesondere aus fertig montierten Reinigungsmaschinen der Baureihe "Premium Line" (TEUR 858; Vorjahr: TEUR 1.071) sowie aus als Handelsware bezogenen Reinigungsmaschinen der Baureihe "Professional Line" (TEUR 1.494; Vorjahr: TEUR 1.935) zusammen. Der Rückgang des Vorratsvermögens resultiert zum einen aus der Verlagerung der Beschaffungsvorgänge enger zu der Auslieferung des Kunden und zum anderen aus dem absatzbedingt geringen Auslieferungsvolumen. Auf der Passivseite hat hauptsächlich der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR +1.650) zu der Steigerung beigetragen. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist insbesondere auf die Finanzierung der im Konzern erworbenen und im Anlagevermögen ausgewiesenen Mietmaschinen zurückzuführen. Demgegenüber stehen um TEUR 303 gesunkene Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie um TEUR 797 gesunkene sonstige Verbindlichkeiten. Die sonstigen Verbindlichkeiten reduzierten sich infolge von planmäßigen Tilgungen im Rahmen von Finanzierungsverbindlichkeiten. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich trotz positiven Jahresüberschusses geringfügig gegenüber dem Vorjahr von 51,2 % auf 50,5 % als Folge der gestiegenen Bilanzsumme. Finanzlage Der Finanzmittelfonds aus liquiden Mitteln nahm um TEUR 235 auf TEUR 738 zu. Der Anstieg des Finanzmittelfonds resultiert aus Zahlungsmittelzuflüssen im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 4.927 bei Zahlungsmittelabflüssen aus Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR 4.355 - im Wesentlichen aus Anlageinvestitionen - und aus Finanzierungstätigkeit (Tilgung von Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing) in Höhe von TEUR 807. Unsere Liquidität wird durch eine mehr als ausreichende, aber nicht genutzte Bankkreditlinie (Kontokorrentlinie TEUR 670) und durch die grundsätzliche Möglichkeit, auf Mittel des Konzerns zurückzugreifen, sichergestellt. Ertragslage Das Ergebnis nach Steuern stieg nur geringfügig um TEUR 33 auf TEUR 551 aufgrund einer leichten Margensteigerung trotz leicht ansteigender Kostenstrukturen im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Darüber hinaus haben folgende Faktoren zu der Ergebnisveränderung beigetragen: Zu der Entwicklung der Umsatzerlöse verweisen wir auf die obenstehenden Ausführungen zum Geschäftsverlauf. Der Rohertrag (Umsatzerlöse einschließlich Bestandsveränderung abzgl. Materialaufwand) hat sich um TEUR 340 auf TEUR 13.355 bei (Vorjahr: TEUR 13.015) erhöht. Gleichzeitig stieg die Rohertragsquote (Rohertrag dividiert durch Umsatzerlöse einschließlich Bestandsveränderungen) von 52,9 % auf 58,4 % an. Die Margenverbesserung ist eine Folge des Produkt- und Erlösmixes sowie der Ausweitung der Vermietungsaktivitäten. Die Personalaufwendungen stiegen im Vergleich zum Vorjahresniveau bei nahezu unverändertem durchschnittlichem Personalbestand leicht an und betrugen TEUR 4.691 (Vorjahr: TEUR 4.585). Die Abschreibungen erhöhten sich infolge der getätigten Investitionen und des Ausbaus des Vermietungsgeschäfts um TEUR 292. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Saldo um TEUR 9 auf TEUR 5.537 vermindert. Dies ist im Wesentlichen auf unveränderte Kostenstrukturen zurückzuführen. Infolge der Corona-Krise gesunkenen Reise-, Messe- und Kfz-Kosten stehen höhere Aufwendungen aus dem Verlust von Anlagenabgängen gegenüber. Insgesamt steigerte sich der Jahresüberschuss von TEUR 482 im Vorjahr auf einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 512 im aktuellen Geschäftsjahr. Die Umsatzrendite (vor Ertragsteuern) reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr von +3,4 % auf +3,2 %. Ein ursprünglich erwartetes leichtes Umsatzwachstum von 3 % konnte im Geschäftsjahr 2020 nicht erreicht werden. Ungeachtet dessen entsprach die Ergebnisentwicklung in 2020 den ursprünglichen Erwartungen eines leicht steigenden Jahresüberschusses gegenüber dem 2019. Mit TEUR 512 liegt der Jahresüberschuss in 2020 um TEUR 30 (rd. 6,2 %) über dem Vorjahr. Unter Berücksichtigung der Corona-Krise ist die Umsatz- und Ergebnisentwicklung aber dennoch zufriedenstellend. Mehrjahresübersicht über wichtige Kennzahlen
Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und der Jahresüberschuss. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die Umsatzentwicklung ist durch einen starken Anstieg der Mietgeschäfte geprägt, die aber den Rückgang im Maschinenverkauf nicht kompensieren konnte. Die Umsatzerlöse sanken insgesamt um 5,61 % gegenüber dem Vorjahr und liegen unterhalb der Erwartungen. Ursprünglich wurde ein leichtes Umsatzwachstum von 3 % erwartet. Unter Berücksichtigung der Corona-Krise konnten die Umsatzrückgänge aber moderat gehalten werden. Die Umsatzentwicklung war entsprechend unter Berücksichtigung der Corona-Krise dennoch zufriedenstellend. Die Ergebnisentwicklung entsprach mit einem Jahresüberschuss von TEUR 512 hingegen den ursprünglichen Erwartungen. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Der Prognosebericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen sowie den derzeit verfügbaren Informationen der Geschäftsführung beruhen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren. Neben den Chancen beinhalten sie verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. 1. Prognosebericht In Anbetracht des trotz Corona-Krise nun weitestgehend wieder stabilen Reinigungsmarktes im Inland, der soliden Geschäftslage der IP Gansow GmbH und der Investitionen sowohl in zusätzliches Außendienstpersonal in Deutschland als auch in die Entwicklung von neuen Geräten bei der Gesellschafterin IPC in Italien sind wir zuversichtlich, dass die Gesellschaft auch im Jahr 2021 trotz schwieriger Marktbedingungen die angestrebten Ziele hinsichtlich Marktanteil- und Ertragswachstum erreichen kann. Die gute Geschäftslage der IP Gansow GmbH im In- und Ausland, die gesteigerte Kosteneffizienz unserer Organisation in mehreren Bereichen sind eine gute Basis für eine positive Ertragsentwicklung im Jahr 2021 nach dem von der Corona-Krise geprägten Geschäftsjahr 2020. Die ersten drei Quartale des Jahres 2021 zeigten auf dem deutschen Markt trotz Krise eine verbesserte Auftragslage für unsere Branche. Für das Jahr 2021 gehen wir in der voraussichtlichen Entwicklung von einem deutlichen Umsatzwachstum von ca. rd. 20,0 % gegenüber dem Jahr 2020 aus und in Folge dessen einen deutlich steigenden Jahresüberschuss gegenüber 2020. Die Entwicklung der konjunkturellen Lage und auch Unsicherheiten in der Weltwirtschaft als Folge des Rohstoffmangels bzw. der Lieferengpässe als auch der Handelskonflikte zwischen den USA und China sowie auch die Corona-Krise nehmen jedoch stets auch Einfluss auf das Nachfrageverhalten unserer Kunden und stellen somit ebenfalls ein nur schwer kalkulierbares Risiko dar, welches Auswirkungen auf unsere Prognose haben kann. 2. Risikomanagement/Berichtswesen Das Risikomanagement der IP Gansow GmbH ist unter Berücksichtigung der Größe und der Komplexität der Gesellschaft ausgestaltet und in das konzernweite Risikomanagementsystem der Tennant-Gruppe eingebunden. Die Tennant Company ist ein weltweit agierender Konzern unserer Branche, der an der NY Stock Exchange notiert ist und entsprechend SOX-Regelungen im Rahmen des internen Kontrollsystems beachtet. Erkennbare Risiken werden erfasst und zusammen mit dem Risikomanagement der Konzernmuttergesellschaft bewertet und es werden gegebenenfalls Steuerungs- und Überwachungsmaßnahmen eingeleitet. Unsere Buchhaltung meldet monatlich Umsatz und Erträge an die IPC. Im Zuge des monatlichen Reports werden die Kennzahlen und Budgetwerte sowie Soll-Ist-Abweichungen kommentiert. Die Reporting-Aktivitäten gegenüber dem Konzern wurden auch im Jahr 2021 weiter ausgebaut und waren noch detaillierter als in den vergangenen Jahren. Der Bestand der IP Gansow GmbH ist im Übrigen durch die Eingliederung in die IPC Group weitgehend abgesichert. Für den Kapitalbedarf liegen Kreditlinien durch Banken vor. 3. Risiko- und Chancenbericht Die Risiken und Chancen sind entsprechend ihrer Bedeutung für die IP Gansow GmbH aufgeführt. Unsere Gesellschafterin IPC setzt auf eine ständige Modernisierung der Produktpalette, der Organisation und der Arbeitsmittel in allen Bereichen. Darüber hinaus wird sehr viel Wert auf eine stabile und motivierte Belegschaft gelegt. Seit Jahren wurde die Zusammenarbeit der IP Gansow GmbH mit der Konzernzentrale in Italien intensiviert, insbesondere bei der Entwicklung von neuen Geräten und Systemen für die Bodenreinigung. Diese Entwicklung wirkt sich positiv auf unsere Geschäftsentwicklung aus. Die IP Gansow GmbH erzielt einen Großteil ihrer Umsätze mit wenigen Kunden und ist daher dem Risiko ausgesetzt, dass im Falle des Verlusts eines Kunden der Umsatz (zumindest temporär) signifikant sinken würde. Durch den ständigen Kontakt sowie langfristig vereinbarte Kündigungsfristen steuert die Gesellschaft diesem Risiko entgegen. Die Weiterentwicklung der "Premium Line"-Produktpalette, die unter der Verantwortung der IP Gansow GmbH in Deutschland entwickelt und produziert wird, wird auch in 2021 weitergeführt und birgt Chancen für die Gesellschaft. Die Entwicklung der konjunkturellen Lage und auch Unsicherheiten in der Weltwirtschaft als Folge des Rohstoffmangels bzw. der Lieferengpässe als auch der Handelskonflikte zwischen den USA und China sowie auch die Corona-Krise nehmen stets auch Einfluss auf das Nachfrageverhalten unserer Kunden und stellen somit ebenfalls ein nur schwer kalkulierbares Risiko dar. Insbesondere haben aktuell auch die Unsicherheiten in als Folgen der Corona-Krise einen Einfluss auf die globale Weltwirtschaft und somit auch in Teilen auf unser Geschäft. Auch beschaffungsseitig kann es infolge des Rohstoffmangels bzw. der weltweiten Lieferengpässe, auch als Folge der Corona-Krise, zu Verzögerungen und Engpässen im Rahmen der Produktion in den Herstellerwerken kommen. Aktuell gibt es hier nur begrenzte Auswirkungen. Risiken hinsichtlich Preisänderungen und Zahlungsausfällen betrachten wir derzeit als sehr gering. Hierzu trägt insbesondere auch bei, dass wir im Rahmen unseres Debitorenmanagements für Neukunden regelmäßig Bonitätsprüfungen vornehmen. Weitere besondere Geschäftsrisiken sehen wir derzeit nicht, zumal wir immer daran arbeiten, langfristige und solide Geschäftsbeziehungen mit unseren Kunden zu entwickeln und mit vielen Großkunden auf der Basis von langjährigen Geschäftsbeziehungen und existierenden Verträgen arbeiten. Insgesamt schätzen wir die genannten Risiken, mit Ausnahme nicht kalkulierbarer Unsicherheiten der Corona-Krise als auch von Lieferengpässen, als gering ein. Im Jahr 2021 sind Investitionen in neue Mietmaschinen in einigen Niederlassungen und in der Hauptverwaltung für den Büro- und Lagerbereich geplant. Im Personalbereich planen wir im Laufe des Jahres 2021, die Belegschaft um zwei zusätzliche Mitarbeiter im Kundendienst zu erweitern. Dank der Vermarktung von neuen Produkten und der Weiterentwicklung unserer Leistungen erwarten wir auch im Jahr 2021 trotz der aktuellen Unwägbarkeiten infolge der Corona-Krise grundsätzlich ein moderates Wachstum unseres Geschäfts, sowohl durch neue Klein- und mittelständige- aber auch Großunternehmen, welches jedoch mit Unsicherheiten behaftet ist.
Unna, den 10. Dezember 2021 IP Gansow GmbH --Geschäftsführung-- Giuseppe Mariani Thomas Stueve Kristin Stokes Bilanz zum 31. Dezember 2020Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020
Anhang für das Geschäftsjahr 2020I. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft hat ihren Sitz einschließlich Logistik und Kundendienst für die Region Westfalen in Unna. Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren beibehalten. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Hamm unter HRB 5069 geführt. Größenabhängige Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurden in Anspruch genommen. Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit wurde beachtet. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die dem Jahresabschluss zugrundeliegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern bei Software und Markenrechten betragen drei bzw. fünf Jahre. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen unter Zugrundelegung der folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern angesetzt:
Für geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten von EUR 800,00 bis EUR 1.000,00 wird jeweils ein Sammelposten gebildet, der jährlich mit 20% linear abgeschrieben wird. Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Die Anschaffungskosten sind im Wege der Einzelbewertung ermittelt. Die Gesellschaft bleibt wirtschaftlicher Eigentümer im Rahmen von Sale-&-Lease-back-Vereinbarungen und bilanziert daher entsprechend weiterhin das Vermögen und die entsprechende Finanzierung. Es entfallen hierauf Buchwerte in Höhe von TEUR 1.496 (Vorjahr: TEUR 2.433). Die Waren werden zu Anschaffungskosten (Einzelkosten zum gleitenden Durchschnitt) und die fertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten bewertet; Wertabschläge aufgrund niedrigerer Wiederbeschaffungs- bzw. Marktpreise, verminderter Brauchbarkeit und überhöhter Lagerdauer werden vorgenommen. Die Herstellungskosten umfassen produktionsbedingt die Kosten (Einzelkosten) für die bezogenen Teile sowie die Kosten (Einzelkosten) für den in Lohnfertigung durchgeführten Zusammenbau. Gemeinkosten sowie Kosten für den Werteverzehr des Anlagevermögens sind nicht oder nur im unwesentlichen Umfang angefallen. Insoweit wurde auf eine Aktivierung verzichtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten unter Abzug gebotener Wertberichtigungen bilanziert. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von ca. 0,74 % auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Rechnung getragen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, werden als aktive Rechnungsabgrenzungsposten aktiviert. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Zum 31. Dezember 2020 ergab sich insgesamt ein Aktivüberhang. Von dem Wahlrecht zum Ansatz des aktiven latenten Steuerüberhangs aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Die Rückstellungen sind grundsätzlich in Höhe des Erfüllungsbetrages bemessen, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Allen erkennbaren Risiken wurde Rechnung getragen. Auf eine Anpassung der langfristigen Rückstellungen (Gewährleistung) im Hinblick auf Inflationsrate und Abzinsung wurde wie schon im Vorjahr wegen Geringfügigkeit verzichtet. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erträge und Aufwendungen werden periodengerecht abgegrenzt. Umsatzerlöse werden im Zeitpunkt der Übertragung des wirtschaftlichen Eigentums bzw. im Zeitpunkt der Leistungserbringung erfasst. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagengitter (Anlage zum Anhang) dargestellt. 2. Sonstige Vermögensgegenstände Ausgewiesen werden im Wesentlichen Kautionen. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Der Posten enthält abgegrenzte Aufwendungen aus Wartungs- und Leasingverträgen. 4. Eigenkapital/Ergebnisverwendung Der Vorjahresüberschuss in Höhe von TEUR 482 wurde gemäß Gesellschafterbeschluss auf neue Rechnung vorgetragen. Der im Geschäftsjahr 2020 erzielte Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 512 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen bestehen für Garantien (TEUR 262; Vorjahr: TEUR 238), rückständige Ansprüche aus Urlaub, Überstunden und Tantiemen (TEUR 179; Vorjahr: TEUR 254), ausstehende Rechnungen (TEUR 168; Vorjahr: TEUR 153), ausstehende Gutschriften und Bonuszahlungen (TEUR 127; Vorjahr: TEUR 96), Berufsgenossenschaftsbeiträge (TEUR 50; Vorjahr: TEUR 42) und Jahresabschlusskosten (TEUR 24; Vorjahr: TEUR 12). 6. Verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 103 (Vorjahr: TEUR 212) resultieren wie im Vorjahr aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Sie bestehen in Höhe von TEUR 69 (Vorjahr: TEUR 66) gegen die Gesellschafterin IP Cleaning S.r.l., Portogruaro/Italien. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 5.347 (Vorjahr: TEUR 3.697) entfallen auf Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 5.335 (Vorjahr: TEUR 3.682) gegenüber der Gesellschafterin IP Cleaning S.r.l. 7. Sonstige Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen, Umsatzsteuerverbindlichkeiten, Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer sowie kreditorische Debitoren. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
V. Sonstige Angaben 1. Angaben zu den Organen der Gesellschaft Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Berichtsjahr folgende Personen an:
Da ausschließlich Giuseppe Mariani als Geschäftsführer seine Bezüge von der Gesellschaft erhält, unterbleiben die in § 285 Nr. 9 Buchstaben a und b HGB verlangten Angaben über die Gesamtbezüge der dort bezeichneten Personen gemäß § 286 Abs. 4 HGB. 2. Angaben zu den Arbeitnehmern Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Geschäftsjahr 2020:
3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus nicht kündbaren Miet- und Leasingverträgen stellen sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:
Davon sind TEUR 1.012 bis zum 31. Dezember 2021 fällig. TEUR 1.943 sind ab dem 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2025 fällig. Teile der Buchhaltung, nämlich die Personal- und Lagerbuchhaltung sowie die Debitorenbuchhaltung (Rechnungsstellung), sind auf externe Dienstleister ausgelagert. Der jährliche Aufwand aus den bezogenen Dienstleistungen betrug in 2020 TEUR 1.976 netto. Die Verträge sind grundsätzlich mit einer Kündigungsfrist von max. einem Jahr kündbar. 4. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschafterin IP Cleaning S.r.l., Portogruaro/Italien, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von verbundenen Unternehmen auf. Er wird beim Handelsregister des Gerichts der Region Venedig unter der Nummer 151097 hinterlegt. Die Tennant Company, Minneapolis/USA, stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von verbundenen Unternehmen auf. Dieser wird auf der Homepage unter www.investors.tennantco.com veröffentlicht. 5. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss soll in Abstimmung zwischen Geschäftsführung und Gesellschafter auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Unna, den 10. Dezember 2021 IP Gansow GmbH --Geschäftsführung-- Giuseppe Mariani Thomas Stueve Kristin Stokes Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2020
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die IP Gansow GmbH, Unna Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IP Gansow GmbH, Unna, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IP Gansow GmbH, Unna, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten-falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 10. Dezember 2021 Deloitte
GmbH
Detlef Herrel, Wirtschaftsprüfer Lilia Lebsak, Wirtschaftsprüferin |
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