Erbringung von Logistikdienstleistungen
Structured Lease GmbHLiquidiert
Nagelsweg 53, 20097 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 10.40% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Structured Lease GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015Grundlagen des UnternehmensAls Spezialistin für das Asset-Based-Financing ist die UniCredit Leasing Gruppe (UCLG) mit der UniCredit Leasing GmbH (UCL) als Obergesellschaft und den 100%igen Tochtergesellschaften UniCredit Leasing Finance GmbH (UCLF), Structured Lease GmbH (SL) und UniCredit Leasing Aviation GmbH (UCLA) auf dem deutschen Markt aktiv. Als "Integrierter Objektfinanzierer" für mobile Wirtschaftsgüter ist die UCLG hervorragend positioniert und gehört zu den führenden, herstellerunabhängigen Gesellschaften in Deutschland. Mit dem Flottenleasing und Fuhrparkmanagement ergänzt die 60%ige Tochtergesellschaft Mobility Concept GmbH ((MC) als weitere aktive Gesellschaft das Leistungsportfolio der UCLG. Organisatorisch ist die UCLG innerhalb der UniCredit Bank AG (HypoVereinsbank) dem Commercial Banking mit seinem Geschäftsfeld Unternehmer Bank zugeordnet. Als Teil der Unternehmer Bank konzentriert sich die UCLG auf den klassischen Geschäfts- und Firmenkundenbereich. Die Geschäftsführung ist das Leitungsorgan der SL. Sie leitet das Unternehmen in eigener Verantwortung und besteht aus drei Geschäftsführern. Das Ziel der SL ist die nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes. Dies erfolgte auf der Basis einer wertorientierten Steuerung, insbesondere auch der Risiken. Wirtschaftliche RahmenbedingungenDie zum Jahresende 2014 einsetzende konjunkturelle Erholungsphase der deutschen Wirtschaft hat sich 2015 fortgesetzt. Für die Leasingbranche bedeutete dies ein Neugeschäftswachstum von etwa 6,5 % auf 54 Mrd. Euro; dabei profitierte insbesondere das Mobilienleasing mit einem Plus von 9,1 %. Damit schneiden die Leasinggesellschaften insgesamt deutlich besser ab als die gesamtwirtschaftlichen Ausrüstungsinvestitionen, die um 3,0 % zulegten 1. Strategische PositionierungDie SL ist im Bereich der Vermietung und insbesondere dem Verleasen von beweglichen Gütern als "Operate-Lease-Gesellschaft" innerhalb der UniCredit Leasing-Gruppe tätig. Mit der UniCredit Leasing GmbH (UniCredit Leasing) besteht ein Gewinnabführungsvertrag.
1 Quelle: Bundesverband Deutscher
Leasing-Unternehmen
Die Alleineigentümerin, die UniCredit Leasing, ist Teil des Konzerns der UniCredit S.p.A., Rom (UniCredit). Die SL generiert einen maßgeblichen Teil des Geschäftes über die vertriebliche Zusammenarbeit mit der UniCredit Bank AG. Der Anteil des Kooperationsgeschäfts am Neugeschäftsvolumen liegt derzeit bei 58 % (Vorjahr: 52 %). Auch im Geschäftsjahr 2015 wurden alle Verträge mit offenen Restwerten in der Gesellschaft abgebildet, ohne Limitierung hinsichtlich Betragsgröße und Art des Leasingobjektes. Betroffen waren alle Geschäfte, bei denen der Kunde bei ordnungsgemäßer Vertragserfüllung nicht die Vollamortisation schuldet, sondern das Leasingobjekt an den Leasinggeber zurückgeben kann. Dabei spielte es keine Rolle, ob und auf welche Weise der jeweilige offene Restwert über weitergehende Sicherungstechniken wie Rückkaufgarantien oder Non-Recourse-Darlehen abgesichert war. NeugeschäftIm Geschäftsjahr 2015 war im Bereich der "Operate Leases" ein deutlicher Neugeschäftsanstieg zu verzeichnen. Die Diskussion um die Änderung der IFRS-Leasingstandards bzw. das Thema off-balance oder on-balance hatte bei den Kunden weniger Einfluss auf das Geschäft. Es bestand vielmehr der Wunsch, dass ein verlässlicher Partner mit ausgewiesener Industrie- und Objektkompetenz bereit ist, zukunftsorientierte Markt- und Restwertrisiken aus Investitionen zu tragen. In 2015 war insgesamt im Neugeschäft ein signifikanter Anstieg um 37 % gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Mit 181 Mio. EUR wurde ein beachtliches Vertriebsergebnis erzielt, womit das Ergebnis über den Erwartungen lag. Das akquirierte und im Geschäftsjahr 2015 abgerechnete Neugeschäft betraf im Wesentlichen die Finanzierung von PKW, Schienenfahrzeugen und Industriemaschinen. Geschäftsvolumen, Vermögens- und FinanzlageDas Gesamtvolumen der finanzierten Anlagegüter, gemessen am Leasingvermögen, verzeichnete zum Bilanzstichtag einen Anstieg um 0,4 % auf 242 Mio. EUR. Die Bilanzsumme stieg um 8,2 % auf 283,7 Mio. EUR. Den Mittelbedarf deckte die Gesellschaft vollständig aus den stets auskömmlich bemessenen Linien im Konzern. Mit der Alleineigentümerin, der UniCredit Leasing, ist die Gesellschaft über einen Ergebnisabführungsvertrag verbunden. Der Anteil der Refinanzierung im Wege des regresslosen Forderungsverkaufs blieb im Vergleich zum Vorjahr in etwa konstant. Zum Bilanzstichtag war der Bestand zu gut 80 % über Bankdarlehen und zu knapp 20 % über Forderungsverkauf refinanziert. Zur Absicherung gegen Zinsänderungsrisiken hatte die Gesellschaft Zinssicherungsgeschäfte geschlossen. Seit 2013 ist die Gesellschaft nach Entfall der zuvor angewendeten Waiver-Regelung gemäß § 2a Abs. 1 KWG in der Pflicht, die Risikotragfähigkeit gemäß MaRisk nachzuweisen. Diese war 2015 weitestgehend gegeben; lediglich wegen eines auf einen Sonderfall zurückzuführenden temporären Risikoanstiegs überstieg die Summe der quantifizierten Risiken kurzzeitig die verfügbare Risikodeckungsmasse. Da allerdings die Überdeckung der Risiken durch die Risikodeckungsmasse im Jahresverlauf deutlich unter das vorgesehene Mindestniveau sank, wurde ein seitens der Muttergesellschaft ausgereichtes, auf die Risikodeckungsmasse anrechenbares Nachrangdarlehen in Höhe von 3 Mio. EUR auf 23 Mio. EUR aufgestockt. Die monatlich ermittelte und an die Geschäftsführung berichtete (Über-)Deckung der quantifizierten Risiken durch die verfügbaren Eigenmittel der SL lag auf dieser Basis per 31.12.2015 bei 160 %. ErtragslageIn Abweichung zum Handelsrecht verwendet die Gesellschaft eine eigene betriebswirtschaftliche Sicht. Die Leasingerträge beinhalten im Wesentlichen die Mieterträge aus dem Leasingvermögen sowie die Auflösung abgegrenzter Erträge aus degressiven Raten, erhöhten Erstraten und aus Forfaitierungen. Die laufenden Leasingerlöse lagen bei einem Anstieg um 2,2 % mit 47,5 Mio. EUR über Vorjahresniveau (46,5 Mio. EUR). Dabei stieg der Anteil der laufenden Leasingerlöse, die aus forfaitierten Verträgen stammen, erstmalig seit einigen Jahren wieder an und lag bei 13 % nach 7 % im Vorjahr. Durch die im Vergleich zu den Leasingerlösen leicht überproportional gestiegenen Abschreibungen lag die AfA-Quote, das Verhältnis aus Abschreibungen und Leasingerlösen, mit 88 % leicht über dem Vorjahresniveau (84 %). Der Leasingüberschuss war wie im vorangegangenen Geschäftsjahr durch die Ausübung von Abschreibungswahlrechten beeinflusst. Handelsrechtlich agiert die Gesellschaft bereits seit Jahren bezüglich der Abschreibungen nicht mehr ausschließlich entsprechend der steuerlichen Abschreibungstabellen. Die Neuzugänge des Anlagevermögens werden linear nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer gemäß der amtlichen AfA-Tabellen abgeschrieben, sofern die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer kürzer ist als die rechnerische Amortisationszeit, die sich bei linearer Abschreibung auf den dem Leasingvertrag zugrunde liegenden kalkulierten Restwert ergäbe. In Fällen, in denen die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer deutlich länger ist als die rechnerische Amortisationszeit, werden die Neuzugänge des Anlagevermögens linear über die rechnerische Amortisationszeit, also auf den kalkulierten Restwert abgeschrieben. Der Leasingüberschuss ist als Saldo sämtlicher das laufende Leasinggeschäft betreffenden erfolgswirksamen Positionen auf 3,5 Mio. EUR (Vorjahr: 3,2 Mio. EUR) gestiegen. Hierunter fielen insbesondere die bereits genannten Leasing- und Restwerterlöse sowie Zins- und Provisionserlöse einerseits, Abschreibungen auf Leasinggegenstände und der Abgang von Restbuchwerten sowie Zinsaufwendungen in Verbindung mit der Refinanzierung im Eigenrisiko gehaltener Leasingraten und Restwerte als auch Provisionsaufwendungen andererseits. Bei der Risikovorsorge ergab sich 2015 ein erfreuliches Bild. Bedingt durch die Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 0,5 Mio. EUR und leicht rückläufige Pauschalwertberichtigungen bei gleichzeitigem Ausbleiben größerer Ausfälle ergab sich ein Ertrag aus der Auflösung von 0,29 Mio. EUR gegenüber einem im Vorjahr bereits geringen Risikovorsorgebedarf in Höhe von 25 TEUR. Der Verwaltungsaufwand (inkl. der im Rahmen der Personal- und Raumunion verrechneten Umlagen) lag mit 2,5 Mio. EUR (Vorjahr: 1,9 Mio. EUR) deutlich über Vorjahresniveau. Die Höhe der Verwaltungsaufwendungen berücksichtigte unverändert Umlagen nach den gruppeneinheitlichen Tragfähigkeits- und Verursachungsprinzipien, wonach die Kosten für von der Gesellschaft in Anspruch genommene Ressourcen anderer Konzerngesellschaften auszugleichen waren. So ergab sich ein über Vorjahresniveau liegendes Ergebnis nach Steuern von 1,4 Mio. EUR (Vorjahr: 0,9 Mio. EUR), das im Rahmen der bestehenden Ergebnisabführungsvereinbarung an die UniCredit Leasing ausgekehrt wurde. Nichtfinanzielle LeistungsindikatorenDas Geschäftsmodell der UCLG und damit auch der SL basierte vor allem auch auf dem Know-How ihrer Mitarbeiter. Vor diesem Hintergrund maß die Geschäftsführung der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Mitarbeiter einen unverändert hohen Stellenwert bei und richtete die Nachwuchs- und Nachfolgeplanung langfristig aus. Die Positionierung der UCLG als attraktiver Arbeitgeber für die bereits vorhandenen und zukünftigen Mitarbeiter war von zentraler Bedeutung. Mit ihrer Positionierung als integrierter Objektfinanzierer für mobile Wirtschaftsgüter steuerte die UCLG durch kundenorientierte Finanzierungslösungen einen Baustein zur Steigerung der Kundenzufriedenheit innerhalb des Geschäfts- und Firmenkundenbereichs der UniCredit Bank AG bei. PrognoseberichtAllgemeiner Ausblick Gemäß der Gemeinschaftsdiagnose des ifo Instituts 2 vom Dezember 2015 kann für 2016 mit einem ähnlichen Anstieg der Wirtschaftsleistung in Deutschland gerechnet werden wie 2015. Im Jahresdurchschnitt werde für das Bruttoinlandsprodukt ein nominales Plus von 3,2 % (real: +1,8 %) angenommen und für die Ausrüstungsinvestitionen ein Wachstum von etwa 4 %. Als überwiegend in Deutschland agierende Leasinggesellschaft verbindet die Gesellschaft damit ebenfalls positive Wachstumsimpulse für ihre Geschäftstätigkeit. Die Neugeschäftserwartungen hat die SL entsprechend ausgerichtet. Ausblick Structured LeaseProjekte Neben neuen Herausforderungen, die das Aufsichtsrecht an die Branche stellt - Stichwort AnaCredit -, sind insbesondere die sich aus IFRS 16 ergebenden Änderungen der internationalen Normen für die Bilanzierung von Leasinggeschäften umzusetzen. Weiterhin steht für die SL die Ausrichtung auf die Kundenbedürfnisse für 2015 ganz oben auf der Agenda. Zu diesem Zweck wurde 2015 mit dem primären Ziel einer stärkeren Fokussierung auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Kundensegmente das Projekt W.I.N.G.S. (Wir Investieren in Nachhaltige Geschäftsprozesse und Strategien) initiiert, das 2016 abgeschlossen werden soll. Ein weiteres Projekt dient der verstärkten Einbeziehung von Drittbanken angebotener Fördermittel in die Refinanzierung zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. Hierzu sollen in den kommenden Jahren die technischen Voraussetzungen geschaffen werden. Zusätzlich wurde 2015 ein Projekt zur Vereinfachung der gesellschaftsrechtlichen Struktur der UCLG aufgesetzt. Im Ergebnis soll die SL, die BaLea KG und die BaLea GmbH auf die UCL verschmolzen werden. Das Projekt soll 2017 abgeschlossen werden. Planung Als Mitglied der UniCredit Group wird die Gesellschaft nach internationalen Bilanzierungsnormen gesteuert. Führend für die Planung ist deshalb das Ergebnis nach den IFRS, das als Teil des Konzernberichtswesens in den Konzernabschluss der UniCredit Bank AG einfließt. Mit Blick auf das prognostizierte Wirtschaftswachstum für Deutschland sowie die Positionierung als Teil der Unternehmerbank der UniCredit Bank AG plant die SL in Erwartung eines weiterhin niedrigen Zinsniveaus mit einem auf vergleichsweise hohem Niveau bleibenden Neugeschäftsvolumen und etwa gleichbleibenden Erträgen. Bei leicht rückläufigem Verwaltungsaufwand kann die günstige Aufwands-/Ertragsrelation (Cost-/Income Ratio) von unter 50 % in der Gruppe beibehalten werden. Allerdings ist planerisch nicht von einer Wiederholung des außerordentlich positiven Risikoergebnisses der letzten beiden Jahre auszugehen, so dass das Ergebnis 2016 insgesamt eher niedriger ausfallen dürfte als 2015. Handelsrechtlich wird die SL an die Politik des Substanzerhaltes anknüpfen und die Ausschüttung an die UniCredit Leasing daran anpassen. Chancen- und RisikoberichtChancen Die Einbindung in die UniCredit Group ist für die SL eine optimale Grundlage, um Marktchancen schnell und effektiv zu nutzen. Chancen bestehen für die SL darin, angesichts der recht positiven Prognosen zur wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland das Neugeschäftsvolumen 2016 auf dem hohen Niveau der vergangenen Jahre halten zu können und so die sich am Markt bietenden Chancen zu nutzen. Zu diesem Zweck wird 2016 einerseits im Rahmen des Projektes W.I.N.G.S. der Kernprozess auf Optimierungspotential geprüft, andererseits die Vertriebssteuerung auf einen kundenbeziehungsorienterten Ansatz umgestellt. Unter Berücksichtigung der genannten Faktoren ist mittelfristig mit einem Anstieg des Ergebnisbeitrags zu rechnen, der ab 2017 allerdings nach der geplanten Fusion der SL mit der UCL voraussichtlich direkt der bisherigen Muttergesellschaft zugute kommen wird. Risikomanagementsystem Die SL ist vollständig in das Risikomanagementsystem ihres Mutterunternehmens, der UniCredit Leasing, integriert. Die Übernahme von Risiken ist ein zentraler Bestandteil des Geschäftsmodells und muss zwingend mit der Fähigkeit verknüpft werden, die Risiken zu messen und zu steuern. Hierbei geht die SL Risiken gemäß der Risikostrategie kontrolliert ein und übt ein aktives Management sowie eine laufende Überwachung derselben aus. Im Zuge der gesamten Geschäftsaktivitäten werden die übernommenen Risiken identifiziert, quantifiziert, beurteilt, überwacht und aktiv gesteuert. Diese Aktivitäten bilden die Voraussetzung für ein angemessenes Risikomanagement. Seit Entfall der Ausnahmeregelung nach § 2a Abs. 1 KWG (Waiver-Regelung) zum Ende 2012 ermittelt die SL die Risikotragfähigkeit entsprechend den Vorschriften des § 25a Abs. 1 KWG auf Stand-Alone-Basis. Die SL verfügt in Personal- und Raumunion mit der UniCredit Leasing über eine gemeinsame Risikoorganisation. Funktionstrennung Die Risikomessung, -bewertung und -steuerung erfolgt durch unterschiedliche Stellen in der Marktfolge. Primär sind die Bereiche des Chief Risk Officers (CRO) und des Chief Financial Officers (CFO) hiermit betraut. Funktional ist das Risikomanagement von der Risikoüberwachung getrennt. Insgesamt besteht eine enge Verzahnung mit der UniCredit Bank AG, die uns weitgehend Methoden und Modelle zur Verfügung stellt. Unter der Verantwortung des CRO sind die vier Einheiten des Kreditmanagements sowie das Zentrale Risiko- und Kreditmanagement (ZRKM) organisiert. Das Kreditmanagement betreibt das Risikomanagement von Einzeladressrisiken auf Basis der Risikostrategie. Die Kernaufgaben des Kreditmanagements sind die Überwachung von laufenden Engagements, die Ratingermittlung und Bonitätsbeurteilung sowie die Votierung und Entscheidung von Einzelanfragen und Rahmenlinien gemäß den erteilten Kompetenzen. Das Zentrale Risiko- und Kreditmanagement verantwortet die Bereitstellung und Betreuung der Ratingmodelle sowie der Methodik für Loss Given Default (LGD) und Exposure At Default (EAD). Darüber hinaus ist es verantwortlich für die Ausgestaltung der Kreditrisikoprozesse und die kreditseitige Betreuung von Neuproduktentwicklungen. Weitere Aufgaben umfassen den Abgleich mit und die Einhaltung von Konzernstandards im Kreditmanagement. Auch wird die Betreuung und Berechnung des Restwertrisikos einschließlich des Marktliquiditätsrisikos hier übernommen. Die Controlling-Einheit des Bereichs Finanzen und Risikocontrolling führt monatlich Risikotragfähigkeits-Analysen zu allen Risikoarten durch und trägt die entsprechenden Auswertungen in einem Ergebnis- und Risikobericht zusammen. Eine weitere Aufgabe des Fachbereichs ist die Steuerung des Gesamtportfolios unter Berücksichtigung von möglichen Konzentrationen in Branchen, Regionen und Objektgruppen. Die Einheit Compliance, Legal & Corporate Affairs und Sanierung / Workout hat die Compliance-Funktion für die SL inne und befasst sich sowohl mit rechtlichen Fragestellungen als auch mit der Betreuung und Abwicklung von Kredit- und Leasingengagements, die auf Grund unterschiedlicher Negativmerkmale auffällig oder notleidend geworden sind. Die mit letzterem verbundene Objektbewertungskompetenz wird darüber hinaus auch für Objektrecherchen und Objektbewertungen in der Phase der Neugeschäftsanbahnung eingesetzt. Die Risikocontrolling-Funktion ist gruppenübergreifend im Bereich Finanzen & Risikocontrolling implementiert. Während die Aufgaben im Zusammenhang mit der Identifizierung und Steuerung der Risiken im Wesentlichen in der Gruppe Regulatorische/s Steuerung & Meldewesen wahrgenommen werden, obliegen Überwachungstätigkeiten und die Risikoberichterstattung schwerpunktmäßig dem Controlling. Die normenübergreifende Konsistenz und Integrität der Datenhaushalte wird von einer separaten Stelle innerhalb der Risikocontrolling-Funktion sichergestellt. Im Einzelnen trägt das Risikocontrolling die Verantwortung für die Erstellung der Risiko-kapitalplanung und Zuteilung des Risikokapitals, die Planung, Messung und Bewertung der Risikotragfähigkeit, des Limitsystems sowie der Einzelrisikoarten Zinsänderungsrisiko (inklusive Fremdwährungsrisiko), Operationelles Risiko, Beteiligungsrisiko, Geschäftsrisiko sowie Liquiditätsrisiko. Weitere Aufgaben des Bereichs Finanzen & Risikocontrolling sind finanzielle Belange wie Bilanzierung, Buchhaltung und Steuerwesen, Einhaltung aufsichtsrechtlicher Bestimmungen und des damit zusammenhängenden Meldewesens, allgemeine Controllingtätigkeiten sowie das Beteiligungsmanagement. Die Interne Revision ist als prozessunabhängiger Bereich ein Instrument der Geschäftsführung. Sie wurde an die UniCredit Bank AG ausgelagert. In der SL verbleibt ein Revisionsbeauftragter, der direkt der Geschäftsführung untersteht. Gemäß Prüfungsplan prüft die Revision das Risikomanagement und das Risikocontrolling regelmäßig und dokumentiert die Ergebnisse in entsprechenden Berichten. Eine weitere Instanz der Risikoorganisation ist das Risk Committee, das sich aus der Geschäftsführung, dem CRO, der Leiterin ZRKM, dem CFO (Risikocontrolling-Funktion), dem Leiter Compliance, Legal & Corporate Affairs und Sanierung / Workout und der Vertriebsleitung zusammensetzt. Der Revisionsbeauftragte nimmt beratend an den Sitzungen teil. Das Risk Committee berät und verabschiedet die Risikostrategie, welche konsistent aus der Geschäftsstrategie der UCLF und der Risikostrategie der UniCredit Bank AG abgeleitet wird, und legt diese dem Beirat zur Genehmigung vor. Das Gremium tritt regelmäßig zusammen, um die Einhaltung der Risikostrategie zu überwachen, den Risikobericht und die OpRisk-Fälle zu erörtern und gegebenenfalls Anpassungen zu initiieren. Außerdem werden vom Risk Committee die risikorelevanten Policies und Guidelines der SL verabschiedet. Kapitaladäquanz Mit dem Wegfall der Waiver-Regelung wurde im Jahr 2013 ein ICAAP für die SL aufgesetzt. Dieser Prozess zur Steuerung der Risiken beinhaltet als einen wichtigen Baustein die Definition des Risikoappetits der SL. Der Risikoappetit setzt sich aus einem Risikoappetit-Statement sowie zugehörigen Kennzahlen zusammen, deren Ausprägungen eine frühzeitige Erkennung von Risiken ermöglichen sollen. Weitere Grundlagen des Risikomanagements bilden die Risikoinventur mit dem daraus entstehenden Gesamtrisikoprofil und die Risikostrategie. Unter diesen Rahmenbedingungen erfolgt im monatlichen Turnus eine Risikotragfähigkeitsanalyse, bei welcher die wesentlichen Risiken (Economic Capital, kurz: EC) dem Risikodeckungspotenzial (Available Financial Resources, kurz: AFR) gegenübergestellt werden. Dieses Verhältnis wird in Form eines Deckungsgrades, der sogenannten Risk-Taking-Capacity-Kennziffer (kurz: RTC-Kennziffer) ausgedrückt. Die RTC-Kennziffer ist ein Bestandteil des Risikoappetits. Sowohl auf der RTC-Ebene als auch auf der Einzelrisikoartenebene wurde ein Limitsystem für die SL geschaffen, welches unter Berücksichtigung der Konzernvorgaben die Auslastungen der Limite der einzelnen Risikoarten sowie der Risikoappetit-Kennziffern misst. Die Einzelrisiken, die einen geringen Beitrag zum Gesamtrisiko leisten, werden mit einem Limit für "Sonstige Risiken" abgedeckt. Mit Hilfe eines Ampelsystems werden die Risiken überwacht und gesteuert. Des Weiteren werden regelmäßig Stresstests durchgeführt. Als definierte Stressszenarien seien hier die Rezession in Deutschland und der Ausfall der Top-5-Kreditnehmer genannt. Sämtliche Steuerungsgrößen werden in einem monatlichen Ergebnis- und Risikobericht an das Management Committee berichtet. Auch werden in diesem Bericht die Einhaltung der Eckdaten der Risikostrategie und die Zusammensetzung des Portfolios sowie etwaige Veränderungen in der Portfoliostruktur aufgezeigt und an die Geschäftsführung berichtet. Zur Steuerung der Einzelgeschäfte werden im Rahmen der Kalkulation adjustierte Risikokosten ermittelt. Im Zuge des ICAAP wurde auf eine Stand-Alone-Betrachtung auf Einzelinstitutsebene umgestellt. Darüber hinaus findet eine übergeordnete Gruppenbetrachtung zu Steuerungszwecken statt. Als Konzernunternehmen der UniCredit Bank AG ist die SL in die Gesamtbanksteuerung eingebunden. Einzelrisiken im Gesamtbild Die quantitativen Angaben beziehen sich auf das Economic Capital (kurz: EC, ökonomisches Kapital aller quantifizierten Risikoarten), welches für die Risikotragfähigkeitsanalyse in Form eines Value-at-Risk (VaR) berechnet wird. Risikomindernde Diversifikationseffekte zwischen den Risikoarten werden seitens der SL nicht berücksichtigt, was einen ausgesprochen konservativen Ansatz widerspiegelt. Kreditrisiko Für das Geschäftsmodell der SL stellt das Kreditrisiko die wesentliche Risikoart dar. Es bezeichnet das Risiko, dass eine Bonitätsveränderung eines Kontrahenten eine Wertveränderung der entsprechenden Kreditforderungen nach sich zieht. Diese Wertveränderung kann durch einen Ausfall des Kontrahenten verursacht sein, wobei der Kontrahent nicht mehr in der Lage ist, seine vertraglichen Verpflichtungen einzuhalten, oder auch durch eine Verschlechterung der Kreditqualität des Kontrahenten verursacht werden. Im Kreditrisiko werden ein erwarteter und ein unerwarteter Verlust ermittelt. Dabei werden sowohl Kreditrisiken als auch Kontrahenten- (Handelsbuch) und Länderrisiken relevanter Geschäfte berücksichtigt. Um das Risiko zu messen und zu begrenzen, wird eine regelmäßige Bonitätsanalyse auf Einzeladressebene durchgeführt. Die Einschätzung der Bonität wird in Form einer Ausfallwahrscheinlichkeit und einem daraus abgeleiteten Rating festgehalten, dabei kommen auf das jeweilige Kundensegment bzw. die Transaktion zugeschnittene Ratingverfahren zum Einsatz. Erwartete Verluste und EC werden monatlich berechnet. Das Economic Capital für das Kreditrisiko betrug 28 Mio. EUR per 31.12.2015. Dies bedeutete eine Limitauslastung von 99 %, weshalb 2016 via Neuallokation der Risikodeckungsmasse das Kreditrisikolimit erhöht werden wird. Für Adressrisiken nahm die Structured Lease in 2015 eine Zuführung zur Risikovorsorge von 0,4 Mio. EUR (Vorjahr: 1,1 Mio. EUR) vor. Der Bestand an Risikovorsorge per 31.12.2015 betrug 0,6 Mio. EUR (Vorjahr: 1,3 Mio. EUR). Dieser resultierte im Berichtsjahr aus pauschalen Wertberichtigungen (642 TEUR) und Rückstellungen (4 TEUR). Operationelles Risiko Unter Operationellem Risiko (OpRisk) versteht die Gesellschaft die Möglichkeit von Verlusten durch fehlerhafte interne Prozesse, Systeme, menschliche Fehler oder externe Ereignisse. Diese Definition schließt Rechtsrisiken mit ein, nicht jedoch strategische Risiken oder Reputationsrisiken. Rechtsrisiken beinhalten, sind aber nicht begrenzt auf Geldstrafen, Strafmaßnahmen, Schadensersatz resultierend aus Aufsichtsmaßnahmen sowie Vergleichszahlungen an Privatpersonen. Die SL ist Teil der gruppenweiten OpRisk-Organisationsstruktur. Sie verfügt über ein umfassendes Regelwerk, welches sämtliche einzuhaltenden Standards und Prozessabläufe definiert. Mit der Durchführung des OpRisk-Management-Prozesses ist der OpRisk Manager betraut. Verluste, die durch eine Verzahnung von Kreditrisiko mit Operationellem Risiko entstehen, werden nur informatorisch im Operationellen Risiko mitgeführt. Das Economic Capital für das Operationelle Risiko per 31.12.2015 betrug 2,6 Mio. EUR. Marktpreisrisiko Unter dem Marktpreisrisiko versteht die SL den potenziellen Verlust von bilanziellen sowie außerbilanziellen Geschäftspositionen, der auf Grund nachteiliger Veränderungen von Marktpreisen (Zinsen, Aktien, Credit Spreads, Devisen und Rohwaren), sonstiger preisbeeinflussender Parameter (Volatilitäten, Korrelationen) oder durch handelsbezogene Events in Form von Ausfall- und Bonitätsveränderungen von Wertpapieren entstehen kann. Zu den Marktpreisrisiken zählen das Zinsänderungsrisiko, das Fremdwährungsrisiko und das Restwertrisiko. Grundsätzlich werden Verträge mit festen Zinskonditionen in Euro abgeschlossen. In Ausnahmefällen mit abweichender Währung wird das Währungsrisiko durch Forfaitierung oder kongruente Refinanzierung abgesichert. Dennoch verbleibende Risiken werden überprüft und berichtet. Das Zinsänderungsrisiko wird durch eine weitestgehend fristen- und währungskongruente Refinanzierung minimiert. Die Einhaltung vorgegebener Limits wird monatlich überprüft. Abweichend von den weiteren Risikoarten wird das EC für das Zinsänderungsrisiko (inklusive Fremdwährungsrisiko) durch eine historische Simulation mit einer Haltedauer von einem Tag als Value at Risk (VaR) für das 99-Prozent- Quantil berechnet, da die SL Zinspositionen sehr kurzfristig schließen kann. Für eine konsistente Betrachtung wurde dieser Wert auf eine Haltedauer von einem Jahr und ein 99,93-Prozent-Quantil skaliert. Per 31.12.2015 betrug das Economic Capital für Zinsänderungs- und Fremdwährungsrisiken 2,2 Mio. EUR. Unter dem Restwertrisiko versteht die Gesellschaft das Risiko des Leasinggebers, dass der zukünftige Verkaufspreis für Leasinggegenstände mit offenen, nicht garantierten Restwerten vom anfänglichen kalkulierten erwarteten Restwert zu Ungunsten des Leasinggebers abweicht. Zur Begrenzung der Restwertrisiken bietet die SL derart gestaltete Leasingverträge nur unter Einbezug von Expertenwissen aus den relevanten Vertriebs-, Kredit- und Objektbewertungseinheiten an. Darüber hinaus verfügt die Gesellschaft über ein umfangreiches Sicherheitenmanagement. Standard-Marktwerte sind für alle wesentlichen Objektarten online bereitgestellt. Ab einer gewissen Größenordnung stehen ergänzend individuelle Marktwertverläufe zur Verfügung. Unter Berücksichtigung dieser Objektwertverläufe wird eine angemessene Loan-to-Value-Ratio sichergestellt. Durch Andienungsrechte unsererseits und Rücknahmeverpflichtungen Dritter wird das Preisrisiko zum Vertragsende weiter reduziert. Per 31.12.2015 betrug das Economic Capital für das Restwertrisiko 3,3 Mio. EUR. Das Marktliquiditätsrisiko bezeichnet dasjenige Risiko, das ein Unternehmen beim (Erwerb oder) Verkauf eines Vermögenswertes aufgrund einer Abweichung vom erwarteten angemessenen Marktwert in nicht ausreichend liquiden Märkten agiert. In der UniCredit Leasing wird das Marktliquiditätsrisiko entweder über entsprechende Vertragskonstruktionen ausgeschlossen (Verträge mit Andienungsrecht, Kaufangebote / -garantien, Non-Recourse-Darlehen) oder über das Restwertrisiko abgebildet. Liquiditätsrisiko Neben dem Zinsänderungsrisiko hat die jüngere Vergangenheit der Weltwirtschaft gezeigt, dass die plötzliche Verknappung von Liquidität existenzbedrohende Ausmaße annehmen kann. Unter Liquiditätsrisiko versteht die Gesellschaft die Gefahr, dass den anfallenden Zahlungsverpflichtungen nicht nachgekommen werden kann. Es ist das Risiko, dass die SL nicht in der Lage ist, die benötigten Geldmittel aufzubringen, um die erwarteten und unerwarteten sowie aktuellen und zukünftigen Zahlungsverpflichtungen und Sicherheitenanforderungen zu erfüllen, ohne dass der tägliche Betrieb oder die finanzielle Situation beeinträchtigt werden. Um Liquiditätsrisiken weitestgehend auszuschließen, stellt die Gesellschaft sicher, dass die Kreditlinien großzügig ausgelegt sind. Es findet eine tägliche Überprüfung der Auslastung der Kreditlinien statt. Durch die enge Anbindung an die UniCredit Bank AG im Hinblick auf die Liquiditätsversorgung ist gewährleistet, dass im Falle eines Liquiditätsengpasses die Notfallmaßnahmen der UniCredit Bank AG auch für die SL greifen. Sollte die Engpasssituation bei der SL dennoch durchschlagen, besteht ein Notfallplan. Geschäftsrisiko Das Geschäftsrisiko definiert die SL als Verluste aus unerwarteten negativen Veränderungen des Geschäftsvolumens und/oder der Margen, die nicht auf andere Risikoarten zurückzuführen sind. Die Folge sind nachhaltige Ergebnisrückgänge mit entsprechender Auswirkung auf den Marktwert des Unternehmens. Geschäftsrisiken können vor allem aus deutlich verschlechterten Marktbedingungen, Veränderungen der Wettbewerbsposition oder des Kundenverhaltens, aber auch aus Änderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen resultieren. Die Steuerung und Überwachung des Geschäftsrisikos erfolgt auf Gruppenebene. Das Geschäftsrisiko kann nur schwer sofort reduziert werden und eingeleitete Maßnahmen werden nur zeitversetzt wirksam. Das Economic Capital für das Geschäftsrisiko per 31.12.2015 betrug 1,8 Mio. EUR. Reputationsrisiko Das Reputationsrisiko wird definiert als das Risiko eines negativen GuV-Effekts, hervorgerufen durch unerwünschte Reaktionen von Interessengruppen (Stakeholdern) auf Grund einer veränderten Wahrnehmung; diese veränderte Wahrnehmung kann ausgelöst sein durch ein Primärrisiko wie Kreditrisiko, Marktpreisrisiko, Operationelles Risiko, Liquiditätsrisiko, Geschäftsrisiko oder Strategisches Risiko. Zum Management des Reputationsrisikos gibt es das Reputational Risk Council, bestehend aus den Geschäftsführern des Unternehmens. Jeder Unternehmensbereich ist verpflichtet, identifizierte Reputationsrisiken an das Reputational Risk Council zu melden. Das Reputationsrisiko unterliegt einer qualitativen Bewertung. Strategisches Risiko Das strategische Risiko resultiert daraus, dass das Management wesentliche Entwicklungen oder Trends im eigenen unternehmerischen Umfeld entweder nicht rechtzeitig erkennt oder falsch einschätzt. In Folge dessen kann es zu Grundsatzentscheidungen kommen, die sich hinsichtlich der Erreichung der langfristigen Unternehmensziele ex post als unvorteilhaft erweisen und zudem teilweise schwer oder nicht unmittelbar reversibel sind. Im schlimmsten Fall kann dies negative Auswirkungen auf Ertragskraft und Risikoprofil haben. Das Strategische Risiko wird primär einem qualitativen Monitoring unterzogen. Zu diesem Zweck erfolgen eine laufende Beobachtung insbesondere des nationalen, aber auch des internationalen politischen und wirtschaftlichen Umfelds sowie die permanente Überprüfung der eigenen strategischen Positionierung. Risikokonzentrationen Als Risikokonzentration versteht die SL die Auswirkung von Konzentrationseffekten auf relevante bzw. vorhandene Risikoarten, die für sich genommen derart große Verluste generieren können (bezogen auf das Eigenkapital, das Bilanzvolumen oder das Gesamtrisikoniveau), dass die Tragfähigkeit oder die Fähigkeit zur Fortführung des Kerngeschäfts beeinträchtigt wäre. Damit stellen Risikokonzentrationen keine eigenständige Risikokategorie dar. Grundsätzlich unterscheidet die Gesellschaft bei Risikokonzentrationen zwischen Inter-Risikokonzentrationen, die durch den Gleichlauf von Risikopositionen über verschiedene Risikoarten hinweg entstehen und Intra-Risikokonzentrationen, die durch den Gleichlauf mehrerer Risikopositionen innerhalb einer Risikoart auftreten. Eine weitgehende Inter-Risikokonzentration auf die UniCredit Bank AG besteht insbesondere hinsichtlich der Refinanzierung (Liquiditätsrisiko) und den ausgelagerten Aktivitäten (Operationelles Risiko). Insbesondere die Beschränkung auf die Refinanzierung erfolgt jedoch bewusst und wird in diesem Zusammenhang nicht als Risiko verstanden. Intra-Risikokonzentrationen betrachtet die SL insbesondere in Bezug auf das Kreditrisiko. Ein besonderes Augenmerk legt die Gesellschaft dabei auf Konzentrationen nicht garantierter Restwertanteile innerhalb der bestehenden Objektgruppen. Um Adressenkonzentrationen angemessen zu begegnen, legt die SL Einzelkreditobergrenzen je Kredit-/Leasingnehmer fest. Gesamtbild der Risiken Insgesamt bestehen die Risiken für die SL in der weiterhin fragilen Stabilität der Eurozone und der damit verbundenen Unsicherheit über die Investitions- und Aufschwungsprognosen. Auf der Basis des ICAAP verfügt die SL über ein angemessenes Risikomanagementsystem und stellt dadurch die Überwachung der Risikotragfähigkeit sowie eine frühzeitige Erkennung und Steuerung der Risiken jederzeit sicher. Darüber hinaus stellen die Einbindung in die UniCredit Gruppe und die vorhandenen Eskalationsprozesse eine risiko-adäquate Grundlage dar, um Risiken abzufedern Durch die vorhandene Überdeckung, die sich in der RTC-Kennziffer ausdrückt, sieht sich die SL gut aufgestellt. Auch wurden keine geschäftsgefährdenden Risiken identifiziert. NachtragsberichtNach dem Schluss des Geschäftsjahres 2015 gab es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die SL.
Hamburg, 25. Mai 2016 Structured Lease GmbH Die Geschäftsführung Dieck Linthout Spechtenhauser Bilanz zum 31. Dezember 2015Aktivseite
Hamburg, 25. Mai 2016 Structured Lease GmbH Die Geschäftsführung Dieck Linthout Spechtenhauser Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015
Hamburg, 25. Mai 2016 Structured Lease GmbH Die Geschäftsführung Dieck Linthout Spechtenhauser Anhang für das Geschäftsjahr 2015I. Allgemeine Erläuterungen zur Erstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2015Die Structured Lease GmbH betreibt das Finanzierungsleasing und ist damit ein Finanzdienstleistungsinstitut gemäß § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG. Für das Geschäftsjahr 2015 gelten für den Jahresabschluss der Structured Lease GmbH die allgemeinen Vorschriften der §§ 238 ff. HGB sowie die ergänzenden Vorschriften für Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute nach §§ 340 ff. HGB und die Regelungen des Kreditwesengesetzes. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den handels- und gesellschaftsrechtlichen Vorschriften und nach der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) erstellt worden. II. Bewertungs- und BilanzierungsgrundsätzeDie Erstellung des Jahresabschlusses basiert auf dem Grundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Gegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Für die Bemessung der Nutzungszeit werden die steuerlichen Abschreibungstabellen oder die rechnerische Amortisationszeit (Vertragslaufzeit) zugrunde gelegt. Soweit sich daraus ein gegenüber der vertragskonformen Abschreibung niedrigerer Wertansatz ergab, hat die Gesellschaft von dem Wahlrecht nach § 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB Gebrauch gemacht und führt diese Wertansätze nach ursprünglich gewählten Abschreibungsmethoden fort. Im Bedarfsfall werden zusätzliche außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Sachgesamtheiten, die eine wirtschaftliche Funktionseinheit bilden und insgesamt in einem einheitlichen Leasingvertrag vermietet sind, werden abweichend von § 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB als ein Vermögensgegenstand bewertet. Die Forderungen sind zum Bruttobetrag (Summe aller zukünftigen Raten) angesetzt. Die in den künftigen Raten enthaltenen Zinsen für die Zeit nach dem Bilanzstichtag werden passiv abgegrenzt. Für Adressrisiken sind Einzel- und Pauschalwertberichtigungen in ausreichender Höhe auf Forderungen an Kunden gebildet worden. Die Forderungen an Kreditinstitute und verbundene Unternehmen werden mit dem Nennwert bilanziert. Bestehende Fremdwährungsverträge werden mit dem historischen Wechselkurs bilanziert, da die Refinanzierungsverträge entsprechend kongruent abgeschlossen werden. Zwischen den Leasing- bzw. Mietkaufverträgen in fremder Währung und den kongruenten Refinanzierungsgeschäften wurden Bewertungseinheiten gebildet. Laufende Konten werden mit dem durch die EZB bekannt gegebenen Kurs in Euro umgerechnet. Latente Steuern sind aufgrund der über die UniCredit Leasing GmbH (UCL) bestehenden steuerlichen Organschaft mit der UniCredit Bank AG als Organträgerin nicht zu bilden. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag einschließlich abgegrenzter Zinsen angesetzt. Zur Absicherung gegen Zinsänderungsrisiken abgeschlossene Payer-Zinsswaps werden in Bewertungseinheiten mit den jeweils kongruenten Refinanzierungsdarlehen einbezogen. Für bekannte Risiken, ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften sind Rückstellungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwenigen Erfüllungsbetrages gebildet worden. Darüber hinaus sind für akute Ausfallrisiken aus notleidenden, jedoch noch ungekündigten Leasingverhältnissen, zusätzlich Rückstellungen erfasst. Aufwendungen und Erträge sind entsprechend ihrem Verursachungs- und Realisationszeitpunkt in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Drohverlustrückstellungen nach § 249 Abs. 1 HGB für Verpflichtungsüberschüsse aus zinsbezogenen Geschäften des Zinsbuchs waren zum Stichtag nicht zu bilden. Unsere Überprüfung unseres gesamten Zinsbuches hat ergeben, dass kein Verpflichtungsüberschuss besteht. III. Erläuterungen zur BilanzAktivseite Forderungen an Kreditinstitute und Kunden Die täglich fälligen Forderungen an Kreditinstitute enthalten Forderungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 152 (Vorjahr: TEUR 515). Die anderen Forderungen an Kreditinstitute bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 10) mit Restlaufzeiten bis zu drei Monaten. Nach Restlaufzeiten gliedern sich die Forderungen an Kunden wie folgt:
Die Forderungen an Kunden umfassen fällige Posten aus Leasingverträgen und Objektverkäufen in Höhe von TEUR 6.862 (Vorjahr: TEUR 4.685). Der Gesamtbetrag der auf Fremdwährungen entfallenden Forderungen beläuft sich auf TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 1). Diese bestehen vollständig gegenüber Kreditinstituten und werden in US Dollar (USD) geführt. Leasingvermögen Die Darstellung und Entwicklung des Anlagevermögens gem. § 268 Abs. 2 HGB ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Passivseite Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Aus noch nicht angelaufenen Forfaitierungsgeschäften mit verbundenen Unternehmen, deren Bezahlung jedoch bereits zum Stichtag erfolgte, bestehen täglich fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 8.653 (Vorjahr: TEUR 0). Der Bilanzausweis der Verbindlichkeiten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist in Höhe von TEUR 139.122 (Vorjahr: TEUR 149.299) enthält in voller Höhe Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Davon entfallen TEUR 138.622 (Vorjahr: TEUR 133.788) auf die UniCredit Bank AG, München, und TEUR 500 (Vorjahr: TEUR 15.511) auf die UniCredit Luxemburg S.A. Nach Restlaufzeiten gliedern sich die Verbindlichkeiten wie folgt:
Es bestehen keine Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten in Fremdwährung. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 23.861 (Vorjahr: TEUR 27.370). Diese entfallen vollständig (Vorjahr: TEUR 27.321) auf die Gesellschafterin UniCredit Leasing GmbH. Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft im Wesentlichen Erlöse aus Forderungsverkäufen, über die Vertragslaufzeit abgegrenzte Einmalzahlungen. Im Rahmen der Forfaitierungsverträge sind die den Leasingverträgen zugrunde liegenden Leasinggegenstände sicherungsübereignet. Die Auflösung der passiven Rechnungsabgrenzung erfolgt linear über die Laufzeit der Leasingverträge. Die Erträge aus der Auflösung werden unter den Leasingerlösen bzw. in den Zinserträgen ausgewiesen. Nachrangige Verbindlichkeiten In 2015 wurde das durch die Gesellschafterin UniCredit Leasing GmbH zur Verfügung gestellte Nachrangdarlehen um TEUR 20.000 erhöht, um die Risikotragfähigkeit der Gesellschaft sicherzustellen. Es bestehen somit zum Bilanzstichtag nachrangige Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 23.050 (Vorjahr: TEUR 3.010). Im Jahr 2015 sind Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 183 (Vorjahr: TEUR 144) angefallen.
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Leasingerträge enthalten die Erlöse aus Verträgen, die sich im Eigenobligo befinden, sowie Erlöse aus forfaitierten Verträgen. Weiterhin werden hierunter auch die Veräußerungserlöse aus Vertragsbeendigungen erfasst. Die Leasingaufwendungen betreffen im Wesentlichen den Abgang der Restbuchwerte von Leasinggegenständen. In den Zinserträgen sind insbesondere die Zinsen aus noch nicht angelaufenen Leasingverträgen enthalten. Die Zinsaufwendungen stehen im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Aufnahme von Krediten und mit dem Abschluss von Zinsswaps. Die Provisionsaufwendungen werden an Unternehmen (hiervon verbundene Unternehmen TEUR 119; Vorjahr: TEUR 291) für die Vermittlung von Leasing- und Mietkaufverträgen gezahlt. In den Abschreibungen auf Leasingvermögen sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 184 (Vorjahr: TEUR 3.220) enthalten. Die in diesem Geschäftsjahr veräußerten Anlagen des Leasingvermögens wurden vermehrt mit der rechnerischen Amortisationszeit abgeschrieben, wodurch eine außerplanmäßige Abschreibung bei Veräußerung nicht im üblichen Maße notwendig war. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages wird ein Gewinn von TEUR 1.398 (Vorjahr: TEUR 913) an die Gesellschafterin UniCredit Leasing GmbH abgeführt. V. Sonstige AngabenKonzernzugehörigkeit Die Structured Lease GmbH ist verbundenes Unternehmen der UniCredit Leasing GmbH, Hamburg, deren Muttergesellschaft die UniCredit Bank AG, München, ist. Sie wird in den Konzernabschluss der UniCredit Bank AG, München, einbezogen, der nach den IFRS aufgestellt wird. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Die UniCredit Bank AG wird wiederum in den nach den IRFS aufgestellten Konzernabschluss der UniCredit S.p.A., Rom, einbezogen. Dieser ist beim Handelsregister (Trade and Companies Register) in Rom/Italien erhältlich. Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der UniCredit Leasing GmbH, Hamburg. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr 2015 als Aufwand erfasste Honorar für den Abschlussprüfer Deloitte & Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, von TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 6) für Tätigkeiten bei der Structured Lease GmbH betrifft das Honorar für die Abschlussprüfung 2015. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden Verpflichtungen für zugesagte und noch nicht angelaufene Verträge in Höhe von TEUR 779 (Vorjahr: TEUR 3.438). Die Chancen und Risiken dieser Verpflichtungen entsprechen denen des bereits bilanzwirksamen Leasinggeschäfts. Da es sich bei den Zusagen um bereits konkretisierte Finanzierungsvorhaben für mobile Wirtschaftsgüter handelt, ist mit einer Inanspruchnahme der Zusage grundsätzlich in vollem Umfang zu rechnen. Derivative Finanzinstrumente Die Structured Lease GmbH hat zum 31. Dezember 2015 Zinsswapvereinbarungen über ein Gesamtvolumen von EUR 12 Mio. (Nominalwert) abgeschlossen. Diese Derivate, die zur Zinssicherung von Bankdarlehen in gleicher Höhe dienen, haben eine Restlaufzeit von kleiner fünf Jahren. Die Marktwerte der Zinsinstrumente liegen zum 31.12.2015 bei EUR -1,4 Mio. (inkl. Stückzinsen von EUR -0,1 Mio.); sie spiegeln den Saldo der angenommenen Beträge wider, die die Gesellschaft bei Auflösung eines laufenden Vertrages zum Stichtag erhalten würde oder zahlen müsste. Die Marktwerte können auf Grund künftig erwarteter Änderungen des Zinsniveaus erheblich schwanken. Wegen der vorgenommenen Sicherung zur Vermeidung von Zinsänderungsrisiken, die über ein am Barwert der Inkongruenzen orientiertes System gesteuert werden, haben Risiken, die sich aus Marktwertschwankungen der Zinsswaps ergeben, grundsätzlich keinen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Die Zinsswapvereinbarungen dienen der Absicherung von Zinsänderungsrisiken aus variablen verzinslichen Refinanzierungsdarlehen. Die Struktur dieser Verbindlichkeiten entspricht derjenigen der jeweiligen Zinsswaps. Das Zinsderivat sowie das jeweilige variabel verzinsliche Refinanzierungsdarlehen bilden jeweils eine Bewertungseinheit im Sinne des § 254 HGB. Auf Grund des angewendeten Critical Term Matches wird auf die Erfassung und Messung von evtl. vorhandenen Ineffektivitäten verzichtet. Geschäftsführung Die Mitglieder der Geschäftsführung erhalten von der Gesellschaft keine Bezüge und sind funktionsgleich Geschäftsführer der UniCredit Leasing GmbH. Eine anteilige Belastung erfolgt über die Verrechnung von Verwaltungsaufwand zwischen der UniCredit Leasing GmbH und der Structured Lease GmbH. Geschäftsführer der Structured Lease GmbH sind die Herren
Hamburg, 25. Mai 2016 Structured Lease GmbH Die Geschäftsführung Dieck Linthout Spechtenhauser Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Jahresbilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Structured Lease GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Structured Lease GmbH, Hamburg, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, 25. Mai 2016 Deloitte
& Touche GmbH
Nemet, Wirtschaftsprüfer Lange, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2015 wurde am 21. Juli 2016 festgestellt. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
26 nahegelegene Organisationen
Sonstige Überlassung von Arbeitskräften
Praxen von Wirtschaftsprüferinnen und -prüfern, vereidigten Buchprüferinnen und -prüfern, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Buchprüfungsgesellschaften
Tätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklern
Institute für Factoring-Geschäfte
Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Institute für Factoring-Geschäfte
Vermittlung von Arbeitskräften
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit Fisch und Fischerzeugnissen
Praxen von Wirtschaftsprüferinnen und -prüfern, vereidigten Buchprüferinnen und -prüfern, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Buchprüfungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Betrieb von Verkehrswegen für Schienenfahrzeuge
Vermietung von Schienenfahrzeugen
Vermietung von Schienenfahrzeugen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Betrieb von Verkehrswegen für Schienenfahrzeuge
Vermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Vermietung von Schienenfahrzeugen
Vermietung von Schienenfahrzeugen
Beteiligungsgesellschaften
VTG GmbH
95mVermietung von Schienenfahrzeugen
Vermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen