RW silicium GmbH
Wöhlerstraße 30, 94060 Pocking, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Roland Schmalhofer seit 28.4.2020 | Prokura |
Christian Lengdobler seit 28.4.2020 | Prokura |
Stephan Bauer seit 4.7.2019 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
AMG Critical Materials N.V. (vormals: AMG Advanced Metallurgical Group N.V.) | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RW silicium GmbHPockingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. GRUNDLAGEN UND METHODEN Der Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. HGB und §§ 264 ff. HGB und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Im Interesse einer besseren Übersichtlichkeit sind für einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung geforderte Zusatzangaben teilweise im Anhang aufgeführt und erläutert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt. Die RW SILICIUM GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 3, Abs. 4 HGB. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Pocking und ist unter der Handelsregisternummer HRB 1772 beim Amtsgericht in Passau geführt. II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE Die ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind nach den handelsrechtlichen Vorschriften bilanziert. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. ANLAGEVERMÖGEN Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anhang als Anlage A beigefügt. Es handelt sich ausschließlich um Sachanlagen. SACHANLAGEN Zugänge zu Sachanlagen werden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert. Den planmäßigen Abschreibungen liegt die lineare Abschreibungsmethode über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zugrunde. Für wesentliche Gruppen wurden die Nutzungsdauern wie folgt festgelegt:
Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00, die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft worden sind, wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen und pauschalierend jeweils 20 Prozent p. a. im Zugangsjahr und den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Es wurde im Jahr 2022 eine außerplanmäßige Wertminderung auf Grund des Produktionsstillstandes ab 1. Januar 2023 i. H. v. TEUR 10.410 gebucht. 2. VORRÄTE Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten- bzw. Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden Material- und Fertigungseinzel- sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Außerdem werden Verwaltungsgemeinkosten und soziale Aufwendungen berücksichtigt. Fremdkapitalzinsen werden nicht mit einbezogen. Die Bewertung der Roh -, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt nach dem gleitenden Durchschnittsverfahren. Emissionsberechtigungen, die für den Produktionsprozess verwendet werden, werden nach § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB gesondert ausgewiesen. Unentgeltlich erworbene Emissionsberechtigungen werden zu ihrem Erinnerungswert von EUR 0,00 ausgewiesen. Entgeltlich erworbene werden mit ihren Anschaffungskosten bzw. zum Stichtagskurs (Niederstwertprinzip) angesetzt. Zum Stichtag 31.12.2023 bestanden unentgeltlich erworbene Zertifikate zum Kurswert von TEUR 9.117 (Vj. TEUR 9.710) und entgeltlich erworbenen Zertifikate TEUR 0 (Vj. TEUR 0). Soweit Bestandsrisiken vorliegen, die sich aus Qualitätsmängeln oder verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden Abwertungen in ausreichendem Umfang vorgenommen. 3. FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen bilanziert. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Soweit in den Forderungen Fremdwährungsforderungen enthalten sind, sind diese mit dem Stichtagskurs bewertet. Von den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen TEUR 14.833 (Vj. TEUR 16.741) gegenüber Gesellschaftern. 4. AUSSCHÜTTUNGS-, ABFÜHRUNGS- UND ENTNAHMESPERRE Eine Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert ist unterblieben. Es besteht keine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB. 5. KAPITALRÜCKLAGE Die Kapitalrücklage wurde 2023 nicht verändert. 6. RÜCKSTELLUNGEN Pensionsverpflichtungen Die Pensionsverpflichtungen wurden nach dem Projected-Unit-Credit (PUC) Verfahren berechnet. Der laufzeitkongruente Rechnungszinssatz wurde nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 10 Jahre berechnet. Bei Anwendung des durchschnittlichen siebenjährigen Marktzinssatzes würde sich eine Rückstellung in Höhe von TEUR 15.749 ergeben. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem siebenjährigen und zehnjährigen Durchschnittssatz würde demnach TEUR 238 betragen. Der Berechnung der Pensionsverpflichtungen liegen die Wahrscheinlichkeitswerte nach den "HEUBECK-RICHTTAFELN 2018 G" der Heubeck AG zugrunde. Der verwendete Zinssatz beträgt 1,83 % (Vj. 1,78 %). Aufgrund der sehr geringen Fluktuationsrate in der Gesellschaft wurde bei der Berechnung keine Fluktuation unterstellt. Bei den gehaltsabhängigen Versorgungszusagen wurden in die Berechnung langfristig erwartete Gehaltsentwicklungen mit einbezogen. Als unternehmensspezifischer Parameter für die langfristige Gehaltssteigerung wurde eine Rate von 3,0 % (Vj. 3,0 %) p. a. unterstellt. Des Weiteren ist eine Rentenanpassungsrate von 2,3 % (Vj. 2,3 %) in die Berechnung mit eingeflossen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet worden. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Strom TEUR 655 (Vj. TEUR 95), Rückstellungen für Rekultivierung TEUR 500 (Vj. TEUR 460), Personalrückstellungen (Tantiemen TEUR 191 (Vj. TEUR 257), Jubiläum TEUR 83 (Vj. TEUR 81), Urlaubsrückstände TEUR 52 (Vj. TEUR 48), Inflationsgeld TEUR 0 (Vj. TEUR 182)), Rückstellungen für Jahresabschlusskosten TEUR 185 (Vj. TEUR 83), Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungen TEUR 125 (Vj. TEUR 0), Rückstellung für Ersatzbeschaffung 0 TEUR (Vj. TEUR 479) und Rückstellungen für Emissionsberechtigungen TEUR 0 (Vj. TEUR 1.803). 7. VERBINDLICHKEITEN Der Verbindlichkeitenspiegel ist dem Anhang als Anlage B beigefügt. Sämtliche Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bewertet. Soweit in den Verbindlichkeiten Fremdwährungsverbindlichkeiten enthalten sind, sind diese, soweit sie eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben, unter Beachtung des Imparitätsprinzips entweder mit dem Kurs am Transaktionsstichtag oder am Bilanzstichtag bewertet. Soweit ihre Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt, wurden sie mit dem Stichtagskurs bzw. zum abgesicherten Kassakurs umgerechnet. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Es bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i. H. v. TEUR 680 (Vj. TEUR 1.437). Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen i. H. v. TEUR 222 (Vj. TEUR 0). Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen zum großen Teil die Verbindlichkeiten gegenüber dem Bafa aus dem Energiekostendämpfungsprogramm i. H. v. TEUR 2.034 (Vj. TEUR 0) und Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit i. H. v. TEUR 179 (Vj. TEUR 150). IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach § 275 Abs. 3 HGB (Umsatzkostenverfahren) gegliedert. 1. UMSATZERLÖSE Aufgliederung nach geografisch bestimmten Märkten
Auf eine weitergehende Aufteilung der Umsatzerlöse verzichten wir gemäß § 286 Abs. 2 HGB. Durch die Offenlegung dieser Informationen erwarten wir erhebliche Nachteile gegenüber dem Wettbewerb und unseren Kunden. 2. MATERIALAUFWAND Aufgliederung nach § 275 Abs. 2 Nr. 5 HGB
2023 wurde nur mit einem Ofen produziert. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen wurden 2023 durch die erhaltene Strompreiskompensation um 12.613 TEUR und 2022 durch Stromrückverkäufe nicht benötigter Strommengen um 25.071 TEUR gemindert. 3. PERSONALAUFWAND Aufgliederung nach § 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB
4. PERSONALSTAND Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter inklusive Auszubildenden betrug:
Zusätzlich wurden 0 Leiharbeiter (Vj. 3) beschäftigt. 5. SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE
Es wurde nicht benötigter Produktionsstrom i. H. v. TEUR 56.816 rückverkauft. Die Rückstellung für Emissionsberechtigungen i. H. v. 1.803 TEUR und die Rückstellung für Ersatzbeschaffung i. H. v. 479 TEUR wurde 2023 aufgelöst. 6. SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN
Es wurden 2022 Vertragsrücktrittskosten für einen Großkunden i. H. v. 13.200 TEUR und eine Rückstellung für Ersatzbeschaffungskosten für nicht gelieferte Si-Metall-Mengen i. H. v. 479 TEUR gebucht. V. SONSTIGE ANGABEN 1. HAFTUNGSVERHÄLTNISSE Die RW silicium GmbH haftet gesamtschuldnerisch aus dem Konsortialvertrag der AMG N.V. zugunsten der kreditgewährenden Konsortien für andere Gesellschaften des AMG-Konzerns. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der oben genannten Sicherheitengestellung für die AMG ist gemäß der kontinuierlich vorgenommenen Einschätzung der Geschäftsführung als gering einzustufen. Die Gesellschaft haftet gemäß § 73 AO für solche Steuern des Organträgers, für welche die Organschaft zwischen ihnen steuerlich von Bedeutung ist. Das Risiko der Inanspruchnahme aus der Organschaft wird aufgrund der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Organträgers als gering eingeschätzt. 2. SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus einem Bestellobligo TEUR 252 (Vj. TEUR 1.533) sowie Zahlungsverpflichtungen aus Leasingverträgen von TEUR 67 (Vj. TEUR 69). 3. GESCHÄFTE MIT NAHE STEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONEN Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Konditionen liegen nicht vor. 4. FINANZDERIVATE Ein Derivat ist ein Finanzinstrument oder ein anderer Vertrag, der alle der drei folgenden Merkmale aufweist:
Die Gesellschaft setzt derivative Finanzinstrumente ein, um sich gegen Währungsrisiken abzusichern. Es handelt sich bei diesen Derivaten um Finanztitel, die ausschließlich außerhalb der Börse abgewickelt werden. Die Finanzderivate werden von der AMG Mining GmbH und Kreditinstituten für die RW abgeschlossen. Es wurden für Rohstoffeinkäufe des Geschäftsjahres 2023, zum Stichtag 31.12.2023 Devisentermingeschäfte getätigt. 5. BEWERTUNGSEINHEITEN Die von der Gesellschaft verwendeten Sicherungsgeschäfte bilden zusammen mit den dazugehörigen Grundgeschäften Bewertungseinheiten im Sinne des § 254 HGB.
Alle Finanzderivate sind kurzfristig und unterliegen zusammen mit den zugrunde liegenden Grundgeschäften einer regelmäßigen internen Kontrolle und Bewertung. Derivative Finanzinstrumente mit vergleichbaren Risiken der Grundgeschäfte werden zu Bewertungseinheiten zusammengefasst und werden nach der Einfrierungsmethode bilanziert. In dem Umfang und für den Zeitraum, in dem sich die gegenläufigen Wertänderungen oder Zahlungsströme ausgleichen, findet daher keine buchmäßige Erfassung der Bewertung statt. 6. GESAMTBEZÜGE Es wird die Schutzklausel (§ 286 (4) HGB) in Anspruch genommen und auf die pflichtgemäße Angabe der Bezüge der Organe verzichtet. 7. HONORAR ABSCHLUSSPRÜFER Abschlussprüfer der RW silicium GmbH ist die KPMG AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Regensburg. Die von der KPMG AG im Geschäftsjahr als Aufwand für Abschlussprüfungsleistungen erfassten Honorare im Sinne des § 285 HGB betrugen TEUR 120 (Vj. TEUR 122), davon entfielen TEUR 51 auf ein nachverhandeltes Honorar von 2022, desweiteren fielen TEUR 47 für sonstige Bestätigungsleistungen der KPMG AG Köln an (Vj. TEUR 0). 8. GESCHÄFTSFÜHRER Herr Dipl.-Ing. Stephan Bauer, Ruhstorf 9. ERGEBNISVERWENDUNGSVORSCHLAGZwischen der AMG Mining GmbH, Frankfurt a. M., und der RW silicium GmbH, Pocking, besteht seit 4. Mai 2006 ein Ergebnisabführungsvertrag. 10. KONZERNZUGEHÖRIGKEIT Die Gesellschaft ist Tochtergesellschaft der AMG Mining GmbH, Frankfurt a. M. Sie ist damit mittelbares Tochterunternehmen der AMG Advanced Metallurgical Group N.V., Amsterdam, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen erstellt. Dieser Konzernabschluss ist am Sitz der AMG Advanced Metallurgical Group N.V. erhältlich.
Pocking, 28.03.2024 Stephan Bauer, Geschäftsführer Anlage A: Entwicklung des Anlagevermögens nach § 268 Abs. 2 HGB
Anlage B: Verbindlichkeiten Gegliedert nach Restlaufzeiten sowie Art und Höhe der Besicherung:
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen der Gesellschaft 1. Geschäftsmodell Die RW silicium GmbH ist ein metallurgischer Betrieb, dessen Haupttätigkeit die Erzeugung von Silicium-Metall aus dem Rohstoff Quarz unter Zuhilfenahme von Kohlenstoff als Reduktionsmittel und elektrischer Energie zur Erzeugung der Reaktionstemperatur ist. Die Wertschöpfungskette beginnt mit der Beschaffung der Schlüsselrohstoffe Quarz und Kohlenstoff (in Form von Steinkohle, Holzkohle oder Koks) sowie notwendiger Hilfsstoffe wie z.B. Elektroden für den Lichtbogenofenbetrieb. In speziellen Elektroniederschachtöfen wird das Rohstoffgemisch bei hohen Temperaturen, die durch einen elektrischen Lichtbogen erzeugt werden, zu flüssigem Silicium-Metall umgewandelt. Das erstarrte Metall wird gebrochen und gesiebt und steht der Industrie als sog. metallurgisches Silicium als Rohstoff zur Verfügung. Die nachgeschalteten Anwendungen sind in erster Linie die Halbleiter- und Photovoltaikindustrie, die Chemische Industrie zur Herstellung von Siliconen sowie Aluminiumgießereien, die das Element als Legierungsbestandteil verwenden. Neue Anwendungen entstehen gerade im Bereich Batterietechnik als Beimischung zu den herkömmlichen Graphitanoden mit dem Ziel der Leistungssteigerung. Der technische Silicium-Prozess erzeugt als Nebenprodukt amorphe Kieselsäure, sog. Microsilica, die als Rohstoff für hochfesten Beton sowie Feuerfestprodukte vermarktet wird. Das Anwendungsspektrum erweitert sich hier ständig. 2. Ziele und Strategien Silicium ist ein sehr vielseitiger Rohstoff, der in wichtigen industriellen Prozessen eine bedeutende Rolle spielt. Die Herstellung ist sehr energieintensiv. Um trotzdem die Kosten und den ökologischen Fußabdruck des Produktes niedrig zu halten, ist ein effizienter Prozess mit kurzen Lieferketten zwingend notwendig. Die RW silicium GmbH hat es sich zum Ziel gesetzt, unter Ausnutzung der heimischen Versorgung mit dem Schlüsselrohstoff Quarz sowie der kurzen Wege zu europäischen Großverbrauchern eine ressourcenschonende Produktion zu gewährleisten. Strategisch wird dies unterstützt durch die permanente Evaluation neuer Rohstoffvorkommen, um die Qualität des Silicium-Metalls und des Nebenproduktes Microsilica auf höchstem Niveau zu halten. Dies sichert ein Alleinstellungsmerkmal und optimiert die Wertschöpfung. Im Zuge des Klimawandels hat sich die RW silicium GmbH die sukzessive Erniedrigung des CO 2 -Fußabdrucks vorgenommen. Durch die Verwendung von fossiler Kohle als Reduktionsmittel und durch den allgemeinen deutschen Strommix entstehen bei der Produktion nicht unerhebliche Mengen an Kohlendioxid. Derzeit wird bereits ein Anteil von ca. 25% der Reduktionsmittel mit biogenem Kohlenstoff gefahren. Dieser Anteil soll in einem ersten Schritt bis 2030 auf 50% erhöht werden. Gleichzeitig soll der eingesetzte Strom weitgehend durch erneuerbare Energien ersetzt werden. Hier rechnen wir bis 2030 mit einem Anteil von 80%. 3. Forschung und Entwicklung Der Prozess zur Erzeugung von Silicium-Metall ist über 100 Jahre alt. Alternative Verfahren wurden von diversen Firmen und Instituten untersucht. Großtechnisch ist man aber immer beim gewohnten Lichtbogenofenprozess geblieben. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten finden somit meist um das eigentliche Verfahren herum statt. Hier ist insbesondere die Optimierung des Rohstoffmixes im Hinblick auf die o.g. Reduzierung des CO 2 -Fußabdruckes hervorzuheben. Ein bereits 2021 begonnenes Projekt zur Erzeugung von biogenem Kohlenstoff aus landwirtschaftlichen Abfällen wird wieder reaktiviert. Im Zusammenhang mit dem Plan einen Großspeicher am Standort zu bauen, wird der Einsatz von fluktuierenden erneuerbaren Energien angepeilt. Insgesamt fielen 33 TEUR (Vj. 65 TEUR) an Forschungs- und Entwicklungskosten an. II. Wirtschaftsbericht 1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die Auswirkungen der Energiekrise, ausgelöst durch den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine waren zu Beginn des Geschäftsjahres immer noch deutlich spürbar. Die Produktion wurde zu Jahresbeginn komplett eingestellt, sämtliche Energiepositionen waren verkauft und es gab keine nennenswerten vertraglichen Lieferverpflichtungen. Die Siliciumpreise hatten sich auf einem einigermaßen hohen Niveau stabilisiert und die Strompreise begannen eine Abwärtsbewegung. 2. Geschäftsverlauf Die fallenden Strompreise sowie die noch immer auf erhöhtem Niveau liegenden Siliciumpreise führten zu der Entscheidung, dass wieder ein Ofen in Betrieb genommen werden sollte. Die Fixkosten waren durch die Stromverkäufe gedeckt und die Produktion eines Ofens sollte inkremental zum EBITDA beitragen, ohne ein großes Risiko einzugehen. Die Inbetriebnahme musste frühzeitig erfolgen, um die Vorteile der intensiven Netznutzung (> 7000 Benutzungsstunden) bei den Netzkosten in Anspruch nehmen zu können. Daher wurde Ofen 1 Ende Februar 2023 in Betrieb genommen. Die Beschaffungsperiode für Q1 war zu diesem Zeitpunkt bei unseren Kunden bereits abgeschlossen und so konnte die Vermarktung erst für das 2. Quartal vorgenommen werden, was zu einem Bestandsaufbau führte. Anfangs konnten die produzierten Mengen gut im Markt platziert werden, aber es zeigte sich bereits eine Nachfrageschwäche im Bereich Silicium-Metall. Diese führte dazu, dass die Preise sukzessive fielen und sich fast wieder auf das langjährige Vorkrisenniveau einpendelten. Die monats- und quartalsweise Strombeschaffung ermöglichte es aber, von gleichzeitig sinkenden Strompreisen zu profitieren. Parallel dazu entwickelte sich der Microsilicamarkt sehr positiv und es konnten hohe Preisniveaus erreicht werden. Das Personal sollte eigentlich teilweise in Kurzarbeit geschickt werden. Diese wurde aber von der Agentur für Arbeit nicht genehmigt, so dass alle Mitarbeiter bei voller Entlohnung weiterbeschäftigt wurden, um keinen Know-How-Abfluss zu verursachen. Die freien Kapazitäten wurden für umfangreiche Instandhaltungs- und Sicherungsmaßnahmen eingesetzt. Der CO 2 -Ausstoß für 2023 wurde ursprünglich mit 0 t prognostiziert, da für 2023 keine Produktion geplant war. Die Marktlage erlaubte ab Ende Februar 2023 einen 1- Ofen-Betrieb, der einen CO 2 -Ausstoß von 26.720 t verursachte. Die Entwicklung des CO 2 -Ausstoßes wird im Kapitel 6 Leistungsindikatoren ausführlicher erläutert. Das prognostizierte EBITDA 2023 i. H. v. 47.964 TEUR sollte signifikant über dem EBITDA von 2022 (-450 TEUR) liegen, dies wurde mit einem EBITDA von 56.033 TEUR erreicht. Die Entwicklung des EBITDA wird im Kapitel 6 Leistungsindikatoren ausführlicher erläutert. 3. Ertragslage Im Jahr 2023 wurde ein Gesamtumsatz von 15.942 TEUR erreicht (Vj. 94.821 TEUR). Der Umsatz gliedert sich auf folgende geografisch bestimmte Märkte auf: Deutschland 5.125 TEUR (Vj. 67.513 TEUR), Europäische Union 6.697 TEUR (Vj. 20.762 TEUR) und übriges Ausland 4.120 TEUR (Vj. 6.546 TEUR). Der restliche Umsatz sank im Wesentlichen durch geringere Verkaufsmengen. Die niedrigeren Siliciumpreise konnten durch die höheren Verkaufspreise beim RW-Füller kompensiert werden. Insgesamt ist die Geschäftsentwicklung im Angesicht des schwierigen Marktumfeldes zufriedenstellend verlaufen. Es wurde Ende Februar ein Ofen für die Siliciumproduktion eingeschaltet und bis Jahresende betrieben. Ende Dezember wurde die Produktion vorläufig wieder eingestellt. Die Siliciumproduktion lag bei 6.700 t (Vj. 27.053 t) und davon wurden 1.126 t Silcocast erzeugt. 2023 wurde ein durchschnittlicher spezifischer Stromverbrauch von 14.468 kWh/t (Vj. 15.347 kWh/t) Silicium erreicht. Der Siliciumabsatz lag bei 4.201 t (Vj. 27.384 t). An die Chemische Industrie wurden 503 t geliefert und an die Aluminiumindustrie 3.698 t. Zusätzlich wurden 996 t Si-Sekundär verkauft. Der Absatz ins Ausland betrug 3.149 t.
Die Erlöse pro Tonne für Siliciummetall lagen 15,6 % unter Vorjahresniveau. Erfreulich verlief das Geschäft mit dem sogenannten RW-Füller, einem feinen Siliciumdioxid. Es konnten 3.966 t (Vj. 22.563 t) von diesem Material an die Feuerfest-, Faserzement- und Baustoffindustrie verkauft werden. Der durchschnittliche Erlös für RW-Füller lag bei 800 EUR/t (Vj. 496 EUR/t). Die RW-Füller-Qualität Q1 wurde im Markt ebenfalls stark nachgefragt. Es wurden 717 t produziert und 719 t verkauft. Das durchschnittliche Erlösniveau lag bei 1.843 EUR/t (Vj. 1.056 EUR/t). Die Herstellungskosten sanken 2023 von 85.965 TEUR auf 14.581 TEUR, bedingt durch die 1-Ofen-Produktion und den Erhalt der Strompreiskompensation i. H. v. 12.613 TEUR. Im Vorjahr wurde auf Grund des Produktionsstillstandes eine außerplanmäßige Wertminderung des Anlagevermögens i. H. v. 10.410 TEUR gebucht, dies entlastet das Ergebnis 2023 um die reguläre AfA. Die Marge sank auf Grund der oben genannten Effekte auf 8,5 % in 2023 (Vj. 9,3 %). Die Vertriebskosten sind, bedingt durch niedrigere Absatzmengen, 2023 um 1.274 TEUR auf 586 TEUR gesunken. Die Verwaltungskosten sind um 2.099 TEUR auf 3.817 TEUR gesunken, zum großen Teil bedingt durch niedrigere Aufwendungen für Altersversorgung i. H. v. 1.006 TEUR und eine niedrigere Konzernumlage i. H. v. 971 TEUR. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen um 59.048 TEUR auf 59.101 TEUR (Vj. 53 TEUR). Der Einmaleffekt aus dem Stromverkauf beeinflusste die sonstigen betrieblichen Erträge mit 56.816 TEUR. Es wurden Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen für CO 2 -Kosten i. H. v. 1.803 TEUR und Kompensationszahlungen i. H. v. 479 TEUR gebucht. Die Auflösung der Rückstellung für CO 2 -Kosten war ein einmaliger Effekt, da durch die geringere Produktion noch genügend CO 2 -Zertifikate auf unserem Konto vorhanden waren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind 2023 von 13.679 TEUR auf 0 TEUR gesunken. Es wurden 2022 Vertragsrücktrittskosten für einen Großkunden i. H. v. 13.200 TEUR und Ersatzbeschaffungskosten für nicht gelieferte Si-Metall-Mengen i. H. v. 479 TEUR gebucht. Das Ergebnis nach Steuern stieg als Folge der oben beschriebenen Effekte auf 57.424 TEUR (Vj. -13.460 TEUR). Prognostiziert wurden für das Jahr 2023 46.668 TEUR. Durch den in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthaltenen Einmaleffekt der Stromverkäufe i. H. v. 56.816 TEUR lag das EBITDA mit 56.033 TEUR über dem Vorjahresniveau von -450 TEUR. 4. Finanzlage Investitionen Die RW silicium GmbH hat im Geschäftsjahr 48 TEUR (Vj. 114 TEUR) investiert. Es wurden nur kleinere Investitionen getätigt. Die Investitionen werden aus dem laufenden Cashflow finanziert. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 waren keine Aufträge für Investitionen (Vj. 45 TEUR) vergeben. Kapitalstruktur Das Anlagevermögen 2023 weist eine Überdeckung von 25.994 TEUR gegenüber dem Eigenkapital und mittel- und längerfristigen Fremdkapital aus (Überdeckung im Vorjahr 25.938 TEUR). Die Überdeckung des Anlagevermögens errechnet sich aus dem Anlagevermögen abzüglich des Eigenkapitals, der Pensionsrückstellungen und der langfristigen Anteile der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Das Anlagevermögen ist zu 237,0 % (Vj. 238,4 %) durch eigene Mittel gedeckt. Es besteht ein Intercompany Darlehen in Höhe einer Forderung von 14.833 TEUR mit der AMG Mining GmbH. Tilgungen und Erhöhungen des Darlehens finden nur im Rahmen des Cash-Pooling-Vertrages statt. Das Verrechnungskonto, sowie das Clearing Konto werden zum aktuellen Geldmarktsatz für Monatsgeld der Deutschen Bundesbank verzinst. Liquidität Die RW silicium GmbH nimmt im Rahmen des Finanzmanagements an dem Cash Pooling der AMG Mining Gruppe teil. Nicht benötigte Finanzmittel der RW silicium GmbH werden der AMG Mining Gruppe zur Verfügung gestellt. Wenn Finanzmittel benötigt werden, stellt die AMG Mining Gruppe diese der RW silicium GmbH zur Verfügung. Der Cashflow aus operativer Tätigkeit belief sich auf 55.017 TEUR (Vj. -6.601 TEUR), was hauptsächlich auf das Periodenergebnis mit 57.424 TEUR, die Abschreibung auf Gegenstände des Anlagevermögens mit 2 TEUR, die Zunahme der Vorräte mit 2.353 TEUR, die Zunahme der Pensionsrückstellung mit 102 TEUR, die Abnahme der sonstigen Rückstellungen 1.884 TEUR und die Zunahme der sonstigen Verbindlichkeiten 2.056 TEUR zurückzuführen ist. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von -48 TEUR (Vj. -112 TEUR) ist geprägt durch kleinere Investition. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von -54.969 TEUR (Vj. 6.720 TEUR) beinhaltet die Tilgung des Verrechnungskontos der AMG Invest GmbH. Im Vorjahr wurde ein positiver operativer Cashflow für das Geschäftsjahr 2023 erwartet, und dies wurde erreicht. 5. Vermögenslage Bilanzsumme, lang- und kurzfristige Positionen Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr gesunken. Sie belief sich am Ende des Geschäftsjahres 2023 auf 38.841 TEUR gegenüber 39.102 TEUR am Bilanzstichtag 2022. Das Anlagevermögen stieg von 7.605 TEUR auf 7.651 TEUR aufgrund der getätigten Investitionen abzüglich der planmäßigen Abschreibungen. Das Umlaufvermögen verminderte sich auf Grund unten genannter Faktoren von 31.497 TEUR auf 31.189 TEUR. Die Vorräte erhöhten sich, bedingt durch einen hohen Bestand von Silicium, von 7.678 TEUR auf 10.031 TEUR. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken durch geringere Umsätze von 1.275 TEUR zum Bilanzstichtag 2022 auf 918 TEUR zum Bilanzstichtag 2023. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind durch das Cash- Pooling und die Gewinnübernahme auf 14.833 TEUR (Vj. 16.741 TEUR) gesunken. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind auf 5.408 TEUR (Vj. 5.803 TEUR) gesunken. Dieser Posten betrifft im Wesentlichen eine Forderung gegenüber einem Stromversorger. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen lagen mit 680 TEUR unter dem Vorjahresniveau von 1.437 TEUR. Die langfristigen Rückstellungen (Pensionsrückstellungen) erhöhten sich im Wesentlichen durch Rechnungszinsänderung um 102 TEUR auf 15.511 TEUR. Die sonstigen Rückstellungen sanken von 3.907 TEUR auf 2.022 TEUR. Die Veränderung ist zum großen Teil durch die aufgelöste Rückstellung für Zertifikate für CO 2 - Emissionen i. H. v. 1.803 TEUR bedingt. Das Eigenkapital blieb unverändert bei 18.134 TEUR. 6. Leistungsindikatoren Finanzielle Leistungsindikatoren Die Geschäftsführung der RW silicium GmbH legt die langfristige Unternehmensstrategie fest. Unsere Planungsrechnung wird monatlich mit der tatsächlichen Geschäftsentwicklung abgeglichen. In regelmäßigen Forecasts aktualisieren wir unsere Zukunftsprognosen, damit wir frühzeitig Abweichungen zu der festgelegten Planungsrechnung erkennen und Gegenmaßnahmen entwickeln können. Zur Planung, Steuerung und Kontrolle der Geschäftsentwicklung nutzt die Geschäftsführung die klassische Finanzkennziffer EBITDA. Unsere Absatz- und Produktionsanalysen stützen sich darüber hinaus auch auf Kriterien, die sich an den Anwendungsgebieten unserer Produkte orientieren. EBITDA Die Unternehmenssteuerung erfolgt in Hinsicht auf das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA). Mit 56.033 TEUR lag das EBITDA als bedeutsamster finanzieller Leistungsindikator signifikant über dem Vorjahresniveau von -450 TEUR. Die um den Einmaleffekt der Stromverkäufe bereinigte EBITDA-Marge betrug -4,9 % (Vj. -0,5 %). Die Abschreibungen sanken von 12.125 TEUR 2022 auf 2 TEUR bedingt durch die außerplanmäßige Wertminderung i. H. v. 10.410 TEUR im Jahr 2022. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Umweltbelastung Im Jahr 2023 wurden 0 TEUR (Vj. 1.803 TEUR) für den Kauf von CO 2 -Zertifikaten zurückgestellt, da genügend Zertifikate vorhanden waren. Der CO 2 -Ausstoß im Jahr 2023 betrug 26.720 t (Vj. 124.737 t). Der CO 2 -Ausstoß ist für uns der bedeutsamste nicht finanzielle Leistungsindikator. Entwicklung von Mitarbeiterzahlen Der Belegschaftsstand ist durch natürliche Fluktuation von 130 Mitarbeitern (31.12.2022) auf 118 Mitarbeiter (31.12.2023) gesunken. 5 Auszubildende sind in dieser Zahl eingerechnet. Ferner beschäftigt die RW silicium GmbH 7 Mitarbeiter auf 520 EUR-Basis und keine Leiharbeiter. Umwelt 1 Die Mitarbeiter der RW silicium GmbH werden durch ständige Qualifikationen und Informationen zu einem umweltgerechten Handeln veranlasst. Die Produktion von Silicium ist weitgehend abfallfrei. Alle anfallenden Stoffe werden entweder vermarktet (SiO2-Staub, Schlacke, Elektrodenreste) oder der Produktion wieder zugeführt (off-grade Metall). Reststoffe und Industrieabfälle werden der kommunalen Verwertung zugeführt.
1 Bereich Umwelt ist ungeprüft.
Es wurden alle geforderten Umweltauflagen (im Hinblick auf Luftreinhaltung, Gewässerschutz, Lärm und Abfall), wie auch bereits im Vorjahr, konsequent umgesetzt und eingehalten. Trotzdem werden wir an der kontinuierlichen Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes weiterarbeiten. Die Rekultivierungsmaßnahme an der Werksdeponie wurde von der Regierung von Niederbayern genehmigt. Die Ausschreibungen zu den geplanten Arbeiten haben begonnen und die Baumaßnahmen werden je nach Wetterverlauf zügig beginnen. Für diese Maßnahmen wurde eine Rückstellung i. H. v. TEUR 500 (Vj. TEUR 460) gebildet. III. Prognose-, Chancen und Risikobericht 1. Chancen Strategische Chancen Silicium-Metall gilt in der EU als kritischer Rohstoff. Die EU verbraucht mehr Silicium, als sie selbst produzieren kann. Der größte Silicium-Verbraucher in der EU ist Deutschland. Hier ist das Missverhältnis zwischen Verbrauch (allen voran die Chemische Industrie) und Produktion (RW silicium GmbH als einziger Erzeuger) besonders eklatant. Diese Voraussetzung in Verbindung mit der geographischen Nähe zu Großabnehmer stellt eine langfristige Chance für das Unternehmen dar. Die Entwicklung der Energiepreise an den Terminbörsen für Strom zeigt für die Folgejahre einen starken Rückgang teilweise auf Vorkrisenniveau. Die Empfindlichkeit dieser Preise ist durch die weltpolitische Lage immer noch sehr hoch. Dennoch verbessern sich die Rahmenbedingungen für die Produktion von Silicium in Deutschland deutlich. Die RW silicium GmbH hat sich auf die Produktion von höherwertigem Silicium und Microsilica spezialisiert und kann zukünftig wieder eine wichtige Rolle spielen. Operative Chancen Die RW silicium GmbH hat durch die Verteilung der Produktion auf vier, im Vergleich zum Wettbewerb, kleinere Öfen leichter die Möglichkeit, sich an die derzeit sehr volatilen Marktbedingungen anzupassen. Diese Flexibilität ermöglicht das präzise Anpassen der Produktionsfahrpläne unter der Berücksichtigung der sonstigen Rahmenbedingungen wie z.B. Netznutzung, Regelenergie und Intraday-Strompreise. Auch bzgl. der Produktqualität sowohl beim Silicium-Metall, als auch beim RW Füller kann durch die kleineren Einheiten eine perfekte Anpassung an die Kundenanforderungen erfolgen. 2. Risiken Strategische Risiken Die weltweite Produktion von Silicium-Metall ist sehr stark in Fernost (insbesondere China mit über 60%) und Südamerika konzentriert. Staatliche Eingriffe im Bereich Strompreise, Währung, Output und Inlandsnachfrage machen die Einflüsse auf dem Weltmarkt oft unberechenbar. Die RW silicium GmbH muss sich in dieser Gemengelage behaupten. Lokale Versorgung im Europäischen Markt wird zwar favorisiert, jedoch werden internationale Preise als Maßstab herangezogen. Deutschland ist stark abhängig von Silicium-Importen und die Versorgung im eigenen Land mag eine große Rolle spielen. Dennoch werden wir hart mit dem Weltmarkt konkurrieren müssen und uns mit hoher Qualität und insbesondere Flexibilität auszeichnen. Durch den stromintensive Herstellungsprozess ist die langfristige Entwicklung der Strompreise neben den Preisen für das Produkt das zweite wesentliche strategische Risiko. Hier gibt es durch einen funktionierenden Terminmarkt zumindest eine teilweise Absicherungsmöglichkeit. Operative Risiken Die Produktion wurde erneut am 31.12.2023 komplett heruntergefahren. Auf Grund der zu diesem Zeitpunkt noch immer hohen Strompreise für 2024 und des schwachen Silicium-Marktes war dieser Schritt notwendig und es wurde Kurzarbeit eingeführt. Die erfreuliche Entwicklung Anfang 2024 am Strommarkt sowie die erhöhte Kaufaktivität der Silicium-Verbraucher machte aber eine Wiedereinschaltung möglich. Silicium-Abnahmeverträge werden meist für ein Quartal abgeschlossen, so dass zum Einschaltzeitpunkt nur maximal das erste Halbjahr gesichert verkauft werden kann. Die Marktaktivitäten für Q3 und Q4 sind durch den allgemeinen Konjunkturabschwung schwer vorauszusehen. Die Wiedereinschaltung Ende Februar verpflichtet aber durch die gesetzlichen Regelungen bzgl. intensiver Netznutzung eine durchgehende Produktion bis Ende 2024. Auf gravierende Marktveränderungen sowohl nach oben, wie auch nach unten, kann nicht unbedingt eingegangen werden, da ansonsten eine massive Nachzahlung an Netzkosten fällig wäre, die das Ergebnis signifikant beeinflussen würde. Währungsrisiken aus Rohstoffeinkäufen in USD werden grundsätzlich weiterhin durch Devisentermingeschäfte gesichert. Finanz- und IT-Risiken werden durch enge Abstimmung mit der AMG Mining GmbH reduziert. Um IT-Risiken zu verhindern, sichern wir uns durch umfangreiche Datensicherheitslösungen, physische Schutzvorkehrungen und redundante Systeme in wichtigen Teilbereichen unter Einbeziehung der Gruppe ab. Konzernübergreifend wurde das Unternehmen in ein IT-Sicherheitsaudit durch einen externen Dienstleister einbezogen. Die hierbei festgestellten Handlungspunkte werden sukzessive abgearbeitet. Weitere interne Audits sind in Planung. Rechtliche Risiken sind durch die Einbeziehung der RW silicium GmbH in die Versicherungen bezüglich Haftungsfälle und Schadensrisiken der Muttergesellschaft abgedeckt. Die RW silicium GmbH ist in keine Gerichts- oder Schiedsverfahren verwickelt, die nach heutiger Einschätzung einen erheblichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens haben könnten. Insgesamt hat sich die Risikolage für das Unternehmen zunehmend verstärkt. Die Volatilität an den Energie- und Rohstoffmärkten ist zwar rückläufig, nach wie vor ist die Planbarkeit der Unternehmensaktivitäten immer noch sehr schwierig. Die folgende Risikomatrix zeigt eine Übersicht der wesentlichen strategischen und operativen Risiken.
Risikomanagement Das Risikomanagement ist unmittelbar bei der Geschäftsführung verankert. Essenzielle Risiken wie z.B. die Entwicklung auf den Energiemärkten werden tagesscharf beobachtet und bei Bedarf entsprechende Maßnahmen ergriffen. Dies und die Entwicklungen auf den Rohstoff- und Absatzmärkten stellen die Kerntätigkeit des Managements dar. Der Mutterkonzern AMG ist über ein vierteljährliches Reporting-System eng in die Betrachtungen miteinbezogen. In den Bereichen Rohstoffmengen und -preise, Produktmengen und -preise sowie Working-Capital, Anlagentechnik, Arbeitssicherheit und Management werden Risikokennzahlen ermittelt und deren Entwicklung genau beobachtet. Das turnusmäßige Reportingsystem wurde auf Grund der geopolitischen Ereignisse und der dadurch einhergehenden Reaktionen auf den Energiemärkten durch wöchentlichen Austausch mit dem Mutterkonzern ergänzt und so den Gegebenheiten des regulären Geschäftsbetriebes angepasst. Die direkte Abstimmung mit dem Management-Board des Mutterkonzerns AMG wurde intensiviert. Wöchentliche Telefonkonferenzen und Kurzberichte tragen hierzu bei. Internes Kontrollsystem Das interne Kontrollsystem der RW silicium GmbH ist an das konzern-übergreifend organisierte interne Kontrollsystem der AMG Mining GmbH angeschlossen. Innerhalb des internen Kontrollsystems werden Aufgabenbereiche und Verantwortlichkeiten festgelegt. Darüber hinaus beinhaltet es systematische Abstimmungsprozesse, das Vier-Augen-Prinzip, die Trennung von Funktionen sowie die Sicherstellung der Einhaltung von internen Richtlinien, angemessene Zugriffberechtigungen in den IT- Systemen und Konzernrichtlinien in der Finanzbuchhaltung. 3. Prognosebericht Die RW silicium GmbH hat nach einer erneuten Abschaltung den Betrieb mit einer Auslastung von 50% aufgenommen. Der Produktionsoutput ist an die derzeitige Marktlage angepasst. Durch eine natürliche Fluktuation leicht reduzierte Personalstärke sowie verbesserte Marktbedingungen kann der erhöhte Fixkostenanteil bei verringerter Produktion aufgefangen werden. Die Nachfrage bei unseren Hauptkunden hat sich etwas erholt, wobei ein Wiederauffüllen der in 2023 abgebauten Lagerbestände augenscheinlich im Vordergrund steht. Die Prognose für die Marktaktivitäten im Bereich Silicium-Metall im 2. Halbjahr 2024 ist aktuell noch unsicher und stellt somit ein operatives Hauptrisiko dar. Gleichzeitig ist der Markt für RW-Füller äußerst robust und wird dies auch jahresdurchgängig so bleiben. Die benötigten Strommengen für die Produktion ab März 2024 sind zu über 93% gesichert. Das erzielte Preisniveau ermöglicht in der aktuellen Nachfragesituation eine wirtschaftliche Produktion. Geopolitische Spannungen haben allerdings nach wie vor einen sehr großen Einfluss auf die Marktlage. Während das Beschaffungsrisiko weitgehend abgedeckt ist bleibt die Absatzseite weiterhin unter intensiver Beobachtung. Die anstehende Beschaffungsperiode für das dritte Quartal sowie Großkundenverhandlungen in der zweiten Jahreshälfte über längerfristige Lieferverträge werden hier Klarheit vermitteln. Dies wird auch wesentlichen Einfluss auf die weiteren Entscheidungen über die Erhöhung der Produktion auf 3 oder 4 Öfen haben. Das EBITDA 2024 wird wesentlich unter dem vom Einmaleffekt des Stromverkaufes geprägten EBITDA des Vorjahres liegen. Durch die derzeitig nicht genau prognostizierbaren Siliciumpreise liegt die Bandbreite des EBITDA 2024 zwischen -0,8 Mio. Euro (Planpreis Silicium 2.394 €/t) und 1,6 Mio. Euro (Planpreis Silicium 2.562 €/t). Für das Jahr 2024 müssen bei einem 2-Ofen-Betrieb keine CO 2 -Zertifikate zugekauft werden, da bei einem geplanten CO 2 -Ausstoß von etwa 55.000 t noch ausreichend CO 2 -Zertifikate vorhanden sind.
Pocking, 28. März 2024 Geschäftsführung: Stephan Bauer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die RW silicium GmbH, Pocking Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der RW silicium GmbH, Pocking, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RW silicium GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die im Abschnitt "Sonstige Informationen" unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die Geschäftsführung ist für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die folgenden nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Lageberichts:
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Regensburg, den 29. April 2024 KPMG
AG
Günther David, Wirtschaftsprüfer Dirk Hocker, Wirtschaftsprüfer |
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