Versmolder Immobilien Gesellschaft mbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Schnur seit 19.2.2004 | Geschäftsführer |
Achim Schnur seit 19.2.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Achim Schnur | 50.00% |
Stefan Schnur | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gebr. Schnur GmbHVersmoldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die Gebr. Schnur GmbH mit Sitz in Versmold wurde im Jahr 1997 aus einem landwirtschaftlichen Lohnunternehmen gegründet. Seit der Gründung wird die Gesellschaft als Familienunternehmen mit rund 100 Mitarbeitern geführt. Das Unternehmen Gebr. Schnur GmbH ist ein zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb und erfüllt abfallwirtschaftliche Aufgaben, insbesondere Transport- und Logistikaufgaben sowie den Betrieb von Umschlag- und Sammelstellen für Abfälle aller Art. Des Weiteren wird weiterhin ein landwirtschaftlicher Lohnbetrieb und Containerdienst betrieben. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen a. Gesamtwirtschaft Die Weltwirtschaft wuchs im Jahr 2023 um 3,0 % und damit 0,5-Prozentpunkte langsamer als im Jahr 2022. Die Verlangsamung des Weltwirtschaftswachstums wird auf eine anhaltend hohe Inflation von 6,9 % zurückgeführt, die sich dämpfend auf das private und öffentliche Nachfrage- und Investitionsverhalten auswirkte. Wachstumshemmend wirkten auch ein schwaches Produktivitätswachstum des verarbeitenden Gewerbes sowie anhaltende Lieferkettenengpässe. Nachdem die Folgen der Coronapandemie 2023 weitgehend überwunden waren, beeinträchtigten 2023 vor allem geopolitische Konflikte die weltweiten Warenströme. Die genannten Effekte beeinflussten auch den Wirtschaftsraum der Eurozone. Nach einem Wirtschaftswachstum von 3,3 % im Jahr 2022 sank das Wachstum im Jahr 2023 auf 0,7 %. Dieser Rückgang um 2,6 % Prozentpunkte betraf die Mitgliedstaaten in unterschiedlichem Maße. Während die französische Volkswirtschaft in Folge einer vergleichsweise robusten Industrieproduktion und stabiler Auslandsnachfrage noch ein Wachstum von 1,0 % verzeichnete, wurde in Deutschland eine Schrumpfung der Wirtschaft beobachtet. Nach einem Wachstum von 1,8 % im Jahr 2022 sank die deutsche Wirtschaftsleistung in 2023 um 0,3 %. Obwohl das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal 2023 gegenüber dem Vorquartal zunächst um 0,2 % gestiegen war, sank das deutsche BIP im weiteren Jahresverlauf unter das Vorjahresniveau und unterschritt dieses im dritten Quartal preis- und kalenderbereinigt bereits um -0,4 %. b. Entwicklung der Branche Die Branche weist eine geringe Marktkonzentration auf. Die geringe Marktkonzentration ist darauf zurückzuführen, dass die Branche vor allem durch mittelständische und kommunale Unternehmen geprägt wird. Im Jahr 2023 beschäftigten fast zwei Drittel der Branchenbetriebe weniger als zehn Mitarbeitende. Im Durchschnitt erwirtschaftet ein Unternehmen 2023 rund 18 Millionen Euro. Gleichzeitig kommen die vier größten Akteure der Branche lediglich auf einen sehr geringen kumulierten Marktanteil von unter 10 %. Die Marktmacht der größten Konzerne in der Abfallbehandlungsbranche ist daher stark begrenzt. Die starke Marktfragmentierung in der Abfallbehandlungsbranche lässt sich vor allem logistisch begründen. Transportkosten für Abfall können insbesondere für gefährliche Abfälle oder Sonderabfälle sehr hoch sein, sodass Abfälle in der Regel nicht weiter transportiert werden als unbedingt nötig. Weiterhin obliegt die Beseitigung der Abfälle den Kommunen. Entsprechend viele Anbieter gibt es in Deutschland. Zusätzlich spielen auch Kapazitätsaspekte eine Rolle. Abfallbehandlungsanlagen und Deponien sind in ihrer Kapazität begrenzt, die Errichtung neuer Anlagen ist jedoch kapitalintensiv und es sind Regulierungen diesbezüglich zu beachten, sodass sich der Neubau als große Herausforderung erweist. Eine Steigerung der Marktanteile der Branchenakteure gestaltet sich aus diesem Grund als äußerst schwierig. c. Entwicklung des Unternehmens Das Ergebnis der Gebr. Schnur GmbH hat sich gegenüber dem Vorjahr um 380 T€ erhöht. Neuinvestitionen in Höhe von 2.226 T€ für technische Anlagen, LKW, Maschinen und Betriebs- und Geschäftsausstattung haben sich auf das Ergebnis ausgewirkt. Mitteilung des Bundesverbandes der Deutschen Entsorgung-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e.V. (BDE) konnte ein Großteil der im Rahmen einer Mitgliederumfrage befragten Entsorgungsunternehmen ihre Umsätze im Jahr 2023 halten. Dies wird vor allem auf eine positive Preisentwicklung bei den Recyclingrohstoffen zurückgeführt. Das Betriebsergebnis konnte bei leichter Umsatzsteigerung aber hohen Kostenersparnissen im Bereich des Einkaufs und der Fahrzeugkosten das Ergebnis steigern. 2. Geschäftsverlauf Erläuterungen zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Ertragslage Im Berichtsjahr ergibt sich ein Jahresumsatz von 13.899 T€ (Vorjahr: 13.252 T€). Die Steigerung in Höhe von 647 T€ ist auf den Bereich der Kompostierung und Spedition zurückzuführen. Infolge der Erhöhung des Geschäftsvolumens und die Verminderungen der Materialaufwendungen um 123 T€ auf 2.855 T€ in 2023 hat sich der Rohertrag im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Er stieg um 771 T€ auf 11.044 T€. Das Verhältnis des Rohertrages im Vergleich zum Umsatz hat sich dabei leicht von 77,64% im Jahr 2022 auf 79,46% im Jahr 2023 verbessert. Die Abschreibungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 139 T€ auf 1.075 T€ (2021: 936 T€) erhöht. Im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich die Kosten um 221 T€ auf 5.460 T€ (Vorjahr 5.681 T€) verringert. Das liegt überwiegend daran, dass sich die Fahrzeugkosten um 295T€ vermindert haben auf 3.495 T€. Der Aufwand für laufende Steuern betrug 317 T€ (Vorjahr: 127 T€), davon waren 31 T€ latente Steuern. Finanzlage Die Liquidität war während des gesamten Jahres in ausreichendem Maße gesichert. Ziel der Geschäftsführung ist es die Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen. Entsprechend der Kapitalflussrechnung ergab sich ein Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 1.735 T€. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt im Jahr 2023 -1.967 T€ (Vorjahr: -973 T€). Die Investitionen resultieren überwiegend aus den Bereichen technische Anlagen, Maschinen und Fahrzeugen in Höhe von 2.225 T€. Insgesamt ergibt sich daraus ein Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 585 T€. Aufgrund der dargestellten Zahlungsmittelflüsse hat sich der Finanzmittelfonds um 352 T€ auf 681 T€ (Vorjahr: 329 T€) erhöht. Liquiditätsengpässe lassen sich derzeit nicht erkennen. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich im Berichtsjahr auf 9.448 T€ (Vorjahr: 8.155 T€) erhöht. Auf der Aktivseite hat das Anlagevermögen um 1.066 T€ auf 4.826 T€ zugenommen, was im Wesentlichen die Investitionen im Bereich der Technischen Anlagen und Maschinen und Fahrzeugen zurückzuführen ist. Im Bereich des Umlaufvermögens hat sich der Vorratsbestand von 66 T€ im Jahr 2022 auf 54 T€ im Jahr 2023 verringert. Die Forderungen gegen Dritte reduzierte sich um 83T€ auf 3.662 T€. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind vor allem aufgrund von Steuererstattungsansprüchen auf 120 T€ (Vorjahr: 138 T€) gesunken. Die aktiven latenten Steuern, die im Wesentlichen unterschiedliche Ansätze in Handels- und Steuerbilanz betreffen, haben sich auf T€ 31 verringert. Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital in Höhe des Jahresüberschuss 2023 um 707 T€ auf 6.761 T€. Die Steuerrückstellungen sind um 135 T€ auf 152 T€ (Vorjahr 287 T€) gesunken. Die sonstigen Rückstellungen haben sich um 28 T€ vermindert auf 346 T€. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen sind auf Vorjahresniveau 483 T€. Die Summe der Verbindlichkeiten hat sich auf 1.704 T€ (Vorjahr: 956 T€) erhöht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um 71 T€ auf 594 T€ (Vorjahr: 523 T€) gestiegen. Die Darlehen gegenüber Kreditinstituten sind um 584 T€ auf 663 T€ (Vorjahr: 79 T€) gestiegen. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich erhöht, und zwar um 92 T€ auf 446 T€ (Vorjahr 353 T€). Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die Geschäftsleitung beurteilt die wirtschaftliche Lage sowie die Fortführungssituation des Unternehmens als positiv. Das Geschäft der Gebr. Schnur GmbH stützt sich auf die Standbeine von Entsorgung, Containerdienst, Transport- und Logistikaufgaben, betreiben einer Umschlag- und Sammelstelle für Abfälle aller Art, Aufbereitung von Biomasse und landwirtschaftlicher Lohnbetrieb. Schwankungen in einzelnen Geschäftsbereichen fallen weniger ins Gewicht oder können vollständig kompensiert werden. Die Sparte Entsorgung mit eigener Deponie soll in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden, um weitere Umsatz- und Gewinnsteigerungen zu generieren. Das Geschäftsjahr 2023 mit leicht gestiegenem Umsatz lag über den Planzahlen, was überwiegend auf die Reduzierung der Kosten zurückzuführen ist und ließen den Jahresüberschuss auf 707 T€ (Vorjahr: 327T€) erhöhen. III. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht a. Prognosebericht Die für das Geschäftsjahr 2023 gemachten Angaben (Umsatzanstieg und Verbesserung des Jahresergebnisses) sind eingetroffen. Die Erhöhung des Jahresergebnisses 2023 ist dabei insbesondere auf die gesunkenen Fahrzeugkosten und Materialeinkauf zurückzuführen. Die Gebr. Schnur GmbH erwartet unter diesen Rahmenbedingungen im Jahr 2024 höhere Umsatzerlöse wie im Geschäftsjahr 2023 mit einer Steigerung des Ergebnisses im Vergleich zu 2023. Die Aussagen zum zukünftigen Geschäftsverlauf und zu den dafür als maßgebend beurteilten Einflussfaktoren Markt, Branche und Unternehmen basieren auf den Einschätzungen der Geschäftsleitung. Insbesondere kann eine Prognose über die Art der Marktentwicklung als wichtigen Einflussfaktor nur mit Einschränkungen vorgenommen werden, da die Gebr. Schnur GmbH auf diese Entwicklungen keinen Einfluss hat. Grundsätzlich bergen Prognosen das Risiko, dass die Entwicklungen weder in ihrer Tendenz noch ihrem Ausmaß tatsächlich eintreten. Die wesentlichen Risiken sind im Risiko- und Chancenbericht erläutert. b. Chancen und Risiken 1. künftige Entwicklung Im Folgenden werden alle für die Gesellschaft identifizierten wesentlichen Risiken und Chancen, die aus heutiger Sicht die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, dargestellt. Gegenwärtig wurden von der Geschäftsführung keine Risiken identifiziert, die einzeln oder zusammengenommen den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Die Geschäftsführung überwacht fortlaufend die einzelnen Entwicklungen, so dass zeitnah auf Veränderungen im Markt reagiert werden kann. 2. Konjunktur Die Entwicklung der für die Gesellschaft relevanten Märkte ist von vielfältigen sich fortlaufend ändernden und gegenseitig beeinflussenden Faktoren abhängig, auf welche die Gesellschaft größtenteils keinen Einfluss hat. Hierzu gehören etwa das Marktniveau und das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, die Entwicklung des lokalen Arbeitsmarktes, die gesamtwirtschaftliche konjunkturelle Entwicklung sowie daraus resultierende zyklische Schwankungen. Die Gesellschaft kann konjunkturelle Risiken lediglich antizipieren und hierauf steuernd einwirken. Treten große Unterschiede zwischen den zu erwarteten Werten und der tatsächlich konjunkturell bedingten Nachfrage auf, könnte dies zu damit verbundenen Risiken und Auswirkungen auf die Gesellschaft führen. Zu den wesentlichen Risiken zählen die Absatzrisiken aufgrund sinkender Nachfrage und die damit verbundenen Umsatzrisiken. Demgegenüber kann eine Verbesserung der konjunkturellen Lage auf den relevanten Märkten und eine damit einhergehende weiter steigende Nachfrage die Chance bieten, weitere Erhöhungen bei den Verkaufspreisen durchzusetzen. Die Gesamtkonjunktur in Deutschland hat sich in den Jahren 2021 bis 2023 und auch aktuell im Jahr 2024 weiterhin durch den Ukraine Krieg abgeschwächt. Die frühzeitige Erfassung sowie die konsequente Handhabung etwaiger Risiken sollen die Wirtschaftlichkeit, die Leistungsfähigkeit und den Fortbestand des Unternehmens sichern. 3. Markteinschätzung Die Gebr. Schnur GmbH ist ganz entscheidend von den Entwicklungen der Konjunktur abhängig. Künftige Preis- und Mengenentwicklungen sind weniger durch eigene Leistungen beinflussbar, vielmehr ist die Abhängigkeit vom Markt ein Risiko, welchem die Gesellschaft ausgesetzt ist. Sofern sich die Preise und die Mengen aus Sicht der Gesellschaft weiterhin negativ entwickeln, hätte dies einen erheblichen Einfluss auf die Höhe der Umsatzerlöse und die Deckungsbeiträge dieses wichtigen Geschäftsbereichs. Chancen bestehen insbesondere aus dem grundsätzlich erkennbaren Wachstum der Entsorgung auf der eigenen Deponie und Spedition. 4. Zins- und Finanzierungsrisiken Eine Veränderung des allgemeinen Zinsniveaus könnte die Finanzierungskosten des Unternehmens in Zukunft erhöhen oder zukünftige Finanzierungen erschweren. Bei vielen Banken sind die Guthabenzinsen zwischen 2022 und 2024 gestiegen. Nach der Senkung der Leitzinsen im Juni und September 2024, beim Einlagen-Leitzins um jeweils 0,25 Prozentpunkte, ist auch das Zinsniveau wieder etwas gesunken. Aktuell ist mit einem sinkendem Zinsniveaus in Deutschland zu rechnen, insbesondere durch den Einfluss der abschwächenden Inflation. Ob und inwieweit diese Entwicklung nachhaltig ist, lässt sich derzeit noch nicht vorhersagen. Laufende Kreditverträge mit Bankinstituten haben einen festen Zinssatz. Dies führt zu einer aktuellen Planungssicherheit. 5. Bonitäts- und Liquiditätsrisiken Ein Kreditrisiko besteht grundsätzlich in einer steigenden Zinsentwicklung. Zum Stichtag bestehen insbesondere Finanzierungen in Form von Bankdarlehen sowie weiteren kurzfristigen Verbindlichkeiten. Langfristige Fremdfinanzierungen sind im geringen Umfang vorhanden, so dass diesbezüglich kein wesentliches Kreditrisiko aus dem Bereich der Finanzierung unmittelbar, z.B. durch auslaufende Darlehensverträge oder negative Zinsentwicklungen, besteht. Mit den finanzierenden Banken werden jahrelange Geschäftsbeziehungen gepflegt und regelmäßig die kurzfristig auslaufenden Kredite neu verhandelt. Weitere Ausfallrisiken können sich aus den gehaltenen Forderungen ergeben. Es bestehen derzeit keine konkreten Adressausfallrisiken, die über die allgemeinen Ausfallrisiken hinausgehen. Die Bonität wird regelmäßig überprüft. 6. Personalrisiken Der Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte ist nach wie vor spürbar. Der Erfolg der Gesellschaft und die Erreichbarkeit strategischer Zielsetzungen hängt auch davon ab, die Kompetenz im Unternehmen zu halten und neue qualifizierte Mitarbeiter für das zukünftige Wachstum zu marktgerechten Konditionen anwerben, integrieren und dauerhaft binden zu können. Qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und diese an die Gesellschaft zu binden wird auch in Zukunft von zentraler Bedeutung sein. Aus diesem Grund werden der Nachfolgeplanung, der Motivation der Mitarbeiter und der Fluktuation besondere Aufmerksamkeiten geschenkt. Die Geschäftsleitung führt regelmäßig Mitarbeitergespräche und fördert den offenen Dialog. Gemeinsam werden Ziele vereinbart, wobei die Geschäftsführung auf einen offenen Umgang mit der Leistungskontrolle achten sollte. 7. IT-Risiken Der größte Teil der Geschäftsprozesse wird mit dem Einsatz leistungsfähiger und moderner IT- Lösungen unterstützt. Die wesentlichen IT-Komponenten für das Rechnungswesen werden auf einer eigenen EDV-Anlage ausgeführt. Die Wartung der Anlage wurde an kompetente Dienstleistungsunternehmen übertragen. Die Verfügbarkeit der Daten und der Schutz vor unerlaubtem Zugriff wird durch den Einsatz von moderner Hard- und Softwaretechnologie gewährleistet. Sämtliche relevanten Daten werden regelmäßig gesichert. Risiken im Betrieb der IT-Infrastruktur werden durch die Aktualität der eingesetzten Komponenten und die qualifizierte Betreuung durch einen externen Dienstleister nicht gesehen. Gewährleistet wird dieses durch regelmäßige Absprachen mit dem IT-Dienstleister und automatische Updates der IT-Systeme. Zum Schutz vor Angriffen von außen verwendet das Unternehmen eine professionelle Firewall und Virenschutzlösungen inklusive restriktiver Spamfilter. Auch die laufende Aktualisierung insbesondere des Betriebssystems trägt zur Erhöhung der Sicherheit bei. Zur Vermeidung von Schäden durch Cyberangriffe erfolgen hierzu regelmäßige Informationen und Schulungen der Mitarbeiter. c. Gesamtaussage der Geschäftsführung Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation durch die Geschäftsführung für die kommenden Geschäftsjahre hat sich gegenüber dem aktuellen Geschäftsjahr nicht verändert. Dabei werden alle erkennbaren Risiken in die Beurteilung einbezogen. Aus Sicht der Geschäftsführung der Gesellschaft sind gegenwärtig auf der Basis der getroffenen Annahmen keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. Die Gebr. Schnur GmbH ist nach Einschätzung der Geschäftsführung gegenwärtig und zukünftig fähig, im Markt ertragreich zu wachsen und die sich bietenden Chancen und Herausforderungen zu nutzen, ohne dabei unvertretbar hohe Risiken eingehen zu müssen. Die Sparte Entsorgung mit eigener Deponie soll weiter ausgebaut werden und eine Erweiterung im Bereich Spedition soll weitere Umsatz- und Gewinnsteigerungen generieren. Die Prognose für das Geschäftsjahr 2024 geht von höheren Umsätzen und stabilen Kosten aus, so das mit einer Steigerung der Erträge im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 ausgegangen wird.
Versmold, den 16. Oktober 2024 Achim Schnur, Geschäftsführer Stefan Schnur, Geschäftsführer Handelsbilanz zum 31.12.2023Gebr. Schnur GmbH Lohnunternehmen und Containerdienst, VersmoldAKTIVA
PASSIVA
Handelsrecht Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Gebr. Schnur GmbH Lohnunternehmen und Containerdienst, Versmold
ANHANG zum 31.12.2023Gebr. Schnur GmbH, VersmoldA. Allgemeine Angaben zum Unternehmen 1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses 2. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf. 3. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie der einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. 4. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB). 5. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren beibehalten. 6. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. C. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 7. Die Bewertung wurde nach den allgemeinen handelsrechtlichen Bewertungsgrundsätzen vorgenommen. 8. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten und das Sachanlagevermögen zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten inklusive der Aufwendungen für die Versetzung der Anlagen in einen betriebsbereiten Zustand, jeweils vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Der Abschreibungszeitraum entspricht den Nutzungsdauern der Anlagegüter. Die Abschreibung wurde teilweise linear, teilweise geometrisch-degressiv vorgenommen. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800 EUR wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr direkt als Aufwand erfasst. 9. Die in den Vorräten enthaltenen Waren werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Soweit einzelnen Waren am Stichtag ein niedrigerer Wert beizumessen war, wurde dieser angesetzt. 10. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet und zu Nennwerten bilanziert. Forderungsverluste wurden bereits berücksichtigt. 11. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert angesetzt. 12. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden in Höhe der Ausgaben vor dem Bilanzstichtag für Aufwendungen, nach diesem Tag angesetzt. 13. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen wurden auf Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens berücksichtigt. Die Wertermittlung erfolgt auf Basis der Projected Unit Credit Method unter Anwendung der Heubeck-Richttafeln 2018 und unter Verwendung des Rechnungszinsfußes von 1,82 % p.a.. Dieser Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB zum 31. Dezember 2023. Eine Anwartschaftsdynamik wurde aufgrund der fest vereinbarten Rente nicht angesetzt. Die Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen (Deckungskapital EUR 445.858) wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den Schulden aus Pensionsverpflichtungen (Erfüllungsbetrag EUR 929.302) verrechnet, so dass ein Saldo in Höhe von EUR 483.444 passiviert wird. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB (Differenz zwischen dem Erfüllungsbetrag mit dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz) beträgt EUR 15.763. 14. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen decken ungewisse Verbindlichkeiten und Wagnisse sowie dem Geschäftsjahr zuzuordnende Aufwendungen. Sie werden in der Höhe der Beträge gebildet, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. 15. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 16. Beim Ansatz der Rückstellungen und Verbindlichkeiten wurden Schätzverfahren und Abzinsungswahlrechte nicht angewandt bzw. vorgenommen. 17. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden - sofern vorhanden - gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. D. Angaben zur Bilanz 18. Die Entwicklung einzelner Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind im nachfolgenden Anlagenspiegel gesondert dargestellt. Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
19. Es werden sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 120.028,69 (Vorjahr: EUR 137.882,93) ausgewiesen. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im wesentlichen debitorische Kreditoren (TEUR 18,2), Forderungen gegenüber Mitarbeitern (TEUR 17,7) sowie Steuererstattungsansprüche (TEUR 57,3). 20. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 346.234,00 setzen sich wie folgt zusammen:
21. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich für das Jahr 2023 aus der nachfolgenden Übersicht:
Im Vorjahr 2022 ergaben sich folgende Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte, Sicherungsübereignung des Warenlagers und Globalabtretung der Forderungen aus Lieferung und Leistung gesichert. E. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 22. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 238,00 enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 5.970,36. Bei den Steueraufwendungen vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von EUR 317.825,14 handelt es sich um Ertragssteuern für das Berichtsjahr sowie für Vorjahre. F. Sonstige Angaben 23. Während des Berichtsjahres wurde die Geschäftsführung der Gesellschaft durch folgende Personen wahrgenommen: Herr Achim Schnur, Fuhrparkleiter Herr Stefan Schnur, kaufmännischer Leiter Gemäß § 286 Abs. 4 HGB werden die Gesamtbezüge der Geschäftsführer nicht angegeben. 24. Zum 31.12.2023 bestehen keine Kredite zu Gunsten einzelner Geschäftsführer. 25. Im Durchschnitt waren während des Berichtsjahres 2 leitende Angestellte, 64,5 gewerbliche Arbeitnehmer, 8,25 Angestellte, 2,5 Auszubildende und 31,5 Teilzeitkräfte beschäftigt. Die Berechnung erfolgte methodisch gem. § 267 Abs. 5 HGB. 26. Zum 31. Dezember 2023 bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt EUR 3.671.553,12. Diese resultieren aus Pachtverpflichtungen für Gebäude und Freiflächen in Höhe von EUR 862.200 (jeweils EUR 287.400 zahlbar in 2024 bis 2026), sowie aus Mietverpflichtungen für Fahrzeuge und Maschinen von EUR 2.756.520 (jeweils EUR 918.840 zahlbar in 2024 bis 2026). Von den Pachtverpflichtungen und den Mietverpflichtungen für Fahrzeuge und Maschinen entfallen EUR 1.206.240 p.a. auf Verpflichtungen gegenüber der Schnur GbR (verbundenes Unternehmen). Weiterhin bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen, zahlbar in 2024 (EUR 33.248,25), in 2025 (EUR 16.415) sowie in 2026 (EUR 3.169,87) . 27. Gemäß § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB wird auf die Angaben des § 285 Nr. 17 HGB verzichtet. 28. Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nicht ergeben. 29. Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit dem Gesellschafter die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 707.832,62. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages ergibt sich ein Betrag in Höhe von EUR 6.735.811,62 der auf neue Rechnung vorgetragen wird.
Versmold, den 15. Oktober 2024 Achim Schnur, Geschäftsführer Stefan Schnur, Geschäftsführer Sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.10.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Gebr. Schnur GmbH, Versmold Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Gebr. Schnur GmbH, Versmold - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Gebr. Schnur GmbH, Versmold für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Gütersloh, den 16. Oktober 2024 Franz Anwey, Wirtschaftsprüfer |
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