ECOLINE Holzsystembau GmbH & Co. KG
Selbe AdresseVeredlung von Holzwaren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anja Süßenbach seit 20.3.2023 | Prokura |
Kevin Christopher Quennet seit 25.7.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Selige Investments S.à r.l. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IPAN GmbHHaarGeänderter Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Nachtragsprüfungsbericht gemäß § 316 Abs. 3 HGBBilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVA scroll
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Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022scroll
Anhang für das Geschäftsjahr 2022der IPAN GmbH, HaarI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Die IPAN GmbH hat Ihren Sitz in Haar und ist unter der Nummer HRB 152740 in das Handelsregister beim Amtsgericht München eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den Regelungen der §§ 340 ff. HGB i. V. mit der Verordnung über die Rechnungslegung der Zahlungsinstitute und E-Geld-Institute (RechZahlV) sowie der Satzung aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Der Ausweis der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt in den nach § 2 Rech-ZahlV vorgeschriebenen Formblättern. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in der Staffelform aufgestellt. Da nicht für alle Positionen der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung hinsichtlich Ihrer Zuordnung zu den Zahlungsdiensten und den sonstigen Tätigkeiten möglich ist wurden diese sachgemäß geschätzt. Im Rahmen dieser Schätzung wurden 63,43 % (Vorjahr: 74,39 %) den Zahlungsdiensten und 36,57 % (Vorjahr: 25,61 %) den sonstigen Tätigkeiten zugeordnet. Im Vorjahr wurden entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte in Höhe von EUR 4.018.733,44 als selbstgeschaffen ausgewiesen, dies wurde im aktuellen Geschäftsjahr korrigiert. Das Vorjahr wurde entsprechend angepasst. Im Vorjahr wurden EUR 18.072.127,00 als sonstige Rückstellungen für ausstehende Rechnungen für Official / Service Fee ausgewiesen, diese hätten, da die Eingangsrechnungen bereits vorliegen, als Verbindlichkeiten ausgewiesen werden müssen. Das Vorjahr wurde entsprechend angepasst. II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Diese wurden im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr ausgeübt. 1. Barreserve Die Barreserve wurde mit Ihrem Nennwert angesetzt. 2. Forderungen an Kreditinstitute Die Forderungen an Kreditinstitute sind zum Nennwert bilanziert 3. Forderungen an Kunden Die Forderungen an Kunden sind zum Nennwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden bei Bedarf durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Kredit-, Zins- und Ausfallrisiko im Forderungsbestand sowie für erkennbare Einzelrisiken wurden angemessene Wertberichtigungen gebildet. In den Forderungen an Kunden sind auch Forderungen gegen Kunden aus der Weiterbelastung von Patent- und Markenämter in Rechnung gestellten Kosten enthalten. Da die Gesellschaft nicht bzw. nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand in der Lage ist, eine Trennung zwischen Forderungen an Kunden und sonstigen Forderungen, die in den sonstigen Vermögensgegenständen auszuweisen wären, vorzunehmen, erfolgt der Ausweis der gesamten Forderungen gegen Kunden in den Forderungen an Kunden. 4. Immaterielle Anlagewerte Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte sind zum Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 bis 15 Jahren linear abgeschrieben. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Im Jahr des Zugangs erfolgt eine zeitanteilige Ermittlung der Abschreibung. Von dem Aktivierungswahlrecht nach § 248 Abs. 2 S. 1 HGB, selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens als Aktivposten in die Bilanz aufzunehmen, wird kein Gebrauch gemacht. Forschungs- und Entwicklungskosten werden sofort als Aufwand erfasst. 5. Sachanlagen Die Zugangsbewertung von Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten zum Zeitpunkt des Überganges des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums. Die Folgebewertung des abnutzbaren Sachanlagevermögens ergibt sich aus den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Im Jahr des Zugangs erfolgt eine zeitanteilige Ermittlung der Abschreibung. Die Abschreibungen werden linear entsprechend den folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern vorgenommen: scroll
Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von netto EUR 250,00 werden im Zugangsjahr als Aufwand erfasst. Für Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten über netto EUR 250,00 und bis zu netto EUR 1.000,00 wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Der Sammelposten wird im Jahr der Bildung und den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Vermögensgegenstand aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. 6. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bilanziert. Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden Forderungen gegen Unternehmen ausgewiesen, die in den Konzernabschluss eines Mutterunternehmens nach den Vorschriften über die Vollkonsolidierung nach § 271 Abs. 2 HGB i. V. m. § 290 HGB einzubeziehen wären bzw. sind. 7. Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Auszahlungen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung der Posten erfolgt entsprechend der wirtschaftlichen Zurechnung zum Geschäftsjahr. 8. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 9. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 10. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags wurden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre gemäß § 253 Abs. 2 HGB. Vom Wahlrecht der Abzinsung von Verbindlichkeitsrückstellungen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wurde kein Gebrauch gemacht. Erträge und Aufwendungen aus der Änderung des Abzinsungssatzes oder der Schätzung der Restlaufzeit werden, so vorliegend, unter Zinserträge bzw. Zinsaufwand ausgewiesen. 11. Eigenkapital Der Ausweis und die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB unter Berücksichtigung der Satzung und der zum Abschlussstichtag vorliegenden Beschlüsse. 12. Fremdwährungsumrechnung Vermögensgegenstände und Schulden werden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Devisenkassabrief- bzw. -geldkurs umgerechnet. Die Folgebewertung der Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung mit einer Restlaufzeit kleiner oder gleich einem Jahr erfolgt zum Abschlussstichtag gem. § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag. Das Imparitäts-, Realisations- und Anschaffungskostenprinzip werden in diesen Fällen nicht beachtet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. III. ANGABEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel auf der folgenden Seite dargestellt. Anlagenspiegelscroll
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2. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 36.002 (Vorjahr: TEUR 39.820) davon sind wiederum TEUR 31.036 (Vorjahr: TEUR 34.860) Forderungen gegen Gesellschafter enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 37.043 (Vorjahr: TEUR 30.124) aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 5.204 (Vorjahr: TEUR 5.079) aus Forderungen für verauslagte Zinsen und Ertragsteuern. Aus zwei Konten im Zusammenhang mit dem Ergebnisabführungsvertrag mit der IPAN Service GmbH ergibt sich saldiert eine Verbindlichkeit in Höhe von TEUR 6.245 (Vorjahr: Forderung in Höhe von TEUR 4.618). Des Weiteren bestehen Forderungen aus Rückerstattungen in Höhe von TEUR 359 (Vorjahr: 319), Forderungen gegenüber Patentämtern in Höhe von TEUR 1.615 (Vorjahr: TEUR 1.898), debitorische Kreditoren in Höhe von TEUR 2.302 (Vorjahr: TEUR 2.528), Kautionen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 68) sowie in Höhe von TEUR 70 (Vorjahr: TEUR 61) aus sonstigen Forderungen. 3. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sind in der nachstehenden Fristengliederung zu ersehen: scroll
4. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 53.105 (Vorjahr: TEUR 47.774). Darin enthalten sind TEUR 8.555 gegenüber Gesellschaftern (Vorjahr: TEUR 7.960) aus Darlehensgewährung. Des Weiteren bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 27.074 (Vorjahr: TEUR 24.022). 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt: scroll
IV. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Zinserträge scroll
2. Provisionserträge scroll
3. Sonstige betriebliche Erträge scroll
4. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen Die sozialen Aufwendungen und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung enthalten Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 7). 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 578 (Vorjahr: TEUR 30) enthalten. V. SONSTIGE ANGABEN 1. Anzahl der Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 19 Mitarbeiter (Vorjahr: 21 Mitarbeiter) als Angestellte beschäftigt, davon waren 12 Mitarbeiter (Vorjahr: 16 Mitarbeiter) im Bereich Patente, Marken und Umschreibungen und 7 Mitarbeiter (Vorjahr: 5 Mitarbeiter) im Bereich weitere Dienstleistungen und Verwaltung tätig. 2. Gesellschaftsorgane Zum Geschäftsführer der Gesellschaft ist bestellt: Herr Kevin Christopher Quennet (seit 25. Juli 2022) Herr Peter Carlo Moritz Schott Ghyssaert Aceves, Geschäftsführer (von 25. Juli 2022 bis 15. Februar 2023) Herr James Gordon Samson, Geschäftsführer Finanzen (von 18. Juni 2021 bis 25. Juli 2022) Die Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung unterbleibt mit dem Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. 3. Haftungsverhältnisse Es lagen zum Bilanzstichtag 31.12.2022 keine Haftungsverhältnisse nach §§ 251 und 268 Abs. 7 HGB vor. 4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen An sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen Verpflichtungen aus Dienstleistungsverträgen mit verbundenen Unternehmen mit jährlichen Verpflichtungen von rund TEUR 0. Mit drei weiteren verbundenen Unternehmen besteht ein Cost-Plus Agreement. Es besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft. 5. Konzernverhältnisse Die IPAN Service GmbH, Haar, ist Mutterunternehmen der IPAN GmbH, Haar. Die Gesellschaft gehört über ihre Gesellschafterin zum Konzernkreis der Clarivate PLC, Jersey, Channel Islands. Als verbundene Unternehmen werden alle Unternehmen angesehen, an denen die Clarivate PLC, Jersey, Channel Islands, gemäß § 271 Abs. 2 HGB beteiligt ist. Der Jahresabschluss der IPAN GmbH, Haar, wird in den Konzernabschluss der Clarivate PLC, Jersey, Channel Islands, einbezogen, die für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss aufstellt. 6. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers beträgt für die Abschlussprüfung TEUR 70. 7. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Hinsichtlich der Auswirkungen von Ukraine-Krieg, Inflation, Zinsanstieg, Versorgungsengpässen und Corona Krise verweisen wir auf die Angaben zum Prognose- und Risikobericht innerhalb des Lageberichtes. Im Dezember 2023 wurde ein Kooperationsvertrag mit einem Zahlungsdienstleister aus Deutschland abgeschlossen, der über eine Erlaubnis als Zahlungsinstitut verfügt und das Finanztransfergeschäft für die Kunden erbringen kann. Im Rahmen der Erörterung der technischen Realisierung musste leider festgestellt werden, dass eine Zusammenarbeit in der beabsichtigten Form auf Basis einer Bestellung als Zahlungsdiensteagent gemäß § 1 Abs. 9 ZAG nicht möglich ist. Folglich wurde dieser Vertrag im April 2024 beendet. Die IPAN GmbH hat beschlossen, das erlaubnispflichtige Finanztransfergeschäft zum Ende des Jahres 2025 einzustellen. Die betroffenen Kunden und der BaFin wurde ein entsprechender Abwicklungsplan kommuniziert. Künftig wird sich die IPAN GmbH ausschließlich auf die konzerninterne Lizenzierung und Weiterentwicklung der IP-Management Software konzentrieren. Aufgrund der Änderung des Geschäftsmodells werden sich die finanziellen Rahmenbedingungen ändern, da die IPAN GmbH künftig ausschließlich Lizenzeinnahmen von Konzernunternehmen erhalten wird. Die Umsatzerlöse werden sich daher ab 2026 erheblich reduzieren. Am 29. Februar 2024 hat die Selige Investments SARL, ein direkter Gesellschafter der IPAN GmbH, einen Kaufvertrag über den Verkauf des EPV-Geschäfts der Clarivate-Gruppe abgeschlossen. Zu diesem Zweck wurden die Anteile an Valipat SA an Patholdco Limited verkauft. Gemäß dem Kaufvertrag ist die IPAN GmbH verpflichtet, ihre Kundenverträge in Bezug auf EPV-Dienstleistungen an Valipat SA zu übertragen. Dieser Übertragungsprozess ist derzeit nicht abgeschlossen. Am 1. April 2024 hat die IPAN GmbH einen Untervertrag mit Valipat SA abgeschlossen, nach dem IPAN monatlich Dienstleistungsgebühren an Valipat im Zusammenhang mit den für IPAN erbrachten EP-Validierungsdienstleistungen zahlen wird, bis die jeweiligen Kunden ein direktes Vertragsverhältnis mit Valipat eingegangen sind.
Haar, den 13. Januar 2026 IPAN GmbH - Geschäftsführung - Kevin Christopher Quennet Die Feststellung des Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 erfolgte am 15. Januar 2026. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022der IPAN GmbH, HaarI. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS Die IPAN GmbH, Haar (nachfolgend „IPAN“), ist ein Intellectual Property Service-Provider, der die Erfahrung, Kompetenz und das Know-how eines welt-umspannenden Kanzleinetzwerks zur Erbringung effizienter und kostenoptimierter IP-Dienstleistungen bündelt. Mit diesen Dienstleistungen, die neben nicht anwaltlicher IP-Beratung und -Recherchen, im Wesentlichen die laufenden, jährlichen oder periodisch wiederkehrenden Verlängerungen von Patent-, Marken- und sonstigen gewerblichen Schutzrechten umfassen, stellen wir unseren Kunden aus der Industrie umfassende Outsourcing-Dienstleistungen im Bereich der IP-Verwaltung zur Verfügung. Daneben bieten wir diese Outsourcing-Services interessierten Patentanwälten und Anwaltskanzleien an. Damit können unsere Kunden ihre internen Prozesse straffen, Kosteneinsparungspotenziale heben und Verfallrisiken aus der laufenden Abwicklung und Verlängerung von Schutzrechten senken. Zur Erbringung dieser Dienstleistungen bedient sich IPAN einem Netzwerk von weltweiten Patentanwälten und lokalen Dienstleistern und ist damit in der Lage, in allen wichtigen Ländern, unter Einbeziehung anwaltlicher Fachkompetenz, qualitativ hochwertige und sehr zuverlässige Dienstleistungen zu erbringen. Im Mai 2019 wurde die IPAN Gruppe von der CPA Global übernommen, einem Marktführer im Bereich IP-Dienstleistungen. Seit Oktober 2020 ist die IPAN Teil des Business Segments „Intellectual Property“ der börsengelisteten Clarivate PLC. Nach erfolgreichem Abschluss dieser Übernahme lag der Schwerpunkt im Geschäftsjahr 2022 vor allem auf der Integration von IPAN in die Clarivate Gruppe sowie auf der Realisierung des identifizierten Synergiepotenzials durch ein gezieltes Post-Merger-Integrationsprogramm. Im Fokus standen hierbei die operative Integration, die Realisation von Cross-Selling und die weitere internationale Expansion. Ein Großteil der unterstützenden Prozesse der IPAN wird durch die Shared Services Centers der Clarivate Gruppe in Serbien und Indien erbracht. Im Januar 2021 hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (nachfolgend „BaFin“) der IPAN mitgeteilt, dass nach Ansicht der BaFin die IPAN durch die Vornahme von Gebührenzahlungen im Rahmen der erbrachten IP-Dienstleistungen einen Zahlungsdienst (Finanztransfergeschäft) erbringt. Da die IPAN über keine entsprechende Erlaubnis zur Erbringung von Zahlungsdiensten verfüge, könnte die BaFin einen Einstellungs- und Abwicklungsanordnung erlassen. Diese Mitteilung hat die IPAN sehr überrascht, zumal die Gebührenzahlung eine Nebentätigkeit zu der eigentlichen Haupttätigkeit, das Management von IP-Portfolios nebst Überwachung der Fälligkeiten, darstellt. Die IPAN befindet sich seitdem im engen Austausch mit der BaFin und hat die unterschiedlichen Möglichkeiten eruiert, das Geschäftsmodel im Einklang mit aufsichtsrechtlichen Vorschriften zu erbringen. Während zunächst angedacht war, eine eigene Erlaubnis als Zahlungsinstitut anzustreben, wurde diese Möglichkeit verworfen und stattdessen auf eine Kooperation mit einem Zahlungsdienstleister gesetzt, welcher das Finanztransfergeschäft für die Kunden erbringt. Das Geschäftsjahr 2022 war daher neben der Integration in Clarivate Gruppe davon geprägt, eine Lösung für das Geschäftsmodell der IPAN in Abstimmung mit der BaFin zu erarbeiten. II. WIRTSCHAFTSBERICHT 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Insgesamt war das Weltwirtschaftswachstum 2022 mit 3,5 % schwächer im Vergleich zu einem Wachstum von 6,3 % im Vorjahr.1 Die Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) hat für 2022 nur leicht steigende Anmeldezahlen für Patente, Marken und Designs verzeichnet. Bei Patentanmeldungen stieg die Zahl der Anmeldungen im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 % auf insgesamt 278.100.2 Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2022 um 1,9 % im Vergleich zum Vorjahr. Trotz des anhaltenden Krieges in der Ukraine, extremer Energiepreiserhöhungen und Material- und Lieferengpässen konnte sich die deutsche Wirtschaft gut behaupten. Im Vergleich zum Jahr 2019, vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie, liegt das BIP 2022 noch um 0,7 % höher.3
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https://de.statista.com/statistik/daten/studie/197039/umfrage/veraenderung-des-weltweiten-bruttoinlandsprodukts/ Die anhaltende Pandemie verstärkte im Jahr 2022 den Trend zu weniger Neuanmeldungen und einem Rückgang der aktiven Bestände bei Patenten. Laut der Statistik des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA) verringerte sich die Anzahl der Patentanmeldungen in Deutschland im Jahr 2022 um -2,3% im Vergleich zum Vorjahr. Die Statistiken des DMPA zeigen für 2022 einen starken Rückgang der Anzahl der Markenanmeldungen gegenüber dem Vorjahr mit -16,4%.4 2. Geschäftsverlauf Nach Mitteilung der BaFin ist der Jahresabschluss nach §§ 340 a ff. HGB sowie unter Berücksichtigung der Verordnung über die Rechnungslegung der Zahlungsinstitute und E- Geld Institute (RechZahlV) aufzustellen. Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die Erträge aus Provisions- & Zinserträgen (Umsatzerlöse), EBITDA sowie das Ergebnis vor Abführung. Die Geschäftsentwicklung der IPAN war geprägt durch eine Weiterentwicklung des Dienstleistungsportfolios innerhalb der Clarivate Gruppe sowie den erfolgreichen Ausbau von den Märkten vor allem in den USA. Im Vorjahr hat die Geschäftsführung folgende Einschätzungen für die Entwicklung der wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren gegeben: scroll
Im Geschäftsjahr 2022 stiegen die Provisionserträge von TEUR 25.039 im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 27.771 stark an. Insgesamt konnten die Ergebnisziele im Bereich der Entwicklung der Provisionserträge erreicht werden. Auf Grund des erreichten Ergebnisziels ist das Management der IPAN GmbH mit der Entwicklung im Jahr 2022 zufrieden. Für die Geschäftsjahre 2023 und 2024 wird sich die Geschäftsentwicklung positiv fortsetzen; auch das Ergebnis wird sich wieder auf das Niveau der vergangenen Jahre einpendeln.
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https://www.dpma.de/dpma/veroeffentlichungen/statistiken/marken/index.html 3. Lage a) Ertragslage Unsere wesentlichen Ergebnisquellen im Geschäftsjahr 2022 stellten, wie in den Vorjahren auch, die Kerndienstleistungen im Bereich der Schutzrechtsaufrechterhaltung für Patente und Marken dar. Diese zeichnen für über 83 % der gesamten Umsätze des Geschäftsjahres 2022 verantwortlich. Weitere Umsätze wurden im Bereich Patentvalidierung und -umschreibungen sowie bei Markenanmeldungen getätigt. Die Zinserträge sind von TEUR 327 um TEUR 233 auf TEUR 560 deutlich gestiegen. Die Zinsaufwendungen (TEUR 924) stiegen verglichen zum Vorjahr (TEUR 857) moderat. Die Provisionserträge des Geschäftsjahres 2022 (TEUR 27.771) sind im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 25.039) deutlich um 10,9 % gestiegen. Die Provisionsaufwendungen sind stark von TEUR 5.962 um 53,8 % auf TEUR 9.166 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Erträge (TEUR 16.344) sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 8.937 gestiegen. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der Erträge aus internen Verrechnungen TEUR 10.906 (Vorjahr: TEUR 6.618), aus Währungsumrechnungen TEUR 4.053 (Vorjahr: TEUR 573) und aus Rückvergütungen durch Kreditkartenzahlungen TEUR 572 (Vorjahr: TEUR 317) zurückzuführen. Der Personalaufwand (TEUR 1.777) liegt aufgrund der gesunkenen Anzahl an Mitarbeitern um 10,4 % bzw. TEUR 206 unter dem Vorjahresniveau von TEUR 1.983. Ursächlich hierfür ist die Mitarbeiterfluktuation aus dem Vorjahr; der volle Effekt hieraus wurde erst im aktuellen Geschäftsjahr ersichtlich. Die anderen Verwaltungsaufwendungen stiegen um TEUR 3.765 von TEUR 16.090 auf TEUR 19.855. Grund hierfür war im Wesentlichen der Anstieg der Aufwendungen für Währungsumrechnung TEUR 5.173 (Vorjahr: TEUR 3.858) sowie der Aufwendungen für Fremdleistungen TEUR 13.588 (Vorjahr: TEUR 11.360). Im Gegensatz dazu reduzierten sich die Beratungsaufwendungen TEUR 316 (Vorjahr: TEUR 1.050), die IT Aufwendungen TEUR 117 (Vorjahr: TEUR 417) sowie der Mietaufwand TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 69). Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögengegenstände des Anlagevermögens und der Sachanlagen stiegen von TEUR 749 auf TEUR 1.188. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich im Berichtsjahr auf TEUR 578 und liegen damit TEUR 418 über dem Vorjahr (TEUR 160). Dies ist im Wesentlichen den Anstieg der periodenfremden Aufwendungen TEUR 578 (Vorjahr: TEUR 30) zurückzuführen. Im Gegensatz dazu reduzierten sich die Abgänge aus dem Anlagevermögen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 113). Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit beläuft sich vor Gewinnabführung auf TEUR 11.286 und befindet sich damit um TEUR 4.770 über dem Vorjahresergebnis von TEUR 6.517. Durch den im Geschäftsjahr 2015 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrag wird der Jahresüberschuss vollständig an die Muttergesellschaft abgeführt. b) Finanz- und Vermögenslage Die Gesellschaft finanzierte sich im Geschäftsjahr 2022 durch den eigenen operativen Cashflow. Die Finanzlage der Gesellschaft während des gesamten Geschäftsjahres 2022 kann als stabil bezeichnet werden. Die Gesellschaft konnte zu jeder Zeit im Geschäftsjahr 2022 sämtliche Zahlungsverpflichtungen bedienen. Die Forderungen an Kreditinstitute erhöhten sich von TEUR 8.111 um TEUR 11.535 auf TEUR 19.646. Die Forderungen an Kunden reduzierten sich um TEUR 885 auf TEUR 24.470 (Vorjahr: TEUR 25.355) Das Anlagevermögen der Gesellschaft erhöhte sich im Berichtsjahr um TEUR 1.133 auf TEUR 5.152 (Vorjahr TEUR 4.019). Ursächlich hierfür ist v.a. die Aktivierung von Softwareentwicklungsaufwendungen in Höhe TEUR 2.322, gegenläufig wirkten sich die planmäßigen Abschreibungen von TEUR 1.188 aus. Die sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich von TEUR 44.694 um TEUR 4.346 auf TEUR 40.348. Dies ist im Wesentlichen auf folgende Sachverhalte zurückzuführen: Einerseits sind die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 3.818 gesunken. Die Reduzierung resultiert aus der Abnahme der Forderungen gegenüber IPAN Service GmbH (TEUR 3.824), IPAN BPM GmbH (TEUR 601), Envoy International Limited (TEUR 246), Markpro (TEUR 205). Nur die Forderungen gegenüber CPA Global LLC (TEUR 921) und die sonstigen konzerninternen Forderungen (TEUR 137) nahmen zu. Des Weiteren sind die Guthaben bei Patent- und Markenämtern um TEUR 283 auf TEUR 1.615 (Vorjahr: TEUR 1.898) gesunken. Die debitorische Kreditoren reduzierten sich um TEUR 226 von TEUR 2.528 auf TEUR 2.302, ebenso verringerten sich die sonstigen Forderungen um TEUR 59 auf TEUR 70 (Vorjahr TEUR 129). Aufgrund des Gewinnabführungsvertrages mit der IPAN Service GmbH ist das Eigenkapital mit TEUR 2.941 unverändert auf Vorjahresniveau. Das Fremdkapital beläuft sich im Berichtsjahr auf TEUR 86.681 (Vorjahr TEUR 79.243) und ist damit um TEUR 7.438 höher als im Vorjahr. Die Fremdkapitalquote war mit 96,7 % nahezu unverändert zum Vorjahr (96,4 %). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sanken von TEUR 2.286 um TEUR 707 auf TEUR 1.579. Die sonstigen Verbindlichkeiten stiegen von TEUR 72.042 um TEUR 8.247 auf TEUR 80.289 an. Dies ist in erster Linie auf höhere Verbindlichkeiten (Anstieg um TEUR 5.791) gegenüber der Annui GmbH, welche im Wesentlichen aus dem Ausweis der Umsatzsteuer innerhalb der umsatzsteuerlichen Organschaft resultieren sowie aus dem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber der CPA Jersey in Höhe von TEUR 3.991, dem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber der IPAN BPM GmbH in Höhe von TEUR 989 sowie gegenüber der IPAN Service GmbH in Höhe von TEUR 594 zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Valipat SA nahmen dagegen um TEUR 6.724 ab. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um TEUR 3.052. Die anderen Rückstellungen reduzierten sich von TEUR 4.915 um TEUR 102 auf TEUR 4.812. Die Reduzierung ist im Wesentlichen auf die gesunkenen Rückstellungen für Rechts- und Beratungskosten im Zusammenhang mit der BAFIN um TEUR 330, außerdem reduzierten sich die Rückstellungen für Abschluss und Prüfung um TEUR 171. Dagegen stiegen die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen für Offical/Service Fee um TEUR 415 an. Neben den finanziellen Kennzahlen werden der Unternehmenserfolg und Unternehmenswert der IPAN maßgeblich durch nichtfinanzielle Leistungsindikatoren bestimmt. Hierzu gehören unsere Kunden, Mitarbeiter sowie die Technologie unseres Unternehmens. IPAN strebt des Weiteren an, als attraktiver und verantwortungsvoller Arbeitgeber kompetente und engagierte Mitarbeiter durch Qualifikation und entsprechende Entlohnungssysteme dauerhaft an sich zu binden. III. PROGNOSEBERICHT Die Konjunktur in Deutschland steckt in der Krise fest, das Bruttoinlandsprodukt für das Jahr 2022 ist leicht um 1,8 % gestiegen. Im Jahr 2023 schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt leicht um 0,3 %, für die Jahre 2024 und 2025 wird mit einem nur leicht steigenden Wachstum gerechnet. Nach einer kurzen Phase der Erholung im Geschäftsjahr 2021 kühlte sich die Konjunktur insbesondere durch die stark gestiegenen Energiekosten und der dadurch zunehmenden Inflation stark ab. Die Inflationsrate geht weiter zurück von durchschnittlich 6 % im Jahr 20235 und liegt zum Ende des Jahres 2025 über der 2 % Marke.6 Im Geschäftsjahr 2022 waren die Anmeldungen für geschützte Patente (-2,3 %), Marken (- 16,4 %), Gebrauchsmuster (-10,5 %) stark rückläufig, die Anmeldungen für sonstigen Schutzrechte (16,6 %) leicht ansteigend. Der Bestand an solchen Rechten bleibt weiterhin auf einem hohen Niveau.7 Die Provisions- und Zinserträge der Gesellschaft in 2022 betrugen TEUR 28.332, der Jahresüberschuss betrug vor Gewinnabführung TEUR 11.286. Trotz der merklichen Abkühlung der Konjunktur auf gesamtwirtschaftlicher Ebene, gehen wir auf Basis des zunehmenden Kostendrucks von mittleren und großen Industriekunden sowie der uns vorliegenden vorläufigen Zahlen von einer Steigerung der Provisions- und Zinserträge von über 20 % aus. Diese wird im Wesentlichen durch unser Kerngeschäft getragen. Die IPAN hat beschlossen, das erlaubnispflichtige Finanztransfergeschäft zum Ende des Jahres 2025 einzustellen. Den betroffenen Kunden und der BaFin wurde ein entsprechender Abwicklungsplan kommuniziert. Die Gesellschaft wird sich ab dem Geschäftsjahr 2026 ausschließlich auf die konzerninterne Bereitstellung und Weiterentwicklung der eigenen Softwarelösung für IP Management fokussieren. Die geschätzten Umsatzerlöse werden sich daher ab 2026 erheblich reduzieren. Die negativen Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung waren in 2023 deutlich spürbar. Da ein Ende dieser Entwicklung weiterhin nicht absehbar ist, sind die finanziellen Auswirkungen auf die Gesellschaft nicht konkret quantifizierbar, werden aber als geringfügig eingeschätzt. Aufgrund der zum Zeitpunkt der Berichterstellung fortdauernden Konfliktes in der Ukraine und der damit verbundenen gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen sehen wir weiterhin ein hohes Risiko, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verschlechtern können. Mittelfristig kann auch durch Sanktionen gegenüber Russland die Inflation länger auf dem bereits hohen Niveau bleiben bzw. sich verschärfen und zu einer Abschwächung der wirtschaftlichen Dynamik bis hin zu einer Rezession führen. Die Corona Pandemie hatte für das Geschäftsjahr 2022 keine wesentlichen Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft.
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https://www.ifo.de/fakten/2024-09-05/ifo-konjunkturprognose-herbst-2024-deutsche-wirtschaftsteckt-in-krise-fest Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage werden als mittel eingeschätzt. Dank unserer Notfallkonzepte und Home-Office-Vereinbarungen sind wir in der Lage, den Betrieb auch ohne die physische Anwesenheit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter uneingeschränkt aufrechtzuerhalten. Eventuelle Auswirkungen weiterer Lockdowns können daher gut abgefedert werden. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens als Teil der Clarivate Gruppe, u. a. aufgrund der erreichten Wettbewerbsposition, unserer bestehenden und neu gewonnenen Kunden und Netzwerkpartner als positiv. Unsere Branche bietet ein großes und langfristiges Wachstumspotential. Wir gehen davon aus, auch zukünftig immer in der Lage zu sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. IV. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT 1. Risikobericht Unser Chancen- und Risikomanagement zielt darauf ab, den Marktwert der Gesellschaft nachhaltig zu sichern und zu steigern. Zielsetzung des Risikomanagements ist es daher, Risiken der betrieblichen Geschäftstätigkeit systematisch zu identifizieren und bestehende Risiken sowie mögliche Konsequenzen aus der Übernahme von Risiken zu erkennen, um dadurch die Geschäfte risikobewusst steuern zu können, das heißt kalkulatorische Risiken einzugehen und existenzgefährdende Risiken auszuschließen. Seit Oktober 2020 ist die IPAN in das globale Enterprise Risk Management Programm der Clarivate Gruppe eingeführt. Branchenspezifische und gesamtwirtschaftliche Risiken Die wirtschaftlichen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen haben Einfluss auf die Geschäftstätigkeit und somit auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft. Unvorhersehbare Störungen innerhalb des Wirtschaftssystems oder wesentliche branchenspezifische Veränderungen können zu Rückgängen des Transaktionsvolumens und somit zu potenziellen Ergebnisrisiken führen. Aufgrund des anhaltenden Krieges in der Ukraine, der weiterhin angespannten Situation auf dem Energiemarkt, der noch immer hohen Inflationsrate und der damit verbundenen gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen, sehen wir gegenwärtig ein hohes Risiko, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter verschlechtern können. Das nun bereits länger andauernde hohe Niveau der Inflation hat bereits zu einer weiteren Abschwächung der wirtschaftlichen Dynamik bis hin zur Rezession geführt. Zusammenfassend werden die beschriebenen Auswirkungen auf die Ertrags- , Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft als mittel eingeschätzt. Die zunehmenden Spannungen in den transatlantischen Handelsbeziehungen, einschließlich drohender Handels- und Zollkonflikte, bergen das Risiko wachsender protektionistischer Tendenzen mit möglichen Auswirkungen auf Exportmärkte und Investitionsentscheidungen. Die Risikosituation der IPAN wird sich mit der Änderung des Geschäftsmodells ab 2026 ändern, da IPAN sich ausschließlich auf die konzerninterne Lizenzierung und Weiterentwicklung der IP-Management Software konzentrieren wird. Dadurch entsteht grundsätzlich eine wirtschaftliche Abhängigkeit zu den Konzernunternehmen, da die Software nicht an Dritte lizensiert werden soll. Wie sich die Änderung des Geschäftsmodells auf die branchen- und gesamtwirtschaftlichen Risiken auswirkt, ist zu dem jetzigen Zeitpunkt nicht vorhersehbar. Einzelrisiken aus der Änderung der Geschäftsmodells ab 2026 werden durch die Gesellschaft bis zum Jahresende identifiziert. Ertragsorientierte Risiken Die Wettbewerbsrisiken bestehen in einem branchenüblichen Sinne und unverändert ggü. den Vorjahren. Durch die Nutzung von Synergieeffekten nach der Übernahme der CPA und Clarivate-Gruppe sehen wir uns sehr gut aufgestellt und dem Wettbewerb sehr gut gewachsen. Da unsere Leistungen Kosten- und Wettbewerbsvorteile für unsere Kunden bieten, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken im Vorjahresvergleich tendenziell gesunken sind. Dieses Risiko schätzen wir daher als eher gering ein. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Daher schätzen wir dieses Risiko sowohl in der Wahrscheinlichkeit und in der Auswirkung auf das Unternehmen als sehr gering ein. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen sehr solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind im üblichen Rahmen zu verzeichnen und Wertberichtigungen wurden im ausreichenden Umfang gebildet. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend aus dem eigenen Cashflow sowie aus der von seitens der Gesellschafterin zur Verfügung gestellten Finanzierung. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanz-positionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen Liquiditätsrisiken wird für jedes nennenswerte Handelsgeschäft ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Daher wird dieses Risiko als gering betrachtet sowohl in der Wahrscheinlichkeit als auch in der Auswirkung auf IPAN. Währungsrisiken Für die Zahlung von Schutzrechtsgebühren (entweder direkt an die Patent- und Markenämter oder über das Netzwerk von Patentkanzleien) ist IPAN einen Fremdwährungsrisiko ausgesetzt. Daraus resultierende etwaige Risiken werden durch entsprechende Kalkulationen der Kundenaufträge abgesichert. Teilweise werden die Währungen über Schwesterunternehmen eingekauft, welche bessere Umrechnungskurse erzielen. Dies hat sich in der Vergangenheit als sehr wirksam erwiesen, um unser Währungsrisiko zu minimieren. In der Wahrscheinlichkeit des Eintretens dieses Risikos und dessen Auswirkung sehen wir ein geringes bis mittleres Risiko für IPAN. Dieses Risiko relativiert sich, da die Kundengelder relativ schnell weitergeleitet werden. IT Risiken Für das erfolgreiche Betreiben unseres Geschäfts ist eine stabile IT-Landschaft essenziell, auf der unser selbst entwickeltes IP Management System im Einsatz ist. Um unser weiteres Wachstum noch schneller voranzutreiben, haben wir in den letzten Jahren in den Aus- und Aufbau einer stark erweiterten Infrastruktur investiert. Seit 2021 ist die technische Infrastruktur Cloud-basiert. Mögliche technologische Risiken werden durch entsprechende interne und externe Back-up Systeme auf nahe Null reduziert. Ein Auftreten dieses Risikos schätzen wir als gering ein, die Auswirkung auf IPAN im mittleren bis hohen Bereich. Die IPAN profitiert zudem von den Gruppenfunktionen der Clarivate Gruppe wie beispielsweise zentraler IT und ISO-Zertifizierungen (z.B. ISO 27001). Rechtliche Risiken Das Unternehmen ist im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Risiken aus Rechtsstreitigkeiten oder Verfahren ausgesetzt. Derzeit sind aus diesen Bereichen keine Verfahren anhängig, die nach Auffassung der Geschäftsleitung wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage haben könnten. Hinsichtlich einer schwebenden Rechtsstreitigkeit erwartet die Gesellschaft aufgrund unbegründeter Anspruchshöhe nach derzeitiger Einschätzung keine Risiken mit signifikanter möglicher Auswirkung auf die künftige Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage. Dieses Risiko schätzen wir daher als gering ein als auch die Auswirkung auf das Unternehmen. In Bezug auf die Benachrichtigung der BaFin, dass das Geschäftsmodell der IPAN in Bezug auf die Gebühreneinzahlung als Zahlungsdienst zu qualifizieren ist, ist die IPAN einem hohen Risiko ausgesetzt, da es nicht über eine solche Erlaubnis verfügt. Eine initiierte Kooperation mit einem externen Zahlungsdienstleister konnte leider nicht durchgesetzt werden, so dass weiterhin bis 2025 nach Alternativen gesucht wurde. Eine aussichtsreiche Lösung konnte jedoch nicht gefunden werden. Mit Abstimmung der BaFin hat die IPAN daher beschlossen, dass erlaubnispflichtige Geschäft zum 31.12.2025 einzustellen und sich ausschließlich auf die konzerninterne Bereitstellung und Entwicklung der Softwarelösung für IP-Management zu konzentrieren. Etwaige Vollstreckungsmaßnahmen wurden seitens der BaFin nicht durchgeführt. Gesamtbild der Risikolage Die Gesamtbeurteilung der gegenwärtigen Chancen- und Risikosituation ergibt, dass für die IPAN GmbH keine entwicklungsbeeinträchtigenden oder den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken bestehen. 2. Chancenbericht Trotz geopolitischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten sowie rückläufiger Patentanmeldungen in Deutschland erkennen wir kurz- bis mittelfristig ein moderates Wachstumspotenzial. Chancen für Neukunden ergeben sich aus dem anhaltende Kostendruck, welcher insbesondere mittlere und große Industriekunden zunehmend dazu veranlasst, die Verlängerung bestehender Schutzrechte an spezialisierte Dienstleister auszulagern. Durch die Verlagerung des Geschäftsmodells ab 2026 zur Lizensierung und Weiterentwicklung der IP-Management Software ergeben sich Chancen, die Software für weitere verbundene Unternehmen der Clarivate Gruppe zur Verfügung zu stellen. Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine große Anzahl von spezialisierten Kanzleien zurückgreifen, mit denen wir jahrelange Geschäftsbeziehungen unterhalten. Die Integration in die Clarivate Gruppe bietet auch weitere Cross-Selling Möglichkeiten für die Kunden, die bisher andere Produkte aus der Clarivate Gruppe beziehen.
Haar, den 13. Januar 2026 IPAN GmbH - Geschäftsführung - Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die IPAN GmbH, Haar Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IPAN GmbH, Haar - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IPAN GmbH, Haar, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Diesen Bestätigungsvermerk erteilen wir zu dem geänderten Jahresabschluss und geänderten Lagebericht aufgrund unserer pflichtgemäßen, am 23. Mai 2025 abgeschlossenen Prüfung und unserer am 6. Januar 2026 abgeschlossenen Nachtragsprüfung, die sich auf die Änderungen der sonstigen betrieblichen Erträge, sonstigen Vermögensgegenstände und der sonstigen Verbindlichkeiten bezog. Die Änderungen der sonstigen Vermögensgegenstände und der sonstigen Verbindlichkeiten bezogen sich auf Änderungen einzelner Kontensalden, wobei sich die Bilanzpositionen der Höhe nach nicht geändert haben. Auf die Darstellung der Änderungen durch die gesetzlichen Vertreter im geänderten Anhang, in den Abschnitten ,Angaben zur Bilanz‘ zu den ,Sonstigen Vermögensgegenständen‘ und in den ,Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung‘ unter den ,sonstigen betrieblichen Erträgen“ sowie im geänderten Lagebericht, in dem Abschnitt ,Ertragslage‘ und dem Abschnitt ,Finanz- und Vermögenslage‘ wird verwiesen. Begrenzt auf die im Hinweis zur Nachtragsprüfung genannten Änderungen
Düsseldorf, den 14. Januar 2026
Düsseldorf, den 23. Mai 2025 Ypsilon Audit GmbH Christian Klein, Wirtschaftsprüfer Mirko Gössing, Wirtschaftsprüfer |
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