Heitkamp Immo Team GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thorsten Rimbach seit 20.2.2025 | Prokura |
Christian Pyttel seit 15.9.2023 | Geschäftsführer |
Robert Lamsal seit 30.12.2022 | Prokura |
Jörg Dipl.-Ing. Kranz seit 18.4.2012 | Prokura |
Frank Josef Dr. Niermöller seit 9.5.2007 | Prokura |
Claus Dipl.-Ökonom Ostheide seit 9.1.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% | |
K***** S************* | 17.55% |
H******* S******* | 8.78% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Stricker Vermögensholding GmbHEigenbeteiligung | 3.90% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 25.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Heitkamp Umwelttechnik GmbHHerneJahresabschluss zum 31. Dezember 2006Lagebericht 2006Heitkamp Umwelttechnik GmbH, HerneI. ENTWICKLUNG IM GESCHÄFTSJAHR1. Geschäftstätigkeit der Heitkamp Umwelttechnik GmbH Schwerpunktaktivitäten der Heitkamp Umwelttechnik GmbH sind der Abbruch/ Rückbau komplexer Industrie- und Kraftwerksanlagen, die Bodensanierung sowie Deponiebau, Schadstoffsanierung (Asbest, PCB, etc.) und Brandschadensanierung. Die Heitkamp Umwelttechnik GmbH ist eingebunden in den Geschäftsbereich Infrastrukturbau der HDH-Gruppe. 2. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Der Verlauf des ifo-Geschäftsklima-Index zeigt für die gewerbliche Wirtschaft (Gewerbe, Bauhauptgewerbe, Groß- und Einzelhandel) in Deutschland eine positive Geschäftsentwicklung für das Jahr 2006. Insbesondere im ersten und letzten Quartal 2006 hat sich das Geschäftsklima positiv entwickelt. Von der anziehenden Gesamtkonjunktur hat der Umweltmarkt allerdings nicht wesentlich profitiert. 3. Analyse des Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschaft Die Marktsituation war für die Heitkamp Umwelttechnik GmbH durch eine hohe Wettbewerbsintensität geprägt. Wettbewerber aus anderen Regionen (Ostdeutschland/ Ausland) versuchen durch ihre aggressive Preispolitik Marktanteile zu erwerben. Das Geschäft ist insbesondere im Sanierungsbereich durch eine Vielzahl von Kleinprojekten geprägt, wodurch der Wettbewerb durch zahlreiche Kleinstunternehmen zusätzlich angeheizt wird. Trotz der schwierigen Marktsituation konnte die Gesellschaft die geplante Jahresleistung (Eigenprojekte und Argeleistungen) von 15,5 Mio. EUR mit 18,2 Mio. EUR deutlich übertreffen. Das hohe Leistungsvolumen wurde im Wesentlichen durch folgende Großprojekte geprägt: Baufeldvorbereitung LD 6, Arge Sanierung Phoenix Ost, Arge Westfalia Becorit Lünen und Arge Sanierung Westfalia Becorit. Der Auftragsbestand der Heitkamp Umwelttechnik GmbH liegt zum 31.12.2006 bei 7.064 TEUR, was einer Steigerung von rd. 36 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. 4. Personal Zum 31.12.2006 beschäftigt die Gesellschaft 73 Mitarbeiter, davon 25 Angestellte und 48 Gewerbliche Mitarbeiter. II. ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE1. Ertragslage Die Umsatzerlöse beliefen sich im Geschäftsjahr 2006 auf rd. 16,8 Mio. EUR. Unter Berücksichtigung der Bestandserhöhung von 0,2 Mio. EUR hat die Gesellschaft eine Betriebsleistung von insgesamt 17,0 Mio. EUR erreicht. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag in 2006 mit 61 TEUR (0,4 % der Betriebsleistung) unter dem Niveau des Vorjahres (313 TEUR oder 1,9 % der Betriebsleistung). 2. Finanz- und Vermögenslage Die Finanzlage der Heitkamp Umwelttechnik GmbH war im Geschäftsjahr 2006 zufriedenstellend. Trotz der temporären Verunsicherung von Lieferanten und Nachunternehmern konnte die Gesellschaft ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen. Die Liquiditätssituation war im Jahr 2006 weiterhin gut. Guthaben bei Kreditinstituten bestanden zum 31.12.2006 in Höhe von 653 TEUR. Die Vermögenslage ist gekennzeichnet durch einen hohen Anteil des Umlaufvermögens (95,6%) bzw. kurzfristiges Fremdkapital (58,3%) auf der Passivseite. Die Abnahme im Vergleich zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus der Reduzierung der Forderung gegen die Muttergesellschaft, gleichzeitig haben die projektbezogenen Rückstellungen abgenommen. Die Investitionen beschränkten sich im Geschäftsjahr 2006 auf Ersatzinvestitionen im Rahmen der üblichen Geschäftstätigkeit. III. RISIKOBERICHTAls Risiken werden hierbei im Folgenden alle Entwicklungen bezeichnet, die sich negativ auf das Erreichen der qualitativen und quantitativen Unternehmensziele auswirken können. Es sind insbesondere nachstehende Faktoren von Bedeutung. 1. Risikomanagement Die Aktivitäten im Bereich des bestehenden Risikomanagementsystems unterstützen den Geschäftsprozess in der Projektabwicklung, um auch zukünftig positive Projektergebnisse zu erzielen. Der Risikocheck in der Angebotsphase zur Vermeidung und Verringerung potenzieller Geschäftsrisiken führt zu einer selektiven Auftragsakquisition. Darüber hinaus ist die laufende Überwachung der Projekte durch kontinuierliche Soll-/Ist-Abgleiche der wesentlichen betriebswirtschaftlichen Indikatoren sichergestellt. Das Risikomanagement ist integraler Bestandteil des prozessorientierten organisierten Qualitätsmanagements, welches in zunehmendem Maße Bestandteil der strategischen und operativen Geschäftsprozesse ist. 2. Vertrags- und Projektrisiken Die Beurteilung und laufende Kontrolle der Vertrags- und Projektrisiken ist originäre Aufgabe der Geschäftsführung, welche sich zu deren Durchführung zum Teil zentraler Funktionen der Heitkamp-Gruppe bedient (Recht, Controlling, Revision). Sämtliche Projekte werden ab einer bestimmten Größenordnung in einem strukturierten Prozess routinemäßig überprüft. Damit lassen sich bereits in einem frühen Stadium mögliche Risiken erkennen und weitestgehend reduzieren. Alle Angebote werden gemäß Festlegung zum Auftragswert beurteilt und freigegeben. Die Hauptabteilung Recht und Versicherungen der Heitkamp-Deilmann-Haniel GmbH unterstützt die Projektteams bei der Vorbereitung und Durchführung. Neben Risiken, die sich in der Ausführungsphase ergeben können, hängt der wirtschaftliche Erfolg von Aufträgen häufig davon ab, inwieweit sich Nachträge gegenüber dem Auftraggeber durchsetzen lassen. In den Jahresabschluss fließen nur von Kunden in Auftrag gegebene Nachträge und solche Nachträge ein, deren Realisierung für überwiegend wahrscheinlich gehalten wird. Dennoch ergibt sich ein latentes Risiko aus der Realisierung von Nachträgen, die dem Grunde oder der Höhe nach noch nicht endverhandelt sind. Den Gewährleistungsrisiken aus dem Baugeschäft wird Rechnung getragen, indem Nachunternehmerbürgschaften eingefordert sowie regelmäßige Kontrollen durchgeführt werden. Um Haftungsrisiken und Schadensfälle abzusichern, werden entsprechende Versicherungen abgeschlossen. Die Gesellschaft verfolgt das erklärte Ziel, gerichtliche Auseinandersetzungen so weit wie möglich zu vermeiden, sie ist dennoch zwangsläufig in verschiedene Gerichts- und Schiedsverfahren involviert. Der Ausgang von Rechtsstreitigkeiten lässt sich naturgemäß nur schwer prognostizieren. Nach sorgfältiger Prüfung der Prozessrisiken wurde für alle Verfahren in hinreichendem Umfang bilanzielle Vorsorge getroffen. Die Geschäftsführung sieht keine darüber hinausgehenden wesentlichen Risiken. 3. Finanzrisiken Die Gesellschaft verfügt über ein eigenes Cash-Managementsystem mit eigenen Bankverbindungen. Dem Liquiditätsrisiko einschließlich der Risiken aus Zahlungsstromschwankungen wird durch ein aktives Liquiditätsmanagement begegnet, welches direkt der kaufmännischen Geschäftsführung zugeordnet ist. Trotz der in 2005 eingeleiteten Sanierung der Heitkamp-Deilmann-Haniel GmbH und der damit verbundenen Verunsicherung von Lieferanten und Nachunternehmern konnte die Gesellschaft ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen. Avallinien wurden auch in 2006 über den derzeitigen Rahmen der Heitkamp-Deilmann-Haniel GmbH zur Verfügung gestellt. Durch ein effizientes Bürgschaftsmanagement lässt sich das Bürgschaftsvolumen gering halten, wobei die Gesellschaft durch eine Stabsstelle der Heitkamp-Gruppe unterstützt wird. IV. PROGNOSEBERICHT1. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Obergesellschaft (Heitkamp-Deilmann-Haniel GmbH) der Heitkamp Umwelttechnik GmbH hat während der letzten zwei Jahre eine Phase tief greifender Restrukturierung durchlaufen. Zum heutigen Zeitpunkt sind nach den der Geschäftsführung vorliegenden Informationen die wesentlichen Sanierungsmaßnahmen umgesetzt und durchfinanziert. Eine potenzielle Gefährdung der Heitkamp-Deilmann-Haniel GmbH kann zum jetzigen Zeitpunkt jedoch gleichwohl nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Für den Fall, dass die ergriffenen Maßnahmen wider Erwarten nicht greifen, geht die Geschäftsführung davon aus, dass der Bestand der Heitkamp Umwelttechnik GmbH mangels finanzieller und organisatorischer Verflechtungen nicht gefährdet wäre bzw. diese in hinreichendem Maße ausgeglichen werden könnten. Diese Einschätzung manifestiert sich einerseits auf Grundlage einer zuletzt Mitte 2006 erarbeiteten strategischen Planung, im Rahmen derer
der Gesellschaft analysiert wurden, sowie der hieraus Ende 2006 abgeleiteten integrierten Mittelfristplanung (Ertrags-, Liquiditäts- und Bilanzplanung) für den Zeitraum von 2007 - 2009 einschließlich des aktuellen Forecasts. Aus diesen Planungen, welche nach heutiger Einschätzung der Geschäftsführung weiterhin valide sind, wird ersichtlich, dass bei Eintritt der Planungsprämissen die künftigen Cash Flows geeignet sind, eine von Verbundaktivitäten unabhängige Finanzierung der Gesellschaft zu gewährleisten. Zum anderen waren Forderungen / Verbindlichkeiten aus Verbundbeziehungen mit der Obergesellschaft (HDH), soweit diese zum Stichtag noch bestanden, im Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses im Wesentlichen zurückgeführt. Darüber hinaus ist geplant, den für die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft notwendigen Avalrahmen künftig eigenständig darzustellen und insoweit nicht mehr auf die mit der Obergesellschaft bestehenden diesbezüglichen Rahmenvereinbarungen zurückzugreifen. Aussichtsreiche Gespräche mit potenziellen Avalgebern dauerten im Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung noch an. Wir gehen davon aus, dass aufgrund der Liquiditätslage der Gesellschaft bzw. ihrer direkten Muttergesellschaft (Heitkamp Erd- und Straßenbau GmbH) benötigte Avale jederzeit durch Barhinterlegungen generiert werden können. Insgesamt gehen wir davon aus, dass alle für den Fortbestand der Gesellschaft wesentlichen Faktoren als gegeben angenommen werden können bzw. dass die zu schaffenden Voraussetzungen kurzfristig realisierbar sind. Insoweit ist nach unserer Einschätzung die jederzeitige Unabhängigkeit von etwaigen negativen Entwicklungen bei der HDH gegeben. Aufgrund dessen ist der Jahresabschluss der Heitkamp Umwelttechnik GmbH unter der Prämisse der Unternehmensfortführung aufgestellt. 2. Ausblick auf das folgende Geschäftsjahr Die Gesellschaft ist mit einem hohen Auftragsbestand von rd. 7,0 Mio. EUR in das neue Geschäftsjahr gestartet. Dementsprechend hoch war die Bauleistung mit 14,2 Mio. EUR per September 2007 bei einem wirtschaftlichen Auftragsbestand von 10,1 Mio. EUR (einschließlich eines Argeanteils von 5,1 Mio. EUR). Insgesamt plant die Heitkamp Umwelttechnik GmbH in 2007 mit einer Jahresleistung von 15,5 Mio. EUR. Das Planergebnis in 2007 und Folgejahren ist positiv, wird abrechnungsbedingt aber in 2007 unter dem Vorjahresniveau bleiben und in 2008 und 2009 darüber liegen. Um der schwierigen Marktsituation gerecht zu werden, hat die Gesellschaft die Organisation weiter gestrafft und sich personell verschlankt. Die Technische Leitung wird künftig von Herrn Dr. Niermöller allein übernommen, der in dieser Funktion Prokura erhalten hat. Der Geschäftsverlauf in den ersten 9 Monaten des neuen Geschäftsjahres bewegt sich im Rahmen der Planung. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft sind nicht eingetreten.
Herne, 19. November 2007 Die Geschäftsführung Kranz Ostheide Bilanz zum 31. Dezember 2006Heitkamp Umwelttechnik GmbH, HerneAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006Heitkamp Umwelttechnik GmbH, Herne
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006Heitkamp Umwelttechnik GmbH
ANHANG 2006HEITKAMP UMWELTTECHNIK GMBH, HERNEErläuterungen zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2006 der Heitkamp Umwelttechnik GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Dem Grundsatz der Klarheit folgend sind Erweiterungen des gesetzlichen Bilanzschemas aufgrund langjähriger Praxis vorgenommen worden. Dabei handelt es sich u. a. um die "Forderungen gegen Arbeitsgemeinschaften" und "Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften". In den Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften sind die Salden der entsprechenden Arbeitsgemeinschaften enthalten, die sich aus Lieferungen, Bauleistungen, Verwaltungsgebühren, Barvorlagen und anteiligen Ergebnisübernahmen zusammensetzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren in Staffelform aufgestellt. 1) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen erfolgten nach der linearen und im steuerlich zulässigen Rahmen nach der degressiven Methode, wobei die Zugänge entsprechend der steuerlichen Regelung nur zeitanteilig abgeschrieben werden. Beim beweglichen Anlagevermögen wird von der degressiven zur linearen Abschreibungsmethode übergegangen, sobald diese zu höheren Abschreibungen führt. Geringwertige Anlagegegenstände (GWG) werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt, soweit der innere Wert von Beteiligungen wieder angestiegen ist, werden Abschreibungen der Vorjahre rückgängig gemacht. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zum Festwert (§ 240 Abs. 3 HGB) angesetzt. Nicht abgerechnete Bauleistungen beinhalten in Ausführung befindliche Bauleistungen. Die Bewertung der unfertigen Bauleistungen zu Herstellungskosten umfasst die direkt zurechenbaren Einzelkosten (Löhne, Material und Fremdleistungen) sowie steuerlich aktivierungsfähige Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen auf Fuhrpark und Geräteeinsatz. Außerdem wurden angemessene Teile der allgemeinen Verwaltungsaufwendungen berücksichtigt. Der Ermittlung der Herstellungskosten liegen die Ist-Kosten zu Grunde. Sind die Herstellungskosten höher als die zu Vertragspreisen errechnete Leistung, so wird zu Vertragspreisen bewertet. Noch anfallende Aufwendungen sowie der durchschnittliche Unternehmensgewinn wurden im Berichtsjahr durch einen Abschlag von unverändert 2,5% berücksichtigt. Zur verlustfreien Bewertung wird ein niedrigerer beizulegender Wert durch Abschläge vom Leistungswert berücksichtigt. Soweit die zukünftigen Verluste den erbrachten Leistungswert zum Bilanzstichtag überschreiten, werden Rückstellungen für drohende Verluste berücksichtigt. In Einzelfällen sind effektiv erbrachte Leistungen, die am Bilanzstichtag den bauvertraglich vereinbarten Umfang übersteigen, mit dem als realisierbar erachteten Wert berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. In Einzelfällen sind bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen effektiv erbrachte Leistungen, die den bauvertraglich festgelegten Umfang übersteigen, mit dem als realisierbar erachteten Wert berücksichtigt. Risiken bei den Forderungen und bei den sonstigen Vermögensgegenständen wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine pauschale Abwertung in Höhe von rd. 1% des um die Umsatzsteuer sowie wertberichtigte Posten gekürzten Forderungsbestandes vorgenommen. Gegenüber Arbeitsgemeinschaften werden grundsätzlich Verrechnungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr, Ansprüche aus Einlagen sowie anteilige Ergebnisübernahmen unter den gesondert ausgewiesenen Posten Forderungen gegen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften ausgewiesen. Für entstandene Verlustanteile aus noch nicht abgerechneten Arbeitsgemeinschaften sowie für etwaige Risiken, die nicht in der Bilanz der jeweiligen Arbeitsgemeinschaft berücksichtigt sind, werden von der Gesellschaft als Arge-Partner Wertberichtigungen auf die Forderungen und ggf. Rückstellungen gebildet. Der Bemessung dieser etwaigen Risiken liegen Ermittlungen bezüglich der angesetzten tatsächlich erbrachten Bauleistungen zum Bilanzstichtag sowie Schätzungen der noch bis Bauende anfallenden Kosten und erzielbaren Auftragserweiterungen zu Grunde. Im Rahmen dieser Prognosen werden weiterhin positive Effekte aus der Weiterberechnung von Personal- und Materialaufwendungen an die jeweilige Arbeitsgemeinschaft berücksichtigt. Flüssige Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigen den die Folgejahre betreffenden Anteil bereits geleisteter Zahlungen bzw. bereits erhaltener Zahlungen. Pensionsrückstellungen werden auf Basis der Heubeck-Richttafeln 2005G versicherungsmathematisch gern. § 6a EStG mit ihrem vollen Teilwert unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 6% ermittelt. Sie sind in der Höhe gebildet, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Entsprechend § 16 BetrAVG werden laufende Renten im 3-Jahresrhythmus unter Beachtung der wirtschaftlichen Situation angepasst. Die sonstigen Rückstellungen werden im notwendigen Umfang für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Die Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften wurden unter Ansatz von Vollkosten gebildet. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert. Anteilige Ergebnisübernahmen von Arbeitsgemeinschaften werden unter den Umsatzerlösen ausgewiesen. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ2.) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Jahr 2006 ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Die unter dem Finanzanlagevermögen ausgewiesene Beteiligung betrifft einen 24,5 % Anteil an der Boden- und Bauschuttverwertungsgesellschaft für den Kreis Unna mbH. 3) Vorräte
4.) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Aufgliederung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände geht aus der folgenden Übersicht hervor:
Sämtliche Beträge haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten insbesondere Forderungen gegen Rückdeckungsversicherung, debitorische Kreditoren sowie andere Forderungen außerhalb des Liefer- und Leistungsverkehrs. 5.) Kassenbestände, Guthaben bei Kreditinstituten Bei den flüssigen Mitteln handelt es sich überwiegend um €-Guthaben bei Kreditinstituten. 6.) Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital der Heilkamp Umwelttechnik GmbH beträgt 25.600,00 €. Das Stammkapital ist zum Bilanzstichtag voll eingezahlt. 7.) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten Verpflichtungen aus dem Personalbereich - insbesondere für Tantiemen und ausstehenden Urlaub-, für ausstehende Eingangsrechnungen, Rechts- und Beratungskosten, Gewährleistungen, Jahresabschlusskosten und andere ungewisse Verbindlichkeiten. 8.) Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten ist der folgenden Tabelle zu entnehmen.
Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind T€ 75 innerhalb von 1 bis 5 Jahren fällig. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus der Lohn- und Gehaltsabrechnung, Verbindlichkeiten gegenüber Sozialversicherungen, durchlaufende Posten sowie Verbindlichkeiten außerhalb des Liefer- und Leistungsverkehrs. 9.) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft haftet aus der Beteiligung an Arbeitsgemeinschaften branchenüblich unbeschränkt. Der Nominalbetrag der Leasingverpflichtungen beträgt zum Bilanzstichtag T€ 199. Aus Mietverträgen für Immobilien entstand in 2006 ein Aufwand in Höhe von T€ 64. In 2007 wird ein gleich hoher Mietaufwand erwartet. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG10.) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse enthalten im Wesentlichen teilabgenommene, abgenommene und schlussgerechnete Auftragswerte eigener Aufträge sowie Erlöse aus Leistungen an Arbeitsgemeinschaften sowie anteilige Ergebnisübernahmen aus Arbeitsgemeinschaften. Diese werden im Inland erbracht und resultieren aus Sanierungs-, Recycling- und Entsorgungsleistungen. Die Erlöse aus Arbeitsgemeinschaften betragen T€ 2.281 (Vorjahr T€ 1.801). Diesen stehen anteilige Bauleistungen der Arbeitsgemeinschaften von T€ 6.851 (Vorjahr T€ 3.237) gegenüber. 11.) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge ergeben sich überwiegend aus Schrotterlösen, Auflösung von Einzelwertberichtigungen, Beratungs- und Planungsleistungen, dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und der Auflösung von Rückstellungen sowie durch verschiedene Erstattungen und Gutschriften. 12) Materialaufwand Der Materialaufwand setzt sich wie folgt zusammen:
13.) Personalaufwand
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)
14.) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten insbesondere Pkw-Kosten, Aufwendungen zur Risikovorsorge für das Umlaufvermögen, Mietaufwendungen, Umlagen, Versicherungsprämien, Prozess-bzw. Rechts- und Beratungskosten, EDV-Kosten. 15.) Zinsergebnis
16.) Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen vororganschaftliche Gewerbesteuerzahlungen. 17.) Sonstige Steuern Die sonstigen Steuern betreffen die Kraftfahrzeugsteuer. 18.) Beteiligungsbesitz Die Gesellschaft ist an dem folgenden Unternehmen beteiligt:
19.) Jahresergebnis Das Jahresergebnis 2006 i.H.v. € 163.395,04 wurde im Rahmen des am 20. Oktober 2005 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages von der Heitkamp Erd- und Straßenbau GmbH übernommen. SONSTIGE ANGABEN20.) Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da im Geschäftsjahr 2006 nur ein Geschäftsführer über die Gehaltsbuchhaltung der Gesellschaft abgerechnet wurde. 21.) Verbundene Unternehmen Das Mutterunternehmen der Gesellschaft, das für den kleinsten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss aufstellt, ist die Heitkamp-Deilmann-Haniel GmbH, Herne-Wanne. Die E. Heitkamp Baugesellschaft mbH & Co, KG, Herne, ist das Mutterunternehmen, das für den größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss aufstellt. Die Konzernabschlüsse werden beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht und im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. GeschäftsführungGeschäftsführung
Herne, 19. November 2007 DIE GESCHÄFTSFÜHRUNG Kranz Ostheide Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Heitkamp Umwelttechnik GmbH, Bochum, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Essen, den 19. November 2007 PricewaterhouseCoopers
Thomas Hofmann, Wirtschaftsprüfer ppa. Burkhard Berg, Wirtschaftsprüfer |
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