SB Waren GmbH
Fronhofer Straße 30, 92540 Altendorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Madeker seit 19.12.2025 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SB Waren GmbHAltendorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Geschäfts- und Rahmenbedingungen A.1 Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die SB Waren GmbH wurde am 8.1.2013 gegründet und hat ihren Sitz in Altendorf. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert. Die SB Waren GmbH (im Folgenden kurz "Gesellschaft" genannt) befasst sich mit dem Großhandel und Einzelhandel mit klassischen Baumarktwaren. Die Filialen der Gesellschaft liegen im gesamten ostbayerischen Raum. Die Gesellschaft betreibt auch den Direktimport ihrer Handelswaren und einen Online-Shop. Durch gezielte Spezialisierung und konsequentes Ausnutzen von Marktnischen haben wir eine Produktstruktur erreicht, die eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung ermöglicht, da wir sowohl die privaten Haushalte als auch die professionellen Abnehmer ausstatten. Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen auf allen Handelsstufen sichern den hohen Qualitätsstandard unserer Waren, der eine wesentliche Grundlage für unseren Markterfolg bildet. Im Berichtsjahr konnten wir die verfügbaren Kapazitäten gut auslasten. A.2 Forschung und Entwicklung Da wir ein klassisches Handelsunternehmen sind, betreiben wir keine eigene Produktforschung und -entwicklung. Jedoch sind wir stets bemüht, unser Sortiment zu erweitern und zu optimieren, indem wir die Wege der Warenbeschaffung und Kundenbedürfnisse analysieren und justieren. B. Wirtschaftsbericht B.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Entwicklung der Gesamtwirtschaft Die Folgen der globalen Krisen belasteten im Geschäftsjahr 2023 die deutsche Wirtschaft. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) für Deutschland sank nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes in 2023 um 0,3%. (Quelle: DESTATIS, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15.01.2024). Entwicklung der Branche Der deutsche Einzelhandel (ohne Kraftfahrzeuge, Apotheken, Tankstellen und Brennstoffe) hat in 2023 eine Umsatzsteigerung von nominal 3,0 % erreicht. Damit verzeichnete der deutsche Einzelhandel im vierzehnten Jahr in Folge eine nominale Umsatzsteigerung. Allerdings sank der Gesamtumsatz real um 3,3%. Der Umsatz mit Bau- und Heimwerkerbedarf sank nominal um 4,9 %, real sogar um 8,6 % (Quelle: Zahlenspiegel 2024, Handelsverband Deutschland, S.17 u. 18). B.2 Geschäftsverlauf Im Laufe des Geschäftsjahres konnte die Präsenz im Markt der Baumärkte wiederum ausgebaut werden. Saisonale Schwankungen waren zwar spürbar, haben die kontinuierliche Entwicklung aber nicht beeinträchtigt. Der Umsatz des Vorjahres von TEUR 53.881 konnte nicht gehalten werden. Im Umfeld der gesamtwirtschaftlichen Probleme sank der Umsatz um 23,71% auf TEUR 41.106. Dies zeigt sich auch im Jahresergebnis, dass sich von TEUR 6.429 in 2022 auf TEUR 2.071 deutlich verschlechtert hat (entspricht einer Abnahme von rund 68%). Einschätzung der Unternehmensleitung Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft war trotz des Ukraine-Kriegs positiv. Die Entwicklung in 2023 war geprägt durch den weiteren Umbau der Filialen und die Reduzierung des Großhandelsumsatzes. Engpässe beim Einkauf bestimmter Importartikel waren nicht mehr spürbar. B.3 Lage der Gesellschaft Die Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2023 weiterhin positiv entwickelt. Die Entwicklung der Ertragslage war noch befriedigend. B.3.1. Ertragslage Der Umsatz mit TEUR 41.106 entwickelte sich, mit Ausnahme der inflationsbedingten Zurückhaltungen im ersten Quartal 2023, kontinuierlich während des Jahres 2023. Der Rückgang des Jahresüberschusses gegenüber dem Vorjahr betrug rund 68%. Dies ist insbesondere auf höhere Preise im Einkauf und die Umsatzrückgänge zurückzuführen. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Personalkosten trotz einer leicht erhöhten Anzahl der durchschnittlichen Mitarbeiter nur rund 3,3 % erhöht. Dies ist auf Gehaltssteigerungen aufgrund der Allgemeinen Inflationsanpassung in 2023 zurückzuführen. Bei der Versorgung mit Handelswaren traten im Geschäftsjahr 2023 keine Engpässe auf. Die Beschaffungsmarktpreise bewegten sich aufgrund der weltweiten Inflation im Schatten des Ukrainekriegs und der abklingenden Corona-Pandemie wiederum merklich nach oben. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um rund 14,7 % reduziert. Verantwortlich waren dafür neben einem deutlichen Rückgang der Kursdifferenzen auch die reduzierten Werbe- und Vertriebskosten des Online-Handels. Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr absolut nur geringfügig verändert und spielt für die Beurteilung der wirtschaftlichen Lage keine Rolle. Die Finanzierung des Geschäftsbetriebs erfolgt ausschließlich über die Innenfinanzierung. Das Ergebnis nach Steuern beträgt TEUR 2.080 und hat sich im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr (TEUR 6.429) stark gesunken, was insbesondere auf die Reduzierung des Rohergebnisses und der Erhöhung der Abschreibungen zurückzuführen ist. Die Ergebnisstruktur stellt sich in Kennzahlen wie folgt dar: Die Eigenkapitalrentabilität lag im abgelaufenen Jahr bei 8,87 % und hat sich somit im Vergleich zum Vorjahr (30,22 %) erheblich verschlechtert. Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass sich das Rohergebnis der Gesellschaft erheblich reduziert hat und die Abschreibungen angestiegen sind. Für das abgelaufene Geschäftsjahr lag die Gesamtkapitalrentabilität vor Zinsen und Steuern bei rund 7% und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr (29%) mehr als geviertelt. B.3.2. Finanzlage Der vereinfachte Cashflow des Jahres 2023 lag mit TEUR 4.469 erheblich unter dem des Vorjahres (TEUR 7.475), was insbesondere auf das geringere Rohergebnis zurückzuführen ist. Insgesamt stiegen die liquiden Mittel von TEUR 16.305 im Vorjahr auf TEUR 19.029 in 2023. Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr sehr gut, so dass wir damit rechnen, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. Unsere Maßnahmen führten zu einem ausgeglichenen Finanzbild. Die geplanten Investitionsmaßnahmen werden mit Eigenmitteln finanziert. B.3.3. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft belief sich zum Bilanzstichtag auf 30.534 TEUR. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 31.431 um rund 3% reduziert, was insbesondere auf die Reduzierungen des Warenbestandes und der geleisteten Anzahlungen zurückzuführen ist. An der Bilanzsumme hat unser Anlagevermögen zum 31. Dezember 2023 einen Anteil von rund 1,64%. Die Forderungen entwickelten sich entsprechend dem Umsatzverlauf im Segment Großhandel. Die Flüssigen Mittel umfassen rund 62 % der Bilanzsumme. Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von rund 76,5% (Vorjahr: 68%) gekennzeichnet. Die Steigerung der Eigenkapitalquote resultiert insbesondere aus der Thesaurierung aller bisherigen Gewinne. Das Eigenkapital mit TEUR 23.349 deckt das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 500 zu 4.666 %. Der Verschuldungsgrad als Quotient aus Fremdkapital zu Eigenkapital liegt bei rund 31% (Vorjahr 48%). B.3.4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die Geschäftsführung beurteilt die Lage der Gesellschaft und den Verlauf im Geschäftsjahr als positiv. Das Jahresergebnis ist befriedigend und entspricht den Erwartungen der Geschäftsführung. B.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Finanzielle Leistungsindikatoren, die intern zur Steuerung des Unternehmens dienen, sind die Umsatzerlöse sowie das Jahresergebnis. C. Prognosebericht Der andauernde Krieg in der Ukraine und der Konflikt im Nahen Osten stellen erhebliche Risikofaktoren für die Weltwirtschaft dar. Neben der Gefahr, dass die Energiepreise erneut steigen, ist die weitere geld- und fiskalpolitische Ausrichtung unsicher. Insgesamt erwartet der Sachverständigenrat für das Jahr 2024 nur ein geringes BIP-Wachstum der deutschen Volkswirtschaft von 0,2% (Quelle: Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Frühjahrsgutachten 2024). Aufgrund der guten Marktakzeptanz ist trotzdem von einer weiterhin positiven Geschäftsentwicklung auszugehen. Unvorhersehbare, nicht vom Unternehmen zu beeinflussende Entwicklungen und Risiken erschweren dabei natürlich die Prognose. Die Effekte der Konjunktur bzw. die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben elementaren Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft. Im Jahr 2023 sind die Umsatzerlöse stark gesunken, das Jahresergebnis zeigt dies auch. Für das Jahr 2024 erwartet die Geschäftsführung, trotz der anhaltenden Preissteigerungen im Einkauf und der hartnäckigen Inflation ein merklich besseres Jahresergebnis im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023. Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben. D. Chancen- und Risikobericht D.1 Risikobericht D.1.1. Risikomanagementziele und -methoden Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. In Übereinstimmung mit branchenüblichen Standards und gesetzlichen Bestimmungen hat die Gesellschaft ein Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, um potentielle Risiken zu erkennen und über alle Funktionen hinweg beobachten und beurteilen zu können. Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Die Elemente des Risikomanagementsystems sind - die Risikosteuerung, - das Risikocontrolling. Zu einem internen Überwachungssystem gehören: - die Anwendung einheitlicher Richtlinien - der Einsatz zuverlässiger Software - die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals - Arbeitsanweisungen - Regelungen zur Vertretungsvollmacht D.1.2. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Aus der zunehmend internationalen Ausrichtung unserer Geschäftsaktivitäten resultieren Lieferungs- und Zahlungsströme unterschiedlicher Währungen. Somit ist das Unternehmen grundsätzlich Wechselkursrisiken ausgesetzt, die jedoch keinen wesentlichen Einfluss auf das Jahresergebnis haben werden, da sie durch entsprechende Vereinbarungen mit den Abnehmern eingegrenzt wurden. Es besteht weiterhin ein generelles Risiko einer negativen Entwicklung der Zahlungsfähigkeit der Kunden im Großhandelsbereich. D.1.3. Weitere wesentliche Risiken Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Die gesamtwirtschaftliche Lage und die damit verbundene Entwicklung der wichtigsten Märkte haben einen erheblichen Einfluss auf das Risikoumfeld des Unternehmens. Die geopolitische Unsicherheit stellt ein erhebliches Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung und die Inflation dar. Eine weitere Eskalation des Krieges in der Ukraine oder im Nahen Osten, Turbulenzen auf den Finanz-, Energie- und Rohstoffmärkten sowie Versorgungsengpässe könnten sich negativ auf das Rohergebnis und das Jahresergebnis auswirken. Produktrisiken Die zukünftige Unternehmensentwicklung hängt in besonderem Maße von der Fähigkeit ab, den erreichten Qualitätsvorsprung zu erhalten. Es besteht ein grundsätzliches Risiko durch einen langfristigen Verlust der Ertragsquellen aufgrund auftretender Konkurrenz. Investitions-/Finanzierungsrisiken Risiken, die aus wesentlichen Investitionen oder Finanzierungen resultieren, werden derzeit nicht gesehen. Personalrisiken Die Gesellschaft ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals. Die Geschäftsleitung ist aufgrund der bereits eingeleiteten Maßnahmen aktuell davon überzeugt, alle oben genannten Risiken ausreichend zu kontrollieren. Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage oder bestandsgefährdende Risiken sind nicht zu sehen. E. Chancenbericht Die Strategie der Gesellschaft bezieht sich auf: - Verteidigung der Marktanteile - Erschließung neuer regionaler Märkte Unterschrift der Geschäftsleitung
Altendorf, den 12. Dezember 2024 Krzysztof Gehrmann, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Unternehmen und zum Jahresabschluss Die SB Waren GmbH hat ihren Sitz in Altendorf. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Amberg unter HR B 5167 eingetragen. Der Jahresabschluss 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte wie in den Vorjahren nach dem Gesamtkostenverfahren. Das Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden aufgrund des bisherigen Geschäftsmodells des erworbenen Unternehmens 5 Jahre festgelegt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu einschließlich EUR 250,00 wurden in den Zugangsjahren direkt als Aufwand erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 bis zu EUR 800,00 wurden aktiviert und sofort vollständig abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten vorgenommen. Sofern es sich um eine voraussichtlich dauernde Wertminderung handelt, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die aktuellen Marktwerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren aktuellen Marktwerten am Bilanzstichtag aktiviert. Geleistete Anzahlungen sind zu ihrem Nennwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Für Ausfallrisiken der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde aufgrund der Erfahrungswerte keine pauschale Wertberichtigung vorgenommen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten bewertet. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die sonstigen Rückstellungen und Steuerrückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden abgezinst. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Bankguthaben in Fremdwährungen wurden zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Währungsumrechnung Die im Jahresabschluss enthaltenen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden gem. § 256 a Satz 1 HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Entwicklung des AnlagevermögensDie Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, der als Anlage 3a zum Anhang angefügt ist. Verbindlichkeitenspiegel
Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche Sicherheiten.
Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 12.844,93 (Vorjahr: EUR 17.066,10). Diese sind in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 2.067.475 (Vorjahr: EUR 1.939.686) sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: - Immobilienmietverträge - Drucker Leasingverträge Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die Erträge aus Währungsumrechnungen betragen TEUR 155,6 (Vorjahr: TEUR 74,2). Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen enthalten. Die Aufwendungen aus Währungsumrechnungen betragen TEUR 113,9 (Vorjahr: TEUR 449,9). Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Sonstige Angaben Namen der Geschäftsführer Geschäftsführer der Gesellschaft ist: Krzysztof Gehrmann, ausgeübter Beruf: Geschäftsführer Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Angaben nach § 42 GmbHG Gegenüber den Gesellschaftern bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 6.782,48 (Vorjahr: EUR 3.791,11). Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Abschlussprüferhonorar Für das Geschäftsjahr 2023 wurde vom Abschlussprüfer ein Gesamthonorar in Höhe von TEUR 10 berechnet. Davon entfallen auf Abschlussprüfungsleistungen TEUR 10. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss 2023 beträgt Euro 2.071.216,19. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von Euro 23.324.132,58 der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden Euro 23.324.132,58 vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsleitung
Altendorf, den 12. Dezember 2024 Krzysztof Gehrmann, Geschäftsführer Anlage 3a Anlagenspiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 14.03.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die SB Waren GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SB Waren GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SB Waren GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümer ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümer ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • Beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • Ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • Beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • Beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • Führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Fürth, 07. Februar 2025 SP
TREUHAND GmbH
Specht, Wirtschaftsprüfer |
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