investech UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stijn Leon Oyen seit 6.12.2023 | Geschäftsführer |
Michel Miserez seit 1.3.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Starwood Hotels & Resorts Worldwide, LLC | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Design Hotels GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023Zusammengefasster Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Design Hotels GmbH (vormals Design Hotels AG) und Konzern 1. Geschäftsmodell und Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf und Ergebnisentwicklung der Unternehmensgruppe 3. Risikobericht 4. Chancenbericht 5. Prognosebericht 1 / GESCHÄFTSMODELL UND RAHMENBEDINGUNGENMarktposition Design Hotels Das Unternehmen Die Design Hotels GmbH (vormals Design Hotels AG) gehört zur Marriott-Gruppe mit der Marriott International, Inc. als Konzernmutter. Design Hotels betreut individuell geführte Hotels in circa 60 Ländern. Kettenhotels werden in den Verbund nicht aufgenommen. Alle Häuser verbindet ihre Einzigartigkeit. Sie sind geprägt von den Persönlichkeiten ihrer Macher: Hoteliers, Architekten, Designer und Kreative. Der Hauptsitz (Verwaltungssitz) der Design Hotels GmbH ist in München, die Geschäftsanschrift lautet 10245 Berlin, Stralauer Allee 2C. Es gibt weitere Büros und Repräsentanzen in London, New York und Singapur. Diese werden als Tochtergesellschaften der Design Hotels GmbH geführt. Zu den Kunden von Design Hotels gehören einerseits die Betreiber und Pächter von Hotels sowie Immobilieneigentümer und -entwickler. Auf der anderen Seite steht der Hotelgast als Endverbraucher, der über die Buchungskanäle des Unternehmens auf das Zimmerangebot ihrer Mitgliedshotels zugreifen kann. Design Hotels agiert als Bindeglied zwischen den Hoteliers und den Endkunden. Das Geschäftsmodell der Design Hotels GmbH basiert auf den folgenden Haupteinnahmequellen:
1) Lizenz- und Aufnahmegebühren: 1a) Einmalige Aufnahmegebühren (Implementation Fee bzw. Initial Membership Fee) sorgen angesichts des jährlichen Mitgliederwachstums für gut planbare Einnahmen. 1b) Die jährlichen Lizenzgebühren - Annual License Fee für das klassische Mitgliedschaftsmodell (Classic Model), bzw. Annual Membership Fee für das AM-Mitgliedschaftsmodell (Affiliation Model) - variieren je nach Größe der Hotels und sorgen für eine relativ gut kalkulierbare Umsatz- und Liquiditätsbasis. Diese regelmäßigen Einnahmen decken einen Großteil der fixen Kosten und sind wenig anfällig für konjunkturelle Schwankungen. 1c) Die Lizenzgebühren (Royalty Fee) aus dem EBM-Vertragsmodell (Enhanced Business Model) bemessen sich anhand eines bestimmten Prozentsatzes der Bruttoübernachtungseinnahmen der Mitgliedshotels. Diese können je nach Saisonalität, Auslastung und Übernachtungspreisen variieren und sind anfällig für konjunkturelle Schwankungen. Die Mitgliedschaft ist in der Regel auf fünf (klassische und AM-Mitgliedschaft) bis sieben (EBM) Jahre ausgelegt. Die Preisstrategie sowie vereinbarte Vertragsleistungen werden jährlich überprüft und gegebenenfalls angepasst. Da die Nachfrage nach dem EBM-Vertragsmodell geringer als erwartet ausfiel, wurde im Q3-2022 das AM-Vertragsmodell (Affiliation Model) auf den Markt gebracht, das sich am bisherigen klassischen Mitgliedschaftsmodell orientiert, aber standardmäßig die Anbindung an die Marriott-Vertriebskanäle und Marriott BonvoyTM, das weltweit größte Hotel-Loyalitätsprogramm, beinhaltet. Neue Mitgliedschaftsverträge werden nur noch unter dem AM-Vertragsmodell abgeschlossen. Bestehende klassische Mitgliedschaftsverträge sollen zeitnah schrittweise in das AM-Vertragsmodell umgewandelt werden. 2) Transaktionsgebühren Von Hotels mit klassischer Mitgliedschaft erhält Design Hotels Transaktionsgebühren (System Delivery Fees) für alle Buchungen über die weltweiten elektronischen Vertriebssysteme (GDS), elektronische Reiseportale (IDS), die Internetseiten der Mitgliedshotels, die firmeneigene Seite designhotels.com und die Design Hotels Reservierungszentrale. Seit Ende 2015 erhält das Unternehmen darüber hinaus Buchungen über Marriott-Vertriebskanäle und das Loyalitätsprogramm Marriott BonvoyTM. Transaktionsgebühren sind ein prozentualer Anteil am generierten Übernachtungsumsatz und variieren je nach Buchungskanal. 3) Marketing- und Beratungsdienstleistungen Design Hotels bietet seinen Mitgliedern eine große Auswahl an vielfältigen Marketing- und Onlinemarketingprodukten, PR- und Kommunikationsdienstleistungen, sowie die Möglichkeit der Teilnahme an regionalen und internationalen Verkaufsveranstaltungen. Die Mitgliedshotels können diese Services individuell beziehen, sind jedoch - abhängig von der Hotelgröße - vertraglich zu bestimmten Mindestabnahmen (Annual Marketing Fees bzw. Annual Services Fees) verpflichtet, was die Einnahmen in dem Geschäftsfeld gut kalkulierbar macht. Mitgliedschaft Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 zählt das Unternehmen 292 Hotels zum Mitgliederportfolio.
Die Auswahlkriterien für eine Mitgliedschaft beinhalten allem voran ein ganzheitliches Konzept. In Verbindung mit der Story, dem Design und der Architektur des Hotels, muss dieses die Marke Design Hotels widerspiegeln. Darüber hinaus sind lokale Verbundenheit, soziale Verantwortung und nachhaltiges Handeln Grundvoraussetzungen für eine Mitgliedschaft. Ebenso spielt die Lebensanschauung und Authentizität des Eigentümers oder Betreibers eine wesentliche Rolle im Auswahlverfahren. Mitbewerber Mitbewerber von Design Hotels sind einerseits Hotelkonsortien, Online-Hotelbuchungsportale, die sich auf Boutique Hotels spezialisiert haben und auch digitale Reservierungsportale (OTAs). Des Weiteren haben internationale Hotelketten in den vergangenen Jahren eigene Lifestyle- und Boutique Hotelmarken geschaffen, erworben oder sind Partnerschaften eingegangen und haben damit den Wettbewerb um Hotelbetreiber und Endkunden für Boutique Hotels erhöht. Der Reisemarkt Weitere Erholung der Reisebranche nach der Covid-19 Pandemie Im Januar 2024 veröffentlichte die United Nations World Travel Organization (UNWTO) ihre Kennzahlen zur Entwicklung des internationalen Tourismus im Jahr 2023. Laut UNWTO wurden für das Jahr 2023 geschätzte 1,3 Milliarden internationale Ankünfte verzeichnet. Dies entspricht ca. 88 % der Zahlen, die vor der Covid-19 Pandemie erreicht wurden. Schätzungen zufolge betrugen die Einnahmen aus dem internationalen Tourismus im Jahr 2023 1,4 Billionen US-Dollar, was etwa 93 % der 1,5 Billionen US-Dollar entspricht, die im Jahr 2019 erwirtschaftet wurden. Der Nahe Osten führte die Erholung relativ gesehen an, da er die einzige Region war, die das Niveau vor der Pandemie mit 22 % mehr Ankünften als im Jahr 2019 übertraf. Die UNWTO erwartet, dass sich der internationale Tourismus im Jahr 2024 vollständig vom Niveau vor der Pandemie erholen wird, wobei erste Schätzungen auf ein Wachstum von 2 % über dem Niveau von 2019 hindeuten. Diese Prognose bleibt allerdings abhängig von bestehenden wirtschaftlichen und geopolitischen Risiken und davon, wie schnell sich die asiatischen Märkte und Reiseziele erholen werden. Die positiven Aussichten spiegeln sich auch in der Umfrage des UNWTO Tourism Confidence Index wider: 67 % der Tourismusfachleute gaben an, dass die Aussichten für 2024 besser oder sehr viel besser sind als für 2023. Etwa 28 % erwarten ein ähnliches Niveau, während nur 6 % davon ausgehen, dass die Ergebnisse 2024 schlechter sein werden als 2023. 2 / GESCHÄFTSVERLAUF UND ERGEBNISENTWICKLUNG DER UNTERNEHMENSGRUPPEGeschäftsentwicklung im Konzern Die bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren zur Messung der kurz-, mittel- und langfristigen finanziellen Ziele sind die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Earnings before interest and taxes, EBIT). Der Konzernumsatz stieg im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um rd. 15 % auf TEUR 27.853 (im Vj. TEUR 24.136). Vor allem der Anstieg der Transaktionsgebühren über alle Buchungskanäle führte zu diesem Anstieg. Mit Lizenz- und Aufnahmegebühren wurden 30 % des Konzernumsatzes erzielt. Die Einkünfte hier beliefen sich auf TEUR 8.264 (im Vj. TEUR 9.590). Das entspricht einer Schwächung gegenüber dem Vorjahr von 14 %. Der Rückgang ist auf den Rückgang der Mitgliedshotels zurückzuführen. Der Umsatz bei den Transaktionsgebühren legte um 37 % auf TEUR 15.973 (im Vj. TEUR 11.666) zu, was einem Anteil von 57 % am Gesamtumsatz entspricht. Der überproportionale Anstieg in dem Bereich der Transaktionsgebühren ist auf den Anstieg der Buchungen über alle Buchungskanäle zurückzuführen. Die Einkünfte aus den Marketing- und Beratungsdienstleistungen beliefen sich auf TEUR 3.616 (im Vj. TEUR 2.880), was einem Anstieg um 26 % und einem Anteil von 13 % am Konzernumsatz entspricht. Die Umsatzerlöse (Konzern) im Überblick:
Ertragslage im Konzern Die folgende Darstellung zeigt wesentliche Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung im Konzern.
Das Rohergebnis stieg im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 15.664. Der Anstieg der Umsätze auf TEUR 27.853 (Vj. TEUR 24.136) resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Transaktionsgebühren. Einher geht der Anstieg des Materialaufwandes auf TEUR 12.189 (Vj. TEUR 10.380). Der Personalaufwand i.H.v. TEUR 7.816 (im Vj. TEUR 7.759) blieb nahezu konstant. Die gestiegenen Vertriebsaufwendungen sind vor allem auf die im Berichtsjahr wieder abgehaltenen Präsenzveranstaltungen zurückzuführen. Die Verwaltungskosten sind im Wesentlichen aufgrund gestiegener Kosten für die Integration in den Marriott Konzern angestiegen. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) erreichte im Jahr 2023 TEUR 4.904 (im Vj. TEUR 3.210). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) weist eine Erhöhung auf TEUR 5.526 (im Vj. TEUR 3.302) aus. Vermögens- und Finanzlage im Konzern
Die Entwicklung der Aktiva ist hauptsächlich durch eine Zunahme der Forderungen gg. verbundene Unternehmen um TEUR 12.423 gekennzeichnet, bestehend v.a. aus der Ausgabe einer Ausleihung. Die Forderungen aus Lieferung und Leistungen erhöhten sich um TEUR 1.080. Das Konzerneigenkapital erhöhte sich um den Konzernjahresüberschuss zuzüglich der Veränderung der Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnungen um TEUR 3.945 auf TEUR 17.683. Die Eigenkapitalquote beträgt 63 %. Die Rückstellungen erhöhten sich um TEUR 664 und beinhalten im Wesentlichen Steuerrückstellungen, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen sowie die Rückstellungen für Personal. Liquidität und Kapitalausstattung Aus der operativen Geschäftstätigkeit hat der Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Cashflow von TEUR 2.280 erwirtschaftet. Die Reduzierung ist im Wesentlichen durch die Erhöhung der kurzfristigen Ausleihung, in den Forderungen gg. verbundene Unternehmen ausgewiesen, begründet. Die liquiden Mittel des Konzerns betrugen zum 31. Dezember 2023 rund TEUR 2.468, was einer Verringerung von TEUR -8.654 gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese Verringerung der liquiden Mittel ergibt sich im Wesentlichen aus der Erhöhung der Forderungen gg. verbundene Unternehmen i.H.v. TEUR 12.423. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass im Jahr 2024 alle Zahlungsverpflichtungen aus der normalen betrieblichen Tätigkeit mit den Mittelzuflüssen aus der laufenden Geschäftstätigkeit gedeckt werden können. Liquiditätsschwankungen innerhalb einzelner Monate können durch den Bestand an liquiden Mitteln aufgefangen werden. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf des Konzerns Der für das Berichtsjahr erwartete Umsatzzuwachs kumuliert auf TEUR 25.000 wurde mit TEUR 27.853 deutlich übertroffen. Das erwartete Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von TEUR 1.000 konnte mit TEUR 4.904 ebenfalls übertroffen werden. Gegenüber der Prognose verbesserte sich das Ergebnis primär aufgrund der deutlich verbesserten Umsatzerlöse. Insgesamt schätzt die Geschäftsführung die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns als solide ein. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist nach wie vor stabil. Geschäftsentwicklung in der Design Hotels GmbH Die Umsatzerlöse der GmbH im Überblick:
Die Tochtergesellschaften erzielten keine Umsätze außerhalb des Konzernkreises. Ertragslage in der Design Hotels GmbH Die folgende Darstellung zeigt wesentliche Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung:
Das Rohergebnis stieg im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 13.095. Der Anstieg der Umsätze auf TEUR 27.853 (Vj. TEUR 24.136) resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Transaktionsgebühren. Einher geht der Anstieg des Materialaufwandes auf TEUR 14.758 (Vj. TEUR 12.425). Der Personalaufwand der GmbH verringerte sich im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 191. Dies resultiert vornehmlich aus reduzierten Abfindungszahlungen im Geschäftsjahr. Im Verhältnis zum Umsatz verringerte sich die Personalaufwandsquote um 4 Prozentpunkte. In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist die Corona Überbrückungshilfe III von TEUR 153 enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen aufgrund höherer Forderungsverluste sowie Rechts- und Beratungskosten für Verträge von TEUR 5.867 auf TEUR 6.277 gestiegen. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) erreichte im Jahr 2023 TEUR 4.628 (im Vj. TEUR 2.962). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) weist eine Erhöhung auf TEUR 5.289 (im Vj. TEUR 3.054) aus. Vermögens- und Finanzlage der Design Hotels GmbH
Die Entwicklung der Aktiva ist hauptsächlich durch eine Zunahme der Forderungen gg. verbundene Unternehmen um TEUR 12.462 gekennzeichnet, bestehend v.a. aus der Ausgabe einer Ausleihung. Der Rückgang der flüssigen Mittel ist Folge der ausgegebenen Ausleihungen. Zusätzlich erhöhten sich die Forderungen aus Lieferung und Leistungen um TEUR 1.080. Das Eigenkapital erhöhte sich um den Jahresüberschuss von TEUR 3.730. Die Eigenkapitalquote der GmbH beträgt 62 %. Die Rückstellungen erhöhten sich um TEUR 666 und beinhalten im Wesentlichen die Steuerrückstellungen, die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen sowie die Rückstellungen für Personal. Liquidität und Kapitalausstattung Die liquiden Mittel in der GmbH betrugen zum 31. Dezember 2023 rund TEUR 2.155, was einer Reduzierung von TEUR 8.809 gegenüber dem Vorjahr entspricht. Es wurde eine kurzfristige Ausleihung an ein verbundenes Unternehmen in Höhe von TEUR 11.000 erhöht. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass im Jahr 2024 alle Zahlungsverpflichtungen aus der normalen betrieblichen Tätigkeit mit den Mittelzuflüssen aus der laufenden Geschäftstätigkeit gedeckt werden können. Liquiditätsschwankungen innerhalb einzelner Monate können durch den Bestand an liquiden Mitteln aufgefangen werden. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf der Design Hotels GmbH Der für das Berichtsjahr erwartete Umsatzzuwachs kumuliert auf TEUR 25.000 wurde mit TEUR 27.853 deutlich übertroffen. Das erwartete Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von TEUR 900 konnte mit TEUR 4.628 ebenfalls übertroffen werden. Gegenüber der Prognose verbesserte sich das Ergebnis primär aufgrund der deutlich verbesserten Umsatzerlöse. Insgesamt schätzt die Geschäftsführung die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Design Hotels GmbH als gut ein. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist nach wie vor stabil. 3 / RISIKOBERICHTRisikomanagement Die Geschäftsleitung hat die wesentlichen Elemente des Risikomanagements in Richtlinien gefasst, die für alle Abteilungen des Konzerns gültig sind. Ferner wurden Kontroll- und Steuerungsinstrumente installiert, welche die Risiken messen, bewerten und steuern. Mit dem strategischen und operativen Controlling-System werden monatlich Abweichungen der tatsächlichen von der geplanten Entwicklung analysiert und damit zeitnah Risiken, welche die gesetzten Ziele gefährden, identifiziert. Ebenso wurden Systeme zur Früherkennung von existenzgefährdenden Risiken eingerichtet. Die Risikomanagementsysteme werden laufend überprüft und den eventuell ergebenden Änderungen des geschäftlichen Umfelds angepasst. Einzelrisiken Das Management hat sechs wesentliche Einzelrisiken für das Unternehmen identifiziert, die aufgrund möglicher Schadenshöhe und Beeinflussbarkeit besonderer Aufmerksamkeit bedürfen. Risiko aufgrund Wissensverlust durch Personalabgang Als Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen ist Design Hotels in hohem Maße vom Know-how sowie von den Branchenkontakten der Mitarbeiter, namentlich der Führungskräfte, abhängig. Durch die Konsolidierung des Führungsteams (Senior Leadership Team/SLT), präzise Bestimmungen bei Verfahren und Abläufen sowie den Aufbau verschiedener Führungsebenen, wurde das Prozesswissen stärker im Unternehmen verankert und somit das Risiko der Beeinträchtigungen des laufenden Geschäfts durch Personalveränderungen reduziert. Personalveränderungen in allen Ebenen des Unternehmens konnten so in den vergangenen Jahren ohne spürbare Auswirkungen auf das Geschäft kompensiert werden. Insgesamt ist die Absicherung gegen Risiken aufgrund Wissensverlust durch Personalabgang jedoch nur begrenzt möglich. Wettbewerbsrisiko Das Geschäftsmodell von Design Hotels ist nicht schützbar. Im Markt sind Unternehmen tätig, die im Ganzen oder in Teilbereichen vergleichbare Ansätze verfolgen. Design Hotels fokussiert sich zwar auf die Marktnische der Boutique Hotels, in der die Gesellschaft aktuell eine Vorreiterrolle innehat. Dies schließt jedoch nicht aus, dass vorhandene oder neue Wettbewerber versuchen werden, ebenfalls dieses Segment zu bearbeiten. Der Geschäftserfolg der Gesellschaft und das steigende Angebot individuell gestalteter Hotels könnten eine solche Entwicklung sogar fördern. Der Erfolg des Geschäftsmodells wird daher auch in Zukunft von der Bekanntheit und der Reputation der Marke Design HotelsTM abhängig sein, die sich in der Branche zu einem Gattungsbegriff entwickelt hat. Die Gesellschaft verfügt hier über den Vorteil des "First Movers", dessen Geschichte zum Beginn der 1990er-Jahre zurückführt. In der jüngsten Vergangenheit ist es der Gesellschaft gelungen, durch eine konsequente Umsetzung der Markenstrategie das Image zu festigen. Durch die Eingliederung in den Marriott-Konzern besteht das Risiko, diese Reputation zu verwässern. Es wird auch künftig eine der wichtigsten Herausforderungen des Managements sein, über die stringente Durchsetzung des vorhandenen Qualitätsanspruchs die herausgestellte Positionierung beim Hotel- und Endkunden zu verteidigen bzw. auszubauen. Um diese Ziele zu erreichen, wird es auch in Zukunft von elementarer Bedeutung sein, dass es der Gesellschaft gelingt, Markttrends früher als der Wettbewerb zu erkennen und entsprechende Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Um dies zu gewährleisten, unterhält die Gesellschaft enge Kontakte zu den Kundengruppen, relevanten Marktforschern und Meinungsführern. Risiken durch die Erschließung neuer Geschäftsfelder Die Gesellschaft entwickelt ihr Angebot für Mitgliedshotels und Endkunden kontinuierlich weiter, um so auf die sich ändernden Marktverhältnisse zu reagieren und auch die künftigen Wachstumschancen zu erhalten. Trotz sorgfältiger Planung sowie der Abwägung von Chancen und Risiken ist nicht auszuschließen, dass neue Angebote vom Markt nicht so angenommen werden, wie es vom Unternehmen erwartet wird. Daher können gegenüber dem Stammgeschäft erhöhte Investitionsrisiken in Hinblick auf Systemerweiterungen oder auch Kosten durch Dritte bestehen. Vertriebsrisiko Durch den steigenden Wettbewerb und die Verschiebung der Buchungen von Kanälen mit hohen Gewinnmargen hin zu Kanälen mit niedrigeren Margen, bleibt der Druck auf das Geschäft über traditionelle Buchungskanäle hoch. Während sich der Kommissionsumsatz als wichtigste Einnahmequelle etabliert hat, werden die Barrieren für den Eintritt neuer Wettbewerber in den Markt der Online-Buchungsportale niedriger. Die Design Hotels GmbH sieht vor, wichtige Anbieter im Vertriebsgeschäft über exklusive Vertriebs- und Marketingvereinbarungen zu Partnern der Gesellschaft zu machen. Parallel dazu wird das Mitgliedschafts- und Provisionsmodell kontinuierlich weiterentwickelt, um den Marktanforderungen gerecht zu bleiben. Durch die Anbindung an Marriotts Vertriebskanäle und das Loyalitätsprogramm Marriott BonvoyTM mittels des AM-Vertragsmodells verfügt die Design Hotels GmbH über zusätzliche Buchungskanäle, auf die Wettbewerbern nicht zurückgreifen können. Neueste, integrierte Technologien werden fortwährend geprüft und angepasst; ihr Einsatz bei der Anbindung der Mitgliedshotels an Design Hotels wird kontinuierlich ausgebaut. Risiko der Abhängigkeit von einzelnen Mitgliedshotels Die Abhängigkeit von einzelnen Mitgliedshotels kann als gering eingeschätzt werden. In den vergangenen Geschäftsjahren hat kein Hotel unmittelbar oder mittelbar mehr als 3 % zum Gesamtumsatz beigetragen. Neu angeschlossene Hotels sind über Fünf- bis Siebenjahresverträge an die Mitgliedschaft gebunden. Diese laufen zu unterschiedlichen Zeitpunkten aus und können mit einer Frist von sechs Monaten gekündigt werden. Verlängerungen bestehender Verträge werden auf Drei- bis Fünfjahreszeiträume abgeschlossen. Finanzierungs-, Liquiditäts- und Forderungsausfallrisiko Als Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen sieht sich die Gesellschaft generell keinen bedeutenden Finanzierungsrisiken ausgesetzt. Aufgrund der solventen Lage innerhalb des Marriott Konzerns kann das Liquiditätsrisiko als gering eingeschätzt werden. Es bestehen keinerlei Bankverbindlichkeiten. Das Risiko bezüglich Forderungsausfällen im Hauptgeschäftsfeld ist moderat und wird engmaschig durch aktives Forderungsmanagement sowie direkten Kontakt mit den Hotelbetreibern gemonitort. Unter anderem ist die gute Bonität der Betreiber der Mitgliedshotels ein Auswahlkriterium für die Aufnahme in den Design Hotels-Verbund. Ausfälle, die z.B. auf Ereignisse wie die Corona-Pandemie zurückzuführen sind, sind gering und können durch neue Mitgliedschaften kompensiert werden. Obwohl die Gesellschaft dem Währungsrisiko durch den US-Dollar ausgesetzt ist, besteht nur ein marginales Risiko. Ein Großteil der USD-Ausgaben kann durch USD-Einnahmen gedeckt werden. Der die Einnahmen übersteigende Teil wird selbst bei einer USD-Kursschwankung von 30 % keine für das Unternehmen gefährdende Situation herbeiführen. Allgemeine Marktrisiken Allgemeine Marktrisiken sind Umstände, auf deren Auftreten das Unternehmen weder mittelbaren noch unmittelbaren Einfluss nehmen kann. Design Hotels hat jedoch Maßnahmen ergriffen, um die Auswirkungen des Auftretens solcher Ereignisse auf das Geschäft zu reduzieren. So ist das Unternehmen sowohl angebots- wie nachfrageseitig weltweit präsent, um Risiken aus Änderungen der Popularität einzelner Ziele und aus regionalen konjunkturellen Schwankungen zu beschränken. Die konjunkturelle Entwicklung verläuft generell in Zyklen, die erhebliche Umsatzschwankungen nach sich ziehen können. Das Unternehmen hat deshalb ausreichende Liquiditätsreserven aufgebaut, um auch längere Schwächephasen überstehen zu können. Aufgrund der relativ geringen Unternehmensgröße ist Design Hotels zudem in der Lage, schnell auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren zu können. Durch konjunkturell bedingte Nachfrageänderungen mit ggf. negativen Auswirkungen auf die Kommissionsumsätze besteht generell ein erhöhtes Risiko. Das Unternehmen hat sein Dienstleistungsangebot im Verlauf der vergangenen Jahre kontinuierlich ausgeweitet, um dadurch Risiken aus einzelnen Geschäftsfeldern entgegenzusteuern und durch neue Angebote Wachstumschancen zu erschließen, bzw. Konjunkturflauten entgegenzuwirken. Wirtschaftliche und andere globale, nationale und regionale Bedingungen und Ereignisse können das Geschäft, die Finanzergebnisse sowie das Wachstum der Gesellschaft beeinträchtigen. Design Hotels betreibt das Geschäft auf globaler Ebene und ist von Veränderungen in der globalen, nationalen oder regionalen Wirtschaft, der Regierungspolitik (einschließlich in Bereichen wie Handel, Reisen, Einwanderung, Arbeit und Gesundheitswesen) sowie von geopolitischen, gesundheitspolitischen, sozialen und anderen Bedingungen und Ereignissen betroffen. Das Geschäft, die Finanzergebnisse und das Wachstum werden durch schwache oder unbeständige wirtschaftliche Bedingungen, Pandemien und andere Krankheitsausbrüche, Naturkatastrophen und vom Menschen verursachte Katastrophen, Veränderungen der Energiepreise und Währungswerte, politische Instabilität, geopolitische Konflikte, tatsächliche oder drohende Kriege, terroristische Aktivitäten, zivile Unruhen und andere Gewalttaten, verschärfte Sicherheitsmaßnahmen im Reiseverkehr, Reisehinweise, Unterbrechungen des Flugverkehrs und Befürchtungen im Zusammenhang mit den zuvor genannten Ereignissen beeinträchtigt. Diese Bedingungen und Ereignisse können die Finanzergebnisse von Design Hotels beeinträchtigen. Der anhaltende Russland-Ukraine-Konflikt kann sich negativ auf die Geschäftstätigkeit des Unternehmens auswirken und das Unternehmen bestimmten Herausforderungen und Risiken aussetzen. Zu den wichtigsten Herausforderungen und Risiken gehören die Unterbrechung der Lieferkette und des Reiseverkehrs, die Volatilität von Rohstoffpreisen und Währungen, erhöhte Kosten und Ausgaben, Cyberangriffe, die Einhaltung von Sanktionen und Störungen der Bankensysteme und Kapitalmärkte. Als Reaktion auf den Russland-Ukraine-Konflikt haben die Vereinigten Staaten und andere Länder restriktive Sanktionen und Handelsmaßnahmen gegen Russland verhängt ("Russland-Sanktionen"), die sich auf das Unternehmen auswirken können. Das Unternehmen hat Schritte unternommen, um die Russland-Sanktionen einzuhalten, einschließlich der Anpassung seiner Geschäftstätigkeit an die sich entwickelnde Situation. Sollte das Unternehmen jedoch gegen die Sanktionsgesetze verstoßen, auch versehentlich, kann es mit Geldbußen und anderen Strafen belegt werden. Das Unternehmen prüft weiterhin die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Konflikts. Die Gesellschaft geht jedoch nicht davon aus, dass der Konflikt einen wesentlichen Einfluss auf das Betriebsergebnis des Unternehmens oder die Verwertbarkeit von Vermögenswerten haben wird. Die Geschäftsleitung sieht, ausgehend von den dargestellten Risiken, derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken für die Muttergesellschaft sowie deren Konzerntöchter. 4 / CHANCENBERICHTChancenmanagement Das Chancenmanagement der Design Hotels GmbH ist ein kontinuierlicher Prozess und basiert auf der frühzeitigen Analyse von Kundenbedürfnissen, sowohl von Hotelkunden als auch Endverbrauchern. In enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit dem SLT Führungsteam werden sowohl strategische als auch operative Chancen von der Geschäftsleitung fortwährend identifiziert und ausgewertet. Hierbei findet ein ständiger Austausch in Form von regulären Sitzungen und Arbeitsgruppen sowie speziellen Strategieklausuren und Kreativtagen statt, denen neben der Geschäftsführung und den Bereichsleitern auch ausgewählte Mitarbeiter sowie externe Experten beiwohnen. Das Unternehmen legt dabei den größten Fokus auf Innovation, um sich auch zukünftig als Vorreiter in der Industrie behaupten zu können. Darüber hinaus sollten sich über die engere Zusammenarbeit mit Marriott Synergieeffekte ergeben. Um eine langfristige Kundenbindung zu gewähren und den Bedürfnissen der Hoteliers und Endkunden gerecht zu werden, ist es ferner das Ziel von Design Hotels, komplementäre Dienstleistungen in Bereichen der Kundenbindung zu entwickeln. Dabei geht es in erster Linie um die Entwicklung relevanter Inhalte und den Einsatz intelligenter Technologien, um noch gezielter auf die Bedürfnisse des Kunden eingehen zu können. Es ist Design Hotels` übergeordnetes Ziel, das Geschäft in Zusammenarbeit mit Marriott nachhaltig und zukunftsorientiert auszubauen und den Mitgliedshotels die Möglichkeit zu bieten, die bestmöglichen Lösungen entsprechend ihrer individuellen Bedürfnisse und Anforderungen zu wählen. Erweitertes Serviceangebot Durch den seit 2022 im AM-Vertragsmodell standardmäßig verankerten Zugang zu Marriott- Vertriebskanälen und dem leistungsstarken Loyalitätsprogramm Marriott BonvoyTM soll die Attraktivität für eine Mitgliedschaft bei Design Hotels weiter gesteigert werden. Eine Anbindung an das weltweit größte Hotel-Kundenbindungsprogramm ist für privatgeführte Boutique- und Lifestylehotels gegenwärtig auf dem Hotelmarkt einmalig. Auch wenn im Wettbewerbsrisiko die Verwässerung der Reputation durch die Eingliederung in den Marriott Konzern aufgeführt wird, beinhaltet diese jedoch ebenso die Chance, die Bekanntheit der Marke Design HotelsTM nachhaltig zu steigern. Auch verfügt die Design Hotels GmbH durch das neue AM-Vertragsmodell und die damit einhergehende Anbindung an Marriotts Vertriebskanäle und Marriott BonvoyTM über ein USP im internationalen Hotelmarkt. Kundenbindungsprogramm Durch den Zugang zum Kundenbindungsprogramm Marriott BonvoyTM ist es den teilnehmenden Mitgliedshotels möglich, von einem größeren potenziellen Endkundenkreis zu profitieren. Im Zuge der Übernahme durch Marriott - und der zukünftig noch engeren Zusammenarbeit - möchte Design Hotels in Zukunft verstärkt die relevanten Endkunden aus diesem Programm ins Visier nehmen, um sie durch entsprechende Marketingmaßnamen gezielt an Mitgliedshotels weitervermitteln zu können. Die Teilnahme am Kundenbindungsprogramm Marriott BonvoyTM steht zum jetzigen Zeitpunkt Hotels zur Verfügung, die das EBM-Vertragsmodell abgeschlossen haben, als auch Hotels mit klassischer Mitgliedschaft, die eine entsprechende Loyalitätsprogramm-Zusatzvereinbarung abgeschlossen haben (Hybrid Model), sowie Hotels, die bereits 2022 das AM-Vertragsmodell unterschrieben haben. Für neue Mitgliedshäuser steht seit 2022 nur noch das AM-Vertragsmodell zu Verfügung stehen. Zeitnah sollen alle bestehenden klassischen Mitgliedschaftsverträge (mit und ohne Loyalitätsprogramm-Zusatzvereinbarung) auf das AM-Vertragsmodell umgestellt werden. Hotels unter dem EBM-Vertragsmodell haben ebenso die Möglichkeit ins AM-Vertragsmodell zu wechseln. Gegenüber den Konsumenten ist es das Ziel von Design Hotels durch den qualitativen Ausbau des Hotelportfolios, die Erschließung neuer Destinationen und die Erweiterung des Produkt- und Dienstleistungsangebots, einzigartige Reiseerlebnisse zu bieten. Insgesamt ist Design Hotels in einem stabilen Markt tätig und hier, aufgrund der Synergieeffekte mit Marriott, gut aufgestellt. Das AM-Modell der Design Hotels ist konkurrenzlos am Markt. Somit können sich bietende Chancen genutzt werden, um die starke Marktstellung künftig weiter auszubauen. Gegenüber dem Vorjahr sind die Chancen für das Geschäft grundsätzlich unverändert. 5 / PROGNOSEBERICHTIm Jahr 2023 hat sich die Reisebranche weiter erholt. Das Verbrauchervertrauen stieg an und die Hotelpreise und Buchungen nahmen stetig zu. Infolgedessen übertraf die Design Hotels GmbH nicht nur das Budget, sondern auch die vor der Pandemie erzielten Zimmereinnahmen des Jahres 2019. 2023 war für die Design Hotels GmbH ein starkes Finanzjahr. Ungeachtet der neuen Herausforderungen, mit denen die Reisebranche im Jahr 2024 konfrontiert sein wird, darunter anhaltende Inflation, hohe Zinssätze, schwankende Energiepreise und geopolitische Spannungen, geht die Design Hotels GmbH davon aus, im Vergleich zum Rest des Hotelmarktes weiterhin widerstandsfähig zu bleiben und an das außergewöhnliche Vorjahr anzuknüpfen. Es bleibt weiterhin schwierig, genaue Prognosen über das zukünftige Reiseverhalten und Buchungsaufkommen zu machen. Für das Jahr 2024 rechnet die Geschäftsführung sowohl für den Konzern als auch für die Design Hotels GmbH mit einem Gesamtumsatz von ca. TEUR 32.840. Auf Konzernabschlussebene als auch auf Einzelabschlussebene wird ein positives EBIT in Höhe von ca. TEUR 5.470 prognostiziert.
Berlin, den 2. Dezember 2024 Design Hotels GmbH Die Geschäftsleitung Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Informationen zur GesellschaftDie Design Hotels GmbH - am 1. März 2021 durch formwechselnde Umwandlung der Design Hotels AG entstanden - hat Ihren Sitz in München und ist eingetragen im Handelsregister (Amtsgericht München, HRB 263781). Die Geschäftsanschrift lautet 10245 Berlin, Stralauer Allee 2C. Neben dem Hauptsitz in München hat das Unternehmen Repräsentanzen und Tochterunternehmen in London, New York und Singapur. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Design Hotels GmbH wird nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt zum 31. Dezember 2023 die Merkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Stichtag ist der 31.12.2023. Die Vergleichswerte des Vorjahres wurden nach gleichen Grundsätzen ermittelt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeImmaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Immaterielle Vermögensgegenstände werden ausschließlich nach der linearen Methode abgeschrieben. Die Nutzungsdauern betragen zwischen 3 und 5 Jahren. Sachanlagevermögen Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Sie werden planmäßig entsprechend der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Voraussichtlich dauernden Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen, wird erforderlichenfalls durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit die Gründe für zuvor erfasste Wertminderungen entfallen sind, werden diese Vermögenswerte zugeschrieben. Die Nutzungsdauern betragen zwischen 1 und 19 Jahren. Die geringwertigen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von weniger als EUR 1.000,00 werden im Jahr ihres Zugangs vollständig abgeschrieben. Im Anlagenspiegel sind diese geringwertigen Vermögensgegenstände als Abgang erfasst. Finanzanlagevermögen Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert Auf eine Wahlrechtsausübung für nicht dauernde Wertminderungen wird verzichtet. Vorräte Geleistete Anzahlungen auf Vorräte werden zum Nennwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Erkennbaren Einzelrisiken wird durch entsprechende Abschläge Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch angemessene Wertkorrekturen berücksichtigt. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände im Geschäftsjahr und im Vorjahr haben Restlaufzeiten von unter einem Jahr. Flüssige Mittel Die im Bereich der flüssigen Mittel ausgewiesenen Bestände in Fremdwährung werden zum Kurs am Tag der Einbuchung erfasst und mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die restlichen flüssigen Mittel werden zum Nennwert bilanziert. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag erfasst, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Abzinsungen waren nicht erforderlich. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden zu Erfüllungsbeträgen passiviert. Die erhaltenen Anzahlungen werden zum Nennwert angesetzt. Sämtliche Verbindlichkeiten im Geschäftsjahr und im Vorjahr haben Restlaufzeiten von unter einem Jahr. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag erfasst, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Latente Steuern Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive latente Steuern werden verrechnet. Der Überhang an aktiven latenten Steuern wird nicht aktiviert. Fremdwährungsumrechnung Die Zugangsbewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten, die auf fremde Währungen lauten, werden unterjährig mit tagesaktuellen Wechselkursen umgerechnet. Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, werden zum Stichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Entstehende Umrechnungsdifferenzen werden ergebniswirksam erfasst. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Gewinn- und Verlustrechnung Umsätze aus Dienstleistungen werden nach Erbringung der Leistung realisiert. Etwaige Rabatte, Skonti und sonstige Preisnachlässe werden von den Umsätzen zum Abzug gebracht. Von den Mitgliedshotels im Voraus bezahlte Jahresbeiträge werden monatsgenau über den Abrechnungszeitraum hinweg in Form eines passiven Rechnungsabgrenzungspostens abgegrenzt. Erläuterungen zur Bilanz der Design Hotels GmbH1. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Eine von den gesamten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens wird im Anlagespiegel am Ende dieses Anhangs dargestellt. 2. Anteile an verbunden Unternehmen Die Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen folgende Gesellschaften:
3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Finanzverkehr i. H. v. TEUR 20.700 (Vj. TEUR 9.000) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. TEUR 763 (Vj. TEUR 0) - davon 684 TEUR gegen Gesellschafter (Vj. TEUR 0) - enthalten. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen von TEUR 1.603 (Vj. TEUR 1.561) und Personalverpflichtungen von TEUR 449 (Vj. TEUR 1.412). 5. Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i. H. v. TEUR 284 (Vj. TEUR 442) enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten ggü. Partnerhotels i.H.v. TEUR 1.203 (Vj. TEUR 355). 6. Latente Steuern Die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlichen Wertansätzen von Rückstellungen in der Handels- und Steuerbilanz. Zum 31. Dezember 2023 ergeben sich aus diesen Differenzen wie im Vorjahr ausschließlich aktivische Überhänge. Der anzuwendende Steuersatz beträgt 30,2 %. Die sich daraus insgesamt zum 31. Dezember 2023 ergebende Steuerentlastung wurde gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung der Design Hotels GmbH7. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen (TEUR 2.095; Vj. TEUR 1.659) und der Auflösung von Rückstellungen und Verbindlichkeiten (TEUR 609; Vj. TEUR 32) sowie Erträge aus Währungsdifferenzen (TEUR 760; Vj. TEUR 1.141). 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsdifferenzen (TEUR 967; Vj. TEUR 1.171) sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von (TEUR 815; Vj. TEUR 267), hauptsächlich bestehend aus Forderungsverlusten und aus Anlagenabgängen. 9. Erträge aus Beteiligungen Die Erträge aus Beteiligungen beinhalten die Dividendenausschüttung aus Beteiligungen an verbundenen Unternehmen (TEUR 39; Vj. TEUR 0). 10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten im Wesentlichen Zinsen von verbundenen Unternehmen (TEUR 573; Vj. TEUR 92). Sonstige Anhangangaben11. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es sind keine finanziellen Verpflichtungen mit einer Laufzeit über 5 Jahren vorhanden. 12. Anzahl der Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren 86 Angestellte, davon 16 leitende Angestellte, bei der Design Hotels GmbH beschäftigt. Der Jahresdurchschnitt setzt sich aus 35 männlichen sowie 51 weiblichen Angestellten zusammen. 13. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres, über die zu berichten wäre, eingetreten. 14. Geschäftsführung
Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung der Gesellschaft wird in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. 15. Honorar des Abschlussprüfers Die Angabe der Abschlussprüferhonorare nach § 285 Nr. 17 HGB unterbleibt aufgrund § 288 Abs. 2 Nr. 1 HGB. 16. Mutterunternehmen Die Gesellschaft und ihre Tochterunternehmen werden in den Konzernabschluss der Design Hotels GmbH, München, einbezogen, die den freiwilligen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis aufstellt. Der Konzernabschluss ist am Geschäftssitz erhältlich. Die Gesellschaft und ihre Tochterunternehmen werden weiterhin in den Konzernabschluss der Marriott International Inc., Delaware, USA, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis aufstellt. Der Konzernabschluss wird in der elektronischen Datenbank der U.S. Securities and Exchange Commission, EDGAR (Electronic Data Gathering, Analysis, and Retrieval System), veröffentlicht. 17. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Berlin, den 2. Dezember 2024 Michel Miserez, Geschäftsführer Stijn Oyen, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Design Hotels GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Design Hotels GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Design Hotels GmbH, der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasst ist, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 2. Dezember 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Christian Kwasni, Wirtschaftsprüfer ppa. Sonia Nixdorf, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 16. Dezember 2024 festgestellt. |
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