Lacker Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lacker AGWaldachtalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Lagebericht 2016der Lacker AGA. Darstellung des Geschäftsverlaufs1. Entwicklung des Unternehmens und der Branche Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, Herstellung und Montage von Fassaden und Glasdächern aus Stahl, Aluminium und Glas. Darüber hinaus werden Ganzglas-Lamellenfenster hergestellt und vertrieben. Im Bereich Pearl Finish werden Edelstahlbleche mit Glas- und Keramikperlen bestrahlt, welche den Blechen eine homogene und gleichmäßig seidenmatte Oberfläche verleihen. Die Unternehmensentwicklung der Lacker AG ist vor allem durch die Konjunktur der Baubranche und als überwiegend regionales Unternehmen durch die wirtschaftliche Entwicklung innerhalb Deutschlands geprägt. Die deutsche Baubranche befindet sich auf einem starken Wachstumskurs und erzielte in 2016 ein Umsatzplus von 6,0%. Das Jahr 2016 stellte die Lacker AG vor große Herausforderungen. Die Ende des Jahres 2016 begonnene Restrukturierung des Unternehmens hatte Auswirkungen auf alle Bereiche. Die Freistellung von Mitarbeitern sowie organisatorische Änderungen und Umstrukturierungen mussten bewältigt werden. 2. Umsatzentwicklung und Ertragslage Im Geschäftsjahr 2016 wurde eine Gesamtleistung von TEUR 11.089 generiert. Gegenüber dem Jahr 2015 bedeutet dies eine Abnahme um TEUR 4.482 oder 28,78 %. Das prognostizierte Ergebnis in Höhe von TEUR -400 für das Geschäftsjahr 2016 konnte nicht erzielt werden. Grund hierfür ist eine Kürzung unserer erbrachten Leistung seitens zwei unserer Bauherren, sowie die Verzögerung von Auftragserteilungen, so dass die Wertschöpfung leider nicht mehr im Jahr 2016 erbracht werden konnte. Das Ergebnis nach Steuern hat sich gegenüber 2015 leicht verbessert, war jedoch wie auch bereits in 2015 negativ. Die negative Umsatzrendite lag damit deutlich hinter den Erwartungen für das Jahr 2016. Ursächlich für das schlechte Ergebnis 2016 ist eine erhebliche Unterauslastung Mitte des Jahres 2016 sowie die mit den Restrukturierungsmaßnahmen einhergehenden Kosten wie z. B. Abfindungszahlungen an ausscheidende Mitarbeiter. 3. Produktion Im Geschäftsjahr 2016 bewegte sich die Auslastung der Produktionskapazitäten zur Jahresmitte auf einem sehr niedrigen Niveau. Gegen Ende des Jahres stieg die Auslastung wieder deutlich an. Die Einbußen durch die Mitte des Jahres fehlende Auslastung konnten bis zum Geschäftsjahresende leider nicht kompensiert werden. Alle Kundenaufträge wurden abgearbeitet, so dass keine Kunden abgewiesen werden mussten. Die Produktionsanlagen sind zu wesentlichen Teilen auf dem neuesten Stand. Kostensteigerungen von Lieferanten sowie steigende Rohstoffpreise konnten aufgrund des harten Wettbewerbs nur bedingt an den Kunden weitergegeben werden. In der Branche sind nach wie vor nur niedrige Margen in den einzelnen Projekten erzielbar. 4. Beschaffung Der Beschaffung von Glas, Aluminium und Stahl kommt eine große Bedeutung zu. Im Jahr 2016 sind die Einkaufspreise für diese Rohmaterialien teilweise weiter gestiegen. Die Preiserhöhungen konnten zum Teil an unsere Kunden weitergegeben werden. Für Bauvorhaben, welche über eine zeitlich längere Distanz laufen, wird es umso schwieriger, Preissteigerungen an den Kunden weiter zu geben. 5. Investitionen Die Lacker AG ist anlagenseitig sehr gut aufgestellt. Die Produktionsanlagen sind auf dem neuesten Stand der Technik. Durch ständige Wartung bzw. durch Ersatzbeschaffung sind die Anlagen in einwandfreiem Zustand. Im Geschäftsjahr 2016 wurden Neu- und Ersatzinvestitionen in erhöhtem Ausmaß getätigt. Es wurden unter anderem ein neues Bearbeitungszentrum sowie ein neuer Sägeautomat in Betrieb genommen. 6. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Die Liquidität war im Geschäftsjahr 2016 aufgrund der guten Ausstattung mit Kreditlinien jederzeit gesichert. Alle Lieferantenrechnungen konnten unter Beanspruchung der eingeräumten Skontoabzüge beglichen werden. 7. Personal- und Sozialbereich Die Aufwendungen für eigenes Personal und für Leiharbeitskräfte sind im Vergleich zu 2015 deutlich gesunken. Ebenso wird es weiter zu einer Verringerung der Personalaufwendungen kommen, da in 2016 begonnene Personalmaßnahmen erst vollumfänglich im Laufe des Jahres 2017 wirken werden. B. Darstellung der Lage1. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zu 2015 von TEUR 5.239 um TEUR 954 oder 18,21% auf TEUR 4.285 reduziert. Die Buchwerte des Anlagevermögens haben sich aufgrund der Neu- und Ersatzinvestitionen, welche im Geschäftsjahr 2016 über dem normalen Werteverzehr lagen, von TEUR 608 um TEUR 116 auf TEUR 724 erhöht. Der Anteil an der Bilanzsumme beträgt 16,90% (Vj. 11,61%). Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Das Umlaufvermögen hat sich zum Bilanzstichtag um TEUR 1.077 auf TEUR 3.541 vermindert. Die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag ist bedingt durch das schlechte Jahresergebnis 2016 von 38,96% im Jahr 2015 deutlich auf 29,02% gesunken. 2. Finanzlage Aus der laufenden Geschäftstätigkeit ergab sich im Geschäftsjahr 2016 ein negativer Cash flow in Höhe von TEUR 451. Der Cash flow aus der Investitionstätigkeit betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR -337, der Cash flow aus der Finanzierungstätigkeit TEUR -352. Saldiert hat sich im Geschäftsjahr 2016 ein Mittelabfluss von TEUR 1.139 ergeben, was zu einer entsprechenden Reduzierung des Finanzmittelbestandes zum Bilanzstichtag führte. Die flüssigen Mittel belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 431. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind auf TEUR 1.061 gestiegen. Dem stehen TEUR 620 an Rückstellungen und TEUR 2.422 an Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von unter einem Jahr gegenüber. Dies ergibt eine Liquidität 2. Grades von 49%. 3. Ertragslage Das Ergebnis nach Steuern hat sich mit TEUR - 789 gegenüber 2015 um TEUR 136 verbessert, ist jedoch nach wie vor deutlich negativ. 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage zum 31.12.2016 Der Verlauf des Wirtschaftsjahres 2016 war wirtschaftlich nicht zufriedenstellend. Gründe für dieses Ergebnis sind der Auftragseinbruch, Verzögerungen bei der Auftragsvergabe Mitte des Jahres 2016 sowie die Aufwendungen im Zusammenhang mit Restrukturierungsmaßnahmen welche Ende 2016 begonnen wurden. Aufwendungen welche das Jahr 2015 betreffen waren alle über Rückstellungen bzw. verlustfreier Bewertung abgedeckt. C. Risiko- und Prognosebericht1. Voraussichtliche Entwicklung Für das Jahr 2017 erwarten wir eine Verbesserung des Betriebsergebnisses. Eingeleitete Maßnahmen Ende 2016 beginnen im Jahr 2017 zu greifen. Die vollständigen Auswirkungen werden im Jahr 2018 zum Tragen kommen. Die Auftragslage per Oktober 2017 ist recht gut, so dass die Auftragsbücher fast vollständig gefüllt sind für das Jahr 2017. Die Lacker AG rechnet 2017 mit einem Umsatz in Höhe von 12 Mio. Die noch ca. 1,2 Mio. Euro fehlenden Aufträge können aus Sicht der Lacker AG erreicht werden, da bereits Verhandlungen mit einzelnen Bauherren sehr weit vorangeschritten sind. Ebenso ist die Lacker AG bereits jetzt daran Projekte für das Jahr 2018 zu generieren. Aufgrund der eingeleiteten Maßnahmen gehen wir für das Jahr 2017 davon aus, ein positives Betriebsergebnis zu erwirtschaften. Für das Jahr 2018 planen wir mit einem positiven Ergebnis von ca. 300 TEUR. Eingeleitete Maßnahmen werden dann vollumfänglich zum Tragen kommen, was unsere Kostenstruktur sehr positiv beeinflusst. 2. Risiken der künftigen Entwicklung Finanzierungsrisiken bestehen bei der Lacker AG durch die Vorfinanzierung von Großprojekten. Diesen wird durch eine wöchentlich aktualisierte Liquiditätsplanung und zeitnahen Abschlagsrechnungen begegnet. Personelle Engpässe sind nicht vorhanden, so dass mit der vorhandenen Personalstruktur der betriebliche Ablauf auch im Jahr 2017 bewältigt werden kann. Vielmehr kam es Ende 2016 bzw. Anfang 2017 im Rahmen der eingeleiteten Strukturverbesserungsmaßnahmen zu Personalabbau. Sollten temporäre Engpässe auftreten, werden diese mit Zeit- / Leiharbeitern behoben. 3. Chancen der künftigen Entwicklung Die Lacker AG befindet sich in einer grundsätzlich soliden Marktposition und zählt innerhalb der Fassadenbaubetriebe zu den Markt- und Qualitätsführern in Süddeutschland. Die gleichbleibend hohe Qualität der Lacker-Fassaden wird von den bedeutenden Architekten erkannt und mit Vorschlägen zur Auftragsvergabe bei Bauherrn honoriert. Für die kommenden Jahre ist geplant, die Bereiche Angebotskalkulation und technisches Büro personell weiter zu verstärken und zu qualifizieren.
Waldachtal, den 25. Oktober 2017 Frank Lacker, Vorstand Bilanz zum 31. Dezember 2016für OffenlegungszweckeAKTIVA:
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2016für Offenlegungszwecke
Anhang zum 31. Dezember 2016I. Allgemeine Angaben zum UnternehmenDie Lacker AG mit Sitz in Waldachtal ist unter HRB 440738 im Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart eingetragen. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des JahresabschlussesVon der Erleichterungsregel des § 288 HBG wird Gebrauch gemacht. Besondere Haftungsverhältnisse liegen nicht vor. Der Jahresabschluss der Lacker AG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs gemäß § 265 Abs. 2 aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten. Der Bilanzausweis wurde entsprechend dem Grundsatz der Stetigkeit im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen unverändert vorgenommen. III. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Jahresbilanz ist in Anlehnung an § 266 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgebaut. Die Vorschriften zu den einzelnen Posten der Bilanz sowie die Bilanzvermerke gemäß § 268 HGB und die in § 277 HGB genannten Vorschriften zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung wurden beachtet. IV. Angaben zur BilanzDas Anlagevermögen wird mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei der Ermittlung der Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten aktiviert sowie Anschaffungskostenminderungen abgesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert bis zu Euro 150,00 werden im Jahr des Zuganges voll abgeschrieben. Für Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert über Euro 150,00 bis zu Euro 1.000,00 wird ein Sammelposten gebildet, welcher über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben wird. Die Abgänge werden für das Berichtsjahr bis zum Monat des jeweiligen Abgangs abgeschrieben. Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen: Die Zugänge des Anlagevermögens in Höhe von Euro 345.649,92 führten im Geschäftsjahr zu Abschreibungen in Höhe von Euro 41.512,92. Die Abgänge des Anlagevermögens zu Buchwerten in Höhe von Euro 7.021,00 führten im Geschäftsjahr zu keiner Minderung der Abschreibungen, da die abgegangenen Wirtschaftsgüter entweder bereits vollständig abgeschrieben waren oder der Abgang im Dezember des Geschäftsjahres erfolgte. Die Finanzanlagen werden zum Nennwert angesetzt. Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel ersichtlich, ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahre. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zuzüglich der Anschaffungsnebenkosten, vermindert um Skonti und Rabatte, angesetzt. Anschließend werden die so ermittelten Werte, soweit erforderlich, mit individuellen Abwertungsfaktoren bewertet, um so Alter, Zustand, Gängigkeit und betriebsindividuelle Verwendbarkeit zu berücksichtigen. Die in Arbeit befindlichen Aufträge werden mit den Herstellungskosten angesetzt. Kostenbestandteile gem. §§ 255 Abs. 2 Satz 4 und Abs. 3 HGB (Kosten für Forschung und Vertrieb sowie Zinsen für Fremdkapital) wurden bei der Ermittlung der Herstellungskosten nicht eingerechnet. Die anderen Gegenstände des Umlaufvermögens werden nominell zu den Anschaffungskosten bewertet. Erkennbaren Risiken wurde durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Pauschalwertberichtigung zu Forderungen (1 %), welche auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet wurde, deckt das allgemeine Kreditrisiko ab. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind TEUR 13 an Forderungen enthalten, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten nominell bewertete Ausgaben vor dem Bilanz- Stichtag für einen bestimmten Zeitraum danach. Eigenkapital Angaben über die Gattung der Aktien Das Grundkapital von Euro 1.305.200,00 ist in 13.052 Stück Namensaktien zum Nennwert von je Euro 100,00 eingeteilt. Ergebnisverwendung
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die Rückstellungen gem. § 249 HBG werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für alle erkennbaren Risiken gebildet (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Angaben zu Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag bilanziert. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 200 durch Sicherungsübereignung des Warenlagers und Globalzession gesichert. Die Lieferungen an die Firma Lacker AG von Waren usw. erfolgten zum größten Teil unter Eigentumsvorbehalt. Fremdwährungsforderungen und -Verbindlichkeiten werden zu dem jeweils niedrigeren bzw. höheren Stichtags- oder Anschaffungskurs umgerechnet. V. Sonstige PflichtangabenSonstige finanzielle Verpflichtungen Es besteht ein Mietvertrag mit der Karin Lacker und Söhne GmbH & Co. KG bezüglich der Betriebsgrundstücke samt Baulichkeiten in 72178 Waldachtal. Für die Nutzung von Patenten bestehen Lizenzverträge mit Herbert Lacker. Die Höhe der Lizenzgebühren richtet sich nach den Umsätzen im Bereich Fenstertechnik. Die sich hieraus ergebenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich in den Folgejahren voraussichtlich auf:
Die Avalkonten wiesen am 31. Dezember 2016 folgende Salden aus:
Anzahl der Beschäftigten Arbeitnehmer Die Zahl der im Wirtschaftsjahr 2016 durchschnittlich beschäftigten Personen beträgt 107. Davon waren durchschnittlich 6 Aushilfen und 6 Auszubildende. Vorstand und Aufsichtsrat Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats: Vorstand der Lacker AG ist Herr Frank Lacker, Dipl.-Ing. (FH), Waldachtal.
Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahrs nicht ergeben. Sonstiges Am Bilanzstichtag bestand bei den Geschäftsbanken kein Wechselobligo Unterzeichnung des Jahresabschlusses zum 31.12.2016:
Waldachtal, den 25. Oktober 2017 Frank Lacker, Vorstand Entwicklung des Anlagevermögens des Geschäftsjahres 2016
Bericht des Aufsichtsrates an die Hauptversammlung über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2016der Lacker AG in 72178 Waldachtalgemäß § 171 Abs. 2 AktGDer Aufsichtsrat hat gemäß Beschluss vom 23. Januar 2017 Herrn Wirtschaftsprüfer Ronald Beckerbauer, WSB Treuhand GmbH, Seckenheimer Landstraße 4,68163 Mannheim zum Abschlussprüfer für die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2016 der Hauptversammlung zur Wahl empfohlen. Mit Beschluss vom 23. Januar 2017 wählte die Hauptversammlung Herrn Ronald Beckerbauer zum Abschlussprüfer des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2016 sowie des Lageberichtes für das Geschäftsjahr 2016. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates hat am 23. Januar 2017 den Prüfungsauftrag erteilt. Der Prüfauftrag an Herrn Ronald Beckerbauer hatte folgenden Inhalt:
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 sowie der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016 sind von Herrn Wirtschaftsprüfer Ronald Beckerbauer geprüft worden. Im Ergebnis der Prüfung wurde ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. Der Aufsichtsrat stimmt den Prüfungsergebnissen des Abschlussprüfers zu. Der Aufsichtsrat der Lacker AG nahm die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahr. Er ließ sich während des Berichtszeitraumes in Sitzungen und durch Vorlage von Berichten umfassend und zeitnah über den Gang der Geschäfte sowie die Lage der Gesellschaft und über grundsätzliche Fragen der Geschäftspolitik berichten. Der Aufsichtsrat hat den Vorstand der Lacker AG überwacht und die Entscheidungen getroffen, die ihm nach Gesetz und Satzung übertragen sind. Der Aufsichtsrat hat sich zudem vom ordnungsgemäßen Risikomanagement des Vorstands gemäß § 91 Abs. 2 AktG und der Leistungsfähigkeit des Systems sowie von der Recht- und Ordnungsmäßigkeit der Unternehmensführung überzeugt. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss sowie den Lagebericht geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung sind Einwendungen nicht zu erheben. Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 mit einer Bilanzsumme von 4.285.257,37 € sowie einem Jahresfehlbetrag von 797.472,85 € wird hiermit vom Aufsichtsrat gebilligt. Somit ist der Jahresabschluss 2016 der Lacker AG festgestellt. Der Aufsichtsrat dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Vorstand für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und spricht allen Beteiligten seine Anerkennung für das gezeigte Engagement aus. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Hauptversammlung entsprechend dem Vorschlag des Vorstandes den Jahresfehlbetrag in Höhe von 797.472,85 € zu 279.018,99 € den anderen Gewinnrücklagen zu entnehmen und zu 518.453,86 € auf neue Rechnung vorzutragen. Zudem empfiehlt der Aufsichtsrat der Hauptversammlung den Vorstand und den Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2016 zu entlasten. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Hauptversammlung desweiteren Herrn Wirtschaftsprüfer Ronald Beckerbauer, WSB Treuhand GmbH, Seckenheimer Landstraße 4,68163 Mannheim zum Abschlussprüfer für die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2017 zu bestellen.
Waldachtal, den 25. Oktober 2017 Karin Lacker Herbert Lacker Andreas Lacker Sonstige AngabenAngaben zur FeststellungDer vorliegende Jahresabschluss wurde am 25.10.2017 festgestellt. In dem vorstehenden zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden gesetzlich zulässige Aufstellungserleichterungen gemäß den §§ 276 und 288 HGB nachgeholt sowie gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen gemäß § 327 HGB in Anspruch genommen. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk unseres Abschlussprüfers wurde für den vollständigen Jahresabschluss samt Lagebericht erteilt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Lacker AG, Waldachtal, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung vom Jahresabschluss nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstandes der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Mannheim, den 25. Oktober 2017 WSB
Treuhand GmbH
Ronald Beckerbauer, Wirtschaftsprüfer |
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