H.G. Hahn-Haustextilien GmbH
Altenberger Straße 93, 48565 Steinfurt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Barbara Hörst seit 11.7.2024 | Prokura |
Umut Acet seit 11.7.2024 | Prokura |
Sebastian Hahn seit 18.2.2014 | Geschäftsführer |
Christa Hahn seit 11.11.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% | |
| 49.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
H.G. Hahn-Haustextilien GmbHSteinfurtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023Lagebericht Geschäftsjahr 2022/231. Darstellung des Geschäftsverlaufes 1.1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft Das preisbereinigte Bruttoinlandprodukt stieg im Jahr 2022 in Deutschland um 1,9 % gegenüber dem Vorjahr. Der Krieg in der Ukraine hat bereits bestehende Verwerfungen, wie gestörte Lieferketten und steigende Preise weiter verstärkt und damit eine stärkere Erholung des Wirtschaftswachstums ausgebremst. Insbesondere die sanktionsbedingte Entwicklung bei den Energiepreisen, stellte sowohl Unternehmen als auch private Haushalte vor große Herausforderungen. Die Inflation erreichte mit 6,9% im Jahresdurchschnitt den höchsten Stand seit der Ölkrise in den 70er-Jahren. Im 1. Quartal 2023 ist das Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem 4. Quartal 2022 um 0,3 % gesunken. Eine weiter sehr hohe Inflationsrate und globale Unsicherheiten trüben die Aussichten für die wirtschaftliche Entwicklung deutlich ein. 1.2. Darstellung des Branchenumfeldes Das Kalenderjahr 2022 brachte insgesamt für das Textilgewerbe eine Steigerung des Umsatzes von +17,2 %. Bekleidung verzeichnet insgesamt eine Steigerung von 19,1 %. Textil war dagegen, mit +16,2 % deutlich schwächer. Teilsegmente wie Heimtextilien liegen sehr deutlich darunter. Das Textilsegment "konfektionierte Textilwaren", zu denen die Heimtextilien gehören, hatte eine positive Umsatzveränderung von 4,1 % zu verzeichnen. (Quelle: Konjunkturdaten 2023 / textil+mode) 1.3. Umsatzentwicklung Der Umsatz für das Geschäftsjahr 2022/23 liegt mit einem Minus von ca. 20 % deutlich unter dem Umsatz des Vorjahres. Durch fehlende Frequenzen, insbesondere im Möbelhandel, sind vor allem im Bereich der Dauersortimente deutliche Umsatzeinbußen zu verzeichnen. Durch starke Kostensteigerungen, insbesondere in der Beschaffung waren, im Geschäftsjahr 2022/23 Preiserhöhungen notwendig, die die Nachfrage weiter gedrosselt haben. 1.4. Beschaffung Die Baumwollpreise haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder normalisiert. Lag der Baumwollpreis am Anfang des Geschäftsjahres in der Spitze noch bei 1,58 USD/lb so schloss er zum Ende des Geschäftsjahres mit einer Reduzierung von fast 50%. Zu diesen Werten muss man jedoch deutlich sagen, dass sich die Garn- und Fertigwarenpreise zum Teil völlig losgelöst zu diesen 'Börsenwerten' entwickeln, da die Preise natürlich auch in erster Linie mit zur Verfügung stehenden Produktionskapazitäten und der entsprechenden Nachfrage zusammenhängen. Die allgemeine Entwicklung bei den Rohstoff- und Energiepreisen und insbesondere Frachtraten haben sehr viel stärker dazu beigetragen, dass wir mit deutlichen Preiserhöhungen durch unsere Vorlieferanten konfrontiert waren. Die für uns negative Entwicklung des Wechselkurses im Geschäftsjahr 2022/23 hat diese Kostensteigerungen noch verstärkt. Der USD/EUR Referenzkurs startete am Anfang des Geschäftsjahres bei 1,10 USD/EUR und fiel zwischenzeitlich auf unter 1,00 USD/EUR. Dieser stieg zum Ende des Geschäftsjahres wieder auf 1.08 USD/EUR. 1.5. Investitionen Es wurden lediglich nötige Ersatzinvestitionen getätigt. 1.6. Personal Der durchschnittliche Personalbestand belief sich im Geschäftsjahr 2022/23 auf 70 Mitarbeiter. Das Unternehmen beschäftigt hierbei durchschnittlich 22 Angestellte in Vollzeit und 48 in Teilzeit oder geringfügiger Beschäftigung, sowie einen Auszubildenden. 2. Darstellung der Lage (Vermögens-, Finanz- und Ertragslage) 2.1. Ertragslage Aus der negativen Umsatzentwicklung und den hohen Beschaffungspreisen resultiert eine deutliche Reduzierung des Rohgewinns von 4.776 TEUR auf 3.970 TEUR. Entsprechend fiel das Betriebsergebnis von 891 TEUR auf 212 TEUR 2.2. Finanzlage Der Bestand an Finanzmitteln hat sich im Laufe des Jahres deutlich erhöht und liegt nun bei 1.387 TEUR im Vergleich zu 1.054 TEUR im Vorjahr. Weiterhin werden eingeräumte Kreditlinien nicht oder nur kurzzeitig zur Finanzierung von Aktionsaufträgen in Anspruch genommen. 2.3. Vermögenslage Die Bilanzsumme reduzierte sich, aufgrund geringerer Verbindlichkeiten, im Vergleich zum Vorjahr um 361 TEUR und liegt nun bei 10.221 TEUR. Wesentliche Positionen auf der Aktivseite sind die Vorräte und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Nennenswerte Forderungsausfälle hat es im Berichtsjahr nicht gegeben. Das Eigenkapital betrug zum Bilanzstichtag 8.279 TEUR und somit ergab sich eine Eigenkapitalquote von 81,0 % (Vorjahr: 76,9 %). Damit verfügen wir über eine gute Eigenkapitalquote, die uns auch zukünftig die erforderliche Flexibilität erlaubt. 3. Chancen und Risiken der zukünftigen Geschäftsentwicklungen: Die Kundenstruktur hat sich nicht nennenswert verändert. Das Unternehmen ist da stark, wo das überzeugende Preis/Leistungsverhältnis in Verbindung mit einem maximalen Qualitäts- und Lieferservice besonders wichtig ist. Hier ist das Unternehmen gut aufgestellt. Durch die Tendenz zur Lieferanten-Konzentration bei unseren Kunden und der angestoßenen sinnvollen Erweiterung unseres Produktportfolios ergeben sich Möglichkeiten unsere Position bei vielen Kunden weiter zu stärken. Auch haben sich die Prioritäten bei Großkunden durch die Pandemie verlagert. Service und Liefersicherheit hat, aufgrund negativer Erfahrungen, wieder einen höheren Stellenwert gewonnen. Durch die anhaltend hohe Inflation sind diese Kunden jedoch auch wieder deutlich preissensibler geworden. Auch hat das neue Lieferkettengesetz Auswirkungen auf die Kaufentscheidung unserer Kunden. Einige scheuen das Risiko des eigenen Imports zu Gunsten von etablierten Importeuren, wie uns, die, spezifisch für Ihre Produktgruppen, die Lieferkette mit teilweise seit Jahrzehnten etablierten Systemen überwachen können. Der in der Corona-Zeit boomende Onlinehandels, hat einen Dämpfer bekommen und ist auf normales Wachstum zurück geschrumpft. Dennoch sehen wir hier weiterhin große Chancen für die Zukunft. Insbesondere legen auch unsere klassischen Einzelhandels-Kunden immer mehr Fokus auf Ihr Online-Geschäft. Die Risiken für die Gesellschaft liegen vor allem im Bereich der Beschaffung. Unsere Produktion kommt überwiegend aus Ländern, die deutliche politische Risiken aufweisen. Außerdem ist unsere Branche sehr abhängig von den Rohstoffpreisen am Baumwollmarkt und auch von der Entwicklung des US-Dollar Kurses im Verhältnis zum EUR, sowie der Entwicklung der Seefracht-Raten. Der Krieg in der Ukraine, der darauffolgende starke Anstieg der Energiepreise und der Inflation insgesamt, hat zu viel Verunsicherung beim Verbraucher geführt. Dies wiederum, zusammen mit den notwendigen Preissteigerungen, führte zu einen starken Rückgang der Nachfrage, auch da weiterhin Urlaubsreisen für viele Verbraucher Priorität haben und auf andere Anschaffungen, aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheiten, eher verzichtet wird. Bestandsgefährdende Risiken sind nur dann denkbar, wenn mehrere Probleme gleichzeitig vorkommen. Zum Beispiel, wenn die Hauptlieferländer aus kriegerischen oder anderen schwerwiegenden Gründen dauerhaft ausfallen, wir gleichzeitig mehrere Großkunden verlieren und ein massiver Einbruch der Nachfrage die Umsätze weiter reduziert. 4. Ausblick Die Geschäftsführung rechnet, unter den gegebenen Rahmenbedingungen, für das Geschäftsjahr 2023/2024, mit einer stabilen Entwicklung von Umsatz und Ertrag. Das mittlerweile angebrochene Geschäftsjahr 2024/2025 ist weiterhin mit vielen Unsicherheiten behaftet. Es besteht jedoch die Hoffnung auf eine leicht positive Entwicklung bei Umsatz und Ertrag im Vergleich zu 2023/2024. Durch die Entwicklungen auf den Rohstoffmärkten, sowie bei Energiekosten und Seefrachten ist es mittlerweile möglich, einen Teil der notwendigen Preiserhöhungen zurückzunehmen. Dies, in Verbindung mit einer Normalisierung der Inflationsrate, gibt Hoffnung zur baldigen Erholung der Nachfrage durch die Verbraucher und damit auch durch den Einzelhandel an uns. Leider ist jedoch bereits abzusehen, dass durch den Israel-Konflikt verursachten Einschränkungen bei den Seefracht-Routen mit einer erneuten Steigerung der Seefrachtraten zu rechnen ist. BILANZ ZUM 31. MÄRZ 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/23
ANHANG 2022/2023Die Firma H. G. Hahn GmbH Haustextilien GmbH ist unter der Nummer HRB 1360 im Handelsregister des Amtsgerichts Steinfurt eingetragen. I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH Gesetzes beachtet. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs.1, 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 HGB bzw. § 327 HGB) des Jahresabschlusses werden in Anspruch genommen. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit denen des Vorjahres grundsätzlich vergleichbar. II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung 1. Bilanzierungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten auf der Aktivseite sind grundsätzlich nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Der Jahresabschluss zum 31. März 2023 ist entsprechend den gesetzlichen Vorschriften erstellt. 2. Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet: a) Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. b) Sachanlagen Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 Euro wurden sofort abgeschrieben. c) Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt. d) Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten mit einem Festwert bewertet. Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. e) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken oder niedrigere beizulegende Werte wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Im Berichtsjahr fielen keine Einzelwertberichtigungen an. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. f) Guthaben bei Kreditinstituten Die US-$ Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages umgerechnet. g) Pensionsrückstellungen Die Pensionsverpflichtungen wurden mit Hilfe von versicherungsmathematischer Methode nach handelsrechtlichen Vorschriften bilanziert. Das verpfändete Fondsguthaben wurde mit dem Passivwert verrechnet. Der Erfüllungsbetrag in Höhe von EUR 743.513 (Vorjahr: EUR 769.046) wurde nach der PUC Methode mit einem Rechnungszins von 1,79 % (Vorjahr: 1,81%) unter Berücksichtigung der Heubeck- Richttafeln 2018 G ermittelt. Lohn- und Gehaltssteigerungen waren nicht zu berücksichtigen. Der Zinsaufwand von EUR 13.644 (Vorjahr: EUR 16.396) ist in der GuV unter Zinsaufwand ausgewiesen. Die verpfändeten Rückdeckungsansprüche in Höhe von TEUR 690 wurden mit der Pensionsrückstellung verrechnet. Bei dem Deckungsvermögen handelt es sich um festverzinsliche Wertpapiere, die mit dem Marktpreis zum Bilanzstichtag bewertet wurden. Im Rahmen der Bewertung sind Verluste in Höhe von TEUR 52 (Vorjahr: Erträge TEUR 44) entstanden. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 Satz 3 HGB beläuft sich am Bilanzstichtag auf TEUR 22. h) Steuerrückstellungen / sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern. i) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. 3. Beziehungen zu nahestehenden Personen Damit die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zutreffend eingeschätzt werden kann, sind folgende Angaben zu beachten: Das von der Gesellschaft pachtweise genutzte Anlagevermögen befindet sich im Eigentum der Gesellschafter. III. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Die Beteiligungen an einem Unternehmen mit einer Quote über 20 % wurden wegen untergeordneter Bedeutung gem. § 286 Abs. 3 HGB im Rahmen der Aufstellung des Anteilsbesitzes nicht angegeben. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Tantiemen, Urlaubsansprüche, Kundenboni sowie Jahresabschlusskosten. Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten im Vorjahr hatten ebenfalls eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 140.358,54 (Vorjahr: EUR 25.656,70) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). IV. Sonstige Angaben Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug im Geschäftsjahr 70 (Vorjahr: 73). An finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen bestanden:
V. Ergänzende Angaben Geschäftsführer sind:
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HBG verzichtet. Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Ergebnis von EUR 137.472,29 auf neue Rechnung vorzutragen. Der Jahresabschluss wurde unter der Berücksichtigung der von der Geschäftsführung vorgeschlagenen Gewinnverwendung aufgestellt.
Steinfurt, den 16.01.2024 Christa Hahn, Geschäftsführerin Sebastian Hahn, Geschäftsführer ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2022/23
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die H. G. Hahn Haustextilien GmbH, Steinfurt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der H. G. Hahn Haustextilien GmbH, Steinfurt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der H. G. Hahn Haustextilien GmbH, Steinfurt, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, 16. Juli 2024 INTECON
GmbH
Midding, Wirtschaftsprüfer Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den ungekürzten Jahresabschluss. Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte in der Gesellschafterversammlung vom 17. Juli 2024. |
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