Sontor GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Solarzellen und Solarmodulen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bernd Stannowski seit 2.4.2008 | Prokura |
Patrick Mergell seit 14.2.2007 | Geschäftsführer |
Torsten Brammer seit 10.3.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Q-Cells AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sontor GmbHvormals: Brilliant 234. GmbHThalheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007Bilanz zum 31. Dezember 2007Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2007
Entwicklung des Anlagevermögens 01.01.2007 - 31.12.2007
Anhang für das Geschäftsjahr 01. Januar bis 31. Dezember 20071. Allgemeine ErläuterungenMit Gesellschaftsvertrag vom 09.01.2006 wurde die Brilliant 234. GmbH mit Sitz in Berlin gegründet. Mit Geschäftsanteilskauf- und Übertragungsvertrag vom 16.02.2006 hat die Q-Cells AG, Bitterfeld-Wolfen OT Thalheim, die Brilliant 234. GmbH erworben und den Sitz der Gesellschaft nach Bitterfeld-Wolfen verlegt. Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Solarmodulen, die auf Dünnschichttechnologie basieren. Die Firma der Gesellschaft wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 15.01.2008 (Ur.-Nr. 22/2008, Notarin Claudia Dauer, Bitterfeld) in Sontor GmbH geändert. Im Folgenden wird für sämtliche Angaben die neue Firmenbezeichnung Sontor verwendet. Der Jahresabschluss zum 31.12.2007 der Sontor GmbH ist nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt worden. Dabei wurde für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren angewendet. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Die Sontor GmbH wird als 100%iges Tochterunternehmen in den IFRS-Konzernabschluss der Q-Cells AG, Bitterfeld-Wolfen OT Thalheim, einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Q-Cells AG, Bitterfeld-Wolfen OT Thalheim, erhältlich bzw. wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden2.1. Anlagevermögen und Sonderposten für Investitionszuwendungen Die ausgewiesenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis einschließlich EUR 410,00 werden im Jahr des Zuganges voll abgeschrieben. Investitionszuwendungen zum Anlagevermögen werden in einem passivisch gebildeten Sonderposten erfasst. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt über die Nutzungsdauer der geförderten Anlagen. 2.2. Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet; das Niederswertprinzip wird beachtet. Die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens. Verwertungsrisiken wird durch Wertabschläge Rechnung getragen. Geleistete Anzahlungen sind zu Anschaffungskosten bewertet worden. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten erfasst. Die Investitionszulage wurde als Forderung im Jahr des Entstehens aktiviert. Die erfolgsneutrale Einstellung der Forderung erfolgte in Höhe des erwarteten Betrages in einen Sonderposten für Investitionszuwendungen zum Anlagevermögen. Liquide Mittel sind zu ihrem Nennwert angesetzt. 2.3. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzung betrifft Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die einen Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Tag darstellen. 2.4. Eigenkapital Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. 2.5. Aktienoptionen Die Q-Cells AG als Gesellschafterin der Brilliant 234. GmbH hat Aktienoptionen aus unterschiedlichen ESOP-Programmen an Führungskräfte und Mitarbeiter der Q-Cells AG bzw. verbundener Unternehmen ausgeben. Im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 hat die Brilliant 234. GmbH die an ihre Mitarbeiter ausgegebenen Optionen vor dem Hintergrund der sich zunehmend ändernden Bilanzierungspraxis mit dem Zeitwert der ausgegebenen Optionen zum Zeitpunkt der Gewährung erfasst. Die Erfassung erfolgte in Höhe von TEUR 45 in einem gesonderten Posten im Personalaufwand und korrespondierend in der Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 2 HGB. 2.6. Sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen sind so bemessen, dass sie den erkennbaren Verpflichtungen und Risiken Rechnung tragen. 2.7. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden grundsätzlich zum Anschaffungskurs oder zum Kurs am Bilanzstichtag bewertet. 3. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt. 3.1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben insgesamt eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände resultieren überwiegend aus Forderungen auf Investitionszulage (TEUR 6.241,7; Vorjahr: TEUR 1.526,4), aus Investitionszuschuss (TEUR 984,9; Vorjahr: TEUR 0), Forderungen gegen das Finanzamt (TEUR 275,1; Vorjahr: TEUR 0,4), Forderungen aus der Vergütung von Mineralölsteuer (TEUR 32,1; Vorjahr: TEUR 0) und Forderungen aus Forschungsförderung (TEUR 458,0; Vorjahr: TEUR 0). In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden gegenüber der Gesellschafterin TEUR 4.626,9 (Vorjahr: TEUR 786,4) ausgewiesen. Diese resultieren aus der Erstattung von abzuführenden Lohnsteuer- bzw. Sozialversicherungsbeiträgen im Zusammenhang mit dem Aktienoptionsprogramm der Q-Cells AG sowie von anrechenbarer Vorsteuer (TEUR 4.555,4) und aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 71,5). 3.2. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt zum 31.12.2007 unverändert zum Vorjahr EUR 1.000.000,00. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage hat sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
3.3. Sonderposten für Investitionszuwendungen zum Anlagevermögen Gemäß dem Programm "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" werden mit Zuwendungsbescheid vom 17.11.2006 und Abhilfebescheid vom 23.11.2006 Investitionen in Gebäude und bewegliches Sachanlagevermögen in einer Gesamthöhe von TEUR 86.124,9 mit 15,20 % entspricht TEUR 13.087,6 bezuschusst. Die Investitionszulage für 2007 wurde in Höhe des erwarteten Betrages erfasst.
3.4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden für folgende Verpflichtungen gebildet:
Die Rückstellungen für den Personalbereich betreffen im Wesentlichen Tantieme in Höhe von TEUR 336,5 (Vorjahr: TEUR 45,2) sowie nicht genommenen Urlaub. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten TEUR 60,0 (Vorjahr: TEUR 24,0) gegenüber dem Forschungszentrum Jülich und TEUR 40,0 (Vorjahr: TEUR 10,0) aus Prüfungs- und Abschlusskosten. 3.5. Verbindlichkeiten Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten nach Fristigkeit ergibt sich aus nachstehender Übersicht (Zahlen des Vorjahrs sind in Klammern angegeben):
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in voller Höhe gegenüber der Gesellschafterin und resultieren aus dem Gesellschafterdarlehen einschließlich Zinsen (TEUR 20.135,8; Vorjahr: TEUR 0) sowie Lieferungen und Leistungen (TEUR 146,8; Vorjahr: TEUR 23,6). Das Darlehen hat eine Laufzeit bis 2011 und wird mit 5 % p. a. verzinst. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind TEUR 2.251,6 (Vorjahr: TEUR 0) gegenüber dem Finanzamt enthalten. Diese resultieren aus der abzuführenden Lohnsteuer im Zusammenhang mit dem Aktienoptionsprogamm der 100 %-Gesellschafterin Q-Cells AG. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse wurden im Inland erzielt und betragen TEUR 12,2 (Vorjahr: TEUR 0). In den aktivierten Eigenleistungen sind die Anschaffungsnebenkosten für die Maschinen enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge gliedern sich wie folgt:
Über die Struktur der sonstigen betrieblichen Aufwendungen gibt folgende Tabelle Aufschluss:
5. Sonstige AngabenIm Jahresdurchschnitt waren 40 Mitarbeiter (Vorjahr: 3 Mitarbeiter) beschäftigt. Das Bestellobligo für Anlagevermögen per 31.12.2007 betrug EUR 33,6 Mio. (Vorjahr: EUR 26,9 Mio.). Die Gesellschaft hat sonstige langfristige finanzielle Verpflichtungen aus einem Pachtvertrag mit der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 36,5 (Vorjahr: TEUR 38,0). Mit dem Forschungszentrum Jülich ist ein Kooperationsvertrag geschlossen worden, aus dem bis zum Ende der Laufzeit in 2010 Verpflichtungen von insgesamt TEUR 411,2 (Vorjahr: TEUR 555,2) resultieren. 6. GeschäftsführungIm Geschäftsjahr 2007 waren als Geschäftsführer bestellt:
7. BeiratIm Geschäftsjahr 2007 waren als Beirat bestellt:
Bitterfeld-Wolfen, den 19.05.2008 Geschäftsführung Meendert Buurman Dr. Torsten Brammer Dr. Patrick Mergell Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Brilliant 234. GmbH, Bitterfeld-Wolfen OT Thalheim (ab 15. Januar 2008: Sontor GmbH): Wir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung der Brilliant 234. GmbH, Bitterfeld-Wolfen OT Thalheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.
Leipzig, den 20. Mai 2008 KPMG
Deutsche Treuhand Gesellschaft
Liebers, Wirtschaftsprüfer Daut, Wirtschaftsprüfer |
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