vi2vi Retail Solution GmbH

Dieselstraße 11, 76316 Malsch, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 722509
Eingetragen
13.7.2015
Branche
Einzelhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikGroßhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Die Erbringung, der Handel und die Projektierung von IP basierten Videoüberwachungsanwendungen aller Art sowie branchen- und handelsübliche Dienstleistungen der vorgenannten Bereiche.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Normen Wollmann
seit 29.9.2025
Prokura
Manuel Thorsten Hoch
seit 29.9.2025
Prokura
Geschäftsführer
Prokura
Seline Lange
seit 5.10.2020
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Secure MidCo ASNOR
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Heras Group Germany GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

vi2vi Retail Solution GmbH

Malsch (vormals: Ettlingen)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

Aktivseite

31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 18.387,00 8.662,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 155.874,00 184.490,00
Summe Sachanlagen 174.261,00 193.152,00
Summe Anlagevermögen 174.261,00 193.152,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Summe Vorräte 3.433.248,09 5.341.888,78
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.420.356,22 2.808.655,90
2. sonstige Vermögensgegenstände 534.787,83 444.293,99
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in EUR: 367.533,30 (177.460,50)
Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.955.144,05 3.252.949,89
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.158.409,77 1.653.661,55
Summe Umlaufvermögen 8.546.801,91 10.248.500,22
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.562,79 5.018,75
SUMME AKTIVA 8.724.625,70 10.446.670,97

Passivseite

31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 0,00 4.285.115,06
III. Jahresüberschuss 0,00 1.575.346,52
IV. Bilanzgewinn 6.917.060,43 0,00
Summe Eigenkapital 6.942.060,43 5.885.461,58
B. Rückstellungen
Summe Rückstellungen 380.936,45 289.763,29
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.218.105,75 3.361.485,29
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in EUR: 1.218.105,75 (3.361.485,29)
2. sonstiae Verbindlichkeiten 181.439,74 905.377,48
- davon aus Steuern in EUR: 174.275,28 (200.902,46)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit in EUR: 5.162,85 (2.141,69)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in EUR: 181.439,74 (905.377,48)
Summe Verbindlichkeiten 1.399.545,49 4.266.862,77
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.083,33 4.583,33
SUMME PASSIVA 8.724.625,70 10.446.670,97

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 01. JANUAR 2023 BIS 31. DEZEMBER 2023

2023 2023 2022
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 8.042.977,80 6.941.863,20
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.331.547,29 -2.140.210,66
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -570.899,69 -479.386,41
- davon für Altersversorgung in EUR: -46.349,35 (-37.960,68)
Summe Personalaufwand -2.902.446,98 -2.619.597,07
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -62.418,87 -63.512,48
Summe Abschreibungen -62.418,87 -63.512,48
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -2.117.553,03 -2.038.080,97
Summe betriebliche Aufwendungen (außer Materialaufwand) -5.082.418,88 -4.721.190,52
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 22.149,28 4.433,36
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -8.543,39 -3.576,32
Finanzergebnis 13.605,89 857,04
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -866.038,96 -644.313,20
8. Ergebnis nach Steuern 2.108.125,85 1.577.216,52
9. sonstige Steuern -1.527,00 -1.870,00
Jahresüberschuss 2.106.598,85 1.575.346,52
Ergebnisverwendung
1. Gewinnvortrag aus Vorjahr 5.860.461,58 0,00
2. Ausschüttungen -1.050.000,00 0,00
3. Bilanzgewinn 6.917.060,43 0,00

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

Anschaffungskosten/ Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.268,10 7.268,10
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 7.268,10 7.268,10
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 8.885,84 10.796,81 19.682,65
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 319.068,72 32.731,06 13.363,81 338.435,97
Summe Sachanlagen 327.954,56 43.527,87 13.363,81 358.118,62
Gesamtsumme Anlagevermögen 335.222,66 43.527,87 13.363,81 365.386,72
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.268,10 7.268,10
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 7.268,10 7.268,10
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 223,84 1.071,81 1.295,65
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 134.578,72 61.347,06 13.363,81 182.561,97
Summe Sachanlagen 134.802,56 62.418,87 13.363,81 183.857,62
Gesamtsumme Anlagevermögen 142.070,66 62.418,87 13.363,81 191.125,72
Buchwerte
Zuschreibung Wirtschaftsjahr Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 18.387,00 8.662,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 155.874,00 184.490,00
Summe Sachanlagen 174.261,00 193.152,00
Gesamtsumme Anlagevermögen 174.261,00 193.152,00

ALLGEMEINE ANGABEN

Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die vi2vi Retail Solution GmbH hat ihren Sitz in Ettlingen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim HRB 722509

Grundlagen der Rechnungslegung

Der vorliegende Jahresabschluss vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 der Firma vi2vi Retail Solution GmbH wurde nach den maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und denen des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Bestimmungen des HGB gem. §§ 266, 275 HGB gegliedert. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

Die Gesellschaft gilt nach den Kriterien des § 267 Abs. 1 HGB als "mittelgroße Kapitalgesellschaft" und hat zum Zwecke der Offenlegung von den gesetzlich vorgesehenen größenabhängigen Erleichterungen oder Alternativen für mittelgroße Kapitalgesellschaften Gebrauch gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den anteiligen Werteverzehr des Anlagevermögens.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

(§ 268 Abs. 4 HGB)

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr Vorjahr davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.420.356,22 0,00 2.808.655,90 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 534.787,83 367.533,30 444.293,99 177.460,50

Eigenkapital

Das Stammkapital von € 25.000,00 ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Vorschlag für die Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den zum 31.12.2023 ausgewiesenen verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von € 6.917.060,43 auf neue Rechnung vorzutragen.

Verbindlichkeiten

§ 285 Abs. 1a-c HGB

Es bestehen keine ausweispflichtigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren, bzw. die durch Pfandrechte gesichert sind.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind primär durch Eigentumsvorbehalte der Lieferanten gesichert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

§ 285 Nr. 3 HGB

Zum Bilanzstichtag bestanden die folgenden finanziellen Verpflichtungen:

Mietvertrag über das Betriebsgebäude i. H. v. monatlich € 13.988,77. Laufzeit bis 09/2033.

Des Weiteren nutzt die Gesellschaft verschiedene Wirtschaftsgüter im Wege des Leasings. Die Leasingverträge lagen vor. Den Leasingverpflichtungen wurde bis zum Bilanzerstellungszeitraum stets pünktlich nachgekommen.

Auch bestehen Dienstleistungsverträge, welche nach üblichen Stundensätzen abgerechnet werden. Laufzeit bis 9/2027.

SONSTIGE ANGABEN

Personalstand

gemäß § 285 Nr. 7 HGB

Geschäftsführer 1
Arbeitnehmer 52
Gesamt 53

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 52 Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer) beschäftigt. Hiervon waren 39 männlich und 13 weiblich.

Geschäftsführergehälter

gemäß § 285 Nr. 9a HGB

Die Angaben unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Geschäftsführung

gemäß § 285 Nr. 10 HGB

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren als alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer:

Herr Mathias Bechler, Dipl. Betriebswirt (BA)

bestellt.

Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen gemäß § 181 BGB befreit.

Sonstige Rückstellungen

gemäß § 285 Nr. 12 HGB

Die sonstigen Rückstellungen betragen:

Lfd. Jahr Vorjahr
Davon entfallen auf: Euro Euro
Personal (Überstunden, Urlaub) 18.180,00 0,00
Überzahlungen von Leistungsempfängern 46.800,00 115.300,00
Aufbewahrung Geschäftsunterlagen 6.200,00 6.200,00
Gewährleistungsverpflichtungen 59.800,00 133.400,00
Sonstiges 30.000,00 14.000,00
160.980,00 268.900,00

Angaben gem. § 42 (3) GmbHG

Die Gesellschaft hat Forderungen gegenüber Gesellschaftern i H. v. € 300.000,00.

Die Voraussetzungen des § 264 (2) S. 2 HGB liegen hinsichtlich dieses Jahresabschlusses nicht vor.

Schutzklausel

Die Gesellschaft nimmt die Schutzklausel gemäß § 286 (4) HGB und die Erleichterungen gemäß § 288 (2) in Anspruch.

 

Ettlingen, den 10. April 2024

Mathias Bechler

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr zum 31.12.2023

GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS:

Die vi2vi Retail Solution GmbH ( im weiteren Verlauf "Retail" bezeichnet ) wurde im Jahre 2015 gegründet und ist im Handelsregister des Amtsgericht Mannheim unter HRB 722509 eingetragen. Der derzeitige Firmensitz ist in 76275 Ettlingen.

Gegenstand des Unternehmens ist die die Entwicklung, Planung, Umsetzung und Betrieb internationaler Roll-Out Projekte im Bereich IP Video, IOT Sensorik, Store Communication und Einbruchmeldesystemen. Hierbei wird ausschließlich das Marktsegment von multinationalen Konzernen im Segment Retail bedient.

Die Retail unterhält keine Zweigniederlassungen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren 52 Mitarbeiter bei der Retail beschäftigt.

WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN:

Als Unternehmen mit einem sehr disruptiven, prozessualen Ansatz in einem sehr konservativen Marktsegment der elektronischen Sicherheitstechnik und einem hohen Anteil an ausländischen Erlösen ist eine gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland nur von bedingter Relevanz auf den wirtschaftlichen Erfolg der Retail.

Ebenso haben landläufig kolportierte hohe Energie- und Produktionskosten, überbordender Gängelei durch Bürokratie, steigenden Lohnkosten und erratischem Verhalten in der Wirtschaftspolitik einen geringen bis keinen Einfluss auf die strategische Ausrichtung und die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens.

Einzig entscheidend ist freier Zugang zu den insbesondere europäischen Märkten und diese Rahmenbedingungen wurden durch die EU und den Schengenraum bereits begründet sowie die bestmögliche Nutzung von Technologie, die durch die Hersteller im Portfolio der Retail zur Verfügung gestellt werden.

Weiterhin entscheidend sind ungehinderte Logistikketten ex Produktionsstandorte in Fernost bis nach Zentraleuropa. Die wiederkehrend auftretenden Störungen in diesen Ketten können signifikant auf den Geschäftsverlauf wirken.

Die Geschäftstätigkeit erstreckt sich auf Märkte in denen das persönliche Sicherheitsempfinden von unseren Kunden und deren Kunden und Mitarbeitern durch den Einsatz der Technologie der Retail gestärkt werden sowie die Lösung der Retail genutzt werden, den stationären Handel in der digitalen Transformation zu begleiten und bestehende Geschäftsprozesse zu optimieren.

Die Nachfrage zu beiden Themen sind weitestgehend entkoppelt von kurzfristigen Entwicklungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und sind für unsere Kunden Kerninvestitionen in den langfristigen Betrieb Ihrer Geschäftstätigkeiten.

GESCHÄFTSVERLAUF:

Der wesentliche Kern der Retail sind große internationale oder nationale Roll-Out Projekte mit IP basierten Komponenten in komplexen, grenzüberschreitenden Ecosystemen. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass diese nicht linear auf Jahresbetrachtung planbar und realisierbar sind und es somit periodenübergreifend zu großen Verschiebungen kommt.

Daher ist der Geschäftsverlauf in 2023 gekennzeichnet von einem Umsatzrückgang in Höhe von 9,4% zum Vorjahr. Dennoch kann von einem zufriedenstellenden Jahr hinsichtlich des gesamten Umsatzvolumens gesprochen werden.

Der systemseitig erfasste Auftragseingang beläuft sich auf Niveau des Vorjahres, hat infolge der kurzfristigen Visibilität nur bedingte Aussagefähigkeit über einen erfolgreichen Jahresverlauf.

Die Nachfrage nach Lösungen der Retail verharrt substantiell auf sehr hohem Niveau mit robusten Auftragseingängen.

ERTRAGSLAGE:

Im abgelaufenen Geschäftsjahr kann trotz des Umsatzrückgangs von einer zufriedenstellenden Ertragslage gesprochen werden. Es konnten insbesondere die Logistikketten auf Seiten Hersteller und Distribution stabilisiert werden, so dass die Nebenkosten für die Materialbeschaffung sowie hohe Lagerhaltung signifikant im Vergleich zu den Vorjahren zurückgingen.

Ergänzend hierzu hat kundenseitig der Bedarf an margenstärkeren Dienstleistungen zugenommen.

Der Rohertrag hat sich im Berichtsjahr daher deutlich verbessert. Der Rohgewinnsatz stieg um 7 % von 25,7% im Jahre 2022 auf 32,7% im Berichtsjahr. Analog stieg der Jahresüberschuss um 33,7 % im Vergleich zum Vorjahr.

Das Berichtsjahr wurde trotz Kostensteigerung in Höhe von 361 TEUR insbesondere bei den Personalkosten für uns zufriedenstellend beendet.

FINANZLAGE:

Die Retail konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr zu jedem Zeitpunkt sämtliche Zahlungsverpflichtungen aus dem laufenden Geschäftsverkehr termingerecht bedienen. Sofern Skonto-Vereinbarungen vorhanden waren, wurden diese auch weitestgehend ausgenutzt.

Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich um über 527 TEUR verbessert. Die Verbesserung resultiert insbesondere durch den Abbau der Lagerbestände.

Die Zahlungsfähigkeit der Retail war zu jedem Zeitpunkt gegeben. Liquiditätsrisiken oder ein möglicher Liquiditätsengpass sind nicht erkennbar.

VERMÖGENSLAGE:

Die Vermögens- und Kapitalstruktur sind weiterhin sehr solide, die gesamte Vermögenslage geordnet.

Die Bilanzsumme wurde im Vergleich zum Vorjahr deutlich reduziert und beträgt im Berichtsjahr noch 8.725 TEUR (10.447 TEUR in 2022).

Die Eigenkapitalquote beträgt im abgelaufenen Berichtsjahr 79,56% (Vorjahr 56,3 %) und zeigt sich gegenüber dem Vorjahr auf nochmals deutlich höherem Niveau.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind durch kurzfristige Vermögenswerte mehr als gedeckt. Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten wurden nicht benötigt.

RISIKOBERICHT

Es wird grundsätzlich versucht, mögliche auftretende endogene Risiken zu antizipieren und somit deren Eintrittswahrscheinlichkeit auf ein Minimum zu reduzieren. Es werden dabei alle erforderlichen Maßnahmen getroffen.

Extern auftretende Ereignisse werden ebenfalls mit der gebotenen Sorgfalt versucht im Vorfeld zu minimieren, um auch deren Eintrittswahrscheinlichkeit zu minimieren. Insbesondere potenzielle Disruptionen in den Lieferketten aus Fernost stellen ein sehr hohes Risiko dar. Dementsprechend wurden die Lagerbestände bereits seit mehr als 2 Jahren signifikant angehoben, um die Lieferfähigkeit aufrechtzuerhalten.

Die Bewertung erfolgt auf Basis von unterschiedlichen Reports aus allen operativen Bereichen des Unternehmens, die der Geschäftsleitung zur Verfügung gestellt werden.

Liquiditätsrisiken und Zinsänderungsrisiken sind derzeit keine vorhanden. Zahlungsstromschwankungen werden aktiv gemanaged, das Risiko von Forderungsausfällen ist infolge der Auswahl der Kunden und deren Ratings auf ein Minimum beschränkt.

Währungsrisiken im Bereich des Handelswareneinkauf in USD werden durch Devisentermingeschäfte zu 100% abgesichert.

VORAUSSICHTLICHE GESCHÄFTSENTWICKLUNG 2024

Unter den Maßgaben der aktuell vorliegenden Informationen unserer Kunden sowie aus dem verbundenen Auftragseingang für 2024 gehen wir von einem signifikanten Umsatzwachstum aus und gehen, sofern die Lieferketten stabil bleiben, auch mit einem durchweg zufriedenstellenden Geschäftsverlauf im Jahr 2024 aus.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine konkreten Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

 

Ettlingen, den 10. April 2024

Mathias Bechler

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§325ff HGB.

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Eingeschränkte Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der vi2vi Retail Solution GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der vi2vi Retail Solution GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt " Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme dieser möglichen Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen dieses Sachverhalts, steht der Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile

Das Vorhandensein der Vorräte zum 31.12.2022 in Höhe von T€ 5.142 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir an der Inventuraufnahme zum 31.12.2022 nicht teilgenommen haben und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über den Bestand gewinnen konnten. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis der Vorräte, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherwiese auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für wenig komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Malsch, den 10. April 2024

HS Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Klaus Bantle, Wirtschaftsprüfer

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