TSTx UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseGroßhandel mit Textilien
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lasse Dr. Jürgensen seit 25.6.2025 | Geschäftsführer |
Christian Nimtz seit 4.8.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 10.98% | |
| 10.98% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DynITEC GmbHTroisdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022(1) Grundlagen des UnternehmensGeschäftsmodell Die DynITEC GmbH (nachfolgend "DynITEC") stellt Zünd- und Anzündmittel für die wehrtechnische Industrie her. Da es sich hierbei um Komponenten mit funktionaler Bedeutung handelt, sind Zuverlässigkeit und langfristige Versorgungssicherheit entscheidende Wettbewerbsfaktoren. Ursprünglich deckte nahezu jeder Staat seinen Zündmittelbedarf mit einer eigenen Industrie ab. In den neunziger Jahren kam es zu einem dramatischen Mengenrückgang, der dazu geführt hat, dass heute in Europa nur noch wenige Hersteller die notwendige Breite an Entwicklung, Produktion und Explosivstoffchemie vorhalten können. Hierbei kommt DynITEC die Gesellschafterstruktur zu Gute. Über Tochterunternehmen sind die Diehl-Gruppe und die Rheinmetall-Gruppe an DynITEC beteiligt. Tochterunternehmen beider Konzerne gehören zu den Kunden. Daneben beliefert DynITEC aber ohne Einschränkung auch Wettbewerber dieser Unternehmen. Die für die Zünd- und Anzündmittel notwendigen Explosivstoffe werden in Eigenfertigung hergestellt. Darüber hinaus werden energetische Materialien an Kunden verschiedener Branchen geliefert. Kontinuierlich erweitert wird das Produktspektrum auch für Einsatzbereiche außerhalb der Wehrtechnik. (2) WirtschaftsberichtDas Wirtschaftswachstum 2022 in Deutschland betrug preis- und kalenderbereinigt 1,9 % und lag damit unter dem Wert des Vorjahres (2,6 %). Ein ähnliches Bild ergibt sich auch für den Euroraum insgesamt. Nach einem Wachstum von 5,3 % im Vorjahr hat sich dieses Jahr das Wachstum auf 3,5 % reduziert. Die großen Volkswirtschaften Frankreich, Italien und Spanien konnten allerdings im Vergleich zu Deutschland höhere Wachstumsraten erwirtschaften. In den kommenden beiden Jahren wird mit geringeren globalen Wachstumsraten von 2,9 % in 2023 und 3,1 % in 2024 gerechnet. Verantwortlich für diese Abschwächung sind der Anstieg der Zentralbankzinsen zur Bekämpfung der Inflation und der Krieg Russlands in der Ukraine. Dieser Rückgang betrifft insbesondere die fortgeschrittenen Volkswirtschaften, während die Schwellen- und Entwicklungsländer bereits in 2022 den vorläufigen Tiefpunkt erreicht haben und in Zukunft wieder stärker wachsen werden. Für 2023 und 2024 werden in Deutschland Wachstumsraten von 0,1 % bzw. 1,4 % erwartet. Der Euroraum insgesamt wird mit 0,7 % und 1,6 % eine ähnliche Tendenz zeigen. (Quelle: Internationaler Währungsfonds - World Economic Outlook Update vom 30. Januar 2023). Im Jahr 2022 lag der Umsatz mit 17,5 Mio. € über dem Niveau des Vorjahres (16,8 Mio. €). Geplant war für das Geschäftsjahr ein Rückgang des Umsatzes auf 15,2 Mio. €. Während der Umsatz im ersten Halbjahr noch bei 7,5 Mio. € lag, stieg er im zweiten Halbjahr auf 10,0 Mio. €. Die Bestände an fertigen und unfertigen Erzeugnissen sind im Geschäftsjahr um 0,8 Mio. € gestiegen. Zum Stichtag 31. Dezember 2022 waren bei DynITEC 88 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 85). Darüber hinaus wurden im Jahresdurchschnitt 7 Zeitarbeitskräfte eingesetzt (Vorjahr 1). Das Ergebnis vor Ertragsteuern belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf +2,0 Mio. € (Vorjahr +2,7 Mio. €) und lag damit auf dem Niveau des Planwertes von 2,0 Mio. €. Die Bilanzsumme im Jahr 2022 betrug 13,9 Mio. € nach 11,9 Mio. € im Vorjahr. Die Eigenkapitalquote sank von 44,4 % im Vorjahr auf nun 37,8 %. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte über die operative Geschäftstätigkeit sowie den Cashpool der Diehl-Gruppe. Guthaben werden täglich an die Diehl Stiftung & Co. KG abgeführt und erforderliche kurzfristige und langfristige Darlehen werden ebenfalls darüber beschafft. Zum 31. Dezember 2022 belief sich das Cashpool-Guthaben gegen die Diehl Stiftung & Co. KG auf 1,8 Mio. € (Vorjahr 1,3 Mio. €). Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit lag im Berichtsjahr bei +2,2 Mio. € nach +1,3 Mio. € im Vorjahr. Die Investitionen betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr 0,3 Mio. € (Vorjahr 0,4 Mio. €). Der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit lag im Ersatz älterer Messgeräte und Produktionsanlagen. Für Forschung und Entwicklung wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 3 % des Umsatzes aufgewendet (Vorjahr: 5 %). Die Entwicklungsaktivitäten wurden weiterhin stark durch die REACH-Verordnung geprägt. Die Substitution bestehender Produkte und die Markteinführung neuer Produkte wurde vorangetrieben. Insgesamt ist die Entwicklung der Gesellschaft aufgrund des sehr starken Anstiegs der Nachfrage nach Zünd- und Anzündmitteln sowie nach energetischen Materialien besser als erwartet verlaufen. Die Corona-Pandemie hat sich nicht auf die Geschäftsentwicklung ausgewirkt. Die im Vorjahr formulierten Umsatzerwartung in Höhe von 15,2 Mio. € wurde deutlich übertroffen, das erwartete Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von 2,0 Mio. € erreicht. Sowohl die Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen als auch die Sonderzuwendung an die Pensionskasse Dynamit Nobel VVaG belasteten das Ergebnis weitaus stärker als geplant. (3) Risiko-, Chancen- und PrognoseberichtRisiken Infolge des Russland-Ukraine-Konflikts ist die Nachfrage nach Zünd- und Anzündmitteln stark gestiegen. Die in den vergangenen Jahren kurzen Auftragsdurchlaufzeiten von durchschnittlich 3 bis 9 Monaten haben sich dadurch erheblich verlängert. Da in der Regel mehrere Lieferstufen zwischen DynITEC und dem jeweiligen Endkunden liegen, ist eine Einschätzung der weiteren Marktentwicklung mit einem hohen Maß an Unsicherheit verbunden. Es ist für DynITEC nicht erkennbar, in welchem Umfang die von Kunden erteilten Aufträge durch Aufträge von Endkunden in der Lieferkette abgedeckt sind. Derzeit ist noch nicht absehbar, auf welchem Niveau sich die Nachfrage in den nächsten Jahren stabilisieren wird. Bezogen auf die einzelnen Kunden und Produkte weisen die Umsatzerlöse mit wenigen Ausnahmen von Jahr zu Jahr sehr starke Schwankungen auf. Kurzfristige positive oder negative Veränderungen der Gesamtauslastung und des Gesamtumsatzes sind daher jederzeit möglich. Die produktbedingt sehr infrastrukturintensiven Produktionsverfahren von DynITEC begrenzen im Falle negativer Markt- und Auslastungsentwicklungen die kurz- und mittelfristigen Anpassungsmöglichkeiten. Die aktuellen militärischen Handlungen in der Ukraine und die hierdurch ausgelösten Sanktionen können negative Einflüsse auf die Rohstoffversorgung und die Weltwirtschaft haben, die zurzeit noch nicht absehbar sind. Mit Schreiben vom 30.12.2021 hat das Trägerunternehmen der Pensionskasse Dynamit Nobel VVaG die bei Gründung der Pensionskasse und Zulassung zum Geschäftsbetrieb im Jahr 1989 abgegebene "Erklärung zur Finanzierung der satzungsmäßigen Kassenleistungen" gekündigt. Zudem haben sich die Kapitalanlagen der Pensionskasse im Jahr 2022 negativ entwickelt. Der Verantwortliche Aktuar hält daher neben der Herabsetzung des Rechnungszinses von 3 % auf ca. 2 % auch eine Stärkung der Risikotragfähigkeit für erforderlich. Es ist derzeit überhaupt noch nicht absehbar, auf welchem Weg der Finanzbedarf gedeckt werden soll. Die Pensionskasse hat angekündigt, ihre Ansprüche aus der Gewährträgerhaftung und den Beteiligungsvereinbarungen geltend zu machen. Eine Nachschusspflicht ergibt sich für DynITEC weder aus der Satzung noch aus der Beteiligungsvereinbarung aus dem Jahr 2002. Eine Kürzung der Leistungen gegenüber den Versorgungsberechtigten käme nur als letztes Mittel in Betracht und würde die Zustimmung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht erfordern. Sollte es zu Leistungskürzungen kommen, müsste DynITEC zur Kompensation der Kürzungen Pensionsrückstellungen bilden. Seit 2007 haben zwei Firmen das gemeinsam genutzte Werksgelände in Troisdorf verlassen. Um einen Anstieg der Infrastrukturkosten für die verbliebenen zwei produzierenden Firmen zu verhindern, wurde die gesamte Energieversorgung umgestellt. Ende 2017 ist die Verkleinerung des Werksgeländes abgeschlossen worden. Es ist bislang nicht gelungen, gemeinsam mit dem Vermieter, der auch die Abwasserentsorgung sicherstellt, ein Konzept zu entwickeln, das die Fixkostenbelastung zukünftig wieder zurückführt. Es ist aktuell nicht erkennbar, dass die genannten Risiken bestandsgefährdende Auswirkungen haben könnten. Chancen Die unterschiedlichen internen und externen Einflussfaktoren enthalten nicht nur Risiken, sondern eröffnen auch Chancen für die Unternehmensentwicklung. Bislang haben nur wenige NATO-Staaten das gemeinsam vereinbarte Ziel erreicht, mindestens 2 % des Bruttoinlandsprodukts für die Verteidigung auszugeben. Die aus dem Russland-Ukraine-Konflikt resultierenden politischen Spannungen werden voraussichtlich zu einer dauerhaften, deutlichen Erhöhung der Verteidigungsausgaben in den NATO-Staaten führen. Auf welchem Niveau sich die bereits deutlich gestiegene Nachfrage in den nächsten Jahren stabilisieren wird, ist noch nicht absehbar. Als technologieorientiertes Unternehmen entwickelt DynITEC in erster Linie Produkte für militärische Anwendungen. Die Ausweitung des Produktspektrums auf nicht-militärische Anwendungen eröffnet aber auch immer wieder Chancen außerhalb der wehrtechnischen Industrie. Voraussichtliche zukünftige Unternehmensentwicklung Der Auftragsbestand belief sich zum 31. Dezember 2022 auf 30,2 Mio. € (Vorjahr 11,7 Mio. €). Es wird von einem Anstieg des Umsatzes auf 19,3 Mio. € im Jahr 2023 ausgegangen. Der geplante Umsatz ist bereits vollständig durch vorhandene Aufträge abgedeckt. Geplant ist ein Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von 2,7 Mio. €. Die Folgen des Russland-Ukraine-Konflikts könnten sich, insbesondere bei einer Ausweitung, auf die Vermögens-, Finanz und Ertragslage auswirken. Insgesamt gehen wir von einer positiven Entwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 aus. Die zu erwartenden Auswirkungen der oben beschriebenen Risiken stufen wir insgesamt als gering ein.
Troisdorf, den 06. Februar 2023 DynITEC GmbH Dr. Erich Muskat Detlev Förster Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2022 bis 31.12.2022
Anhang für das Geschäftsjahr 2022(1) Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss der DynITEC GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die DynITEC GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft und macht von den Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB teilweise Gebrauch. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Soweit nicht anders vermerkt, werden alle Beträge in Euro (€) angegeben. (2) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Von den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurde nicht abgewichen. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige bzw. außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden grundsätzlich 3 Jahre zugrunde gelegt, wenn sich nicht ein abweichender Zeitraum, z.B. aufgrund der Laufzeit von Nutzungsrechten, ergibt. Sachanlagevermögen Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige bzw. außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen beinhalten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten und Abschreibungen. Die Abschreibungen erfolgen linear. Die planmäßigen Abschreibungen liegen bei
Bei kundenauftragsbezogenen Werkzeugen erfolgen die Abschreibungen auf der Grundlage der jeweiligen Laufzeit des Kundenauftrags bzw. der erwarteten Kundenaufträge. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von 250 € bis 800 € werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Zudem wird im Zugangsjahr der Abgang unterstellt. Außerordentlichen Wertminderungen wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Geleistete Anzahlungen sind zum Nennwert bilanziert. Finanzanlagen Beteiligungen werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Voraussichtlich dauernde Wertminderungen bei Finanzanlagen werden durch außerplanmäßige Abschreibungen berücksichtigt. Voraussichtlich dauernde Wertminderungen bei Finanzanlagen werden durch außerplanmäßige Abschreibungen berücksichtigt. Vorräte Bei den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu den Anschaffungskosten mit dem gleitenden Durchschnittswert bzw. zu den niedrigeren letzten Einkaufspreisen bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sowie die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten angesetzt. Sie enthalten neben den direkt zurechenbaren Kosten für Material und Fertigungslöhne auch anteilige Gemeinkosten. Steuerlich nicht aktivierungspflichtige Kosten werden nicht angesetzt. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert. Geleistete Anzahlungen und erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind zum Nennwert bilanziert. Abwertungen für Lagerbestands- und Verwertbarkeitsrisiken werden in angemessenem Umfang vorgenommen. Soweit zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung Abwertungserfordernisse wegen im Erlös nicht voll gedeckter Selbstkosten erkennbar sind, werden zur verlustfreien Bewertung entsprechende Abschläge vorgenommen. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, liquide Mittel Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel werden grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt. Daneben werden bei Forderungen erkennbare Einzelrisiken durch individuell bemessene Einzelwertberichtigungen und allgemeine Kreditrisiken sowie Kosten der Einziehung von Forderungen durch Pauschalwertberichtigungen in angemessenem Umfang berücksichtigt. Unverzinsliche Forderungen, die voraussichtlich erst nach einem Zeitraum von 12 Monaten eingehen, werden mit dem Barwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Auf der Passivseite werden Einnahmen ausgewiesen, die zu späteren Erträgen führen. Latente Steuern Die Steuerabgrenzungsposten (aktiv und passiv) ergeben sich aufgrund von Bewertungsunterschieden in Handels- und Steuerbilanz bzw. steuerlichen Verlustvorträgen, sofern sich die Differenzen in Zukunft ausgleichen. Aktive und passive Steuerlatenzen werden unsaldiert ausgewiesen. Die Bewertung erfolgt mit dem konzerneinheitlichen Steuersatz in Höhe von 30 %. Die aktiven latenten Steuern in Höhe von 1.102 T€ resultieren aus temporären Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz bei den Pensions- und Jubiläumsrückstellungen sowie den sonstigen Rückstellungen. Die passiven latenten Steuern in Höhe von 1 T€ resultieren aus temporären Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz bei digitalen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens.
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem versicherungsmathematischen modifizierten Teilwertverfahren bewertet. Den Berechnungen werden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Bei der Bewertung werden Annahmen über die zukünftige Entwicklung bestimmter Parameter berücksichtigt. Als Lohn- und Gehaltstrend wird eine Steigerung von 5,50 % für das Jahr 2022 und 3,50 % für alle zukünftigen Jahre verwendet (Vorjahr 2,47 %), die Rentendynamik wird mit 2,10 % p.a. angenommen (Vorjahr 1,70 %). Es kommen unternehmensindividuelle Fluktuationsannahmen zur Anwendung. Die Abzinsung erfolgt entsprechend dem von der Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren festgelegten, zum Jahresende prognostizierten Zinssatz von 1,79 % (Vorjahr 1,87 %). Mittelbare Pensionsverpflichtungen werden passiviert (Ausübung des Wahlrechts in Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB). Der Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen mit dem 7-jährigen Marktzins entsprechend § 253 Abs. 2 und Abs. 6 S. 3 HGB beträgt 306.616 € (Vorjahr 377.067 €). Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen und alle erkennbaren Risiken der Gesellschaft. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages einschließlich zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (von der Deutschen Bundesbank veröffentliche Abzinsungssätze mit Stand 31.12.2022). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Währungsumrechnung Bewertungsstichtag für die Umrechnung fremder Währungen ist bei Anlagegütern grundsätzlich der Tag der Anschaffung, bei Forderungen bzw. Verbindlichkeiten der Entstehungstag. Kurzfristige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit unter einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Stichtag unter Berücksichtigung des Imparitätsprinzips bewertet. Erläuterungen zur Bilanz(3) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie der Abschreibungen im Geschäftsjahr ist im Anlagenspiegel dargestellt. Die Beteiligung umfasst die 20-prozentige Beteiligung an der Troisdorf Genehmigungshaltergesellschaft mbH, Troisdorf. Zum 31. Dezember 2021 (Datum des letzten verfügbaren Jahresabschlusses) betrug das Eigenkapital 28 T€, der Jahresüberschuss belief sich auf 0,17 T€. (4) Umlaufvermögen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 88 T€ (Vorjahr 77 T€). Das Cashpool-Guthaben gegen die Diehl Stiftung & Co. KG belief sich zum 31. Dezember 2022 auf 1.845 T€ (Vorjahr 1.283 T€). Gegen Gesellschafter bestehen Forderungen in Höhe von 43 T€ (Vorjahr 72 T€), davon sind ausgewiesen in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0 T€ (Vorjahr 9 T€) und in den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 43 T€ (Vorjahr 63 T€). In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen und in den sonstigen Vermögensgegenständen sind wie im Vorjahr keine mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr enthalten. (5) Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Bonus und Tantieme, Personal- und Sozialverpflichtungen, unterlassene Instandhaltung, Rückbau und Gewährleistung. Die Rückstellungen für Bonus und Tantieme umfassen die voraussichtlich auszuzahlenden Beträge. (6) Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von bis zu einem Jahr und sind nicht besichert. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 1 T€ handelt es sich in voller Höhe um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr 18 T€). Davon entfallen 0 T€ auf Gesellschafter. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern in Höhe von 102 T€ (Vorjahr 101 T€) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 15 T€ (Vorjahr 18 T€) enthalten. (7) Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte Für die von der DynITEC GmbH genutzten Flächen und Gebäude bestehen für das Jahr 2023 sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 227 T€ zuzüglich Mietnebenkosten, für die vier Folgejahre in Höhe von insgesamt 491 T€. Für das Leasing beweglicher Gegenstände des Anlagevermögens (Transportfahrzeuge und Dienstwagen) belaufen sich die finanziellen Verpflichtungen für das Jahr 2023 auf 8 T€, für die vier Folgejahre auf insgesamt 0 T€. (8) Haftungsverhältnisse Da die Pensionskasse Dynamit Nobel VVaG zum 31. Dezember 2015 die gesetzlich vorgeschriebenen Solvabilitätsanforderungen nicht erfüllt hat, musste sie im Jahr 2016 der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) einen Solvabilitätsplan vorlegen. Die Genehmigung des Solvabilitätsplans setzte Garantieerklärungen der Mitgliedsunternehmen zum Ausgleich etwaiger Abweichungen vom Solvabilitätsplan bis zum 30. Juni 2023 voraus. Die DynITEC GmbH hat am 17. Juni 2016 eine entsprechende Garantieerklärung abgegeben. Der Anteil der einzelnen Mitgliedsunternehmen bemisst sich nach dem gemittelten Anteil an den laufenden Beiträgen und an den Verpflichtungen. Im Oktober 2022 hat die Pensionskasse darüber informiert, dass sich auf Basis der letzten Hochrechnung eine Verfehlung des Solvabilitätsplans zum 31. Dezember 2022 in Höhe von 21,5 Mio. € ergeben würde. Auf DynITEC entfallen 420 T€ (1,95 %). 315 T€ wurden im Jahr 2022 bereits gezahlt, in Höhe von 105 T€ wurde eine Rückstellung für ausstehende Rechnungen gebildet. Die Höhe der Inanspruchnahme aus der Garantieerklärung hängt insbesondere von der Bewertung der Kapitalanlagen der Pensionskasse zum jeweiligen Geschäftsjahresende ab und ist daher für die Zukunft nicht verlässlich zu prognostizieren. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(9) Umsatzerlöse Die Umsätze umfassen im Geschäftsjahr 2022 Zünd- und Anzündmittel, energetische Materialien sowie Zündsysteme und Zündsystemkomponenten. Der Exportanteil beträgt 31 %, wovon der überwiegende Teil im europäischen Ausland erzielt wurde. (10) Abschreibungen Außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund dauerhafter Wertminderung waren nicht vorzunehmen. (11) Währungsergebnis In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung enthalten in Höhe von 1 T€ (Vorjahr 1 T€). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von 2 T€ (Vorjahr 2 T€). (12) Abzinsung und Aufzinsung der Rückstellungen In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von 1 T€ enthalten (Vorjahr 0 T€). Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von 127 T€ (Vorjahr 348 T€). (13) Sonstige Steuern In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind sonstige Steuern in Höhe von 0,3 T€ (Vorjahr 0,3 T€) enthalten. (14) Periodenfremde Erträge / Aufwendungen Die periodenfremden Erträge in Höhe von 150 T€ (Vorjahr 651 T€) sind im Wesentlichen auf Auflösungen von Rückstellungen und Endabrechnungen für Vorjahre zurückzuführen. Die periodenfremden Aufwendungen in Höhe von 131 T€ (Vorjahr 122 T€) resultieren im Wesentlichen aus Endabrechnungen für Vorjahre. (15) Außergewöhnliche Aufwendungen und Erträge Außergewöhnliche Aufwendungen und Erträge, über die zu berichten wäre, sind nicht eingetreten. (16) ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 1.316.877,70 € jeweils hälftig zum 31.07.2023 und zum 30.11.2023 an die Gesellschafter auszuschütten. Der Gewinnvortrag in Höhe von 3.434.185,47 € soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Sonstige Angaben(17) Mitarbeiter
Direkte Arbeitnehmer sind Beschäftigte, die direkt an Produkten wertschöpfend tätig sind, während indirekte Arbeitnehmer keine direkte, wertschöpfende Beteiligung an Produkten haben. (18) Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss unserer Gesellschaft ist in den Konzernabschluss der Diehl Verwaltungs-Stiftung, Nürnberg, für den größten Kreis von Unternehmen und in den Konzernabschluss der Diehl Stiftung & Co. KG, Nürnberg, für den kleinsten Kreis von Unternehmen einbezogen. Die Konzernabschlüsse werden beim Betreiber des Unternehmensregisters eingereicht und im Unternehmensregister bekannt gemacht. Darüber hinaus wird der Jahresabschluss in den Konzernabschluss der Rheinmetall AG, Düsseldorf, mit fortgeführtem Beteiligungsansatz einbezogen. (19) Angaben zu den Organen der Gesellschaft Mitglieder der Geschäftsführung der DynITEC GmbH:
Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge wird von dem Wahlrecht des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Der auf Grundlage des Gesellschaftsvertrages gebildete Beirat setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:
Die Mitglieder des Beirats erhalten keine Bezüge von der DynITEC GmbH. (20) Angabe gemäß § 285 Nr. 28 HGB Der Gesamtbetrag im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB beträgt 1.102 T€ (Vorjahr 854 T€) und resultiert ausschließlich aus dem positiven Saldo bilanzierter latenter Steuern. (21) Ausschüttungssperre Eine Ausschüttungssperre für das Jahresergebnis besteht nicht. (22) Nachtragsbericht Zwischen dem Bilanzstichtag 31.12.2022 und dem Datum, an dem der Jahresabschluss 2022 aufgestellt wurde, sind bei der Gesellschaft keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens gehabt hätten.
Troisdorf, den 06. Februar 2023 DynITEC GmbH Dr. Erich Muskat Detlev Förster Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01.2022 bis 31.12.2022
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die DynITEC GmbH, Troisdorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DynITEC GmbH, Troisdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DynITEC GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 22. März 2023 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Thorsten Dzulko, Wirtschaftsprüfer Claus Röger, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 wurde am 21.04.2023 festgestellt. |
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