Commerz Service-Center Intensive GmbH

Am Seestern 1, 40547 Düsseldorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 48359
Vorher
Service-Center Inkasso GmbH Düsseldorf
Eingetragen
1.8.2003
Branche
Institute für Factoring-GeschäfteInkassobürosKreditinstitute des Sparkassensektors
Gegenstand
Die Bearbeitung problembehafteter Forderungen, die Bearbeitung von Kreditsicherheiten sowie der außergerichtliche Einzug von Forderungen für Dritte.

Historie

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Management

NameRolle
Marco Jüttner
seit 6.11.2018
Prokura
Simone Strüver
seit 6.11.2018
Prokura
Jens Thomas
seit 6.11.2018
Prokura
Beate Fietkau
seit 6.11.2018
Prokura
Bianca Kahlert
seit 3.4.2013
Prokura
Geschäftsführer
Michael Schaer
seit 16.2.2012
Prokura
Dieter Kreft
seit 4.2.2004
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
COMMERZBANK Aktiengesellschaft
Germany
125.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Service-Center Inkasso GmbH Düsseldorf

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015

Bilanz

Aktiva

  31.12.2015 31.12.2014
 
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche    
Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 10.677,00 34,00
II. Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 20.214,00 26.541,00
III. Finanzanlagen    
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 145.709,15
  30.891,00 172.284,15
B. Umlaufvermögen    
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 20.937,48 33.442,20
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 48.080,82 66.900,56
    (davon gegen Gesellschafter € 48.080,82;    
    Vorjahr T€ 67)    
3. Sonstige Vermögensgegenstände 822,34 2.907,91
    (davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr    
    € 617,97; Vorjahr T€ 2)    
  69.840,64 103.250,67
II. Guthaben bei Kreditinstituten 1.854.656,17 1.624.513,77
(davon bei verbundenen Unternehmen € 1.854.656,17;    
Vorjahr T€ 1.625)    
(davon bei Gesellschaftern € 1.854.656,17;    
Vorjahr T€ 1.625)    
  1.924.496,81 1.727.764,44
C. Rechnungsabgrenzungposten 10.742,44 9.421,35
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechung 541.497,00 520.106,00
  2.507.627,25 2.429.575,94

Passiva

  31.12.2015 31.12.2014
 
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 125.000,00 125.000,00
II. Kapitalrücklage 3.000,00 3.000,00
III. andere Gewinnrücklage 175.833,00 206.530,00
  303.833,00 334.530,00
B. Rückstellungen    
Sonstige Rückstellungen 671.493,78 292.767,15
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 526,71 1.269,31
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr    
€ 526,71; Vorjahr T€ 1)    
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.472.029,62 1.738.472,27
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr    
€ 1.472.029,62; Vorjahr T€ 1.738)    
(davon gegenüber Kreditinstitute    
€ 1.472.029,62; Vorjahr T€ 1.738)    
(davon gegenüber Gesellschaftern    
€ 1.472.029,62; Vorjahr T€ 1.738)    
3. Sonstige Verbindlichkeiten 59.744,14 62.537,21
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr    
€ 59.744,14; Vorjahr T€ 63)    
(davon aus Steuern € 59.704,14; Vorjahr T€ 62)    
  1.532.300,47 1.802.278,79
  2.507.627,25 2.429.575,94

Anhang

1. Rechtsgrundlagen

Die Service-Center Inkasso GmbH Düsseldorf, (SCI), ist eine kleine Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 und Abs. 4 HGB. Alleinige Gesellschafterin ist die COMMERZBANK Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, (Commerzbank AG), mit der ein Ergebnisabführungsvertrag besteht.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde unter Anwendung der gesetzlichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Von den Erleichterungen der §§ 266 Abs. 1 Satz 3, 274a, 276 und 288 HGB wird teilweise Gebrauch gemacht.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Für Vermögensgegenstände, die den Wert von EUR 410,00 nicht übersteigen, wurde von dem Wahlrecht der Sofortabschreibung Gebrauch gemacht.

Die Wertpapiere des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bei voraussichtlich dauernder Wertminderung gem. § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Forderungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände und Bankguthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert angesetzt.

Unter den Rechnungsabgrenzungsposten werden Vorauszahlungen für bestimmte zukünftige Zeiträume ausgewiesen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt und vollständig eingezahlt.

Die Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen für Altersteilzeit, Vorruhestand sowie Jubiläumszuwendungen wurden mit dem auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen ermittelten Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB sind Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller Übrigen entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, mit diesen Schulden zu verrechnen. Entsprechend ist mit den zugehörigen Aufwendungen und Erträgen aus der Abzinsung und aus dem zu verrechnenden Vermögen zu verfahren. Übersteigt der beizulegende Zeitwert der Vermögensgegenstände den Betrag der Schulden, wird der übersteigende Betrag unter einem gesonderten Posten aktiviert.

Die Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Diskontierungszinssatzes bei Pensionsrückstellungen sowie bei sonstigen Rückstellungen für Altersteilzeit, Vorruhestand und Jubiläumszuwendungen und für laufende Erträge sowie Erfolgswirkungen aus Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens, soweit diese nicht bereits gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 2 HGB verrechnet worden sind, werden im Finanzergebnis ausgewiesen.

Die weiteren sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt worden. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Zum Bilanzstichtag werden Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr für Jubiläumszuwendungen und Personalkosten ausgewiesen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Zur Ermittlung der Altersversorgungsverpflichtungen und vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen wurde die Projected Unit Credit Method angewendet. Die Restlaufzeit der Verpflichtungen wurde pauschal mit 15 Jahren angesetzt. Nach Veröffentlichung durch die Deutsche Bundesbank beträgt der maßgebliche Rechnungszins bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren 3,89 %.

Die in den "Richttafeln 2005 G von K. Heubeck" enthaltenen Invalidisierungswahrscheinlichkeiten wurden mit 75 % in Ansatz gebracht.

Des Weiteren wurden Rentensteigerungen von 1,50 % sowie die erwartete Mitarbeiterentwicklung (Fluktuation) berücksichtigt (Stand 2004).

Für die Saldierung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen und vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden :

Pensionen

TEUR
Erfüllungsbetrag der Schulden 803
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 1.000
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 1.137

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden :

Altersteilzeit

TEUR
Erfüllungsbetrag der Schulden 65
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 233
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 272

Aus der Verrechnung der Pensionsverpflichtungen und der Altersteilzeitverpflichtung mit den zugehörigen Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB ergibt sich ein Aktivüberhang von TEUR 541, der als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen wird.

Die Verluste aus dem Deckungsvermögen (TEUR 34) wurden mit den Zinszuführungen (TEUR 120) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert. Der sich hieraus ergebende Saldo von TEUR 154 ist im Finanzergebnis unter dem Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten.

Bei den verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden die vom Commerz Pension Trust e.V., Frankfurt am Main, (TEUR 1.409) übermittelten Werte zum 31.12.2015 angesetzt.

Die übrigen sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Kosten der Archivierung i.H.v. TEUR 442, auf noch ausstehende Rechnungen aus Dienstleistungen der Fa. Rhenus i.H.v. TU 71, auf Personalkosten i.H.v. TEUR 62, auf noch ausstehende Rechnungen aus der internen Leistungsverrechnung gegenüber der Commerzbank AG i.H.v. TEUR 55 und auf Berufsgenossenschaftsbeiträge i.H.v. TEUR 11.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen nicht.

Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, bestehen nicht.

Im Geschäftsjahr ergibt sich ein ausschüttungsgesperrter Betrag von TEUR 176 gemäß § 268 Abs. 8 HGB. Dieser Betrag resultiert aus der Differenz zwischen dem zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Deckungsvermögen, dass zur Erfüllung der Pensionsverpflichtungen (TEUR 1.137) sowie der Altersteilzeitverpflichtungen (TEUR 272) dient, und den zugrunde liegenden Anschaffungskosten (Pensionen: TEUR 1.000, Altersteilzeit: TEUR 233). Die Veränderung des ausschüttungsgesperrten Betrags beläuft sich für 2015 auf TEUR -31 (Vorjahr: TEUR 183).

4. Geschäftsführung

Lars Löffelholz Bankangestellter, Markkleeberg

5. Aufsichtsrat/Beirat

Klaus Greger Bankangestellter (Vorsitzender)
Andreas Schimmele Bankangestellter
Dirk Schuster Bankangestellter

6. Konzernabschluss

Aufgrund der Beteiligungsverhältnisse gehört die SCI zum Konzern der Commerzbank AG, die zum 31.12.2015 einen Konzernabschluss nach den International Financial Reporting Standards erstellt, in den unsere Gesellschaft einbezogen ist. Der nach international anerkannten Rechnungslegungsgrundsätzen gemäß § 315a HGB aufgestellte Konzernabschluss der Commerzbank AG wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

7. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs durchschnittlich im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeitnehmer (ohne angestellte Geschäftsführer) 65
Angestellte Geschäftsführer 0
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Angestellten beträgt 65

 

Düsseldorf, den 12.04.2016

Lars Löffelholz



Der Jahresabschluss zum 31.12.2015 wurde am 9.5.2016 festgestellt.

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