Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 9530
Eingetragen
10.5.1994
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenHerstellung von Maschinenspannzeugen und sonstigem Zubehör für Werkzeugmaschinen
Gegenstand
Produktion und Fertigung von Maschinen, Geräten und Ausrüstungen für die lebensmittelverarbeitende Industrie sowie von Werkzeugen, Vorrichtungen und Einzelteilen für die metallverarbeitende Industrie

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Philipp Kluge
seit 16.8.2018
Prokura
Steffen Exler
seit 16.8.2018
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
44.00%
S****** E****
23.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Gunter Niemtschke
01904 Neukirch, Zittauer Str. 32
22.880 €
44.00%
Erbengemeinschaft nach Ulrich Kluge
Germany
13.000 €
25.00%
S****** E****
11.960 €
23.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kluge GmbH

Königswartha

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ

AKTIVA

Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Einzelposten
Vorjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
EUR

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

634.781,00

720.857,00

II. Sachanlagen

2.676.394,98

2.509.490,00

III. Finanzanlagen

51.400,00

51.400,00

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

162.342,79

127.976,69

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

855.235,66

577.535,80

III. Wertpapiere

IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

397.651,84

585.661,75

C. Rechnungsabgrenzungsposten

Summe Aktiva

4.940.257,55

4.648.343,99



PASSIVA

Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Einzelposten
Vorjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
EUR

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

52.000,00

52.000,00

II. Kapitalrücklage

III. Gewinnrücklagen

IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag

1.703.663,77

1.714.084,62

V. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag

73.979,02

-10.420,85

B. Rückstellungen

321.380,03

348.769,07

C. Verbindlichkeiten

2.789.234,73

2.543.911,15

D. Rechnungsabgrenzungsposten

Summe Passiva

4.940.257,55

4.648.343,99

ANHANG

1.1 Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Kluge GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Einzelposten des veröffentlichten Jahresabschlusses sind auf volle Euro auf- bzw. abgerundet.

Gesellschaftsidentifikation laut Registergericht

Firma:

Kluge GmbH

Sitz:

Königswartha

Eintragung:

Handelsregister HRB Abt. B 9530

Dresden

1.2 Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses

Größenklassen

I. Betriebsgröße

In § 267 HGB ist geregelt, welche Kriterien für die Einstufung der Kapitalgesellschaft in die verschiedenen Größenklassen gelten. Dabei sind je nach Einstufung in sogenannte "kleine", "mittelgroße" oder "große" Kapitalgesellschaften unterschiedliche Vorschriften für die Rechnungslegung, Offenlegung oder eine mögliche Abschlusspflichtprüfung zu beachten.

Die Betriebsgröße nach § 267 HGB hat wesentlichen Einfluss auf die Berichts- und Prüfungspflicht der Kapitalgesellschaft.

Der Jahresabschluss der Kluge GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten.

Die Gesellschaft beschäftigt im Jahresdurchschnitt ca. 50 Arbeitnehmer.

Die Umsatzerlöse in den letzten zwölf Monaten vor dem Abschlussstichtag betrugen ca. 4.735.000,00 Euro.

Die Bilanzsumme betrug zum Abschlussstichtag ca. 4.950.000,00 Euro.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

II. Gliederung und Darstellung

Die Ergänzungen betreffen im Einzelnen folgende Posten:

Das Anlagenverzeichnis ist als gesonderte Anlage beigefügt.

Eine klare und übersichtliche Darstellung von allen geforderten Informationen wurde nach Möglichkeit in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung vorgenommen.

Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Es wird hier nochmals darauf verwiesen, dass an dieser Stelle Entwicklungskosten aktiviert sind und über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben werden. Weitere Ausführungen dazu sind in der Bilanz vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Im Sachanlagevermögen wurde in 2017 ein Seilprüfstand mit dessen Herstellungskosten aktiviert und bis zum Bilanzstichtag linear abgeschrieben. Dieser ist im Anlagenverzeichnis unter der Inventarnummer 490002 ausgewiesen. Zu beachten ist, dass neben den reinen Herstellungskosten i.S. § 255 HGB auch Kosten der Forschung und Entwicklung entstanden sind. Während die Forschungskosten sofort in den Aufwand zu erfassen waren (in Handelsbilanz und Steuerbilanz) wurden die Entwicklungskosten in der Handelsbilanz aktiviert. In der Steuerbilanz besteht ein Aktivierungsverbot, so dass zwingend eine abweichende Steuerbilanz aufzustellen war. Dabei handelt es sich um Kosten in Höhe von ca. 253.000,00 Euro.

Im Berichtsjahr wurde ein SpreuStroh-Kompakterntemaschine als Prototyp selbst hergestellt. Die hierzu entstandenen Entwicklungskosten von insgesamt 596.903,00 Euro. Da diese in der Steuerbilanz nicht aktiviert werden dürfen, weicht insoweit die Handelsbilanz positiv von der Steuerbilanz ab.

Da in künftigen Jahren das steuerliche Ergebnis regelmäßig in dieser Position über dem handelsrechtlichen Ergebnis liegt und sich dieses spätestens nach vollständiger Abschreibung (nach voraussichtlich 12 Jahren) wieder ausgeglichen hat war zwingend eine Rückstellung für latente Steuern zu bilden, die künftig anzupassen ist. Im Berichtsjahr wurde dieser Betrag deutlich erhöht.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear und in der Vergangenheit teilweise degressiv vorgenommen. Aufgrund der gesetzlichen Regelungen musste bei Zugängen im Berichtsjahr stets die lineare Abschreibung angewandt werden.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Anlagevermögens erfolgt zeitanteilig.

Im Berichtszeitraum bestand ein Wahlrecht zwischen Ansatz eines Sammelpostens oder der Sofortabschreibung von Vermögensgegenständen mit Anschaffungskosten bis 800,00 Euro. Ein Sammelposten wurde nicht gebildet.

Herstellungskosten

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen.

Zu den Besonderheiten beim Seilprüfstand und der Partikelschwerkraftdosierungsanlage sowie den Teilherstellungskosten zur Streu-Stroh-Kompaktanlage wurde bereits berichtet.

Verbindlichkeiten

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Ausführungen über Grund und Höhe erfolgte in der Bilanz.

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren gegenüber Kreditinstituten, bestehen in Höhe von 919.658,02 Euro.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind grundsätzlich durch Sicherungsübereignungen gesichert. Die übrigen Verbindlichkeiten sind in der Regel ungesichert.

III. Sonstige Angaben

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch folgende Personen geführt:

Herr Gunter Niemtschke - Geschäftsführer

IV. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Der Jahresabschluss zeigt nach § 264 Abs. 2 HGB grundsätzlich ein, den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

V. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung folgende Verwendung des Jahresergebnisses vor:

Der Jahresüberschuss beträgt EUR 73.979,02. Unter Beachtung des bisherigen Gewinnvortrags von EUR 1.703.663,77 ergibt sich ein vortragsfähiger Betrag von EUR 1.777.642,79. Es wird vorgeschlagen, diesen Betrag auf neue Rechnung vorzutragen.

Die Bilanzierung erfolgte vor der Verwendung des Jahresergebnisses.

 

Königswartha, den 15. März 2025

gez. Hr. Niemtschke

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 28. März 2025

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