W & P Agrar-Handels-GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Georg Bernhard Maria Wigger gen. Pieper seit 29.6.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WP-Agro-Handels-GmbHOberheldrungenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023WP Agro-Handels-GmbHI. Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss der WP Agro-Handels-GmbH wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den Kriterien des § 267 HGB handelt es sich bei der WP Agro-Handels-GmbH um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Form der Darstellung bzw. die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert. Aus Gründen der Übersichtlichkeit der Darstellung werden die Angaben zu den Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten für das Berichtsjahr im Anhang ausgewiesen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von bis zu 800,00 Euro wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Eine Bewertung von Roh-, Hilfs und Betriebsstoffen fand im KJ 2023 wieder statt Bewertet wurde ein Futtermittelbestand und ein Bestand an Tieren. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände wurden, ausgehend von den Anschaffungskosten, unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nominalwert angesetzt. Im Berichtsjahr wurden keine erkennbaren Einzelrisiken durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Guthaben bei Kreditinstituten sowie sonstige Geldbestände wurden zum Nominalwert bewertet. Die Rückstellungen wurden für alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung bekannten ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken laut Auskunft der Geschäftsleitung berücksichtigt. Der Wertansatz berücksichtigt den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Auf den Ansatz einer Kostensteigerung wurde mangels Wesentlichkeit verzichtet. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn und Verlustrechnung Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Forderungen größer 1 Jahr Restlaufzeit wurden als Darlehen ausgewiesen. Auf die Bildung einer Pauschalwertberichtigung wurde verzichtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten 3.737.835,69 Euro (VJ 4.383.996,20 Euro) Forderungen an verbundene Unternehmen und 605.853,56 Euro (VJ 619.283,26 Euro) Forderungen an Gesellschafter. Es handelt sich dabei um Forderungen aus Darlehensgewährung in Höhe von 603.613,61 Euro (VJ 603.613,61 Euro) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2.239,95 Euro (VJ 15.679,65 Euro). Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzung beinhalten Finanzierungszinsen bis 06/2026 der Targo Bank in Höhe von 19.534,52 Euro. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten das VJ 2023 in Höhe von insgesamt 103.544,88 Euro (VJ 327.365,70 €). Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere Personalrückstellungen in Höhe von 22.540,00 Euro (VJ 16.903,45 Euro), Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von 20.000,00 €uro (VJ 20.000,00 Euro), Rückstellungen für einen Rechtsstreit sowie Rückstellungen für Archivierungskosten in Höhe von 13.000,00 Euro (VJ 13.000,00 Euro). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten umfassen Verbindlichkeiten an Kreditinstitute in Höhe von 1.686.765,49 Euro (VJ 1.862.303,39 Euro), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 4.067.334,57 Euro (VJ 2.913.805,50 Euro), Verbindlichkeiten an verbundene Unternehmen in Höhe von 111.681,00 Euro (VJ 72.846,52 Euro) sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 20.886,26 Euro (VJ 27.206,92 Euro). Passive latente Steuern Die passiven latenten Steuern wurden nicht gebildet. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitsspiegel im Einzelnen dargestellt.
Die Verbindlichkeiten Kreditinstitute sind gegenüber der Nord LB besichert durch Mitschuldübernahmevereinbarungen zwischen folgenden Gesellschaftern/Personen: • W & P Agrar-Handels-GmbH, Oberheldrungen • Wigger-Pieper KG, Gorsleben • WP-Agro-Handels-GmbH, Oberheldrungen • Herrn Georg Wigger-Pieper, Oberheldrungen • Agrarproduktion Oldisleben GmbH, Oberheldrungen • Ferkelaufzucht Birkigt GmbH, Bad Bibra • Schweinezucht Heygendorf GmbH & Co. KG, Heygendorf und • Gebr. Wellen Schweinemastbetriebs GmbH, Mönchpfiffel-Nikolausrieth Für die WP Agro-Handels-GmbH wurden aus diesem Vertrag bei den Gesellschaften folgende Sicherheiten angegeben: • Gesamtgrundbuchschuld in Höhe von 6.630 TEUR • Buchgrundschuld in Höhe von 12.900 TEUR • Selbstschuldnerische Bürgschaft durch Herrn Georg Wigger-Pieper in Höhe von 1.000 TEUR • Abtretung der Stromerlöse •Sicherungsübereignung von Anlage- und Umlaufvermögen sowie •Einzel- und Globalabtretungen von Forderungen Gegenüber anderen Banken bestehen Sicherungsübereignungen von Anlagevermögen. Finanzielle Verpflichtungen/Haftungsverhältnisse/außerbilanzielle Geschäfte Zum Bilanzstichtag bestehen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen für die folgenden sechs Geschäftsjahre in Höhe von 36 TEUR. Davon an verbundene Unternehmen in Höhe von 36 TEUR. Außerbilanzielle Geschäfte bestehen nicht. Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen wurden Einnahmen in Höhe von insgesamt 401 TEUR erfasst, die sich nicht aus der Geschäftstätigkeit ergeben, Waschgebühren, Fuhrlohn, Verfahrensgebühren, Einnahmen aus weiter berechneten Kosten innerhalb der verbunden Unternehmen. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern von Einkommen und Ertrag betreffen das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit laufenden Geschäftsjahre sowie Steuernachzahlungen aus der Betriebsprüfung. IV. Sonstige Angaben Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens von folgenden Geschäftsführern geführt: - Herr Georg Wigger-Pieper (Landwirt). Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des§ 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Geschäftsführungsbezüge wird unter Inanspruchnahme der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Gesellschaft hat weiterhin folgende Darlehen an den Gesellschafter gewährt.
Mitarbeiter Durchschnittlich waren während des Geschäftsjahres 2023 11 Arbeitnehmer beschäftigt. Gewinnverwendung/GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor den Jahresüberschuss in Höhe von 531.113,39 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.
Oberheldrungen, 06.08.2024 Georg Wigger-Pieper Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen der Gesellschaft Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Die WP Agro-Handels-GmbH betreibt in Oberheldrungen einen Handel mit landwirtschaftlichen Nutztieren, insbesondere mit Schweinen. Der Handel erfolgt durch kurzfristige An- und Verkäufe von lebenden Tieren in den verschiedensten Segmenten. Hierbei ist die GmbH bundesweit sowie international tätig. Die wesentlichen Absatzmärkte in der Schweineproduktion liegen bei den Mastprodukten im Bereich in- und ausländischer Schlachthöfe, aber auch in geringem Umfang an Metzgereien und Kleinstunternehmen. Im Handel werden die Läufer überwiegend an Mastbetriebe und die Schlachtschweine nahezu vollständig an in- und ausländische Schlachthöfe vermarktet. In geringem Umfang erfolgt die Vermarktung der Handelswaren über fremde Handelsunternehmen. Der Viehhandel, der den umsatzstärksten Bereich ausmacht, wird in Deutschland von relativ wenigen Unternehmen geprägt, die einen wesentlichen Einfluss auf den Markt ausüben. B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Im Geschäftsjahr 2023 konnte die Ertrags- und Finanzlage stabil gehalten werden. Die Umsatzerlöse haben sich um 31,3 % erhöht. Der Materialaufwand ist um 12,3 % gestiegen. Durch die stark gestiegenen Schweinepreise konnte ein Umsatzeinbruch abgefedert werden. Insgesamt hat sich der Handel relativ stabil gestaltet. 1. Ertragslage Besondere Ereignisse mit wesentlichem Einfluss auf die Geschäftsentwicklung ergaben sich im Erstellungszeitraum des Jahresabschlusses nicht. Die WP Agro Handels GmbH hat im Jahr 2014 die aktive Produktion von Schweinen eingestellt und betreibt nur noch landwirtschaftlichen Nutztierhandel. Diese Strategie hat sich als effektivsten erwiesen. Der Markt ist nach wie vor extrem Volatil. Eine feste Vertrags- und Auftragsgestaltung ist im Viehhandel vollkommen untypisch, es handelt sich vielmehr in nahezu allen Bereichen um Tages- max. Wochengeschäfte. OECD und FAO prognostizierten für einen Zehnjahreszeitraum (2021 bis 2031) noch ein Wachstum bei Schweinefleisch um 9 %. So ist jetzt eine Stagnation zu verzeichnen. Die weitweite Erzeugung von Schweinefleisch ist im Jahr 2023 nicht gestiegen. Die globale Welt-Fleischerzeugung stand auch in 2023 wegen stark gestiegener Inputkosten, Tierkrankheiten und ungünstiger Wetterbedingungen in vielen Regionen der Welt unter wirtschaftlichem Druck, der u. a. zu einem früheren Abverkauf der Schlachttiere oder Reduzierung der Produktion geführt hat. Der Trend geht zu schweren Schweinen. Dies kostet den Landwirten ein Teil der Erlöse. Verbraucher kaufen noch weniger Schweinefleisch als im KJ 2023. Der Rückgang liegt z.Z. bei einem Minus von 5 %. Der Rückgang an erzeugten Schweinefleisch in Deutschland ist seit 2016 zu verzeichnen und setzt sich weiterhin fort. Für die WP-Agro war 2023 dennoch ein zufriedenstellendes Wirtschaftsjahr. 2. Finanzlage Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend. Es sind keine finanziellen Engpässe zu erwarten, so dass die Gesellschaft auch in Zukunft alle finanziellen Verpflichtungen erfüllen kann. Der Handel ist gekennzeichnet durch einen größeren Vorfinanzierungsbedarf, was mit der allgemein schwierigen Lage im Bereich der Tierproduktion zusammenhängt, so dass vermehrt Marktpartner auf der debitorischen und kreditorischen Seite versuchen Zahlungsziele zu verlängern bzw. zu verkürzen. Die WP Agro-Handels-GmbH konnte in den letzten Jahren, einen relativ stabilen Eigenkapitalstock aufbauen. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm, so dass das Risiko von Forderungsausfällen als gering eingeschätzt werden kann. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme der WP Agro Handels GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf 11.530 TEUR. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr (10.201 TEUR) um13 % erhöht. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil von Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 9,9 % (Vorjahr 9,6 %) gekennzeichnet. Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil von Eigenkapital an der Bilanzsumme von 47,5 % (Vorjahr 48,5 %) gekennzeichnet. C. Prognosebericht Für das Jahr 2024 wird die Schweinefleischproduktion weiterhin stagnieren und eher zurückgehen. Der Export von Schweinen und Schweinefleisch liegt im ersten Halbjahr 2024 mit ca. 2 % unter den Vorjahreszeitraum. Die Schweinepreise sind unter Druck geraten und heftig gefallen. Nach wochenlangem Stillstand, senkte die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch den Preis um 10 Cent auf 2,1 €uro/kg Schlachtgewicht. Grund für die Preissenkungen liegen im massiven Preisdruck einiger großer Schlachtunternehmen, die auf die zurückhaltende Nachfrage reagieren. Aufgrund der geringeren Schweinepreise fallen auch die Ferkelpreise. Die Nachfrage der Mäster sinkt und zugleich steigt das Angebot. Dies führt teilweise zu Einbußen von 6 Euro/Stück. Die Bruttoerzeugung von Schweinefleisch schrumpfte auch 2023 weiter. Die Zahl der in Deutschland geschlachteten Schweine nimmt weiter ab. Für 2024 wird mit einem weiteren starken Rückgang der Schweinefleischerzeugung gerechnet. Die ISN geht davon aus, dass die Einführung von neuen Masken für die AutoFOR-MFA klassifizierten Tiere insbesondere bei fleischärmeren Tieren zu einer deutlichen Erlösminderung von bis zu 2,50 €uro führt. Bei guten, schweren Tieren liegt sie zwischen 50 Cent und 1 Euro. Durch diese Änderungen forcieren die Schlachtbetriebe noch stärker die Entwicklung zu mehr Muskelfleischanteil und höheren Schlachtgewichten mit negativen Folgen für die gesamte Schweinebranche. D. Risikobericht Die Geschäftsführung unterhält ein der Größe des Unternehmens angemessenes Risikomanagementsystem, welches jederzeitige Information über Preisänderungen, Ausfall- und Liquiditätsrisiken ermöglicht. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. E. Nachtragsbericht Nach Ablauf des Geschäftsjahrs sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. F. Sonstiges Die Gesellschaft betreibt keine eigene Forschung und Entwicklung. Sie verfügt über keine Zweigniederlassungen.
Oberheldrungen, 06.08.2024 Georg Wigger-Pieper Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die WP-Agro-Handels-GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der WP-Agro-Handels-GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WP-Agro-Handels-GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden, handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.Dezember 2023 sowieihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß §322 Abs.3 Satz1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerkes weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind diegesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichtes relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dengesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerkes erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Abschlussprüfung feststellen.
Kiel, den 3. September 2024 wetreu
NTRG
Hartmut Kaack, Wirtschaftsprüfer Dörte Reese, Wirtschaftsprüferin FirmaWP-Agro-Handels-GmbH FirmensitzOberheldrungen RegistergerichtJena Handelsregisternummer501300 Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 30.10.2024. |
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