CoV Team GmbH & Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc Lehmann seit 29.1.2026 | Geschäftsführer |
Andrea Biebl seit 10.12.2025 | Geschäftsführer |
Katja Anette Brandt seit 25.11.2025 | Geschäftsführer |
Matus Rajnák seit 25.11.2025 | Geschäftsführer |
Oliver Grafeneder seit 24.5.2024 | Prokura |
Christoph Mauerer seit 9.6.2022 | Geschäftsführer |
Marco Lüderitz seit 6.11.2019 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Dentsu International Holdings Limited | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
iProspect GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Anhang für das Geschäftsjahr 2022I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist unter der Firma iProspect GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 117179 eingetragen. Es besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag sowie eine körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerliche Organschaft mit der Dentsu Aegis Network Central Europe GmbH, Frankfurt am Main. Weiterhin besteht ein Gewinnabführungsvertrag zwischen der iProspect GmbH und der Tochtergesellschaft explido GmbH. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der §§ 242 ff. und 264 ff. des Handelsgesetzbuches sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG erstellt. Es gelten die Vorschriften für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und teilweise "davon-Vermerke" in diesem Anhang gemacht. Die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Tochtergesellschaft admatics.com Ltd. wurde mit Wirkung zum 27. September 2022 liquidiert. Gemäß Verschmelzungsvertrag und Gesellschafterbeschluss vom 29. Juli 2022 wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2022 die bisherige Schwestergesellschaft Videobeat Networks GmbH per Buchwertverknüpfung nach § 24 UmwG auf die iProspect GmbH verschmolzen. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 24. August 2022. Gemäß Verschmelzungsvertrag und Gesellschafterbeschluss vom 30. August 2022 wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2022 die bisherige Schwestergesellschaft David Wood & Associates GmbH per Buchwertverknüpfung nach § 24 UmwG auf die iProspect GmbH verschmolzen. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 26. September 2022. Folgende Vermögensgegenstände und Schulden wurden mit Wirkung zum 01. Januar 2022 übernommen (die Werte werden in TEUR angegeben):
Die Vergleichbarkeit der Vorjahreswerte ist in dieser Hinsicht eingeschränkt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: a. Anlagevermögen Die Bewertung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt zu Herstellungskosten der Entwicklung. Die Abschreibungen werden linear über die geplante Nutzungsdauer von vier Jahren vorgenommen. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Die voraussichtliche Nutzungsdauer der Anlagegüter liegt bei vier bis neun Jahren. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen, um die immateriellen Vermögensgegenstände mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Sachanlagen werden unter Anwendung der linearen Methode vorgenommen. Die voraussichtliche Nutzungsdauer der Anlagegüter liegt zwischen drei und dreizehn Jahren. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen, um die Sachanlagen mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist. Geringwertige Anlagegüter unter EUR 800 werden bei Erwerb direkt aufwandswirksam erfasst. Die Abschreibungen auf Zugänge des Anlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. b. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr werden abgezinst. Fremdwährungsforderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgt die Umrechnung unter Berücksichtigung des Realisationsprinzips. Für erkennbare Risiken werden im Einzelfall im angemessenen Umfang Einzelwertberichtigungen gebildet. Das latente Risiko des Forderungsausfalls wird durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. c. Rückstellungen für Pensionen Die Gesellschaft bietet ihren Mitarbeitern zur Altersvorsorge und Risikoabsicherung ein "deferred compensation" Modell an. Dabei haben die Mitarbeiter die Möglichkeit, Gehaltsbestandteile in Altersversorgungsansprüche umzuwandeln. Eigene Beitragsleistungen durch die Gesellschaft sind ausgeschlossen. Zur Erfüllung dieser Versorgungszusage hat die Gesellschaft mit einem Versicherer eine Rückdeckungsversicherung abgeschlossen, wonach alle Rechte und Ansprüche daraus der Gesellschaft zustehen. Zur Sicherstellung der Ansprüche der Versorgungsberechtigten sind alle Leistungsansprüche der Gesellschaft gegenüber der Versicherung an die Mitarbeiter verpfändet. Im Versorgungsfall steht der Anspruch aus der Rückdeckungsversicherung bzw. der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens der Verpflichtung gegenüber dem pensionsberechtigten Mitarbeiter in gleicher Höhe gegenüber. Die Rückdeckungsversicherung ist als leistungskongruent zu bezeichnen, da die aus ihr erfolgenden Zahlungen sowohl hinsichtlich der Höhe als auch der Zeitpunkte deckungsgleich mit den Zahlungen an den Versorgungsberechtigten sind. Damit bestimmt sich der Wert der Pensionsverpflichtung am Bilanzstichtag nach dem Wert des Deckungsvermögens gemäß § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB. Rückdeckungsanspruch und Pensionsrückstellungen werden nach § 246 Abs. 2 HGB saldiert, ohne dass es dabei zu einem Ausweis eines Aktiv- oder Passivüberhangs kommt. Darüber hinaus bestehen laufende Rentenverpflichtungen. Diese Pensionsrückstellung wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis der projizierten Einmalbeitragsmethode berechnet. Als Rechnungszins wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten 10 Jahre verwendet (Bundesbankzins), der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Er beträgt 1,78 %. Es wurden die Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. d. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Die Steuer- und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie werden in Höhe des Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. e. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgt die Umrechnung unter Berücksichtigung des Imparitätsprinzips. f. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag passiviert, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. g. Umsatzerlöse Als Umsatzerlöse werden Provisionen und Honorare als Entgelt für die Agenturleistungen ausgewiesen. Die von den Mediengesellschaften bezogenen Fremdleistungen für Mediaschaltungen und die entsprechend an die Kunden weiterbelasteten Beträge werden in der Rechnungslegung branchenüblich als durchlaufende Posten behandelt, obwohl auf der Grundlage der Verträge mit den Auftraggebern einerseits und den Werbeträgern andererseits jeweils getrennte Rechtsbeziehungen unterhalten werden. Umsatzerlöse werden realisiert, wenn die vereinbarte Leistung erbracht wurde. Darüber hinaus werden Konzernumlagen, denen ein Leistungsaustausch zugrunde liegt, unter den Umsatzerlösen ausgewiesen. h. Verbundene Unternehmen Als verbundene Unternehmen werden alle Gesellschaften angesehen, die als Mutter- oder Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Dentsu Inc., Tokio, Japan, einbezogen werden. III. Erläuterung zur Bilanz a. Anlagevermögen Die Aufgliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Entwicklung im Geschäftsjahr sind unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. b. Finanzanlagen Die Anteile an verbundenen Unternehmen beinhalten folgende Beteiligungen:
* Ergebnis 2022 vor Gewinnabführung
c. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. d. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 10.848; Vorjahr: TEUR 8.351), sonstige Forderungen (TEUR: 0; Vorjahr: TEUR 1.460) und saldierte Forderungen aus Gewinnausschüttungen bzw. Forderungen aus dem Gewinnabführungsvertrag mit der explido GmbH (TEUR 2.541; Vorjahr: TEUR 5.288). e. Forderungen gegen Gesellschafter Die Forderungen gegen die Gesellschafterin betreffen mit TEUR 1.432 (Vorjahr: TEUR 1.395) Forderungen aus dem laufendem Verrechnungsverkehr. Weiterhin enthalten sind Cashpool Forderungen in Höhe von TEUR 29.496 (Vorjahr: Verbindlichkeit TEUR 33.673). Zudem sind Forderungen aus Überzahlung von Gewinnabführungen in Höhe von TEUR 2.899 (Vorjahr: TEUR 11.550) enthalten. Der im Vorjahr in den Forderungen gegen die Gesellschafterin enthaltene Anspruch auf Verlustübernahme für die Jahre 2018 und 2019 in Höhe von TEUR: 46.830 ist im Geschäftsjahr 2022 vollständig von der Gesellschafterin Dentsu Aegis Network Central Europe GmbH beglichen worden. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Dentsu Aegis Network Central Europe GmbH betreffen Verbindlichkeiten aus dem laufendem Verrechnungsverkehr mit TEUR 3.268 (Vorjahr: TEUR 3.631) sowie die Verbindlichkeiten aus der Abführung des Jahresergebnisses 2022 in Höhe von TEUR 2.562 und wurden erstmals im Geschäftsjahr 2022 in voller Höhe mit den Forderungen gegen die Gesellschafterin verrechnet. f. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen debitorische Kreditoren. g. Vermögensverrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB Nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB werden die Altersversorgungsverpflichtungen mit Vermögensgegenständen saldiert, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB). Wir verweisen auf unsere Erläuterungen zu den "Rückstellungen für Pensionen". Der Rückdeckungsanspruch bzw. der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens sowie die Anschaffungskosten für die Verpflichtung und somit auch der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung betragen gemäß Bestätigung der Versicherungsgesellschaft TEUR 69 (Vorjahr: TEUR 65). Die verrechneten Aufwendungen und Erträge betragen im Geschäftsjahr TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 2). h. Gezeichnetes Kapital und Kapitalrücklage Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 110 und wird vollständig von der Dentsu Aegis Network Central Europe GmbH gehalten. Die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 1.077 resultierte aus der im Jahr 2012 erfolgten Verschmelzung der iProspect GmbH, Hamburg, auf die iProspect GmbH, Frankfurt am Main. Das aus dem Vorjahr fortgeführte Eigenkapital unterliegt aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages grundsätzlich keiner Veränderung. Jedoch hat sich die Kapitalrücklage aufgrund der Verschmelzungen mit den bisherigen Schwestergesellschaften Videobeat Networks GmbH und der David Wood & Associates GmbH um TEUR 7.129 erhöht. Hieraus ergibt sich ein Eigenkapital unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags von TEUR 1 zum Bilanzstichtag von insgesamt TEUR 8.318. i. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten die für die Geschäftsjahre 2021 und 2022 betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern, die im Rahmen der Verschmelzung mit der bisherigen Schwestergesellschaft David Wood & Associates GmbH übertragen wurden. j. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen im Personalbereich in Höhe von TEUR 326 (Vorjahr: TEUR 990), Beträge für ausstehende Gutschriften in Höhe von TEUR 200 (Vorjahr: TEUR 73) sowie für Prüfungskosten in Höhe von TEUR 199 (Vorjahr: TEUR 115). k. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. l. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Diese Position betrifft die kurzfristige Darlehensverbindlichkeit gegenüber einer Bank im Rahmen eines unechten Factoring-Geschäfts in Höhe von TEUR 4.959 (Vorjahr: TEUR 0). m. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten bestehen aus Verbindlichkeiten aus Depotzahlungen in Höhe von TEUR 24.001 (Vorjahr: TEUR 1.201) sowie aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 10.100 (Vorjahr: TEUR 7.728). Es wurden Verbindlichkeiten aus Depotzahlungen TEUR 38.343 (Vorjahr: TEUR 38.343) mit den Forderungen gegen die entsprechenden verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 14.342 (Vorjahr: TEUR 37.142) verrechnet. n. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter Das im Vorjahr in den Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Dentsu Aegis Network Central Europe GmbH enthaltene Darlehen für Zwecke eines Beteiligungserwerbes in Höhe von TEUR 19.964 ist im Geschäftsjahr 2022 vollständig zurückgezahlt worden. Während im Vorjahr noch Verbindlichkeiten aus Cashpool in Höhe von TEUR 33.673 bestanden, weist die Gesellschaft zum 31.12.2022, ein Cashpool Guthaben in Höhe von TEUR 29.496 aus. IV. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung a. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren im Wesentlichen aus Kursgewinnen aus Fremdwährungsgeschäften in Höhe von TEUR 168 (Vorjahr: TEUR 9), Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 40 (Vorjahr: TEUR 0) und sonstigen periodenfremden Erträgen in Höhe von TEUR 38 (Vorjahr: TEUR 13). Zudem beinhaltet der Posten sonstige Erträge in Höhe von TEUR 447 (Vorjahr: TEUR 0). b. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Aufwendungen aus konzerninternen Weiterbelastungen in Höhe von TEUR 6.432 (Vorjahr: TEUR 728), EDV-Kosten in Höhe von TEUR 725 (Vorjahr: TEUR 598), Auflösungen von uneinbringlichen Lieferantengutschriften in Höhe von TEUR 523 (Vorjahr: TEUR 0), Raumkosten in Höhe von TEUR 469 (Vorjahr: TEUR 427), Rechts- und Beratungskosten in Höhe von TEUR 505 (Vorjahr: TEUR 112) und sonstige Personalkosten in Höhe von TEUR 567 (Vorjahr: TEUR 317). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 533 (Vorjahr: TEUR 13) sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 53 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten. c. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsaufwendungen bestehen im Wesentlichen aus Zinsen an verbundene Unternehmen aus dem Cashpooling. V. Sonstige Angaben a. Angaben zum Mutterunternehmen Die iProspect GmbH gehört über ihre Gesellschafterin Dentsu Aegis Network Central Europe GmbH zum Konzernkreis der Dentsu International Limited, London, Großbritannien. Diese hat die iProspect GmbH in den Teilkonzernabschluss (kleinster Kreis) mit einbezogen. Der Teilkonzernabschluss ist auf der Website https://find-and-update.company-information.service.gov.uk/company/01403668 erhältlich. Dieser Teilkonzernabschluss wird seinerseits in den Konzernabschluss der Dentsu Inc., Tokio, Japan, als höchster Konzernspitze (größter Kreis) einbezogen. Der Konzernabschluss ist auf der Website des Unternehmens (https://www.group.dentsu.com/en/ir/library/) erhältlich. b. Angaben zur Befreiung von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichts Die iProspect GmbH, Frankfurt am Main, erfüllt als Mutterunternehmen zusammen mit ihren Tochterunternehmen die größenabhängigen Befreiungskriterien des § 293 Abs. 1 HGB und ist somit von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses sowie eines Konzernlageberichts befreit. c. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2022 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus langjährigen Leasingverträgen in Höhe von TEUR 1.927 (Vorjahr: TEUR 1.794). Die Fälligkeit stellt sich wie folgt dar:
Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen entfallen TEUR 1.926 auf verbundene Unternehmen. Diese betreffen Leistungs- und Umlagevereinbarungen und betreffen, mangels langfristiger Verträge, das nächste Geschäftsjahr. d. Ausschüttungssperre Die Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB greift aufgrund ausreichender Kapitalrücklagen nicht. e. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren 73 Mitarbeiter (Vorjahr: 103) beschäftigt, davon 18 Männer und 25 Frauen. Alle Mitarbeiter standen im Angestelltenverhältnis. Zum Geschäftsjahresende waren neben der Geschäftsführung 70 Mitarbeiter und keine Auszubildenden beschäftigt, davon waren 27 Männer und 43 Frauen. f. Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr und bis zum Aufstellungsdatum folgende Personen an:
g. Bezüge der Geschäftsführung Die Geschäftsführung erhält von der Gesellschaft keine Bezüge. h. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Die derzeit für die deutsche Wirtschaft kritischen Themen wie u.a. Russland-Ukraine-Krieg, Nahost-Konflikt sowie Gefährdung der Lieferketten bis hin zu Lieferengpässen, Inflation und als Resultat eine drohende Rezession haben voraussichtlich erhebliche Auswirkungen auf unsere Kunden und ihre Marketingbudgets in 2023 sowie 2024 und 2025. Die konkreten Auswirkungen für die Zukunft auf die iProspect sind aktuell nicht valide einschätzbar, allerdings hilft uns ein breiter Branchenmix im Kundenportfolio, sodass wir nicht überproportional abhängig von der Entwicklung einzelner Wirtschaftszweige sind. Ab dem Geschäftsjahr 2024 wurden die Verrechnungen im Konzern neu geordnet. Die erhöhten Umlagen werden zu einer wesentlichen Verschlechterung der Profitabilität der Gesellschaft führen.
Frankfurt am Main, den 22. Mai 2025 iProspect GmbH Die Geschäftsführung Werner aus den Erlen Christoph Mauerer Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 20221. Geschäft und Rahmenbedingungen Geschäftsfeld und Organisation Die iProspect GmbH (im Folgenden: iProspect oder Gesellschaft) ist als Spezialagentur für ihre Kunden im Bereich Digitale Medien, insbesondere Mediaplanung und -einkauf, tätig. Muttergesellschaft der iProspect ist die Dentsu Aegis Network Central Europe GmbH, Frankfurt am Main (im Folgenden: DANCE). Die Geschäftsführung der iProspect steuert die Gesellschaft für die Zwecke des Jahresabschlusses nach zwei finanziellen Leistungsindikatoren: Umsatzerlöse und Jahresergebnis vor Ergebnisabführung. Daneben existieren diese oder ähnliche Steuerungsgrößen auch auf Kundenebene. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren kommen für die Steuerung der Gesellschaft nicht zur Anwendung. Die Umsatzerlöse generieren sich einerseits aus dem Verkauf von Media-Schaltungen an Kunden und andererseits aus Entgelten für die Beratung dieser Kunden. Den Verkäufen von Media-Schaltungen an Kunden stehen Einkäufe von Media-Schaltungen bei Vermarktern, z.B. TV-Vermarktern, gegenüber. Die Gesellschaft verkauft die Werbeschaltungen an Dritt-Kunden als auch an andere Konzerngesellschaften, während die Einkäufe bei Vermarktern durchgeführt werden. Als Umsatzerlöse werden die Agenturprovisionen (als Nettoerlöse aus dem Einkauf und Verkauf von Media-Schaltungen) und die Erlöse aus Beratungstätigkeit ausgewiesen. Die iProspect ist in die Dentsu-Gruppe wirtschaftlich und organisatorisch eingebunden. Diverse administrative Aufgaben werden über die Schwestergesellschaft Dentsu Germany GmbH, Frankfurt am Main, abgewickelt. Der Mediaeinkauf wird im eigenen Namen und für eigene Rechnung durchführt. Die georderten Werbeschaltungen werden dann an eigene Kunden sowie an Gruppengesellschaften weiterverkauft. Für die durchgeführten Einkaufstätigkeiten wird die Gesellschaft mit einer Umlage vergütet. Durch die enge funktionale und organisatorische Einbindung der Gesellschaft innerhalb der deutschen Dentsu-Gruppe sowie durch die enge Abstimmung mit der Konzerngruppe besteht ein mittelbarer Einfluss der Lage und Entwicklungen dieser verbundenen Unternehmen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der iProspect. So ist beispielsweise die Zahlungsfähigkeit der iProspect als operative Gesellschaft durch die Einbindung in den Cashpool der deutschen Gruppe unter Führung der DANCE jederzeit gewährleistet. Zwischen der iProspect und der Muttergesellschaft bestehen ein Ergebnisabführungsvertrag sowie eine ertragsteuerliche und umsatzsteuerliche Organschaft. Die Dentsu-Gruppe hat eine führende Position innerhalb der Mediaagenturen in Deutschland. Entwicklung der Branche Die Angaben zur Entwicklung der Branche basieren auf den bereinigten Werbestatistiken der NielsenIQ (Germany) GmbH (bis zum 11. Oktober 2021: The Nielsen Company (Deutschland) GmbH), Frankfurt am Main. Die Bruttowerbeaufwendungen sind im Jahr 2022 um 3,4 % (1.241 Mio. EUR) auf 36.714 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Nach einem sehr guten Start in den ersten 3 Monaten gab es durch den Beginn des Ukrainekriegs und die nachfolgenden wirtschaftlichen Entwicklungen einen stark negativen Trend bei den Werbeausgaben. So verlief das Jahr 2022 insgesamt für viele Gattungen negativ. Ausnahmen: In Kino wird wieder deutlich mehr investiert (+118,8%) als im Vorjahr, in dem die Spieltheater über Monate geschlossen waren. Das Vor-Corona-Niveau ist allerdings noch nicht erreicht. Ebenfalls ein leichtes Plus (+2,1%) gibt es für Out of Home (OOH), das auch in der Coronazeit große Verluste erlitten hatte, Werbesendungen (+3,4%) und Mobile (+1,7%). Am meisten verlieren die Mediengattungen Desktop (-7,0%), TV (-5,5%) und Zeitungen (-4,5%). Aber auch die Zeitschriften-Werbung geht zurück (-2,5%), Radio bleibt eher stabil (-0,6%). Die Media-Gattung TV bleibt mit 17,1 Milliarden Euro die stärkste Mediengattung, mit einem Marktanteil von 46,6% und damit weniger als im Vorjahr (47,8%). Zeitungen, Online (Desktop und Mobile), Publikumszeitschrift und OOH folgen auf den nächsten Plätzen. Zeitschriften, OOH, Radio, Werbesendungen und Kino können ihren Marktanteil erhöhen, bei Zeitungen und Online geht er leicht zurück. 2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Die Vergleichbarkeit der geschäftlichen Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr ist aufgrund der Verschmelzung von Videobeat Networks GmbH und David Wood & Associates GmbH auf die iProspect GmbH als aufnehmende Gesellschaft mit Wirkung zum 1. Januar 2022 eingeschränkt. Ertragslage Im Lagebericht 2021 wurde für 2022 mit einem starken Umsatzanstieg und einem deutlich positiven Ergebnis vor Ergebnisabführung gerechnet. Das Ergebnis vor Ergebnisabführung ist im Geschäftsjahr von TEUR 1.706 auf TEUR 2.562 gestiegen. Im Geschäftsjahr 2022 erzielte die iProspect GmbH durch die Beteiligung an der explido GmbH einen wesentlich geringeren Gewinn in Höhe von TEUR 3.076 als in 2021 (Vorjahr TEUR 4.969). Die Umsatzerlöse betreffen Provisionen und Honorare für Agenturleistungen sowie Konzernumlagen, denen ein Leistungsaustausch zugrunde liegt, und betragen TEUR 16.607 und sind gegenüber dem Vorjahr um 126,0% gestiegen. Das Rohergebnis (Umsatzerlöse plus sonstige betriebliche Erträge) erhöht sich um 132,6% von TEUR 7.443 auf TEUR 17.314. Der Personalaufwand ist um TEUR 42 auf TEUR 6.124 gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 2.344 auf TEUR 10.127 im Wesentlichen aufgrund der gestiegenen konzerninternen Weiterbelastungen in Höhe von TEUR 6.432 (Vorjahr TEUR 728) angestiegen. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind von TEUR 2.144 auf TEUR 1.910 gesunken. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus einem niedrigeren Zinsaufwand aus Cashpooling aufgrund des gesunkenen durchschnittlichen Finanzierungsvolumens im Vergleich zum Vorjahr. Die Ertragslage ist gekennzeichnet durch ein erhöhtes Jahresergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 2.562 nach TEUR 1.706 im Vorjahr. Vermögens- und Finanzlage Das aus dem Vorjahr fortgeführte Eigenkapital unterliegt aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages grundsätzlich keiner Veränderung. Jedoch hat sich die Kapitalrücklage aufgrund der Verschmelzungen mit den bisherigen Schwestergesellschaften Videobeat Networks GmbH und der David Wood & Associates GmbH um TEUR 7.129 erhöht. Hieraus ergibt sich ein Eigenkapital zum Bilanzstichtag von TEUR 8.318. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 107.833 auf TEUR 92.931 verringert, entsprechend ist die Eigenkapitalquote von 1,10 % auf 8,95 % gestiegen. Der Rückgang der Bilanzsumme ist aktivisch im Wesentlichen durch den Rückgang der Forderungen gegen die Gesellschafterin um TEUR 31.778 auf TEUR 27.997 bedingt. Zudem haben sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 1.710 auf TEUR 13.389 verringert. Gegenläufig sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 15.171 auf TEUR 24.668 gestiegen. Passivisch zeigt sich der Rückgang der Bilanzsumme insbesondere bei den Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin. Diese sind um TEUR 62.374 auf TEUR 0 zurückgegangen. Während im Vorjahr noch Verbindlichkeiten aus Cashpool in Höhe von TEUR 33.673 bestanden, weist die Gesellschaft zum 31.12.2022 ein Cashpool Guthaben in Höhe von TEUR 29.496 aus. Zudem sind die erhaltenen Anzahlungen um TEUR 338 auf TEUR 32 gesunken. Demgegenüber steht ein Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Diese sind im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 8.929 auf TEUR 34.101 gestiegen. Die Gesellschaft weist aufgrund der Tätigkeiten im Bereich der Media-Abwicklung eventuell stark schwankende stichtagsbezogene Werte auf. Wesentliche Finanzinstrumente der Gesellschaft im Sinne des § 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB stellen die Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen und Verbindlichkeiten innerhalb des Konzernkreises der Dentsu-Gruppe dar. Bezüglich der Risiken wird auf Abschnitt 3. verwiesen. Die Gesellschaft setzt keine derivativen Finanzinstrumente ein. Insgesamt war das Jahr 2022 aus Sicht der Geschäftsführung zufriedenstellend. 3. Chancen- und Risiken aus der zukünftigen Entwicklung Chancen Da sich die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft sowie der Markt in den Jahren seit dem Berichtsjahr nicht grundlegend geändert hat, sind die Chancen der weiteren Entwicklung immer noch wesentlich im Netzwerk mit den anderen Gesellschaften der Dentsu-Gruppe zu sehen. Derzeit bestehen für die iProspect eine Reihe an wesentlichen Chancen im Wettbewerb mit anderen Netzwerken und Mediaunternehmen. Die Chancen sind in der Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft genannt:
Risiken Das Risikomanagement der iProspect ist in das der Dentsu-Gruppe eingebunden und hat das Ziel, potenzielle Risiken frühzeitig und systematisch zu identifizieren und zu klassifizieren, um durch geeignete Maßnahmen Risiken, die sich negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens auswirken könnten, abzuwenden bzw. eine Bestandsgefährdung auszuschließen. Das Risikomanagement soll jederzeit sicherstellen, dass finanzielle Risiken, Rechtskonformitäts- und Sicherheitsrisiken auf einem für das Unternehmen tragbaren Niveau gehalten werden. Die Risiken sind in der Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft genannt: Umfeld-, Markt- und Absatzrisiken
Finanzwirtschaftliche Risiken
Wesentliche Risiken, die die künftige Entwicklung der Gesellschaft grundlegend beeinträchtigen könnten, sind nicht erkennbar. Auf Grund des vorhandenen breiten Kunden- und Produktportfolios, einer langfristig positiven Ertragserwartung sowie vorhandener Liquidität durch den Cashpool, ergeben sich für die iProspect keine aktuell erkennbaren Bestandsgefährdungsrisiken. 4. Prognosebericht Konjunkturelle Rahmenbedingungen Am Anfang des Jahres 2022 erlebte der Markt einen kleinen Aufschwung durch den Wegfall der meisten Corona-Maßnahmen und eine leicht positive wirtschaftliche Erwartung. Aber der Beginn des Ukraine-Krieges im Februar setzte negative Prognosen und ökonomisch harte Monate in Gang. Die Inflation stieg zum ersten Mal seit Dekaden zweistellig, angekurbelt besonders durch enorm gestiegene Energiepreise. Insgesamt sank das BIP-Wachstum in 2022 auf 1,8 %. In 2023 sank das reale BIP gegenüber dem Vorjahr um 0,2%. Dieser Trend setzte sich in 2024 mit einer Senkung von 0,1% weiter fort. Die Inflationsrate betrug für das Kalenderjahr 2022 7,9% und für 2023 5,9%. In 2024 betrug die Inflationsrate 2,2 % und lag somit erstmals deutlich unter den Werten der Vorjahre. Für 2025 wird eine Stabilisierung der Inflation bei 2 % erwartet. Die Arbeitslosigkeit bleibt im Durchschnitt auf ähnlichem Level wie im Vorjahr, es herrscht Fachkräftemangel. Der Werbemarkt in Deutschland hat sich im Geschäftsjahr 2022 weiter erholt und liegt mit EUR 48,1 Mrd. (+1,6 %) fast wieder auf dem Niveau des Vorkrisenjahres 2019. Die Erholung wurde durch den Ausbruch des Ukraine-Konflikts und dessen wirtschaftlichen Folgen in 2022 getrübt. Die Bruttowerbeaufwendungen sind im Jahr 2022 um 3,3% (EUR 1.241 Mio.) auf EUR 36.714 Mio. gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Ab dem Jahr 2023 werden als Bruttowerbeaufwendungen die um Werbesendungen bereinigten Aufwendungen definiert. Die bereinigten Bruttowerbeaufwendungen betrugen im Jahr 2022 EUR 33.716 Mio. und stiegen in 2023 um 0,3% (EUR 92 Mio.) auf EUR 33.808 Mio. In 2024 steigen die Bruttoaufwendungen um 5,7 % (EUR 1.935 Mio.) auf EUR 35.742 Mio. Die Mediennutzung bewegt sich vor allem in jüngeren Zielgruppen weiter in Richtung Digital - auch zu den digitalen Kanälen der klassischen Mediengattungen wie Print und Radio. Ältere Konsumenten bleiben eher den gewohnten Kanälen treu - so erreichen lineares TV, Radio und Print offline weiter die höchsten Reichweiten bei 50+. Bei unter 30jährigen punkten Streaming (Audio und Video) und Social Media. Prognose der Unternehmensentwicklung in 2023 und 2024 Die grundsätzliche Geschäftstätigkeit der Gesellschaft blieb in den Geschäftsjahren 2023 und 2024 im Wesentlichen unverändert. Die iProspect erwartet für 2023 auf Basis vorläufiger und ungeprüfter Zahlen Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 26.447 und ein Ergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 12.111. Für die Vermögenslage der Gesellschaft werden sich per 31. Dezember 2023 bzw. 31. Dezember 2024, abgesehen von stichtagsüblichen Schwankungen, keine relevanten strukturellen Veränderungen ergeben. Ab dem Geschäftsjahr 2024 wurden die Verrechnungen im Konzern neu geordnet, was zu einer Verringerung der Erlöse und folglich zu einer Verschlechterung der Profitabilität der Gesellschaft führen wird. Derzeit weist die iProspect für das Jahr 2024 auf Basis vorläufiger und ungeprüfter Zahlen Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 12.890 und ein Ergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 5.069 aus. Die iProspect GmbH plant weiterhin mit positiven Ergebnisbeiträgen. Die Liquidität der Gesellschaft ist trotz teilweise abweichender Zahlungsmodalitäten in Einzelverträgen weiterhin über das generelle branchenübliche Vorauszahlungssystem, die damit verbundenen Depotzahlungen von verbundenen Unternehmen, sowie den Cashpool gesichert.
Frankfurt am Main, den 22. Mai 2025 iProspect GmbH Die Geschäftsführung Werner aus den Erlen Christoph Mauerer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die iProspect GmbH, Frankfurt am Main Eingeschränkte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der iProspect GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der iProspect GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile Die Notwendigkeit einer Zuschreibung aufgrund des handelsrechtlichen Wertaufholungsgebots der unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 22.623 konnte uns sowohl für das Vorjahr als auch für das laufende Geschäftsjahr nicht hinreichend nachgewiesen werden, weil uns keine hinreichend detaillierte Unternehmensplanung vorgelegt wurde. Auch durch alternative Prüfungshandlungen konnten wir insoweit keine hinreichende Sicherheit erlangen. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere bei der Bewertung der unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen sowohl für das Vorjahr als auch für das laufende Geschäftsjahr, insbesondere in Hinblick auf das Erfordernis einer möglichen Zuschreibung auf Finanzanlagen, hätten vorgenommen werden müssen. Hinsichtlich der im Zusammenhang mit Verschmelzungen übernommenen Skontoerträge in Höhe von TEUR 1.033 sowie Kommerzialisierungserlöse in Höhe von TEUR 628 haben wir keine angemessenen und ausreichenden Prüfungsnachweise erlangen können. Auch durch alternative Prüfungshandlungen konnten wir insoweit keine hinreichende Sicherheit erlangen. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen bezüglich der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Posten "Umsatzerlöse" sowie "Aufwendungen aus Gewinnabführung" und des in der Bilanz ausgewiesenen Postens "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter" hätten vorgenommen werden müssen. Diese Sachverhalte beeinträchtigen möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufes im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses vor Ergebnisabführung sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 22. Mai 2025 KPMG
AG
Zoller, Wirtschaftsprüfer Neuser, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss 2022 wurde am 05. Juni 2025 festgestellt. |
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