Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
HSP Schwahlen GmbH
Industriestraße 33, 40764 Langenfeld (Rheinland), DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Kabelitz seit 6.4.2006 | Geschäftsführer |
Christian Schwahlen seit 21.3.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Christian Schwahlen | 50.14% |
Stephan Schwahlen | 49.86% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HSP Schwahlen GmbHLangenfeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Wir sind ein leistungsstarker Zulieferer für den Maschinen- und Anlagenbau und haben uns auf die Fertigung von einbaufertigen Wälzlagerkomponenten spezialisiert. Hierbei bilden Spann- und Abziehhülsen aller Größen sowie Wälzlagerkäfige mit mittlerem und sehr großem Durchmesser den Schwerpunkt. Kleine Stückzahlen und individuelle Sonderanfertigungen machen wir ebenfalls möglich - immer im Hinblick auf Nachhaltigkeit und höchstmögliche Wirtschaftlichkeit für den Kunden. Ein wesentlicher Bestandteil unserer Unternehmensstrategie sind zukunftsorientierte Themen wie 3D-Druck, Laserbearbeitung, die Digitalisierung des gesamten Unternehmens, Energieeffizienz und der Einsatz ressourcenschonender Materialien. 2. Forschung und Entwicklung Unsere Gesellschaft tätigt regelmäßig - auch als Verbundprojekte mit anderen Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft - Entwicklungsarbeiten zur Digitalisierung, zur technischen Weiterentwicklung und Verbesserung der Effizienz unserer Fertigungsprozesse. Aufgrund der hohen Innovationskraft unseres Unternehmens können wir dabei auch regelmäßig von staatlicher Forschungsförderung oder staatlichen Mitteln zur Förderung der Energieeffizienz profitieren. Außerdem entwickeln wir regelmäßig in Zusammenarbeit mit unseren Kunden die gefertigten Produkte weiter im Hinblick auf innovative Funktionalität, Qualität und Wirtschaftlichkeit. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Es bestehen weiterhin diverse Risiken für die weltweite politische und wirtschaftliche Entwicklung:
Alle vorgenannten Entwicklungen bergen erhebliche Risiken für die Entwicklung der globalen Konjunktur und der politischen Stabilität - insbesondere auch der EU und der Euro-Zone. Solche rezessiven Tendenzen können auch unser Unternehmen betreffen - dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass wir einen erheblichen Anteil unseres Umsatzes im Ausland realisieren und auch einen erheblichen Anteil unseres Vormaterials aus dem Ausland beziehen. Trotz rückläufiger Globalisierung stehen wir dabei weiterhin in einigen Bereichen in starkem internationalem Wettbewerbsdruck. Zur frühzeitigen Erkennung kritischer gesamtwirtschaftlicher Entwicklungen oder kritischer Entwicklungen in unseren Zielmärkten beobachten wir regelmäßig entsprechende Frühindikatoren und verfolgen weiterhin vorbeugend systematisch vor allem eine möglichst hohe Flexibilisierung unserer gesamten Kostenstruktur sowie eine ausgewogene Vermögens- und Finanzlage unserer Gesellschaft, so dass Reserven für den Fall einer negativen Geschäftsentwicklung vorhanden sind. 2. Lage des Unternehmens Aufgrund der vorgenannten Aspekte war das Jahr 2023 geprägt durch einen rückläufigen Umsatz bei einem rückläufigen aber weiterhin positivem Ergebnis und weiterhin positiven operativen Cash Flow. a) Ertragslage Die Umsätze des Berichtsjahres waren rückläufig. In Summe verringerten sich die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 6.440 auf TEUR 24.948 Der Materialaufwand verringerte sich im gleichen Zeitraum um TEUR 4.048 auf TEUR 6.706. Dadurch konnte wieder eine relativ deutlich höhere Wertschöpfung realisiert werden. Gleichzeitig erhöhten sich die fertigen und unfertigen Erzeugnisse um TEUR 147. Der Personalaufwand konnte im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 664 auf TEUR 8.945 reduziert werden. Durch die moderate Investitionstätigkeit in das Sachanlagevermögen zur Erweiterung und Modernisierung unserer Fertigungskapazitäten in den Vorjahren und die sich daraus ergebenden Abschreibungen, reduzierte sich die Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen im Berichtsjahr um TEUR 159 auf TEUR 3.565. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich um TEUR 569 auf TEUR 6.022. Die Ertragslage war weiterhin positiv. Das Ergebnis vor Steuern minderte sich jedoch um TEUR 1.588 auf TEUR 116 und das Jahresergebnis um TEUR 1.232 auf TEUR 67. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist insgesamt weiterhin als stabil und gesichert zu bezeichnen. Die liquiden Mittel verminderten sich gegenüber dem Vorjahr geringfügig um TEUR 240 auf TEUR 5.267, was im Wesentlichen durch die Finanzierungstätigkeit begründet ist. Insgesamt gehen wir davon aus, unseren finanziellen Verpflichtungen auch in Zukunft und auch in einem noch schwieriger werdenden gesamtwirtschaftlichen Umfeld jederzeit nachkommen zu können. Unsere Kapitalstruktur hat sich weiter verbessert. Die Eigenkapitalquote lag zum 31. Dezember 2023 bei 58,3 % (im Vorjahr: 54,1 %). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 37,1 % der Bilanzsumme aus und stehen im direkten Zusammenhang mit der fristenkongruenten Finanzierung des Anlagevermögens. Ein Anteil von rd. 28,1 % der Bilanzsumme hat eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 1,6 % der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele und in der Regel mit Skonto beglichen werden. c) Vermögenslage Die Struktur des Vermögens unserer Gesellschaft entwickelte sich stabil. Investitionen fanden vor allem zur Erweiterung und Modernisierung unserer IT-Systeme und Fertigungskapazitäten statt. Die Investitionen wurden überwiegend durch fristenkongruente Darlehen finanziert. Investitionen in Software und Lizenzen wurden direkt aus dem laufenden Cash Flow bezahlt. Für 2024 ist unter anderem die Investition in eine Photovoltaik-Anlage auf den Dachflächen geplant. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind der Umsatz und das Jahresergebnis. Hierzu wird auf die Ausführungen zur Lage des Unternehmens verwiesen. III. Prognosebericht Wir können derzeit noch nicht einschätzen, ob wir die Umsätze des Vorjahres auf Basis der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen wieder erreichen können, gehen aber mit hoher Wahrscheinlichkeit davon aus, dass wir ein positives Ergebnis in Höhe des Vorjahresergebnisses erwirtschaften können. Um die positive Entwicklung des Unternehmens grundsätzlich zu unterstützen, werden wir weiterhin kontinuierlich an einer Optimierung aller Prozesse im Unternehmen arbeiten. Wesentliche Änderungen in der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Wir gehen davon aus, dass wir unseren Zahlungsverpflichtungen auch weiterhin jederzeit nachkommen können. Bezüglich der sonstigen Risiken verweisen wir auf den nachstehenden Risikobericht. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Die anhaltenden Risiken in den gesamtwirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen wurden oben unter II. 1. bereits erläutert. Ertragsorientierte Risiken Wir streben weiterhin an, durch den kontinuierlichen Aufbau neuer Produktsegmente - auch außerhalb der Wälzlagerindustrie - die Abhängigkeit von wenigen großen Umsatzträgern zu verringern. Dieser Umstand stellt aber weiterhin ein Risiko für das Unternehmen dar. Auch der Fachkräftemangel - vor allem für Mitarbeiter im Bereich der mechanischen Fertigung und im Bereich der Digitalisierung - wird voraussichtlich weiterhin ein Risiko für die Weiterentwicklung unseres Unternehmens darstellen. Diesem begegnen wir unter anderem durch die Berufsausbildung von Zerspanungsmechanikern im eigenen Haus (im Verbund mit einem Bildungswerk für die ersten beiden Lehrjahre). Für die kommenden Jahre ist auch die Ausbildung von Fachkräften für die Digitalisierung im eigenen Haus geplant. Als Ersatzinvestitionen zur regelmäßigen Modernisierung unserer Fertigung aber auch als Erweiterungsinvestitionen - sofern eine weitere Expansion im aktuellen Umfeld möglich ist - werden wir auch weiterhin neue, weiterentwickelte CNC-Werkzeugmaschinen und andere moderne Maschinen zur Metallbearbeitung anschaffen und in Betrieb nehmen. Außerdem werden wir anstreben, auch weiterhin neue Produktsegmente mit weiterentwickelten Fertigungstechnologien aufzubauen. Dies beinhaltet grundsätzlich technische Risiken, die bei negativem Verlauf auch erhebliche Kostenrisiken beinhalten können. Dem begegnen wir durch die ständige Weiterentwicklung standardisierter, digitalisierter Prozesse und Systeme, um im Vorfeld technische Prozesse und Risiken detailliert zu planen, zu prüfen und zu begrenzen. Sofern sinnvoll und möglich ergänzen wir diese Verfahren mit der Fertigung von Prototypen mit begrenztem Aufwand im Vorfeld der Investitions- und Produktentscheidungen. Wirtschaftlich können solche technischen Risiken außerdem durch eine entsprechende Vertragsgestaltung mit Zulieferern - bspw. für CNC-Werkzeugmaschinen - begrenzt werden. Qualitäts- und Umweltrisiken sowie Unfallrisiken - insbesondere im Bereich der mechanischen Fertigung - begrenzen wir insbesondere durch unser Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 und durch unser Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 14001, welche beide durch Lloyd's Register Quality Assurance Limited zertifiziert sind. Die konsequente Umsetzung und Weiterentwicklung dieser Systeme, die regelmäßige Schulung aller Mitarbeiter und die Überprüfung durch regelmäßige Audits stellt die interne Wirksamkeit dieser Systeme sicher. Insbesondere setzen wir seit 2017 ein IT-gestütztes Qualitätsmanagement-System ein. Flankierend kooperieren wir aktiv mit der Berufsgenossenschaft und unserer externen Sicherheitsfachkraft, um hohe Sicherheitsstandards in allen Bereichen des Leistungsprozesses zu gewährleisten. Extern prüfen wir regelmäßig durch persönliche Besuche und ständige Wareneingangsprüfungen die Qualität unserer Lieferanten und Zulieferer und entwickeln diese teilweise durch aktive Unterstützung von unserer Seite weiter. Wesentliche juristische Risiken sind nicht erkennbar. Rechtsanhängige Verfahren gibt es zurzeit nicht. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Planung der Liquidität unserer Gesellschaft erfolgt auf Basis einer langfristigen Planung der Geschäfts- und Ergebnisentwicklung, in der auch alle erforderlichen Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen abgebildet sind. Im Rahmen dieser Planung wird auch regelmäßig die Sicherung des Unternehmens in Szenarien mit schlechtem Geschäftsverlauf simuliert. Die reale Geschäftsentwicklung beobachten wir zeitnah und regelmäßig auf Basis eines IT-gestützten ERP-Systems, in dem alle relevanten Geschäftsprozesse in Einkauf, Fertigung und Vertrieb abgebildet sind sowie auf Basis damit verbundener IT-Systeme für Finanz-, Lohn- und Anlagenbuchhaltung sowie für die Kostenrechnung. Der daraus resultierende insgesamt sehr hohe Organisationsgrad und die ständige Weiterentwicklung der Implementation standardisierter, IT-gestützter interner Kontrollprozesse gewährleisten die frühzeitige Erkennung von Störungen im internen und externen Prozess der Leistungserstellung und im finanzwirtschaftlichen Bereich. Durch ein konsequentes, zeitnahes Mahnwesen und konservatives Verfahren bei Neukunden können wir Forderungsausfälle auf ein minimales Maß begrenzen. Außerdem haben wir zur weiteren Absicherung unseres Forderungsbestandes und unseres Fabrikationsrisikos eine Warenkreditversicherung abgeschlossen. Wechselkursrisiken haben derzeit für unser Unternehmen eine eher untergeordnete Bedeutung, da wir den überwiegenden Teil unserer Leistungen in EURO fakturieren und auch der überwiegende Teil unserer Bezüge von Waren und Dienstleistungen in EURO abgerechnet wird. 2. Chancenbericht Wir verfügen über sehr moderne und effiziente Fertigungsmöglichkeiten und betreiben hohen Aufwand in allen Bereichen, um diese kontinuierlich weiterzuentwickeln - dies zeigt sich insbesondere auch in einer zunehmenden Digitalisierung der Fertigungsprozesse (vielfach auch bezeichnet als "Industrie 4.0") und der ständigen Erprobung und Weiterentwicklung moderner Fertigungsverfahren. Auf dieser Basis sowie aufgrund der hervorragenden Qualifikation unserer Mitarbeiter, der sehr guten Qualität unserer Produkte, unserer hohen Termintreue und unserer starken Kunden- und Serviceorientierung, sehen wir grundsätzlich auch weiterhin - trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen - gute Chancen, die Geschäftsbeziehungen zu unseren bestehenden Kunden auszubauen und neue Produktsegmente zu erschließen, die zu der Ausrichtung unserer Fertigung passen. Um darüber hinaus in neuen, zusätzlichen Produktsegmenten eine besonders gute Kostenposition zu erreichen, bauen wir derzeit ein neues Werk in einer 100% Tochtergesellschaft in der Türkei auf. 3. Gesamtaussage Risiken für die künftige Entwicklung ergeben sich vor allem aus den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Zum anderen können auch die aus unserer Geschäftstätigkeit resultierenden Risiken nicht komplett eliminiert werden. Vor dem Hintergrund der konstant verfolgten risikomindernden Maßnahmen, ausgeprägter Kontroll- und Frühwarnsysteme sowie unserer finanziellen Stabilität und Unabhängigkeit sehen wir uns aber im Grundsatz gut gerüstet. Konkrete Risiken, die derzeit den Fortbestand der Gesellschaft gefährden, sind nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Finanzierung des Anlagevermögens erfolgt in der Regel fristenkongruent durch langfristige Darlehen mit langfristiger Zinsbindung. Zur Finanzierung von Anlagevermögen wird außerdem Leasing eingesetzt. Es besteht ein langfristiges Darlehen mit variablem Zins in Höhe von EUR 0,130 Mio. (Stand zum 31. Dezember 2023), dass durch ein entsprechendes SWAP-Geschäft zinsgesichert ist. Der SWAP hat hier aber keinerlei spekulativen Charakter, sondern dient lediglich der Zinssicherung des unterliegenden Basisgeschäftes (Darlehen). In der Summe aus SWAP und Basisgeschäft entsteht so ein Darlehen mit Festzins. Die Gesellschaft verfügt über einen grundsätzlich solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind bisher selten und zusätzlich über eine Warenkreditversicherung abgesichert. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- oder Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Langenfeld, den 09. August 2024 HSP Schwahlen GmbH Geschäftsführung BilanzAktivseite
Passivseite
1) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die HSP Schwahlen GmbH hat ihren Sitz in Langenfeld. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HRB 46978 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 Abs. 1 HGB). Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu 3 Jahren vermindert. Sachanlagen Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 250,00 wurden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben, solche mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von EUR 250,00 - EUR 1.000,00 wurden mit 20 % abgeschrieben (§ 6 Abs. 2 a EStG). Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war. Fertige und unfertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet (§ 255 Abs. 2 HGB). Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Rückstellungen haben, mit Ausnahme der Ansammlungsrückstellung und der Archivierungsrückstellung, sämtlichst eine Laufzeit von nicht mehr als einem Jahr und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. IV. Angaben zur Bilanz Die Darstellung des Anlagevermögens ist in dem beiliegenden Anlagespiegel wiedergegeben. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Die Vorräte wurden verlustfrei bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % auf den Forderungsbestand vorgenommen (TEUR 11,8). Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Überzahlungen Umsatzsteuer 2023 (TEUR 96,6), Körperschaftsteuer nebst Solidaritätszuschlag 2023 (TEUR 408,9) und Gewerbesteuer 2023 (TEUR 337,7) sowie sonstige Forderungen (TEUR 101,3). Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Disagio (TEUR 9,9) und einen sonstigen Abgrenzungsposten (TEUR 60,2). Das Stammkapital der Gesellschaft beläuft sich auf TEUR 256,0. Die sonstigen Rückstellungen (TEUR 497,5) enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Tantiemen, nicht genommenen Urlaub, Garantierückstellungen sowie Kosten des Jahresabschlusses und eine Ansammlungsrückstellung im Zusammenhang mit einer Rückbauverpflichtung für eine angemietete Produktionshalle. Die Verbindlichkeiten setzen sich zusammen aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 12.798,1), aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 551,1) und aus sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 359,9). V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Außerordentliche Erträge und Aufwendungen sind im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht entstanden. VI. Sonstige Pflichtangaben Im Durchschnitt haben die folgenden Beschäftigungsverhältnisse bestanden:
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens - unverändert - geführt durch die Geschäftsführer
Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Von den Erleichterungen der §§ 274 a, 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Gestellung von Sicherheiten Der Kreissparkasse Köln und der Deutschen Leasing wurden Maschinen zur Sicherheit übereignet. Vorschlag zur Gewinnverwendung des Jahresergebnisses 2023 Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, eine Dividende von EUR 1,5625 bezogen auf das Stammkapital aus dem Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2023 und dem Bilanzgewinn auszuschütten.
Langenfeld, den 09. August 2024 HSP Schwahlen GmbH Geschäftsleitung Angaben zur Feststellung Der Jahresabschulss wurde am 30.09.2024 festgestellt. Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023der Firma HSP Schwahlen GmbH, Langenfeld
Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023der Firma HSP Schwahlen GmbH, Langenfeld
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die HSP Schwahlen GmbH, Langenfeld Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der HSP Schwahlen GmbH, Langenfeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der HSP Schwahlen GmbH, Langenfeld, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Köln, den 09. August 2024 Dipl.-Kfm. Joachim Hürter, Wirtschaftsprüfer |
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