SPM Europe GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Monika Stieler seit 6.4.2016 | Prokura |
Sebastian Tillmann seit 19.1.2015 | Vorstandsmitglied |
Tim Richter seit 27.8.2012 | Vorstandsmitglied |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
s. e. t. electronics AGMönchengladbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Bilanz zum 31. Dezember 2016AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2016
Anhang zum Jahresabschluss 31. Dezember 2016I. Allgemeine Angaben zum UnternehmenDie s. e. t. electronics AG hat ihren Sitz in Mönchengladbach. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mönchengladbach unter HR B 12279 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss der s. e. t. electronics AG zum 31. Dezember 2016 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB vorgegebenen Größenklassen gehört die Gesellschaft unter Zugrundelegung der Daten der Geschäftsjahre 2015 und 2016 zu den mittelgroßen Kapitalgesellschaften. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. III. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern werden in Anlehnung an die steuerlichen AfA-Tabellen ermittelt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert bis zu € 150,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe als sonstiger betrieblicher Aufwand berücksichtigt. Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten zwischen € 150,00 und € 1.000,00 betragen, werden nach steuerlichen Vorschriften in einen Sammelposten eingestellt, welcher linear über 5 Jahre aufgelöst wird. Wegen der untergeordneten Bedeutung dieses Postens für den Jahresabschluss steht diese Vorgehensweise im Einklang mit der Auffassung des Hauptfachausschusses des Instituts der Wirtschaftsprüfer e.V. Die Finanzanlagen werden ebenfalls mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte sind zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Anschaffungskosten werden nach der Methode des gleitenden Durchschnitts ermittelt. Die Herstellungskosten beinhalten die angefallenen Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der allgemeinen Verwaltungskosten. Fremdkapitalzinsen wurden bei der Ermittlung der Herstellungskosten nicht einbezogen. Das übrige Umlaufvermögen ist zu Nominalwerten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Durch die Bildung von Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken ausreichend Rechnung getragen. Die Bewertung erfolgt zu den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen. Die Pensionsrückstellung wird gem. § 253 II HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, übrige langfristige Rückstellungen werden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Fremdwährungstransaktionen werden zum Tageskurs umgerechnet. IV. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung1. Brutto-Anlagenspiegel Wegen der Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagespiegel (Seite 5). 2. Finanzanlagevermögen Die s. e. t. electronics AG ist an nachfolgenden Gesellschaften beteiligt:
Die 100 %ige Beteiligung an der SEP Sp z.o.o. ist mit einem Buchwert von T€ 748 unter den Anteilen an verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Im Berichtsjahr wurde eine Gewinnausschüttung in Höhe von PLN 400.000,00 vorgenommen. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben - mit Ausnahme der Aktivwerte von Rückdeckungsversicherungen (T€ 499) - eine Laufzeit unter einem Jahr. 4. Eigenkapital Das Grundkapital der s. e. t. electronics AG in Höhe von € 1.050.000,00 ist zum Nennbetrag gemäß § 283 HGB, § 152 AktG ausgewiesen. Es ist seit der Hauptversammlung vom 16.Juli 2007 in 1.050.000 auf den Namen lautende, nennwertlose Stückaktien eingeteilt. 5. Rückstellungen Die Rückstellungen betreffen Pensionsverpflichtungen (T€ 818) sowie sonstige Rückstellungen (T€ 377). Die Pensions- sowie die Jubiläumsrückstellungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf der Grundlage der biometrischen Richttafeln 2005 von Dr. Klaus Heubeck unter Berücksichtigung von zukünftigen Entgelt- und Rentenanpassungen ermittelt. Der Berechnung der Pensionsrückstellungen liegt ein Abzinsungssatz von 4,01 % bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren sowie ein Gehaltsund Rententrend von 2,5 % bzw. 1,75 % zugrunde. Die unter Berücksichtigung des § 253 Abs. 2 HGB n.F. (durchschnittlicher Marktzins der vorangegangenen zehn Jahre) bewertete und in der Bilanz ausgewiesene Pensionsverpflichtung beträgt zum Stichtag T€ 818. Die sich unter Berücksichtigung des § 253 Abs. 2 HGB a.F. (durchschnittlicher Marktzins der vorangegangenen sieben Jahre) ermittelte Pensionsverpflichtung würde zum Stichtag T€ 912 betragen. Der sich nach § 253 Abs. 6 HBG n.F. ergebende Unterschiedsbetrag (Ausschüttungssperre) beträgt T€ 94. 6. Verbindlichkeiten Von den ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben T€ 291 eine Laufzeit von mehr als 1 Jahr; T€ 1.069 sind innerhalb eines Jahres fällig. Von den übrigen Verbindlichkeiten haben T€ 1.250 eine Laufzeit von mehr als 1 Jahr, T€ 1.133 sind innerhalb eines Jahres fällig. Sie beinhalten mit T€ 1.250 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter. Hinsichtlich ihrer Darlehensforderungen haben die Gesellschafter in Höhe von T€ 1.250 zugunsten der Volksbank Mönchengladbach e. G., der Gladbacher Bank AG und der Deutschen Postbank AG eine Rangrücktrittserklärung abgegeben. 7. Gewinn- und Verlustrechnung Die Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" beinhaltet mit T€ 18 Diskontierungszinsen aus der Barwertermittlung der Pensionsrückstellung und mit T€ 1 Diskontierungszinsen aus der Bewertung der Jubiläumsrückstellung. Im Geschäftsjahr ergibt sich ein Bilanzgewinn in Höhe von € 529.923,55, der sich aus dem Jahresergebnis in Höhe von € -1.197.691,51 zuzüglich dem verbliebenen Gewinnvortrag zum 31.12.2016 aus dem Vorjahr in Höhe von € 1.727.615,06 zusammensetzt. Anlagenspiegel zur Bilanz zum 31. Dezember 2016
V. Angaben zu den Organen der GesellschaftVorstand der Gesellschaft war im Berichtsjahr:
Der Aufsichtsrat setzte sich im Geschäftsjahr 2016 aus folgenden Mitgliedern zusammen:
Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr Vergütungen in Höhe von T€ 15 erhalten. Auf eine Angabe der Bezüge des Vorstands wird unter Inanspruchnahme des Wahlrechts aus § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Für frühere Mitglieder des Vorstandes wurden Pensionszahlungen in Höhe von T€ 20 geleistet. Die hiefür gebildete Pensionsrückstellung betrug zum Stichtag T€ 299. VI. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenEnde 2016 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen mit einem Jahresbetrag von T€ 453, T€ 1.825 über die Gesamtlaufzeit. Weitere Haftungsverhältnisse und finanzielle Verpflichtungen bestehen nicht. VII. Sonstige Angaben1 Beschäftigte Die Gesellschaft beschäftigte 2016 durchschnittlich 98 (Vorjahr 100) Arbeitnehmer. 2. Honorar des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers nach § 285 Nr. 17 HGB (T€ 25) entfällt in Höhe von T€ 20 auf Abschlussprüfungsleistungen und mit T€ 5 auf Steuerberatungsleistungen. 3. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Ende des Geschäftsjahres nicht eingetreten.
Mönchengladbach, den 31. März 2017 Tim Richter Sebastian Tillmann Lagebericht zum 31. Dezember 2016I. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die s.e.t. electronics AG blickt auf mehr als 45 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Fertigung von elektronischen Produkten und Baugruppen, kurz EMS (Electronic Manufacturing Services), zurück und gehört zu den führenden EMS Anbietern in NRW. Insofern erbringen wir das gesamte Dienstleistungsportfolio eines EMS Dienstleisters von der Entwicklung über Logistik, Bestückung von Leiterkarten, Erstellung von Testkonzepten, Gerätemontage bis hin zum After Sales Service. Hierbei gehen wir auf kundenspezifische Wünsche ein und bieten wettbewerbsfähige Lösungen. Ausgehend von unserer heutigen Kompetenz, kundenspezifische Baugruppen für die Industrie zu entwickeln und zu produzieren, haben wir unser Geschäftsfeld auf andere Bereiche ausgeweitet. Der Schwerpunkt unserer Aktivitäten liegt jedoch weiter im Bereich der Industrieelektronik. 2. Forschung und Entwicklung Da wir kein eigenes Produkt haben, ist unsere Entwicklungsabteilung neben kundenspezifischen Entwicklungsaufträgen vornehmlich mit Lösungen in Bezug auf die Pro- duzierbarkeit von Flachbaugruppen für die Serienfertigung beschäftigt. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Generell besteht weiterhin eine verschärfte Wettbewerbssituation. Die anhaltende EURO-Schwäche gegenüber dem USD hat unverändert negativen Einfluss auf den Beschaffungsmarkt für elektronische Komponenten. Das deutsche Wirtschaftswachstum (BIP) betrug für Gesamt 2016 lt. Statistischem Bundesamt 1,9%, nach einer eher zögerlichen Entwicklung zu Beginn des Jahres. Zwar resultiert das gestiegene BIP auch durch ein Wachstum im produzierenden Gewerbe, wurde jedoch erneut stark durch die gestiegenen Konsumausgaben der Verbraucher sowie durch die ebenfalls erneut gestiegenen Staatsausgaben gestützt. Die gerade zu Beginn des Jahres 2016 noch immer stark schwankenden und recht geringen Börsenkurse waren ein Anzeichen für die Verunsicherung in Folge der - für chinesische Verhältnisse - schwachen konjunkturellen Entwicklung, der geringen Rohölpreise sowie der unsicheren Entwicklungen bezüglich des freien Warenverkehrs in der EU, bedingt durch die Flüchtlingskrise. Erst im Verlaufe von 2016, vor allem im zweiten Quartal, legte das BIP zu. Laut ZVEI (Zentralverband der Elektronikindustrie) konnte die Elektronikbranche in den ersten elf Monaten 2016 ein leichtes Umsatzplus von ca. 0,3% verzeichnen. Der aggregierte Umsatz der Elektronikindustrie wird für 2016 auf 179 Mrd. EUR geschätzt, was den besten Wert seit 2009 darstellt. 2. Geschäftsverlauf Das derzeitige Geschäftsumfeld erweist sich weiterhin als sehr schwierig. Das volatile Geschäft/Projektgeschäft unserer Kundschaft erfordert von uns als Dienstleister immer schnellere Reaktionen an veränderte und vermehrt kurzfristige Bedarfe. In der ersten Hälfte von 2016 lagen die Umsätze deutlich unter den Planzahlen. Dies lag u.a. darin begründet, dass bei einzelnen unserer Großkunden sich Projektgeschäfte mit Endkunden nicht wie geplant realisierten, sowie an Verzögerungen von Projektanläufen bzw. Neuentwicklungen bei unseren Kunden. Dieser Entwicklung haben wir mit einer Optimierung der Kostenstruktur und Optimierung der Fertigungsabläufe entgegengewirkt, sowie uns von Mitarbeitern gezielt getrennt bzw. durch Fluktuation freigewordene Stellen nicht neu besetzt. In der zweiten Jahreshälfte konnten wir eine deutliche Belebung des Geschäftes verzeichnen sowie einen Anstieg der Auftragseingänge. Insbesondere konnten wir zum Jahresende Neukunden gewinnen, die z.T. in andere Märkte als unsere bisherigen Stammkunden liefern und können somit in Zukunft die Abhängigkeit von einzelnen Märkten reduzieren. Insgesamt lag die Kennzahl Book/Bill in 2016 bei 1,1. 3. Lage a) Ertragslage Die Gesamtleistung ist im Geschäftsjahr 2016 mit 16.468 TEUR um 564 TEUR gestiegen. Die Gesamtleistung lag um ca. 3,5% über dem Vorjahresniveau von 2015. Das Betriebsergebnis ist gegenüber dem Vorjahr um 12 TEUR gestiegen. Das Finanzergebnis verbesserte sich um 180 TEUR auf -63 TEUR. Das Jahresergebnis nach Steuern beläuft sich auf -1.198 TEUR. Hierin enthalten sind neben Abfindungszahlungen iHv. 64 TEUR weiterhin ca. 15 TEUR für Dienstleistungen eines Headhunters und ca. 45 TEUR für Weiterbildungsmaßnahmen, um uns für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens optimal aufstellen zu können. b) Finanzlage
c) Vermögenslage Das Anlagevermögen ist zum 31.12.2016 gegenüber dem Vorjahr um 132 TEUR gesunken und beträgt mit 1.908 TEUR 27,1% des Gesamtvermögens von 7.043 TEUR. Das Umlaufvermögen ist zum 31.12.2016 gegenüber dem Vorjahr um 589 TEUR gesunken und beträgt 72,8% des Gesamtvermögens. Trotz des Umsatzanstieges und der erhöhten Auftragseingänge in der zweiten Jahreshälfte sowie des anlaufenden Neukundengeschäftes konnten wir durch verschiedene Maßnahmen gegenüber dem Vorjahr die Vorräte um 347 TEUR reduzieren. Die liquiden Mittel sind um 338 TEUR gesunken. Das Eigenkapital beträgt zum 31.12.2016 2.105 TEUR und somit 29,9% des Gesamtvermögens von 7.043 TEUR. Die Gesellschafterdarlehen in Höhe von 1.250 TEUR iHv. 17,7% der Bilanzsumme sind gegenüber dem Vorjahr der Höhe nach unverändert und mit Rangrücktritten belegt. Die Bankverbindlichkeiten sind per 31.12.2016 um 14,1% oder 168 TEUR auf 1.360 TEUR gestiegen und betragen somit 19,3% der Bilanzsumme. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 844 TEUR, sind somit um 331 TEUR bzw. 64,5% gestiegen, was sich durch die gestiegenen Umsätze und Auftragseingänge sowie das Neukundengeschäft erklärt, die bis in das Jahr 2017 reichen. III. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. Es wird insoweit auf die Ausführungen im Anhang verwiesen. IV. PrognoseberichtDer EMS Markt ist unverändert hart umkämpft. Bei einzelnen Bestandskunden verbleiben die Umsätze auch 2017 auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres, bedingt durch konjunkturelle Nachfrageschwäche. Bei anderen Großkunden hat sich das Geschäft spürbar belebt. Auch sind Neuentwicklungen unserer Kunden in die Serienreife überführt, so dass diese in 2017 in Serie gefertigt werden. Darüber hinaus konnten Neukunden gewonnen werden, deren Produkte derzeit kurz vor Serienphase stehen bzw. in diese übergehen und somit signifikanten Umsatz generieren. Die gewonnenen Neukunden tragen dazu bei, dass sich unser Kundenportfolio und deren Absatzmärkte weiter diversifizieren. Wir halten eine Umsatzsteigerung in 2017 auf ca. 18 Mio EUR und ein ausgeglichenes Ergebnis für realistisch. Zum einen lassen uns die Auftragseingänge der letzten Monate sowie der aktuelle Auftragsbestand sehr positiv in das Jahr 2017 blicken. Die Zahlungsfähigkeit ist gemäß Budgetansatz 2017 gesichert. Die Darlehen der Banken haben eine Restlaufzeit von 7 Monaten bis 2 Jahren und werden in der Regel annuitätisch getilgt. Freie Kreditlinien iHv. 500 TEUR stehen zum 31.12.2016 zur Verfügung. Die Gesellschafter haben der Gesellschaft Darlehen in Höhe von insgesamt 1.250 TEUR gewährt, die der Gesellschaft weiterhin zur Verfügung stehen. Darüber hinaus nutzen wir weiterhin Factoring. V. Chancen- und RisikoberichtSollte sich die EURO Krise wieder verschärfen und/oder andere Faktoren wie schwächende / rückläufige Konjunktur in China, BREXIT, die Äußerungen und Maßnahmen, die auf eine zunehmend protektionistische Wirtschaft der neuen Regierung der USA schließen lassen, könnten oder die Verunsicherung auf Grund des Terrorismus zunehmen und sich die Konjunktur dadurch abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und somit die Nachfrage nach unseren Dienstleistungen negativ beeinflussen. Dadurch können für uns Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Die Schwäche des EURO gegenüber dem US-Dollar lässt die Einkaufspreise für Leiterkarten und elektronische Komponenten steigen. Dies kann teilweise erst verzögert an die Kunden weitergegeben werden. Die Wettbewerbssituation hat sich deutlich verschärft. Diesem Umstand begegnen wir mit der Neustrukturierung und Optimierung der Produktion sowie in allen anderen Unternehmensbereichen. Es ist insofern möglich, dass für die weitere Optimierung/ Automatisierung punktuelle Investitionen notwendig werden und/oder außerordentliche Kosten entstehen. Dem Delkredererisiko wurde mit dem Abschluss einer Warenkreditversicherung begegnet. Im Einzelfall wird von Kunden teilweise oder vollumfänglich Vorkasse verlangt. Nicht auszuschließen ist, dass bei Ausfall einzelner Kunden ein Abwertungsrisiko hinsichtlich der Vorräte besteht, da Material in der Regel nicht für andere Kunden eingesetzt bzw. veräußert werden kann. Jedoch sehen wir dieses Risiko als eher gering an. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin mit Zuverlässigkeit, Flexibilität, Qualität und Liefertreue begegnen. Neukunden lassen die Abhängigkeit vom ehemaligen Mutterkonzern weiter abnehmen. Insbesondere die weitergehende Diversifikation des Kundenstammes auf verschiedene Branchen hilft Marktschwankungen in einzelnen Branchen abzumildern. Weiterhin arbeiten wir mit Hochdruck daran, Neukunden zu gewinnen und die Bindung von Bestandskunden zu erhöhen, um weitere Umsatzpotentiale bei unseren Bestandskunden zu erschließen. Die eingeleiteten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung in der Produktion sowie ein laufendes Leanprojekt zeigen weiterhin positive Resultate und werden weiter forciert. Bereits getätigte Investitionen hinsichtlich Prozessoptimierungen (Automatisierung/Digitalisierung) im Bereich der Angebotserstellung, E-Procurement und E-Invoicing bündeln Synergien und helfen Kosten zu sparen. Schnellere Durchlaufzeiten und logistische Verbesserungen werden dazu beitragen, die Kapitalbindung der Vorräte zu senken und Liquidität freizusetzen. VI. Bericht über ZweigniederlassungenZweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Mönchengladbach, den 31.03.2017 s.e.t. electronics AG Tim Richter Sebastian Tillmann BestätigungsvermerkWir haben dem ohne Inanspruchnahme der größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 327 HGB aufgestellten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 der s. e. t. electronics AG, Mönchengladbach, folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der s. e. t. electronics AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Mönchengladbach, den 3. Juli 2017 WWS
WIRTZ, WALTER, SCHMITZ GMBH
Germund, Wirtschaftsprüfer Dr. Viefers, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 wurde in der Aufsichtsratsitzung vom 06.07.2017 gebilligt und somit festgestellt. Beschlussvorschlag über die Ergebnisverwendung 31.12.2016 Der Bilanzgewinn beträgt EUR 529.923,33 (Gewinnvortrag: EUR 1.727.615,06, Jahresfehbetrag: EUR -1.197.691,73). Der Jahresfehlbetrag per 31.12.2016 beträgt EUR - 1.197.691,73. Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn von EUR 529.923,33 wie folgt zu verwenden:
Bericht des Aufsichtsrates der s. e. t. electronics AG für das Geschäftsjahr 2016 Der Aufsichtsrat bestand im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 aus folgenden Mitgliedern:
Auf Grund der Größe der s. e. t. electronics AG wurden keine Aufsichtsratausschüsse gebildet. Die Geschäftsführung des Vorstandes wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 durch den Aufsichtsrat ordnungsgemäß und sorgfältig überwacht, der Vorstand beratend begleitet und die nach Gesetz und Satzung des Unternehmens obliegenden Aufgaben und Befugnisse des Aufsichtsrates zur Beratung und Überwachung des Vorstandes uneingeschränkt wahrgenommen. Der Aufsichtsrat war in allen Entscheidungen von grundlegender Bedeutung stets rechtzeitig und angemessen eingebunden. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat regelmäßig und umfassend über die Lage und die wirtschaftliche Geschäftsentwicklung der Gesellschaft, die Budget-, Investitions-, Finanz- und Personalplanungen. Die Ausführungen und Berichte des Vorstandes wurden vom Aufsichtsrat ausführlich beraten. Auf Grund des geringen Umsatzniveaus (auch schon im Vorjahr), erfolgte eine verstärkte Überwachung sowie Besprechungen mit externen Beratern. Alle relevanten Unterlagen wurden dem Aufsichtrat rechtzeitig übermittelt und umfassend erörtert. Der Abschlussprüfer und der Vorstand haben alle Fragen erschöpfend beantwortet.
Mönchengladbach, den 20.03.2017 Knut Richter, Aufsichtsratsvorsitzender Beschluss über die ErgebnisverwendungDer zum 31.12.2016 ausgewiesene Bilanzgewinn von EUR 529.923,33 wird gemäß Vorschlag des Vorstandes und Aufsichtsrates auf neue Rechnung vorgetragen. |
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